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ARTEC Architekten. Bettina Götz + Richard Manahl. Beitr.: Götz, Bettina; Manahl, Richard; Nachwort von Köberl, Rainer. 2018. 260 S. 131 fb. u. 145 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-091-6 Park Books
Bettina Götz und Richard Manahl untersuchen sowohl in ihren architektonischen Konzepten, Bauten und Wettbewerbsbeiträgen als auch in ihrer Lehrtätigkeit auf theoretischer Ebene das Verhältnis zwischen der Architektur und der Schaffung von urbanen Qualitäten. Dabei geht es ihnen um typologisch-strukturelle wie um gesellschaftliche Bedingungen, um das Entwickeln von robusten Gebäudekonzepten und deren Reaktion auf den urbanen Kontext sowie auf die individuellen Raumbedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Mit zahlreichen Bauten, Vorträgen und Texten haben ARTEC Architekten seit ihrer Gründung 1987 wesentliche Impulse zum aktuellen Architekturdiskurs geleistet. Das zentrale Thema ist der Wohnbau als eine die Stadt fundamental prägende Typologie.
In diesem manifestartigen Buch zur Denkweise von ARTEC Architekten wird eine grosse Auswahl realisierter wie nicht gebauter Projekte vorgestellt und durch sechs programmatische Essays von Bettina Götz und Richard Manahl ergänzt. Das Buchkonzept veranschaulicht, was in den Texten der Architekten theoretisch behandelt wird: Ihre Haltung zu zentralen Themen der Architektur, die spezifische Methodik ihrer Entwurfskonzepte und ihre Beschäftigung mit Geschichte und Gegenwart des Wohnens.
ARTEC Architekten. Bettina Götz + Richard Manahl. Beitr.: Götz, Bettina; Manahl, Richard; Nachwort von Köberl, Rainer. Engl. 2018. 260 S. 131 fb. u. 145 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-092-3 Park Books
Bettina Götz und Richard Manahl untersuchen sowohl in ihren architektonischen Konzepten, Bauten und Wettbewerbsbeiträgen als auch in ihrer Lehrtätigkeit auf theoretischer Ebene das Verhältnis zwischen der Architektur und der Schaffung von urbanen Qualitäten. Dabei geht es ihnen um typologisch-strukturelle wie um gesellschaftliche Bedingungen, um das Entwickeln von robusten Gebäudekonzepten und deren Reaktion auf den urbanen Kontext sowie auf die individuellen Raumbedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Mit zahlreichen Bauten, Vorträgen und Texten haben ARTEC Architekten seit ihrer Gründung 1987 wesentliche Impulse zum aktuellen Architekturdiskurs geleistet. Das zentrale Thema ist der Wohnbau als eine die Stadt fundamental prägende Typologie.
In diesem manifestartigen Buch zur Denkweise von ARTEC Architekten wird eine grosse Auswahl realisierter wie nicht gebauter Projekte vorgestellt und durch sechs programmatische Essays von Bettina Götz und Richard Manahl ergänzt. Das Buchkonzept veranschaulicht, was in den Texten der Architekten theoretisch behandelt wird: Ihre Haltung zu zentralen Themen der Architektur, die spezifische Methodik ihrer Entwurfskonzepte und ihre Beschäftigung mit Geschichte und Gegenwart des Wohnens.
Fawad Kazi KSSG – OKS. Band I: Projekteinführung und Pavillon. Hrsg.: Sauer, Marko; Wieser, Christoph; Beitr.: Binotto, Werner; Hegner-van Rooden, Clementine; Kazi, Fawad; Sauer, Marko; Steinegger, Rolf; Wieser, Christoph; Abb. von Aerni, Georg. Dtsch.; Engl. 2018. 64 S. 24 fb. u. 60 sw. Abb. 23 x 30 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-071-8 Park Books
2011 hat der Zürcher Architekt Fawad Kazi mit der Planergemeinschaft KSSG-OKS den Wettbewerb für das umfangreiche Erweiterungsprojekt des Kantonsspitals St. Gallen und den Neubau für das Ostschweizer Kinderspital gewonnen. In den nächsten zehn Jahren werden grosse Erweiterungs- und Neubauten realisiert, die das gesamte Spitalareal vollständig transformieren werden: Die Parkanlage mit Einzelbauten weicht einem grossen, zusammenhängenden Gebäudekomplex.
