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Olms - Georg Olms Verlag Ag

 
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Hauptwerke. Band 4: Obeliscus Pamphilius. Kircher, AthanasiuS. 2015.. Latein. 811 S. 30 x 19 cm. Gb. EUR 188,00. ISBN: 978-3-487-14643-0 Olms
Anlaß für den Obeliscus Pamphilius war die Umgestaltung der römischen Architektur durch Giovanni Battista Pamphilii, der seit 1644 als Papst Innozenz X. die Piazza Navona mit der von Bernini angelegten Fontana dei Quattro Fiumi zu einem neuen repräsentativen Zentrum ausbaute. 1649 wurde deshalb ein über 16 Meter hoher, mit hieroglyphischen Inschriften bedeckter Obelisk über dem Brunnen der Vier Ströme aufgerichtet. Kircher war an Restaurierung, Transport und Aufrichtung des Obelisken als wissenschaftlicher Berater unmittelbar beteiligt. Sein ein Jahr später erschienenes Werk nimmt das Monument als exemplarische Quelle zur Erforschung der ägyptischen Sprache und Zivilisation. Das Werk war ein großer Erfolg und ermunterte Kircher zur kurze Zeit später erfolgenden Publikation der Summe seiner ägyptologischen und religionsphilosophischen Untersuchungen, des Oedipus Aegyptiacus.
Herr Huang in Deutschland. Ein Chinese auf Weltreise zum Kulturerbe. Aus dem Chinesischen von Annelie Dangel und May-Britt Wilkens. Nubo, Huang. 690 S. zahlr. fb. Abb. 24 x 16 cm. Gb., Olms Verlag, Hildesheim 2014. EUR 19,80 CHF 20,40 ISBN: 978-3-487-08550-0 Olms
Der chinesische Unternehmer, Bergsteiger und Dichter Huang Nubo hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will sämtliche UNESCO-Welterbestätten besuchen. Die erste Etappe seiner Reise führt ihn im September 2013 quer durch Deutschland, von Stralsund bis zu den prähistorischen Pfahlbauten am Bodensee. In seinem Reisetagebuch hält er mit unbestechlichem Blick Eindrücke von überwältigenden Bauwerken, malerischen Landschaften, neuen deutschen Freunden und beleidigend schlechtem Service fest.
Neben der Kultur hat Huang Nubo stets auch die Menschen im Blick, denen er mit Neugier und Respekt begegnet – solange sie dasselbe tun. Zwischen Entrüstung über den rüden Umgangston am Zoll und Entzücken über die Pracht des Aachener Doms schwankend schildert Herr Huang seine ganz persönliche Sicht auf Vorzüge und Probleme der deutschen Gesellschaft, zieht Vergleiche mit seiner chinesischen Heimat oder gerät ins Philosophieren. Sein Tagebuch ist ein authentisches Dokument einer außergewöhnlichen Reise durch ein Land, dem das eigene Welterbe fast so fremd zu sein scheint wie das geheimnisvolle ferne China.
„Ich habe mir in dieser Sache von Anfang bis Ende meine Unabhängigkeit bewahrt: Ich finanziere alles höchstpersönlich, ich vergnüge mich höchstpersönlich, ich schaue mir Deutschland mit meinen höchstpersönlichen Augen an und die Menschen auf meinem Weg treffe ich auch – höchstpersönlich. Ich habe kein Interesse daran, als Kulturbotschafter oder als Wahrzeichen eines Landes aufzutreten. Ich bin nur ich. Ich habe keinen Nationalismus im Gepäck. Ich bin Weltbürger. Ich will in diese Welt eintauchen.“
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Das Hôtel de Galliffet (1784-1792). Pariser Baupraxis und Ausstattungskunst am feudalen Privatbau des ausgehenden Ancien Régime. Studien zur Kunstgeschichte 204. 2014. 462 S., 384 meist fb. Abb., 30 x 21 cm, Gb. EUR 98,00 CHF 100,80 ISBN: 978-3-487-15166-3 Olms
Im Mittelpunkt dieser Studie steht mit dem Hôtel particulier die französische Ausprägung des städtischen Feudalbaus in der Endphase seiner Entwicklung. Das zwischen 1784 und 1792 vom Architekten Etienne-François Legrand erbaute Hôtel de Galliffet in Paris zählt dabei zu den eindrucksvollsten Privatbauwerken des ausgehenden Ancien Régime. Die dort sichtbare Kombination traditioneller Gestaltungsprinzipien mit innovativen und provokanten Lösungen ist Ausdruck tiefgreifender architekturtheoretischer und bauästhetischer Veränderungen während der vorrevolutionären Epoche.
