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Scheidegger & Spiess |
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Architektur der Unendlichkeit. Die Magie sakraler Räume. Ein Film von Christoph Schaub. Regie Schaub, Christoph; Beitr.: Mennekes SJ, Friedhelm; Schaub, Christoph; Schnell, Susanne. 2019. 32 S. DVD mit Begleitbuch in Festeinband. Film in Originalfassung mit Untertiteln Deutsch, Englisch und Französisch, Spieldauer ca. 85 Min., 23 fb. Abb. 20 x 14 cm. Gb. Dtsch.; Engl. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-916-1 Scheidegger & Spiess
DIE MAGIE SAKRALER RÄUME: ARCHITEKTUR DER UNENDLICHKEIT
Ein Besuch der atmosphärischsten Kirchen der Architekturgeschichte lässt erahnen: Kirchenbauten sind mehr als nur repräsentative Gotteshäuser. Kirchen und Kathedralen sind einzigartige spirituelle Räume, die eine Aura besitzen, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. Kirchen-Architektur spendet uns Schutz vor dem Uferlosen, schenkt uns gleichzeitig ein Gefühl von Weite und Mystik und hilft uns so dabei, Endliches vom Unendlichen zu trennen.
In seinem neuen Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit» geht der renommierte Schweizer Regisseur Christoph Schaub diesen Erfahrungen mit beeindruckenden Bildern und intensiven Gesprächen mit führenden Architekten und Lichtkünstlern nach:
• Eine Reise zur Spiritualität in Architektur, Natur und bildender Kunst
• Über die Faszination von Sakralbauten: eine Spurensuche nach der emotionalen Wirkung von Räumen
• Interviews und Begegnungen mit Architekten und Künstlern wie Peter Zumthor, Cristina Iglesias, Jojo Mayer, Álvaro Siza Vieira, Peter Märkli und James Turrell
• Zeigt u.a. Peter Zumthors bekannte Bruder-Klaus-Kapelle
• Weltpremiere der Doku fand anlässlich des Internationalen Wettbewerbs Dok Leipzig 2018 statt
• Set aus DVD mit Begleitbuch
TRANSZENDENZ ERFAHREN, SPIRITUALITÄT IM RAUM ERLEBEN
Sakrale Baukunst lässt Spiritualität und Mystik erfühlen und erleben. Doch wie muss der Raum architektonisch beschaffen sein? Welche Rollen spielen Proportionen und Lichtführung dabei? Welches Verhältnis von Natur, Transzendenz und unserer eigenen Existenz wird durch die sakrale Architektur beschrieben?
Christoph Schaub geht nach seinen Erfolgsfilmen «Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China» und «Die Reisen des Santiago Calatrava» mit dieser Doku solchen Fragen feinfühlig nach. Er nimmt den Zuschauer auf seine sehr persönliche Reise durch Zeit und Raum mit. Dieser Dokumentarfilm erzeugt nicht nur ein Staunen über Anfang und Ende – er ist eine Reise an Orte, an denen die eigene (Un-)Endlichkeit fühlbar wird.
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Bauhaus Brand 1919–2019. The Victory of Iconic Form over Use. Oswalt, Philipp. 2019. 336 S. 827 fb. u. 127 Abb. 28 x 20 cm. Gb. Engl. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-856-0 Scheidegger & Spiess
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Marke Bauhaus 1919-2019. Der Sieg der ikonischen Form über den Gebrauch. Oswalt, Philipp. 2019. 336 S. 827 fb. u. 124 Abb. 28 x 20 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-620-7 Scheidegger & Spiess
Nicht Funktion und Gebrauch zeichnen das Bauhaus aus, sondern Symbolik. Ob Quadrat, Dreieck oder Kreis, ob Wagenfeld-Lampe, Schlemmer-Kopf oder weisse Kuben mit Flachdach: Das Bauhaus hat ikonische Bildzeichen und einen Stil kreiert, der weder funktional noch sozial ist, aber visuell prägnant.
