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Scheidegger & Spiess |
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Leonor Fini. Catalogue Raisonné of the Oil Paintings. Hrsg.: Overstreet, Richard; Zukerman, Neil; Beitr.: Overstreet, Richard; Webb, Peter; Zukerman, Neil; Vorwort von Weinstein, Rowland; Einleitung von Zukerman, Neil P.Englisch. 2021. 672 S. 1160 fb. Abb. 30,0 x 24,0 cm. Gb.EUR. 350,00. CHF 380,00 ISBN: 978-3-85881-843-0 Scheidegger & Spiess
Leonor Fini (1907–1996) war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit in der Kunstszene des 20. Jahrhunderts. Obwohl sie 1936 an der berühmten Ausstellung Fantastic Art, Dada and Surrealism im Museum of Modern Art in New York teilnahm und mit Künstlern wie Max Ernst, Georges Bataille und Jean Cocteau befreundet war, liess sie sich nie von der surrealistischen Bewegung vereinnahmen. Sie legte viel Wert auf ihre Unabhängigkeit, bildete sich selbst weiter und war bekannt für ihren provokativen Stil und ihre Eleganz. Fini war neben ihrer Tätigkeit als Malerin auch eine leidenschaftliche Illustratorin, Autorin und Designerin für Theater, Ballett, Oper und Kino.
Dieser reich illustrierte Catalogue raisonné zeigt mehr als 1100 Ölgemälde der Künstlerin und wird ergänzt durch Beiträge der Fini-Experten Richard Overstreet und Neil Zukerman sowie eine aktualisierte Biografie Finis des britischen Kunsthistorikers Peter Webb.
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Gestundete Zeit. 100 Jahre Hans Josephsohn. Hrsg.: Keller, Claudia; Küster, Bärbel; Beitr.: Bushart, Magdalena; Frey, Denise; Hahn, Daniela; Hartog, Arie; Keller, Claudia; Küster, Bärbel; Lammert, Angela; Laner, Iris; Märkli, Peter; Meinherz, Ulrich; Reuter, Guido; Wallner, Julia. Deutsch. 2021. 240 S. 350 fb. u. 50 Abb. 28,0 x 22,0 cm. Gb.EUR. 38,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-85881-687-0 Scheidegger & Spiess
Hans Josephsohn gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Er schuf in sechs Jahrzehnten ein umfangreiches, radikal eigenständiges Œuvre. 1920 in Königsberg geboren, emigrierte er zunächst nach Italien und dann nach Zürich, wo er von 1938 bis zu seinem Tod 2012 lebte. Josephsohn, einer der vielen Geflüchteten des 20. Jahrhunderts, war kein Zeitflüchtiger: Seine Zeit ist, mit Ingeborg Bachmann gesprochen, eine «gestundete Zeit», eine aufgeschobene, eine gedehnte Zeit im Bewusstsein ihrer Präsenz.
Anlässlich von Josephsohns 100. Geburtstag diskutieren die Beiträge in diesem Band Aspekte von Zeitlichkeit im Umgang mit dem Material sowie Arbeitstechniken, Übersetzungsprozesse und Narrationsformen. Sie beleuchten das oft als zeitlos-archaisch beschriebene Werk Josephsohns in zeithistorisch-politischen und künstlerischen Kontexten. Eine Fotostrecke von Jules Spinatsch wirft einen neuen Blick auf die Skulpturen in öffentlichen Räumen.