Diese Vorboten einer neuen Zeit werden unter Berücksichtigung der Baugeschichte und mittels einer Analyse von Grundriss, Fassaden und Innenausstattung des Hôtels de Galliffet sowie anderer prägnanter Stadtresidenzen jener Zeit genauer in den Blick genommen. Die bislang nur wenig beachtete Vorbildfunktion der petits maisons d‘Italie in Gestalt palladianischer Villen oder römischer Casini wird dabei ebenso diskutiert wie erstmalig auch der Einfluss von Theorien und Bauwerken zeitgenössischer englischer Palladianisten.
Frida Kahlo "revisitada". Estrategias transmediales - transculturales - transpicturales. Hrsg.: Ceballos, René; Toro, Alfonso de. Theorie und Kritik der Kultur und Literatur /Teoría y Crítica de la Cultura y Literatura/Theory and Criticism of Culture and Literature/Théorie et Critique de la Culture et Littérature (57). 2014. Spanisch. 193 S. 190 Abb. Pb. EUR 48,00 ISBN: 978-3-487-15147-2 Olms
El volumen es el resultado del congreso internacional con el tema "Frida Kahlo revisitada. Estrategias transmediales – transculturales – transpicturales en la obra de Frida Kahlo" que se llevó a cabo del 24 al 29 de noviembre de 2008 en el Centro de Investigación Iberoamericana de la Universidad de Leipzig con el auspicio de la Asociación Alemana de Investigación (DFG, por sus siglas en alemán). Los trabajos presentan un cambio de paradigma en la investigación de la obra de Frida Kahlo que se venía ya anunciando hace algunos años y que en el presente volumen se concretiza al considerar el contexto teórico de la transdisciplinaridad, transmedialidad y transtextualidad como una novísima alternativa a las investigaciones tradicionales y habituales sobre su obra. De esta forma se amplía la aproximación de orden epistemológico y artístico en base a la cual se pueden estudiar las complejas estrategias y procesos transculturales, transmediales y transpicturales —de los que Kahlo es no sólo una pionera, sino su más genuina creadora— para hacer un aporte científico sustancial y sistemático a la obra de esta remarcable personalidad artística. Se quiere, además, desexotizar y desmitificar a Kahlo y a su obra y colocarlas donde le corresponde: en el centro de los movimientos y de las discusiones artísticas de su tiempo, esto es, en un contexto transcultural inherente a todos los grandes artistas.
Participan en el volumen: R. Ceballos, A. de Toro, U. Felten, A. López, P. Rabinowitz, A. Rieger, B. Schuchardt, U. Seydel, C. Sieber, C. Wehr.
Manets neue Kleider. Zur künstlerischen Rezeption der "Olympia", des "Frühstücks im Grünen" und der "Bar in den Folies-Bergère". Eisentraut, Dieter. Studien zur Kunstgeschichte (203). 280 S. 130 meist fbg. Abb. 24 x 17 cm. Gb. Olms Verlag, Hildesheim 2014. EUR 68,00. ISBN: 978-3-487-15144-1 Olms
Die Bedeutung des Malers Édouard Manet (1832–1883) als Wegbereiter der klassischen Moderne entwickelt sich vor allem über drei seiner Hauptwerke: die „Olympia“, das „Frühstück im Grünen“ und die „Bar in den Folies-Bergère“. Mit ihrer neuen Malweise und ihren gewagten Sujets schockierten sie die bürgerliche Öffentlichkeit und forderten Künstlerkollegen von Beginn an zu Bearbeitungen seiner Gemälde heraus.
Schon Manet selbst hatte eine fast parasitäre Beziehung zur Malerei der Tradition, indem er immer wieder auf Werke der alten Meister zurückgriff und dabei großstädtische Modernitätserfahrungen wie Entfremdung oder Einsamkeit künstlerisch verarbeitete. Heute wird der französische Maler zum Kronzeugen subkultureller Befragungen, in denen sich die voyeuristische und fetischistische Signatur unseres Zeitalters öffnet.
Die aus der künstlerischen Rezeption hervorgegangenen Werke bilden inzwischen einen Hauptstrang der Moderne, der bis in die Gegenwartskunst des 21. Jahrhunderts reicht und längst nicht abgeschlossen ist. In dieser Studie wird er erstmals umfassend beschrieben und analysiert. Neben Gemälden werden dabei auch Skulpturen, Fotografien, Karikaturen, Videokunst, Performances und Formen der Populärkultur wie die Werbung oder Plattencover in den Blick genommen. Die Liste der untersuchten Künstler reicht u. a. von Max Ernst und Francis Bacon über Frank Stella und Gerhard Richter bis hin zu Jeff Koons, Gabriel Abrantes oder Wafaa Bilal.
