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Gebr. Mann Verlag

 
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Theoriebildung und denkmalpflegerische Praxis beim Wiederaufbau von Schloss Charlottenburg. Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin (37). Steudtner, Katharina. "Wiederherstellen oder vollends vernichten?" 2016. 512 S. 119 fb. und 204 s/w-Abb. 17 x 24 cm. Leinen. EUR 69,00. CHF 88,80 ISBN: 978-3-7861-2734-5 Gebr. Mann Verlag
Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte barocke Schloss Charlottenburg in Berlin wurde 1946–1984 wieder hergestellt. Die Überlieferung bauzeitlicher Zustände wie auch späterer Umbauten und Umnutzungen floss in Entscheidungen bezüglich des Wiederaufbaus ein.
So lässt sich wiederum heute, aus den Archiven der Denkmalpflege, die Geschichte des Wiederaufbaus rekonstruieren: Anhand der Schlosskapelle und weiterer kurz umrissener Fallbeispiele arbeitet die Autorin Stationen praktischen denkmalpflegerischen Handelns und zugehöriger Theoriebildung heraus – vom anfangs tastenden Wiederaufbau bis hin zur immer stärkeren, teils rekonstruierenden, teils neuschöpferischen Vervollständigung. Mit umfangreichem Bild- und Archivmaterial und thematischen Kartierungen.
Katharina Steudtner studierte Architektur in Berlin, Landschaftsarchitektur in Èvora (Portugal) und Denkmalpflege in Cottbus. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bauforschung, Geschichte und Theorie der europäischen Baudenkmalpflege sowie Forschungs- und Denkmalpflegegeschichte an archäologischen Stätten des Mittelmeerraums.
Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2015. Hrsg. Werner Breunig und Uwe Schaper. 2016. 442 S., 158 z. T. fb. Abb. 16 x 24 cm. Gb. EUR 29,90 CHF 36,80 ISBN: 978-3-7861-2750-5 Gebr. Mann Verlag
Jahrbuch des Landesarchivs Berlin mit Beiträgen zum politischen und kulturellen Zeitgeschehen Berlins, mit regionalgeschichtlichen Beiträgen und Chroniken.
Katholische Bildertheologie der frühen Neuzeit. Studien zu Traktaten von Johannes Molanus, Gabriele Paleotti und anderen Autoren. Hecht, Christian. 2016. 608 S. 75 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 99,50 ISBN: 978-3-7861-2765-9 Gebr. Mann Verlag
Die katholische Bildertheologie der frühen Neuzeit war eine wesentliche Grundlage für die Kunstentwicklung dieser Epoche. Vom 16. Bis zum 18. Jahrhundert entstanden zahlreiche Schriften, in denen unterschiedlichste Autoren den überkommenen katholischen Bildgebrauch gegen die Angriffe der Reformation verteidigten. Die Inhalte dieser Schriften werden in diesem Band ausführlich dargelegt und analysiert, und es werden die Bezüge dieser Texte zur Praxis der Kunst aufgezeigt.
Das Braune Haus der Kunst. Hitler und der »Sonderauftrag Linz« – Kunstbeschaffung im Nationalsozialismus. Löhr, Hanns Christian. 2016. 216 S. 57 Abb. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-7861-2736-9 Gebr. Mann Verlag
Im Mittelpunkt des nationalsozialistischen Kunstraubes stand der „Sonderauftrag Linz“. Dabei handelt es sich um Hitlers Vorhaben, in Linz an der Donau ein Museum für seine Kunstsammlung zu errichten. Das Buch beschreibt die Gründung des Museums und den Weg der Personen, welche für Hitler ab 1938 die Kunstsammlung aufbauten. Ein Verlustkatalog dokumentiert 50 Werke, die bis heute verschollen sind und zum größten Teil noch nie im Druck gezeigt wurden."