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PRIX ELYSÉE. The Nominees` Book 2020–2022. Hrsg.: Tatyana Franck. Interviews geführt von Lydia Dorner. In Zusammenarbeit mit dem Musée de l`Elysée, Lausanne. Engl. Dtsch. 2021. 152 S., 98 fb. u. 6 sw Abb. 24 x 32 cm. Br. EUR 38,00 CHF 39,00
ISBN: 978-3-03942-013-1 Scheidegger & Spiess
Das Musée de l`Elysée in Lausanne, eines der renommiertesten Fotomuseen Europas, vergibt seit 2014 den Prix Elysée. Junge Fotokunstschaffende sind jeweils eingeladen, ein Fotobuchprojekt einzureichen. Der Preis ist die Buchrealisierung des Gewinnerbeitrags und für die Gewinnerin oder den Gewinner ein wichtiger Schritt in der künstlerischen Laufbahn. Dieser Band dient als Blick hinter die Kulissen und zeigt die Projektvorschläge der Nominierten, die im Frühjahr 2021 der Jury des Prix Elysée vorgelegt werden.
Die diesjährigen Nominierten, Alexa Brunet, das Duo Arguiñe Escandón und Yann Gross, Magali Koenig, Thomas Mailaender, Moises Saman, Assaf Shoshan, Alys Tomlinson und Kurt Tong, gewähren anlässlich der vierten Ausgabe des Wettbewerbs Einblick in erste Skizzen, Entwürfe und fotografische Studien. Der Band dokumentiert die jeweilige Projektentstehung vom Konzept über Bildauswahl bis hin zur Gestaltung. Gespräche mit den Nominierten reflektieren deren enge Zusammenarbeit mit dem Museum und vertiefen die visuellen Portfolios. So wird der individuelle Schaffensprozess sichtbar und zugleich ein Querschnitt gegenwärtiger fotokünstlerischer Produktion präsentiert.
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Irma Städtler – Steine. Hrsg.: Städtler, Irma; Hrsg.: Jans, Werner Ignaz; Beitr.: Freiburghaus, Dorothee. Deutsch. 2021. 136 S. 66 fb. und 95 s/w-Abb. 27 x 19 cm. Gb.EUR. 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-698-6 Scheidegger & Spiess
Wuchtige Hände stemmen sich aus Alabaster und Kalkstein, suchen Halt und klammern sich fest. Sie umschlingen die gewundenen Körper, die aus Städtlers Plastiken wachsen. Die 1956 geborene Schweizer Bildhauerin lässt mit ihren Skulpturen gedrungene Körperwelten entstehen, steinerne Gehäuse, in die sie für die ihnen innewohnenden Gestalten Öffnungen bricht.
Das Buch zeigt die Vielfalt und Entwicklung von Städtlers Werken, die zwischen 1986 und 2019 entstanden sind. Ein Panoptikum von Türmen, Stelen, Trögen, Zellen und Figurengruppen, die urmenschlichen Gefühlen und Bedürfnissen Form geben.
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Surrounded by Art. The Julius Baer Art Collection. Hrsg.: Staubli, Barbara; Hatebur, Barbara; Beitr.: Blättler, Alexandra; Carmine, Giovanni; Gross, Samuel; Hatebur, Barbara; Morgenthaler, Daniel; Reust, Hans Rudolf; Schmidt, Kristin; Staubli, Barbara; Wietlisbach, Nadine; Zürcher, Isabel; Vorwort von Bär, Raymond J.Englisch. 2021. 404 S. 333 fb. 25 s/w-Abb. 29,0 x 22,0 cm. Gb.EUR. 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-874-4 Scheidegger & Spiess
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Umgeben von Kunst. Die Julius Bär Kunstsammlung. Hrsg.: Staubli, Barbara; Hatebur, Barbara; Beitr.: Blättler, Alexandra; Carmine, Giovanni; Gross, Samuel; Hatebur, Barbara; Morgenthaler, Daniel; Reust, Hans Rudolf; Schmidt, Kristin; Staubli, Barbara; Wietlisbach, Nadine; Zürcher, Isabel; Vorwort von Bär, Raymond J.Deutsch. 2021. 404 S. 333 fb. 25 s/w-Abb. 29,0 x 22,0 cm. Gb.EUR. 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-694-8 Scheidegger & Spiess
Die Kunstsammlung der Bank Julius Bär umfasst eine grosse Auswahl zeitgenössischer Schweizer Kunst. Mehr als 5000 Kunstwerke in verschiedensten Medien – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videos und Zeichnungen – prägen heute die Sitzungsräume, Personalrestaurants, Büros, Foyers und Gänge der Bank an all ihren Standorten weltweit. Seit ihrer Gründung 1981 durch Hans J. Bär (1927–2011) ist die Sammlung Ausdruck der tiefen Überzeugung, dass Kunst am Arbeitsplatz die Gesprächskultur fördert.
