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Dietrich Reimer Verlag

 
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Wunderkammern. Weltmodelle von der Renaissance bis zur Kunst der Gegenwart. Beßler, Gabriele. 2014. 252 S. EUR 34,99. CHF 45,90 ISBN: 978-3-496-03000-3 Dietrich Reimer Verlag
Wunderkammern in der Renaissance, Schausammlungen und Kabinette im 18. Jahrhundert, Wunderkammern heute – Gabriele Beßler beschreibt die historischen Wunderkammern und zeigt, wie zeitgenössische Künstler darauf reagieren und Neues finden. Wunderkammern waren nicht nur eine Art frühes Museum, sondern auch eine Art der Weltaneignung. In ihren frühen Ausprägungen des 16. Jahrhunderts fanden sich dort etwa Mechanismen zur Dechiffrierung von Naturgeheimnissen. Wie aber stellte sich das Verständnis von Welt dar und vor allem: wie und wodurch wurde es wahrgenommen? Gabriele Beßler nähert sich der Wunderkammer von einem ganzheitlichen Standpunkt aus. Sie geht der Frage nach, welche Rolle die Konstituierung des Raums einst spielte, um einzelne Gegenstände aus Kunst und Natur in einen Zusammenhang zu setzen. Das Buch gibt Einblicke in die bedeutenden erhaltenen bzw. rekonstruierten Wunderkammern und Naturalienkabinette, darunter Dresden, Kremsmünster, Stuttgart, Kassel, Ulm, Braunschweig, die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien, das Humboldtforum, die Sammlung Olbrich in Berlin und die Wunderkammer im Heffterbau Zittau.
Waterfront Culture and Community in Transition. Urban Regeneration of the Dublin Dockland. Wonneberger, Astrid. Kulturanalysen (11). Englisch 2014. 397 S. 90 s/w-Abb. 14 x 21 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 63,10 ISBN: 978-3-496-02861-1 Dietrich Reimer Verlag
Häfen und Hafenstädte waren und sind aufgrund globaler Transformationsprozesse fundamentalen Umstrukturierungen ausgesetzt und haben die Aufmerksamkeit wissenschaftlicher Disziplinen geweckt. Die ethnografische Studie untersucht die Dubliner Docklands. Zentrale Akteure sind die Dockland-Gemeinden, die bis in die 1960er Jahre von der Hafenwirtschaft abhängig waren und sich bis heute mit der Geschichte und Kultur des Hafens identifizieren. Die Autorin untersucht den Einfluss struktureller Veränderungen auf die Kultur und Sozialorganisation der Bewohner und zeigt, welche Strategien sie entwickelt haben, um ihre Interessen im Hinblick auf Traditionen, Wahrnehmungs- und Aneignungspraktiken urbaner Räume durchzusetzen.
Fotografische Objekte in Schwarzweiß. Neusachliche Bildtraditionen 1920 bis heute. Klöpper, Nina. Deutsch. ca 320 S. 149 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-496-01491-1 Dietrich Reimer Verlag
Seit den 1920er Jahren gibt es eine ungebrochene Tradition der fotografischen Darstellung von Naturgegenständen und Architektur in Schwarzweiß. Anhand ausgewählter Sachfotografien von Karl Bloßfeldt, Alfred Erhardt, Bernd und Hilla Becher, Hiroshi Sugimoto und Claudia Fährenkemper werden in dieser Studie nun erstmals die technischen Möglichkeiten und die darstellungs- und wirkungsästhetischen Besonderheiten des Schwarzweißen ausführlich analysiert. Obwohl die abgebildeten Objekte in der Sachfotografie gerade durch die spezifische Ästhetik des Schwarzweißen ihre skulpturale Wirkung entfalten, gibt es dazu bisher keine ernsthafte theoretische Auseinandersetzung. Diesem Desiderat begegnet Nina Klöpper, indem sie erstmals die bildspezifischen Besonderheiten und fotografischen Produktionsbedingungen in den Mittelpunkt rückt. Zahlreiche Bildbeispiele machen die Bedeutung des Schwarzweißen als künstlerisch abstrahierendes Ausdrucksmittel sichtbar. Ein historischer Überblick zur Sachfotografie, der neben neusachlichen Bildtraditionen auch das Neue Sehen, die Fotografie am Bauhaus sowie Einflüsse der straight photography erörtert, rundet den Band zusätzlich ab.
