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Olms - Georg Olms Verlag Ag

 
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2112 - Die Welt in 100 Jahren. Hrsg.: Grandits, Ernst A. 2012. 302 S., 30 fb. Abb. 24 x 17 cm, Gb. EUR 19,80 CHF 26,90 ISBN: 978-3-487-08519-7 Olms
Voraussagen über die Zukunft der Menschheit sind heute schwieriger und zugleich spannender denn je. Weltuntergangsszenarien und Fortschrittsutopien wechseln sich in den öffentlichen Debatten ab, ihre Bandbreite reicht von finsteren Prognosen bis zu blindem Optimismus.
„2112 – Die Welt in 100 Jahren“ knüpft an Arthur Brehmers „Die Welt in 100 Jahren“ von 1910 an, dessen Nachdruck im Georg Olms Verlag Kritiker wie Leser jüngst begeistert hat. Auch für diesen neuen Band haben sich renommierte Wissenschaftler, Künstler und Journalisten gefunden, die nun einen Blick in das 22. Jahrhundert wagen. Es geht dabei nicht um Prophetie, sondern um so fundierte wie originelle und unterhaltsame Beiträge, die zum Nachdenken anregen und die Aufgaben unserer Gegenwart beschreiben:
Wird es in 100 Jahren Kriege um Wasser und Öl geben – oder haben wir den Mars angezapft? Kann man sich bald gegen Krebs impfen lassen – oder droht uns die größte Gefahr ohnehin durch Umweltkatastrophen? Fahren wir noch Auto – oder bewegen wir uns nur mehr digital? Werden wir auch in ferner Zukunft Bücher lesen und Musik hören? Und wie werden wir uns ernähren?
Mit Beiträgen von Norbert Bolz, Jürgen Dollase, Wassilios E. Fthenakis, Gunter Gebauer, Markus Hengstschläger, Adolf Holl, Hajo Kurzenberger, Hansjörg Küster, Claus Leggewie, Heiner Monheim, Herfried Münkler, Rainer Münz, Stella Rollig, Georg Ruppelt, Denis Scheck, Marlene Streeruwitz, Cornelia Szabó-Knotik, Georg von Wallwitz, Ulrich Walter, Peter Weibel, Harald Welzer, Franz M. Wuketits und Werner Wutscher.
Raimund Rütten. Republik im Exil. Frankreich 1848 bis 1851: Marie Cécile Goldsmid – Citoyenne und Künstlerin – im Kampf um eine "République universelle démocratique et sociale". Vorwort von Rolf Reichardt. 2012. 272 S. 48 z. T. fb. Dokumente und Abb. Gb. EUR 68,00 (STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE, Band 198). ISBN: 978-3-487-14836-6 Olms
Von Dezember 1848 bis November 1849 erschien in Paris eine Folge von vier handkolorierten Lithographien, die sich in Format, Symbolik und künstlerischer Ausführung deutlich von den üblichen politischen Karikaturen der Zeit unterschieden. Bisher als Zeugnisse der 48er Revolution verkannt, werden diese Bildflugblätter im vorliegenden Band erstmals zusammen mit einer weiteren Bildfolge sowie einer Auswahl der zeitgenössischen Druckgraphik systematisch gedeutet. Dazu zählt die gewichtige Entdeckung, dass die Künstlerin Marie-Cécile Goldsmid, die sich programmatisch den Beinamen Citoyenne beilegte, die Urheberin jener ungewöhnlich qualitätvollen Lithographienfolge war.
Wer war diese Künstlerin, die mit ihrem Kunstschaffen der Zweiten Republik Frankreichs eine "République universelle démocratique et sociale" entgegengesetzt hatte? Was war die "Association pour la propagande démocratique et sociale", die die Lithographien der Citoyenne in ganz Frankreich vertrieben hatte? Wie unterscheidet sich - im Vergleich zur Bildpublizistik jener Jahre - die künstlerische und politische Qualität ihrer Bildsprache? Welche historische Bedeutung birgt der sozialutopische Entwurf ihres Kunstschaffens für den heutigen Europagedanken?
Mit der Beantwortung dieser und weiterer Fragen setzt Raimund Rütten neue Maßstäbe, indem er umfassend und mit kriminalistischem Spürsinn die einschlägigen Aussagen von Polizeiakten, Flugschriften und Zeitungen heranzieht, und liefert so einen herausragenden Beitrag zu einer interdisziplinären historischen Bildwissenschaft.
