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Scheidegger & Spiess

 
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Paul Klee. Die Sammlung Sylvie und Jorge Helft. Hrsg.: Bernasconi, Francesca; HQuaglio, Arianna. Deutsch. 2022. 212. S. 92 fb. und 7 s/w-Abb. 27 x 21 cm. Gb. in Schuber. EUR 48,00. CHF 49,00. ISBN: 978-3-03942-106-0 Scheidegger & Spiess
Im Schaffen von Paul Klee (1879-1940) nimmt die Zeichnung einen prominenten Platz ein. Klee mass dem Zeichnen und insbesondere der Linie als dem Prinzip, von dem die Umsetzung und visuelle Erzeugung einer Idee ausgeht, hohe Bedeutung bei. Dieser Aspekt steht auch im Mittelpunkt der Sammlertätigkeit von Sylvie und Jorge Helft, die über fast fünf Jahrzehnte hinweg rund siebzig Bleistift-, Feder- und Pastellzeichnungen sowie Aquarelle, Radierungen und Lithografien Klees zusammengetragen haben, die zwischen 1914 und 1940 entstanden sind. Das Konvolut bildet ein ausserordentlich kohärentes Ganzes.
In diesem Buch und einer Ausstellung im Museo d`arte della Svizzera italiana MASI in Lugano wird diese Werkgruppe von Paul Klee erstmals geschlossen präsentiert. Ein Gespräch mit den Sammlern Sylvie und Jorge Helft von Tobia Bezzola, dem Direktor des MASI, sowie von Essays des Philosophen Francisco Jarauta, des Kunst- und Literaturkritikers Juan Manuel Bonet und des Kunsthändlers und Kurators Achim Moeller begleiten die durchgehend farbigen Abbildungen der Werke.
.Paul Klee. The Sylvie and Jorge Helft Collection. Hrsg.: Bernasconi, Francesca; Quaglio, Arianna. Englisch. 2022. 212. S. 92 fb. und 7 s/w-Abb. 27 x 21 cm. Gb. in Schuber. EUR 48,00. CHF 49,00. ISBN: 978-3-03942-107-7 Scheidegger & Spiess
Erstes Buch über eine herausragende Privatsammlung von Werken Paul Klees. Zeigt farbige Abbildungen sämtlicher Werke Klees im Besitz der Sammler Sylvie und Jorge Helft, von denen ein grosser Teil bisher nur selten öffentlich zu sehen waren und nur wenig publiziert sind.
Erscheint anlässlich der Ausstellung «Paul Klee. Die Sammlung Sylvie und Jorge Helft» im Museo d`arte della Svizzera italiana MASI in Lugano (4. September 2022 bis 8. Januar 2023)
Peter Liechti. Personal Cinema. Hrsg.: Brühwiler, Hannes;Hrsg.: Wegmüller, David;Beitr.: Brühwiler, Hannes;Beitr.: Bui, Camille;Beitr.: Buss, Esther;Beitr.: Foerster, Lukas;Beitr.: Liechti, Peter;Beitr.: Macho, Thomas;Beitr.: Sicinski, Michael;Beitr.: Stelling, Anke;Beitr.: Telaroli, Gina;Beitr.: Wegmüller, David;Beitr.: Wenguang, Wu. Deutsch. 2022. 288. S. 200 fb. Abb. 23,5 x 16,5 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00. ISBN: 978-3-03942-080-3 Scheidegger & Spiess
Der Filmemacher und Autor Peter Liechti (1951–2014) war ein Virtuose der Wort- und Bildkomposition, der scharf denkend und humorvoll Menschen, Orte und Landschaften befragte und dabei stets seine künstlerische Unabhängigkeit verteidigte. Seine Filme, darunter Werke wie «Signers Koffer», «Hans im Glück» oder «Vaters Garten», wurden weit über die Grenzen der Schweiz hinaus rezipiert und vielfach ausgezeichnet. Sein radikal subjektives Schaffen, mutig und zumutend zugleich, macht ihn zu einem prägenden Vertreter des internationalen «personal cinema».