Materielle Kultur. Eine Einführung. Hahn, Hans Peter. Ethnologische Paperbacks 2. Auflage 2014. 206 S. 21 x 14 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 27,90 ISBN: 978-3-496-02869-7 Dietrich Reimer Verlag
Materielle Kultur als Forschungsthema erfährt in zahlreichen kulturwissenschaftlichen Disziplinen derzeit wachsende Aufmerksamkeit. Die Fragen richten sich dabei nicht nur auf das Objekt und seine materielle Form, sondern auch auf die Kontexte, auf die Wahrnehmung unserer materiellen Umwelt und auf die unterschiedlichen Umgangsweisen mit alltäglichen und außeralltäglichen Dingen. Die Einführung zeigt die verschiedenen Ansätze und Forschungsstränge auf und erläutert die gemeinsamen Grundlagen in Bezug auf Forschungsgegenstand und Methoden.
Wiederholung und Experiment bei Edgar Degas. Berger, Christian. 2014. 220 S. 12 fb. und 60 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 50,70 ISBN: 978-3-496-01498-0 Dietrich Reimer Verlag
Christian Berger untersucht Wiederholung und Experiment als zentrale Prinzipien der Kunst von Edgar Degas (1834–1917). Dabei werden die Gestaltung der Bildfläche, die Komposition und die Perspektive sowie die Materialität der Medien und die eingesetzten technischen Verfahren – bis in die Rahmengestaltung hinein – unter dem Aspekt experimenteller Erprobung betrachtet. Die typologische Unterscheidung der verschiedenen Formen von Wiederholung zeigt, dass Degas nicht versucht, einer (idealistischen) Vorstellung von Vollkommenheit näherzukommen, sondern vielmehr den Prozesscharakter des künstlerischen Schaffens in den Mittelpunkt stellt: Wiederholungen bieten ihm Spielräume zum Ausloten künstlerischer Möglichkeiten. Der Autor diskutiert diese Praxis Degas’ als entschiedenen Abschied von der traditionellen Werkästhetik und als Ausdruck eines neuen, dem Klischee eines modernistischen Künstlerheroen radikal entgegengesetzten künstlerischen Selbstverständnisses.
Die beste aller Welten. Künstler illustrieren Voltaires Candide. Baumeister, Kathrin. 440 S. 24 x 17 cm. Pb. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2014. EUR 59,00. CHF 76,00 ISBN: 978-3-496-01497-3 Dietrich Reimer Verlag
Max Unold, Paul Klee und Alfred Kubin illustrierten – beeinflusst von Chodowiecki, Monnet und Moreau le Jeune – Voltaires berühmten Roman Candide ou l‘Optimisme (dt. Candide oder die beste aller Welten). Die Studie beleuchtet die vielseitige Editions- und Rezeptionsgeschichte des Werks von der ersten Illustrierung 1778 bis 1922 und zeigt, wie die verschiedenen Künstler den Text durch ihre Illustrationen auf jeweils eigene Weise interpretierten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den deutschen Illustrationen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und auf der Bedeutung, die das Buch und Voltaire für die Deutsche Avantgarde hatte.
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Buch-Gewänder – Prachteinbände im Mittelalter. Ganz, David. 2014. 400 S. 210 meist fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-496-01496-6 Dietrich Reimer Verlag
David Ganz beschäftigt sich in seiner Studie mit der beispiellosen Aufwertung der Buchhülle im Mittelalter. Die kostbar leuchtenden Oberflächen aus Elfenbein, Gold und Seide unterstreichen den Status der Bücher als materielle Objekte. Zugleich ist die Außenseite ein Ort, an dem eine Überblendung mit Bildern möglich ist. Die Studie zeigt die vestimentären Qualitäten der Prachteinbände: Ihre Rolle ist die eines Gewandes, das die Heiligkeit der Bücher und ihr sakramentales Corpus zum Vorschein bringt. Prominente Fallbeispiele wie das Evangeliar der Königin Theodelinda oder der Buchkasten des Uta Codex verdeutlichen, wie die Prachteinbände zum Bindeglied zwischen sichtbarer Materialität des Geschriebenen und unsichtbarer Präsenz des Numinosen werden. Damit wirft die Geschichte der Buchhüllen, die David Ganz in diesem Band nachzeichnet, ein Schlaglicht auf das ikonische Potential von Büchern überhaupt.
