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Olms - Georg Olms Verlag Ag

 
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Schröder, Gerald: "Der kluge Blick". Studie zur den kunsttheoretischen Reflexionen Francesco Bocchis. 2003. 438 S.. (Stud. z. Kunstgesch. 148) Gb. EUR 58,- ISBN: 3-487-11817-3 Olms
Erstmalig werden in dieser Studie die kunsttheoretischen Schriften des Florentiner Literaten Francesco Bocchi (1548 — ca. 1613) in ihrem kategorialen Zusammenhang und im Kontext der gegenreformatorisch geprägten Kunsttheorie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts systematisch untersucht.
Dabei handelt es sich um sehr wichtige Schriften, was die Genese bestimmter Gattungen der Kunstliteratur anbelangt. So gilt Bocchis Text über die Statue des hl. Georg von Donatello als erste monographische Abhandlung und seine umfangreiche Schrift über die Kunstwerke von Florenz als erster ausführlicher Kunstreiseführer. Um das besondere Profil und die diskursive Einbindung der kunsttheoretischen Reflexionen Bocchis deutlich zu machen, werden auch seine übrigen Schriften berücksichtigt, in denen er sich unter anderem mit Themen der römischen Geschichte, der Moralphilosophie, der italienischen Sprache und humanistischen Bildung beschäftigt. Zugleich verdeutlichen diese Schriften die praxeologische Grundkonzeption von Bocchis Kunstanschauung. Denn letztlich soll das Kunstwerk die Funktion eines moralischen Exemplums erfüllen, das den Betrachter zu tugendhaftem Handeln motiviert und darüber hinaus die Stabilität des politischen Gemeinwesens stärkt. In diesem Sinne soll Kunstbetrachtung das praktische Vermögen der Klugheit schulen, das zugleich als Grundlage der Kunstbetrachtung vorausgesetzt wird.

For the first time, this study examines the writings of the Florence man of letters Francesco Bocchi (1548— approx. 1613) on art theory in their categorial connection and in the context of the art theory of the second half of the l6th century, which was characterized by the spirit of the counterreformazion.
These writings are very important with regard to the genesis of certain genres of art literature. Thus, Bocchi ‘s text on the statue if Saint George by Donatello is considered to be the first monographic treatise, and his comprehensive piece of writing on the art works of Florence is seen as the first detailed art travel guide. In order to illustrate the special profile and the discursive integration of Bocchi ‘s reflections on art theory, his other writings are also taken into account here. The ultimate purposes of the work of art are to fulfil the function of a moralist example which encourages the viewer to show virtuous behaviour and to strengthen the stability of the political community. In this way, the purpose of viewing art is to train the practical power of shrewdness which is at the same time considered as the basis für viewing it.
Manfred Krüger. Die Verklärung auf dem Berge. Erkenntnis und Kunst. (Stud. z. Kunstgesch. 152). 458 S., 100 Abb., dav. 20 fb., Ln, Olms, Hildesheim 2003. EUR 68,- ISBN: 3-487-11868-8 Olms
