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Olms - Georg Olms Verlag Ag

 
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Striehl, Georg: Der Zeichner Christoph Heinrich Kniep (1755-1825). Landschaftsauffassung und Antikenrezeption. 1998. VIII, 382 S., 382 sw. u. 8 fb. Abb. 30 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 128) Ln EUR 78,- ISBN: 3-487-10724-4 Olms
Der Briefwechsel zwischen Alfred Lichtwark und Max Liebermann. Bearb., Einltg.u. Hrsg.: Birgit Pflugmacher. (Studien zur Kunstgeschichte 146) 2002. 505 S., Gb. EUR 58,- ISBN: 3-487-11775-4 Olms
Bei dieser Edition handelt es sich um den umfangreichsten erhaltenen Briefwechsel, den der große Berliner Maler Max Liebermann mit einer ihm befreundeten Person, in diesem Fall mit dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, geführt hat. Die 470 Briefe, Telegramme und Postkarten, welche ein Vierteljahrhundert der Berliner, ja der deutschen Kunstgeschichte widerspiegeln, sind zum größten Teil bisher unveröffentlich und werden erstmalig in dieser geschlossenen Form herausgegeben. Alfred Lichtwark, der als einer der ersten das Neue und Große in Liebermanns Malerei erkannte und der bereit war, den Kampf für diese Kunst aufzunehmen, erweist sich in seinen niedergeschriebenen Ausführungen sowohl als ein lebhafter wie auch als kreativer und phantasievoller Mensch. Dem stehen die Briefe aus Liebermanns Feder gegenüber, welche geprägt sind von Tatkraft und Souveränität, zuweilen von spitzer Selbstironie, scharfem Witz und zahlreichen sarkastischen Anspielungen. Der Reiz dieses Briefwechsels zwischen 1889 und 1913 liegt im Hin und Her des gedanklichen Austausches zweier großer Zeitgenossen, wobei sowohl Meinungen über zentrale Kunstfragen jener Zeit als auch Ansichten über Künstler, Affären und die Gründung des Deutschen Künstlerverbandes ausgetauscht und diskutiert werden. Doch spiegelt er auch Erfolge und Enttäuschungen, Wünsche und Träume in der Zeit des fin de siécle und am Ende des Kaiserreiches wieder.
Heyl, Ute von: Giambattista Mengardi (1738-1796). Umbruch zum Klassizismus in der venezianischen Malerei. 2002. 388 S. 102 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 145) Pb EUR 68,- ISBN: 3-487-11723-1 Olms
Giambattista Mengardi (1738-1796) zählt innerhalb der venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts zu den maßgeblichen Künstlerpersönlichkeiten, die sich zunehmend von den barocken Vorgaben lösten, neue Ausdrucksformen suchten und diese schließlich im Klassizismus fanden. Dabei stellt Mengardi als Schüler Giambattista Tiepolos und Lehrer Antonio Canovas auch persönlich eine Brücke zwischen den Hauptvertretern dieser beiden Epochen dar. Von der kunsthistorischen Forschung ist die zweite Hälfte des venezianischen Settecento fast ausschließlich unter dem dominierenden Einfluß Tiepolos gesehen worden. Diese Sichtweise versperrt jedoch den Blick auf die überaus rege Phase des künstlerischen Umbruchs. Zu den herausragenden Werken Mengardis zählen das Papstporträt Clemens XIII. für den Dom von Padua, das er bereits im Alter von 20 Jahren ausführte, der in Öl- und Freskotechnik gearbeitete Zyklus von Campagna Lupia sowie die mythologischen Themen gewidmete Freskenausstattung des Palazzo Priuli Manfrin in Venedig. Dieser in den achtziger Jahren des Settecento im Auftrag seines Mäzens, des Tabakhändlers Girolamo Manfrin entstandene Zyklus liefert einen anschaulichen Nachweis über Mengardis stilistischen Wandel. Neben seinem künstlerischen Schaffen wirft Mengardis Vita mit den von ihm bekleideten Ämtern und Tätigkeiten, wie beispielsweise seine Aufgaben als Inspektor der öffentlichen Kunstwerke Venedigs, ein Schlaglicht auf das Umfeld des Malers. ----------------------------------------------------------------------------------------- Within the Venetian painting ofthe 18th century Giambattista Mengardi (173 8—1796) belongs to the leading artists who increasingly freed themselves from baroque standards, looked für newforms of expression and eventualiy found them in classicism. As Giambattista Tiepolo ‘s student and Anlonio Canova ‘s teacher Mengardi represents, moreover, a bridge between the main representatives of both these periods as a person, too. Art-historical research saw the second half of the Venetian Settecento almost exclusively under Tiepolo ‘s dominating influence. However, this perspective blocks the view on the extremely active phase of this artistic change. Among Mengardi ‘s outstanding works are the portrait of Pope Clement XIII für Padua Cathedral, which he painted at the age of 20 already, the Cycle of Campagna Lupia, which was done by using the oil and fresco Iechnique, and the Frescodecoration of the Palazzo Priuli Manfrin in Venice, which is dedicated to mythological themes. This cycle, which was painted in the eighties of the Settecento on behalf of his patron, the tobacconist Girolamo Manfrin, vividly demonstrates Mengardi ‘s stylistic change. In addition to his artistic work Mengardi ‘s life — including the offices he held and his activities, e.g. his tasks as an inspector of the public works of art in Venice — sheds light on the environment of the painter. An important new attribution as weil as a considerable number of lost works could be added to the catalogue of his works, which is systematically compiled für the first time.