Diese auf insgesamt fünf Bände angelegte Gebäudemonografie dokumentiert detailliert das städtebaulich bedeutende, architektonisch, konstruktiv und für den Spitalbetrieb anspruchsvolle Projekt. Band I beleuchtet die Projektgenese und widmet sich dem ersten Neubau. Der elegante Pavillon ist Erweiterung des bestehenden Restaurants und Trafostation für den gesamten Spitalkomplex zugleich. Diese Dualität zeigt sich im Massivbau der unterirdischen Infrastruktur, die in Form von mächtigen Kaminen die primäre Tragstruktur für den Leichtbau des Gastronomiebereichs bildet.
Architekt Willi F. Ramersdorfer. Bauten und Projekte 1950–2010. Hrsg.: Holzschuh, Ingrid; Ramersdorfer, Patricia; Beitr.: Fabach, Robert; Holzschuh, Ingrid; Kühn, Cchristian; Meissner, Irene; Stadler, Gerhard A.; Tschofen, Bernhard. 2018. 264 S. 72 fb. u. 184 sw. Abb. 31 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-096-1 Park Books
Willi F. Ramersdorfer (1922–2010) zählt zu den erfolgreichsten Vorarlberger Architekten der Nachkriegszeit. Zusammen mit German Meusburger realisiert er ab 1951 seine Konzepte einer modernen Architektur. So entstehen zunächst zahlreiche Industrie- und Gewerbebauten, Schulen, Kirchen und Wohnhäuser sowie SOS-Kinderdörfer. Nach dem Tod von Meusburger 1973 führt Ramersdorfer das Atelier allein und sehr erfolgreich weiter. Sein Schwerpunkt liegt nun im Bau von Hotels – namentlich in den österreichischen Alpen und im Ausland – und von Einfamilienhäusern, wo er neue Wege des architektonischen Ausdrucks beschreitet.
Diese erste Monografie über Ramersdorfers Schaffen dokumentiert sein umfangreiches Werk und stellt seine wichtigsten Bauten mit historischem Plan- und Bildmaterial und mit Texten renommierter Autorinnen und Autoren vor. Ein neuer Bildessay des Fotografen Marc Lins porträtiert das Haus Ramersdorfer in Rankweil (1964) und verdeutlicht die bleibende Qualität seiner Architektur.
Zur Architektur des Wohnens. Meuwissen, Joost. Hrsg.: Fakultät für Architektur der Technischen Universität Graz. 2018. 256 S. 227 z. T. fb. Abb. 23 x 22 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-095-4 Park Books
Der niederländische Architekt Joost Meuwissen hielt im Studienjahr 1992/93 an der damaligen Technischen Universität Karlsruhe eine Vorlesungsreihe, die in die Geschichte eingegangen ist. Darin versuchte er, «die Typologie des Wohnens von ihrer klassifizierenden Einschränkung zugunsten einer Analyse der Architektur, die aus bestimmten Ideen des Wohnens in unterschiedlichen Umgebungen und mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen entsteht, zu befreien». Sein Verständnis des Wohnens als Laboratorium für Architektur, das neue Formen, Stile oder gar Paradigmen hervorbringen kann, kommt darin zum Ausdruck.
