KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Metzler Lexikon Kunstwissenschaft Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Olms - Georg Olms Verlag Ag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | vor>
 
Mörchen, Roland. Wir gehen ins Museum - Müzeye gidiyoruz. Deutsch-türkische Ausgabe. Übersetzung ins Türkische von Meltem Arun. Illustriert von Kiefer, Katja . Deutsch;Türkisch. 40 S. 27,5 x 20 cm. Gb. EUR 12,95. CHF 24,80 ISBN: 978-3-487-08848-8 Olms
Ein Besuch im Museum? - Wie langweilig! denkt Jens zunächst. Doch Lisa steckt ihn und Benni schnell mit ihrer Begeisterung an. Zwischen riesigen Dinosauriern, Fossilien und ägyptischen Mumien erleben die drei Freunde einen in jeder Hinsicht aufregenden Nachmittag und erfahren zugleich viel Wissenswertes über die Arbeit in einem Museum
Katia Tangian. Spielwiese Kunstakademie: Habitus, Selbstbild, Diskurs. 276 S., 58 Abb., Studien zur Kunstgeschichte. Bd. 182. Br. bis 31.12.10 EUR 29,89. Danach EUR 34,80 ISBN: 978-3-487-14357-6 Olms
Die Kunstakademie: eine geschichtsträchtige, mythenumwobene Institution. Viele assoziieren mit ihr bis heute emsiges Aktzeichnen und Terpentingeruch; die Künstler selbst loben ihre „Beheizbarkeit“ (Joseph Beuys) und ihre kostenfreien Ateliers. Über Lehrinhalte wird jedoch kaum gesprochen, auch die Auseinandersetzung mit tradierten Kunsttechniken scheint sich nach dem „Tod der Fachkenntnisse und Kunstfertigkeiten“ (Rosalind Kraus) zu erübrigen. Und da weder Talent noch Kreativität vermittelbar sind und kunsthistorisches Wissen zuweilen gar als kontraproduktiv betrachtet wird, bleibt die Frage: Was wird an den Akademien eigentlich gelehrt?
Immerhin trägt die dortige Ausbildung weiterhin entscheidend dazu bei, ob man im Kunstsystem reüssiert oder untergeht. Denn wenn Kunst nach landläufiger Meinung das ist, was Künstler tun, benötigt jeder Systemanwärter ein diskursives Know-How, um im Olymp der Professionellen aufgenommen zu werden. Der „arme Dichter“, der „Künstlerfürst“, das „auserwählte Genie“, der „sprachlose Autist“ - dies sind nur einige der zahlreichen Modelle, die hier zur Verfügung stehen. Auch wenn bei 97% der Akademieabsolventen der spätere Erfolg ausbleibt, bestimmt der angeeignete Habitus die weitere Lebensplanung. Folglich dient das Kunststudium weniger einer fachlichen Ausbildung als vielmehr der Persönlichkeitsformung. Von dieser sind auch die Akademieprofessoren betroffen, die versuchen, ihre Lehrtätigkeit mit ihrem Selbstbild und der künstlerischen Arbeit in Einklang zu bringen.
***
The Art School: an institution charged with history and surrounded by myth. Many still associate it with diligent life-drawing and the smell of turpentine; artists themselves praise its “heatabilty” (Joseph Beuys) and free studios. Yet the content of the teaching is seldom mentioned, and the study of traditional artistic techniques seems superfluous after “the death of professional expertise and craftsmanship” (Rosalind Kraus). And since neither talent nor creativity can be communicated, and knowledge of art history is now regarded as counter-productive, the question remains: what is actually taught in art schools? If nothing else, the training there remains a decisive factor in whether an artist succeeds or fails in the system, since if art is commonly accepted to be “what artists do”, anyone aspiring to become part of the system requires some discursive know-how in order to be accepted into the Olympus of the profession. The “poor poet”, the “prince of artists”, the “chosen genius”, the “speechless autist” - these are only a few of the many models available here. Even if 97% of art school graduates fail to achieve success, their acquired habits dictate their future life plans. Thus the study of art is less a professional training and more a forming of personality. This also affects the art school professors, who attempt to bring their teaching activity into harmony with their self-image and artistic work.
Die Kunsthistorikerin Katia Tangian, selbst Absolventin einer Kunstakademie, wagt einen differenzierten Blick hinter die Mauern dieser ehrwürdigen Einrichtung. Ihre materialreiche Untersuchung beschreibt und entmystifiziert die inneren Kontrollmechanismen des Lehrbetriebs. Die produktiven Freiräume, die die Kunstakademie für Lehrende und Absolventen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts trotz allem bietet, werden dabei eingehend diskutiert.