Der Kunstraub der Nationalsozialisten beschäftigt Museen und Kunsthandel, denn der Verdacht von Beschlagnahmungen und Zwangsverkäufen belastet viele Kunstwerke. Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Klärung: Hanns Christian Löhr wertete die Inventare aus den Jahren 1938–45 zu Hitlers Kunstsammlung aus, welche dieser für ein Museum in Linz a. d. Donau zusammentragen ließ. Karteikarten, Listen und Fotografien zu mehreren Tausend Kunstwerken erlauben die genaue Analyse seines Sammelverhaltens. Die Studie belegt so: Die Sammlung entstand mit wesentlicher Hilfe des deutschen und internationalen Kunsthandels. Zudem gab es Einlieferungen aus Beschlagnahmungen jüdischen Besitzes und aus Zwangsverkäufen.
Modern wohnen. Möbeldesign und Wohnkultur der Moderne. Studien zur Architektur der Moderne und industriellen Gestaltung Band 3. Beitr.: Thorsten Critzmann, Bernd Dicke, Christian Demand, Magdalena Droste, Markus Eisen, Rudolf Fischer, Sebastian Hackenschmidt, Regine Hess, Christoph Krekel, Peter Lepel, Otakar Mácel, Dietrich C. Neumann, Andreas Nierhaus, Helmut Reuter, Arthur Rüegg, Daniela Stöppel, Wolf Tegethoff, Paul Weber, Mathias Winkler und Astrid Wollmann. Hrsg.: Zentralinstitut für Kunstgeschichte München, Rudolf Fischer; Wolf Tegethoff. 2016. 464 S., 235 Abb., 17 x 24 cm, Gb. EUR 39,90 CHF 48,70 ISBN: 978-3-7861-2761-1 Gebr. Mann Verlag
Das Thema Wohnen war mit der Entwicklung des Neuen Bauens von Beginn an eng verbunden. Das Buch untersucht in 19 Beiträgen die Entwicklung des Neuen Wohnens in den Bereichen des Möbeldesigns, der Wohnkultur sowie der Möbelproduktion von den 1920er bis in die 1950er Jahre.
Programmatische Publikationen in der Tradition von Werkbund und Bauhaus, darunter „Wie richte ich meine Wohnung ein?“ von Wilhelm Lotz (1930) oder „Gut wohnen“ von Hans Eckstein (1956), verschafften den modernistischen Interieurs mit verchromten Stahlrohrmöbeln im Stil Ludwig Mies van der Rohes Akzeptanz auch im bürgerlichen Heim. In 19 Beiträgen untersucht der Band die Entwicklung des „Neuen Wohnens“ in den Bereichen des Möbeldesigns, der Wohnkultur sowie der Möbelproduktion und geht den damit verbundenen Debatten nach. Anhand von Beispielen aus Europa und den USA spannen sie einen Bogen von den 1920er bis in die 1950er Jahre. Die Publikation entstand im Rahmen der Mies van der Rohe-Forschungsgespräche des DFG-Projektes „Werkverzeichnis der Möbel- und Möbelprojekte Ludwig Mies van der Rohes“ am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.
Moderne in Afrika. Asmara – Die Konstruktion einer italienischen Kolonialstadt 1889–1941. Vera Simone Bader. 2016. 288 S., 116 z. T. fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 49,00 CHF 59,80 ISBN: 978-3-7861-2759-8 Gebr. Mann Verlag
Asmara, die Hauptstadt Eritreas, ist ein einzigartiges – allerdings gefährdetes – Denkmal der italienischen Architekturmoderne in Afrika. Die formal eindrucksvoll gestalteten Bauten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden, sind eng mit der kolonialen Entwicklungsgeschichte der Stadt verwoben.
Ab 1886 erlebte die einheimische Bevölkerung die Invasion der Italiener als empfindlichen Einschnitt in ihre kulturellen Gewohnheiten. Italienische Architekten und Bauherren sahen in der ostafrikanischen Kolonie die Chance, ihrem Architekturverständnis genauso wie ihrer gesellschaftlichen Stellung Ausdruck zu verleihen, ohne auf vorhandene Strukturen Rücksicht nehmen zu müssen. Bisher unberücksichtigte Dokumente und Archivalien bilden die Grundlage für die Analyse, wie Stadtplanung und Architektur eingesetzt wurden, um die italienische Kolonialgesellschaft zu formen, und zwar auch schon, bevor die faschistische Regierung Asmara weiter ausbaute.
