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Eckhart Dietz – Neue Arbeiten. 2010. Hrsg: Galerie im Prediger Schwäbisch Gmünd. Text: Clemens Ottnad, Otfried Schütz. 64 S. 46 fb. Abb. 29,5 x 23,5 cm, Gb. EUR 18,00 ISBN: 978-3-86833-046-5 modo
Es seien Dokumente seines Denkens, schreibt Otfried Schütz in seinem einleitenden Essay über die Werke von Eckhart Dietz. Dann muss der 1933 geborene Künstler wohl ein Dialektiker sein. Denn wer aus derart schweren Materialien wie Aluminium, Eisen und Stahl solch leichtfüßige tänzerische Skulpturen schaffen kann, muss in der Lage sein, in Gegensätzen zu denken. Dietz studierte in Stuttgart Kunst, seit 1962 arbeitet er als freischaffender Bildhauer. Obgleich er seine Werke im Metallguss erstellt, sind es Unikate. Dieser Band stellt Dietz’ Bewegungsstudien und Figurengruppen fast ausschließlich aus dem Jahr 2009 vor. Seine abstrakt-figürlichen Kompositionen sind immer durch ein Aufbegehren gegen die Schwerkraft bestimmt. Die Geste, mir der dies geschieht, ist raumgreifend und ausdrucksstark. Dabei verfolgt Dietz eine Strategie des Weglassens, die jedes Werk befragt, wie viel, wie wenig nötig ist, um die gewünschte Aussage zu erreichen. Das Gestische seines künstlerischen Ansatzes findet sich auch in seinen Zeichnungen wieder. Er schafft sie beidhändig als wollte er Formen aus dem Papier modellieren, als könnte man mit den Händen denken.
Auf:bruch / Departure. Vier Positionen zeitgenössischer Kunst / Four Aspects of Contemporary Art. Beitr.: Andreas Kocks – Sebastian Kuhn – Nunzio – Reiner Seliger. 2010. Hrsg.: Margit Biedermann Foundation. Text: Simone Jung, Klaus Wolbert, Paolo Bianchi, Simone Schimpf, Wilhelm Warning. 104 S., 52 fb. u. 4 sw. Abb. 28 x 24 cm, Gb. EUR 25,00 ISBN: 978-3-86833-044-1 modo
Es ist programmatisch zu sehen, wenn ein Museum gleich seine zweite Ausstellung „Auf:bruch“ benennt. Denn der Aufbruch ist so etwas wie der große Bruder des Anfangs.
Mag dem Anfang der von Hermann Hesse beschworene und viel zitierte Zauber innewohnen, der Aufbruch jedoch geht aufs Ganze. Nicht umsonst ist er, wie Klaus Wolbert in seinem Essay für diesen Katalogband betont, ein Schlüsselwort der Moderne und eng mit der Avantgarde-Bewegung verbunden. Bezieht man ihn jedoch ganz konkret auf einzelne Kunstwerke, misst sich daran das Selbstverständnis des jeweiligen Künstlers. Bezieht man es auf die Sammlung, lässt sich darin der Wunsch, das Eigene zu erkunden, ablesen.
Auf:bruch im Sammlermuseum Biedermann ist eine Ausstellung mit Werken der vier Bildhauer Sebastian Kuhn, Andreas Kocks, Nunzio und Reiner Seliger. Die Zeiten, in denen streng zwischen Plastik und Skulptur zu trennen war, sind vorbei. Die vier Künstler reißen auf, um aufzubauen und bauen auf, um einzureißen. So zitiert etwa Sebastian Kuhn die Geschichte der Skulptur, Reiner Seliger arbeitet mit Baumaterialien, wie Styropor, Plexiglas, Holz und Ziegeln. Während Nunzio mit der Kettensäge sein bevorzugtes Material Holz bearbeitet und Andreas Kocks zwischen Wand und Boden neue Wege in der Bildhauerei beschreitet. Was sie eint, ist der Aufbruch in eine neue Dimension der Bildhauerei.
Josef Bücheler – Objekte, Bäume, Zeichnungen, Installationen. 2009. Texte von Werner Meyer, Clemens Ottnad, Anna Bücheler. 128 S., deutsch, 12 s/w- und 82 fb. Abb. 30 x 22,5 cm, Gb. EUR 28,00 ISBN: 978-3-86833-021-2 modo
Das Wort Bauminstallation muss eigens für Josef Bücheler erfunden worden sein. Wer einmal eine seiner Interventionen am lebenden Baum gesehen hat, weiß warum. Kann der Baum doch in diesen papiernen Hüllen wachsen, sie durchbrechen und zum Zerreißen bringen. Das Wachsen des Baumes ist dabei gleich wichtig wie der künstlerische Prozess von Josef Bücheler.