Stukenbrok - Illustrierter Hauptkatalog 1915, August Stukenbrok Mit einem Vorwort von Dr. Elke Heege. 2. Auflage 2012. 238 S., zahlr. Abb. Broschur EUR 15,80 ISBN: 978-3-487-08399-5 Olms
"Die einst in riesiger Auflage unters Volk gebrachten Kataloge sind heute gesuchte Sammlerstücke, die freilich auch noch einen besonderen Zusatznutzen haben: Man kann sie nämlich als hilfreiche Warenlexika benutzen, wenn man auf Flohmärkte geht oder sich mit dem Sammeln alter Dinge befasst. Außerdem bekommt man durch diese Kataloge ein sehr gutes Gefühl für den damaligen Preis der jeweiligen Sache. Und in manchen Fällen erfährt man überhaupt erst, um was es sich bei einem bisher unbekannten Gegenstand eigentlich handelt. Dieser unmittelbare Nutzwert hat auch den Nachdrucken dieser Kataloge, die seit einigen Jahren im Verlag Georg Olms erscheinen, eine ordentliche Nachfragen beschert." (Alexander Glück, Buchhändler heute 12/2008)
Stukenbrok - Illustrierter Hauptkatalog 1931, August Stukenbrok Mit einem Vorwort von Erich Plümer. 3. Auflage 2012. 176 S., zahlr. Abb. Broschur EUR 15,80 ISBN: 978-3-487-08305-6 Olms
"Die einst in riesiger Auflage unters Volk gebrachten Kataloge sind heute gesuchte Sammlerstücke, die freilich auch noch einen besonderen Zusatznutzen haben: Man kann sie nämlich als hilfreiche Warenlexika benutzen, wenn man auf Flohmärkte geht oder sich mit dem Sammeln alter Dinge befasst. Außerdem bekommt man durch diese Kataloge ein sehr gutes Gefühl für den damaligen Preis der jeweiligen Sache. Und in manchen Fällen erfährt man überhaupt erst, um was es sich bei einem bisher unbekannten Gegenstand eigentlich handelt. Dieser unmittelbare Nutzwert hat auch den Nachdrucken dieser Kataloge, die seit einigen Jahren im Verlag Georg Olms erscheinen, eine ordentliche Nachfragen beschert." (Alexander Glück, Buchhändler heute 12/2008)
Stukenbrok – Waffenkatalog.Moderne Waffen, Munition, Jagdartikel. 2. Reprint: Hildesheim 2012. 201 illustr. S. GB. EUR 19.80 ISBN: 978-3-487-08404-6 Olms
"Die einst in riesiger Auflage unters Volk gebrachten Kataloge sind heute gesuchte Sammlerstücke, die freilich auch noch einen besonderen Zusatznutzen haben: Man kann sie nämlich als hilfreiche Warenlexika benutzen, wenn man auf Flohmärkte geht oder sich mit dem Sammeln alter Dinge befasst. Außerdem bekommt man durch diese Kataloge ein sehr gutes Gefühl für den damaligen Preis der jeweiligen Sache. Und in manchen Fällen erfährt man überhaupt erst, um was es sich bei einem bisher unbekannten Gegenstand eigentlich handelt. Dieser unmittelbare Nutzwert hat auch den Nachdrucken dieser Kataloge, die seit einigen Jahren im Verlag Georg Olms erscheinen, eine ordentliche Nachfragen beschert." (Alexander Glück, Buchhändler heute 12/2008)
Dieser Verkaufskatalog des Versandhauses Fa. August Stukenbrok, Einbeck von 1913 versammelt über 400 Schusswaffen aller Art sowie dazugehörige Munition und gibt Hinweise auf Verwendung, Handhabung und Pflege. Dazu kommen weitere Jagdutensilien, angefangen bei Ferngläsern, Rucksäcken, Bekleidung bis hin zu Wandbildern mit entsprechenden Motiven.

This 1913 catalogue from the mail order firm of Fa. August Stukenbrok in Einbeck shows over 400 firearms of all descriptions together with their ammunition, and gives instructions for their use, handling and care. It also includes other hunting equipment from field-glasses, rucksacks and clothing to decorative pictures with hunting motifs.
Ralf Gottschlich. Das Kloster Santa Maria da Vitória in Batalha und seine Stellung in der iberischen Sakralarchitektur des Spätmittelalters. (STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE, Band 197). 2012. XII/368 S. 295 Abb. 1 Faltkarte. 30 x 21 cm, Gb., EUR 68,00 ISBN: 978-3-487-14786-4 Olms
Das Kloster Santa Maria da Vitória in Batalha zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Bauzeugen Portugals. Darüber hinaus ist es eines der wenigen herausragenden Beispiele eines spätgotischen Klosterkomplexes in Europa. Als Folge seiner Stiftung durch den portugiesischen König João I. und der Bestimmung als Grablege für die königliche Familie erhielt das Kloster eine anspruchsvolle Architektur, die weit über den üblichen Rahmen eines Bettelordensklosters hinausgeht.