Bauhaus-Gründer Walter Gropius zielte von Anfang an darauf, aus dem Bauhaus eine Marke zu entwickeln – mit Erfolg. Sei es in Konsum, Politik oder Kultur: Mehr als achtzig Jahre nach seiner Schliessung ist das Bauhaus präsenter als je zuvor. Es ist inzwischen zu einer partizipativen Marke geworden, die nicht mehr zentral gesteuert werden kann, sondern an der unzählige Produzenten und Konsumenten mitgeschrieben haben. Das einstige Verspechen nach Funktionalität und sozialer Verpflichtung bleibt dabei allerdings uneingelöst. Das Buch von Philipp Oswalt, ehemaliger Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, widmet sich anhand zahlreicher Bildbeispiele und gehaltvoller Texte dieser prominenten Markenbildung und -verwendung.
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"111 ans du Waldhaus Sils. Hrsg.: Kienberger, Urs; Beitr.: Kienberger, Rolf; Kienberger, Urs; Willi, Andrin C. 2019. 240 S. 40 fb. u. 10 Abb. 24 x 17 cm. Gb. Franz. EUR 48,00. CHF 49,00" ISBN: 978-3-85881-841-6 Scheidegger & Spiess
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Mit vier Augen. Das Fotoatelier Michael und Luzzi Wolgensinger. Hrsg.: Wolgensinger, Lea; Strasser, Balz; Beitr.: Lang, Katharina; Magnaguagno, Guido; Wolgensinger, Lea. 2019. 228 S. 82 fb. u. 132 Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-479-1 Scheidegger & Spiess
Michael Wolgensinger (1913–1990) gehört zu den wichtigsten Schweizer Fotografen der Nachkriegszeit. Mit Reportagen, Porträts, Reise-, Sach-, Industrie- und Architekturaufnahmen sowie mit Theaterfotografie schuf er bis um 1980 ein reiches Werk; ab 1940 entstanden auch preisgekrönte Filme. Ohne die fruchtbare Zusammenarbeit mit seiner Frau Luzzi Wolgensinger-Herzog (1915–2000) wäre das vielseitige Œuvre jedoch nicht entstanden. Die beiden lernten sich während einer Hospitanz an der von Hans Finsler geleiteten Fotoklasse der Kunstgewerbeschule Zürich kennen und eröffneten 1936 ein Atelier, das zum Treffpunkt der Zürcher Künstler- und Theaterszene wurde.
Die von ihrer Tochter Lea Wolgensinger und ihrem Enkel Balz Strasser herausgegebene Monografie stellt Michael und Luzzi Wolgensingers Zusammenarbeit erstmals umfassend und mit vielen bislang unveröffentlichten Bildern vor. Neben einer Einführung von Guido Magnaguagno präsentiert die Kunsthistorikerin Katharina Lang das Werk in thematischen Kapiteln. Lea Wolgensinger gibt einen Einblick ins Atelier- und Familienleben.
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Congo as Fiction. Art Worlds between Past and Present. Hrsg.: Guyer, Nanina; Oberhofer, Michaela; Beitr.: Colard, Sandrine; Falletta, Laura; Geary, Christraud M.; Guyer, Nanina; Kakema, Nzombo Dugo; Mannes, David; Oberhofer, Michaela; Petridis, Constantine; Stenger, Jens; Strother, Z.S. Engl. 2019. 328 S. 413 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-835-5 Scheidegger & Spiess
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Fiktion Kongo. Kunstwelten in Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Guyer, Nanina; Oberhofer, Michaela; Beitr.: Colard, Sandrine; Falletta, Laura; Geary, Christraud M.; Guyer, Nanina; Kakema, Nzomba Dugo; Mannes, David; Oberhofer, Michaela; Petridis, Constantine; Stenger, Jens; Strother, Z.S. 2019. 328 S. 413 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-643-6 Scheidegger & Spiess
DEN Kongo gibt es nicht – und doch ist die Demokratische Republik Kongo berühmt für ihre vibrierende Kunstszene. Nirgendwo sonst in Afrika zeichnet sich die Kunstproduktion durch eine solche Vielfalt an Formen und Materialien aus. Dabei setzen sich die Künstlerinnen und Künstler schon seit Langem mit den Auswirkungen von Welthandel, Kolonialismus, Missionierung und fiktiven Grenzziehungen auseinander. Diese Themen sind heute mehr denn je brisant, wie die Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern wie Sammy Baloji oder Sinzo Aanza zeigen. Ausgangspunkt der Ausstellung sind Werke und Fotografien, die der deutsche Kunstethnologe Hans Himmelheber 1938/39 aus dem Kongo mitbrachte. Zusammen mit seinen Tagebuchaufzeichnungen zeugen die teils noch nie publizierten Objekte und Bilder von der Kreativität und Innovationskraft der damaligen Zeit, aber auch von Himmelhebers eigener Vorstellung über den Kongo.