Manfred Krügers Denkbewegung kreist um das Geheimnis der Verklärung Christi, begriffen als innere Mitte zwischen Taufe und Auferstehung. Dabei erprobt der Autor in der Wortmeditation das Evangelium als Weg zum Verständnis von Kunst und in der Bildmeditation die Kunst als Weg zur Erfahrung der Wahrheit des Evangeliums: mit dem Ziel einer anfänglichen Versöhnung von Wissenschaft, Kunst und Religion. Der doppelte Ansatz — theologisch und kunstgeschichtlich (ikonographisch) — kann philosophisch als Einheit erlebt werden: als Verklärung im Denken, die als Denken der Verklärung beginnt. Dabei zeigt sich: die Verklärung auf dem Berge ist die Voraussetzung für die Erfahrung des Seins im Denken, wie auch der Kraft der Verwandlung in der Kunst. In diesem Sinne ist Kunst Verklärung, und so erweist sich am Ende die Verklärung auf dem Berge als Vorbild einer christlichen Asthetik. Aus dem Inhalt: 1. Die Verklärung im Wort (Betrachtungen zum Evangelium). 2. Die Verklärung im Bild (Betrachtungen zu einigen Kunstwerken: u.a. Bernward von Hildesheim, Fra Angelico, Raffael. Tizian, Rubens, Ikonen). 3. Die Verklärung im Denken (Philosophie als Verklärung, Kunst als Verklärung). ------------------------------------------------------------------------------------- Manfred Krüger‘s thought circles around ihe mystery of the transfiguration of Christ, understood to be the inner centre between haptism and resurrection. In word meditation, the author examines the gospel as a way to understand art, and in image meditation, he examines art as a way to experience the truth of the gospel: with the aim of an initial reconciliation of science, art and religion. This twofold approach — based on theology and the history of art (iconography,) — can be experienced philosophically as a unity: as transfiguration in thought which begins as thought of transfiguration. lt turns out that the transfiguration on Thabor is the requirement for experiencing existence in thought as well as the power of metamorphosis in art. In this sense, art is transfiguration, und the transfiguration on Thahor ultimately proves to be a model of a Christian aesthetic. The contents include: 1. Transfiguration in the word (reflections on the gospel). 2. Transfiguration in the image (reflections on some works of art: Bernward von Hildesheim, Fra Angelico, Raphael, Tizian, Rubens, icons etc.). 3. Transfiguration in thought ( philosophy as transfiguration, art as transfiguration).
Röhrl, Boris: Kunsttheorie des Naturalismus und Realismus. Historische Entwicklung, Terminologie und Definitionen. 2003. 214 S., Ln EUR 39,80 ISBN: 3-487-11822-X Olms
In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, eine objektive Darstellung der unterschiedlichen Theorien des Naturalismus und des Realismus innerhalb der bildenden Kunst zu geben. Boris Röhrl nimmt die Darstellung der Theorien auf zwei Ebenen vor:
Naturalismus und Realismus werden einmal als Stil und einmal als epochenübergreifendes Prinzip verstanden. Die Beschreibung dieser beiden Ebenen erfolgt wiederum aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln heraus, die nicht miteinander kompatibel sind: sowohl aus der Sicht kunstimmanenter Betrachtungsweisen als auch aus der Sicht der sozialistischen Kunsttehorie. Mittels dieses Systems können alle Theorien, die mit Naturalismus und Realismus in Verbindung stehen, in einer zusammenfassenden, aber dennoch vollständigen Weise beschrieben und eingeordnet werden.
Ein begleitendes Lexikon ermöglicht eine schnelle Information zu den wichtigsten Fachbegriffen.