Neben der Klosterkirche und der Klausur zeichnet sich das Kloster von Batalha vor allem durch zwei Grabkapellenanlagen aus. Die Capela do Fundador und die Capelas Imperfeitas gehören auf Grund der Größe sowie ihres Zentralbaucharakters zu den herausragenden mittelalterlichen Zeugnissen dieses Bautyps. Dennoch hat das Kloster Santa Maria da Vitória bisher nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit in der kunsthistorischen Forschung erlangen können.
In der vorliegenden Studie wird der Klosterkomplex einer umfassenden Bauuntersuchung unterzogen und anhand dieser die Chronologie der Bauabfolge neu gewichtet. Hierfür wurde der Grundriss der Kirche und der überwiegenden Teile des Klosters neu vermessen, wobei sich eine überaus exakte Maßhaltigkeit der Bauausführung feststellen ließ. Im Bereich des Kreuzgangs konnte der bisherige Forschungsstand zur Bauabfolge in wesentlichen Teilen korrigiert werden. Aus der Analyse des Baubestandes ergibt sich ferner eine detaillierte relative Chronologie der Kreuzgangflügel.
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The Monastery of Santa Maria da Vitória in Batalha is without doubt one of the most important historic buildings in Portugal. It is also one of the few outstanding examples of a late gothic monastic complex in Europe.
This study presents a comprehensive examination of the complex which is used as a basis to re-evaluate the chronology of its construction. The ground plan of the church and the major elements of the monastery have been newly measured to establish a high level of accuracy with regard to the construction work.
Heino R. Möller. Über Bilder und Objekte. Essays zur Kunst und Kunstvermittlung. (STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE, Band 196). 2012. 212 S. 70 meist fb. Abb. EUR 39,80 ISBN: 978-3-487-14764-2 Olms
Bilder Bildender Kunst bilden. Bilder initiieren forschende Neugier, sie provozieren Fragen nach Sinnhaltigkeit, bildnerischer Qualität, künstlerischen oder kunstgeschichtlichen Parallelen, Voraussetzungen und Folgen. Einzelwerken kann man sich wie einer Behauptung, einer Setzung, einer These konfrontiert sehen. Solche Empfindungen und Erfahrungen vor einem Bild verlangen nach Rationalisierung, nach Begründung, Bestätigung, Korrektur, nach Einbindung in Zusammenhänge.
Die Essays in diesem Buch sind vom kunstwissenschaftlichen Interesse an Werken Bildender Kunst und vom kunstdidaktischen Interesse an ihrer Vermittlung bestimmt. Themengebunden folgen Werkanalysen den Fragestellungen verschiedener Problemkreise der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts: Die Essays handeln von Gewandobjekten, von Türen in der Malerei und einigen Bildern der Romantik.
Heino R. Möller (*1936) hatte bis zur Pensionierung eine Professur für Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Kunstwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seit Jahrzehnten ist er in der Erwachsenenbildung tätig.
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Picturing pictures of pictorial art. Pictures initiate inquisitive curiosity, they provoke questions about sense and content, aesthetic quality, artistic and art-historical parallels. Individual works can seem to confront us with a proposition, a standard, a thesis. Such emotions and experiences before a picture demand rationalisation, explanation, confirmation, correction, setting in context.
The essays in this book are concerned from the perspective of art theory with works of visual art and from the perspective of art teaching with their communication. Linked to these themes analyses of works trace problems and questions in different areas of 19th-century art. Subjects include garments, doors in painting and some Romantic images.
Eklektizismus und eklektische Verfahren in der Kunst. Hrsg.: Petri, Grischka; Lehmann, Doris H.. (Studien zur Kunstgeschichte. Bd 195) 392 S. 136 Abb. davon 59 in Farbe. 24 x 17 cm. Gb. Georg Olms Verlag. Heidelberg 2012. EUR 69,00. ISBN: 978-3-487-14788-8 Olms
In der Kunstgeschichte steht »Eklektizismus« oft für den Vorwurf einer unoriginellen Zusammenstellung mehrerer, nicht immer passender Vorbilder. Die hier versammelten Aufsätze machen deutlich: Dies war nicht immer so, und es gibt auch heute gut begründete, anders gelagerte Werturteile.