Diese erste Monografie über diesen herausragenden europäischen Dokumentaristen bietet einen Überblick über sein Gesamtwerk. Sie weitet den Blick auf seine filmische und literarische Arbeit und situiert diese im internationalen Kontext. Mit einer offen essayistischen Herangehensweise treten die Autorinnen und Autoren der Beiträge in den Dialog mit Liechtis eigener (Film-)Sprache: Formal stringent und gleichzeitig spielerisch nähern sie sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln seinem Werk. Ausgewählte Texte sowie Bilder, Fotos und Fundstücke aus dem Nachlass Liechtis werden hier zum ersten Mal überhaupt veröffentlicht. Der Band erschliesst so das Werk eines aussergewöhnlichen Filmmenschen und zugleich ein bedeutendes Stück Schweizer Filmgeschichte.
Insieme congiunti. Orte, Interventionen. Biennale Bregaglia 2022. Hrsg.: Guyer, Bigna; Vetsch, Anna. Deutsch; Italienisch. 2022. 232 S. 80 fb. Abb. 27x 18,5 cm. Pb. EUR 35,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03942-121-3 Scheidegger & Spiess
Die Biennale Bregaglia ist eine zweijährlich stattfindende Ausstellung von Gegenwartskunst im Bergell, im südlichen Teil des Kantons Graubünden Richtung Italien gelegen. Diese geschichtsträchtige Region ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Transitgebiet, an dem architektonische, kulturhistorische, sprachliche und klimatische Stränge zusammenkommen.
Dieses Buch zur Ausgabe 2022 der Biennale Bregaglia präsentiert Arbeiten von rund einem Dutzend Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit der Landschaft und den dörflichen Gemeinschaften auseinandersetzen. Die diesjährige Ausstellung widmet sich der Verbindung der Bergeller Dörfer. Schauplatz ist die Ortschaft Vicosoprano: Der ehemalige Hauptort des Bergells ist mit seiner Infrastruktur auch heute noch ein regionales Versorgungszentrum des Tals. Die Künstlerinnen und Künstler finden hier zahlreiche Anknüpfungspunkte, um die Eigenheiten des Bergeller Alltags und der Geschichte zu reflektieren.
Mit einem literarischen Text von Anna Stern und Aufsätzen von Fabienne Dubs und Luisa Ziaja sowie Werktexten von Yasmin Afschar, Alexandra Blättler, Bigna Guyer, Damian Jurt, Sulgi Lie, Felicity Lunn, Bettina Mühlebach, Laurence Schmidlin, Nadia Veronese, Anna Vetsch, Sarah Wiesendanger und Susann Wintsch.
Für immer Jade. Chinesische Jademiniaturen aus vier Jahrtausenden. Hrsg.: von Przychowski, Alexandra; Beitr.: von Przychowski, Alexandra; Beitr.: Rottmann, Markus; Fotos von Steuli, Felix. Deutsch; Englisch. 2022. 132 S. 65 fb. Abb. 31x 23,5 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-102-2 Scheidegger & Spiess
Sanft vom Licht durchschienen und matt glänzend, schmeichelnd weich in der Berührung und doch härter als Stahl, von der Natur geschaffen und von Menschenhand gestaltet: Kein anderes Material wird in China seit Jahrtausenden so hochgeschätzt wie die Jade. Seit frühester Zeit wird dem Mineral magische Wirkung zugeschrieben. Als Grabbeigabe verleiht es Unsterblichkeit, als Medizin fördert es die Gesundheit, und als Talisman verheisst es Glück und Schutz. Kein Wunder, dass die Jadeobjekte in China schon im 10. Jahrhundert zu beliebten Sammlerstücken wurden.
Das Museum Rietberg in Zürich besitzt eine exquisite Sammlung chinesischer Jadeobjekte aus vier Jahrtausenden. Der Zürcher Fotograf Felix Streuli erweckt sie in seinen Aufnahmen zum Leben. Seine Bilder bringen die Objekte zum Leuchten, enthüllen winzige Details und machen diese Kunstwerke nahezu greifbar. Dieses Buch präsentiert gut sechzig von Streulis herausragenden Aufnahmen, begleitet von kurzen Texten zu den gezeigten Objekten und einer Einführung in die Geschichte der Jadekunst Chinas. Eingestreute Geschichten und Gedichte, in denen der Schmuckstein eine Rolle spielt, sowie eine Reflexion über den Blick des Fotografen komplettieren dieses sorgfältig gestaltete und ausgestattete Bilderbuch. Fotografien von Felix Streuli
Mit Texten von Alexandra von Przychowski und Markus Rottmann.
