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Scheidegger & Spiess

 
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Von Albrecht Dürer bis Andy Warhol. Highlights aus der Graphischen Sammlung ETH Zürich. Hrsg.: Keller, Patrizia; Quaglio, Arianna; Schädler, Linda; Übersetzt von Kotte, Claudia; Hanen, Beate Susanne. 2023. 312 S. 300 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-154-1 Scheidegger & Spiess
From Albrecht Dürer to Andy Warhol. Highlights from the Graphische Sammlung ETH Zürich. Hrsg.: Keller, Patrizia; Quaglio, Arianna; Schädler, Linda; Übersetzt von Kotte, Claudia; Hanen, Beate Susanne. Englisch. 2023. 312 S. 300 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-155-8 Scheidegger & Spiess
Markus Raetz. Atelier. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Kunz, Stephan; Zimmer, Nina; Beitr.: Semin, Didier; Kunz, Stephan; Übersetzt von Grundbacher, François; Fotos von Jaquemet, Alexander; Vorwort von Zimmer, Nina. Deutsch; Französisch. 2023. 128 S. 51 fb. Abb. 27,5 x 22 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-152-7 Scheidegger & Spiess
Markus Raetz (1941–2020) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Schweizer Gegenwartskunst, dessen Schaffen auch in Deutschland und Österreich grosse Beachtung findet. Sein vielgestaltiges Werk umfasst rund 1500 Skulpturen, Installationen und Objekte, die uns spielerisch bewusst machen, dass die Wahrnehmung der Welt vom Standpunkt der Betrachtung abhängt.
Das Kunstmuseum Bern widmet dem Künstler im Spätsommer 2023 die grosse Retrospektive MARKUS RAETZ. oui non si no yes no. Im Zentrum der Ausstellung wie auch des dazu erscheinenden Buches Markus Raetz. Atelier stehen die bislang nur vereinzelt ausgestellten Objekte und Mobiles, die nun erstmals in grösserem Umfang präsentiert und im Gesamtzusammenhang gewürdigt werden.
Essays des Ausstellungskurators Stephan Kunz und des französischen Kunsthistorikers und Kurators Didier Semin werden begleitet von Bildern des Schweizer Fotografen Alexander Jaquemet. Allesamt im Atelier Markus Raetz, aufgenommen, geben sie einen unmittelbaren Einblick in dessen verschiedene Arbeitszusammenhänge.
Eisenbahnbilder - Eisenbahnbild. Schweizer Eisenbahnen im Fotoarchiv von Hans-Peter Bärtschi und der Stiftung Industriekultur. Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek (8). Eichenberger, Thomas. Hrsg.: Gasser, Michael; Graf, Nicole. 2023. 160 S. 94 fb. 157 s/w-Abb. 26 x 20 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-03942-153-4 Scheidegger & Spiess
Der Architekturhistoriker Hans-Peter Bärtschi (1950–2022) hat als Pionier der Industriearchäologie und Autor zahlreicher Bücher und Zeitschriftenartikel grosse Bekanntheit erlangt. Zeitlebens setzte er sich beharrlich für den Erhalt von Kulturgütern ein, die Zeugnis der Schweizer Industriegeschichte ablegen, wozu insbesondere auch Bahnbauten und Schienenfahrzeuge zählen. Als Mitbegründer der Stiftung Industriekultur baute er ein Archiv von grossteils selbst aufgenommenen Fotografien auf, das mehr als 250000 Bilder umfasst und heute vom Bildarchiv der ETH-Bibliothek in Zürich betreut und zugänglich gemacht wird. Eisenbahnbilder – Eisenbahnbild präsentiert eine reiche Auswahl an Aufnahmen aus dem frühen Fotoschaffen Bärtschis. Die Aufnahmen dokumentieren den grossen Umbruch im Schweizer Eisenbahnwesen ab Mitte der 1960er-Jahre. Der Fotograf Bärtschi eiferte dabei keineswegs der üblichen Hochglanzmanier einschlägiger Eisenbahnbücher nach. Sein scharfer analytischer Blick, der seinen Bildern ein hohes Mass an Authentizität verleiht, wird stets durch etwas Wehmut gemildert, mit der er etwa die Werksdampflokomotiven von damals führenden Schweizer Industriebetrieben oder die Veteranen auf Schweizer Schienen ablichtete.
Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch - Zwei Architekten im Kontext ihrer Zeit. Hagen Hodgson, Petra. 2023. 480 S. 323 fb. 128 s/w-Abb. 28,5 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-128-2 Scheidegger & Spiess
Max Frisch (1911–1991) muss man niemandem mehr vorstellen. Mit Romanen wie Stiller und Homo Faber und mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter hat er als Schriftsteller Weltruhm erlangt. Dass Frisch anfangs Architekt war, ist viel weniger bekannt. Aber auch in dieser Disziplin hat er deutliche Spuren hinterlassen, zum Beispiel mit dem denkmalgeschützten Freibad Letzigraben in Zürich oder als kritischer, scharfzüngiger Geist, dessen Ansichten bis heute in den städtebaulichen und gesellschaftsarchitektonischen Diskurs einfliessen.
Nicht so Max` Vater Franz Bruno Frisch (1871–1932). Dessen realisiertes architektonisches OEuvre ist zwar deutlich grösser und reicht vom privaten Badepavillon über Arbeiter- und Angestelltenhäuser bis zu öffentlichen Bauten, die ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Dennoch ist es zu Unrecht völlig unbekannt geblieben.
Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch – Zwei Architekten im Kontext Ihrer Zeit schliesst nun diese Lücke. Es beleuchtet unter dem Aspekt der Beziehungen das architektonische Denken und Schaffen von Vater und Sohn Frisch, insbesondere mit Blick auf architektonische und städtebauliche Problemstellungen zu ihrer jeweiligen Schaffenszeit. Betrachtet werden aber auch Parallelen von Architektur und Literatur in Max Frischs Werk. Zugleich eröffnet das Buch ganz neue Interpretationsmöglichkeiten in Bezug auf das bei Max Frisch zentrale literarische Thema der Identitätsproblematik.
Alberto Giacometti. Porträt des Künstlers als junger Mann. Hrsg.: Kunz, Stephan; Müller, Paul; Beitr.: Büttner, Philippe; Di Crescenzo, Casimiro; Klemm, Christian; Kunz, Stephan; Müller, Paul. 2023. 320 S. 292 fb. 3 s/w-Abb. 28 x 21 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-176-3 Scheidegger & Spiess
Das Bündner Kunstmuseum widmet Alberto Giacometti (1901–1966) im Herbst 2023 eine Ausstellung, die sich ganz auf dessen frühe Schaffensphase und die künstlerische Entwicklung bis in seine ersten Jahre in Paris konzentriert. Wie die Ausstellung zeigt auch dieses Buch auf, woran sich der junge Giacometti in seiner Entwicklung orientierte, wie eng er zusammen mit dem Vater Giovanni arbeitete und wie er sich allmählich von ihm löste. Zu sehen ist aber auch, wie der später weltberühmte Künstler sein persönliches Umfeld zeichnete und malte und erste Plastiken schuf.
Nicht zuletzt beginnt in dieser Zeit auch eine intensive Auseinandersetzung mit Werken früherer Meister und mit der Kunstgeschichte, und Giacometti wird sich seiner Rolle als Künstler bewusst. Das setzt mit Werken des 12-Jährigen ein und zieht sich bis in die reiche Schaffensphase seiner ersten Pariser Jahre, als er sich mit kubistischen Bildwelten beschäftigte und 1925 eine erste Ausstellung realisierte. So ermöglicht dieser Band neue Perspektiven und spannende Einblicke in die prägende frühe Entwicklung dieser künstlerischen Ausnahmepersönlichkeit.
Quanta of Space. The Bosom Sculpture of Ibram Lassaw. Hrsg.: Wallace, Andrew; Beitr.: Heller, Nancy G.; Beitr.: Lassaw, Denise; Beitr.: Sullivan, Marin R. Englisch. 2023. 116 S. 80 fb. 3 s/w-Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-890-4 Scheidegger & Spiess
Ibram Lassaw (1913–2003) gilt als bahnbrechender Vertreter des Abstrakten Expressionismus in Amerika und ist berühmt für filigrane Metallskulpturen, die den Tiefen des Ozeans oder fernen Galaxien entsprungen sein könnten. Weniger bekannt sind seine Schmuckobjekte, die er selbst als «Bosom Sculptures» bezeichnete. Inspiriert durch umfangreiche Lektüre zu so unterschiedlichen Themen wie Zen-Buddhismus, Kosmologie und Quantenphysik schuf er zwischen 1951 und den späten 1990er-Jahren eine Reihe solch tragbarer Skulpturen. Geschweisst und geschmiedet – zum Teil unter Verwendung ungewöhnlicher Materialkombinationen, neuartiger Techniken, Farben und Formen – erinnern sie mit kunstvollen biomorphen Ranken und miteinander verbundenen Clustern an so verschiedene Dinge wie Seeanemonen oder galaktische Nebel.