Das auf dieser Vorlesungsreihe basierende, 1995 erstmals erschienene und 2016 von Meuwissen selbst noch überarbeitete Buch kondensiert sein Verständnis in einer Tour d´Horizon durch die Architekturgeschichte von der Antike bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert. Die Lektüre verdeutlicht, dass seine Sichtweise nichts von ihrer Aktualität eingebüsst hat, sondern im Gegenteil das Verständnis von Architektur um inspirierende und fallweise auch provokante Blickwinkel bereichert.
Der Glaube an das Grosse in der Architektur der Moderne. Grossstrukturen der 1960er und 1970er Jahre. Hnilica, Sonja. 2018. 304 S. 180 z. T. fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-093-0 Park Books
Grossstrukturen sind ein markantes architektonisches Erbe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und stets höchst umstritten. An Komplexen wie der Ruhruniversität Bochum, dem Klinikum Aachen oder dem Nordwestzentrum Frankfurt scheiden sich bis heute die Geister. Doch ist der Glaube an das Grosse ein konstituierendes Element in der Architektur moderner Gesellschaften. Grosswohnsiedlungen, Einkaufszentren, Hochschulen für Tausende von Studierenden, Konferenzzentren oder Krankenhäuser auf der ganzen Welt zeugen als typische Bauaufgaben davon. Die Bauten wurden gross wie ganze Städte und sollten dabei so effizient wie Maschinen funktionieren. Es bildeten sich drei dominierende Konzepte für die Giganten heraus: Grossform, Bausystem und Megastruktur.
Dieses neue Buch stellt erstmals systematisch den Theoriediskurs um Grossstrukturen dar. Es eröffnet neue Perspektiven für den Umgang mit den viel geschmähten ererbten Riesen und zeigt eindrucksvoll auf, wie aktuell Debatten um das Bauen im grossen Massstab auch heute sind.
Israel Lessons. Industrial Arcadia. Teching and Research in Architecture. Hrsg.: Gugger, Harry; Costa, Barbara; Gutscher, Salomé; Hörner, Stefan; Truwant, Charlotte. Engl. 2017. 196 S. 383 meist fb. Abb. 31 x 21 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-087-9 Park Books
Der Nahe Osten ist Geburtsstätte der neolithischen Revolution und auch die Wiege moderner Zivilisation. Soziale und technische Phänomene wie beispielsweise klassenbasierte Gesellschaften, Städte und monumentale Architekturen, die Schrift, das Rad sowie insbesondere Ackerbau und künstliche Bewässerung haben hier ihren Ursprung.
Das jüngste Forschungsprojekt des Laboratoire Bâle (laba) der EPFL ist dem Gebiet des heutigen Israel und der palästinensischen Autonomiegebiete gewidmet. Die kritische Studie untersucht die Rolle der Landwirtschaft in der Strukturierung urbaner Entwicklungen, der Schaffung eines nationalen Narrativs und in der Veränderung des Klimas. Im Fokus stehen dabei drei Typen agrarischer Nahrungsmittelproduktion: die ursprüngliche der eingeborenen Beduinenbevölkerung, die moderne sozialistischutopisch geprägte Kibbuz-Wirtschaft sowie die gegenwärtige hoch technologisierte Agrarwirtschaft in der Wüste.
Das Buch präsentiert die Ergebnisse der Studie in konzisen Texten, informativen Grafiken, Karten und Fotos. Es zeigt zudem auf, wie mit der Landwirtschaft verknüpfte Fakten und Erzählungen sowie der Klimawandel auf das Engste verflochten sind mit Geopolitik und religiösen Idealen des gelobten Landes.
Harry Gugger ist Architekt in Basel und Professor an der EPFL sowie Leiter von deren Laboratoire Bâle (laba). Barbara Costa ist Architektin und Head of Research am laba. Salomé Gutscher ist Architektin arbeitet als Teaching Assistant am laba. Stefan Hörner ist Architekt und Head of Teaching am laba. Charlotte Truwant ist Architektin und arbeitet als Research Assistant am laba.