Die sechzehn aus einer internationalen Methodentagung an der Universität Bonn hervorgegangenen Beiträge erklären u.a. den Eklektizismus als Streit- und Wertbegriff, befragen ihn als positiv verstandenes kunsttheoretisches Konzept neu und beleuchten unterschiedliche eklektische Verfahren durch die Jahrhunderte. Jenseits traditioneller Debatten zu diesem Thema in der Architektur liegt hier erstmalig ein Schwerpunkt auf den bildenden Künsten. Der Eklektizismus als historisches Phänomen und verschiedene eklektische Verfahren der künstlerischen Praxis treten so aus dem Schlagschatten einer kunstkritischen Auseinandersetzung heraus, die es ihrerseits neu auszuloten gilt.
In art history the term “eclecticism” is often used to criticise the unoriginal combination of several models which may not always fit together. The essays in this collection make it clear that this was not always the case and that even today there exist well-founded alternative judgements.
The sixteen contributions from an international conference held at the University of Bonn explain eclecticism as a controversial and evaluative term, re-examine it as a positive concept in art history, and shed light on various eclectic processes through the centuries. As well as the traditional debates on this theme in architecture, the book emphasises for the first time its role in the visual arts. Eclecticism as a historical phenomenon and different eclectic practices in art are thus brought out of the shadows of a critcal debate which merits new evaluation.
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Cord Meckseper. Das Piano nobile. Eine abendländische Raumkategorie. (STUDIEN ZUR KUNSTGESCHICHTE, Band 194). 2012. 400 S. 60 Abb. 21 x 15 cm, Gb. EUR 49,80 ISBN: 978-3-487-14742-0 Olms
In der vorliegenden Studie wird erstmals eine umfassende Geschichte des Piano nobile vorgelegt. Dabei handelt es sich um die im profanen Repräsentationsbau regelhaft im ersten Obergeschoss gelegene Ebene, die auch Beletage genannt wurde. Ihre Grundfunktion war und ist es, Repräsentation von Macht zu ermöglichen, ohne gesellschaftliche Differenz als Gegensatz zwischen „Oben und Unten“ auszuspielen.
Die antiken Kulturen kannten das Piano nobile nicht, es wurde erst im Mittelalter in seiner bis heute wirkungsmächtigen Form ausgeprägt. Dieser für die Genese von Gebäudetypen exemplarische Vorgang wird genauer untersucht. Im Vordergrund steht dabei die Frage, inwieweit er in einer speziellen Geschichtskonstellation begründet war und auf welche Weise in ihm vertikalhierarchische Wertvorstellungen und letztlich anthropologische Grundgegebenheiten zum Ausdruck kamen. Indem es zentrale gebäudetypologische Begrifflichkeiten in den Blick nimmt, entwickelt sich dieses Buch en passant zu einer konzisen Einführung in die abendländische Architekturgeschichte.
Cord Meckseper (*1934), 1973–74 Professor für „Geschichte, Theorie und Kritik der Architektur“ an der Staatl. Hochschule für Bildende Künste Berlin; 1974–99 ordentlicher Professor für „Bau- und Kunstgeschichte“ an der Universität Hannover. 1986–94 Erster Vorsitzender der Koldewey-Gesellschaft; 1989–95 Vizepräsident der Deutschen Burgenvereinigung.

This study is the first comprehensive history of the piano nobile. This was the level, usually on the first floor, in grand secular buildings, also known as the bel-étage. Its basic function was and is to facilitate the representation of power without exploiting social distinctions as a contrast between “upper and lower”. Ancient cultures did not have an equivalent of the piano nobile; it first appeared in the form it retains today in the middle ages. This exemplary process in the genesis of building styles is examined in closer detail, with specific focus on the question of how far it was based in a specific set of historical circumstances and how the ideas and values of a vertical hierarchy and fundamental anthropological conditions were expressed in it. By examining central concepts of building typology, the book also constitutes a concise introduction to the history of western architecture.
Carl Friedrich von Rumohr. Sämtliche Werke . Band 15: Aufsätze und Rezensionen. Hrsg.: Dilk, Enrica Yvonne. Reihe: HISTORIA SCIENTIARUM Band 15. 2012. 349 S. 30 x 21 cm. Leinen. EUR 148,00 ISBN: 978-3-487-13372-0 Olms
Carl Friedrich von Rumohr, der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht.
Die Nachdruckausgabe macht erstmals Rumohrs Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen.