Dieses Buch präsentiert eine umfassende Übersicht über die Werke der Sammlung und bietet Einblicke in deren Entstehung und Entwicklung über die letzten vier Jahrzehnte. 35 künstlerische Positionen – u. a. von John M Armleder, Silvia Bächli, Miriam Cahn, Lutz & Guggisberg, Markus Raetz, Shirana Shahbazi und Roman Signer – werden in ausführlichen Werkgruppen illustriert und von einem Kurztext begleitet.
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Lawrence Weiner. Attached by Ebb and Flow. Hrsg.: Camarda, Antonella; Beitr.: Weiner, Lawrence; Camarda, Antonella. Englisch; Italienisch. 2021. 144 S. 30 fb. Abb. 22 x 16 cm. Pb.EUR. 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-847-8 Scheidegger & Spiess
Lawrence Weiner, geboren 1942 in New York, ist eine Schlüsselfigur der frühen Konzeptkunst, dessen Werk sich durch die Verwendung von Sprache als künstlerisches Medium auszeichnet. Seine Installation ATTACHED BY EBB AND FLOW im Ausstellungspavillon des Museo Nivola in Orani auf Sardinien verweist auf die Gezeiten und steht in Beziehung zur Erfahrung von Exil und Umsiedlung des sardischen Künstlers Costantino Nivola wie auch zur aktuellen Flüchtlingskrise im Mittelmeer. Auf Wände appliziert, stehen sich Übersetzungen des Werktitels aus dem Englischen ins Italienische und in das lokale Sardu gegenüber. Die unterschiedlichen Wörter und Satzgefüge eröffnen mannigfache Lese- und Interpretationsmöglichkeiten – basierend auf den kulturell und geografisch verschiedenen Assoziationen, die an die Sprachen geknüpft sind. |
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HOF NR. 4233. Ein langer Abschied. Fotografien von Tomas Wüthrich Texte von Peter Pfrunder und Balz Theus. Franz. 2021. 168 S, 73 Duplex-Abb. 23 x 30 cm. Gb. EUR 48,00 CHF 39,00
ISBN: 978-3-85881-878-2 Scheidegger & Spiess
Die gleichnamige Ausstellung im Musée gruérien in Bulle findet voraussichtlich vom 4. März bis 6. Juni 2021 statt.
Der Fotograf Tomas Wüthrich wuchs auf einem Bauernhof in Kerzers im Kanton Freiburg auf. Als dieser aufgelöst werden muss, hält er die letzten zwölf Monate täglicher Arbeit seiner Eltern und die Momente der Aufgabe des Hofs mit der Kamera fest: die Unterschrift des Vertrags mit dem neuen Pächter, den Abtransport der Kühe, das letzte grosse Aufräumen im leeren Stall. Entstanden sind Bilder von einer Nähe, wie sie nur selten zu sehen sind. Seine schwarz-weissen Fotografien zeigen ein individuelles Schicksal, das stellvertretend für das kollektive Bauernsterben und den tiefgreifenden Wandel steht, in dem sich die Landwirtschaft in der Schweiz schon seit vielen Jahren befindet.
Das Buch zeigt eine sorgfältige Auswahl und Anordnung von 73 Fotografien. Peter Pfrunder, Direktor der Fotostiftung Schweiz, verortet die Bildserie historisch innerhalb der Bauernfotografie. Der Journalist Balz Theus beleuchtet den bäuerlichen Strukturwandel und eröffnet mittels Gesprächsauszügen mit den Eltern Wüthrichs einen intimen Einblick in ihr Leben.
