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Nora Schattauer. Ähnlichkeiten sehen. 16 S., 14 Abb., 29 cm, Kt EUR 15,- ISBN: 3-922675-87-5 modo
Experiment, Minimales, Musterbildung, Entstehungsprozesse sind Begriffe, die mit den Arbeiten von Nora Schattauer verknüpft sind. In "Ähnlichkeiten sehen" drückt sie ihr Anliegen durch die Worte klassischer Autoren aus, Novalis, Strindberg, Kepler, Goethe etwa, welche als Grenzgänger selbst alchimistische Versuche anstellten oder mit Fotochemikalien experimentierten. Die Texte reflektieren Bezüge von Kunst und Natur, Fragen des Zusammenhängens von allem mit allem in einer heute erstaunlich modern anmutenden Weise. In sorgsamer Gestaltung sind Kohlestift-Zeichnungen in Korrespondenz gesetzt zu den Texten. Wie diese in einer Art Gesamtform einen Fluß bilden, so mäandert ein Band von Zeichnungen über die Seiten. Linien-Bündel verleiten zu organischen Assoziationen eines Blattes, eines gerollten Stieles, eines Geflechtes. Die Publikation lehnt sich an Nora Schattauers Buch "Bildlabor‘ (Salon Verlag 2002 ) nicht nur im Format und in der Gestaltung an, es bildet mit diesem auch inhaltlich und geistig eine enge Verbindung.
Gela Samsonidse. Neue Zeichnungen. 40 S., 10 Abb., 33 cm, Br., EUR 12,00 ISBN: 3-922675-29-8 modo
Kann Abstraktion narrativ sein und Figuration sich nicht nur auf die reine Gegenständlich-keit beschränken? Gela Samsonidse, der 1965 in Tiflis geboren wurde, dürfte darin keinen Gegensatz sehen. Denn es ist, als würden seine Bilder die vermeintliche Opposition von figurativer und abstrakter Malerei aufheben. Da klettert ein Bergsteiger einen Felsen hoch, der nur aus quer laufenden Balken zu bestehen scheint, in die sich sein eigener Schatten eingeprägt hat. Da verbergen lamellenartige Streifen eine Interieurszene, die links und rechts von bunten, ornamentalen Kringeln flankiert wird. Seitdem Gela Samsonidse in Tiflis sein Studium an der Staatlichen Kunstakademie abgeschlossen hat, war der Georgier, der seit 1994 bei Freiburg lebt, durch seine abstrakten Bilder aufgefallen, nicht zuletzt durch seine Zeichnungen auf außergewöhnlich schmalem Format. Sie schienen ein sowohl als auch zu verbinden, ein davor mit einem dahinter. Nun, zehn Jahre später vereint er Abstraktion und Figuration miteinander. Die Porträts, oft nach dem eigenen Familienalbum entstanden, darunter auch einige Selbstporträts, sind die radikale Standortbestimmung eines Malers, der viele Gegensätze zwar nicht aufzuheben, aber auf der Leinwand auszutragen vermag.
Miss You. Hrsg. Museum für Neue Kunst, Freiburg. Texte v. Jochen Ludwig, Isabel Herda, Nicoletta Torcelli. 104 S., zahlr. fb. Abb., 21 cm, HC, EUR 24,50, ISBN: 3-922675-67-0 modo
One + ONe. Drei Projekte in Originalkassette. 2002. Holzschuber 17 cm, Original Pinselzeichnung auf Vorderfront und Hängevorrichtung. Projektbücher 15 cm, 52 Seiten Br. (Hermann Wissing), 2 Faltbögen mit 24 Seiten lose im Klappenumschlag (Turjanska), fb. auf verschiedene Papiere und Karton, Auflage 550 nummerierte Exemplare. EUR 90,- ISBN: 3-922675-81-6 modo
Martin Wehmer. Strauss, Dorothea (Hrsg.) 2002. Texte Dorothea Strauss, Elke Keiper, Sibylle Omlin. 48 S., 18 fb. Abb., 29 cm, HC, EUR 15,- ISBN: 3-922675-86-7 modo
Herbert Wentscher - Vor dem Schirm. 2002. 104 S., 180 überw. fb. Abb., 26 cm, Br, EUR 19,50 ISBN: 3-922675-28-X modo