Carl Friedrich von Rumohr, who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries - among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt - as a pioneering art critic. His innovative approach - to rely on archival records for his aesthetic analysis - was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
Boom, Holger van den; Romero-Tejedor, Felicidad. Design - Zur Praxis des Entwerfens. Eine Einführung. 2012. 206 S. zahlr. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 16,80. CHF 29,90 ISBN: 978-3-487-14748-2 Olms
Vogt, Ulrich. Der Würfel ist gefallen. 5000 Jahre rund um den Kubus. 2012. zahlr. Abb., durchg. vierfarb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 24,80. ISBN: 978-3-487-08518-0 Olms
Im deutschen Sprachraum ist es das erste Buch, das sich mit dem Thema „Spielwürfel“ beschäftigt. Der erfahrene Sachbuchautor und ehemalige Kunst- und Mathematiklehrer Ulrich Vogt hat für Lehrerinnen und Lehrer, für Kinder und Erwachsene, für Würfelsammler und Würfelspieler ein Buch geschrieben, in dem er verblüffende und kaum erwartete Themen aufgreift. So werden neben den geschichtlichen Rückblicken von Tutanchamun, über die Griechen und Römer bis in unsere Zeit hinein kleine spannende Geschichten zum Würfel erzählt und mit mehr als 1.000 exzellenten Fotos bebildert. Die Erzählungen und Bilder reichen vom Würfeln auf Leben und Tod im Dreißigjährigen Krieg bis zu Würfeldarstellungen in Tattoos oder im Piercing. Würfel als Modeschmuck, in der Mode, im Haushalt, in Kneipen, zum Essen oder als Spielgeräte. Die Welt ist voller Würfel! Insgesamt sind es 96 kurze Kapitel zu diesem kleinen, handlichen Zufallsgenerator. Im Mittelpunkt steht der Sechsflächner; andere Würfel werden nur als Vorläufer erwähnt oder wenn sie in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Hexaeder stehen. Für den Würfel als Spielgerät reicht die Skala vom zweiflächigen Stabwürfel bis zur Würfelkugel, vom Astragal, das ist der Knochen eines Paarhufers, bis zum Batterie gesteuerten Plastikwürfel mit LEDs, vom Vierflächner bis zum 49-flächigen, fast kugelrunden Lottowürfel. Mit dem Buch verbunden ist eine Website mit der Domain www.das-wuerfelbuch.de.
Christian Cay Lorenz Hirschfeld. Theorie der Gartenkunst. 5 Bde. in 2 Bänden. Leipzig 1779-1785. 5. Reprint: Hildesheim 2011. Vorwort Hans Foramitti. XVIII/1373 S. zahlr. Abb. und Tafeln. Leinen. ISBN: 978-3-487-04667-9 Olms
"Gott schuf die Welt, und der Mensch verschönert sie." In der Geschichte der Gartengestaltung ist es öfters als auf anderen Teilgebieten der Kunstentwicklung der Fall gewesen, dass Liebhaber, begeisterte Dilettanten und die Auftraggeber einen entscheidenderen Anteil an der Evolution genommen haben als die schaffenden Künstler selbst. Diese Kunstfreunde eigneten sich mit der Zeit nicht selten ein Wissen und eine praktische Erfahrung an, die sie schließlich sowohl theoretisch als auch praktisch Fachleuten ebenbürtig wenn nicht sogar überlegen machte, da sie ihr Fachwissen als Teil einer sehr umfassenden Allgemeinbildung verstanden. Das in einem Neudruck vorgelegte Werk Hirschfelds ist ein beredtes Zeugnis dieser Tatsache, denn der Mann, der dem Landschaftsgarten in Deutschland zum Durchbruch verhalf, war kein Gartenfachmann. Und doch wird Hirschfelds 'Theorie der Gartenkunst' bis heute in gartengeschichtlichen Werken zitiert und erfreut sich auch über die Grenzen Deutschlands hinaus großer Beliebtheit.
“God created the world, and man beautifies it.” In the history of garden design, far more than in other creative disciplines, it is often the case that amateurs, inspired dilettantes and patrons played a more decisive role than the creative artists themselves in its development. Over time these amateurs frequently acquired a level of knowledge and practical experience which eventually made them, in theory and practice, the equals or even the superiors of professional experts since they understood their specialist knowledge as part of a broader general education. The work by Hirschfeld reprinted here offers eloquent proof of this fact, because the man who helped to establish landscape gardening in Germany was not a professional gardener. Yet Hirschfeld’s 'Theorie der Gartenkunst' continues to be cited in books on the history of gardening and enjoys great popularity in Germany and abroad.