Friedhelm Scharf. Der Freskenzyklus des Pellegrinaios in S. Maria della Scala zu Siena. Historienmalerei und Wirklichkeit in einem Hospital der Frührenaissance. 480 S., 134 Abb.. Br. (Stud. z. Kunstgesch. 140) 2001, EUR 62,- ISBN: 3-487-11332-5 Olms
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Hinkforth, Uwe: Die evangelische Garnisonskirche in Ulm (1905-1910). Von Theodor Fischer und die Bauaufgabe der Garnisonskirche in der Deutschen Kaiserzeit. 486 S., 153 Abb. Br. (Stud. z. Kunstgesch. 138) Olms, Hildesheim 2001. EUR 78,- ISBN: 3-487-11174-8 Olms
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Dengler, Frank: Bauen in historischer Umgebung. Die Architekten Dieter Oesterlen, Gottfried Böhm und Karljosef Schattner. 2003. 728 S.. (Stud. z. Kunstgesch. 151) Pb EUR 98,- ISBN: 3-487-11882-3 Olms
Wie können historische und moderne Architektur nebeneinander existieren? Sollen sie miteinander kommunizieren? Mit Fragen nach dem Verhältnis zwischen Alt und Neu haben sich die westdeutsche wie die internationale Nachkriegsarchitektur lange Zeit schwer getan. Die Belange der Denkmalpflege wurden dabei oft gänzlich ignoriert. In vielen Fällen entstand ein beziehungsloses Nebeneinander von neuen und alten Geäbuen, wenn nicht die Sünden des "Vulgärfunktionalismus" die historische Bausubstanz gar vernichteten. Erst das Europäische Denkmalschutzgesetz von 1975 markierte eine gewisse Zäsur. Dennoch dauerte es bis weit in die 80er Jahre, ehe gelungene Beispiele eines modernen Bauens in historischer Umgebung größere Aufmerksamkeit erlangten. Dieter Oesterlen (1911 - 1994), Gottfried Böhm (geb. 1920) und Karljosef Schattner (geb. 1924) zählen zu den wenigen zeitgenössischen Architekten, die sich lange vor der Wende des Jahres 1975 für einen Dialog zwischen historischer und moderner Baukunst in Theorie und Praxis eingesetzt haben. Exemplarische Analysen wichtiger Projekte der drei Architekten stehen im Zentrum dieser ersten großen kunsthistorischen Arbeit zum Bauen in historischer Umgebung nach 1945. Untersucht wird, welche theoretischen Prinzipien die Architekten im Umgang mit der historischen Bausubstanz jeweils entwickelten und wie sich ihre Arbeitsweise im Laufe der Zeit verändert hat. So reflektiert diese Publikation für Jahrzehnte bundesdeutscher Architekturgeschichte. Im Falle Dieter Oesterlens stellt die vorliegende Arbeit die erste wissenschaftliche Untersuchung seines Werkes überhaupt dar. ----------------------------------------------------------------------------------------- For a long time, now, West German as well as international post-war architecture have been on uneasy terms with questions concerning the relationship between historical and rnodern architecture. The result was often an unconnected juxtaposition of buildings old and new, unless of course the sins of “vulgar functionalism“ had not destroyed the historical substance completely. In spite of the European Year of the Monument 1975, we were well into the Eighties before successful examples of modern building in historical surroundings started to attract any sizeable degree of attention. Dieter Oesterlen (1911—1994), Gottfried Böhm (born in 1920) and Karl-Josef Schattner (born in 1924) are two of the few contemporary architects who, long before the sea-change of 1975, had spoken in favour of a dialogue between historical and modern architecture in theory and practice. Exemplary analyses of important projects of the three architects are at the centre of this first large-scale work of art history on construction in historical surroundings after 1945. The study investigates which theoretical principles each of the architects developed while handling the historical substance and how their way of working has changed in the course of time. This publication thus reflects five decades of German architectural history. As for Dieter Oesterlen, this work is the first ever academic study of his work.