Aus dem Inhalt:
- Moderne und Nationalismus als Strategien kolonialer Entwicklung
- Der koloniale Raum von Asmara 1889–1935
- Faschistische Raumorganisation 1935–1941
- Moderne Architektur als Paradigma faschistischer Kolonialpolitik
- Die Entwicklung einer neuen Identität in Asmara
Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz / Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz. Band L (2014). Hrsg.: Stiftung Preußischer Kulturbesitz. 2016. 344 S. 135 meist fb. Abb. 23 x 23 cm. Leinen. EUR 35,00. CHF 42,70 ISBN: 978-3-7861-2767-3 Gebr. Mann Verlag
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist ein weltweit einzigartiges Ensemble von Museen, Archiven, Bibliotheken und Forschungsinstituten. Ihre Einrichtungen verbinden spartenübergreifend Kunst und Kultur mit Wissenschaft und Forschung.
Das Kulturforum stand 2014 im Fokus der Arbeit der Stiftung. Zum einen wurde die Neue Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe in die mehrjährige Sanierung verabschiedet, zum anderen bewilligte der Haushaltsausschuss des Bundestages 200 Millionen Euro, um neben dem Miesschen Tempel einen Erweiterungsbau für die Nationalgalerie zu errichten. In mehreren Beiträgen widmet sich dieses Jahrbuch der Architekturikone und ihrem historischen Umfeld. Außerdem: Welche Bedeutung das neu erworbene Konvolut des Schott-Verlags in der Staatsbibliothek hat, warum das Ibero-Amerikanische Institut historische Wachswalzen-Aufnahmen der Cora und Huichol nach Mexiko brachte und was der chinesische Pritzker-Preisträger Wang Shu im Humboldt-Forum vorhat.
Wort-Bild-Assimilationen. Japan und die Moderne – Japan and Modernity. ZOOM. PERSPEKTIVEN DER MODERNE. Band 4. Beitr.: Daniela Eckerle, Jeanne Fichtner-Egloff, Hirayoshi Yukihiro, Itô Tôru, Simone Müller, Ogino Takeshi, Barbara von Orelli-Messerli, Robin Rehm, Manfred Speidel, Tsuboi Hideto und Irène Vogel Chevroulet.. Hrsg.: Christoph Wagner, Simone Müller, Itô Tôru und Robin Rehm. 2016. 224 S., 111 Abb., 18 x 25 cm. Gb. EUR 59,00 CHF 72,00 ISBN: 978-3-7861-2721-5 Gebr. Mann Verlag
Der Band thematisiert Austauschbeziehungen zwischen Japan und Europa in Literatur und Philosophie, Kunst und Architektur unter dem besonderen Gesichtspunkt der »Assimilation«.
Ausgehend von den vielfältigen Perspektiven, die das Verständnis von Assimilation im Hinblick auf Aneignungsstrategien des jeweils Fremden im Osten und Westen eröffnet, wird in zwölf Fallstudien nach den Spielarten der kulturübergreifenden Rezeption eines literarischen Sujets, einer künstlerischen Form oder eines philosophischen Denkmodells gefragt.