Krämer, Steffen: Die postmoderne Architekturlandschaft. Museumsprojekte von James Stirling und Hans Hollein. 1998. VIII, 482 S., 142 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 120) Br EUR 74,- ISBN: 3-487-10676-0 Olms
Pagel, Ingo: Von imperialer Musterarchitektur zu territorialherrlichem Selbstbewusstsein. Kirchenbaukunst im Zeichen des Herrschaftswandels im norddeutschen Raum zwischen 1100 und 1300. 1998. IV, 426 S.. (Stud. z. Kunstgesch. 121) Br EUR 49,80 ISBN: 3-487-10715-5 Olms
Kollmann, Stefanie: Niederländische Künstler und Kunst im London des 17. Jahrhunderts. 2000. IV, 298 S., 2 Ktn 21 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 135) Br EUR 35,80 ISBN: 3-487-11155-1 Olms
Prölss-Kammerer, Anja: Die Tapisserie im Nationalsozialismus. Propaganda, Repräsentation und Produktion. Facetten eines Kunsthandwerks im "Dritten Reich". 2000. XII, 496 S., 105 sw.Abb. 21 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 137) Br EUR 88,- ISBN: 3-487-11167-5 Olms
Gülpen, Ilonika van. Der Deutsche Humanismus und die frühe Reformations-Propaganda 1520-1526. Das Lutherporträt im Dienst der Bildpublizistik. (Studien zur Kunstgeschichte 144). 2002. 517 S., 102 Abb., EUR 78,- ISBN: 3-487-11680-4 Olms
Das Buch konzentriert sich auf die Anfänge der Reformationspropaganda. Es ist zu hinterfragen, wie ein derartiger publizistischer Erfolg zustande kommen konnte, berücksichtigt man die machtpolitischen Konstellationen der Frühen Neuzeit und die Tatsache, dass der des Lesens fähige Bevölkerungsteil gerade zehn Prozent betrug. Eine Abschrift von Luthers Ablaßthesen geriet in das professionell organisierte Verteilernetz der deutschen Humanisten, die seit Jahren mit allen ihnen zur Verfügung stehenden publizistischen Mitteln gegen die aus ihrer Sicht bestehende grenzenlose Borniertheit der scholastischen Theologen und die nicht mehr zu tolerierenden Mißstände innerhalb der katholischen Kirche zu Felde gezogen waren. Der immense Erfolg der von Luther und den Humanisten in Gang gebrachten Reformationsbewegung ist allerdings auch der aktiven Beteiligung der Drucker-Verleger zu verdanken, welche die Lukrativität der Veröffentlichung von Schriften von und über Luther schnell erkennend, diese ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt und insbesondere durch den Einsatz von Lutherbildnissen - ebenso wie die Humanisten - die gesellschaftspolitische Entwicklung auf europäischer Ebene beeinflußt haben. Die Arbeit versteht sich als fächerübergreifende Untersuchung, da für die Auswertung der Flugschriften, die den Hauptteil der Bildpublizistik ausmachen, neben den Kirchenhistorikern vor allem die Forschungsergebnisse der Literatur- und buchhistoriker herangezogen werden mußten, um die Aussagen der Reformationspropaganda innerhalb eines breiten Kontextes angemessen beurteilen zu können. ------------------------------------------------------------------------------------------ The hook focuses on the beginnings of Reformation propaganda. Taking into consideration the power-political conditions of early modern times and the fact that only ten per cent of the population were literate, one has to ask how such a publication-related success could he achieved. A copy of Luther‘s indulgence theses got into the professionally organized distribution system of the German Humanists, who, für years and with all puhlication-related means available to them, had been crusading against the houndless narrow-mindedness of the scholastic theologians, which existed from their point of view, and against the deplorable state of affairs within the Catholic church, which could no longer be tolerated. However, the Reformation movement initiated by Luther and the Humanists also owes its trernendous success to the active participation of the printer-publishers, who — quickly discerning the lucrativeness of the publication of works by and on Luther brought these into the public consciousness and influenced the sociopolitical development at the European level particularly by employing portraits of Luther just as the Humanists did. The work considers itself to be an interdisciplinary study because for analysing the pamphlets, which constitute the main part of the pictorial publications, it was necessary to consult above all the results of research by literary and book historians besides the church historians in order to be able to adequately judge the statements of Reformation propaganda within a broad context.