***
The art historian Katia Tangian, herself an art school graduate, dares to take a sophisticated look behind the scenes of these respected institutions. Her study, with its wealth of material, describes and demystifies the inner control mechanisms of the teaching process. The productive space which art schools continue to offer their teachers and graduates, even in the 21st century, is discussed in depth.
"Luft unter die Flügel…". Beiträge zur mittelalterlichen Kunst Festschrift für Hiltrud Westermann-Angerhausen. Hrsg. Andrea von Hülsen-Esch, Dagmar Täube. STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE Band 181. 2010. VIII/264 S. 44 s/w und 141 fb. Abb. Br. EUR 32,00 ISBN: 978-3-487-14317-0 Olms
Dreiundzwanzig Beiträge von international renommierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zur Kunst des Mittelalters zeigen aufs Neue die Vielfalt der Erkenntnismöglichkeiten, die siebenhundert Jahre Kunstgeschichte immer noch bergen. Dies gilt für die Überlegungen zur Goldschmiede-, Elfenbein- und Textilkunst ebenso wie für die Skulpturen, die Tafel- und Glasmalerei. Zugleich spiegeln die Aufsätze die ungebrochene Faszination, die alte Kunst auch heute noch ausstrahlt. Alle Beiträge enthalten neue Erkenntnisse und wurden zu Ehren von Hiltrud Westermann-Angerhausen verfasst. Sie war von 1991 bis 2010 Direktorin des Museum Schnütgen Köln und ist seit 2003 Honorarprofessorin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihr ist der vorliegende Band als Festschrift zum 65. Geburtstag gewidmet.
Mit Beiträgen von Barbara Welzel, Andreas Speer, Lothar Lambacher, Charles T. Little, Theo Jülich, Peter Barnet, Ursula Mende, Neil Stratford, Elisabet Taburet-Delahaye, Manuela Beer, Michael Brandt, Brigitte Kaelble, Peter Kurmann, Brigitte Kurmann-Schwarz, Ebbe Nyborg, Paul Williamson, Andrea von Hülsen-Esch, Frits Scholten, Birgitta Falk, Carola Hagnau, Niklas Gliesmann, Dagmar Täube, Birgitt Borkopp-Restle und Otto Gerhard Oexle.
Twenty-three contributions by internationally renowned scholars of mediaeval art demonstrate once again the range of potential insights still to be found in seven centuries of art history. This is just as true of the reflections on goldsmithing, ivory work and textile crafts as of those on sculpture, panel painting and glass painting. The essays also reflect the unbroken fascination radiated by older art. All the contributions contain new insights and have been written in honour of Hiltrud Westermann-Angerhausen. She was director of the Schnütgen Museum in Cologne from 1991 until 2010 and since 2003 has been an Honorary Professor at the Heinrich Heine University in Düsseldorf. This volume is dedicated to her as a festschrift on her 65th birthday.
Wolfgang Christian Schneider. Bernward von Hildesheim. Bischof - Politiker - Künstler - Theologe. VERÖFFENTLICHUNGEN DES LANDSCHAFTSVERBANDES HILDESHEIM Band 18. 2010. 53 S. 9 Abb. Br. EUR 9,80 Br. ISBN: 978-3-487-14268-5 Olms
Bernward von Hildesheim war einer der großen Intellektuellen des frühen Hochmittelalters. Als Bischof von Hildesheim wirkte er, als großzügiger Stifter des Klosters St Michael, aber auch als kaiserlicher Verwaltungsfachmann und Prinzenerzieher, Künstler und Bauherr, als Politiker und umsichtiger Landesherr. Er kümmerte sich um den Landausbau, die Stadtentwicklung Hildesheims und die Landesverteidigung ebenso wie um die Pflege des religiösen und kulturellen Lebens, die Entwicklung des Kunstgewerbes, der Buchmalerei und der Bronzearbeit. Bei all dem zeigt sich Bernward als ein Vertreter der Ottonischen Renaissance; die berühmten, auf ihn zurückgehenden Bronzewerke, die Tür des Domes und die Siegessäule Christi, aber auch die Klosterkirche St. Michael spiegeln unmittelbar die wache Aufnahme der antiken Monumente, die der Bischof bei seinem Aufenthalt in Rom sah, sie zeigen aber auch, wie selbständig Bernward diese Eindrücke verarbeitete. Im selben Sinne geben ihn die Texte, die ihm zugeordnet werden können, als einen von der neuplatonischen Gedankenwelt geprägten Theologen zu erkennen, was zuletzt auch in der Gestaltung seiner Grabanlage Ausdruck fand.