Maria Theresias Kulturwelt.Geschichte, Religiosität, Literatur, Oper, Ballettkultur, Architektur, Malerei, Kunsttischlerei, Porzellan und Zückerbäckerei im Zeitalter Maria TheresiaS. Hrsg.: Schneider, Herbert; Mourey, Marie-Thérèse; Béhar, Pierre. Documenta Austriaca - Literatur und Kultur in den Ländern der ehemaligen Donaumonarchie (2). 2011. 302 S. Abb. EUR 39,00. ISBN: 978-3-487-14715-4 Olms
Der Name Maria Theresia symbolisiert nicht nur eine glanzvolle Regierungszeit, sondern auch eine ganze Kulturwelt: über die Literatur, die Oper, die Architektur oder die Malerei hinaus umfasste diese weitere Gebiete, wie etwa die Religiosität, die oft vernachlässigte Ballettkultur und nicht zuletzt das, was die maria-theresianische Zeit in den Augen der damaligen Welt am besten dokumentierte: die Keramik, die Tischlerkunst und die Zuckerbäckerei.
Die Werke, die auf diesen Gebieten entstanden, spielten eine wesentliche Rolle in der Ausstrahlung des maria-theresianischen Geschmacks, der das alte Europa dauerhaft prägte. Zum ersten Mal wird in diesem Band der Versuch gemacht, das ganze Spektrum der Kulturwelt Maria Theresias in einem interdisziplinären Geist zu erfassen.
Frey, Wolfgang. Blue hours - Les Heures Bleues - Blaue Stunden. Deutsch /Engl. /Franz.e Ausgabe. Abb. von Schönen, Daniel; Abb. von Dennenmoser, Jochen; Abb. von Frey, Wolfgang; Übersetzt von Lingo24. Engl.;Franz.;Deutsch. 2011. 144 S. 32 x 25 cm. Gb. EUR 39,80. ISBN: 978-3-487-08513-5 Olms
Als die Baumeister des Mittelalters die Kathedralen gebaut haben, ließen sie sich von einem Strukturprinzip aus der Musik leiten, dem Intervall. Und der Goldene Schnitt, der nicht nur der architektonischen Gestaltungsarbeit vielfach zugrunde gelegt wurde, folgte der Harmonie des klassischen Dreiklangs.
Diese Präsentation ausgewählter Bauten aus dem Portfolio der FREYARCHITEKTEN möchte Sie mit einer weiteren – gefühlten – Dimension der Beziehung zwischen Architektur und Musik unterhalten und ein wenig inspirieren: Klang und Tempo. Die Beobachtung, dass Räume nicht selten einen bestimmten „Klang“, eine gewisse „Lautstärke“ haben, gab die Ordnung des Buches vor: Über Gebäude mit einem tiefen, festen Ton, einer breiten, getragenen Melodie, vergleichbar dem Largo und Adagio in der Musik, aufbrechend im Andante, über die quirligen Allegros zu vor Leben strotzenden Objekten, die in ihrer Leichtigkeit und Lieblichkeit die Schwere des Baustoffes vergessen lassen (Vivace). Darüber hinaus haben die Fotografen die Bilder in ein gefühlvolles Licht zwischen Tag und Nacht getaucht, und sie damit der neutralen und dokumentarischen Kühle, die dem klassischen Werkkatalog innewohnt, entkleidet.
Das Ergebnis ist eine bezaubernde und nicht-alltägliche „Symphonie“ geworden und zeigt darauf, was eines der zentralen Ziele der Architektur ist: Räume schaffen für Menschen, zum Leben, zur Inspiration.
Burkhart, Dagmar. Hautgedächtnis. Mit einem Vorwort von Volker Steinkraus. 2011. 268 S. 3 fb. und 15 s/w-Abb. 22 x 15 cm. Pappe. EUR 39,80. ISBN: 978-3-487-14631-7 Olms
Wie kein anderes Organ des Menschen repräsentiert die Haut den gesamten Körper. Sie ist ein Medium für Kommunikation, ein Generator für taktile und optische Reize, eine Bühne für Selbstinszenierungen oder einfach nur eine schützende Hülle. Der Facettenreichtum der Haut, die nach einer treffenden Bemerkung des Schriftstellers Paul Valéry „am tiefsten im Menschen liegt“, ist schon durch sichtbare Erkrankungen, Traumatisierungen, Alterungsvorgänge und Umwelteinflüsse unermesslich groß.
In diesem faszinierenden und materialreichen Buch wird der Blick auf die Haut in kulturanthropologischer Hinsicht noch erheblich erweitert. Schließlich verfügt die Haut in Gestalt von Narben, Falten, Muttermalen und anderen Hautzeichen über ein Gedächtnis, das die Endlichkeit der menschlichen Existenz sinnlich manifestiert. Zugleich standen Hauteinschreibungen immer im Zentrum von Erzählungen und Diskursen der unterschiedlichsten Disziplinen: von der Medizin über Psychologie, Soziologie und Ethnologie bis hin zur Literatur und zum Film. Die Vielzahl der in dieser Studie analysierten Beispiele, zu denen antike und mittelalterliche Texte genauso zählen wie amerikanische Fernsehserien oder aktuelle Phänomene der Kunst und Pop-Kultur, macht deutlich, dass die Haut als Doppelwesen bis heute auf einzigartige Weise Natur und Kultur in sich vereinigt.