Motion Mobility. Die neue ÖAMTC-Zentrale in Wien. Boeckl, Matthias; Czaja, Wojciech. Dtsch; Engl. 2017. 176 S. 200 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-072-5 Park Books
In einem von der Grundstückssuche bis zur Fertigstellung interdisziplinären Prozess planten Pichler & Traupmann Architekten, FCP Fritsch, Chiari & Partner als Ingenieure und das Beratungsunternehmen M.O.O.CON in Zusammenarbeit mit der Agentur Nofrontiere Design und SIDE Studio für Information Design die neue Zentrale des Österreichischen Automobilclubs in Wien. Entstanden ist dabei nicht nur ein in gestalterischer und technischer Hinsicht höchst innovatives Gebäude. Das Projekt setzt vielmehr auch in den Bereichen Unternehmenskultur und Arbeitsumfeld neue Massstäbe.
Diese Monografie stellt den Entstehungsprozess des neuen ÖAMTC-Mobilitätszentrums in allen Aspekten dar. Sie dokumentiert den Bau umfassend und reich illustriert mit Fotos und Plandarstellungen. Die Texte erläutern die komplexe Projektgenese und das architektonische Konzept – vom urbanen Kontext über Themen wie Kommunikation, Ökologie und Digitalität bis hin zu Flexibilität und später möglichen Ausbauphasen. Interviews mit Bauherren, Architekten, Nutzern und Besuchern, ein Blick in die Geschichte baukulturell relevanter «Häuser der Geschwindigkeit» sowie ein Bildessay zum Thema Mobilität runden das Buch ab, das auch als Fibel für die Entwicklung solch multifunktionaler Bauten dienen kann.
Otho Orlando Kurz. Architekt. Multerer, Sebastian; Wagner, Julian. 2017. 160 S. 182 z. T. fb. Abb. 26 x 20 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-073-2 Park Books
Trotz seines eindrücklichen Namens ist der Münchner Architekt Otho Orlando Kurz (1881–1933) heute weitgehend unbekannt und steht im Schatten anderer Architekten seiner Zeit. Dabei sind vor allem Kurz# Wohnbauten im Stadtbild sehr präsent. Seine Häuser entziehen sich jedoch einer eindeutigen stilistischen Zuordnung, was wiederum gerade die architektonische Qualität und Vielfalt begründet, die sein Werk bis heute auszeichnen.
Die Wohngebäude bilden den inhaltlichen Schwerpunkt dieser ersten Monografie über Otho Orlando Kurz. Sie stellt die architektonische und typologische Entwicklung vom städtischen Wohnhaus über die Wohnhausgruppen zu den Grosswohnbauten anhand seiner wichtigsten Projekte dar und ordnet sie in das bisher kaum dokumentierte Gesamtwerk des Architekten ein. Vervollständigt wird das Buch durch einen Werkkatalog, der die Wohnhäuser mit zahlreichen Abbildungen und Plänen umfassend dokumentiert und die Bauten zueinander in Beziehung setzt.