Die Materialien Papier, Zweige, Grafit, Erde und Asche, mit denen der 1936 geborene, in Rottweil beheimatete Josef Bücheler arbeitet, erinnern an die Arte povera, die Formen, die er daraus schafft an Organismen und an Architektur. Wie Schilde, die zugleich auch Bildkörper sind, spannen sich in seinen Werken Papierhäute über Weidenruten. Bücheler bearbeitet diese Papiere mit Asche, Sand und Schlamm und übermalt sie. In seinen Zeichnungen jedoch geht er in die dritte Dimension, indem er mehrere Lagen Büttenpapier übereinander legt. Die konsequente Reduktion, die seine verschiedenen Werkgruppen auszeichnet, ist kein Zufall. So war es ein Aufenthalt in Bangladesh, der Josef Bücheler mit Weide und Papier experimentieren ließ, da ihm sein bis dahin bevorzugtes Material dort nicht zur Verfügung stand. Immer ist es etwas Archaisches, das diese Werke charakterisiert, sei es, dass sie im Ausstellungsraum, in der freien Natur oder im Sakralraum zu sehen sind. Diese Publikation stellt nun Josef Büchelers Objekte, Bäume, Zeichnungen und Installationen in einer umfangreichen Monografie vor.
Karlsruhe malt - (1980 und jetzt) Trauma Kairos Hymne 2010. Texte von Thomas Renner, Peter Hank, Michael Hübl, Rudi Fuchs, Heiner Georgsdorf. 88 S. 28 x 22 cm, 71 Abb., Gb., EUR 18,00 ISBN: 978-3-86833-045-8 modo
Die Malerei ist tot – es lebe die Malerei. Wohl kaum eine Disziplin war in den letzten Jahrzehnten einer derart schwankenden Rezeption unterzogen wie die Malerei. So die Sicht des Kunstbetriebs. Für all jene, die malen, sah es immer anders aus. Da wog die Notwendigkeit zu malen schwerer als alle Trends des Marktes. Rolf Behm, Benedikt Forster, Ika Huber, Stefan Kunze, Günter Reichenbach sowie Jürgen Wiesner und Susanne Zuehlke gehören zu denen, die konsequent über Jahrzehnte ihren eigenständigen künstlerischen Weg verfolgten.
Was die sieben Malerinnen und Maler eint, ist ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, die heute immer noch eine Kunsthochschule mit dem Schwerpunkt Malerei ist und die der Stadt viel Renommee eingebracht hat. Als die in diesem Band vorgestellten Künstlerinnen und Künstler studierten, lehrten Künstlerpersönlichkeiten wie Per Kirkeby, Martin Lüpertz, Peter Dreher, Georg Baselitz und Helmut Dorner in Karlsruhe. Die älteren von ihnen stehen für einen ausgesprochen expressiven Malstil und auch für eine bestimmte Epoche der alten BRD. Dieses Selbstverständnis ging nicht auf ihre Schüler über. Was der Vergleich ihrer zwischen 1980 und heute entstandenen Arbeiten zeigt, ist die intensive und autonome Auseinandersetzung mit der Malerei, ihrer Geschichte und den eigenen Mitteln. Diese Geschichte schreibt sich fort.
Peter Wehr – hombres - hombres místicos, hombres míticos 2010. Hg: Dieter Weber. Texte von Gunnar F. Gerlach, Ronald Haertel, Michael Scholz-Hänsel, Beat Wyss. 256 S. 90 fb. und 128 sw. Abb. 27,5 x 21 cm, deutsch, spanisch, Gb. EUR 28,00 ISBN: 978-3-86833-043-4 modo
Das spanische Wort „el hombre“ lautet in deutscher Übersetzung: „das Mannsbild, der Mann, der Mensch“. Diese Bedeutungsebenen, der Schritt vom Menschenbild zum Männerbild und entsprechende neue Wege im Geschlechterverhältnis, hinterfragt Peter Wehr in seinem künstlerischen Schaffen. Seit 1957 beschäftigt er sich zeichnerisch mit dieser Thematik. Dabei lassen sich drei Werkgruppen mit Darstellungen von Männern in variantenreichem Kontext unterscheiden:
Seine frühen Arbeiten (1957–1960) folgen nicht dem in der deutschen Nachkriegskunst vorherrschenden Gebot zur Abstraktion. Vielmehr zeichnet Wehr mit Feder oder Filzstift in extremer Nahsicht und Ausschnitthaftigkeit Männer in einer ihrer klassischen Rollen: zusammen mit Objekten der technischen Welt.
Fast drei Jahrzehnte später (1989–1990) entstehen kleine, in Skizzenbüchern festgehaltene Zeichnungen und querformatige Pastelle. Doppelfigurige Aktdarstellungen: Männerbilder in variantenreichen Begegnungen, kopf- und beinlos, immer reduziert auf den Rumpf.