Typologie in der Frühen Neuzeit. Genese und Semantik heilsgeschichtlicher Bildprogramme von der Cappella Sistina (1480) bis San Giovanni in Laterano (1650), Linke, Alexander. 2014. 410 S. 187 Abb. 24 x 17 cm, Gb. EUR 79,00 CHF 102,00 ISBN: 978-3-496-01474-4 Dietrich Reimer Verlag
Die Typologie als Gegenüberstellung alt- und neutestamentlicher Szenen, bei der heilgeschichtliche Ereignisse im Alten Testament präfiguriert erscheinen, ist vor allem aus der Kunst des Mittelalters bekannt. Doch auch von der Frührenaissance bis zum Hochbarock haben führende Künstler ihrer Epoche auf typologische Denk- und Darstellungsstrukturen zurückgegriffen. Im Zentrum der Studie stehen die epochenübergreifende Relevanz der Darstellungstradition sowie der fantasievolle Umgang mit dem nicht antik-klassischen Bild- und Denkschema. Analysen zur Genese, Funktion und Wirkung typologischer Bildzyklen – von der Sixtinischen Kapelle bis zur Lateransbasilika – zeigen, dass in der Frühen Neuzeit vor allem genuin bildliche Prinzipien an Bedeutung gewinnen. Sie dynamisieren das typologische Denken durch und in Bildern.
Zeitungen – Medien als Material der Kunst. Hoins, Katharina. 2014. 280 S. 26 fb. und 90 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 63,10 ISBN: 978-3-496-01485-0 Dietrich Reimer Verlag
Viele bekannte Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts verwendeten Zeitungen als Material ihrer Kunst. Katharina Hoins zeigt, wie sie den Inhalt, die Form und das Material der Zeitungen in ihren Werken einsetzten, bearbeiteten und gewichteten. Die Verknüpfung von detailierten Werkanalysen mit medienhistorischen Kontexten ermöglicht neue Perspektiven auf bedeutende Collagen, Assemblagen oder Aktionen.
Mit Kunstwerken von: Joseph Beuys, Georges Braque, Jean Dubuffet, Robert Gober, George Grosz, Raoul Hausmann, Hannah Höch, Jenny Holzer, Jasper Johns, On Kawara, Gustav Metzger, Sigmar Polke, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Dieter Roth, Mark Rothko, HA Schult, Kurt Schwitters, Günther Uecker, Wolf Vostell, Andy Warhol u.v.m.
Buchmalerei. Terminologie in der Kunstgeschichte. Jakobi-Mirwald, Christine. 2014. 310 S. 21 x 14 cm. Pb. EUR 24,95. CHF 34,60 ISBN: 978-3-496-01499-7 Dietrich Reimer Verlag
Das illustrierte Nachschlagewerk zur Terminologie der Buchmalerei von Christine Jakobi-Mirwald ist ein für jedermann brauchbares Hilfsmittel zur Erschließung der Buchkunst. Das reiche Fachvokabular wird knapp und anschaulich erläutert und jeweils mit einer Zeichnung versehen. So können Begriffe für bestimmte formale Erscheinungen – etwa Initiale oder Ornamente – leicht gefunden und die Phänomene sicher identifiziert werden. Fremdwörter erhalten, wo nötig, eine etymologische Aufschlüsselung, und ein umfangreiches viersprachiges Verzeichnis fasst die wichtigsten Fachausdrücke zusammen. Aus dem Inhalt: Allgemeine Begriffe, Miniaturen, Randdekor, Die Initiale, Ornamentik, Farben und Bindemittel, Werkzeug, Kodikologie/Buchkunde, Typen illustrierter Bücher, Von bestimmten Autoren geprägte Begriffe, Abkürzungen und Signaturen, Hauptwerke, Glossar (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)
