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Gebr. Mann Verlag

 
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Theologisches Wissen und die Kunst. Festschrift für Martin Büchsel. Hrsg.: Müller, Rebecca; Rau, Anselm; Scheel, Johanna. Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst (16). Dtsch; Engl. 2015. 400 S. 127 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 96,40 ISBN: 978-3-7861-2753-6 Gebr. Mann Verlag
Von der Antike bis zu Künstler-Kritzeleien des 18. Jahrhundert wird das Potenzial von Bildwerken in der Auseinandersetzung mit theologischen Positionen ausgelotet – dabei ist das Verhältnis von theologischen und exegetischen Konzepten zur bildenden Kunst komplex und vielschichtig. In einem interdisziplinären Forschungsdiskurs werden Kernfragen zu Transformationen des Wissens und der Bildgenese gestellt, Konzepte von Bildlegitimation beleuchtet sowie Prozesse von Bildrezeption, Wissensvermittlung und Glaubensinstruktion untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf mittelalterlichen Werken und Theorien, beispielsweise geht es um Darstellungsweisen Christi oder um die Darstellung von Emotionen.
Bilder des Vergangenen. Visualisierung in der Archäologie im 19. Jahrhundert: Fotografie – Zeichnung – Abguss. Klamm, Stefanie. Hrsg.: Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. 2015. 496 S. 170 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. ISBN: 978-3-7861-2746-8 Gebr. Mann Verlag
Seit ihren Anfängen nutzt die Archäologie unterschiedliche Bildmedien wie Zeichnung, Fotografie oder Abgussverfahren, um die materiellen Überreste der Geschichte sichtbar zu machen. Welche Rolle kommt den verschiedenen, teils miteinander konkurrierenden Medien für die Genese und Vermittlung archäologischen Wissens zu? Anhand der Grabung des Deutschen Reiches im griechischen Olympia (1875–1881) und weiterer Beispiele aus der deutschen und europäischen Archäologie entfaltet das Buch eine Fülle von Darstellungsformen, die in den unterschiedlichen Stadien der Wissensbildung – von der Ausgrabung bis hin zu späteren Rezeptionsformen – eingesetzt worden sind. Bilder u.a. in Handbüchern, Bildkompendien und Grabungspublikationen wurden von den Ausgräbern zu neuen Geschichten antiker Kunst und Lebenswelt zusammengestellt.
Stefanie Klamm ist Kunst- und Wissenschaftshistorikerin. Promotion am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU Berlin und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin. Forschungsschwerpunkte: Geschichte visueller Medien in den Natur- und Geisteswissenschaften, Museums- und Sammlungsgeschichte
Wetter, Wolken und Affekte. Die Atmosphäre in der Malerei der Frühen Neuzeit. Storch, Christina. 2015. 244 S. 15 fb. 66 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. ISBN: 978-3-7861-2748-2 Gebr. Mann Verlag
Welche Funktion und Bedeutung haben Wetterphänomene in der Kunst der Frühen Neuzeit? Insbesondere in der niederländischen Malerei und Grafik des 16. und 17. Jahrhunderts ist das Wetter die gängige Metapher der Emotionen. Wetterzustände des gemalten Himmels über Porträts, Genreszenen und Landschaften werden genutzt, um die emotionale oder ethische Haltung der Dargestellten zu veranschaulichen. Historische Abhandlungen zu den Affekten, zur Kosmologie, Meteorologie, Ethik, Medizin und Musik sowie literarische Texte erschließen eine umfassende Ikonografie des Wetters. Daneben bietet das Buch erstmals eine historische Wolkenkunde, die die Frage nach dem Realismus der Himmel der holländischen Landschaftsmalerei neu beleuchtet.
Im Schatten von Albert Speer. Der Architekt Rudolf Wolters. Deschan, André. 2015. 424 S. 383 z. T. fb. Abb. 28 x 25 cm. Gb. EUR 79,00 CHF 81,30 ISBN: 978-3-7861-2743-7 Gebr. Mann Verlag
Rudolf Wolters (1903–1983) war Schüler von Heinrich Tessenow und Hans Poelzig. Nach einer Schaffensphase in der Sowjetunion kam er 1933 nach Deutschland zurück und wurde im Schatten seines Jugendfreundes Albert Speer einer der einfl ussreichsten Architekten des nationalsozialistischen Deutschlands. Als engster Mitarbeiter von Speer arbeitete er an der Neugestaltung der "Reichshauptstadt" und schrieb für ihn Reden und Pressetexte. Von Speer von jeder Verantwortung freigesprochen, lebte Wolters nach 1945 unbehelligt in seiner Heimatstadt Coesfeld, von wo aus er dank seiner NS-Verbindungen ein Netzwerk von Architekten zum Aufbau der Bundesrepublik flocht. In der Auswertung des Nachlasses von Wolters werden sein Werdegang und seine Rolle im "Dritten Reich" erstmals klar fassbar.