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Freiheitsbeschränkungen der Dekurionen in der Spätantike. Baumann, Alexander. Sklaverei – Knechtschaft – Zwangsarbeit (12). 2014. 232 S. 24 x 16 cm. Pb. EUR 39,80 ISBN: 978-3-487-15154-0 Olms
Die Gemeinderäte (Dekurionen) in den römischen Stadtgemeinden bildeten in der Spätantike einerseits das oberste Leitungsgremium einer Stadt, andererseits waren sie zu zahlreichen Diensten für das Gemeinwesen verpflichtet. Im Laufe der Zeit waren aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation immer weniger Menschen bereit, das Dekurionenamt zu übernehmen, und immer mehr Dekurionen strebten danach, ihr Amt aufzugeben. Dies suchte der spätrömische Gesetzgeber durch eine Vielzahl von Gesetzen zu verhindern, die die Freiheit der Dekurionen in vielfältiger Hinsicht einschränkten. Diese Arbeit untersucht, welchen Freiheitsbeschränkungen die Dekurionen in der Spätantike unterlagen. Sie beleuchtet, welche Ursachen die Kaiser zu ihrer restriktiven Gesetzgebung bewogen, welche Folgen diese für die Betroffenen hatte und wie sie in die spätantike Gesetzgebung eingeordnet werden kann. Auch versucht sie eine Antwort auf die Frage zu geben, ob die Situation der Dekurionen als Zustand zwischen Freiheit und Unfreiheit bezeichnet werden kann.
Gesammelte Schriften. Band 1.1: Ausgewählte Aufsätze und Streitschriften. Mit einer Einleitung Hrsg.: Henrik Karge. Semper, Gottfried. Historia Scientiarum . 2014. 420 S. zahlr. Abb., davon 11 fb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 118,00. ISBN: 978-3-487-13497-0 Olms
Nachdem die Vorurteile gegenüber der Architektur des 19. Jahrhunderts weitgehend überwunden sind, ist der künstlerische Rang der Bauten Gottfried Sempers (1803-1879) heute unbestritten. Er war jedoch nicht allein einer der großen Architekten, sondern auch einer der großen Denker des 19. Jahrhunderts, und das Urteil dürfte nicht übertrieben sein, dass zu keiner Zeit ein wissenschaftliches Werk, das demjenigen Sempers vergleichbar wäre, von einem Architekten verfasst worden ist. Der singuläre Rang seiner Schriften beruht dabei nicht allein auf ihrem schieren Umfang, sondern in erster Linie auf ihrem besonderen wissenschaftlichen Charakter.
Das zentrale Ziel dieser vierbändigen Edition besteht darin, möglichst alle zu Lebzeiten Sempers publizierten Schriften dieses Autors zu erfassen und in Reprintform neu zu edieren. In den nun vorliegenden zwei Teilbänden werden alle Schriften Gottfried Sempers mit Ausnahme des Hauptwerks "Der Stil in den technischen und tektonischen Künsten", das bereits als Band 2 und 3 der Edition erschienen ist, in der Form ihrer ersten Publikation vorgelegt. Die englischen Aufsätze Sempers erscheinen somit erstmals wieder in der Originalsprache. Nicht aufgenommen wurden die unpublizierten oder erst in posthumen Editionen erschienenen Manuskripte. Die vorliegende Edition veranschaulicht somit das gesamte Schrifttum Sempers, das seinen Zeitgenossen über Publikationen zugänglich war.
Gottfried Semper. Gesammelte Schriften. Band 1.2: Ausgewählte Aufsätze und Streitschriften. Mit einer Einleitung Hrsg.: Henrik Karge. Historia Scientiarum . 2014. 400 S. zahlr. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 118,00. CHF 163,10 ISBN: 978-3-487-15094-9 Olms
Nachdem die Vorurteile gegenüber der Architektur des 19. Jahrhunderts weitgehend überwunden sind, ist der künstlerische Rang der Bauten Gottfried Sempers (1803-1879) heute unbestritten. Er war jedoch nicht allein einer der großen Architekten, sondern auch einer der großen Denker des 19. Jahrhunderts, und das Urteil dürfte nicht übertrieben sein, dass zu keiner Zeit ein wissenschaftliches Werk, das demjenigen Sempers vergleichbar wäre, von einem Architekten verfasst worden ist. Der singuläre Rang seiner Schriften beruht dabei nicht allein auf ihrem schieren Umfang, sondern in erster Linie auf ihrem besonderen wissenschaftlichen Charakter.