Bernward von Hildesheim was one of the greatest intellectuals in the early years of the High Middle Ages. As Bishop of Hildesheim he was a generous benefactor of the Abbey of St Michael, but also an imperial administrator and royal tutor, artist and architect, politician and clear-sighted local ruler. He concerned himself with developing the land and the town of Hildesheim and with regional defences as well as with nurturing religious and cultural life and developing crafts, book illumination and bronze-working. In all these areas Bernward was a representative of the Ottonian renaissance: the famous works in bronze which he sponsored, the Cathedral doors and the pillar of Christ, as well as the Abbey Church of St Michael, reflect a keen understanding of the ancient monuments which the Bishop would have seen during his stay in Rome, but they also show how the individual way in which Bernward assimilated these impressions. Similarly, the texts which can be ascribed to him present a picture of a theologian influenced by the ideas of neo-Platonism, something which is also expressed in the design of his burial place.
Fabiani, Licia. Daniel-Henry Kahnweiler. Eine Werkbiographie. STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE Band 159. 192 S. Pb. EUR 28,00 ISBN: 978-3-487-14393-4 Olms
Was zeichnet die Kunst des 20. Jahrhunderts aus? Wie vollzieht sich der Prozeß einer Abkehr von der Naturnachahmung in der Avantgarde? Wieso gewinnen malerische Fläche und Farbe Autonomie? Und wozu dient eigentlich Kunst? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Denkens von Daniel-Henry Kahnweiler (1884-1979), der vor allem als Galerist von Picasso, Braque und anderen Protagonisten der Moderne Bekanntheit erlangt hat. Die vorliegende Studie analysiert in Form einer Werkbiographie wesentliche Aspekte seiner kunstheoretischen Schriften und Überlegungen.
Als in Deutschland geborener Jude wählt Kahnweiler Paris als seine Heimat, bleibt aber zumeist auf die kulturelle Tradition seines Herkunftslandes bezogen. Im Mittelpunkt seiner Kunsttheorie steht die Auseinandersetzung mit so unterschiedlichen Denkern wie Kant, Riegl, Wölfflin, Hildebrand, Benjamin oder Carl Einstein. Es wird deutlich, daß Kahnweiler nicht nur als Galerist Kunstrichtungen wie den Kubismus durchsetzte, sondern sie auch intellektuell zu rechtfertigen versuchte.
Arthur Brehmer (Hg.). Die Welt in 100 Jahren Mit einem einführenden Essay "Zukunft von gestern" von Georg Ruppelt. Berlin 1910. 2. Reprint.Illustrationen: Ernst Lübbert. XX, 319 S., zahlr. Abb., Gb., EUR 22,00 ISBN: 978-3-487-08304-9 Olms
In den Jahren 1909 und 1910 entstand dieses reich illustrierte Buch über eine damals ferne Zukunft, das, anders als die literarischen Visionen jener Zeit, von Experten verschiedener Bereiche geschriebene und möglichst sachliche Prognosen versammelte. Dem einflussreichen Journalisten Arthur Brehmer (1858-1923) gelang es, prominente Autoren zu gewinnen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Ernst Lübbert (1879-1915) schuf die kongenialen Illustrationen. Es entstand ein Werk, das inhaltlich bereits in Richtung der Futurologie unserer Tage weist. Ganz gewiss kann man die heutige Arbeit der Zukunftsforscher, die mit Hilfe unermesslicher Datenmengen und Rechnerkapazitäten vorsichtig gewisse Trends für kommende Jahrzehnte vorauszusagen suchen, nicht mit der „Welt in 100 Jahren“ vergleichen. Aber immerhin, die Experten von 1910 haben einige Treffer, „aus der Lostrommel der Zukunft“ gezogen, wie Goethe es ausgedrückt hat, die erstaunlich sind.
Andres Furger. Kutschen Europas des 19. und 20. Jahrhunderts. Band 2: Wagen-Atlas. Reihe: DOCUMENTA HIPPOLOGICA. 2004. 408 S. über 1000 meist farb. Abb. und 1 Falttafel. EUR 128,00 ISBN: 978-3-487-08448-0 Olms
This second volume on the carriages of the 19th and 20th centuries deals with luxury carriages and the principal types and models. The 60 most common carriages with their different models and characteristic features are described in words and pictures, situated in their historical context and distinguished from other models and types.
This volume provides an unprecedented instrument for identifying carriages and situating them in the historical and cultural context. It also gives a lot of practical tips on dating, determining, restoring and conserving historical carriages. It is an inexhaustible source of information and inspiration for all friends and manufacturers of carriages and for museums, private collectors and restorers. The complete work gives drivers and prize judges who have an interest in traditional driving or have long devoted themselves to it all they need in order to compile or assess a stylish or true-to-style team. It gives information which has long been unavailable and bridges the gap between the “Golden Age of Carriages” and today’s art and culture of carriage driving.