In der umfangreichsten und jüngsten Werkgruppe beschäftigt sich der Künstler seit 2006 mit großformatigen Einzeldarstellungen des männlichen Körpers, welcher einen Prozess der Metamorphose durchläuft, sich in Tierleiber und Gegenstände verwandelt oder zur Offenlegung von Verletzungen dient – nicht selten in Anlehnung an mythologische Themen.
Das Buch veranschaulicht diese Entwicklung in Wehrs Kunst und legt Veränderungen im Männerbild offen, indem es Geschlechterrollen, gesellschaftliche Missstände und eigene Befindlichkeiten des Künstlers vor dem Betrachter ausbreitet.
Metzger, Wolfram /Meier-Faust, Susanne: Albi Maier - Malerei und Identität. Hrsg.: Maier, Albi /Voegtle, Raimund. 2009. 80 S. 30,5 x 23 cm. Gb EUR 24,00 ISBN: 978-3-86833-042-7 modo
„Heimat“, so hat Theodor W. Adorno einmal gesagt, „ist der Ort, wo der Mensch zu sich selbst findet.“. Albi Maier hat diesen Ort längst gefunden. 1952 wurde er in Lenzkirch geboren und lebt mittlerweile in Neustadt. Doch mit dem Schwarzwald hat er auch eine Art geistige Heimat gefunden. Nicht nur, dass er sich als Restaurator von Schwarzwälder Uhrenschildern einen Namen gemacht hat, er befasst sich auch in seinen künstlerischen Arbeiten mit der Volkskultur des Schwarzwaldes.
Entsprechend viel Raum nehmen Darstellungen von Landschaften und Schwarzwaldhöfen in seinem Werk ein. Manche von ihnen gibt es längst nicht mehr, in Albi Maiers Bildern haben sie eine Art Zuflucht gefunden. Neben dieser figurativen Malerei verfolgt Albi Maier seit einigen Jahren eine Serie von Übermalungen. Er übermalt dabei nicht nur Lackschilder von Schwarzwalduhren, sondern auch Landschaftsszenen. Meist verwendet er dabei schwarze Farbe, manchmal auch Bitumen, selten hellere Töne. Wenn er seine Vorlagen übermalt, scheint er sie in Wahrheit zu versiegeln, damit spätere Archäologen ausgraben können, was verschwunden schien. Für ihn ist es eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und die Stille einer Landschaft auszudrücken. Und insofern bieten seine Arbeiten auch dem Betrachter ein Stück Heimat.
Skulptur in Freiburg 3. Neue Kunst in öffentlichen Räumen. Michael Klant. 2009. 240 S., 140 Abb., 22,5 x 21 cm, GB EUR 28,00 ISBN: 978-3-86833-030-4 modo
Kunst im öffentlichen Raum gibt Denkanstöße. Sie verleitet den Betrachter, aus gewohnten Bahnen herauszutreten und sich auf neue, unvertraute und schöpferische Sichtweisen einzulassen. Sie regt an zum Diskurs mit dem Wesen von Stadträumen.
Der dritte Band der bereits zum Standardwerk avancierten Buchreihe SKULPTUR IN FREIBURG bietet einen aktuellen Überblick der seit 1998 in Freiburgs öffentlichem Raum platzierten Kunst.
Ob auf dem Areal der Universitätskliniken, der Justizvollzugsanstalt, der Polizeiakademie sowie des Regierungspräsidiums, ob in Eingangsbereichen von Banken und Büros bis hin zu versteckten Beispielen in Tiefgaragen und Gewerbegebieten – das Buch spürt fast detektivisch auch die entlegendsten Bereiche auf, in denen es Zeugnisse künstlerischen Schaffens zu entdecken gilt. Was Kunst im öffentlichen Raum für den Einzelnen und die Gemeinschaft bedeuten kann, ob und wie sie das Leben der Stadtbewohner bereichert und diese davon profitieren, erörtern die Autoren ebenso wie die Geschichte und das Prozedere von Kunst-am-Bau-Projekten und die Problematik von Vandalismus bzw. der Notwendigkeit von Erhaltungsmaßnahmen.
SKULPTUR IN FREIBURG, Band 3: Ein spannender Wegweiser durch Freiburgs städtischen Raum mit Werken von über 100 Künstlerinnen und Künstlern.
Meyer, Werner: Martina Geist - tabula rasa. Hrsg.: Meyer, Werner. 2009. 96 S. 28,5 x 22,5 cm. Gb EUR 26,00 ISBN: 978-3-86833-029-8 modo
Der Holzschnitt ist bekanntlich eine Reproduktionstechnik. So sieht es auch die Stuttgarter Künstlerin Martina Geist. Denn druckt sie, entstehen gleich zwei Arbeiten: der Druck und der Druckstock, der für sie zum eigenständigen Werk wird. Nimmt man es jedoch genau, sind diese Druckstöcke zugleich Malerei, Zeichnung und Relief.