Dieses englischsprachige Buch zeigt 37 «Bosom Sculptures» sowie neun Skulpturen, die Lassaw zwischen 1938 und 1996 schuf, in Originalgrösse. Essays von Nancy G. Heller, emeritierte Professorin der University of the Arts in Philadelphia, Denise Lassaw, Tochter, Mitarbeiterin und Archivarin des Künstlers, und Marin R. Sullivan, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin, beleuchten Aspekte seines Lebens und Werks, seiner Zeit sowie die dynamischen Kräfte, die den Künstler inspirierten.
Ritt auf der Wildsau. Manifest für die Malerei. Lumsden, Rachel. 2023. 200 S. 21 x 10,8 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03942-145-9 Scheidegger & Spiess
Das Werk der britisch-schweizerischen Künstlerin Rachel Lumsden besteht hauptsächlich aus grossformatigen figurativen Gemälden, die sich durch atmosphärisch dichte Bildräume auszeichnen. Lumsdens Bildsprache konzentriert sich auf der Leinwand durch einen virtuosen Umgang mit der Farbe und evoziert visuelle Erzählungen, die den Betrachtenden unerwartet nahekommen und doch nicht völlig fassbar sind.
In ihrem Buch Ritt auf der Wildsau. Manifest für die Malerei lädt Lumsden den Leser auf einen unterhaltsamen Ausflug in die schillernde Welt der Kunst und zum Kern der Tätigkeit des Malens ein. Unterwegs dorthin lernen wir einige der mächtigen und eigenwilligen Türhüter der Kunst kennen, wundern uns über ihre eingefahrenen Geschlechterrollen und entdecken, was figurative Malerei zu einer Form der Quantenphysik mit Sexappeal macht. Lumsdens Essay ist Manifest und Bestandsaufnahme des Kunstbetriebs zugleich. Vor allem ist er aber ein flammendes Bekenntnis zur Malerei.
Igniting Penguins. A Manifesto for Painting. Lumsden, Rachel. Englisch. 2023. 184 S. 21 x 10,8 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03942-146-6 Scheidegger & Spiess
Lang/Baumann. Models. Hrsg.: Glanzmann, Lilia; Hrsg.: Glanzmann, David; Beitr.: Burckhardt, Jacqueline; Ernst, Meret; Glanzmann, Lilia; Glanzmann, David; Lang, Sabina; Baumann, Daniel. Deutsch; Englisch. 2023. 112 S. 119 fb. und 3 s/w-Abb. 24 x 16 cm. Pb. 29,00. 29,00 ISBN: 978-3-03942-166-4 Scheidegger & Spiess
Sabina Lang und Daniel Baumann arbeiten seit 1990 zusammen und bilden das bekannte Schweizer Künstlerduo Lang/Baumann. Ihr Werk umfasst Installationen, Skulpturen, Wand- oder Bodenmalereien und architektonische Interventionen. Dieses Buch zeigt erstmals alle in den 33 Jahren ihres Wirkens gefertigten Modelle für die künstlerischen Arbeiten. Es bildet so einen Werkkatalog über ihr Gesamtschaffen anhand dieser Miniaturen und zeigt auch Projekte, die nie über das Modellstadium hinaus entwickelt wurden. Wofür ein Modell gebaut wird, ist entscheidend: Soll etwas dreidimensional skizziert, überprüft oder präsentiert werden? Lang/Baumann arbeiten mit drei Typen. Das Ideenmodell ist schnell gefertigt, fragil und manifestiert einen Gedanken. Anhand des Arbeitsmodells werden formale oder technische Details überprüft. Das Präsentationsmodell schliesslich entsteht erst nach Abschluss des Entwurfsprozesses, zeigt das Ergebnis und ist meist aufwendig gebaut.
Essays zur Ikonografie im Werk von Lang/Baumann und über das Spielerische im Modellbau begleiten die rund 100 Abbildungen. Ein Gespräch mit Sabina Lang und Daniel Baumann rundet das Buch ab.