Die Malweiber von Paris. Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch. Umbach, Kathrin; Gutbrod, Helga. 112 S. 75 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2015. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7861-2749-9 Gebr. Mann Verlag
Voller Tatendrang und Selbstbewusstsein machte sich um 1900 eine Reihe von Malerinnen und Bildhauerinnen auf den Weg nach Paris, die Stadt der Avantgarde, um sich dort künstlerisch zu entfalten und gleichberechtigt neben ihren männlichen Kollegen zu studieren. Anziehungspunkte der jungen Malerinnen waren private Malschulen, wie die namenhafte »Académie Matisse«. In den Ateliers, am Montmartre und in den Salons fanden sie Inspirationsquellen für ihr künstlerisches Schaffen. Der Katalog zeigt Arbeiten zweier weithin bekannter Pionierinnen der Moderne, Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker, und stellt darüber hinaus Gemälde, Zeichnungen und Plastiken von Martha Bernstein, Ida Gerhardi, Annemarie Kruse, Sabine Lepsius, Margarethe Moll, Maria Slavona, Mathilde Vollmoeller-Purrmann und Clara Rilke-Westhoff vor.
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Kölner Jahrbuch Band 47 (2014). Hrsg.: Römisch-Germanisches Museum /Archäologische Gesellschaft in Köln. 2015. 306 S. 331 z. T. fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 85,00 CHF 106,00 ISBN: 978-3-7861-2728-4 Gebr. Mann Verlag
RYAN NIEMEIJER, mit einem Beitrag von Dirk Visser: Das Tafelgeschirr aus dem großen augusteischen Lager auf dem Hunerberg in Nijmegen. Die Ausgrabungen der Radboud Universiteit 1987–1997
NATHALIE MAYER: Archäozoologische Untersuchungen an den Tierknochen des römischen Flottenlagers Köln-Altenburg, Phasen 1–5
RENATE THOMAS: Denkmäler der Matronenverehrung in der CCAA (Köln)
JAN BEMMAN: Mitteldeutschland und das Gallische Sonderreich 260–274: Eine liebgewonnene These auf dem Prüfstand
LOTHAR BAKKER: Spätrömische Rädchen-Terra-Sigillata in Köln: Funde von St. Gereon, Breite Straße und Heumarkt
MICHAEL MACKENSEN: Die Tierhetze (venatio) des Spielgebers Rufius Festus auf spätantiken nordafrikanischen Sigillataplatten mit Reliefdekor
BARBARA NIEMEYER: Ein wohl in Köln gefundener spätantiker Silberlöffel mit Petrus-Inschrift in der Antikensammlung Berlin
THOMAS HÖLTKEN: Frühmittelalterliche Funde aus dem ehemaligen Cäcilienstift in Köln
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung. 2015. Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Athenische Abteilung (Athenische Mitteilungen). Beihefte (127/128 (2012/2013)). Hrsg.: Sporn, Katja; Senff, Reinhard; Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Athen. Dtsch/Engl. 325 S. zahlr. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-7861-2737-6 Gebr. Mann Verlag
Aus dem Inhalt: Eleftheria Kardamaki: A New Group of Figures and Rare Figurines from a Mycenaean Workshop Installation at Kontopigado, Alimos (Athens). – Kyriakos Psaroudakis: The Faience Finds of the Idaean Cave. – Hermann J. Kienast: Die Porossteinbrüche von Samos. – Jessica Paga: The Claw-Tooth Chisel and the Hekatompedon Problem. Issues of Tool and Technique in Archaic Athens. – Iulian Bîrzescu: Ein frühklassischer Torso aus der Tempelzone von Histria. – Volker Michael Strocka: Hadrian und Kekrops. – Anna Lambropoulou, Anastasia G. Yangaki: A Reappraisal of the Published Ceramic Data from Ancient Olympia as a Source for the History of the Settlement during the Transitional Period of the Byzantine Era (7th – Early 9th Centuries AD). In den »Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung« werden Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Griechenlands mit seinen angrenzenden Gebieten von der Vorgeschichte bis in die Spätantike publiziert.