Venedigsche Sterne. Kunst und Stickerei. Hrsg.: Kunz, Stephan; Hrsg.: Wintsch, Susann. Deutsch. 2022. 256 S. 176 fb. und 72 s/w Abb. 24,5 x 17,5 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-124-4 Scheidegger & Spiess
Die Stickerei und insbesondere der Kreuzstich haben in Graubünden eine grosse Tradition. Solch hergebrachtes Kunsthandwerk wirft Fragen auf, die sich heute vor dem Hintergrund anderer gesellschaftlicher und kultureller Erfahrungen neu stellen. Weiblich konnotierte Handarbeit wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutlich aufgewertet und gefördert. Gleichzeitig haben Künstlerinnen und Künstler wie Sophie Taeuber-Arp, Alice Bailly und Ernst Ludwig Kirchner wesentlich dazu beigetragen, der Kunst der Avantgarde aus dem Geist des Kunstgewerbes neue Impulse zu verleihen. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler geben der Stickerei eine neue Kraft, um die Welt von heute poetisch und gesellschaftskritisch zugleich zu imaginieren.
Dieses Buch, das anlässlich einer Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur erscheint, betrachtet traditionelle Bündner Stickerei in einem erweiterten Kontext. Es hebt aus der Perspektive der zeitgenössischen Kunst die Aktualität dieser künstlerischen Praxis hervor und stellt sie Werken internationaler Künstlerinnen und Künstlern gegenüber. Und es macht deutlich, dass die lokale kunsthandwerkliche Tradition schon immer aus verschiedenen Kulturen genährt war: Man stickte nach Vorlagebüchern «Venedigsche Sterne», Granatäpfel, Nelken sowie lokale Motive und abstrakte Muster.
Hans Emmenegger. Werkprozess und Maltechnik der Jahre 1901?1905 nach seinen Aufzeichnungen und nach technologischen Analysen. Beltinger, Karoline. Deutsch. 2022. 216 S. 260 fb. und 40 s/w-Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 77,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-03942-079-7 Scheidegger & Spiess
Der Maler Hans Emmenegger (1866–1940) ist einer der eigenwilligsten Künstler der frühen Schweizer Moderne. Karoline Beltinger, Restauratorin und Kunsttechnologin, hat Emmeneggers Werkprozess und Maltechnik umfassend untersucht und legt ihre Forschungsergebnisse in diesem Buch vor. Der Fokus liegt dabei auf den Jahren 1901–1905, in denen der Künstler seine Maltechnik systematisch dokumentierte. Neben Emmeneggers sogenanntem Maltechnik-Notizbuch wurden auch seine Tagebücher ausgewertet und technologische Analysen an Gemälden durchgeführt.
Der Band erörtert die Gründe, die Emmenegger zu seinen Aufzeichnungen bewegten, schildert seine Suche nach Sujets in der freien Natur und dokumentiert die Hilfsmittel und Materialien, die er zum Malen einsetzte. Untersucht wird auch die Rolle von vorbereitenden Bleistiftskizzen, Fotografien und Farbnotizen. Rekonstruiert werden zudem Emmeneggers Testreihen zur Lösung technischer Probleme. So wird deutlich, wie der Maler herkömmliche Prozesse und Methoden einsetzte, abänderte, gelegentlich verwarf und neue erfand, und an welchen Stellen diese Vorgänge in seinen Werken zu sehen sind.
The Never Taken Images. Photographic Paper Archive 1880?1990. Hrsg. Cartier, Françoise; Cartier, Daniel; Beitr.: Koenig, Thilo; Schönegg, Kathrin. Deutsch; Englisch; Französisch. 2022. 244 S. 202 fb. 4 s/w-Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-091-9 Scheidegger & Spiess
«The Never Taken Images» dokumentiert ein einzigartiges Langzeitprojekt, das Françoise und Daniel Cartier seit 1998 verfolgen: Sie haben mehr als 900 verschiedene unfixierte Fotopapiere, Glasnegative und Filme aus der Zeit von 1880 bis 1990 zusammengetragen. Proben davon sind in Rahmen und Vitrinen montiert und entwickeln sich unter Lichteinwirkung während Ausstellungen über den Zeitverlauf höchst unterschiedliche Farbsättigungen. Die unter dem Titel «Wait and See» gezeigten Installationen ermöglichen es den Betrachtenden, der Zeit beim Vergehen zuzusehen.