Sophie Schaeppi 1852-1921. Eine Künstlerin zwischen Winterthur und Paris. Krüger, Anne-Catherine. 2023. 368 S. 309 fb. 10 s/w-Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-141-1 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch ist die erste Monografie über Sophie Schaeppi (1852–1921), eine bislang von der Forschung und der Schweizer Kunstgeschichte unberücksichtigte Winterthurer Künstlerin. Schaeppi kann mit ihrem Werk als Entdeckung und Mehrfach-Talent gelten: Neben Albert Anker war sie als einzige Schweizer Künstlerin 25 Jahre lang mit eigenen Entwürfen für die bekannte Pariser Manufaktur von Théodore Deck als Fayencemalerin tätig, beteiligte sich mit ihren Fayencen an internationalen Ausstellungen und hatte einen Sammlerkreis, zu dem u. a. Gustave Eiffel, der Erbauer des Pariser Eiffelturms, zählte.
Daneben war sie Malerin, Zeichnerin, Buchillustratorin, sie entwarf Dekorationsgegenstände und Paravents und erteilte Malunterricht. Schaeppis Arbeiten sind in den Sammlungen zahlreicher Museen zu finden, u. a. in Winterthur, Zürich, Schaffhausen, Chur sowie in Marseille und Guebwiller (Elsass), und in internationalen Privatsammlungen. Der Band zeichnet den bewegten Lebensweg und das vielfältige Schaffen von Sophie Schaeppi nach, das in einem männlich geprägten Kunstbetrieb entstand, in dem Frauen sich gegen starke Widerstände durchsetzen mussten. So zeigt der Band neben der Werkbiografie seiner Protagonistin auch beispielhaft die persönlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen, denen Künstlerinnen ihrer Zeit ausgesetzt waren.
Magdalena Abakanowicz à Lausanne. Erstes Buch in französischer Sprache seit 2004 zum Schaffen von Magdalena Abakanowicz (1930?2017), einer der international wichtigsten Textilkünstlerinnen Beleuchtet insbesondere die erste Schaffensphase von Abakanowicz bis 1985, für die ihre Aufenthalte in Lausanne und die Teilnahmen an der dortigen Biennale der Tapisserie von grosser Bedeutung waren Erscheint anlässlich der Ausstellung Magdalena Abakanowicz: Territoires textiles im MCBA in Lausanne (23. Juni bis 24. September 2023). Hrsg.: Fondation Toms Pauli; Junet, Magali; Eberhard Cotton, Giselle; Beitr.: Coxon, Ann; Eberhard Cotton, Giselle; Jacob, Mary Jane; Junet, Magali; Kowaleska, Marta. Französisch. 2023. 128 S. 34 fb. 27 s/w-Abb. 23,5 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-891-1 Scheidegger & Spiess
Als Vorreiterin der Bewegung der Nouvelle tapisserie revolutionierte die polnische Künstlerin Magdalena Abakanowicz (1930–2017) in den 1960er-Jahren die Praxis des Webens und hob diese in den Rang eines skulpturalen Ausdrucks. Abakanowicz nutzte die Möglichkeiten organischer Fasern wie Wolle, Sisal oder Leinen als lebendiges, formbares Material, um ihre auf der Beobachtung der Natur und des Menschen gründende künstlerische Vision umzusetzen. Ihre spektakulären und monumentalen gewebten Wand- und Raumarbeiten prägten mehrere Ausgaben der Biennale der Tapisserie, die zwischen 1962 und 1995 in Lausanne stattfanden, und machten sie international bekannt.
Dieses französischsprachige Buch beleuchtet, welch entscheidende Rolle die Stadt Lausanne am Beginn der internationalen Karriere und für die künstlerischen Forschungen von Magdalena Abakanowicz gespielt hat. Ihre Überlegungen und kreativen Wege werden den Orten und Begegnungen in Lausanne und der übrigen Schweiz gegenübergestellt: die Biennale der Tapisserie und die Galerie Alice Pauli, Kunstförderinnen und Sammler, Kunsthistoriker und Freundinnen.