Wassily Kandinsky – Unterricht am Bauhaus. Vorträge, Seminare, Übungen 1923-1933. Angelika Weißbach. 2 Bände. 2015. 716 S., Textband 540 S., 300 fb. Abb., Bildband: 176 S., 400 fb. Abb. 33 x 24 cm, Gb. EUR 129,00 CHF 174,00 ISBN: 978-3-7861-2724-6 Gebr. Mann Verlag
Was hat der Künstler Wassily Kandinsky als Lehrer am Bauhaus unterrichtet? Seine Aufzeich-nungen und Lehrmaterialien geben detailliert und anschaulich Auskunft über Kandinskys Un-terricht in der Grund- und Hauptlehre von 1923 bis 1933. Als Wassily Kandinsky Ende 1933, nach elf Jahren Lehre am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin, zusammen mit seiner Frau Nina nach Paris zog, nahm er ein großes Konvolut von Aufzeichnungen, Notizen und Materialien mit, die er für seinen Unterricht am Bauhaus verwendet hatte. Dazu gehörte auch ein Bilder-Atlas, der Fotografien von internationaler Kunst und Architektur, Technik, der Tier- und Pflanzenwelt sowie zum Alltagsleben verschiedener Kulturen umfasst. Dieses Material, das sich heute in den Archiven des Centre Pompidou in Paris und des Getty Research Institute in Los Angeles befindet, hat Angelika Weißbach den unterschiedlichen Kursen Kandinskys zugeordnet. Dadurch konnten für das I., II. und IV. Semester fast vollständige Zyklen rekonstruiert werden. Der erste Band faksimiliert alle Aufzeichnungen Kandinskys, ergänzt durch eine Transkription, der zweite Band versammelt dazugehöriges Bildmaterial, das auch Farb- und Formbeispiele aus dem Unterricht sowie einzelne Übungen von Studierenden umfasst. - Die Edition wird herausgegeben im Auftrag der Société Kandinsky, Paris.
Raum und Zeit im filmischen Oeuvre von Stanley Kubrick. Fischer, Ralf M. Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst (7). 2015. . 435 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 89,00. CHF 150,00 ISBN: 978-3-7861-2598-3 Gebr. Mann Verlag
Die Analyse filmischer Verfahren zur Konstruktion von Raum und Zeit in den Filmen Stanley Kubricks eröffnet neue Forschungsperspektiven und versteht sich als Beitrag zu einer kunsthistorischen Filmanalyse. / Stanley Kubrick (1928–1999) hat verstörende Meilensteine der Filmgeschichte geschaffen, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Ausgehend von seinen Fotografien für die Zeitschrift »Look« werden sämtliche Filme Kubricks eingehend analysiert, darunter auch seine Dokumentarfilme und sein nahezu unbekanntes Spielfilmdebüt »Fear and Desire«. Die bisher eingehendste Würdigung seines Frühwerkes gestattet es, Entwicklungslinien nachzuvollziehen und die Wurzeln des Hauptwerks – von »2001: A Space Odyssey« bis »Eyes Wide Shut« – präzise herauszuarbeiten. Dabei offenbart sich, wie Kubricks Werk ausgehend von seinen Anfängen im dokumentarischen Bereich und im film noir in einen filmischen Hermetismus mündet, der darauf abzielt, Grenzen auszuloten: die Grenzen menschlicher Erkenntnis, des Erzählkinos, von Film-Bildern sowie der Kunst im Allgemeinen. Vollständige Sequenzprotokolle aller Filme sind im Anhang abgedruckt.
Ralf Michael Fischer studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen und Amherst (Massachusetts); 2001–06 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg; dort 2006 Promotion in Kunstgeschichte mit der vorliegenden Arbeit; seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Reflexion der filmischen Räume« an der Universität Frankfurt.