Brakensiek, Stephan: Vom "Theatrum mundi" zum "Cabinet des Estampes". Das Sammeln von Druckgraphik in Deutschland 1565-1821. 2003. 634 S. 60 Abb.. (Stud. z. Kunstgesch. 150) Ln EUR 88,- ISBN: 3-487-11850-5 Olms
Innerhalb der Kunstwissenschaft verstärkt sich das Interesse an der Frage, wie und warum Kunstwerke in der „Zeit vor dem Museum“ (Paula Findlen) gesammelt wurden. Der Blick war dabei bisher hauptsächlich auf Gemäldesammlungen gerichtet. Auf breiter Quellenbasis werden in der vorliegenden Arbeit die Veränderungen im Umgang mit druckgraphischen Blättern im Zeitraum zwischen 1565 und 1821 analysiert. Anhand von elf z.T. erstmals untersuchten Kupferstichsammlungen — darunter die Sammlungen Michel de Marolles‘ (1600—1681), Maximilian Willibalds von Waldburg-Wolfegg (1604—1667) und des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern (1573—1651) — wird diskutiert, welche Interessen das Arrangement dieser Kollektionen und die ihnen zugrundeliegenden Ordnungssysteme bestimmten. Eingebettet sind die Analysen in den Kontext der zeitgenössischen Sammlungstheorien mit ihren nachhaltigen Veränderungen zwischen der Publikation der ersten museologischen Schrift, Samuel Quicchelbergs „Inscriptiones vel tituli Theatri amplissimi“ (1565), und dem Tode Adam von Bartschs (1821), der als Kustos der Kupferstichsamrnlung der Wiener Hofbibliothek mit seinem Handbuch des „Peintre-Graveur“ die noch heute dominierende Betrachtungsweise von druckgraphischen Blättern prägte. ------------------------------------------------------------------------------------------- Within art criticism, interest is growing with regard to the question as lo how and why art works were collected in the “age before the museum“ (Paula Findlen). Up 10 now the principal interest has been directed towards collections of paintings. On a wide source base, this study analyses the changes in the handling of fine-art printing in the period between 1565 und 1821. By way of 11 collections of copper etchings, some examined for the first time here and including the collections of Michel de Marolles (1600—1681), Maximilian Willibald von Waldburg-Wolfegg (1604 1667) and Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573—1651), it discusses the interests determining the arrangement of these collections and the systems of organisation on which they are based. The analyses are embedded in the context contemporary theories of collecting with their lasting changes between publication of the first museological document, Samuel Quicchelberg ‘s “Inscriptiones vel tituli Theatri amplissimi“ (1565,), and the death of Adam von Bartsch (1821,), who, as the custor of the copper etching collection of the Hofbibliothek in Vienna, and with his manual for the “peintre-graveur „ shaped the approach to fine-art printing which is still dominant today.
Bußhoff, Maria A: "Es bleibt alles wüst". Vincent van Goghs Selbstkonzept im Horizont der Daseinsrechtfertigung. (Stud. z. Kunstgesch. 153). 2003. 334 S.. Pb EUR 39,80 ISBN: 3-487-11883-1 Olms
Mit dem Namen Vincent van Goghs verbindet sich der Mythos vom verkannten Malergenie, das erst posthum zu einem der einflußreichsten Künstler der Moderne aufsteigen konnte Eine wachsende Zahl von Fiktionalisierungen seiner Lebensgeschichte in allen Medien zog die vollständige Kommerzialisierung der Bildmotivik nach sich. In der vorliegenden Arbeit untersucht die Autorin den Briefwechsel des Malers mit seinem Bruder Theo und forscht nach den Quellen seines Selbstverständnisses als Künstler. Ihre Befunde sind erstaunlich: Van Goghs schöpferische Tätigkeit verdankte sich infolge calvinistischer Prägung primär seinem angstbesetzten Streben nach Daseinsrechtfertigung. Um sein häufiges berufliches Scheitern zu kompensieren, entwickelte er im Medium von Brieftexten ein Konzept von Lebenskohärenz. Diese Selbstinszenierung auf dem Papier, die er im Kontext der Traditionen Kunst, Religion und Philosophie zu legitimieren suchte, war für Van Gogh ein Gegenentwurf zu den Kontingenzen seines eigenen Lebens. Die Studie ist ein substantieller Beitrag zur van-Gogh-Forschung und zugleich ein wesentlicher phil phisch-wissenschaftlicher Beitrag auf dem Gebiet der Asthetik. ------------------------------------------------------------------------------------------- The name of Vincent van Gogh is linked to the myth of the unrecognized painting genius who was only posthumously able to become one of the most influential painters of modern times. A growing number of fictionalisations of his life story in all media have led to the complete commercialization of the motifs of his paintings. In this study, the author examines the correspondence of the painter with his brother Theo und searches for the sources of his self-image as an artist. Her findings are rernarkable: Due to his Calvinistic upbringing, Van Gogh ‘s creative activity primarily a result of his fear-ridden struggle to find a justifcation for his existence. In order to compensate for his continual professional failure, he developed a concept of coherency of life via the medium of letter-writing. For Van Gogh, this selfenactment on paper, which he sought to legitimate in the contexts of the traditions of art, religion and philosophy, was a counter-design to the contingencies of his own life. The study is a substantial contribution to Van Gogh research und the same time an essential philosophical/academic contribution in the field of aesthetics.