Dieses Buch präsentiert den gesamten Testkatalog, den die Cartiers bis heute zusammengetragen haben. Rund 1000 Faksimileabbildungen der verschiedenen Fotopapiere vermitteln einen faszinierend realitätsnahen Eindruck der Farben und Materialitäten. Essays der Fotohistorikerin und Kuratorin Kathrin Schönegg sowie des Kunsthistorikers und Kritikers Thilo Koenig stellen diese künstlerische Forschung in den historischen und technologischen Kontext der Medienkunst. Zugleich ist «The Never Taken Images» eine Hommage an die industriell hergestellten lichtempfindlichen Bildträger als zentrale Symbole der langen vor-digitalen Periode der Fotogeschichte.
Meret Oppenheim. Mein Album. Das autobiografische Album «Von der Kindheit bis 1943» und die handgeschriebene Biografie. Hrsg. Wenger, Lisa; Corgnati, Martina. Deutsch; Englisch. 2022. 328 S. 189 fb. Abb. 33 x 22 cm. Leinen. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-093-3 Scheidegger & Spiess
Das komplexe und rätselhafte Werk Meret Oppenheims (1913–1985) hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Viel ist bisher über ihren Werdegang und ihre Kunst geschrieben worden und dennoch ist über die reale Person Meret Oppenheim nur wenig bekannt. Über sich selber hat sie sich stets in Schweigen gehüllt und die Veröffentlichung persönlicher Dokumente während zwanzig Jahren nach ihrem Tod untersagt.
Oppenheims 1958 zusammengetragenes Album «Von der Kindheit bis 1943» ist Tagebuch und eine Art Kunstwerk zugleich. Es versammelt Fotos, Objekte, Notizen und kurze Texte, aber auch Ideen und Konzepte für neue Werke und bietet sehr persönliche Einblicke in ihr privates Leben und Denken. In diesem Band ist es komplett und in Originalgrösse Seite für Seite farbig abgebildet und transkribiert. Begleitet wird es von einem ebenfalls autobiografischen Text, den Oppenheim 1970/71 niedergeschrieben hat und der hier auch in farbigen Abbildungen und als Transskript vollständig wiedergegeben ist. Eine Einführung der Herausgeberinnen Lisa Wenger und Martina Corgnati rundet dieses sorgfältig gestaltete Buch ab, das unser Bild der grossen Künstlerin um vollkommen neue Perspektiven bereichert.
Zürich Nord. Vom Dorf zur Global City. Hrsg. Ackeret, Christoph; Mack, Gerhard; Noser, Peter. Deutsch. 2022. 176 S. 200 fb. und 50 s/w-Abb. 28,5 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-090-2 Scheidegger & Spiess
Dienstleistungszentren, innovative Wohnsiedlungen, Hochschulanlagen: Heute ist Zürich Nord der dynamischste Teil der grössten Schweizer Stadt. Doch das war nicht immer so – das Gebiet war lange ländlich geprägt. Erst die Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr ermöglichte den Wandel hin zu einem globalen Wirtschaftsstandort. Anhand der drei Stadtteile Neu-Oerlikon, Leutschenbach und Glattpark wird dieser Wandel sichtbar gemacht. Jeder von ihnen brachte im Hinblick auf Eigentümerstrukturen, Absichten und Ziele eigene Voraussetzungen mit, auf die Planungen und Nutzungen mit unterschiedlichen Konzepten reagierten.
Dieses Buch ist ein Kaleidoskop aus Text und Bild: Drei Dutzend Autorinnen und Autoren beleuchten in kurzen Kapiteln Voraussetzungen und Motoren der Entwicklung von Zürich Nord und zeigen konkrete Lösungsvorschläge für die urbanen Herausforderungen auf. Dabei können die drei Musterfälle als paradigmatisch für aktuelle Fragen heutiger Stadtentwicklung gelten. Neben Architekten, Planerinnen, Mitgliedern der Stadtregierung und Verkehrsfachleuten kommen auch Anwohner, Politiker und CEOs internationaler Firmen zu Wort. Diese Vielzahl von Perspektiven lässt ein lebendiges Bild dieser Stadtquartiere und ihres Wandels entstehen.