Die Auseinandersetzung der 1961 geborenen Künstlerin mit den klassischen Genres des Stilllebens und des Interieurs verläuft nicht weniger unkonventionell. Schwarz-Weiß-Fotos, die während ihres Stipendiumaufenthaltes in Wien Ende der 1980er Jahre entstanden sind, zeigen Aufnahmen ihres Tisches, auf dem Kaffeetassen, Kannen und Teller mit Besteck stehen. Es sind persönliche Dinge, Erinnerungsstücke und zugleich jene Motive, die sich in den neueren Arbeiten von 2006 bis 2009, die dieser Ausstellungskatalog vorstellt, wieder finden. Martina Geist schneidet sie derart an, dass Bewegung zwischen den toten Gegenständen aufzukommen scheint und sie behandelt sie derart malerisch, dass die Farbe eine unglaubliche Tiefe erreicht. Der Raum wird in Martina Geists Arbeiten selbst zum Modell und unterliegt einer tabula rasa der stillen Art.
Durchaus exemplarisch - Der Künstlerbund Baden-Württemberg in der Villa Merkel und im Bahnwärterhaus 2009. Hrsg: Künstlerbund Baden-Württemberg e.V. 236 S., 350 fb. Abb, 24 x 17cm, Br., EUR 22,00 ISBN: 978-3-86833-023-6 modo
Es brauche neue Kontexte der Auseinandersetzung, ist sich der Künstlerbund Baden-Württemberg sicher und hat daher für seine diesjährige Mitgliederausstellung sein Konzept verändert. Anstelle der Jury aus Künstlern beauftragte er acht Kuratorinnen und Kuratoren (alle Mitglieder des Freundeskreises des Künstlerbundes), die Auswahl für die Räume der Galerie der Stadt Esslingen am Neckar, der Villa Merkel und dem Bahnwärterhaus vorzunehmen. Die Konzepte der acht Einzelausstellungen versprechen eine intensive Auseinandersetzung mit der Malerei, aber auch mit dem Thema der Nacht. „Durchaus exemplarisch“, so der Titel der Ausstellung und des Katalogbandes, gibt sich überzeugt subjektiv, zugleich aber liegt in der Auswahl etwas Beispielhaftes. So wie das Konzept auch für eine Öffnung des Künstlerbundes Baden-Württemberg steht, der seit 2007 Kunstvermittler in seinen Freundeskreis aufgenommen hat. Und doch will diese Publikation mehr als ein Ausstellungskatalog sein, sie ist wichtiges Dokument der Tätigkeiten des Künstlerbundes Baden-Württemberg und seines Reichtums, der in seinen Mitgliedern besteht. Diesem Charakter eines „Arbeitsbuches“ entspricht, dass alle Mitglieder von A bis Z in Kurzbiografien und mit der Abbildung eines Werkes vorgestellt werden.
Filderbahnfreundemöhringen FFM - Mit Dir hab ich hier gar nicht gerechnet.... Von Christofori, Ralf /Olschowski, Petra von /Pokorny, Werner /Trantel, Piet /Hrsg. v. Städtische Galerie Offenburg. 2009. 108 S. 82 fb. Abb. 22 x 21 cm. Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-86833-037-3 modo
Die Arbeiten der Filderbahnfreundemöhringen bieten Gesprächsstoff. Allein schon der Name! Was soll das heißen?
Filderbahnfreundemöhringen FFM. Ein Geheimnis machen die drei, Michelin Kober, Daniel Sigloch und Daniel Mijic, die einmal zu fünft waren, nicht um ihre Kunst. Der Name leitet sich von einem ehemaligen Straßenbahndepot in Stuttgart ab, wo sich ihr Atelier befindet. Studiert haben sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, unter anderem bei Werner Pokorny, der sie nun für die Reihe „Proudly presents“ der Städtischen Offenburg eingeladen hat. Ihre Kunst besteht darin, dass sie Anleitungen geben und die Ausführungen anderen überlassen. In unvorhersehbaren Rahmen verlaufen ihre Werke dennoch nicht. Was die Arbeiten der Filderbahnfreundemöhringen FFM auszeichnet, ist ihre anarchische Lust am Spieltrieb. Denunzierend oder gar zynisch wirken ihre Werke dennoch nicht. Die drei verstehen sich als Teil des Systems, das sie entwickeln. Der Katalog dokumentiert die Arbeiten, die während des zehnjährigen Bestehens der Künstlergruppe entstanden sind und ergänzt sie mit Texten und einem Interview.