Kara Walker. Hrsg.: Kunstverein Hannover. 2002. 108 S. 24 cm. Gb 2002. EUR 32,00 ISBN: 3-922675-84-0 modo
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Broder, Jakob: Das grosse Triptychon. Mitarb. Belting, Hans /Reising, Gerd /Morat, Armin. 2002. 160 S. 23 cm. Br EUR[D] 24,50 ISBN: 3-922675-74-3 modo
Jawlensky, Alexej: Meditationen. Hrsg.: Museum f. Neue Kunst, Freiburg. 2002. 64 S. 23 cm. Gb /EUR[D] 14,80 ISBN: 3-922675-57-3 modo
AUSSENDIENST. 2002. Herausgegeben von Achim Könnecke und Stephan Schmidt-Wulffen. Mit Texten von Achim Könneke, Gregor Jansen, Stephan Schmidt-Wulffen, Martin Burckhardt, Peter Friese und anderen. Texte in Englisch und Deutsch. Ca. 420 S. 86 fb., und 80 s/w Abb., 23 cm, HC, Ca. EUR 40,- ISBN: 3-922675-48-4 modo
Welche Aufgaben stellen sich der Kunst im Spannungsfeld öffentlicher Interessen, Gruppenidentitäten und deren Ideologien? Kann Kunst durch gezielte Intervention das Selbstverständnis partikulärer Gemeinschaften in Frage stellen? Wie können Künstler sich in widerstreitende Öffentlichkeiten konstruktiv einmischen? AUSSENDIENST stellt aktuelle künstlerische Positionen vor, die in sehr unterschiedlicher Art und Weise diese Fragen umkreisen. Dabei zielen die meisten Projekte auf spezifische Teilöffentlichkeiten sehr heterogener Stadträume: des eher traditionellen Ausstellungsraumes, des Musikclubs, des Kinos, des Kaufhauses, der Verkehrsnetze (U-Bahn, Busse), bis hin zum Internet mit seinen sehr differenzierten Usergroups. Monica Bonvicini, Peter Dittmer, Bogomir Ecker, Tita Giese, Liam Gillick und Jeppe Aargaard Andersen, Ulrike & David Gabriel, Ronald Jones, Knowbotic Research, Manfred Pernice, Katya Sander, Christoph Schäfer, Julia Scher, Roman Signer, Thomas Stricker und Fiona Tan und andere erarbeiteten situationsspezifische Interventionen, die mit sehr unterschiedlichen Ansätzen die Frage reflektieren, welche Rolle die Kunst für sich heute noch in einer sich immer mehr differenzierenden Öffentlichkeit definieren kann.
Tatsurou Bashi - alias Tazro Niscino. 2001. Mit einem Text von Gregor Jansen, in Deutsch und Englisch. 36 S. 35 fb. Abb. 22 cm. Gb., EURo 14,50 ISBN: 3-922675-50-6 modo
Tazro Niscino sucht räumliche Situationen, denen eine Wahrnehmungsverschiebung folgt. Er baut Räume um Skulpturen, Denkmäler oder Straßenlaternen, eine Garage auf öffentlichen Parkflächen, oder Hotelzimmer, die für Touristen mietbar sind. Seine Projekte drehen sich um die Frage nach der Behandlung von Raum und unserem Verhältnis zu ihm. Größenvorstellungen werden wie in Gullivers Reisen ständig relativiert, Nähe und Ferne, Öffentlichkeit und Privatheit miteinander verquickt. Das alles ist auch immer Metapher für Mobilität, Ortswechsel und Relativität: Sowohl das umbaute, statische Objekt erfährt eine temporäre Verrückung in einen neuen Zusammenhang als auch der Betrachter und Benutzer, der auf öffentlichen Plätzen unversehens mit Betreten der Installation in einen privaten Innenraum versetzt wird und nun Gewohntes in ungewohnter Präsenz wiederfindet. Tazro Niscino - sein japanischer Name hier auf italienisch ausgesprochen - wurde 1960 in Nagoya, Japan, geboren und lebt seit etwa 8 Jahren in Köln. Seine Ideen, die immer orts- und situationsabhängig sind, konnte er bisher in zahlreichen deutschen Städten realisieren, auch im Zusammenhang mit großen, internationalen Ausstellungsprojekten wie Continental Shift , 2000, in Aachen und, 1998, East International in Norwich.