Dieses Buch, das anlässlich einer Ausstellung im Museum Rietberg Zürich erscheint, denkt Kongo als Fiktion der westlichen und afrikanischen Imagination gleichermassen und verknüpft die Vergangenheit mit der Utopie des aktuellen künstlerischen Schaffens.
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Die neue Fotografie. Umbruch und Aufbruch 1970–1990. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Sieber, Joachim. 2019. 64 S. 40 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,00. CHF 19,00 ISBN: 978-3-85881-655-9 Scheidegger & Spiess
Die späten 1970er- und die 1980er-Jahre stellen in der Fotografiegeschichte eine Zeit des Umbruchs dar: Der fototheoretische Diskurs zog die «Wahrheit des Augenblicks» in Zweifel. Das fotografische Selbstverständnis manifestierte sich in der Heterogenität ihrer Sparten – wie etwa der «dokumentarischen» oder der «künstlerischen» Fotografie.
Neu gegründete Verlage wie Scalo und Edition Stemmle sorgten dafür, dass die zeitgenössische Schweizer Fotografie internationale Anerkennung fand. Im Mittelpunkt des Buchs stehen, neben internationalen Beispielen, die Fotografieszenen von Zürich und Luzern: Zürich, Stadt der Fotoklasse und Erscheinungsort der Kulturzeitschrift Du, und Luzern mit der Fotozeitschrift Camera.
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Protagonisten der Schweizer Wohnkultur. Protagonisten der Schweizer Wohnkultur (6). Hrsg.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Beitr.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Bürkle, J. Christoph; Ernst, Meret; Güntert, Gabriela; Hanak, Michael; Haussmann, Florian; Lichtenstein, Claude; Menzi, Renate; Merz, Roland; Nyberg, Juho; Raeber, Judith; Rüegg, Arthur; Sauer, Marko; Sträuli, Sabine; Wiegelmann, Andrea; Zwicky, Stefan. Trix und Robert Haussmann. 2019. 256 S. 292 z. T. fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-561-3 Scheidegger & Spiess
Trix und Robert Haussmann bilden das international wohl bekannteste Architektenpaar der Schweiz. Ihr gemeinsames Schaffen begann 1967 mit der Begründung des später als «Allgemeine Entwurfsanstalt Zürich» bekannt gewordenen Büros, hinterfragte die Moderne und gestaltete die Bereiche Design, Innenarchitektur und Architektur neu. Robert Haussmann unterrichtete an der Kunstgewerbeschule Zürich, der ETH Zürich und an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, Trix Haussmann ebenfalls an der ETH Zürich. 2013 wurden die beiden mit dem Grand Prix Design Schweiz geehrt.
Dieser neue Band der Reihe «Protagonisten der Schweizer Wohnkultur» untersucht den Spannungsbogen zwischen der Anfangs- und Spätphase des Haussmann`schen Werks. Er gibt anhand vertiefter Einblicke in einzelne Projekte Aufschlüsse darüber, wie die Haussmanns von der Moderne spielerisch, fliessend und konsequent übergehen zum «manierismo critico», wie sie den gesellschaftlichen Wandel zwischen Ende der 1960er- und den 1980er-Jahren aufgenommen und umgesetzt haben, und sich dabei stets selber treu blieben. Die (chrono-)logische Abfolge ihres Schaffens wird mit zahlreichen Bildern und Dokumenten dargelegt, sodass die konträren Positionen nachvollziehbar und als Kontinuum verdeutlicht werden.