Mit Beiträgen von Christoph Ackeret, Hubertus Adam, Kees Christiaanse, Max Dudler, Werner Huber, Daniel Kurz, Benedikt Loderer, Gerhard Mack, Peter Noser, André Odermatt, Silva Ruoss, Anna Schindler, Simone Ulmer, Richard Wolff u.a.
Augusto Giacometti. In einem förmlichen Farbentaumel. Die Biografie. Giacometti, Marco. Deutsch. 2022. 860 S. 450 fb. 30 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 85,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-03942-077-3 Scheidegger & Spiess
Über den Schweizer Maler Augusto Giacometti (1877–1947) existiert wohl einige Literatur, eine umfassende Biografie findet sich darunter aber bislang nicht. Der Künstler hat selbst zwei autobiografische Bücher geschrieben. Sie sind jedoch idealisierte Lebenserzählungen eines arrivierten Künstlers, bewusst unvollständig und ohne Quellenangaben, und sie datieren beschriebene Ereignisse spärlich und gar unkorrekt.
Die Lücke wird nun durch dieses grossformatige, zweibändige und reichhaltig illustrierte Werk geschlossen. Es ermöglicht zum ersten Mal Schritt für Schritt die Entwicklung von Augusto Giacomettis Arbeit zu verfolgen und bietet Einblick in sein Denken, seine Ansichten und Gefühle beim Betrachten, Komponieren und Malen. Zudem stellt es sein weit gespanntes Beziehungsnetz dar und geht auch auf sein Wirken als Kulturpolitiker ein. Einleitende und erläuternde Texte des Autors werden ergänzt durch kontextualisierte, chronologisch geordnete Originalzitate Augusto Giacomettis und von Menschen seines Umfeldes. Das Buch basiert auf jahrelanger Erforschung und Auswertung von mehr als 900, zum grossen Teil bisher unveröffentlichten Schriften des Künstlers sowie seiner Tagebucheinträge aus den 1930er-Jahren. Eine vollständige Liste seiner Ausstellungen zu Lebzeiten und ein kommentiertes Personenverzeichnis runden das Werk ab.
Siegfried Kuhn. Mein Leben als Pressefotograf. Kuhn, Siegfried. Hrsg.: Mathys, Nora; Schürpf, Markus. Deutsch. 2022. 356 S. 700 fb. 200 s/w-Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-041-4 Scheidegger & Spiess
Berühmtheiten aus Politik, Sport und Kultur zählten zu seinen Motiven, aber auch das Leben einfacher Leute, von Originalen und Aussenseitern: Mehr als drei Jahrzehnte lang war Siegfried Kuhn als Fotograf für die traditionsreiche Zeitschrift Schweizer Illustrierte unterwegs. "Siegfried Kuhn. Mein Leben als Pressefotograf" versammelt seine Erinnerungen. Anhand von Fotos, Reportagen und vielen weiteren Dokumenten erzählt Kuhn gegen hundert Geschichten aus der Perspektive des Mannes hinter der Kamera. Fotografien, die auf den Titelblättern und in den Reportagen erschienen, stehen neben solchen, die es nicht in den Druck schafften. Dieses fotomediale Schau- und Leseerlebnis ist zugleich eine fotohistorische Informationsquelle einer Epoche, für die Monografien noch rar sind. Als erfrischende Fotografenautobiografie der anderen Art gibt der Bildband einen Einblick in die Entstehung von Pressefotografien und ihren Weg in die Illustrierte und macht den Reporteralltag zwischen Sensation und Routine erlebbar, oft geprägt vom stundenlangen Warten bis zum entscheidenden Klick.
Open House. Designing Spaces for Living. Hrsg.: Lamunière, Simon. Englisch; Französisch. 2022. 336 S. 75 fb. und 15 s/w-Abb. 23 x 16,5 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-885-0 Scheidegger & Spiess
Das Phänomen der Tiny Houses ist aktuell ein Trendthema in zahlreichen Medien. Meist ist das Interesse an dieser architektonischen Form oberflächlich und getrieben von zeitgeistigen Utopien und Lifestyletrends. In Zeiten grosser Migrationsbewegungen aufgrund von Konflikten, Armut und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit oder des Klimawandels besteht jedoch vielerorts dringender echter Bedarf an kleinen temporären Unterkünften.