Museum Biedermann - Der Umbau 2008-2009. Von Biedermann, Lutz /Goerlipp, Georg /Sättele, Bernd /Käferhaus, Jochen / Gäbele, Lukas /Raufer, Tanja /[Donaueschingen] Hrsg. v. Museum Biedermann /Margit Biedermann Foundation /Gäbele & Raufer Architekten. 2009. 80 S. 127 fb. u. 4 sw. Abb. 24 x 28 cm. Gb., EUR 20,00 ISBN: 978-3-86833-038-0 modo
Es scheint, als sollte die Geschichte Recht behalten. Was 1846 als Bau der Donaueschinger Museumsgesellschaft entstanden war, wird 2009 wirklich ein Museum. Ein Museum im heutigen Sinne. Damals diente das Gebäude der 1818 gegründeten Gesellschaft als Ort der Zusammenkunft und der Repräsentation. Am Ufer der Brigach diskutierte man in dem klassizistischen Gebäude über Politik und Gesellschaft, sprach über Literatur und Kunst, hörte Konzerte und feierte Bälle. Mehr als 150 Jahre später wird das Gebäude wieder ein Ort der kulturellen Auseinandersetzung werden. Vor drei Jahren kaufte die Unternehmerfamilie Biedermann aus Villingen-Schwenningen das Anwesen und vergab den Auftrag des Umbaus an die Schweizer Architekten Gäbele & Raufer. Nun steht schlicht, aber bestimmt „Museum“ über dem Eingang und wer das Haus betritt, kann ein behutsam renoviertes Gebäude erleben. Neben dem Wunsch, die eigene Sammlung zeitgenössischer Kunst öffentlich zu machen, leitete die Familie Biedermann das Anliegen, zugleich einen Ort der Stille und der Besinnung zu schaffen. Das Architektenbüro Gäbele & Raufer hat soweit wie möglich die historische Substanz erhalten und zugleich ein Museum konzipiert, das zeitgenössischen Anforderungen entspricht. Der Laie kann sich in diesem Band an den allmählichen Baufortschritten und den Detailfotos erfreuen, der Fachmann jedoch wird sich die Texte über Museumstechnik und Raumklima anregen lassen. Damit weitere Gebäude „einen Bogen spannen vom Ursprung bis ins Heute“ (Gäbele & Raufer).
Stephan Hasslinger - Maschenware. Von Bauer, Christoph /Bauermeister, Zolker /Nievergelt, Frank /Teubner, Dirk /Hrsg. v. Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen. 2009. 64 S. 44 fb. Abb., 28 x 22 cm, Br. EUR 18,00 ISBN: 978-3-86833-035-9 modo
Über Stephan Hasslingers Werke zu reden, bedeutet in Gegensätzen zu sprechen. Denn seit einem Stipendienaufenthalt im European Ceramic Work Center in s’-Hertogenbosch Anfang der 1990er Jahre arbeitet der Freiburger Künstler in Ton. Die Bezeichnung Keramik trifft sein Werk jedoch nur unzureichend. Denn Hasslinger treibt seinen Plastiken alles Irdene aus, indem er Strukturen von Stoffen wie etwa Spitze in Tonwülste übersetzt. Weder kennt man Ton ansonsten so filigran noch Maschenware so körperlich. Es ist ein raffiniertes Spiel um die Mode, Körperprothesen und den Fetisch, den Hasslinger mit seinen farbig glasierten Werken auslöst. Barock und zugleich postmodern lotet er dabei die Möglichkeiten von Skulptur aus. Auch, weil er selbst seine Objekte zu Installationen im Raum choreografiert.
Der Werkkatalog, der anlässlich von Stephan Hasslingers Ausstellung in der Städtischen Galerie Reutlingen erscheint, bietet erstmals einen Überblick über die in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten. Er zeigt die Linien auf, die von den verführerischen Schuhobjekten hin zu seiner Auseinandersetzung mit dem Sport führen und dokumentiert öffentliche Aufträge. So versammelt diese Publikation nicht nur vorausgegangene Ausstellungen, sondern auch seine Wandarbeit für die Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen und die Gestaltung des Kirchenraums der St. Remigius-Kirche in Merdingen, für die er Altar, Ambo und fünf Hocker entworfen hat.