Das zentrale Ziel dieser vierbändigen Edition besteht darin, möglichst alle zu Lebzeiten Sempers publizierten Schriften dieses Autors zu erfassen und in Reprintform neu zu edieren. In den nun vorliegenden zwei Teilbänden werden alle Schriften Gottfried Sempers mit Ausnahme des Hauptwerks "Der Stil in den technischen und tektonischen Künsten", das bereits als Band 2 und 3 der Edition erschienen ist, in der Form ihrer ersten Publikation vorgelegt. Die englischen Aufsätze Sempers erscheinen somit erstmals wieder in der Originalsprache. Nicht aufgenommen wurden die unpublizierten oder erst in posthumen Editionen erschienenen Manuskripte. Die vorliegende Edition veranschaulicht somit das gesamte Schrifttum Sempers, das seinen Zeitgenossen über Publikationen zugänglich war.
Kunsttheorie des Naturalismus und Realismus. Historische Entwicklung, Terminologie und Definitionen. Röhrl, Boris. 2014. 2. Überarbeitete Auflage. 228 S. 21 x 15 cm. Ln. EUR 58,00. ISBN: 978-3-487-15114-4 Olms
Dieses Buch bietet eine kurz gefasste, chronologische Beschreibung der verschiedenen Theorien des Naturalismus und Realismus in der bildenden Kunst, die zum einen als Stil und zum anderen als epochenübergreifendes Prinzip verstanden und erklärt werden. Die Darstellung dieser beiden Ebenen erfolgt wiederum aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln heraus, die nicht miteinander kompatibel sind: sowohl aus der Sicht kunstimmanenter Betrachtungsweisen als auch aus der Sicht der sozialistischen Kunsttheorie. Mittels dieses Systems können alle Theorien, die mit Naturalismus und Realismus in Verbindung stehen, in einer umfassenden Weise beschrieben und eingeordnet werden.
Für diese 2. neubearbeitete Auflage wurde der Text auf den neuesten Stand gebracht. Der Anhang mit dem »Verzeichnis der Fachbegriffe« und dem »Lexikon der Terminologie des Naturalismus und Realismus« wurde optimiert und aktualisiert. So fanden Begriffe wie »deutsch-deutscher Bilderstreit«, die in den letzten 10 Jahren die Realismus-Diskussion prägten, jetzt Eingang in dieses Werk.
Die »Kunsttheorie« ist als Vademekum und Grundlage der »World History of Realism« vom selben Autor gedacht, die 2013 ebenfalls im Georg Olms Verlag erschienen ist.
Raumverschiebung: Black Box >< White Cube. Hrsg.: Büscher, Barbara; Hrsg.: Eitel, Verena Elisabeth; Hrsg.: von Pilgrim, Beatrix. Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig - Schriften (7). 2014. 222 S. 105 Abb. Engl. Br. EUR 38,00. ISBN: 978-3-487-15071-0 Olms
In den Kunstwissenschaften wächst das Interesse an Raum und Räumlichkeit als Parameter der Künste. So stellt sich die Frage nach Verschiebungen in institutionellen, kuratorischen und künstlerischen Praktiken, die aus der Reflexion räumlicher Gefüge in Theater / Tanz / Performance, Ausstellungen und Installationen, Kino und anderen Projektionsweisen bewegter Bilder resultieren. Verschiebung zielt dabei auf die Zusammenführung zweier unterschiedlicher Präsentationsmodi - Black Box und White Cube - auf deren Überlagerung, ihre Transformation. In dieser Dynamik der Verschiebungen werden neue Verhältnisse zwischen Räumen und Orten, zwischen Innen und Außen, zwischen Akteuren und Betrachtern ausgehandelt und hergestellt. Die hier versammelten Beiträge von Künstlern, Szenographen und Kuratoren, Medien- und Theaterwissenschaftlern reflektieren diese Entwicklung.
Giovanni de' Vecchi - Seine Stellung in der römischen Malerei um 1600. Studien zur Kunstgeschichte (202). Deutsch. 2013. 572 S.. 70 fb. und 96 s/w-Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 82,00 Bis 30. April 2014 EUR 68,00. ISBN: 978-3-487-15084-0 Olms
Der aus der Toskana stammende Künstler Giovanni de’ Vecchi (1543-1615) hat Zeit seines Lebens in Rom und dessen näherer Umgebung gearbeitet. Binnen kurzem etablierte er sich in der dortigen Kunstszene und konnte mehr als vier Jahrzehnte seinen künstlerischen Rang behaupten. De’ Vecchi erhielt zahlreiche Aufträge in Rom und wurde insbesondere vom Kunstmäzen Kardinal Alessandro Farnese gefördert.