Guery, Michael: Geschichte der Künste von der Antike bis zur Gegenwart. 190 S., 61 sw. u. 91 fb. Abb., 20 x 13 cm. Pb. D. Reimer Verlag, Berlin 2014. EUR 16, 90 ISBN: 978-3-496-01407-2 Dietrich Reimer Verlag
Welche Kunstwerke prägten welche Epoche? Welcher Stil fällt in welche Zeit? Was unterscheidet die verschiedenen Kunstepochen voneinander und was verbindet sie? Michael Guery nimmt Sie in diesem Buch mit auf eine Reise durch die Welt der Künste. Von der Antike bis zur Gegenwart führt er systematisch durch alle Epochen und Kunstgattungen, informiert über das politische Umfeld der Zeit und vermittelt Einblicke in Malerei, Skulptur, Fotografie und Architektur sowie in Literatur, Theater, Film, Musik und Tanz. So vermittelt es historische Zusammenhänge zwischen den Stilrichtungen. Der kürzere zweite Teil des Buches beschäftigt sich außerdem mit thematischen Zugängen zur Kunst und nähert sich dadurch aus verschiedenen Perspektiven einer Definition von Kunst.
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Altmeister moderner Kunstgeschichte. Hrsg.: Dilly, Heinrich. 2013. 295 S. 22 Abb. Pb. EUR 22,50. CHF 32,50 ISBN: 978-3-496-01203-0 Dietrich Reimer Verlag
Vierzehn Autoren präsentieren fünfzehn Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts, welche die Geschichte der Kunstgeschichte wesentlich geprägt haben.
Aus dem Inhalt: Wolfgang Beyrodt: Wilhelm von Bode. 1845-1929; Wolfgang Kemp: Alois Riegel. 1858-1905; Nikolaus Meier: Heinrich Wölfflin. 1865-1945; Heinrich Dilly: Bernard Berenson. 1865-1950; Ron Manheim: Julius Meier-Graefe. 1867-1935; Martin Warnke: Aby Warburg. 1866-1929; Heinrich Dilly: Emile Male. 1862-1954; Edwin Lachnit: Julius von Schlosser. 1866-1938; Renate Heidt Heller: Erwin Panofsky. 1892-1968; Stefan Muthesius: Nikolaus Pevsner. 1902-1985; Mechthild Beilmann: Hans van de Waal. 1910-1972; Bernd Nikolai: Arthur Kingsley Porter. 1883-1933; Marlite Halbertsma: Wilhelm Pinder. 1878-1947; Andreas Beyer: Roberto Longhi. 1890-1970 Norbert Schneider: Hans Sedlmayr. 1896-1984
Matthew Barneys Cremaster Cycle. Narration – Landschaft – Skulptur. Wruck, Eva. 2013. 280 S. 15 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 50,70 ISBN: 978-3-496-01493-5 Dietrich Reimer Verlag
Matthew Barney gilt als einer der Künstlerstars der 1990er Jahre, dem spätestens 2002 mit seinem multimedialen Werk The Cremaster Cycle der weltweite Durchbruch gelang. In insgesamt fünf Filmen von über sechs Stunden Spielzeit sowie mit zahlreichen Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen schuf Barney eine geradezu märchenhafte Bildwelt, die in den renommiertesten Museen der Welt zu sehen war, z. B. im Guggenheim Museum in New York, im Museum Ludwig in Köln und im Musée d’art Moderne in Paris. Stehen in den bisherigen Untersuchungen meist Gender- und Körperthematiken im Vordergrund, so richtet Eva Wruck nun den Blick auf das filmische und skulpturale Material sowie auf das sorgsam inszenierte Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile im musealen Ausstellungsraum. So gelingt es ihr anhand der Kategorie des Pittoresken die produktions- und rezeptionsästhetischen Charakteristika des Werkes herauszuarbeiten und vorherige Lesarten durch die neuen Analysekategorien der Narration, Landschaft und Skulptur zu ergänzen.