Bruno Taut in Japan. Das Tagebuch. Zweiter Band 1934. Hrsg.: Speidel, Manfred. 2015. . 118 Abb. und zahlr. Zeichnungen. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. CHF 76,00 ISBN: 978-3-7861-2702-4 Gebr. Mann Verlag
Der »gestrandete Weltreisende« Taut, der im Mai 1933 in Japan bloß Station machen wollte (davon handelt Band I, 1933), muss sich im Exil eine Existenz aufbauen, als Autor, Berater und Entwerfer. Das detailliert notierende und zugleich der Reflexion dienende Tagebuch ist ein einzigartiges persönliches Dokument und eine authentische Quelle für die Wahrnehmungen eines Europäers, Japan der 1930er Jahre. Tauts erstes in Japan veröffentlichtes Buch („Nippon mit europäischen Augen gesehen“) ist ein großer Erfolg und erlebt umgehend Nachauflagen. Seine Beratertätigkeit ist erzieherisch, seine Praxis soll Vorbild sein, seine Schriften wollen Analyse und Kritikfähigkeit entwickeln helfen. Ab August 1934 arbeitet Taut als Entwerfer für die Werkstätten in Takasaki, mit 200 Entwürfen und vielen Modellen für Möbel und Gebrauchsgegenstände in den ersten fünf Monaten.
Manfred Speidel, geb. 1938 in Stuttgart. 1965–67 Dozent an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, 1966–75 in Japan. 1975–2003 Professur für Theorie der Architektur an der RWTH Aachen. Seit 1988 Dokumentation und Herausgabe des schriftlichen Werkes von Bruno Taut. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen.
Berlin in Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Breunig, Werner; Schaper, Uwe. 2014. 416 S. 24 x 16 cm. Leinen. EUR 29,90 CHF 40,00 ISBN: 978-3-7861-2727-7 Gebr. Mann Verlag
Jahrbuch des Landesarchivs Berlin mit Beiträgen zum politischen und kulturellen Zeitgeschehen Berlins, mit regionalgeschichtlichen Beiträgen und Chroniken. Aus dem Inhalt: Friedrich Wilhelm I. und seine Sorgen um die Stadt Berlin. - Erinnerung an Johann Gottfried Schadow. - Villa und Volkspark Ruhwald. - Die ersten Kriegswochen 1914 aus dem Blickwinkel der höheren Schulen Preußens. - Die Entstehung von Flughafen Tempelhof, Volkspark Tempelhof und Sportpark Neukölln. - Friedrich Minoux (1877–1945). - Drei Berliner Schwestern. - Stolpersteine für Familie Beuthke und ihre Freunde. - Geschichte und bauliche Gestalt des Reichsbahnlagers Kaulsdorfer Straße. - Dr. Dora Lux, geb. Bieber (1882–1959). - Die Berliner Kunsthandlung H. Sagert & Co. - Der sträfliche Umgang mit der Geschichte in der deutschen Hauptstadt. - Das Projekt www.wga-datenbank.de. - Berlin- Chronik 2013. - Das Theaterjahr 2013. - Jahresbericht 2013 des Landesarchivs Berlin.
Das ist Österreich!. Bildstrategien und Raumkonzepte 1914–1938. Bertsch, Christoph. 2014. 320 S. zahlr. fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 49,00 CHF 63,10 ISBN: 978-3-7861-2732-1 Gebr. Mann Verlag
Das Buch erscheint im Mai 2015
»Das ist Österreich!« setzt der Vorstellung von einer konservativen Kunst der Jahre zwischen den Weltkriegen ein vielstimmiges und disharmonisches Bild entgegen: Eine vielköpfige künstlerische Avantgarde zeichnete sich durch zahllose Grenzgänge aus. Sie spielte mit dem neu gewonnenen Freiraum und ist zugleich der aufsteigenden Bedrohung totalitärer Regime ausgesetzt. Malerei, Fotografie und Film stehen hier neben Architektur- und Theatermodellen, sodass sich eine umfassende Sicht auf die durchaus widersprüchlichen, vielfältigen künstlerischen Tendenzen eröffnet. Arnold Schönberg, Oskar Kokoschka, Margarethe Schütte-Lihotzky, Erika Giovanna Klien, Rudolf Wacker, Raoul Hausmann und viele andere sind mit zentralen Werken vertreten.
Ein anderer Zeitgeist. Positionen figürlicher Bildhauerei nach 1950. Zwölf Künstlerporträts. Ohnesorge, Birk. Beitr.: Hofmann, Werner; Nachwort von Lichtenstern, Christa. 2014. 220 S. 145 Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 39,00 CHF 50,70 ISBN: 978-3-7861-2733-8 Gebr. Mann Verlag
Das Buch erscheint im März 2015
Die zweite, erweiterte Ausgabe ganz persönlicher Bildhauerporträts eröffnet einen Zugang zu Leben und Werk maßgeblicher Bildhauer im deutschsprachigen Raum, die inzwischen als Klassiker figürlicher Bildhauerei wahrgenommen werden. Jedem der zwölf Bildhauer ist ein eigenes Kapitel gewidmet: Joannis Avramidis, Theo Balden, Emil Cimiotti, Michael Croissant, Wieland Förster, Karl Hartung, Alfred Hrdlicka, Heinrich Kirchner, Hans Joseph sohn, Fritz Koenig, Toni Stadler und Fritz Wotruba. Ausgewählte Werke werden in profunden stilistischen Analysen vorgestellt, und der Leser nähert sich der Person des Künstlers und seinen Lebensumständen wie durch eine geöffnete Ateliertür.
Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz. Band XLIX (2013). Hrsg.: Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz. Sonderbände (XLIX (2013)). 2014. 524 S. 23 x 23 cm. Leinen. EUR 35,00 CHF 45,90 ISBN: 978-3-7861-2725-3 Gebr. Mann Verlag
Das Buch erscheint im Januar 2015
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist ein weltweit einzigartiges Ensemble von Museen, Archiven, Bibliotheken und Forschungsinstituten. Ihre Einrichtungen verbinden spartenübergreifend Kunst und Kultur mit Wissenschaft und Forschung. Im Jahr 2013 fand neben der Grundsteinlegung für die James-Simon- Galerie auf der Museumsinsel Berlin auch die Wiedereröffnung des erweiterten Museum Berggruen statt. Nachzulesen ist auch das Positionspapier der SPK zur Zukunft der Museumslandschaft. Die Rede des Präsidenten der Stiftung zur Grundsteinlegung für das Humboldt-Forum verdeutlicht den hohen Anspruch an das derzeit größte Kulturprojekt Deutschlands; weitere Beiträge geben einen Einblick in die aktuelle Konzeptionsarbeit dafür. Ebenfalls aufgegriffen: das hoch aktuelle Thema Digitalisierung von Kulturgütern. 2013 hat die Stiftung eine Empfehlung zum Umgang mit Open Access verabschiedet, die im aktuellen Band abgedruckt ist. Besonders lesenswert auch: ein Beitrag zur politischen Baugeschichte der Staatsbibliothek am Kulturforum.
The Salerno Ivories. Objects, Histories, Contexts. Hrsg.: Cutler, Anthony; Francesca, Dell Acqua; Kessler, Herbert L.; Shalem, Avinoam; Wolf, Gerhard. 2014. Engl. 528 S. 205 z. t. fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 129,00 CHF 161,00 ISBN: 978-3-7861-2730-7 Gebr. Mann Verlag
Über 60 Relieftafeln aus Elfenbein (11.– 12. Jh.) bilden den kostbarsten Schatz der Kathedrale von Salerno in Süditalien. Die Darstellungen vereinen islamische, byzantinische, koptische und abendländische Einflüsse. So gewähren die Salerno-Reliefs Einblick in die visuelle Kultur des Mittelmeerraums in einem Zeitalter enger Handelsbeziehungen und kulturellen Austauschs. Die herausragende Elfenbeinschnitzkunst zeigt biblische Szenen ebenso wie Heiligenfiguren oder prächtiges Ornament. Sie zu datieren, ihre Herkunft zu bestimmen oder in der mittelalterlichen Geschichte Salernos zu verorten, ist bisher nicht eindeutig gelungen. Wer waren die Mäzene? Was war die Funktion der Tafeln, und an welche Zielgruppe richteten sich die Darstellungen? Beiträge verschiedener Disziplinen vereinen in diesem Band neue, unterschiedliche Perspektiven auf mittelalterliche Kunst. Sie beleuchten Produktionsweisen, Ikonografie, Funktion und Rezeption.
Bühne frei! Salvador Dalís Theater- und Filmprojekte 1934 ?1944. Sauer, Christian. 2014. 430 S. 123 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 69,00 CHF 88,80 ISBN: 978-3-7861-2735-2 Gebr. Mann Verlag
Das Buch erscheint im Mai 2015
Was passiert, wenn Dalís ohnehin bühnenartigen Gemälde zum Leben erweckt werden? Auf seinem kreativen Höhepunkt unternahm der Künstler aufregende Grenzgänge in die Welt von Theater und Film, die dem Surrealismus ein neues Spielfeld eröffneten. Dalí erweist sich als gewitzter Geschichtenerzähler, verfasst selbst Libretti, entwirft Szenografien, wählt die Musik aus und choreografiert. Als hybride »Mediencollagen « erzeugen seine Stücke einen bildgewaltigen Sog und verschmelzen Ängste und Wahn mit Anleihen aus Geschichte, Literatur, Psychoanalyse, Kunst und Musik. Unter Berücksichtigung neuer Quellen legt der Autor erstmals Analysen geschlossener Handlungen und Entwürfe vor. Ein umfangreicher Katalog versammelt Quellen und zusätzliche Informationen.