Schallert, Regine: Studien zu Vincenzo de Rossi. Die frühen und mittleren Werke (1536-1561). 1998. 370 S., 96 schw.-w. Abb.. (Stud. z. Kunstgesch. 124) Br EUR 49,80 ISBN: 3-487-10757-0 Olms
Bertling Biaggini, Claudia: Il Pordenone: Pictor Modernus. Zum Umgang mit Bildrhetorik und Perspektive im Werk des Giovanni Antonio de Sacchis. 1999. 128 S., 24 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 133) Br EUR 29,80 ISBN: 3-487-10933-6 Olms
Haffner, Dorothee: De ornamento parietum sacrorum. Zur Innendekoration lombardischer Sakralbauten (1460-1530). 1998. 326 S., 69 sw. u. 1 fb. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 125) Br EUR 44,80 ISBN: 3-487-10308-7 Olms
Ostermann, Patrick: Romanische Sakralbauten zwischen Maas und Aisne. 2. 1998. Zus. IV, 606 S., sw. Abb., 3 Falttaf.. (Stud. z. Kunstgesch. 73) Br EUR 99,80 ISBN: 3-487-10510-1 Olms
Abka'i-Khavari, Manijeh: Das Bild des Königs in der Sasanidenzeit. Schriftliche Überlieferungen im Vergleich mit Antiquaria. 2000. 308 S., 23 sw. Abb., 13 sw. Taf.. (Texte u. Stud. z. Orientalistik 13) EUR 35,80 ISBN: 3-487-11087-3 Olms
Langenberg, Ruth: Cy Twombly - Eine Chronologie gestalteter Zeit. 1998. X, 244 S., 17 sw. Abb. 21 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 119) Br EUR 35,80 ISBN: 3-487-10638-8 Olms
Kaselow, Gerlind: Die Schaulust am exotischen Tier. Studien zur Darstellung des zoologischen Gartens in der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. 1999. VI, 338 S., 10 fb. u. 165 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 129) Br EUR 74,- ISBN: 3-487-10858-5 Olms
Volker Wittich. Auf den Spuren von Lenné in Sachsen-Anhalt. Historische Gärten in und um Magdeburg aus der Zeit von 1820-1860. Beitrag v. Mathias Tullner. 256 S., zahlr. fb. Abb., 28 cm, Gb., EUR 98,- (Vorbestellpreis) EUR 116,- ISBN: 3-487-11731-2 Olms
Sambucus, Johannes. Emblemata et aliquot nummi antiqui operis. Editio altera. Antwerpen 1566. Reprint Hildesheim. Nachwort Wolfgang Harms, Ulla-Britta Kuechen. 293 S., zahlr. Abb., Ln EUR 98,- ISBN: 3-487-11380-5 Olms
Hesius, Guilielmus, Emblemata sacra de fide, spe, charitate. Antwerpen 1536. Reprint HIldesheim. 2002. 448 S., 116 Embleme. Ln EUR 99,80 ISBN: 3-487-11672-3 Olms
Die Emblemata sacra des Jesuiten Guilielmus Hesius (Willem van Hees) stehen in enger Nachbarschaft zu den Hauptwerken der geistlichen Amor-Emblematik in den südlichen Niederlanden mit Otho van Veen, Hermann Hugo, Benedict van Haeften u.a. als wichtigsten Repräsentanten. Als der Autor 1624 seine Embleme verfaßte, lehrte er Poesie, Philosophie und Mathematik. In späteren Jahren leitete er die Jesuitenkolligien in Aalst und Gent und wirkte als Hofprediger und Beichtvater des Erzherzogs Leopold Wilhelm in Brüssel. Die Emblemata sacra sind sein bedeutendstes Werk und bilden mit ihren anmutigen Holzschnitten und eleganten Versen ein instruktives Zeugnis für den hohen Stand der humanistischen Bildung bei den Jesuiten. Für die deutsche Literaturgeschichte wurde das Buch bedeutsam durch seine intensive Rezeption in Georg Philipp Harsdörffers Hertzbeweglichen Sonntagsandachten und Frauenzimmer Gesprächsspielen.
Der stärkste Ausdruck unserer Tage. Neue Sachlichkeit in Hannover. Katalog der Ausstellung im Sprengel Museum Hannover vom 09.12.2001 bis10.03.2002. Einl. v. Fuhrmeister, Christian /Krempel, Ulrich. 2001. 304 S., über 300 Abb., davon 145 fb. 30 cm. Kt EUR[D] 34,80 ISBN: 3-487-11440-2 Olms
Muysers, Carola: Das bürgerliche Portrait im Wandel. Bildnisfunktionen und -auffassungen in der deutsche Moderne 1860-1900. 2001. 392 S., 89 schw.-w. Abb.. (Stud. z. Kunstgesch. 141) Br DM 96,- ISBN: 3-487-11342-2 Olms
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