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Manon. Hrsg.: Kunsthaus Zofingen; Beitr.: Badrutt, Ursula; Gruber, Teresa; Heiser, Jörg; Hoffmann, Claire; Waldner, Claudia. Dtsch; Engl.; Franz. 2019. 352 S. 282 meist fb, Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-639-9 Scheidegger & Spiess
Die 1940 geborene Berner Künstlerin Manon konfrontiert in ihren Performances und Installationen seit Mitte der 1970er-Jahre die Betrachter mit ihrem eigenen Sehen. Wo endet die Inszenierung, wo beginnt Exhibitionismus? Auf herausfordernde, zeitweise höchst subversive Weise stellt Manon die herrschenden Machtverhältnisse und insbesondere die geschlechterspezifischen Identitäten zur Diskussion.
Dieses Buch macht Manons Schaffensperiode seit 2008 erstmals einem breiten internationalen Publikum zugänglich. In Format und Umfang knüpft es an das 2008 bei Scheidegger & Spiess erschienene Buch «Manon – Eine Person» an. Im Mittelpunkt steht der Werkkomplex Hotel Dolores, der zwischen 2008 und 2011 in den leerstehenden Hotels des Bäderquartiers im aargauischen Baden entstanden ist. Die Aufnahmen der Orte von Manons Wirken und ihrer Performances werden ergänzt durch vorbereitende Skizzen und wissenschaftliche Kurztexte zu ihren Arbeiten. Die neue Monografie zu Manons Schaffen der letzten zehn Jahre erscheint begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Kunsthaus Zofingen im Winter 2019/20 und im Centre culturel suisse in Paris im Frühjahr 2020.
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United by AIDS. An Anthology on Art in Response to HIV / AIDS. Hrsg.: Gygax, Raphael; Munder, Heike; Beitr.: Crimp, Douglas; Düttmann, Alexander García; Gygax, Raphael; Himmer, Elsa; Kerr, Ted; Lebovici, Elisabeth; Ritter, Nurja. Engl. 2019. 262 S. 62 fb. Abb. EUR 9,00. CHF 9,90 ISBN: 978-3-85881-917-8 Scheidegger & Spiess
Die Immunschwächekrankheit AIDS hinterliess tiefe Spuren in der Gesellschaft. Eine Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst setzt sich mit den facettenreichen und vielschichtigen Zusammenhängen zwischen Kunst und HIV/AIDS von den 1980er-Jahren bis heute auseinander. Das Lesebuch thematisiert nicht nur die verschwommenen Grenzen von Kunstproduktion und Aktivismus in Bezug auf HIV/AIDS, sondern auch jene Künstlerinnen und Künstler, die diesen (kunsthistorischen) Diskurs bis heute bestimmen.
Das Buch versammelt neben einem Bildteil und Kurztexten zu den in der Ausstellung vertretenen Kunstschaffenden historische wie auch gegenwärtige Stimmen. Texte von Douglas Crimp, Alexander García Düttmann, Raphael Gygax, Elsa Himmer, Ted Kerr, Elisabeth Lebovici und Nurja Ritter öffnen einen weiten Horizont hinsichtlich der Diskussionen um AIDS und der gesellschaftlichen Konfrontation mit der Krankheit.
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Albert Anker. Zeichnungen und Aquarelle. Hrsg.: Vögele, Christoph; Beitr.: Byland, Robin; Messerli, Isabelle; Vögele, Christoph. 2019. 180 S. 120 meist fb. Abb. 28 x 22 cm. Kt. EUR 38,00. CHF 39,10 ISBN: 978-3-85881-660-3 Scheidegger & Spiess
Albert Anker (1831–1910) ist einer der bekanntesten Schweizer Maler überhaupt. Seine Ölgemälde mit Porträts und Szenen des Volkslebens sind in zahlreichen Museen permanent ausgestellt. Deutlich weniger bekannt ist dagegen sein Schaffen auf Papier, dem nun erstmals eine Übersichtsausstellung gewidmet wird. Bei den Zeichnungen in Bleistift, Kohle und Tusche sowie den Aquarellen handelt es sich nicht nur um virtuose, rasche Skizzen und stimmungsvolle Impressionen, sondern auch um detailliert ausgearbeitete Blätter. Darunter finden sich zum Beispiel die Illustrations-Studien zur 1894 bis 1902 erschienenen Ausgabe der Werke Jeremias Gotthelfs.