De’ Vecchis eigenwilliger Stil unterscheidet ihn von anderen Künstlern der maniera und der Malerei der Katholischen Reform. Seine Qualitäten äußern sich zudem in einem spezifischen Interesse am Einsatz und der Wirkung des Kolorits sowohl im graphischen als auch im malerischen Medium. Mit Recht kann man de’ Vecchi zu den führenden Künstlern des Spätmanierismus zählen, obwohl einige seiner bedeutenden Werke zerstört wurden oder heute verschollen sind.
Erstmals wird in der vorliegenden Arbeit eine zusammenhängende und kritische Bearbeitung des heutigen Bestandes an Zeichnungen von de’ Vecchi vorgelegt. Die Beschäftigung mit seinem zeichnerischen Werk ist nicht nur aufgrund der Qualität der Zeichnungen selbst von großem Interesse, sondern durch eine intensive Auseinandersetzung mit ihnen können zudem Lücken im malerischen Œuvre des Künstlers geschlossen werden.
Der Albani-Psalter. Stand und Perspektiven der Forschung / The St Albans Psalter. Current Research and Perspectives. Hrsg.: Bepler, Jochen; Heitzmann, Christian. Hildesheimer Forschungen. Tagungs- und Forschungsberichte aus der Dombibliothek Hildesheim (4). 2013. Engl./Dtsch. 230 S. 115 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 39,80. ISBN: 978-3-487-14835-9 Olms
Der Albani-Psalter ist die kostbarste Handschrift des Bistums Hildesheim und weist in seiner Bedeutung weit über die regionalen und nationalen Grenzen hinaus. Die für den Albani-Psalter zuständige Dombibliothek Hildesheim veranstaltete im November 2009 eine internationale Tagung, auf der Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien und den USA ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion stellten. Die Beiträge der Tagung sind in diesem Band dokumentiert.
The St Albans Psalter is the most valuable manuscript belonging to the Diocese of Hildesheim and has an importance that extends beyond regional or national boundaries. In November 2009 the Cathedral Library in Hildesheim, responsible for the preservation of the manuscript, organized an international conference. Experts from Germany, France, Great Britain, Australia and the USA discussed various aspects of their research on the Psalter. The papers given at the conference are documented in this volume.
Löseke, Annette. Andy Warhols serielle Porträts. Jackie Kennedy - Marilyn Monroe - Liz Taylor - Ethel Scull. Bildbegriff und Porträtkonzept der frühen 1960er Jahre. Studien zur Kunstgeschichte (201). 2013. 306 S. 4 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 48,00. ISBN: 978-3-487-15013-0 Olms
Das künstlerische Schaffen Andy Warhols (1928-1987) wandelt sich Anfang der sechziger Jahre grundlegend. In seinen Serien zu Jackie Kennedy, Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Ethel Scull, die in der vorliegenden Studie erstmals genauer in den Blick genommen werden, entwickelt Warhol ein Porträtkonzept, das als entscheidende Erneuerung und Erweiterung des Gattungsbegriffs zu werten ist.
Warhols serielle Bildherstellung wurde bislang zumeist als bloße Imitation massenmedialer Bildreproduktion interpretiert. Annette Löseke deutet die Porträtserien hingegen als bildliche Variationen, in denen nicht Eigenschaften oder Ansichten eines Individuums als vermeintlich gegebener Gegenstand der Darstellung, sondern die Darstellung selbst modifiziert und reflektiert wird.
Die Untersuchung geht von der Frage aus, wie Kunstwerke, auch als Porträts, darstellen, was sie darstellen. Deshalb werden Warhols Auswahl der Fotografien, deren Bearbeitung für den Siebdruck und die Reproduktion als Siebdruck-Gemälde eingehend analysiert. Indem Warhol Reproduktion nicht nur technisch, sondern strukturell begreift, entwickelt er einen mehrwertigen Bildbegriff für die Interpretation zeitgenössischer serieller, nicht-repräsentierender Bilder.
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The creative work of Andy Warhol (1928-1987) underwent a fundamental change at the beginning of the 1960s. In his series depicting Jackie Kennedy, Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor and Ethel Scull, which are examined more closely for the first time in this study, Warhol developed a concept of portraiture which deserves to be seen as a decisive renewal and expansion of the genre.