Jochem Hendricks - Legal Crimes. 2002. Herausgegeben vom Kunstverein Freiburg. Texte von Dorothea Strauss, John Weber, Klaus Görner, Johannes Bernhard Blume, Eva Linhart u.a. Texte in Englisch und Deutsch. Ca. 112 S., 60 fb. Abb. 29,7 cm, HC, EUR 34,- ISBN: 3-922675-83-2 modo
In Jochem Hendricks (geb. 1959) Arbeiten dreht es sich immer wieder um das Verhältnis zwischen Wissen, Vermutung und der Sehnsucht nach Erklärung. Auf unterschiedliche Weise offenbaren sie sein Interesse am Vermögen der Sprache, Dinge zu benennen: Die Titel seiner Arbeiten prägen die Erwartungen des Betrachters und beeinflussen seine Wahrnehmung, so dass eine Diskrepanz entsteht zwischen dem, was wir mit unseren Augen sehen, und dem, was wir nur mit Wissen und Verstand abwägen können.
Zu sehen ist zum Beispiel ein durchsichtiger Plastiksack voller geschreddertem Zeug, bei dem es sich laut Titel ( „Zimmer im Sack“ 1997/98) um eine vollständige Zimmereinrichtung handelt - in Bezug auf seinen Inhalt und den Vorgang, dessen einziges sichtbares Ergebnis und Zeugnis der Sack zu sein scheint, muß der Betrachter den Aussagen des Künstlers Glauben schenken. Sicherheit gibt es nur, wenn man die Aura des Werkes zerstört. Die Arbeiten von Jochem Hendricks beschäftigen sich auf solche Weise mit philosophischen, ästhetischen und sozialen Fragen, loten den Sinngehalt von Lebensstrukturen hinsichtlich ihrer Dauerhaftigkeit und Wahrhaftigkeit aus. Dabei entfaltet sich der wohltuend trockene, analytische Witz des Künstlers.
Maria Marshall - When I grow up I want to be a cooker 2002. Herausgegeben vom Kunstverein Freiburg. Mit einem Gespräch zwischen Maria Marshall und Lisa Corrin und Texten von Christoph Doswald und Dorothea Strauss. Texte in Englisch und Deutsch. 140 Seiten, zahlreiche fb. Abb., 24 cm, Br, EUR 28,- ISBN: 3-922675-49-2 modo
Ein kleiner Junge blickt uns mit großen Augen von der Wand entgegen. Er zieht genüsslich an einer Zigarette und bläst dem Betrachter vollendete Rauchkringel ins Gesicht. Immer wieder, in endlosen und ewig scheinenden Gesten.
„When I Grow Up I Want To Be a Cooker“ ist eine von Maria Marshalls Filmarbeiten. In Sequenzen, die oft nur ein paar Sekunden dauern und in Endlosschleifen wiederholt werden, führt die in London lebende Künstlerin den Betrachter in ein eigentümliches Feld der Unsicherheit und Beklemmung: Die Filmbilder, die sich durch ihre zerbrechliche Einfachheit, den Rhythmus der Wiederholung und der technischen Brillianz aufzwingen, zeigen zumeist Kinder in merkwürdigen Zusammenhängen und Situationen, die in uns Vorstellungen von Unheil und Bedrohung wecken, ohne das Thema direkt anzusprechen. Sie untersuchen auf subtile und psychologische Weise die Ambivalenz von Gut und Böse, rühren am heiligen Bild der Unschuld und Unversehrtheit der Kinder- und Erwachsenenwelt.

Maria Marshall (geb. 1966) zählt zu den Künstlern des New British Cinema, zu denen auch Sam Taylor-Wood, Gillian Wearing, Jane and Louise Wilson und Steve McQueen gehören. Ihre Arbeiten wurden vor allem in den USA sehr kontrovers aufgenommen und führen auch in Europa immer wieder zu heftigen Diskussionen.
Robert Schad - Skulpturen und Zeichnungen. 2002. Herausgeben vom Museum für Neue Kunst Freiburg. Texte von Jochen Ludwig, Isabel Herda, Johannes Odenthal. Texte auch in Englisch, Französisch und Spanisch. 96 S. 63 fb. Abb. 29,7 cm, HC, Euro 34,- ISBN: 3-922675-79-4 modo
Die Liste der Skulpturen im öffentlichen Raum ist lang. Kaum ein zeitgenössischer Bildhauer hat die Wahrnehmung urbaner und architektonischer Situationen so geprägt wie Robert Schad (geb. 1953). Seine Arbeiten folgen den klassischen bildhauerischen Fragestellungen zur Ballance, zum Lasten und Schweben, den Bedingungen der Schwerkraft. Sie formulieren in einem speziell unbegrenzten Kontinuum aus Zeit und Raum: Die von der Bewegung seiner Hand, von seiner Körpersprache gelenkten Stahlstäbe werden zu Energieströmen, zu Gesten und zu Zeichen vor einem architektonischen oder landschaftlichen Grund. Schad steht einerseits in der Tradition einer sich an den Materialgegebenheiten des Stahls orientierenden Bildsprache, andererseits erschließt er, gerade im Vertrauen auf die Kraft seines Werkstoffes, unserer zunehmend virtuell geprägten Wahrnehmung von Raum und Zeit, neue Erfahrungen mit Wirklichkeit. Das Buch bietet einen Überblick über die Skulpturen und Zeichnungen von Robert Schad von 1986 bis heute, einschließlich der ganz neuen Arbeiten für die Ausstellung im Museum für Neue Kunst in Freiburg 2000/2001 und der Groß-Skulptur für das Bundesministerium für Finanzen in Berlin.