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Pia Zanetti. Fotografin. Hrsg.: Pfrunder, Peter; Trösch, Jürg; Beitr.: Pfrunder, Peter; Olonetzky, Nadine; Fotos von Zanetti, Pia. Deutsch. 196 S. 153 fb. und 199 s/w-Abb. 34 x 24 cm. Gb. Scheidegger & Spiess Verlag Zürich 2021. EUR. 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-008-7 Scheidegger & Spiess
Die Fotografin Pia Zanetti, geboren 1943, arbeitete nach ihrer Lehre als Fotografin in Basel ab 1963 für die wichtigsten in- und ausländischen Printmedien und für zahlreiche NGOs. Hartnäckig behauptete sie sich in einer Domäne, die lange Zeit von Männern dominiert wurde. Sie bereiste zunächst Europa, später die ganze Welt. Dabei galt ihr Interesse immer den Menschen, die sie auf der Strasse, bei der Arbeit oder in der Freizeit aufnahm. Einfühlsam, kritisch und präzis hielt sie kleine und grosse Dramen fest – in einem Alltag, der immer auch von der Politik mitgeprägt war.
«Pia Zanetti. Fotografin» gibt mit einem umfangreichen Bildteil Einblick in das langjährige und vielfältige Schaffen der Fotojournalistin. Aus ihrem Archiv wurden jene Aufnahmen ans Licht geholt, die mehr als Dokumente sind – einprägsame Bilder, in denen Pia Zanetti Ereignissen und Begegnungen mit Menschen ein Stück Poesie abgerungen hat. Nadine Olonetzky zeichnet Pia Zanettis Werdegang und ihr Schaffen nach, Peter Pfrunder beschäftigt sich mit ihrem charakteristischen Blick und der Wirkung ihrer Bilder. Eine Würdigung von Leben und Werk einer Fotografin, die mit der Kamera die Solidarität und den Widerstand gegen Unrecht festhielt, aber auch jene glücklichen Momente einfing, in denen Träume wahr werden.
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"Le nouveau Kunsthaus Zürich. Musée pour l'art et le public. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Becker, Christoph; Dreyer, Nike; Fiechter, Rahel; Haerle, Peter; Kessler, Thomas; Kielholz, Walter B.; Mauch, Corine; Odermatt, André; Quellenberg, Björn; Rösler Häfliger, Wiebke; Schindler, Anna; Schumacher, Christina; Varadinis, Mirjam. Französisch. 03.12.2020. ca 52 S. 62 farbige und 4 s/w-Abbildungen. 23,0 x 19,0 cm. Pb.. EUR 15,00. CHF 15,00" ISBN: 978-3-85881-876-8 Scheidegger & Spiess
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Das neue Kunsthaus Zürich. Museum für Kunst und Publikum. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Becker, Christoph; Dreyer, Nike; Fiechter, Rahel; Haerle, Peter; Kessler, Thomas; Kielholz, Walter B.; Mauch, Corine; Odermatt, André; Quellenberg, Björn; Rösler Häfliger, Wiebke; Schindler, Anna; Schumacher, Christina; Varadinis, Mirjam. Deutsch. 03.12.2020. ca 52 S. ca. 62 farbige und 4 s/w-Abbildungen. 23,0 x 19,0 cm. Pb.. EUR 15,00. CHF 15,00 ISBN: 978-3-85881-696-2 Scheidegger & Spiess
Im Dezember 2020 wird David Chipperfields markanter Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich fertiggestellt. Damit ist das Kunsthaus auf nahezu doppelte Grösse gewachsen und – zusammen mit den vorangegangenen Umbauten und Sanierungen der älteren Gebäude – zu einem zeitgemässen Kunstmuseum des 21. Jahrhunderts geworden.