Warhol’s serial production of images has generally been interpreted as simply an imitation of mass-media picture reproduction. Annette Löseke, however, interprets the portrait series as pictorial variations in which, rather than the characteristics and features of an individual forming the assumed subject of the image, the image itself is modified and reflected.
The study takes as its starting point the question of how works of art, including portraits, depict what they depict. Therefore the author analyses in depth Warhol’s choice of photographs for screen-printing and reproduction as screen-print paintings. Because Warhol understood reproduction not only technically but also structurally, he developed a multivalent pictorial concept for the interpretation of contemporary serial, non-representative images.
Giorgiones Himmel. Das Gemälde mit "den drei Philosophen" als Grenzerfahrung der Ikonographie. Häfele, Arnulf. 296 S., 27 fb. u. 33 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. Olms Verlag, Hildesheim 2013. EUR 58,00. ISBN: 978-3-487-14999-8 Olms
Es ist eines der bedeutendsten und rätselhaftesten Bilder der Renaissance: Giorgiones Gemälde mit "den drei Philosophen". Seit Jahrhunderten versuchen namhafte Interpreten die Identität der dargestellten Persönlichkeiten zu klären. Noch im Jahre 2006 ließ das Kunsthistorische Museum Wien, zu dessen Beständen das Gemälde zählt, mit der werbewirksamen Mitteilung aufhorchen, der „Giorgione-Code“ sei endgültig geknackt.
Das hat sich bald als wissenschaftlicher Irrtum herausgestellt, wie auch die vorliegende Studie minutiös nachweist. Vor allem aber bietet sie eine verblüffende und schlüssige neue Deutung des Gemäldes an, die die drei Philosophen anhand von bisher unbeachtet gebliebenen Hinweisen im Gemälde selbst sowie weiteren Dokumenten identifiziert. In ihrem Zentrum steht die Entschlüsselung jener Skizze, die einer der drei Philosophen in Händen hält. Diese Interpretation führt uns tief in die mittelalterliche Astronomie hinein, die sich noch auf antike Vorbilder stützt. „Giorgiones Himmel“ beweist so auf eindringliche Weise, wie ergiebig eine vorurteilsfreie und genaue Bildanalyse im Zeitalter des Methodenpluralismus auch heute sein kann.
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World History of Realism in Visual Arts 1830-1990. Naturalism, Socialist Realism, Social Realism, Magic Realism, New Realism and Documentary Photography. Röhrl, Boris. Engl. 2013. 680 S. 97 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-487-14837-3 Olms
In this international historical survey the different varieties of realism are explained in their theoretical context and categorised according to established definitions. The book is divided into three chronological sections. The first part, covering the years 1830-1917, describes the origins of the realist style in Europe and North America, the emergence of Naturalism and the origins of socialist art. The second part (1917-1960) explains the different stages of socialist realism in the USSR as well as the directions taken by realism in the West (social realism, magic realism and documentary photography) and in emergent countries (Mexican muralism and other forms of revolutionary art). In the last part (1960-1990) the influence of modernism on realism is discussed (new realism, Pop Art, photorealism, political art in Asia and Latin America, forms of critical realism in the worldwide student movements of the late 1960s).
This is the only extensive manual of its kind to be published in the 21st century describing the varieties of realism in Argentina, Australia, Austria, the Austro-Hungarian Empire, Belgium, Bolivia, Brazil, Bulgaria, Canada, Chile, China, Czechoslovakia, Denmark, Ecuador, Finland, France, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, India, Indonesia, Israel, Italy, Japan, Mexico, Netherlands, Norway, Philippines, Poland, Romania, Russia (USSR), Slovakia, South Africa, Spain, Sweden, United States of America
The manual includes a dictionary of artistic terms.
Maischein, Hannah. Ecce Polska. Studien zur Kontinuität des Messianismus in der polnischen Kunst des 20. Jahrhunderts. 2013. 136 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,80. ISBN: 978-3-487-14853-3 Olms
Ecce Polska“ – das ist das Vorzeigen der geschundenen polnischen Nation im Bild. Polnische Künstler haben ihre Erfahrungen von Gewalt, Besatzung und Vernichtung im 20. Jahrhundert auf diese Weise verarbeitet. Sie haben damit zur Kontinuität der Nation beigetragen, indem ihre Erfahrung bildnerisch verallgemeinert wurde. Bei der bildwissenschaftlichen Analyse erweist sich das romantische Kulturparadigma von Polen als „Messias unter den Völkern“ als ausschlaggebend für die Bildkommunikation. Der Künstler hat die Aufgabe, die Idee der Nation im Bild an den Rezipienten weiterzugeben. Mit einem mentalitätsgeschichtlichen Zugang untersucht die Autorin Bilder der polnischen Kunstgeschichte als Beitrag im Kampf um die nationale Unabhängigkeit. Es wird deutlich, wie eng historische Erfahrungen, nationale Politik und Kunstgeschichte zusammenhängen, wenn das Bild als Existenzbeweis der bedrohten Nation dienen soll.