Annette Merkenthaler - Detrás de los Jardines. Hinter den Gärten. 2009. Texte von Humberto Cháves, Gudrun Selz. deutsch, spanisch, englisch. 64 S., 50 fb. Abb. 24 x 15 cm, Br. EUR 20,00 ISBN: 978-3-86833-034-2 modo
Auf einer der Fotografien von Annette Merkenthaler sieht man das Cover von Carolina Lunas Buch „Los espacios que nos ocupan“. Und wirklich sind auch die Aufnahmen der Künstlerin von Räumen, genauer von Erinnerungsorten, besetzt. Ihr Künstlerbuch „Detrás de los Jardínes. Hinter den Gärten“ geht auf ihre mehrmaligen Mexiko-Aufenthalte zurück, vor allem auf ihre Reise im Herbst 2008. In Freiburg ist im darauf folgenden Frühjahr die Serie „Bilder von mexikanischen Zement-Fußböden in meinem Garten“ entstanden. „Hinter den Gärten“ klingt geheimnisvoll, als führten dort die Pflanzen und Dinge ein verborgenes Leben. Annette Merkenthaler hat stille Räume eingefangen, Räume, die mehr ein Dazwischen als ein Draußen zu sein scheinen. Pflanzen werfen ornamentale Schatten auf Mauern, verschnörkelte Gartenmöbel erinnern an Blumen und manch seltsames Getier ist zu sehen.
Es ist ein sehr poetisches und zugleich persönliches Buch geworden, das ein wenig die Faszination widerspiegelt, der die Künstlerin in Mexiko erlegen ist. Und das zugleich einen Einblick davon gibt, wie die Fotografien und Bildvorstellungen von Annette Merkenthaler entstehen.
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Jung, Simone: Selection - Einblicke in die Sammlung Biedermann. Hrsg. Museum Biedermann, Margit Biedermann Foundation, Gäbele & Raufer Architekten. 2009. 80 S. 127 fb. u. 4 sw. Abb. 24 x 28 cm. Gb EUR 20,00 ISBN: 978-3-86833-036-6 modo
Was für Sammler gilt, sollte auch für Kunstbetrachter gelten: Auf die Neugierde kommt es an. Margit Biedermann hat sich immer von der Neugierde leiten lassen und in den letzten 30 Jahren eine Sammlung zusammengetragen, die einerseits diese Anfänge reflektiert, die andererseits sehr eigene Wege gegangen ist. So finden sich unter den 900 Werken viele Vertreter der 1980er Jahre, etwa Maler der „Neuen Wilden“ wie Helmut Middendorf und Rainer Fetting. Vertreten sind aber auch Künstler der römischen Schule wie Nunzio di Stefano und Pierro Pizzi Cannella, ein umfassender Komplex an Bildern und Skulpturen, etwa von Pierre Soulages oder David Nash, besteht zur Farbe Schwarz.
In der Vergangenheit waren gelegentlich Werke aus der Sammlung in anderen Museen zu sehen. Nun zeigt man erstmals das gesamte Spektrum im neu eröffneten MUSEUM BIEDERMANN in Donaueschingen im Rahmen der Eröffnungsausstellung „Selection – Einblicke in die Sammlung Biedermann“ mit Werken von 26 Künstlern. Privatmuseen stehen oftmals für eine eigene Handschrift und eine Unabhängigkeit von ästhetischen und kulturpolitischen Vorgaben. Diese Chance wird mit dem neuen Museum ergriffen: Der Ort, verspricht die Sammlerin, wird neue Impulse setzen. Denn die Neugierde bleibt.
Bernd Völkle – Von Seerosen zu Lo-Shu-Quadraten. 2009. Hg: Museum für Neue Kunst Freiburg. Texte von Christiane Grathwohl-Scheffel, Jochen Ludwig. 80 S., 54 fb. Abb., 30 x 22 cm, Gb. EUR 24,00 ISBN: 978-3-86833-028-1 modo
Als Bernd Völkle 1965 sein erstes Werk mit einem Kreuz schuf, gehörte er zu denen, die das Tafelbild neu entdeckten. Fortan wurde es einer der wichtigsten Motive des 1940 in Müllheim geborenen Künstlers. Im Kreuz kulminiert sein Werk. Es spiegelt einerseits die konkrete Anschauung von Völkles Blick aus dem Fensterkreuz seines Ateliers wider und ist andererseits auch abstraktes Zeichen. Weiterentwickelt hat es Bernd Völkle in der chinesischen Zahlenphilosophie Lo-Shu, in Europa besser bekannt als magisches Quadrat.
Konkret und abstrakt, nah und fern, Auge und Ohr sind die Koordinaten, welche die Arbeiten des Künstlers bestimmen, dem das Museum für Neue Kunst Freiburg nun eine Retrospektive widmet. Naiv sind seine Bilder nicht. „Seerosen (nicht von Monet)“ hat er eines seiner Bilder genannt, ein anderer Titel greift ein Prélude von Chopin auf. Bernd Völkles Kunst ist fest in der Tradition der Malerei verankert und von dem, was er sieht und hört, beeinflusst. Als „Malereilandschaft“ bezeichnet er daher auch häufig seine Arbeiten. Es sind Landschaften, die mit dem Auge zu erwandern sind.