Nach dem im Frühjahr 2020 erschienenen Band «Die Baugeschichte des Kunsthaus Zürich 1910–2020» stellt dieses Buch nun das neue Kunsthaus umfassend vor. Es zeigt auf, wie die Bauaufgabe für ein Museum im 21. Jahrhundert gelöst werden konnte. Konzise Texte, Aussagen von Projektbeteiligten und von künftigen Besucherinnen und Nutzern sowie zahlreiche Abbildungen zeichnen den Entstehungsprozess des Erweiterungsprojekts und den Bauablauf nach und betrachten das vollendete Werk aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Buch beleuchtet auch die Bedürfnisse, die ein Museumsbau heutzutage erfüllen muss. Es untersucht, welche architektonischen und städtebaulichen Qualitäten gefragt sind und welche finanziellen und organisatorischen Herausforderungen dies alles für die Projektrealisierung bedeutete. In einem Gespräch mit Expertinnen und Experten wird schliesslich der Frage nachgegangen, wie der Neubau und das neue Kunsthaus insgesamt die unmittelbare Umgebung und die Stadt als Ganzes verändern.
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"The New Kunsthaus Zürich. Museum for Art and Public. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Becker, Christoph; Dreyer, Nike; Fiechter, Rahel; Haerle, Peter; Kessler, Thomas; Kielholz, Walter B.; Mauch, Corine; Odermatt, André; Quellenberg, Björn; Rösler Häfliger, Wiebke; Schindler, Anna; Schumacher, Christina; Varadinis, Mirjam. Englisch. 03.12.2020. ca 52 S. 62 farbige und 4 s/w-Abbildungen. 23,0 x 19,0 cm. Pb.. EUR 15,00. CHF 15,00" ISBN: 978-3-85881-875-1 Scheidegger & Spiess
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American Readers at Home – New Cut. Balland, Ludovic / Mayor, Pauline / Balland, Ludovic. Englisch. 2020. 276 S., 69 fb. u. 139 sw Abb. 24 x 33 cm. EUR 38,00 CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-880-5 Scheidegger & Spiess
«Ein faszinierendes Zeitdokument der Widersprüchlichkeiten», schrieb Die Zeit, als «American Readers at Home» 2018 erschien. Der Schweizer Publizist Daniel Binswanger nannte es «die Psychoanalyse der amerikanischen Mediennutzung». Bald schon war das Buch vergriffen, was wohl auch an den vielen Auszeichnungen lag, die es erhielt: German Design Award 2019 in Gold, Schönste Deutsche Bücher, Schönste Schweizer Bücher.
Nun legt der Gestalter und Fotograf Ludovic Balland eine neue Zusammenstellung seines vielbeachteten Materials vor: «American Readers at Home – New Cut». Auf 276 Seiten verbinden sich Fotografien von Stadtlandschaften, Interviews mit amerikanischen Zeitungslesern über ihre Mediengewohnheiten, Fotoporträts derselben Menschen sowie Faksimiles von Zeitungsseiten und zu Collagen zusammengefügte Statements über den Zustand der USA im 21. Jahrhundert. Aufgenommen hat Ludovic Balland die Interviews und die Fotografien im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Aber nichts davon hat an Aussagekraft oder Dringlichkeit verloren – im Gegenteil! Julien Gester, Kulturjournalist für die französische Tageszeitung Libération, und der Kurator Hilar Stadler haben neue Vorworte beigesteuert. |
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IMMER NUR DAS PARADIES..Augusto Giacometti – Die Tagebücher 1932–1937. Hrsg.: und kommentiert von Caroline Kesser. 2020. 280 S. 84 fb., 14 sw Abb. 18,5 x 23 cm. Gb. EUR 48,00 CHF 49,00
ISBN: 978-3-85881-684-9 Scheidegger & Spiess
Der Maler Augusto Giacometti (1877–1947) entstammt der berühmten Bergeller Künstlerfamilie. Geboren in Stampa, lebte er ab 1915 in Zürich, wo er in seinem Atelier an der Rämistrasse Sammlerinnen und Auftraggeber empfing. Giacometti machte sich mit symbolistischen Gemälden einen Namen und bekam grosse öffentliche Aufträge für Fresken, Glasfenster und Mosaike. Er wird als Pionier der Abstraktion heute vor allem für die unvergleichliche Leuchtkraft seiner Farben bewundert. Als Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission war er zudem schweizweit einflussreich. In den Jahren 1932 bis 1937 schrieb Giacometti vier Tagebücher. Bislang unveröffentlicht, zeigen sie ihn als verletzliche Persönlichkeit, die das zunehmend dramatische Weltgeschehen von sich fernhielt und schrieb: «Man sollte immer nur das Paradies malen».