Die neue Monografie umfasst Albert Ankers ganzen Schaffensraum von den präzisen Zeichnungen des klassizistischen Frühwerks bis zu malerischen Arbeiten in Tusche und Wasserfarbe, denen er sich in seinen letzten Jahren fast ausschliesslich widmete. Aquarelle mit stimmungsvollen Landschaften dokumentieren seine verschiedenen Reisen, Studienblätter seine Tätigkeit als Illustrator und Fayence-Maler. Qualitativ hochstehende eigenständige Blätter zeigen ihn als meisterhaften Zeichner von Menschen und deren Lebensraum.
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Silvia Buol. Aquarelle und Zeichnungen. Beitr.: Tobler, Konrad; Zingg, Martin. Dtsch; Engl. 2019. 76 S. 280 fb. Abb. 48 x 34 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-657-3 Scheidegger & Spiess
Seit den 1980er-Jahren arbeitet die 1954 in Chur geborene Silvia Buol an der Schnittstelle von Tanz, Performance und Inszenierung und hat seither mit bekannten Künstlern, Musikern und Architekten zusammengearbeitet. Ihre Erfahrungen mit Räumen und Bewegung, mit Landschaft und Natur, mit Werden und Vergehen finden seit einigen Jahren, neben ihren Performances, auch eine Resonanz in klein- und grossformatigen Aquarellen und Zeichnungen. Dabei steht sie nicht nur in einem permanenten Dialog mit der Bewegung und den Volumen ihres Körpers, sondern auch mit jenen der von ihr verwendeten Farben, Papiere und Stoffe.
Dieses Buchobjekt im Überformat versammelt rund 25 Werkgruppen aus den Jahren 2013 bis 2019. Besonders deutlich wird Silvia Buols künstlerische Ausdruckskraft auf den grossen Doppelseiten, die einzelne Werke im Originalformat zeigen. Die rund 110 Werke, viele zum ersten Mal überhaupt gezeigt, werden begleitet von Aufsätzen des Kunsthistorikers Konrad Tobler und des Literaturvermittlers und Publizisten Martin Zingg.
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Design from the Alps 1920–2020. Tirol Südtirol Trentino. Hrsg.: Kunst Meran; Larcher, Claudio; Martignoni, Massimo; Schnitzer, Ursula; Beitr.: Benincasa, Antonio; Larcher, Claudio; Martignoni, Massimo. Dtsch; Engl.; Italienisch. 2019. 460 S. 326 fb. u. 37 sw. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-649-8 Scheidegger & Spiess
Die Alpenregion Tirol – Südtirol – Trentino hat sich über die Jahrhunderte als Kulturraum am Kreuzungspunkt zwischen München und Venedig einerseits und Wien und Mailand andererseits entwickelt. Design from the Alps erzählt das faszinierende Abenteuer der Produktgestaltung in dieser Region, die sich erstaunlich offen und aufnahmefähig für die fortschrittlichsten Strömungen der Moderne zeigte. Sie wurde dadurch zu einem unerwarteten Labor für technisch-formale Erkundungen im Herzen Europas.
Das weite Spektrum an Entdeckungen und Innovationen bildet sich im Buch ab. Es reicht von den Experimenten eines Fortunato Depero im Secondo Futurismo über Pioniere wie Gino Pollini in der Zwischenkriegszeit und berühmte Designer wie Lois Welzenbacher, Clemens Holzmeister und Ettore Sottsass bis in die unmittelbare Gegenwart. Das reich illustrierte Buch spürt den zahlreichen Akteuren dieser heterogenen und doch kollektiv starken Szene nach und lässt einen eintauchen in die vielfältige Welt des norditalienischen Designs.