Jahrbuch der Berliner Museen. Jahrbuch der Preussischen Kunstsammlungen. 54. Band (2012). Hrsg.: Staatliche Museen zu Berlin. 2014. Deutsch. 250. S. 180 z. T. fb. Abb. 29 x 24 cm. Gb. EUR 138,00. CHF 108,00 ISBN: 978-3-7861-2707-9 Gebr. Mann Verlag
Jahrbuch der Berliner Museen 2012 mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Sammlungs- und Kunstgeschichte sowie den Jahresberichten 2012.
Die Quadratur des Raumes. Bildmedien der Architektur in Neuzeit und Moderne. Hrsg.: Melters, Monika; Wagner, Christoph. ZOOM. Perspektiven der Moderne (3). 2014. 336 S. 182 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 88,80 ISBN: 978-3-7861-2719-2 Gebr. Mann Verlag
Monika Melters ist Privatdozentin am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der TU München, Leiterin des DFG-Netzwerks »Schnittstelle Bild. Architekturgeschichte und Bildkritik im Dialog«, freie Mitarbeiterin am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und freie Kuratorin. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Historische Bild- und Medienforschung, Erinnerungs- und Denkmalkultur, höfische Architektur, Architekturtheorie und -publizistik, Fotografiegeschichte.
Christoph Wagner ist Professor auf dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der frühen Neuzeit und der Moderne an der Universität Regensburg, gewähltes Mitglied der Academia Europaea (London), und des Elitenetzwerks Bayern. Forschungsschwerpunkte: Malerei und Kunsttheorie der Neuzeit und der Moderne, Bauhaus, Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaften, empirische Ästhetik
Tim Eitel. Das investigative Bild. Reflexionsebenen in seinem malerischen Werk. Tröster Klemm, Sara. 2014. 304 S. 75 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 76,00 ISBN: 978-3-7861-2715-4 Gebr. Mann Verlag
Tim Eitel (geb. 1971) wurde um die Jahrtausendwende als »Shootingstar« und »Kunstmarktliebling« der Neuen Leipziger Schule gefeiert. Das Buch gibt einen Schlüssel zur Bild- und Geisteswelt des kontrovers diskutierten Künstlers in die Hand. Gegenstand ist Eitels Werk seit 2001, das in Tiefe und Gehalt ergründet wird. Für die Analyse wurden sämtliche Presseveröffentlichungen über Eitel seit 2003 ausgewertet. Der Künstler reflektiert das Medium der Malerei und die Rolle des Betrachters. Sein motivisches Spektrum entwickelte sich mit geradezu wissenschaftlicher Systematik. Bisher wurde Eitel in Bezug gesetzt zu Caspar David Friedrich, Piet Mondrian, Edward Hopper und Alex Katz. In der von Sara Tröster Klemm vorgelegten Untersuchung wird erstmals seine Verwurzelung in der altniederländischen und barocken Malereitradition dargestellt. Auch aus der konzeptuellen Fotografie bezieht er wichtige Impulse.
Die Itten-Schule Berlin. Geschichte und Dokumente einer privaten Kunstschule neben dem Bauhaus. Streit, Eva. ZOOM. Perspektiven der Moderne (1). 2014. 304 S. 230 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 76,00 ISBN: 978-3-7861-2717-8 Gebr. Mann Verlag
Eva Streit rekonstruiert detailliert den innovativen Unterricht von Johannes Itten (1888-1967) und zeichnet Persönlichkeiten und Wirken der weiteren Lehrer an der Berliner Itten-Schule 1926–34 nach. Die erste Monografie zur Itten-Schule entwirft auf der Basis neu erschlossener Quellen das Bild einer der bedeutendsten reformpädagogischen Kunstschulen des frühen 20. Jahrhunderts, die bewusst andere gestalterische und pädagogische Konzepte anwendete als das Bauhaus. Analysiert werden ihre Erfolgsfaktoren Ausstellungstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit sowie deutschlandweite Vernetzung in der Bildungslandschaft. Neben zahlreichen Schülerarbeiten findet besonders der Nachlass von Hannah Müller Beachtung. – Mit einem Schülerverzeichnis und Quellendokumentation.
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