Die renommierte Kunsthistorikerin Caroline Kesser hat die aufschlussreichen Selbstzeugnisse für diese Buchausgabe transkribiert. In einer Einführung und in Kommentaren liefert sie Erhellendes zu Werk und Umfeld des Künstlers und holt Vergessenes und Unbekanntes ans Licht. Reich illustriert mit den Skizzen aus den Tagebüchern, mit Ölgemälden, Fresken und Pastellen, gibt Immer nur das Paradies einen Einblick in Giacomettis Atelieralltag und Reisen sowie in die Zürcher Kulturszene jener Jahre.
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Jun Kaneko. A Retrospective. Brown, Glenn R. Englisch. 2020. 256 S. 200 fb. Abb. 30,0 x 24,0 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 75,00 ISBN: 978-3-85881-865-2 Scheidegger & Spiess
Der 1942 im japanischen Nagoya geborene und seit 1986 in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska lebende Künstler Jun Kaneko spielte eine entscheidende Rolle in der Etablierung moderner Keramikkunst. Dieses Buch bietet eine vollkommen neue und detaillierte Betrachtung seiner Keramik, aber auch seiner Zeichnungen, Malerei, Installationen und Bühnenausstattungen für Opern. Neben Kanekos künstlerischer Ausbildung, seiner Verbindung zum bekannten California Clay Movement und seinen wichtigen öffentlichen Aufträgen legt das Buch als erstes überhaupt einen Schwerpunkt auf die letzten zwanzig Schaffensjahre.
Basierend auf Gesprächen mit Jun Kaneko seit 2002, reflektiert Glen R. Brown jene Konzepte, die Kanekos Kunst bestimmt haben, und verortet sie zwischen dem Ethos des japanischen Shintoismus, westlicher art informel und Abstraktem Expressionismus. Auf dieser Grundlage wird Kanekos unermüdlicher Schaffensprozess mit seinen zahlreichen Werken gewürdigt – von den kolossalen glasierten Keramik-Dangos zu den farbenfrohen Bühnenbild- und Kostümentwürfen für Opern wie «Madama Butterfly», «Die Zauberflöte» und «Fidelio».
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Bern modern.Wohnbauten der 1920er- und 1930er-Jahre in den Berner Quartieren. 2020. Hrsg.: Gentner, Ralph; Jakob, Markus. Beitr.: Jakob, Markus, Loock, Ulrich; Ringeisen, Yorick, Schnell, Dieter. Fotos:Telley, Thomas. 136 S., 51 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,00 CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-635-1 Scheidegger & Spiess
Seit den späten 1920er-Jahren hielt eine zurückhaltende Moderne Einzug in den Berner Städtebau. Es entstanden Wohnhäuser, die einen Auftritt haben, ohne aufdringlich zu wirken. Sie strahlen eine gewisse Noblesse, auch eine Urbanität aus, die nach 1940 verloren ging. Diese Architektur spielt im Stadtbild eine wichtige Rolle, wurde indessen noch nie genau untersucht.