Open House diskutiert das Thema Temporäre Behausung in Architektur, Kunst, Design und humanitärer Hilfe. Internationale Autoren und Autorinnen untersuchen die Prinzipien und Absichten, die hinter solchen Konstruktionen stehen, und den Lebensstil, den sie vermitteln. Sie zeigen auf, wie sich diese Konzepte auf ihre Entstehungszeit, auf den Begriff des Lebensraums sowie auf pragmatische Kriterien beziehen. Darüber hinaus setzen sie sich anhand originaler Installationen und räumlicher Experimente mit Fragen individuellen Wohnens auseinander. Das Buch zeigt zudem rund 40 Entwürfe internationaler Künstlerinnen, Architekten, Designerinnen, Architekturschulen und Forschungseinrichtungen sowie humanitärer Organisationen.
Mit Beiträgen von Joseph Ashmore und Laura Keykoop, Vincent Barras, Donatella Bernardi, Gabriela Burkhalter, Elisabeth Chardon, Gilles Clément, Stephane Collet, Vilém Flüsser, Hans Hollein, Simon Lamunière, Fiona Meadows, Alessandro Mendini, Bruce Nauman, Charles Pictet, Evelyn Steiner, Daniel Zamarbide, Andrea Zittel.
"Pathways of Art. How Objects Get to the Museum. Hrsg.: Tisa Francini, Esther; Csernay, Sarah. Englisch. 2022. 440 S. 241 fb. 52 s/w-Abb. 27 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00" ISBN: 978-3-03942-097-1 Scheidegger & Spiess
Schweizer Grand Prix Design 2022. Susanne Bartsch, Verena Huber, Beat Streuli. Hrsg.: Bundesamt für Kultur BAK; Beitr.: von Fischer, Sabine; Niederhäuser, Anna; Rashed, Kareem; Strauss, Dorothea. Deutsch; Englisch; Französisch; Italienisch. 2022. 116 S. 30 fb. 30 s/w-Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03942-118-3 Scheidegger & Spiess
Susanne Bartsch lebt seit 1981 in New York, wo sie seither durch die Kreation ihrer legendär gewordenen Looks und Parties ein glanzvolles Gesamtkunstwerk geschaffen hat. Als Impresaria, Künstler-Agentin und grossherzige, offene Gastgeberin bewegt sie sich virtuos an der Schnittstelle von Mode, Make-Up, Aktivismus, Kunst, Musik und Performance.
Verena Huber hat sich in ihrem mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Wirken als Innenarchitektin, Forscherin, Autorin und Lehrerin eingehend mit den Fragen des Wohnens und Sich-Aufhaltens befasst. Bis heute bringt sie Menschen dazu, Räume und Dinge zu hinterfragen und in neue Zusammenhänge zu setzen. Mit ihrem kompromisslosen Schaffen und dem Blick über die Landesgrenzen hinaus hat sie die Schweizer Innenarchitektur stark mitgeprägt.
Der Künstler Beat Streuli setzt seit den frühen 1980er-Jahren Fotografie und Video ein, um Werke von starker visueller Wirkung zu schaffen. Obwohl Stadtlandschaften den Hintergrund seiner Bilder formen, stehen die Menschen und nicht die architektonischen oder strukturellen Elemente im Mittelpunkt seines Schaffens, das ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Strassenporträts weltweit gemacht hat.
2022 würdigt das Bundesamt für Kultur das Schaffen der drei mit dem Schweizer Grand Prix Design. Dieses Buch stellt sie durch je einen konzisen Text und ein Gespräch sowie eine Kurzbiografie vor, jeweils illustriert mit einer Bildstrecke mit Abbildungen aus ihren Archiven.