Marcel Broodthaers. Museum. Die Grafikeditionen im Kontext seines Musée d?Art Moderne. Gehr, Simone. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Vorwort von Demeester, Ann. 2023. 96 S. 42 fb. 5 s/w-Abb. 23,5 x 16,5 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03942-159-6 Scheidegger & Spiess
«Welches ist überhaupt die Rolle dessen, was das künstlerische Leben in einer Gesellschaft repräsentiert – nämlich eines Museums?» Dieser Frage Marcel Broodthaers` und seiner Auseinandersetzung mit dem Thema Museum gehen eine Ausstellung im Kunsthaus Zürich und das dazu erscheinende Buch nach.
Marcel Broodthaers (1924–1976), eine der eigenwilligsten Figuren der Kunst des 20. Jahrhunderts, war zunächst Dichter, bevor er sich im Alter von 40 Jahren als Autodidakt der bildenden Kunst zuwandte. Am wohl intensivsten beschäftigte er sich als Künstler mit der Institution Museum, ausgelöst durch die Proteste der 1968er-Bewegung. Seine grafischen Editionen – als Begriff von ihm weit gefasst und neben Druckgrafik auch Film, Fotografien und Installationen einschliessend – spiegeln seine Überlegungen zum Museum bestens wider.
Die der Ausstellung und dem Buch zugrunde liegende Recherche brachte wichtige neue Erkenntnisse zu Broodthaers` Schaffen allgemein und zu seinen Werken in der Sammlung des Kunsthaus Zürich hervor, die mit diesem Band nun allgemein zugänglich werden.
Silvia Buol – Lago Bianco, Morteratsch, Bernina. Bilder, Texte, Wetterwechsel. Hrsg.: Baur, Simon. 2023. 140 S. 138 fb. Abb. 15 x 21 cm. Gb. EUR 32,00. CHF 32,00 ISBN: 978-3-03942-158-9 Scheidegger & Spiess
Die Schweizer Künstlerin Silvia Buol, 1954 in Chur geboren, beschäftigt sich als Tanzperformerin und Künstlerin mit dem Vermessen von Räumen, der Körperlichkeit von Landschaften und dem Verschieben von Blickachsen. In Silvia Buol – Lago Bianco, Morteratsch, Bernina tastet sie mit Fotografien und Zeichnungen unterschiedliche Strukturen an Berghängen, Gletschern, am Himmel und in Seen ab. Es gelingt ihr so, die Dimensionen anders zu denken, wodurch Zusammenhänge deutlicher werden und Verborgenes sichtbarer wird.
Zudem hat sie die Tänzerin Paola Gianoli, die Philosophin Ulla Schmid, die Kunsthistorikerin Nicole Seeberger, die Schriftstellerin Leta Semadeni, die Tanzphilosophin Katja Vaghi und den Kunsthistoriker Simon Baur eingeladen, sich in kurzen Texten ihren Arbeiten anzunähern.
Dieses Buch befasst sich mit dem Schauen und dem Innehalten, genauso wie mit Bewegungen in den Bergen, mit eigenen wie auch mit jenen des Windes, des Wassers und der Gletscher. Entstanden ist eine kleine Trouvaille, geheimnisvoll wie ein Bergkristall, die man jeder Wanderin und jedem Wanderer als inspirierenden Proviant ins Gepäck wünscht.
Gardiens du silence. Ein inspirierender, visuell-poetischer Spaziergang zu Bäumen und Wäldern in der Kunst. Künstlerische Darstellungen von Bäumen aus dem 16. bis 21. Jahrhundert werden von eigens für das Buch verfassten Gedichten von Lyrikerinnen und Lyrikern aus der Westschweiz begleitet Erscheint begleitend zur Ausstellung Gardiens du silence: évocation poétique des arbres im Musee Jenisch Vevey (21. Juni bis 29. Oktober 2023). Hrsg.: Chaix, Nathalie; Hrsg.: Salvadori, Laura. Französisch. 2023. 256 S. 142 fb. Abb. 21 x 14,5 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-85881-892-8 Scheidegger & Spiess
Bäume und Wälder werden oft als Hüter der Stille, Wächter der Menschheit und wunderbare Vertreter der Pflanzenwelt gesehen. Warum faszinieren uns Bäume so sehr? Wie haben Künstler sie in der Vergangenheit dargestellt? Und wie bilden Künstlerinnen sie heute ab?