Dirk Skreber – Malerei und Installation. 2002. Herausgeben von Dorothea Strauss, Kunstverein Freiburg. Mit einem Text von Dorothea Strauss in Englisch und Deutsch. 60 S. 48 fb. Abb. 29,5 cm, HC, Euro 32,- ISBN: 3-922675-85-9 modo
Spätestens seitdem Dirk Skreber (geb. 1961 in Lübeck) im vergangenen Jahr in Berlin im Hamburger Bahnhof den hochdotierten und heiß begehrten Preis der Nationalgalerie erhielt, wird seine komplexe und vielschichtige Malereiposition im In- und Ausland mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt. Doch Skreber polarisiert, denn seine Bilder lassen sich nicht auf einen eindeutigen Nenner bringen: Sie spiegeln eine zeitgenössische und reflektierte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wirklichkeitserfahrungen wider und stellen trotzdem immer wieder spannende Fragen nach dem Wesen der Malerei. Seine Bilder zeigen Konstruktionen aus unterschiedlichen medialen Umgangsformen und Wirklichkeitsbezügen, die über verschiedene Klischeebilder, d.h. über scheinbar schnell wahrnehmbare Orientierungs-hilfen, sowohl persönliche wie kulturell-gesellschaftliche Erinnerungsfelder schaffen: wenn er Zeitungsbilder von Katastrophen wie Überschwemmungen in Malerei übersetzt, oder hyperrealistische Lokomotiven aufeinander zurasen läßt. Doch die Orientierungshilfen erweisen sich als ambivalente Wegweiser: Durch die modellhafte Entleerung der Inhalte über Klischees inszeniert Skreber eine spezifische Suche, die genau das vermittelt, was ihre Identität im Grunde auszeichnet: Ungewissheit. Dirk Skreber selbst beruft sich immer wieder auf sein vorherrschendes Interesse vor allem an den Möglichkeiten der Farbe als solcher, und dennoch basieren seine Bilder im Wesent-lichen darauf, dass ein zeitgenössischer Umgang mit unterschiedlichen Wirklichkeits-formen mehr verwirft, als er behauptet. Das Buch zeigt in zum Teil doppelseitigen Abbildungen seine wichtigsten Arbeiten der vergangenen Jahre. Es erscheint anläßlich der Ausstellung Dirk Skreber im Kunstverein Freiburg vom 1. März bis 14. April 2002.
Schmidt-Wulffen: Perfektimperfekt Wege der Kunst ins 21. Jahrhundert. 304 S., zahlr. fb. Abb., 17 cm Pb EUR 21,50 ISBN: 3-922675-47-6 modo
Gunther Vogel - Werkbuch. 2001. 200 S., zahlr.Abb., 30 x 24 cm. Gb EUR[D] 40,- ISBN: 3-922675-46-8 modo
Junge Architekten. Beitr. v. Flothen, Ingo /Lampugnani, Vittorio M /Gruber, Martin. Hrsg. v. Grimm, Andreas /Roser, Harald /Wallner, Katja. 1998. 56 S., zahlr. Abb. 22 cm Br EUR 10,- ISBN: 3-922675-05-0 modo
Skulpturen der Lobi. Vorw. v. Morat, Franz A. Fotos v. Strauss, Bernhard. Hrsg.: Morat-Institut f. Kunst u. Kunstwissenschaft. 2000. 88 S., 95 Abb. - 26,5 x 21 cm. Gb DM 32,- /EUR[D] 16,- /EUR[A] 16,50 /ATS 234,- /CHF 30,- ISBN ISBN: 3-922675-10-7 modo
Barbara Müller-Wiesinger - Werkschau i/ii/ii. 3 Bde. 2000. Je 24 S., 20 Abb. 27 cm. Br iSch EUR 40,- ISBN: 3-922675-72-7 modo
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