Ruhl, Carsten: Palladio bears away the Palm. Zur Ästhetisierung palladianischer Architektur in England. 312 S. 32 sw., 1 fb. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 149) Gb, Olms, Hildesheim 2003. EUR 68,- ISBN: 3-487-11831-9 Olms
Im Mittelpunkt der Studie steht die Architekturbewegung des englischen Palladianismus, die sich im Rekurs auf den italienischen Renaissancearchitekten Andrea Palladio (1508—1580) zu Beginn des 18. Jahrhunderts konstituierte. Genauer wird nach der spezifischen Semantik palladianischer Architektur im Kontext der englischen Frühaufklärung und ihrer ästhetischen Theorien gefragt. Dabei berücksichtigt der Autor zum ersten Mal in diesem Zusammenhang, dass die Ausdifferenzierung philosophischer Ästhetik Ausdruck eines epistemologischen Paradigmenwechsels ist, der zu einer nachhaltigen Veränderung architektur- und kunsttheoretischen Denkens geführt hat. Sowohl die Querelle des Anciens et des Modernes als auch Empirismus und Sensualismus haben entscheidend auf den englischen Architekturdiskurs des 18. Jahrhunderts eingewirkt. Damit entwickelte sich der englische Palladianismus ausgerechnet in einem geistesgeschichtlichen Klima, das die vitruvianischen Prämissen palladianischer Architekturtheorie zugunsten einer ästhetisch entfesselten Architektur zu zersetzen begann. Auf der Grundlage umfassenden Quellenmaterials spürt der Autor diesem scheinbaren Paradox nach und zeigt die Wechselwirkungen zwischen Architektur und Asthetik auf. -------------------------------------------------------------------------------------------- This study focuses on the English architectural movement known as Paliadianism, which was constituted with recourse to the Italian Renaissance architect Andrea Palladio (1508—1580) in the early I8th century. More specific sernantics of Palladian architecture are investigated in the context of the early English Enlightenment and its aesthetic theories. For the first time in this context, the author takes into account that the differentiation of philosophical aesthetics is the expression of an epistemological change of paradigm which has led to a lasting change in thinking on architecture and art theory. The Querelle des Anciens et des Modernes as weil as ernpirism and sensualism had a decisive effect on the English architectural discourse of the 18“ century. Engiish Palladianisrn thus developed in an unlikely intellectual climate which was beginning to dissolve the Vitruvian premises of Palladian architectural theory in favour of an architecture freed of its aesthetic fetters. On the basis of comprehensive source material, the author investigates this seeming paradox and shows the interactions between architecture and aesthetics.