Das französischsprachige Buch Gardiens du silence wirft einen ungewöhnlichen Blick auf diese unverzichtbaren Geschöpfe der Natur. Künstlerische Darstellungen aus sechs Jahrhunderten – Malerei, Zeichnungen, Druckgrafik, Skulpturen und Fotografien – bringen ihre Schönheit zum Ausdruck. Die Abbildungen werden begleitet von eigens für eine Ausstellung im Musée Jenisch Vevey und für diesen Band verfassten Gedichten aus den Federn von Julien Burri, Sylviane Dupuis, Claire Genoux, Niklaus Manuel Güdel, Bruno Pellegrino, Thierry Raboud und Mary-Laure Zoss. So entsteht eine Art visuell-poetischer Spaziergang, der uns den Wald als Spiegel, Zufluchtsort und als Quelle nahezu unbegrenzter materieller und metaphorischer Inspiration erleben lässt.
Print Art Now. Edition VFO 1948 - 2023. Hrsg.: Khalat, David; Beitr.: D`Incau, Laura; Dobke, Dirk; Drouglazet, Anne; Gaggetta, Claudia; Haensler, Carole; Hashimoto, Valérie; Honegger, Margaux; Khalat, David; Metzger, Claudine; Vienat, Bernard; Übersetzt von Williams, Karen; Mason, Bridget; Hornung, Sonja; Pain, Louise. Deutsch; Englisch. 2023. 196 S. 184 fb. Abb. 27 x 20 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00" ISBN: 978-3-03942-149-7 Scheidegger & Spiess
Im Jahre 1948 wurde der Verein für Originalgraphik und damit die Edition VFO in Zürich gegründet. Seither engagiert sich die gemeinnützige Kunstinstitution als Verlag für Druckgrafik in der Verbreitung zeitgenössischer Kunst zu erschwinglichen Preisen. Heute ist die Edition VFO der grösste der wenigen verbliebenen Editionsverlage der Schweiz.
Dieses Buch versammelt drei Ausstellungen rund um die Themen Serialität, Mediendiskurs und Unikatcharakter, die 2023 im Musée Jenisch Vevey, Museo Civico Villa dei Cedri Bellinzona und im Kunsthaus Grenchen gezeigt werden. Die in dem Band enthaltenen Werke zeigen auf, wie sich Druck als künstlerisches Medium laufend weiterentwickelt und gleichwertig neben Malerei, Fotografie, Skulptur oder Video funktioniert.
Print Art Now bietet zudem einen aktuellen Überblick über die druckgrafische Produktion in der Schweiz und verdeutlicht ihre Relevanz in der zeitgenössischen Kunstpraxis.
Schweizer Grand Prix Design 2023. Hrsg.: Bundesamt für Kultur BAK; Beitr.: von Fischer, Sabine; Niederhäuser, Anna; Rashed, Kareem; Strauss, Dorothea. Italienisch; Deutsch; Englisch; Französisch. 2023. 132 S. 80 fb. Abb. 30 x 22 cm. Kt. in Schuber. EUR 35,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03942-157-2 Scheidegger & Spiess
Etienne Delessert, 1941 in Lausanne geboren und heute in Lakeville (Connecticut) lebend und arbeitend, wurde in Paris und New York für seine Werbekampagnen und Plakate und später für Illustrationen, Animationsfilme und Bilder bekannt. Er hat mehr als 80 Bücher illustriert, die weltweite Erfolge wurden.
Eleonore Peduzzi Riva, geboren 1936 in Basel, arbeitete als Designerin für bedeutende Hersteller wie Cassina und Artemide. Das Modulsofa DS-600 von 1972, einer ihrer bekanntesten Entwürfe für De Sede (zusammen mit Ueli Berger, Heinz Ulrich und Klaus Vogt), ist Ausdruck ihres Bestrebens, den Menschen die Mittel zur Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes an die Hand zu geben.
Chantal Prod’Hom, 1957 in Lausanne geboren, gründete in den 1990er-Jahren die Asher-Edelman-Stiftung, wo sie visionäre Ausstellungen mit noch wenig bekannten Künstlerinnen und Künstlern zeigte, und bereiste die Welt auf der Suche nach Designtalenten für Benettons Fabrica. 2000–2022 leitete sie das Musée cantonal de design et d’arts appliqués contemporains (mudac) in Lausanne. Durch ihr unermüdliches Engagement für Design fördert und prägt sie dessen öffentliche Wahrnehmung massgeblich.
2023 würdigt das Bundesamt für Kultur das Schaffen der drei mit dem Schweizer Grand Prix Design. Dieses Buch stellt sie durch je einen konzisen Text und ein Gespräch sowie eine Kurzbiografie vor, jeweils illustriert durch eine Bildstrecke mit zum Teil bisher unveröffentlichten Abbildungen aus ihren Archiven.