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Dokumentierte Landschaft. Die Fotoarchive von Carl Schröter und des Geobotanischen Instituts Rübel. Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek (7). Weidmann, Ruedi. Hrsg.: Gasser, Michael; Graf, Nicole. Dtsch; Engl. 2019. 196 S. 115 meist fb. Abb. 26 x 20 cm. Kt. EUR 58,00. CHF 59,70 ISBN: 978-3-85881-637-5 Scheidegger & Spiess
«Dokumentierte Landschaft» ist der siebte Band der Buchreihe Bilderwelten. Er präsentiert die schönsten Aufnahmen aus den Bildbeständen des Geobotanischen Instituts Rübel und aus dem Nachlass von Carl Schröter im Bildarchiv der ETH-Bibliothek in Zürich. Das von Eduard Rübel (1876–1960) 1918 in Zürich gegründete und später der ETH gestiftete Institut erforschte pionierhaft die botanische Artenvielfalt. Rübels Lehrer, der Botaniker und ETH-Professor Carl Schröter (1855–1939), war ein Pionier des Arten- und Landschaftsschutzes.
Rübel und Schröter setzten die Fotografie zur wissenschaftlichen Dokumentation wie auch zur Verbreitung ihrer Forschung und zur Popularisierung des Umweltschutzes ein. Die Bilder zeugen von einer untergegangenen Welt und haben dennoch einen überaus starken Aktualitätsbezug. Sie entführen in eine entrückt wirkende und zugleich höchst reale, da naturwissenschaftlich exakt dokumentierte Landschaft, begleitet von einem ausführlichen Einführungsessay.
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Klip and Corb on the Road. The Dual Diaries and Legacies of August Klipstein and Le Corbusier on their Eastern Journey, 1911. Žaknic?, Ivan. Einleitung von Benton, Tim. Engl. 2019. 336 S. 135 meist fb. Abb. 25 x 16 cm. Kt. EUR 48,00. CHF 49,40 ISBN: 978-3-85881-817-1 Scheidegger & Spiess
Im Jahr 1911 unternahmen Charles-Edouard Jeanneret (später Le Corbusier) und der junge Kunsthistoriker August Klipstein eine gemeinsame Reise durch Europa. Diese führte sie über Prag, Wien, Budapest, Bukarest u. a. nach Konstantinopel, auf den Heiligen Berg Athos und nach Athen. Ivan Žaknic´ spürt der kreativen Symbiose dieser Freundschaft nach.
Klipsteins Interessen waren zielgerichteter, er war ästhetisch stärker geprägt und wollte Studien betreiben, um seine Dissertation abzuschliessen, Jeannerets Wahrnehmungen waren unmittelbarer und romantischer. Beide interessierten sich für Volkskunst, führten Tagebuch, fotografierten und zeichneten, teilweise die gleichen Motive, manchmal kopierten sie sich gegenseitig.
Mit dem bisher unveröffentlichten Reisetagebuch von August Klipstein und dem kaum bekannten Briefwechsel zwischen ihm und Le Corbusier liegt nun, nach Le Corbusiers Le Voyage d’Orient (1966), die andere Perspektive auf die gleiche Reise vor. Klip and Corb on the Road bringt uns damit nicht nur die heute weniger bekannte Persönlichkeit des Berner Kunsthändlers Klipstein näher, sondern vermittelt auch spannende neue Einsichten in die frühen Jahre Le Corbusiers.