Froitzheim, Eva-Marina: HAP Grieshaber und die Neue Figuration. Horst Antes, Hans Baschang, Dieter Krieg, Heinz Schanz, Walter Stöhrer, Else Winnewisser. Hrsg.: Knubben, Jürgen /Rüth, Bernhard. 2009. 88 S. 28 x 24 cm. Gb EUR 24,00 ISBN: 978-3-86833-033-5 modo
Das waren noch Zeiten. Als Akademieprofessoren von ihrer Stelle zurücktraten, wenn ihre Studierenden das Examen nicht bestanden. Und das waren noch Zeiten, als zwei Akademieschülerinnen die Prüfung nicht bestanden, weil Köpfe und Hühner auf ihren Bildern angeblich nicht zu erkennen waren. Die Rede ist von HAP Grieshaber, seinen Schülern und den späten 1950er Jahren. 1960 trat HAP Grieshaber, der den Holzschnitt in der Nachkriegszeit erneuerte, von seiner Karlsruher Professur zurück, die er erst fünf Jahre zuvor in Nachfolge von Erich Heckel angetreten hatte. „Ich habe nie gewusst, worauf es ohne Kunst ankommt“, hat Grieshaber einmal gesagt.
Helmut Andreas Paul Grieshaber wurde 1909 geboren und ihm widmet der neu eröffnete Kunst Raum Rottweil nun anlässlich seines 100. Geburtstages zusammen mit seinen Schülerinnen und Schülern Horst Antes, Hans Baschang, Dieter Krieg, Heinz Schanz sowie Walter Stöhrer und Else Winnewisser eine Ausstellung. Klaus Gallwitz lässt in seinem Katalogbeitrag viel von dieser besondern Atmosphäre der Nachkriegszeit aufleben und Eva-Marina Froitzheim erläutert das spezifische Spannungsfeld von figürlichen und abstrakten Tendenzen in Karlsruhe. Dass die Figuration es in Deutschland weniger schwer hatte und nicht allein an der Wiedererkennbarkeit von Kopf und Huhn gemessen wurde, verdankt sich nicht zuletzt HAP Grieshaber und dem großen Einfluss, den er als Lehrender erreichte. Die Zeiten waren so, dass seine Schülerinnen und Schüler es dankbar aufsogen.
Beitin, Andreas F. /Fischer, Jutta: Stefanie Lampert allreal. 2009. 64 S. 21 x 27 cm. Ebr EUR 16,00 ISBN: 978-3-86833-032-8 modo
Die Zeit arbeite für sie, sagt Stefanie Lampert. Nicht in dem Sinne, dass sie den Wert ihrer künstlerischen Arbeiten steigere, sondern in einer viel umfassenderen Bedeutung. Der jeweilige Lichteinfall verändert die der Abstraktion verpflichteten Werke nicht nur, er weckt sie erst zum Leben. Zwei Arbeiten stehen im Mittelpunkt der Monografie der 1966 in Pforzheim geborenen Künstlerin. Einmal ihre Installation „Montevideo“, die für die Ausstellung des Museum Ritter „Neue Freunde – Aktuelle Positionen zum Quadrat“ entstand und ihr Kunst-am-Bau-Wettbewerbsbeitrag für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Beide Arbeiten können exemplarisch für den Umgang mit Farbe, Licht und Raum von Stefanie Lampert stehen. Ihre Installationen wirklich zu erfassen, hieße sie einen ganzen Tag anzuschauen, wenn nicht gar ein Jahr, um den Wechsel des Lichts zu beobachten. Obwohl Stefanie Lampert an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Malerei studierte, geht das, was sie schafft, genau genommen, über Malerei hinaus. Sind es doch Räume, genauer farbige Lichträume, die entstehen, wenn sie wie in Waldenbuch die Fenster mit transparenten Farbfolien überzieht. Dass das Licht gleichermaßen Farbe wie auch Schatten hervorruft, zeigt ihre Malereiinstallation in Karlsruhe, die sich dem Relief annähert und die Besonderheiten des Raumes einbezieht. Es ist konkrete Kunst mit viel Tiefenwirkung.