Andres Furger. Kutschen Europas des 19. und 20. Jahrhunderts. Band 1: Equipagen-Handbuch. Vorw. Heinz Scheidel. Reihe: DOCUMENTA HIPPOLOGICA. 2. überarbeitete Auflage 2009. 406 S. über 1000 meist fb. Abb. u. 1 Falttafel. Ln, EUR 128,00 ISBN: 978-3-487-08447-3 Olms
Kutschen sind ein Stück Kulturhistorie. Das „goldene Zeitalter der Equipagen“ legte den Grundstein für die Entwicklung des Automobils. Das zeigt sich heute noch in Begriff en der Automobilindustrie, wie Coupe, Phaeton, Karosserie, Cabriolet usw. Patentachsen, Blattfedern und viele Errungenschaften der Kutschenindustrie fanden sich später in den ersten Automobilen wieder und wurden weiterentwickelt. Die großen Kutschenmanufakturen waren gegen Mitte des 19. Jahrhunderts so international tätig wie heute die Automobilindustrie. Spannend aufbereitete Kulturgeschichte!
Mörchen, Roland: Wir gehen ins Museum. Al museo. Deutsch-italienische Ausgabe.. Ill. v. Kiefer, Katja /Aus d. Dt. v. Nobilini, Elena. 2010. 40 S. (Kollektion Olms junior)(Bilinguale Kinderbücher ) Gb EUR 12,80 ISBN: 978-3-487-08838-9 Olms
Ein Besuch im Museum? - Wie langweilig! denkt Jens zunächst. Doch Lisa steckt ihn und Benni schnell mit ihrer Begeisterung an. Zwischen riesigen Dinosauriern, Fossilien und ägyptischen Mumien erleben die drei Freunde einen in jeder Hinsicht aufregenden Nachmittag und erfahren zugleich viel Wissenswertes über die Arbeit in einem Museum. Una visita al museo? - Che noia!, pensa Jens in un primo momento. Ma Lisa, con il suo entusiasmo, riesce a contagiare velocemente lui e Benni. Tra dinosauri giganteschi, fossili e mummie egiziane, i tre amici trascorrono un pomeriggio elettrizzante, da ogni punto di vista, durante il quale imparano anche molte cose interessanti sul lavoro in un museo.
Mörchen, Roland: Wir gehen ins Museum. Une visite au musée. Deutsch-französische Ausgabe. Ill. v. Kiefer, Katja /Aus d. Dt. v. Hagedorn, Francoise. 2010. 40 S.. (Kollektion Olms junior ) (Bilinguale Kinderbücher ) Gb EUR 12,80 ISBN: 978-3-487-08840-2 Olms
Ein Besuch im Museum? - Wie langweilig! denkt Jens zunächst. Doch Lisa steckt ihn und Benni schnell mit ihrer Begeisterung an. Zwischen riesigen Dinosauriern, Fossilien und ägyptischen Mumien erleben die drei Freunde einen in jeder Hinsicht aufregenden Nachmittag und erfahren zugleich viel Wissenswertes über die Arbeit in einem Museum.
Une visite au musée ? - Quel ennui ! pense Jens tout d’abord. Mais l’enthousiasme de Lisa est communicatif. Entre dinosaures, fossiles et momies égyptiennes, nos trois amis passent un après-midi palpitant - à tous les sens du mot - et apprennent une foule de choses intéressantes sur le travail à accomplir dans un musée.
Dilba, Carsten: Memoria Reginae - Das Memorialprogramm für Eleonore von Kastilien. 2009. 608 S., 137 sw. u. 25 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 180) Kst EUR 78,00 ISBN: 978-3-487-13943-2 Olms
In den zehn Jahren nach dem Tod der englischen Königin Eleonore von Kastilien (gest. 1290) wurde von ihrem Gemahl, Eduard I., eines der umfassendsten Memorialprogramme des Mittelalters initiiert. In beispielloser Weise erhielt die Verstorbene zwei mit bronzenen Liegefiguren geschmückte Grabmale für den Körper und die Eingeweide sowie eine goldene Herzurne. Ein Dutzend mit multiplen Figuren der Königin verzierte Bildstöcke markierten die Nachtlager ihres durch England führenden Leichenzuges.
Auf Grundlage der erhaltenen Rechnungslisten der Testamentsvollstrecker können die Monumente und ihr figürlicher Schmuck einzelnen Architekten, Bildhauern und Handwerkern zugewiesen werden. Eine Auswertung der Schriftquellen erlaubt genaue Aussagen zur Organisation der königlichen Bauadministration, zu Verwaltungsstrukturen und Dispositionsbefugnissen. Diese Studie weist somit überzeugend nach, dass Eduard I. dem französischen Königshaus und insbesondere den Monumentsetzungen für den 1270 verstorbenen Ludwig IX., den Heiligen, nacheiferte. Er tat dies nicht nur in den Memorialbauten für seine Gemahlin, sondern auch in der mit ihnen im Zusammenhang stehenden Initiierung einer familienbezogenen Grablege der Plantagenets in Westminster Abbey und im Funeralzeremoniell.