Train Zug Treno Tren. Treffen wir uns am Bahnhof – Imaginäre Reisen – Freie Bahn. Hrsg.: Lévêque-Claudet, Camille; Costantini, Marco; Donnadieu, Marc. Deutsch. 2022. 528 S. 372 fb. 29 s/w-Abb. 24 x 18 cm. Gb. EUR 95,00. CHF 95,00 ISBN: 978-3-03942-110-7 Scheidegger & Spiess
Seit ihrer Erfindung beflügelt die Eisenbahn Fantasie und Schaffenskraft von Künstlerinnen und Künstlern aller Gattungen. Film, Fotografie, Malerei, Collage, Design, Video und Kunsthandwerk – sie alle haben sich lustvoll mit den Themen auseinandergesetzt, die durch das Bahnreisen in die Welt kamen. Lokomotiven, Schienenstränge, Bahnhöfe, aber auch das Erlebnis des Unterwegsseins, Fernweh, Fortschritt, Coolness in Design und Lebensgefühl waren Ursprung zahlloser Kunstwerke, von 1844 bis in die Gegenwart.
Wege der Kunst. Wie die Objekte ins Museum kommen. Hrsg.: Tisa Francini, Esther; Csernay, Sarah. Deutsch. 440 S. 241 fb. 52 s/w-Abb. 27 x 17 cm. Pb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2022. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-096-4 Scheidegger & Spiess
Kunstwerke nicht-westlicher Kulturen in europäischen und amerikanischen Museen sind aktuell Gegenstand kontroverser Debatten. Wie genau diese Sammlungen von Artefakten aus Afrika, Nord- und Südamerika, Asien und Ozeanien im Globalen Norden über Jahrhunderte hinweg zusammengetragen wurden und wie solche Werke auch heute noch erworben und gehandelt werden, wird kritisch unter die Lupe genommen. Die Forderungen nach ihrer Rückgabe an die Herkunftsländer werden lautstark vorgetragen.
Das Museum Rietberg in Zürich, eines der renommiertesten Museen für aussereuropäische Kunst in Europa, hat sich in einem umfangreichen Ausstellungsprojekt mit der durchaus ambivalenten Geschichte der eigenen Sammlung auseinandergesetzt. Die Aufsätze ausgewiesener Expertinnen und Experten in diesem illustrierten Lesebuch erkunden die Wege ausgewählter Objekte von ihren Ursprüngen bis ins Museum. Sie beleuchten dabei insbesondere auch die Bedeutungsverschiebungen, die sich für diese Artefakte im Laufe der Transfers ergeben haben. Und sie machen deutlich, wie wichtig Provenienzforschung für das Verständnis der oft komplexen Biografien von Kunstwerken und für eine kritische Sammlungsgeschichte ist.
«Wege der Kunst» bietet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um den Status und die Bedeutung nicht-westlicher Kunst im globalen Norden. Der Band vermittelt ein Bewusstsein für koloniale und postkoloniale Kontexte des Handels mit und des Sammelns von Kunstwerken nicht-westlicher Kulturen und trägt dazu bei, neue Museumsnarrative zu etablieren.
Mit Beiträgen von Annette Bhagwati, Johannes Beltz, David Blankenstein, Martin Brauen, Claire Brizon, Alice Cheng, Sarah Csernay, Eberhard Fischer, Antje Grothe, Nanina Guyer, Mira Jossen, Kim Karlsson, Brigitte Koyama-Richard, Axel Langer, Michaela Oberhofer, Cecilia Pardo, Christian Prager, Alexandra von Przychowski, Esther Tisa Francini, Khanh Trinh und Rosine Vuille.
Max Alioth. Architekt, Zeichner, Wegbereiter. Hrsg.: Keusch, Beat; Jehle-Schulte Strathaus, Ulrike; Beitr.: Diener, Roger; Jehle-Schulte Strathaus, Ulrike; Melilli, Vincent; Ruby, Andreas; Fotos von Hasenbühler, Serge; Vogt, Christian. Deutsch; Englisch. 2022. 160 S. 80 fb. und 50 Abb. 24,5 x 17 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-089-6 Scheidegger & Spiess
Der Basler Max Alioth (1930–2010) war eine bedeutende Figur der Deutschschweizer Architektur- und Kulturszene, unter anderem engagierte er sich im Schweizerischen Werkbund und beim Aufbau von kulturellen Einrichtungen. Zudem hat er – zusammen mit seiner Frau Susanna Biedermann – die École Supérieure des Arts Visuels in Marrakesch (ÉSAV) gegründet und die Pläne für deren Gebäude entworfen. Alioth war auch Mitgründer des Architekturmuseums in Basel, aus dem das Schweizerische Architekturmuseum S AM hervorgegangen ist.