Kunstgeschichte, Musikvideo und Bildwissenschaften. Eine Einführung. »Come ride with me through the veins of history«. Hrsg.: Keazor, Henry. Reimer Kunstwissenschaften. 2013. 210 S. 15 Abb. 21 x 14 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 40,10 ISBN: 978-3-496-01489-8 Dietrich Reimer Verlag
Musikvideos gehören in gleich mehrfacher Hinsicht zu den Aufgabenbereichen von Kunstgeschichte und Bildwissenschaften: Nicht nur greifen sie häufig zentrale Werke der Kunstgeschichte auf und adaptieren sie. Auch kombinieren sie auf einzigartige Weise Bilder, Musik und Text und verbinden dabei so unterschiedliche Bereiche wie Fotografie, Film(musik), Bühnenkunst, Lyrik, Musikgeschichte und Populärkultur. Der Einführungsband ermöglicht erstmals einen Überblick zum Thema und gibt Studierenden methodische Orientierungshilfe.
Biologisch bauen und wohnen. Handbuch für Bauherren und Architekten. Artelt, Herbert. 2013. 180 S. 20 Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 40,10 ISBN: 978-3-496-01487-4 Dietrich Reimer Verlag
Immer mehr Menschen haben den Wunsch, gesund und schadstofffrei zu leben. Doch wie baut und wohnt man eigentlich ökologisch? Herbert Artelt – selbst Architekt im ökologischen Wohnungsbau – zeigt in diesem Handbuch, wie es geht: Von der Grundstückswahl über die Haustechnik bis zu den geeigneten Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen werden dem Leser zahlreiche Tipps und Anregungen gegeben, sich den Traum vom ökologischen Eigenheim zu erfüllen.
Herrscherbilder aus Wachs. Lebensgroße Porträts politischer Machthaber in der Frühen Neuzeit. Hrsg.: Kretzschmar, Marthe. 2013. 320 S. 90 Abb., davon 20 fb.. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. CHF 76,00 ISBN: 978-3-496-01494-2 Dietrich Reimer Verlag
Lebensgroß und möglichst naturgetreu wurden in der Frühen Neuzeit keroplastische Porträtfiguren und Büsten politischer Machthaber geformt. Aus farbigem Wachs gefertigt und mit Glasaugen, Echthaar und Textilien ausgestattet, sahen sie ihren Vorbildern erstaunlich ähnlich. So repräsentierten sie die Regenten ganz offiziell bei Trauer feiern, im Festsaal oder in den Kunst- und Wunderkammern. Anhand von zahlreichen Objekten aus der Zeit zwischen 1600 und 1800 verdeutlicht Marthe Kretzschmar erstmals die Vielseitigkeit dieser auf Signalwirkung und Memorierbarkeit zielenden Porträtgattung.
Land Art. Ortskonzepte und mediale Vermittlung – Zwischen Site und Non-Site. Schramm, Samantha. 2013. 220 S. 48 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 60,70 ISBN: 978-3-496-01492-8 Dietrich Reimer Verlag
Die Studie widmet sich der medialen Vermittlung von Land Art und deren Wechselverhältnis zum Ort. Denn viele Projekte der Land Art sind für die meisten Betrachter nur noch in Bildbänden oder Galerien, in Filmen, Fotos und Zeichnungen sichtbar. Ihre Ortsspezifität wird damit nicht allein durch die Wahrnehmung des Besuchers an ihrem Ausführungsort hergestellt, sondern auch in den unterschiedlichen Medien verhandelt. Ausgehend von den kunsttheoretischen Überlegungen Robert Smithsons zur Dialektik von Site und Non-Site zeigt Samantha Schramm das Wechselspiel zwischen Bildern, Texten, Installationen im Ausstellungsraum und den entlegenen, veränderlichen, vielfach bereits verschwundenen Markierungen in der Natur. Dabei stehen die Transformationen der ortsspezifischen Projekte in mediale Konzepte und deren Wechselverhältnis zum Ort im Mittelpunkt.