In the ten years following the death of the English Queen Eleanor of Castile (d. 1290), her husband Edward I undertook one of the most comprehensive commemorative projects of the middle ages. The late queen was given an unprecedented two full-length bronze effigies for her body and internal organs, and a golden urn for her heart. A dozen pillars decorated with multiple images of the queen marked the stages of her funeral procession on its journey through England.
On the basis of surviving invoice lists of the executors it is possible to attribute the monuments and their decoration to individual architects, sculptors and craftsmen. Analysis of the written sources provides precise evidence about the organisation of the royal building administration, administrative structures and the authority for arrangements. This study demonstrates convincingly that Edward I was imitating the French royal house, and specifically the monuments to the sainted Louis IX who had died in 1270. He did this not only in the building of memorials for his wife, but also in the related project to create a Plantagenet burial site in Westminster Abbey and in the funeral ceremony.
Zintzen, Clemens: Vom Menschenbild der Renaissance. Florentiner Kultur im Quattrocento. 2009. 111 S. 21 x 14,8 cm. Kst EUR 14,80 ISBN: 978-3-487-13987-6 Olms
Die Renaissance hebt sich trotz aller weitergeführten Tradition bewusst vom Mittelalter ab. Vor allem die Florentiner Renaissance des 14./15. Jahrhunderts gewinnt eine neue positive Sicht auf den Menschen und die ihn umgebende Welt. Im bewussten Rückgriff auf die sich jetzt zunehmend erschließende antike Kultur und gestützt durch die vor allem von der neuplatonischen Philosophie inspirierten Blickwendung auf das Innere des Menschen entwickelt sich eine Anthropologie, die den Menschen als einen Gott auf Erden betrachtet. Die Darstellung Vom Menschenbild der Renaissance - ursprünglich ein Vortrag auf der Leipziger Buchmesse - erscheint hier in zweiter Auflage. Sie wird ergänzt durch zwei weitere Abhandlungen: Die Anmerkungen zu Lorenzo Valla und Poggio Bracciolini zeigen zwei Gelehrte dieser Zeit in ihren herausragenden innovativen Leistungen, aber auch in menschlichen Schwächen. Schließlich skizziert der Essay Die Florentiner Renaissance im Quattrocento ein zusammenfassendes Bild vom Entstehen und Wachsen der Renaissance, sowie den Niederschlag dieses Denkens im gesellschaftlichen, literarischen und kulturellen Leben. Am Erwachen eines historischen Bewusstseins lässt sich die Selbsteinschätzung dieser für die europäische Geistesgeschichte so entscheidenden Epoche ablesen.
Despite many continued traditions, the Renaissance is self-consciously distinct from the Middle Ages. In particular the Florentine Renaissance of the 14th-15th centuries gains a new, positive view of humanity and of the world around us. Consciously reaching back to the culture of the classical period, which was now increasingly being rediscovered and made available, and supported especially by a new focus on man’s inner nature inspired by neo-platonic philosophy, there developed an anthropology which viewed man as a god upon earth. The presentation ‘Vom Menschenbild in der Renaissance’, originally given as a lecture at the Leipzig Book Fair, appears here in its second edition. It is accompanied by two other pieces: the notes on Lorenzo Valla and Poggio Bracciolini show two scholars of the age in terms of their wonderful innovative achievements but also of their human frailties. The concluding essay on the Florentine Renaissance in the Quattrocento outlines in summary the origins and growth of the Renaissance and its effects in social, literary and cultural life. The example of an awakening historical consciousness helps us to understand the self-evaluation of this era which was so decisive in European cultural and intellectual life.
Die städtische Gemäldegalerie in Braunschweig. Ein Beispiel bürgerlicher Sammelkultur vom 19. Jahrhundert bis heute. 1 Bde/Tle. Beitr. v. Nauhaus, Julia M /Lange, Justus /Holzgang, Gilbert /Eschebach, Erika. 2009. 416 S., 90 s/w und 73 fb. Abb. Gb EUR 29,80 ISBN: 978-3-487-14233-3 Olms
Die Gemäldesammlung des Städtischen Museums Braunschweig, die heute etwa 2.200 Werke umfasst, kann auf eine mehr als 150-jährige Tradition zurückblicken. Selbst in Fachkreisen sind Umfang und Entstehungsgeschichte weitgehend unbekannt geblieben. Ergänzend zum kürzlich erschienenen Bestandsverzeichnis wird die Entwicklung der städtischen Gemäldegalerie nun erstmals ausführlich beleuchtet.