Architekturvision der Nachkriegsmoderne. Hrsg.: Hoppe-Sailer, Richard; Hrsg.: Jöchner, Cornelia; Hrsg.: Schmitz, Frank; Beitr.: Apfelbaum, Alexandra; Beitr.: Baier, Christof; Beitr.: Böhm, Dorothee; Beitr.: Briegleb, Till; Beitr.: Celebi, Timo; Beitr.: Erben, Dietrich; Beitr.: Gisbertz, Olaf; Beitr.: Hanke, Hans; Beitr.: Hnilica, Sonja; Beitr.: Hoppe-Sailer, Richard; Beitr.: Jager, Markus; Beitr.: Jöchner, Cornelia; Beitr.: Kossel, Elmar; Beitr.: Lorenz, Jörg; Beitr.: Minta, Anna; Beitr.: Muthesius, Stefan; Beitr.: Northemann, Yvonne; Beitr.: Klaus, Jan Philipp; Beitr.: Ruhl, Carsten; Beitr.: Frank, Schmitz; Beitr.: Szymczyk, Elisabeth; Beitr.: Urban, Annette; Beitr.: Wittmann-Englert, Kerstin. Ruhr-Universität Bochum. 2015. 254 z. T. fb. Abb. 28 x 23 cm. Pb. EUR 79,00. ISBN: 978-3-7861-2744-4 Gebr. Mann Verlag
Die Architektur dieser Universität – der ersten, die von der Bundesrepublik gegründet wurde – ist programmatisch auf die Bildungsreform der 1960er Jahre be zogen und verortet sich zugleich in der internationalen Architekturentwicklung. Aktuelle Hochschulkonzepte und politische Steuerungsvorstellungen flossen in die Architekturkonzeption ein. So verweisen neuartige Organisationsstrukturen und experimentelle Fertigungstechniken der Betonbauten gleichermaßen auf den Geltungsanspruch der visionären Universitätsgründung. Die Megastruktur sollte insbesondere Signalwirkung für die Umstrukturierung der Ruhr-Region entfalten. Mit Analysen der Gesamtanlage aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und detaillierten Gebäudeporträts einzelner Campusbauten.
Modernism in England. Londoner U-Bahnhöfe und der Deutsch-Englische Kulturtransfer vor 1933. Weber, Ulrike. 2015. 408 S. 360 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 69,00. ISBN: 978-3-7861-2745-1 Gebr. Mann Verlag
Als die ersten Emigranten aus Nazi-Deutschland England erreichten, waren wichtige Musterbauten der Klassischen Moderne auf der Insel bereits vollendet. Exemplarisch stehen dabei die Londoner U-Bahnhöfe für eine bewusste nationale Abgrenzung gegenüber dem Internationalen Stil: In Stahlbeton errichtet und mit Backstein verkleidet, verbanden sie englische Traditionen mit hochmodernen Baukonstruktionen. Wie hatte sich dieser spezifisch englische „Modernism“ vor 1933 entwickelt? Kontinentaleuropäische, besonders deutsche Architektureinflüsse waren bereits seit der Kölner Werkbundausstellung von 1914 wirksam. Dies wird erstmals architekturtheoretisch und -historisch belegt und in den Kontext des englischen Werkbundes – der Design- and Industries Association – gestellt.
Theologisches Wissen und die Kunst. Festschrift für Martin Büchsel. Hrsg.: Müller, Rebecca; Rau, Anselm; Scheel, Johanna. Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst (16). Dtsch; Engl. 2015. 400 S. 127 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 96,40 ISBN: 978-3-7861-2753-6 Gebr. Mann Verlag
Von der Antike bis zu Künstler-Kritzeleien des 18. Jahrhundert wird das Potenzial von Bildwerken in der Auseinandersetzung mit theologischen Positionen ausgelotet – dabei ist das Verhältnis von theologischen und exegetischen Konzepten zur bildenden Kunst komplex und vielschichtig. In einem interdisziplinären Forschungsdiskurs werden Kernfragen zu Transformationen des Wissens und der Bildgenese gestellt, Konzepte von Bildlegitimation beleuchtet sowie Prozesse von Bildrezeption, Wissensvermittlung und Glaubensinstruktion untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf mittelalterlichen Werken und Theorien, beispielsweise geht es um Darstellungsweisen Christi oder um die Darstellung von Emotionen.
Bilder des Vergangenen. Visualisierung in der Archäologie im 19. Jahrhundert: Fotografie – Zeichnung – Abguss. Klamm, Stefanie. Hrsg.: Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. 2015. 496 S. 170 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. ISBN: 978-3-7861-2746-8 Gebr. Mann Verlag
Seit ihren Anfängen nutzt die Archäologie unterschiedliche Bildmedien wie Zeichnung, Fotografie oder Abgussverfahren, um die materiellen Überreste der Geschichte sichtbar zu machen. Welche Rolle kommt den verschiedenen, teils miteinander konkurrierenden Medien für die Genese und Vermittlung archäologischen Wissens zu? Anhand der Grabung des Deutschen Reiches im griechischen Olympia (1875–1881) und weiterer Beispiele aus der deutschen und europäischen Archäologie entfaltet das Buch eine Fülle von Darstellungsformen, die in den unterschiedlichen Stadien der Wissensbildung – von der Ausgrabung bis hin zu späteren Rezeptionsformen – eingesetzt worden sind. Bilder u.a. in Handbüchern, Bildkompendien und Grabungspublikationen wurden von den Ausgräbern zu neuen Geschichten antiker Kunst und Lebenswelt zusammengestellt.