Like no other human organ, the skin represents the whole body. It is a medium for communication, a generator of tactile and visual pleasure, a stage for self-presentation or simply a protective covering. The many aspects of the skin, which, in the striking words of Paul Valéry, “lies deepest in mankind”, are immeasurable even in the visible illnesses, traumas, ageing processes and environmental influences. In this fascinating book a wealth of material greatly broadens our view of the skin from the perspective of cultural anthropology. With its scars, wrinkles, birthmarks and other marks, skin has a memory which forms a physical manifestation of the finite nature of human existence. At the same time marks on skin are always central to the narratives and discourses of a wide range of disciplines: from medicine, through psychology, sociology and ethnology, to literature and film. The majority of examples analysed in this study, which include classical and mediaeval texts as well as American TV shows and current trends in art and pop culture, make it clear that the skin is an ambiguous thing which even today unites nature and art in a unique way.
Petri, Grischka. Arrangement in Business: The Art Markets and the Career of James McNeill Whistler. Studien zur Kunstgeschichte (191). Engl. 2011. 791 S. 24 fb. und 188 sw. Abb. 24 x 17 cm. Leinen. EUR 89,00. ISBN: 978-3-487-14630-0 Olms
awarded the Lempertz Prize for Art History 2008.
Ever since John Ruskin dismissed James McNeill Whistler (1834-1903) as a coxcomb asking exaggerated prices for bad paintings, the American artist has been labeled an entrepreneurial self-promoter. For the first time, this study examines in detail the economic side of Whistler’s entire career. The artist’s professional trajectories are traced with the help of a database recording prices for his works between 1855 and 1903, making the structure of his international lifetime markets transparent.
The book analyses Whistler’s exhibition strategies in London, Paris and New York, and the artist’s relationships with patrons and institutions. Whistler’s transactions with art dealers, commercial galleries and collectors are examined, and business aspects of his artistic decisions are discussed together with commercial implications of the Aesthetic Movement. Whistler emerges as a first modernist successfully making up strategies of distinction.
A complement to the existing Whistler catalogues raisonnés and biographies focusing on the aspect of art economy, this study is a valuable reference work. ‘Arrangement in Business: The Art Markets and the Career of James McNeill Whistler’ has been awarded the Lempertz Prize for Art History 2008.
Teuscher, Jana. Römische Kirchenfassaden des 17. Jahrhunderts. Fassadengestaltung im Kontext von Innen- und Außenraum.. Studien zur Kunstgeschichte (193) 2011. 272 S. mit 73 Abb. 21 x 15 cm. EUR 42,00. ISBN: 978-3-487-14662-1 Olms
Im Rom des 17. Jahrhunderts werden höchst singuläre und scheinbar unkonventionelle Kirchenfassaden errichtet. Gleichwohl beruhen diese auf den klassischen Architekturgliedern, die jedoch wesentlich freier eingesetzt werden und so das in Italien etablierte Fassadenschema bereichern. Doch welche Faktoren beeinflussen die uneinheitliche Gestaltung?
Im Zentrum dieser Studie stehen die Fassaden von Santi Martina e Luca, San Carlino, Santi Vincenzo ed Anastasio und Santa Maria in Campitelli. Mittels luzider Einzelanalysen, die sich durch ihre genaue Beobachtungsgabe auszeichnen, wird deutlich, dass die Architekten die Struktur der Räume, die an die Fassade grenzen, in die Fassadengestaltung aufnehmen. Weil das jeweilige städtebauliche Umfeld einzigartig ist und auch der Innenraum stets nach anderen Anforderungen konzipiert wird, entstehen hochgradig individuelle Fassadenlösungen. Die Kirchenfassaden des römischen Seicento erweisen sich somit in besonderem Maße als ein Ausgleichssystem zwischen Innen- und Außenraum, in dem beide auf die Fassade einwirken, welche ihrerseits zwischen ihnen vermittelt.