Sechs Aufsätze schildern die Geschicke der Sammlung: vom Aufbau einer „Gallerie von Kunstwerken der Neuzeit“ durch den Braunschweiger Kunstverein über die erste Gemäldegalerie im 1906 eröffneten Museumsneubau am Löwenwall bis hin zur Einweihung des angrenzenden Galeriegebäudes im Jahr 2008 für die Werke der Klassischen Moderne aus der Kunststiftung Bönsch. Die Bemühungen des Kunstsammlers Otto Ralfs, in den 1920er Jahren eine „Galerie der Moderne“ zu etablieren, werden ebenso dargestellt wie die Schicksale der Gemäldesammlung in der Zeit von 1933 bis 1945.
Ohne die zahlreichen Schenkungen und Vermächtnisse von Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern wäre die städtische Galerie undenkbar. Die im 19. Jahrhundert angelegten Privatsammlungen älterer und zeitgenössischer Malerei werden deshalb eingehend gewürdigt. Die Gemäldesammlung des Städtischen Museums Braunschweig kann mit ihren reichen Beständen an Bildnissen, Landschafts- und Genremalerei wie Stadtansichten Braunschweigs als Musterbeispiel bürgerlicher Sammelkultur gelten.
Furger, Andres: Fahrkunst. Mensch, Pferd und Wagen von 1700 bis heute. 2009. 340 S., durchegend 4 fb. bebildert. (Doc. Hippol. ) Gb EUR 138,00 ISBN: 978-3-487-08484-8 Olms
Ein weiteres faszinierend schönes Buch von einem der besten Kenner der Materie, und damit ein Lehr- und Nachschlagewerk für Experten, ein herrlicher Bildband für jeden Laien. Mit der Fahrkunst steht das lebendige Zusammenspiel von Mensch, Pferd und Wagen im Zentrum dieses Bandes. Zunächst wird den Ursprüngen des eleganten Kutschenfahrens in Italien nachgeforscht und danach das Aufblühen der Fahrkunst im Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts beschrieben. Es folgt die Zeit der Perfektion in England und in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert bis hin zum modernen Fahrsport. Die verschiedenen Fahrtechniken, die Entwicklung der Fahrleinen und der Gebisse werden ebenso vertieft dargestellt wie die Anspannungsarten und Geschirre verschiedener Länder. Damit schliesst das Werk bestens an die beiden Bände „Kutschen Europas“ an. Dem heutigen traditionellen Fahren und den damit verbundenen Fragen ist das ganze letzte Kapitel gewidmet. Wie wichtig ist das Gesamtbild des Gespanns? Welcher Wagen passt zu welchen Pferden und Gelegenheiten? Auf solche Fragen gibt das Buch konkrete Antworten.
Bähr, Astrid: Repräsentieren, bewahren, belehren: Galeriewerke (1660-1800). Von der Darstellung herrschaftlicher Gemäldesammlungen zum populären Bildband. 2009 638 S., 120 Abb. 24 x 17 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 178) Kt EUR 78,00 ISBN: 978-3-487-13977-7 Olms
Galeriewerke - in Buchform gebundene, meist großformatige, druckgraphische Reproduktionen von Gemälden einer Sammlung - ermöglichten dem Kunstliebhaber lange vor der Öffnung der Sammlungen ein intensives Kunststudium. Zielten sie zunächst vor allem auf die Glorifizierung des Herrschers bzw. Sammlers, so leisteten sie schon bald einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung kunsthistorischer Verfahrensweisen und damit nicht zuletzt zur Etablierung der Kunstwissenschaft im 18. Jahrhundert. Die vorliegende Studie untersucht die einzelnen Werke nach Genese, Gestaltung, Sammlern und Herausgebern, Auswahl der reproduzierten Gemälde sowie begleitenden Texte, in denen sich die kunstkennerschaftlichen Debatten der Zeit wiederfinden. Damit liefert diese Arbeit erstmals einen chronologischen Überblick über die Entwicklung der Gattung. Zugleich gewährt sie unbekannte Einblicke in die jeweilige Sammlungsgeschichte, in unterschiedliche Repräsentationsstrategien oder Geschmacksvorlieben. Ein umfangreicher Anhang mit einem Stecher- und Malerindex listet sämtliche in den Werken erschienenen Einzelstiche auf und erschließt die Galeriewerke als Quelle für weitere Provenienz- und Sammlungsforschungen sowie für Werkverzeichnisse. Die Dissertation von Astrid Bähr wurde mit dem Wolfgang-Ratjen-Preis, dem internationalen Nachwuchsförderpreis für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der graphischen Künste, ausgezeichnet.