Stefanie Klamm ist Kunst- und Wissenschaftshistorikerin. Promotion am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU Berlin und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin. Forschungsschwerpunkte: Geschichte visueller Medien in den Natur- und Geisteswissenschaften, Museums- und Sammlungsgeschichte
Wetter, Wolken und Affekte. Die Atmosphäre in der Malerei der Frühen Neuzeit. Storch, Christina. 2015. 244 S. 15 fb. 66 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. ISBN: 978-3-7861-2748-2 Gebr. Mann Verlag
Welche Funktion und Bedeutung haben Wetterphänomene in der Kunst der Frühen Neuzeit? Insbesondere in der niederländischen Malerei und Grafik des 16. und 17. Jahrhunderts ist das Wetter die gängige Metapher der Emotionen. Wetterzustände des gemalten Himmels über Porträts, Genreszenen und Landschaften werden genutzt, um die emotionale oder ethische Haltung der Dargestellten zu veranschaulichen. Historische Abhandlungen zu den Affekten, zur Kosmologie, Meteorologie, Ethik, Medizin und Musik sowie literarische Texte erschließen eine umfassende Ikonografie des Wetters. Daneben bietet das Buch erstmals eine historische Wolkenkunde, die die Frage nach dem Realismus der Himmel der holländischen Landschaftsmalerei neu beleuchtet.
Im Schatten von Albert Speer. Der Architekt Rudolf Wolters. Deschan, André. 2015. 424 S. 383 z. T. fb. Abb. 28 x 25 cm. Gb. EUR 79,00 CHF 81,30 ISBN: 978-3-7861-2743-7 Gebr. Mann Verlag
Rudolf Wolters (1903–1983) war Schüler von Heinrich Tessenow und Hans Poelzig. Nach einer Schaffensphase in der Sowjetunion kam er 1933 nach Deutschland zurück und wurde im Schatten seines Jugendfreundes Albert Speer einer der einfl ussreichsten Architekten des nationalsozialistischen Deutschlands. Als engster Mitarbeiter von Speer arbeitete er an der Neugestaltung der "Reichshauptstadt" und schrieb für ihn Reden und Pressetexte. Von Speer von jeder Verantwortung freigesprochen, lebte Wolters nach 1945 unbehelligt in seiner Heimatstadt Coesfeld, von wo aus er dank seiner NS-Verbindungen ein Netzwerk von Architekten zum Aufbau der Bundesrepublik flocht. In der Auswertung des Nachlasses von Wolters werden sein Werdegang und seine Rolle im "Dritten Reich" erstmals klar fassbar.
Die Malweiber von Paris. Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch. Umbach, Kathrin; Gutbrod, Helga. 112 S. 75 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2015. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-7861-2749-9 Gebr. Mann Verlag
Voller Tatendrang und Selbstbewusstsein machte sich um 1900 eine Reihe von Malerinnen und Bildhauerinnen auf den Weg nach Paris, die Stadt der Avantgarde, um sich dort künstlerisch zu entfalten und gleichberechtigt neben ihren männlichen Kollegen zu studieren. Anziehungspunkte der jungen Malerinnen waren private Malschulen, wie die namenhafte »Académie Matisse«. In den Ateliers, am Montmartre und in den Salons fanden sie Inspirationsquellen für ihr künstlerisches Schaffen. Der Katalog zeigt Arbeiten zweier weithin bekannter Pionierinnen der Moderne, Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker, und stellt darüber hinaus Gemälde, Zeichnungen und Plastiken von Martha Bernstein, Ida Gerhardi, Annemarie Kruse, Sabine Lepsius, Margarethe Moll, Maria Slavona, Mathilde Vollmoeller-Purrmann und Clara Rilke-Westhoff vor.