Expressionismus in den Künsten. Hrsg.: Saxer, Marion; Cloot, Julia. 2013. 347 S. 66 meist fbg. Abb. und 1 Klapptafel. Gb. EUR 48,00. ISBN: 978-3-487-14869-4 Olms
Welche Merkmale des Expressionismus sind konstitutiv für Musik, Bildende Kunst, Literatur und Film, und welchen Einfluss hat der Expressionismus auf die aktuelle Kunstproduktion? Diese Fragen diskutierten Künstlerinnen und Künstler sowie Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen anlässlich eines inter- und transdisziplinären Symposiums, das im Herbst 2010 in Frankfurt a. M. vom Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität und dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ausgerichtet wurde. Dank der künstlerisch-wissenschaftlichen Perspektiv-Verschränkung gelangen überraschende Einsichten, die im vorliegenden Band versammelt sind. Einführend begegnen Kunst und Wissenschaft einander in der Auseinandersetzung mit drei programmatischen expressionistischen Werken aus Musik (Schönberg), Literatur (Stramm) und Kunst (Marc). Flankiert von Quellentexten von Wilhelm Hausenstein und Arnold Schering, werfen die Beiträge, die auf den ersten, historischen Teil des Bandes folgen, einen Blick auf die Auswirkungen des Expressionismus auf die Gegenwart.
Der Band umfasst Beiträge von Thomas Anz, Christoph Brech, Julia Cloot, Peter Gülke, Susanne Komfort-Hein, Burkhardt Lindner, Helga de la Motte, Isabel Mundry, Regine Prange, Marion Saxer, Giselher Schubert, Martin Seel, Hans Ulrich Treichel, Silvio Vietta, Thomas Wagner und Gregor Wedekind.

Which features of Expressionism are constituents of music, the visual arts, literature and film, and what influence does Expressionism have on contemporary artistic production? Artists and academics from a range of disciplines came together to discuss these questions at an inter- and transdisciplinary symposium organised in Frankfurt am Main in the autumn of 2010 by the Institute for Musicology at the Goethe University and the Institute for Contemporary Music at the College of Music and Performing Arts.
The interweaving of artistic and academic perspectives gave rise to surprising insights which are collected in this volume. As an introduction, art and scholarship meet in the examination of three programmatic works of expressionism in music (Arnold Schoenberg), Literature (August Stramm) and Art (Franz Marc). Supported by source-texts by Wilhelm Hausenstein and Arnold Schering, the contributions which follow the first, historical part of the volume, cast light on the influence of Expressionism today.
The volume has contributions from Thomas Anz, Christoph Brech, Julia Cloot, Peter Gülke, Susanne Komfort-Hein, Burkhardt Lindner, Helga de la Motte, Isabel Mundry, Regine Prange, Marion Saxer, Giselher Schubert, Martin Seel, Hans Ulrich Treichel, Silvio Vietta, Thomas Wagner and Gregor Wedekind.
2112 - Die Welt in 100 Jahren. Hrsg.: Grandits, Ernst A. 2012. 302 S., 30 fb. Abb. 24 x 17 cm, Gb. EUR 19,80 CHF 26,90 ISBN: 978-3-487-08519-7 Olms
Voraussagen über die Zukunft der Menschheit sind heute schwieriger und zugleich spannender denn je. Weltuntergangsszenarien und Fortschrittsutopien wechseln sich in den öffentlichen Debatten ab, ihre Bandbreite reicht von finsteren Prognosen bis zu blindem Optimismus.