Bound collections of printed reproductions, usually in large-format, of paintings in private collections enabled art-lovers to study artworks closely long before collections opened to the public. If the original purpose of such albums was to glorify a ruler or collector, they soon came to play a significant role in the development of art-historical practice and thus in the establishment of art history as a discipline in the 18th century. This study examines individual works in terms of origins, format, collections and editors, selection of pictures for reproduction, and the accompanying texts which reflect contemporary debates among connoisseurs. It provides the first chronological survey of the development of the genre. At the same time it offers unfamiliar insights into the collecting history of the time, into different strategies of representation and preferred tastes. A comprehensive appendix with an index of engravers and painters lists all the individual engravings found in the works and opens up the possibilities of this genre as a source for further research into provenance and collection history and for the compilation of catalogues raisonnés
Krüger, Eva: Bilder zu Goethes "Faust": Moritz Retzsch und Dante Gabriel Rossetti. 2009. 192 S., 7 fb. und 79 sw Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 179) Pb EUR 39,80 ISBN: 978-3-487-13994-4 Olms
„Recht interessante und geistreiche Umrisse zu Faust“, so charakterisierte Goethe in einem Brief an seinen Verleger Cotta die Illustrationen des Dresdner Porträt- und Historienmalers Moritz Retzsch (1779-1857) zu seiner Tragödie. Die Zuspitzung zu einer Liebesgeschichte mit Gretchen als Opfer bedingte vor allem in England eine positive Rezeption der Umrisszeichnungen. In der Figur Gretchens sah man eine andere Clarissa Harlowe, Samuel Richardsons verführte Unschuld in dessen gleichnamigem Roman. Einzelne Zeichnungen wurden zur Folie für die Beschäftigung Dante Gabriel Rossettis (1828-1882) mit „Faust“. Die vorliegende Studie stellt zum ersten Mal alle im Zusammenhang mit Faust entstandenen Werke Rossettis vor, darunter überwiegend Zeichnungen und als Höhepunkt das Gemälde „Lady Lilith“, das sich vom Text völlig löst. Bis 1846 kreist Rossetti um die Dimension des Unheimlichen, in den Jahren danach fokussiert sich sein Interesse auf die inneren Konflikte Gretchens. Die letzte Phase steht im Zusammenhang mit der Entdeckung der „femme fatale“. Rossetti verschränkt seine Frauendarstellungen mit seinen eigenen Lebensumständen. Die Frau, Hure und Hexe, wird zur Projektionsfläche für Männerängste und Männerlüste, eine Dimension, die schon bei Goethe angelegt ist.
“Truly interesting and ingenious sketches for Faust” - thus Goethe, in a letter to his publisher Cotta, described the illustrations to his tragedy by the Dresden portraitist and history-painter Moritz Retzsch (1779-1857). The emphasis on a love-story with Gretchen as victim ensured a positive reception of the sketches, especially in England, where Gretchen was seen as another Clarissa, the eponymous seduced innocent in Samuel Richardson’s novel. Individual drawings became templates for Dante Gabriel Rossetti (1828-1882) in his work on Faust. This study examines for the first time all Rossetti’s works with a connection to Faust, most of them drawings, culminating in the painting ‘Lady Lilith’, which is completely unrelated to the text. Until 1846 Rossetti works around the dimension of the uncanny, while in the following years he focuses his interest on Gretchen’s inner conflicts. The last phase is linked to the discovery of the ‘femme fatale’. Rossetti’s portrayal of women becomes inextricably linked with the circumstances of his private life. Woman, both whore and witch, becomes the figure onto whom male fears and desires are projected, a dimension already inherent in Goethe’s work.
Mörchen, Roland: Wir gehen ins Museum - Vamos al museo. Ill. v. Kiefer, Katja . 10.2009. 40 S. 27 x 19,5 cm. (Kollektion Olms junior ) (Bilinguale Kinderbücher ) Gb EUR 12,80 ISBN: 978-3-487-08833-4 Olms
Ein Besuch im Museum? - Wie langweilig!, denkt Jens zunächst. Doch Lisa steckt ihn und Benni schnell mit ihrer Begeisterung an. Zwischen riesigen Dinosauriern, Fossilien und ägyptischen Mumien erleben die drei Freunde einen in jeder Hinsicht aufregenden Nachmittag und erfahren zugleich viel Wissenswertes über die Arbeit in einem Museum.
¿Una visita al museo? - ¡Qué aburrido!, piensa Jens espontáneamente. Pero Lisa contagia rápidamente a Jens y a Benni de su entusiasmo. Los tres amigos pasan una tarde llena de aventuras entre dinosaurios, fósiles y momias egipcias al mismo tiempo que aprenden muchas cosas interesantes sobre el trabajo que se realiza en un museo.