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Kölner Jahrbuch Band 47 (2014). Hrsg.: Römisch-Germanisches Museum /Archäologische Gesellschaft in Köln. 2015. 306 S. 331 z. T. fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 85,00 CHF 106,00 ISBN: 978-3-7861-2728-4 Gebr. Mann Verlag
RYAN NIEMEIJER, mit einem Beitrag von Dirk Visser: Das Tafelgeschirr aus dem großen augusteischen Lager auf dem Hunerberg in Nijmegen. Die Ausgrabungen der Radboud Universiteit 1987–1997
NATHALIE MAYER: Archäozoologische Untersuchungen an den Tierknochen des römischen Flottenlagers Köln-Altenburg, Phasen 1–5
RENATE THOMAS: Denkmäler der Matronenverehrung in der CCAA (Köln)
JAN BEMMAN: Mitteldeutschland und das Gallische Sonderreich 260–274: Eine liebgewonnene These auf dem Prüfstand
LOTHAR BAKKER: Spätrömische Rädchen-Terra-Sigillata in Köln: Funde von St. Gereon, Breite Straße und Heumarkt
MICHAEL MACKENSEN: Die Tierhetze (venatio) des Spielgebers Rufius Festus auf spätantiken nordafrikanischen Sigillataplatten mit Reliefdekor
BARBARA NIEMEYER: Ein wohl in Köln gefundener spätantiker Silberlöffel mit Petrus-Inschrift in der Antikensammlung Berlin
THOMAS HÖLTKEN: Frühmittelalterliche Funde aus dem ehemaligen Cäcilienstift in Köln
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung. 2015. Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Athenische Abteilung (Athenische Mitteilungen). Beihefte (127/128 (2012/2013)). Hrsg.: Sporn, Katja; Senff, Reinhard; Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Athen. Dtsch/Engl. 325 S. zahlr. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-7861-2737-6 Gebr. Mann Verlag
Aus dem Inhalt: Eleftheria Kardamaki: A New Group of Figures and Rare Figurines from a Mycenaean Workshop Installation at Kontopigado, Alimos (Athens). – Kyriakos Psaroudakis: The Faience Finds of the Idaean Cave. – Hermann J. Kienast: Die Porossteinbrüche von Samos. – Jessica Paga: The Claw-Tooth Chisel and the Hekatompedon Problem. Issues of Tool and Technique in Archaic Athens. – Iulian Bîrzescu: Ein frühklassischer Torso aus der Tempelzone von Histria. – Volker Michael Strocka: Hadrian und Kekrops. – Anna Lambropoulou, Anastasia G. Yangaki: A Reappraisal of the Published Ceramic Data from Ancient Olympia as a Source for the History of the Settlement during the Transitional Period of the Byzantine Era (7th – Early 9th Centuries AD). In den »Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung« werden Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Griechenlands mit seinen angrenzenden Gebieten von der Vorgeschichte bis in die Spätantike publiziert.
Wassily Kandinsky – Unterricht am Bauhaus. Vorträge, Seminare, Übungen 1923-1933. Angelika Weißbach. 2 Bände. 2015. 716 S., Textband 540 S., 300 fb. Abb., Bildband: 176 S., 400 fb. Abb. 33 x 24 cm, Gb. EUR 129,00 CHF 174,00 ISBN: 978-3-7861-2724-6 Gebr. Mann Verlag
Was hat der Künstler Wassily Kandinsky als Lehrer am Bauhaus unterrichtet? Seine Aufzeich-nungen und Lehrmaterialien geben detailliert und anschaulich Auskunft über Kandinskys Un-terricht in der Grund- und Hauptlehre von 1923 bis 1933. Als Wassily Kandinsky Ende 1933, nach elf Jahren Lehre am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin, zusammen mit seiner Frau Nina nach Paris zog, nahm er ein großes Konvolut von Aufzeichnungen, Notizen und Materialien mit, die er für seinen Unterricht am Bauhaus verwendet hatte. Dazu gehörte auch ein Bilder-Atlas, der Fotografien von internationaler Kunst und Architektur, Technik, der Tier- und Pflanzenwelt sowie zum Alltagsleben verschiedener Kulturen umfasst. Dieses Material, das sich heute in den Archiven des Centre Pompidou in Paris und des Getty Research Institute in Los Angeles befindet, hat Angelika Weißbach den unterschiedlichen Kursen Kandinskys zugeordnet. Dadurch konnten für das I., II. und IV. Semester fast vollständige Zyklen rekonstruiert werden. Der erste Band faksimiliert alle Aufzeichnungen Kandinskys, ergänzt durch eine Transkription, der zweite Band versammelt dazugehöriges Bildmaterial, das auch Farb- und Formbeispiele aus dem Unterricht sowie einzelne Übungen von Studierenden umfasst. - Die Edition wird herausgegeben im Auftrag der Société Kandinsky, Paris.