Bier, Rolf: Die Akademie, die Kunst, die ProfessorInnen. The academy, the art, the professors. Hrsg.: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2009. 356 S. 21 x 16 cm. Pb EUR 22,00 ISBN: 978-3-86833-031-1 modo
Eins vorweg: Dies ist ein Bilderbuch. Wer kundig ist, Bilder zu lesen, wird viel darüber erfahren, wie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Kunst gelehrt wird. Denn die Publikation ist zugleich Künstlerbuch und Einblick in den Lehrbetrieb. "Die Akademie, die Kunst, die ProfessorInnen" stellt die 21 Lehrenden der Fachgruppe Kunst vor: in einem Essay von Rolf Bier, den Fotografien, die auf dem Campus, in den Ateliers und Werkstätten entstanden sind, aber auch durch ihre eigenen Arbeiten und mit Text- beiträgen. Gezeigt werden so Einblicke in das universitäre Leben der Akademie, die Lehrenden im Gespräch mit den Studierenden, beim Entstehen der künstlerischen Arbeiten oder beim gemeinsamen Betrachten von Kunst. Was das deutsche Akademie- system ausmacht, sei, so sagt Rolf Bier in seinem Beitrag, dass eine künstlerische Persönlichkeit mit der Führung einer Klasse betraut wird und diese nach ihren individuellen Vorstellungen leitet. Dass dies in Stuttgart, aber auch anderswo, zur Freude aller Freunde des wilden Denkens viel mit innerer Freiheit zu tun hat, dokumentieren die Aufnahmen und die besondere Gestaltung dieses Buches, das aus einem internen Wettbewerb hervorgegangen ist. Jonas Beuchert und Tilman Schlevogt haben die jeweiligen Teile anders angeschnitten und unterschiedliche Materialien für sie verwendet.
Flaig x 2. Hg.: Bernhard Rüth, Texte von Wendelin Renn, Tobias Wall. 78 S. 48 fb. Abb. 30 x 21,5 cm, Gb. EUR 24,00 ISBN: 978-3-86833-027-4 modo
Pflanzennamen wie Waldrebe, Wiesenbocksbart, Oleander und Huflattich sollte man eigentlich laut vor sich hin sprechen, denn erst so entfalten sie ihr eigentliches poetisches Potenzial. Oder sich die Arbeiten von Angela Maria Flaig (*1948) anschauen. Seit den 1990er Jahren schafft die Künstlerin aus Flugsamen Arbeiten und bannt das Flüchtige dieser zarten Samen in geometrische Formen. Es sind Kuben, Häuser, Säulen, aber auch Schalen, die sie allein aus den Samen formt. Angesiedelt irgendwo zwischen Minimal Art und Arte povera. Die jeweilige Form dieser Samenstände entscheidet, ob das Werk eine eher haptische oder zeichnerische Oberfläche haben wird. Die in Rottweil lebende Künstlerin Angela Maria Flaig unterbricht den Zyklus der Natur, indem sie aus der Natur Kunst macht. Und dennoch liegt in ihren Arbeiten ein Versprechen auf Fruchtbarkeit und Leben, etwa, wenn sie wie 2008 im Rottweiler Münster einen sargähnlichen Kubus aus Distelsamen auf einen Holzsockel aufbahrt. Dann, aber auch im musealen Kontext, wie dieser Katalogband vorführt, zeigt sich das Doppelwesen von Angela Maria Flaigs Arbeiten. Adalbert Stifters „Andacht zum Kleinen“ zeigt sich hier in ihrer fragilsten Form.
Bert Jäger - Malerei - Arbeiten auf Papier - Fotografie. 2009. Texte von Gert Reising, Jost Grosspietsch. 48 S. 29 x 23,5 cm, 25 fb. u. 5 s/w Abb. Gb. 16,00 EUR ISBN: 978-3-86833-015-1 modo
Der Journalist und Autor Wolfgang Heidenreich hat Bert Jäger einmal „als das aus der Vergessenheit auftauchende Kunst-Kalb mit den vier Köpfen“ bezeichnet. Voll von Anerkennung für die künstlerische Haltung, der die Autonomie und das Unzeitgemäße wichtig ist. „Bert Jäger, Malerei – Arbeiten auf Papier – Fotografie“ zeigt zumindest zwei Köpfe des Jägerschen Werkes, den der Malerei und der Fotografie. Dass Jäger selbst eine Ausstellung mit Fotografien badischer jüdischer Friedhöfe in der Synagoge Sulzburg plante und diese noch vor seinem Tod 1998 auswählte, ist ein schöner Anlass, dieses Vorhaben nun wirklich in die Tat umzusetzen. Und die jüdischen Friedhöfe, deren Grabstätten bekanntlich anders als im Christentum nicht aufgegeben werden, stimmen ein Thema an, das sich durch die Publikation und die beiden Ausstellungen zieht. Es geht um Erinnerung sowohl an eine ehemals lebendige Kultur in Süddeutschland als auch an einen Künstler, der als bedeutender Vertreter des deutschen Informel gilt. Bert Jäger ist hier wieder zu entdecken, in seinen stimmungsvollen, melancholischen Fotografien und in seiner energiegeladenen Malerei. Was ihm auf der Leinwand immer gelang, die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Kräfte auszudrücken, lässt sich sichtlich auch auf sein Gesamtwerk übertragen.
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