Frey, Wolfgang. Torsi. Vorwort von Furger, Andres. 2011. 96 S. durchgehend fb. Gb. EUR 29,80. ISBN: 978-3-487-08512-8 Olms
Sinnliche Verkörperung des Lebens
Vom Künstler weiß man, dass er hauptberuflich auf verschiedenen Kontinenten Räume entwirft und baut. Durch die Reduktion von Menschen auf ihre Hülle entstehen – wie in der Architektur – Räume. Gebaute Räume sind auch Körper, gewissermaßen auf den Torso ausgerichtet, auf das Wesentliche, den Rumpf. Das mag der Grund sein, wieso der Künstler seine Plastiken vor allem auf den zentralen Teil des Körpers reduziert. Der Rumpf als das Wesentliche und Stützende. In der verdichteten Pose spricht er uns subtiler an als in seiner vollen Gestalt. In der festgehaltenen Bewegung wird der Torso zum offenen Buch und führt in die Tiefe; Grund genug, in einem Buch erstarrte Bewegung in verschiedenen Perspektiven festzuhalten.
Wie das Kleid umhüllt und entblößt die Haut zugleich. Steht die Hülle für sich allein, kommt es zur Enthüllung. Der Betrachter muss hier selbst von der Hülle in den Kern, zum Inhalt vorstoßen. Groß ist der Spannungsbogen. Hier wirkt ein Körper wie ein Panzer, in sich ruhend, fest, ja fast abweisend. Es folgen innegehaltene Bewegungen mit der inneren Kraft eines gespannten Bogens. Bewegungen werden hier in der Windung spürbar, dort gelöste, behäbige Ruhe. Es folgt eine dünnhäutige Preisgabe, zerbrechlich fast die Form, eher an einen leicht in der Wärme zerfließenden Wachsabdruck erinnernd als an eine feste Stütze.
Jedem der in Bronze Festgefrorenen ist ein individueller Ausdruck der Spannung seines eigenen Lebens gemeinsam. Mit allen dazugehörenden Rätseln des eigenen Schicksals, seiner Wünsche und Sehnsüchte. Das alles ist in der Hingabe an das Leben für einen kurzen Augenblick festgehalten.
Die hier abgebildeten Körperlandschaften erinnern daran, dass wir Menschen Mikrokosmen im zeitlosen Fluss des Lebens, des Kosmos sind. So, wie sie etwa William Blake in Zeichnungen gesehen hat. Jeder bewegt sich in diesem Strom auf seine Art. Der Mensch wird zum Individuum.
Andres Furger, Basel
Nestor Maximowitsch Ambodik. Emblemata et symbola selecta Rossica, Latina, Gallica, Germanica et Anglica linguis exposita; olim Amstelodami edita nunc denique Petropoli typis recusa, aucta et emendata. St. Petersburg 1788. Reprint: Hildesheim EMBLEMATISCHES CABINET. 2011. LXVIII 285 S. mit Abb.Gb. EUR 158,00 ISBN: 978-3-487-13889-3 Olms
"Emblemata et Symbola" ist das erste und berühmteste russische Emblembuch. Unter Peter dem Großen 1705 in Amsterdam erstmals veröffentlicht, wurde es 1788 mit einer Einleitung Nestor-Maksimovich Ambodiks neu aufgelegt. Ambodik versucht darin einzelne Embleme zu deuten, übersetzt sie in mehrere Sprachen und beschreibt erstmals die Bedeutung des Emblems auf russisch: „Ein Emblem ist eine geistreiche Darstellung oder ein geheimnisvolles Bild, das dem Auge natürliche Wesen oder bestimmte Geschichten präsentiert, mit einer dazugehörigen zweckmäßigen Beschriftung, die aus einer kurzen Folge von Wörtern besteht. Es gibt zahlreiche Arten der Embleme, nämlich göttliche, spirituelle, geschichtliche, politische, heraldische, moralische, mystische, etc.“ Obwohl das Emblem vergleichweise spät in Russland Einzug hielt, hatte es großen Einfluss auf die Architektur und die Kunst des frühen St. Petersburg (gegründet 1703) – der Stadt, die Peter der Große zum Zentrum seines Programms zur Verwestlichung auserkoren hatte.
The first and most well known emblem book in Russian is "Emblemata et Symbola"; under Peter the Great first published in 1705 in Amsterdam, it was republished in 1788 with an introduction by Nestor-Maksimovich Ambodik. Ambodik's book attempts an explanation of the meaning of emblems and translates them into several languages. He also makes the first definition of Emblems in Russian: "An Emblem is a witty representation, or an enigmatic picture, that presents to the eye any natural being or particular story, with a purposeful inscription attaching to it that consists of a brief utterance of words. There are various kinds of Emblems, namely: divine, spiritual, historical, political, heraldic, moral, mystical, etc."
Although the emblem reached Russia late, it had great influence, particularly upon architecture and art in early St. Petersburg (founded in 1703), the city at the heart of Peter the Great's programme of Westernisation.
(Samantha Sherry, Glasgow University Library, Special Collections Department)
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