Diese erste Monografie über Max Alioth beleuchtet sein Schaffen aus vielfältigen Perspektiven. Ausgewählte Bauten aus dem Zeitraum 1961–2007 werden ausführlich vorgestellt, mit Fotografien, Plänen und Texten. Darunter sind Einfamilienhäuser, eine Altersresidenz, Mehrfamilienhäuser, das Antikenmuseum Basel und die Sammlung Ludwig sowie die erwähnte École Supérieure des Arts Visuels in Marrakesch.
Daneben präsentiert das Buch auf 35 Seiten Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle Alioths. Abgerundet wird es durch Texte des Architekten Roger Diener, von Andreas Ruby, dem Direktor des S AM, und von Vincent Melilli, dem Direktor der ÉSAV, sowie von Ulrike Jehle-Schulte Strathaus.
Gravèe dans le temps. L`ècole darts appliquès de La Chaux-de-Fonds 1872?2022. Hrsg.: Hellmann, Anouk; Pfister, Marc; Beitr.: Corthésy, Catherine; Deléderray-Oguey, Isaline; Hellmann, Anouk; Vuillême, Bernard. Französisch. 2022. 250 S. 250 fb. 50 s/w-Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-883-6 Scheidegger & Spiess
Die École d`art appliqués de La Chaux-de-Fonds ist fest mit der Geschichte der Stadt im Neuenburger Jura als einem Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie verbunden. Gegründet wurde sie 1872 auf private Initiative der lokalen Société des patrons graveurs als Ausbildungsstätte für das Handwerk der Graveure, welche die Gehäuse von Taschen- und Armbanduhren kunstvoll dekorierten. Als eine der ältesten Kunstschulen der Schweiz hat sie über die Jahrzehnte diversifizierte und neue Ausbildungsprogramme angeboten, von denen einige heute schweizweit einzigartig sind. Ihr berühmtester Absolvent ist zweifellos der in La Chaux-de-Fonds als Charles-Édouard Jeanneret geborene Architekt Le Corbusier (1887–1965).
Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens zeichnet dieses als Nachschlagewerk konzipierte Buch die Geschichte der Schule nach. Der erste, historische Teil dokumentiert ihre Entwicklung unter der Leitung der bislang sieben Direktoren. Der zweite, reich bebilderte Teil zeigt anhand zahlreicher Gegenstände aus der Sammlung der Schule, wie und was unterrichtet wurde und was die École d`art appliqués de La Chaux-de-Fonds als Ausbildungsstätte für Produktdesign, visuelle Kommunikation und Mode heute ausmacht.
Rudolf Koller. Die Skizzenbücher. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Beyer, Jonas; Faessler, Silvan; Nold, Simone-Tamara. Deutsch. 2022. 96 S. 60 fb. und 10 Abb. 23,5 x 17 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03942-085-8 Scheidegger & Spiess
Rudolf Koller (1828–1905), der Maler der berühmten Gotthardpost, war ein passionierter Zeichner, der gerade in diesem Medium bis heute ausgesprochen modern wirkt. Obwohl das Spektrum seiner Motive recht eng war – Kühe und Schafe zählten zu den Favoriten –, so tendierte er mit zunehmender Kenntnis des Gegenstandes mehr und mehr zu kürzelhaften, fast schon abstrakten «Notationen». Diese brachte er weniger um der Motive selbst willen zu Papier, vielmehr dienten sie der Aushandlung von Formfragen.
Die meisten Zeichnungen Rudolf Kollers finden sich in Skizzenbüchern, die das Kunsthaus Zürich aufbewahrt. Dieses Buch bietet nun erstmals einen faszinierenden Einblick in diesen schier unermesslichen zeichnerischen Kosmos. Es erscheint anlässlich einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich im Sommer 2022 und bringt die eher im zeichnerischen Werk sichtbare progressive Seite des berühmten Künstlers zum Vorschein, der bislang als «Tiermaler» nur unzulänglich beschrieben und gewürdigt wurde.
 
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