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Brigitte Wilke. Der oberrheinische Impressionist Lothar von Seebach (1853-1930). Monographie und Werkverzeichnis. 735 S., 585 Abb., dav. 45 fb. 24 cm, Gb., EUR 98,- ISBN: 3-487-11839-4 Olms
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Lustgärten um Bayreuth. Eremitage, Sanspareil und Fantaisie in Beschreibungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Hrsg. v. Toussaint, Ingo. 336 S., 51 Abb., dav., 10 fb. Gb EUR 35,80 ISBN ISBN: 3-487-08401-5 Olms
Deutsche Kunst 1933-1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus. Hrsg.: Städtisches Museum Braunschweig u. Hochschule f. Bildende Künste, Braunschweig. 2000. 308 S., zahlr. Abb. 40 cm. Br EUR 29,80 ISBN: 3-487-10914-X Olms
Wittboldt, Annette: Figuration - Abstraktion - Konstruktion. Das Werk Antonio Calderaras. 1998. 210 S., 5 fb. u. 33 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 118) Br EUR 29,80 ISBN: 3-487-10481-4 Olms
Boom, Holger van den /Romero-Tejedor, Felicidad: Design - Zur Praxis des Entwerfens. Eine Einführung. 2000. 206 S., zahlr. Ill.. Br EUR 15,80 ISBN: 3-487-11246-9 Olms
Schuster, Michael: Malerei im Film: Peter Greenaway. 1998. 178 S., zahlr. Abb.. (Die Szene - Stud. z. d. darst. Künsten 1) EUR 24,80 ISBN: 3-487-10663-9 Olms
Hagenow, Elisabeth von: Bildniskommentare. Allegorisch gerahmte Herrscherbildnisse in der Graphik des Barock: Entstehung und Bedeutung. 1999. 248 S., 82 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 79) Br EUR 49,80 ISBN: 3-487-10857-7 Olms
Karn, Georg P: Die Projekte Filippo Juvarras für den Duomo Nuovo in Turin. Dombau im Zeitalter des Absolutismus. IV,626 S., 187 sw. Abb. Br EUR 99,80 ISBN: 3-487-10957-3 Olms
Lorch, Ingmar: Die Kirchenfassade in Italien von 1450 bis 1527. Die Grundlagen durch Leon Battista Alberti und die Weiterentwicklung des basilikalen Fassadenspiegels bis zum Sacco di Roma. 1999. 242 S., 52 sw. Abb. (Stud. z. Kunstgesch. 130) Br EUR[D] 39,80 ISBN: 3-487-10872-0 Olms
Striehl, Georg: Der Zeichner Christoph Heinrich Kniep (1755-1825). Landschaftsauffassung und Antikenrezeption. 1998. VIII, 382 S., 382 sw. u. 8 fb. Abb. 30 cm. (Stud. z. Kunstgesch. 128) Ln EUR 78,- ISBN: 3-487-10724-4 Olms
Der Briefwechsel zwischen Alfred Lichtwark und Max Liebermann. Bearb., Einltg.u. Hrsg.: Birgit Pflugmacher. (Studien zur Kunstgeschichte 146) 2002. 505 S., Gb. EUR 58,- ISBN: 3-487-11775-4 Olms
Bei dieser Edition handelt es sich um den umfangreichsten erhaltenen Briefwechsel, den der große Berliner Maler Max Liebermann mit einer ihm befreundeten Person, in diesem Fall mit dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, geführt hat. Die 470 Briefe, Telegramme und Postkarten, welche ein Vierteljahrhundert der Berliner, ja der deutschen Kunstgeschichte widerspiegeln, sind zum größten Teil bisher unveröffentlich und werden erstmalig in dieser geschlossenen Form herausgegeben. Alfred Lichtwark, der als einer der ersten das Neue und Große in Liebermanns Malerei erkannte und der bereit war, den Kampf für diese Kunst aufzunehmen, erweist sich in seinen niedergeschriebenen Ausführungen sowohl als ein lebhafter wie auch als kreativer und phantasievoller Mensch. Dem stehen die Briefe aus Liebermanns Feder gegenüber, welche geprägt sind von Tatkraft und Souveränität, zuweilen von spitzer Selbstironie, scharfem Witz und zahlreichen sarkastischen Anspielungen. Der Reiz dieses Briefwechsels zwischen 1889 und 1913 liegt im Hin und Her des gedanklichen Austausches zweier großer Zeitgenossen, wobei sowohl Meinungen über zentrale Kunstfragen jener Zeit als auch Ansichten über Künstler, Affären und die Gründung des Deutschen Künstlerverbandes ausgetauscht und diskutiert werden. Doch spiegelt er auch Erfolge und Enttäuschungen, Wünsche und Träume in der Zeit des fin de siécle und am Ende des Kaiserreiches wieder.
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