Der vor Langem ausgewanderte Berner Autor Markus Jakob spürt den über dreissig Häusern spazierend nach, im Breitenrain, im Kirchenfeld, im Mattenhof, in der Länggasse und anderswo. Die Fotografen Thomas Telley und Adrian Scheidegger begleiten ihn mit unkonventionellen Aufnahmen. Das Buch wirft einen so liebevollen wie kritischen Blick auf die heutige Gestalt der Stadt. Als Kompendium der Wohnbauten der 1930er-Jahre ergänzt es die vorhandenen Dokumentationen über bekanntere Zeugnisse der Moderne in Bern, wie etwa Bauten von Otto Salvisberg oder Hans Brechbühler, die hier nur gestreift werden. Die Autoren tragen zu diesem vielschichtigen Bild der Berner Stadtteile bei, die authentische, charakterreiche Quartiere sind. Versucht wird nicht zuletzt, daraus auch Lehren und Perspektiven für die stadtplanerische Zukunft zu ziehen. |
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Christoph Hänsli – Die Konferenz der Dinge. Hrsg.: Stern-Preisig, Franziska; Beitr.: Hackenberger, Christian; Hug, Cathérine; Judin, Juerg; Karstens, Pay Matthis; Krohn, Tim; Meschede, Friedrich; Molinari, Gianna; Porath, Erik; Schalansky, Judith; Schweikert, Ruth; Vedder, Ulrike; Fotos von Unger, Heinz; Vorwort von Stern-Preisig, Franziska. Deutsch. 2020. 100 S. 39 fb. Abb. 29,5 x 21,0 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-002-5 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Konzeptkünstler Christoph Hänsli, geboren 1963 und international bekannt geworden durch das Werk «Mortadella», bedient sich in erster Linie der Malerei als Medium. Als Motive wählt er häufig Gegenstände, die an Alltäglichkeit kaum zu überbieten sind. So entstehen empathische Porträts von Staubsaugern, Koffern, Biergläsern, Archivschachteln oder auch vom Hauptschalter eines Krematoriums. Vergänglichkeit, Abwesenheit und Erinnerung sind wichtige Themen seines Schaffens.
In diesem Buch haben zehn Autorinnen und Autoren ein Bild gewählt, das sie besonders anspricht, und einen Text dazu verfasst. Dazu gehören die Schriftstellerinnen Judith Schalansky, Ruth Schweikert und Gianna Molinari und der Schriftsteller Tim Krohn, die Galeristen Juerg Judin und Pay Matthis Karstens, der Kurator Friedrich Meschede und die Kuratorin Cathérine Hug, die Literaturwissenschaftlerin Ulrike Vedder, der Chemieprofessor Christian Hackenberger und der Philosoph, Medienwissenschaftler und Künstler Erik Porath. So ist eine wunderbar liebevolle Hommage an die berückende Banalität der Dinge entstanden.
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Kiki Smith. Hearing You with My Eyes.Hrsg.: Schmidlin, Laurence; Beitr.: Jones, Amelia; Le Feuvre, Lisa; Schmidlin, Laurence. Englisch; Französisch. 2020. 192 S. 125 fb. Abb. 21,0 x 16,5 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-867-6 Scheidegger & Spiess
Das Werk von Kiki Smith ist eine Meditation über den menschlichen Körper. Die 1954 geborene amerikanische Künstlerin beobachtet unsere Physis in ihrer Materialität und unter vielerlei Bedingungen, die ihre irdische Existenz ausmachen – sei es unter dem Blickwinkel der Politik, der Spiritualität, der Kontrolle oder des Ekels. Sie begreift den Körper als Hülle und in einzelne Fragmente zerlegbar und arbeitet zunächst vor allem auf Papier, da dessen Brüchigkeit sie an die menschliche Haut erinnert. Darauf folgt die Gestaltung lebensgrosser Skulpturen als Ausdruck von Smiths Auseinandersetzung mit der Beziehung des Menschen zu seiner Umgebung.