„2112 – Die Welt in 100 Jahren“ knüpft an Arthur Brehmers „Die Welt in 100 Jahren“ von 1910 an, dessen Nachdruck im Georg Olms Verlag Kritiker wie Leser jüngst begeistert hat. Auch für diesen neuen Band haben sich renommierte Wissenschaftler, Künstler und Journalisten gefunden, die nun einen Blick in das 22. Jahrhundert wagen. Es geht dabei nicht um Prophetie, sondern um so fundierte wie originelle und unterhaltsame Beiträge, die zum Nachdenken anregen und die Aufgaben unserer Gegenwart beschreiben:
Wird es in 100 Jahren Kriege um Wasser und Öl geben – oder haben wir den Mars angezapft? Kann man sich bald gegen Krebs impfen lassen – oder droht uns die größte Gefahr ohnehin durch Umweltkatastrophen? Fahren wir noch Auto – oder bewegen wir uns nur mehr digital? Werden wir auch in ferner Zukunft Bücher lesen und Musik hören? Und wie werden wir uns ernähren?
Mit Beiträgen von Norbert Bolz, Jürgen Dollase, Wassilios E. Fthenakis, Gunter Gebauer, Markus Hengstschläger, Adolf Holl, Hajo Kurzenberger, Hansjörg Küster, Claus Leggewie, Heiner Monheim, Herfried Münkler, Rainer Münz, Stella Rollig, Georg Ruppelt, Denis Scheck, Marlene Streeruwitz, Cornelia Szabó-Knotik, Georg von Wallwitz, Ulrich Walter, Peter Weibel, Harald Welzer, Franz M. Wuketits und Werner Wutscher.
Raimund Rütten. Republik im Exil. Frankreich 1848 bis 1851: Marie Cécile Goldsmid – Citoyenne und Künstlerin – im Kampf um eine "République universelle démocratique et sociale". Vorwort von Rolf Reichardt. 2012. 272 S. 48 z. T. fb. Dokumente und Abb. Gb. EUR 68,00 (STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE, Band 198). ISBN: 978-3-487-14836-6 Olms
Von Dezember 1848 bis November 1849 erschien in Paris eine Folge von vier handkolorierten Lithographien, die sich in Format, Symbolik und künstlerischer Ausführung deutlich von den üblichen politischen Karikaturen der Zeit unterschieden. Bisher als Zeugnisse der 48er Revolution verkannt, werden diese Bildflugblätter im vorliegenden Band erstmals zusammen mit einer weiteren Bildfolge sowie einer Auswahl der zeitgenössischen Druckgraphik systematisch gedeutet. Dazu zählt die gewichtige Entdeckung, dass die Künstlerin Marie-Cécile Goldsmid, die sich programmatisch den Beinamen Citoyenne beilegte, die Urheberin jener ungewöhnlich qualitätvollen Lithographienfolge war.
Wer war diese Künstlerin, die mit ihrem Kunstschaffen der Zweiten Republik Frankreichs eine "République universelle démocratique et sociale" entgegengesetzt hatte? Was war die "Association pour la propagande démocratique et sociale", die die Lithographien der Citoyenne in ganz Frankreich vertrieben hatte? Wie unterscheidet sich - im Vergleich zur Bildpublizistik jener Jahre - die künstlerische und politische Qualität ihrer Bildsprache? Welche historische Bedeutung birgt der sozialutopische Entwurf ihres Kunstschaffens für den heutigen Europagedanken?
Mit der Beantwortung dieser und weiterer Fragen setzt Raimund Rütten neue Maßstäbe, indem er umfassend und mit kriminalistischem Spürsinn die einschlägigen Aussagen von Polizeiakten, Flugschriften und Zeitungen heranzieht, und liefert so einen herausragenden Beitrag zu einer interdisziplinären historischen Bildwissenschaft.
Stukenbrok - Illustrierter Hauptkatalog 1915, August Stukenbrok Mit einem Vorwort von Dr. Elke Heege. 2. Auflage 2012. 238 S., zahlr. Abb. Broschur EUR 15,80 ISBN: 978-3-487-08399-5 Olms
"Die einst in riesiger Auflage unters Volk gebrachten Kataloge sind heute gesuchte Sammlerstücke, die freilich auch noch einen besonderen Zusatznutzen haben: Man kann sie nämlich als hilfreiche Warenlexika benutzen, wenn man auf Flohmärkte geht oder sich mit dem Sammeln alter Dinge befasst. Außerdem bekommt man durch diese Kataloge ein sehr gutes Gefühl für den damaligen Preis der jeweiligen Sache. Und in manchen Fällen erfährt man überhaupt erst, um was es sich bei einem bisher unbekannten Gegenstand eigentlich handelt. Dieser unmittelbare Nutzwert hat auch den Nachdrucken dieser Kataloge, die seit einigen Jahren im Verlag Georg Olms erscheinen, eine ordentliche Nachfragen beschert." (Alexander Glück, Buchhändler heute 12/2008)
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