Mörchen, Roland: Wir gehen ins Museum - A Visit to the Museum. Ill. v. Kiefer, Katja . Dtsch/engl. 2009. 40 S. 27 x 19,5 cm. (Kollektion Olms junior )(Bilinguale Kinderbücher ) Gb EUR 12,80 ISBN: 978-3-487-08832-7 Olms
Ein Besuch im Museum? - Wie langweilig! denkt Jens zunächst. Doch Lisa steckt ihn und Benni schnell mit ihrer Begeisterung an. Zwischen riesigen Dinosauriern, Fossilien und ägyptischen Mumien erleben die drei Freunde einen in jeder Hinsicht aufregenden Nachmittag und erfahren zugleich viel Wissenswertes über die Arbeit in einem Museum.
A visit to a museum? At first Jens thinks that is a very boring idea! But Lisa's enthusiasm is infectious, and Jens and Benni agree to go with her. Between gigantic dinosaurs, fossils and Egyptian mummies the three friends enjoy a very exciting afternoon and learn a lot of interesting things about working in a museum.
Evelin Haase. Die ethnographische Sammlung Herzog Johann Albrechts. Souvenirs einer fürstlichen Hochzeitsreise. Bestandskatalog des Städtischen Museums Braunschweig. 2004. 222 S. 477 s/w, 32 fb. Abb. 1 Karte. Br., EUR 29,80 ISBN: 978-3-487-12780-4 Olms
Joachim Frassl. Die Jacobson-Schule in Seesen mit Tempel und Alumnat. Reihe: STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE Band 176. Jüdische Architektur als Ausdruck von Emanzipation und Assimilierung im 19. Jahrhundert. 2009. 336 S., 177 Abb. Br., EUR 68,00 ISBN: 978-3-487-13880-0 Olms
Die ehemalige Jacobson-Schule im niedersächsischen Seesen war weltweit bekannt und geachtet. Die Gründung Israel Jacobsons für „arme Judenknaben“ von 1801 wurde schon wenige Jahre später zur ersten simultanen jüdisch-christlichen Schule, entwickelte sich Vorbild gebend für weitere jüdische Schulgründungen. Von ihr und der 1810 eingeweihten Schul-Synagoge ausgehend, entfalteten sich Elemente der Modernisierung des Judentums im 19. Jahrhundert.
Die Studie verfolgt die Entwicklung von der Gründungszeit über die Verstaatlichung 1922 hinaus bis hin zur Zerstörung der schuleigenen Synagoge unter nationalsozialistischer Herrschaft. Im Vordergrund steht die Rekonstruktion der vollständigen - heute nicht mehr greifbaren - Schulanlage, insbesondere ihrer Synagoge. Die Aussage des Schulgründers, der gebaute Tempel solle ein „schwaches Nachbild des Tempels Salomo“ sein, wird sowohl an der Gesamtarchitektur als auch am gestalterischen Detail verdeutlicht. Dieser „Jacobstempel“ ist in vielfacher Hinsicht als Prototyp für den Synagogenbau des 19. Jahrhunderts zu sehen. Neue Erkenntnisse über die erste Synagogenorgel, die in Seesen stand, fließen in die Gesamtanalyse ein.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Untersuchung der gründerzeitlichen Architektur des Alumnatsgebäudes von 1889, die mit zeitgleich entstandenen Beispielen jüdischer Schularchitektur in anderen Städten verglichen wird. Ein Blick auf die Rezeption der eigenen Geschichte in den Veröffentlichungen der Schule zusammen mit einer Analyse von Jacobson-Porträts rundet die Darstellung ab.
The former Jacobson School in Seesen, Lower Saxony, was known and admired throughout the world. Israel Jacobson’s 1801 foundation for ‘poor Jewish boys’ soon became the first joint Jewish-Christian school and developed into a model for later Jewish school foundations. From the school and its synagogue, consecrated in 1810, there developed influential elements in the modernisation of Judaism in 19th-century Germany.
This study follows the development from the school’s foundation to its nationalisation in 1922 and the eventual destruction of the school’s synagogue under the National Socialist regime. In the foreground of the study is the reconstruction of the complete - but no longer existent - ground plan of the school and in particular of the synagogue. The founder’s statement that the temple was to be ‘a faint echo of the Temple of Solomon’ is illustrated by the architecture as a whole and by the decorative detail. This ‘temple of Jacob’ can be seen in many respects as a prototype for 19th-century synagogue buildings. New insights regarding the synagogue organ, first found in Seesen, also inform the analysis as a whole.
Another focus of the book is a study of the wilhelmine architecture of the 1889 boarding-school building, which is compared with contemporary examples of Jewish school architecture in other towns. The study concludes with a look at the school’s reception of its history in its own publications and an analysis of portraits of Jacobson.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]