Die Textbeiträge dieser neuen Monografie befassen sich mit der sinnlichen Dimension von Smiths Œuvre, das ein aktives Wahrnehmen voraussetzt und nach einer Schärfung und nicht selten nach einer Neugewichtung der menschlichen Sinne verlangt. So konfrontiert das reich illustrierte Buch die Leserin und den Leser mit dem eigenen Körper, indem es dazu auffordert, die eigene Rolle in dem uns umgebenden Ganzen zu reflektieren.
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Albert Trachsel 1863–1929. Hrsg.: Vögele, Christoph; Beitr.: Blome, Diana; Byland, Robin; Ullmann, Larissa; Vögele, Christoph. Deutsch. 2020. 192 S. 142 fb. Abb. 28,0 x 22,0 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-001-8 Scheidegger & Spiess
Der Genfer Maler, Zeichner und Aquarellist Albert Trachsel (1863–1929) zählt zu den wichtigsten und eigenwilligsten Gesamtkünstlern um 1900. Nach einem Studium der Architektur reist er nach Paris, wo er sich mit den Symbolisten austauscht und neben Ferdinand Hodler und Félix Vallotton 1892 beim ersten Salon de la Rose-Croix aquarellierte Zeichnungen kühner Fantasiearchitekturen aus seinem Album «Les Fêtes réelles» ausstellt. Zurück in Genf wendet sich Trachsel ab 1902 autodidaktisch der Ölmalerei zu. Ab 1904 entsteht sein symbolistisches Hauptwerk, die «Traumlandschaften», die sich durch ein strahlendes Kolorit sowie eine auffällige Abstraktion auszeichnen.
Mehr als 30 Jahre nach der letzten grossen Einzelausstellung zeigt das Kunstmuseum Solothurn nun eine umfassende Retrospektive zu Albert Trachsel. Reich bebildert, bietet die vorliegende Monografie einen detaillierten Überblick seines Schaffens und gibt Aufschluss über die Rezeptionsgeschichte sowie über die bedeutenden Schweizer Sammler seines Werks, Oscar Miller, Josef und Gertrud Müller und Richard Kisling. Zudem wirft der Band neues Licht auf die einflussreiche Künstlerfreundschaft mit Ferdinand Hodler. Er betont ausserdem die Essenz des Geistigen in der beginnenden Moderne, das sich auf einzigartige Weise mit Trachsels symbolistischer Grundhaltung verbindet.
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Danzeisen + Voser. Bauten und Projekte 1950–1986. Eberhard, Katrin. Hrsg.: BSA Ostschweiz. 2020. 160 S. 250 fb. u. 50 sw. Abb. 27,0 x 22,5 cm. Gebunden. Deutsch. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-667-2 Scheidegger & Spiess
Heinrich Danzeisen und Hans Voser gehören in der Ostschweiz zu den profiliertesten Architekten der Nachkriegszeit. Elegante Einfamilienhäuser stehen in ihrem Werk neben raffiniert in das Gelände gesetzten Teppichsiedlungen, lichtdurchflutete Industriehallen neben repräsentativen Geschäftshäusern. Allen Projekten gemein ist der hohe gestalterische und städtebauliche Anspruch der Architekten.
Nach dem erfolgreichen Buch über das Werk von Heinrich Graf, 2011 bei Scheidegger & Spiess erschienen, gibt der Bund Schweizer Architekten BSA Ostschweiz mit Danzeisen + Voser eine weitere bedeutende Architekturmonografie zur Baukultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Die Autorin Katrin Eberhard präsentiert und analysiert das umfangreiche Schaffen des Architekturbüros anhand von bislang unveröffentlichten Fotografien und Planmaterial aus verschiedenen Privatarchiven. Dank der hohen Dichte an Projekten in St. Gallen ist das Buch auch ein Stück Baugeschichte der Stadt.
Katrin Eberhard ist Architektin und Architekturhistorikerin. Sie forscht und publiziert zur Baukultur des 19. bis 21. Jahrhunderts.
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