Raum und Zeit im filmischen Oeuvre von Stanley Kubrick. Fischer, Ralf M. Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst (7). 2015. . 435 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 89,00. CHF 150,00 ISBN: 978-3-7861-2598-3 Gebr. Mann Verlag
Die Analyse filmischer Verfahren zur Konstruktion von Raum und Zeit in den Filmen Stanley Kubricks eröffnet neue Forschungsperspektiven und versteht sich als Beitrag zu einer kunsthistorischen Filmanalyse. / Stanley Kubrick (1928–1999) hat verstörende Meilensteine der Filmgeschichte geschaffen, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Ausgehend von seinen Fotografien für die Zeitschrift »Look« werden sämtliche Filme Kubricks eingehend analysiert, darunter auch seine Dokumentarfilme und sein nahezu unbekanntes Spielfilmdebüt »Fear and Desire«. Die bisher eingehendste Würdigung seines Frühwerkes gestattet es, Entwicklungslinien nachzuvollziehen und die Wurzeln des Hauptwerks – von »2001: A Space Odyssey« bis »Eyes Wide Shut« – präzise herauszuarbeiten. Dabei offenbart sich, wie Kubricks Werk ausgehend von seinen Anfängen im dokumentarischen Bereich und im film noir in einen filmischen Hermetismus mündet, der darauf abzielt, Grenzen auszuloten: die Grenzen menschlicher Erkenntnis, des Erzählkinos, von Film-Bildern sowie der Kunst im Allgemeinen. Vollständige Sequenzprotokolle aller Filme sind im Anhang abgedruckt.
Ralf Michael Fischer studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen und Amherst (Massachusetts); 2001–06 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg; dort 2006 Promotion in Kunstgeschichte mit der vorliegenden Arbeit; seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Reflexion der filmischen Räume« an der Universität Frankfurt.
Bruno Taut in Japan. Das Tagebuch. Zweiter Band 1934. Hrsg.: Speidel, Manfred. 2015. . 118 Abb. und zahlr. Zeichnungen. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. CHF 76,00 ISBN: 978-3-7861-2702-4 Gebr. Mann Verlag
Der »gestrandete Weltreisende« Taut, der im Mai 1933 in Japan bloß Station machen wollte (davon handelt Band I, 1933), muss sich im Exil eine Existenz aufbauen, als Autor, Berater und Entwerfer. Das detailliert notierende und zugleich der Reflexion dienende Tagebuch ist ein einzigartiges persönliches Dokument und eine authentische Quelle für die Wahrnehmungen eines Europäers, Japan der 1930er Jahre. Tauts erstes in Japan veröffentlichtes Buch („Nippon mit europäischen Augen gesehen“) ist ein großer Erfolg und erlebt umgehend Nachauflagen. Seine Beratertätigkeit ist erzieherisch, seine Praxis soll Vorbild sein, seine Schriften wollen Analyse und Kritikfähigkeit entwickeln helfen. Ab August 1934 arbeitet Taut als Entwerfer für die Werkstätten in Takasaki, mit 200 Entwürfen und vielen Modellen für Möbel und Gebrauchsgegenstände in den ersten fünf Monaten.
Manfred Speidel, geb. 1938 in Stuttgart. 1965–67 Dozent an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, 1966–75 in Japan. 1975–2003 Professur für Theorie der Architektur an der RWTH Aachen. Seit 1988 Dokumentation und Herausgabe des schriftlichen Werkes von Bruno Taut. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen.
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