Wolfgang Beltracchi. Die Wiederkehr des Salvator Mundi. Hrsg.: Venzago, Alberto. 2023. 212 S. 143 fb. und 33 s/w-Abb .32,5 x 24 cm. Gb.EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-138-1 Scheidegger & Spiess
In den vergangenen Jahren hat der Maler und legendäre Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi ein neues künstlerisches Kapitel aufgeschlagen. Ein Schwerpunkt seines jüngsten, seit der Übersiedelung von Wolfgang und Helene Beltracchi an den Vierwaldstättersee in der Schweiz entstandenen Schaffens ist eine umfangreiche Serie von Bildern, die als digitale Kunstwerke mittels der NFT-Technologie in den Verkauf gebracht wurden. Ausgangspunkt für diese Serie war das Gemälde Salvator Mundi, das angeblich von Leonardo da Vinci stammen soll und 2017 bei Christie`s zum Rekordpreis von 450 Mio. Dollar an das saudische Königshaus verkauft wurde. Beltracchi hat sich intensiv mit dem Bild auseinandergesetzt und unter dem Titel The Greats mehrere Hundert Fassungen davon in den unterschiedlichsten Stilen gemalt: Der Salvator Mundi als Pop-Art, im Stile des Kubismus, des Surrealismus, der asiatischen Comic-Kunst, in der Personifikation von Mick Jagger, Mao oder Rammstein-Sänger Till Lindemann … Ein faszinierendes Vexierspiel mit dem umstrittenen Gemälde und seiner Symbolik.
Dieses grossformatige Buch verbindet fotografische Einblicke in den Atelier-Alltag Beltracchis mit der Dokumentation der Werke dieser neuen Schaffensphase sowie mit Texten von überraschenden, zum Teil sehr bekannten Autoren. Darunter sind die Philosophen Peter Sloterdijk und Markus Gabriel, der deutsch-amerikanische Literaturwissenschaftler Hans Ulich Gumbrecht, die Stern-Starreporterin Ulrike Posche und der Schweizer Fotograf Alberto Venzago, von dem auch die Fotografien im Buch stammen. So wird das Phänomen Beltracchi aus den verschiedensten Perspektiven beschrieben und interpretiert.
Wolfgang Beltracchi. The Return of Salvator Mundi. Hrsg.: Venzago, Alberto. 2023. 212 S. 143 fb. und 33 s/w-Abb .32,5 x 24 cm. Gb.Englisch. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-142-8 Scheidegger & Spiess
Ladina Gaudenz. La face cachée de l`instant. Hrsg.: Stutzer, Beat; Beitr.: Jaunin, Françoise; Mason, Rainer Michael; Peer, Seraina; Stutzer, Beat; Tissot, Karin. 2023. 116 fb. Abb .28 x 21,5 cm. Gb. Deutsch; Rätoromanisch; Französisch. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-148-0 Scheidegger & Spiess
Seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens setzt sich die 1962 in Scuol geborene und heute in Genf lebende und arbeitende Ladina Gaudenz mit dem engen und zugleich fragilen Verhältnis auseinander, in welcher der Mensch zu Natur, Umwelt und Technologie steht. In ihren Arbeiten lotet sie die verschiedenen Facetten und Zustände dieser Beziehung – von der paradiesischen Schönheit bis zur apokalyptischen Vision – mit überzeugenden gestalterischen Mitteln aus und lässt uns eintauchen in sinnliche, atmosphärisch dichte Malereien. Die Grenzen zwischen individueller Erinnerung, Traditionsbezug und gesellschaftlichem Engagement bleiben dabei fliessend.
Diese Monografie stellt erstmals umfassend ihr künstlerisches Schaffen aus mehr als drei Jahrzehnten vor, das neben der im Zentrum stehenden Malerei auch Zeichnungen, Wandgemälde und Installationen beinhaltet. Bild und Text dokumentieren und erläutern Ladina Gaudenz’ verschiedene Werkperioden. Fünf Essays erörtern ihre thematische Entwicklung, unterschiedlichen künstlerischen Techniken, öffentlichen Präsentationen sowie die Rezeption ihres Gesamtwerks und ordnen es in den Kontext der zeitgenössischen Schweizer Kunst ein.
 
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