Aus Kindern werden Bauern. Kinder-, Frauen- und Männerarbeit von Bamana-Bauern in Mali. Polak, Barbara. 2013. 240 S. 20 fb Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 35,00. CHF 45,90 Erscheint im März 2014 ISBN: 978-3-496-02871-0 Dietrich Reimer Verlag
Die Kinder der Bamana-Bauern in Mali begleiten ihre Eltern meist schon in frühen Jahren auf die Felder. Die Studie beschreibt, wie sie sich dort durch genaues Beobachten und Ausprobieren die grundlegenden Arbeitsfertigkeiten aneignen sowie ein breites Erfahrungswissen, z.B. über Bodenbeschaffenheit, Werkzeuge und Anbauprodukte, sammeln. Die Koordinierung von Feld- und Hausarbeit der Bamana-Bäuerinnen ist ebenfalls Teil dieser arbeitsethnologischen Untersuchung. Und am Beispiel der Männer beschreibt Barbara Polak den kreativen Umgang mit den körperlichen Strapazen der Feldarbeit.
Biologische Metaphern. Zwischen Kunst, Kunstgeschichte und Wissenschaft in Neuzeit und Moderne.Hrsg.: Zimmermann, Anja. 2013 270 S. 100 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 61,50 ISBN: 978-3-496-01480-5 Dietrich Reimer Verlag
Ein Kunstwerk kann ›lebendig‹ sein, ›organischen‹ Gestaltungsprinzipien folgen oder gar als ›Schöpfung‹ bewundert werden. Als komplexes Verweissystem strukturiert die Verknüpfung von Kunst und Biologie die Rezeption und Produktion von Kunst und sorgt für den Anschein biologischer wie künstlerischer Erkenntnis. Die einschlägigen Metaphernfelder, zu denen Begriffe wie Leben, Zeugung, Schöpfung, Generation, Kreislauf, Organik und Information gehören, sind zudem Teil eines differenzierten Geschlechterdiskurses, dessen Effekte gerade in der Übertragung zwischen Naturwissenschaft und Kunst wirksam werden.
Aus dem Inhalt:
Mythen von Schöpfung und Zeugung
- Biologische Metaphern (Anja Zimmermann, Oldenburg)
- Wassily Kandinskys Bildpotenz (Kathrin Heinz, Bremen)
- Organismusvorstellungen im Werk Paul Klees (Florian Britsch, Hamburg)
- Das Bild als Verfahren: Erfindungen und Entwicklungen der Kunst (Matthias Bruhn, Berlin)
Produktionen von Evidenz
- Anti-Darwin: Alternative Evolutionstheorien um 1900 (Kerstin Palm, Basel)
- Musik/Geschichte als Urzeugung: Ernst Kurth (Cornelia Bartsch, Basel)
- Wie Paul Klee am Bauhaus den Ursprung der bildnerischen Gestaltung lehrt (Fabienne Eggelhöfer, Bern)
Produktive Metaphern zwischen Kunst und Wissenschaft
- Die architektonische Struktur der menschlichen Anatomie in den Tabulae Anatomicae des 18. Jahrhunderts (Ulrike Gehring, Trier)
- »Schleimpilze sehen anders aus als alles andere« – Computational Design (Carolin Höfler, Braunschweig)
- Die Produktion des menschlichen Lebens und die Erzeugung von Evidenz (1890 –1933) (Christine Kanz, Gent)
Northwest Coast Representations New Perspectives on History, Art and EncounterS Hrsg.: Etges, Andreas; König, Viola; Brüderlein, Tina. 2013 Engl. 250 S. 25 Farb- und 50 s/w-Abb. 17 x 24 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 63,10 ISBN: 978-3-496-02858-1 Dietrich Reimer Verlag
Das Ethnologische Museum Berlin wird seine Sammlungen künftig im Humboldt-Forum ausstellen. Mitarbeiter des Museums sowie des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin haben gemeinsam an neuen Präsentationsformen der ethnologischen Objekte gearbeitet. Der Schwerpunkt lag auf der 2.500 Objekte umfassenden Nordwestküsten-Sammlung, die Ende des 19. Jh. u. a. von dem Norweger Adrian Jacobsen nach Berlin gebracht wurde. Der Sammelband spiegelt die Forschungsergebnisse, den Austausch mit indianischen Künstlern und Experten für Kunst und Kultur der Nordwestküste sowie die Ergebnisse einer internationalen Konferenz.
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