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Pavillon Le Corbusier Zürich. Restaurierung eine Architektur-Juwels. Hrsg.: Amt für Hochbauten der Stadt Zürich; Schmed, Silvio; Rüegg, Arthur; Fotos von Aerni, Georg. 2019. 88 S. 102 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Kt. EUR 38,00. CHF 39,10 ISBN: 978-3-85881-493-7 Scheidegger & Spiess
Am Ufer des Zürichsees steht das einzige Werk des Jahrhundertarchitekten Le Corbusier in der deutschen Schweiz: ein nach dem Proportionssystem Modulor entworfener Ausstellungsbau im Massstab eines Wohnhauses, der das ästhetische Potenzial einer elementaren Vorfabrikation als Rahmen für die Präsentation von Malerei, Plastik, Fotografie und Mobiliar veranschaulicht. Von der Zürcher Galeristin Heidi Weber initiiert und 1967 eröffnet, bündelt die aus Stahl, Glas und Neopren erbaute maison d’homme zentrale Themen Le Corbusiers und deutet zugleich neue Entwicklungen an.
In minutiöser Kleinarbeit gelang es Silvio Schmed und Arthur Rüegg, den Bau in den Originalzustand zurückzuführen und die fehlenden Möbel und Leuchten detailgenau zu rekonstruieren. Das Buch gibt Einblick in die Ergebnisse ihrer fast archäologischen Sondierungen, stellt den Experimentalbau in seinen historischen Dimensionen dar und zeigt bisher noch nie publiziertes Bildmaterial aus dessen Bauzeit.
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Pavillon Le Corbusier Zurich. The Restoration of an Architectural Jewel. Hrsg.: Amt für Hochbauten der Stadt Zürich; Schmed, Silvio; Rüegg, Arthur; Fotos von Aerni, Georg. Engl. 2019. 88 S. 102 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Kt. EUR 38,00. CHF 39,10 ISBN: 978-3-85881-852-2 Scheidegger & Spiess
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Léopold Rabus. Hrsg.: Nessi, Antonia; Beitr.: Menghini, Mathieu; Rochat, Jean-Pierre; Übersetzt von Hanen, Beate Susanne; Einleitung von Nessi, Antonia. Dtsch; Franz. 2019. 224 S. 100 fb. Abb. 25 x 20 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-644-3 Scheidegger & Spiess
Léopold Rabus, geboren und aufgewachsen in Neuchâtel, ist eine der talentiertesten Persönlichkeiten der aktuellen Kunstszene. Inspiriert von seiner unmittelbaren Umgebung und den Modellen der alten Meister, erweckt er realistisch anmutende Kompositionen zum Leben, die mit grosser szenografischer und narrativer Kraft ausgestattet sind.
Das Buch stellt eine einzigartige Figur der zeitgenössischen Schweizer Kunst vor und bietet gleichzeitig einen originellen Einblick in die Sammlungen des Musée d`art et d`histoire de Neuchâtel (MahN). Die Abbildungen werden begleitet von einem Essay des Historikers Mathieu Menghini und einem literarischen Text des Schriftstellers Jean-Pierre Rochat.
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In Stalins Reich. Die Moskauer Jahre des Architekten und Städteplaners Hans Schmidt 1930–1937. Düblin, Jürg. 2019. 440 S. 68 fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 48,00. CHF 49,40 ISBN: 978-3-85881-653-5 Scheidegger & Spiess
Der Basler Architekt Hans Schmidt (1893–1972) gilt als Pionier der Schweizer Architektur. Er bekannte sich zu einer funktionalistischen Architektur im Dienst des Siedlungsbaus und verknüpfte sein Bauen stets mit einem starken sozialen Engagement. Ab 1930 zählte er zur Gruppe um den Frankfurter Architekten Ernst May und übersiedelte in die Sowjetunion. Dort erhoffte er sich, seine modernen Architektur- und Stadtbauideen besonders konsequent verwirklichen zu können. 1937 verliess er das Land unter dem zunehmend repressiven und totalitären Regime Stalins jedoch wieder und kehrte zurück in die Schweiz.
Das Buch legt das Hauptgewicht auf die Zeitspanne, während der Hans Schmidt in Moskau tätig war, und beleuchtet sowohl dessen private als auch die beruflichen und gesellschaftlichen Umstände jener Zeit. Es untersucht diese Ära mittels eines akribisch recherchierten Texts, unterstützt von zahlreichen Dokumenten, Plänen, Fotografien und Zitaten aus Briefen.
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