"New Housing in Zurich. Typologies for a Changing Society. Hrsg.: Boudet, Dominique; Beitr.: Boudet, Dominique; Claus, Sylvia; Davidovici, Irina; Kurz, Daniel; Schärer, Caspar; Simon, Axel; Esser, Peter; Gmür, Patrick. Engl. 2017. 256 S. 675 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00" ISBN: 978-3-03860-042-8 Park Books
"Nouveaux logements à Zurich. La renaissance des coopératives d’habitat. Hrsg.: Boudet, Dominique; Beitr.: Boudet, Dominique; Claus, Sylvia; Davidovici, Irina; Kurz, Daniel; Schärer, Caspar; Simon, Axel; Esser, Peter; Gmür, Patrick. Franz. 2017. 256 S. 675 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00" ISBN: 978-3-03860-043-5 Park Books
Armando Ronca. Architektur der Moderne in Südtirol 1935–1970. Hrsg.: Kunst Meran; Kofler, Andreas; Schmidt, Magdalene; Stabenow, Jörg; Beitr.: Kofler, Andreas; Martignoni, Massimo; Mezzalira, Giorgio; Schmidt, Magdalene; Scolari, Luigi; Stabenow, Jörg; Abb. von Feiersinger, Werner. Dtsch; Italien. 2017. 380 S. 250 meist fb. Abb. 23 x 17 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-061-9 Park Books
Der gebürtige Veroneser Armando Ronca (1901–1970) studierte Ingenieurwissenschaften in Genua, Turin sowie Padua und begann seine berufliche Laufbahn in Trient. Ab 1935 führte er sein eigenes Architekturbüro in Bozen und wurde damit zum führenden Vermittler der Moderne in Südtirol. Mit einem zweiten Büro war Ronca auch in Mailand aktiv, wo ihm Bauten etwa von Giuseppe Terragni oder Gio Ponti prägende Anregungen gaben. Bestimmende Themen seiner Arbeit sind die plastische Artikulation der Baukörper, die rhythmische Strukturierung der Fassaden und ein konstantes Bemühen um die stadtbildenden Potenziale der Architektur.
Dieses Buch präsentiert erstmals umfassend rund 40 Bauwerke Armando Roncas in Meran und Bozen. Einzelne Gebäude wie beispielsweise das Meraner Eurotel werden eingehend analysiert und dokumentiert. Darüber hinaus zeigt die Monografie sämtliche noch erhaltene Gebäude Roncas in neuen Bildern des Wiener Architekturfotografen Werner Feiersinger.
Shifting Patterns. Christopher Alexander und der Eishin Campus. Hrsg.: Guttmann, Eva; Kaiser, Gabriele; Mazanek, Claudia; Beitr.: Beneder, Ernst; Hosoi, Hisae; Kühn, Christian; Nakatani, Norihito; Neis, Hajo; Pirstinger, Ida; Ruprechter, Walter; Tezuka, Takaharu; Guttmann, Eva; Kaiser, Gabriele. 2017. 192 S. 139 fb. Abb. 24 x 21 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-067-1 Park Books
Der amerikanisch-britische Architekt, Architektur- und Systemtheoretiker mit Wiener Wurzeln Christopher Alexander ist vor allem durch die wegweisenden Bücher «Eine Muster-Sprache» und «A Timeless Way of Building» bekannt geworden. Der Eishin Schul- und Universitätscampus (1983–1989) in der Nähe von Tokio ist das grösste Projekt, das Alexander auf Grundlage der «Muster-Sprache» realisiert hat.
Ebenso bedeutender Teil von Alexanders philosophischem Werk ist die Theorie lebendiger Systeme. Am Beispiel des Eishin Campus untersucht das neue Buch diese erstmals umfassend. Experten aus den Feldern Architektur, Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften aus dem westlichen sowie dem japanischen Kulturraum beleuchten Alexanders Denken und seine Umsetzung in gebaute Architektur unter den Gesichtspunkten Aktualität, Interdisziplinarität, Internationalität und Kulturtransfer. Ebenso richten sie den Blick auf die heutige Anwendbarkeit der Theorie lebendiger Systeme als Antithese zur gängigen normierten und kommerzialisierten Architekturproduktion.
Interviews mit der Direktorin des Eishin Campus Yoko Kitamura, dem Architekten und Stadtforscher Hansjoachim Neis und dem Architekten Takaharu Tezuka sowie eine fotografische Dokumentation des Eishin Campus heute runden den Band ab.
SOS Brutalism. A Global Survey. Hrsg.: Elser, Oliver; Kurz, Philip; Schmal, Peter Cachola. Engl. 2017. 668 S. 1200 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-03860-075-6 Park Books
SOS Brutalismus. Eine internationale Bestandsaufnahme. Hrsg.: Elser, Oliver (Deutsches Architekturmuseum DAM; Kurz, Philip (Wüstenrot Stiftung); Schmal, Peter Cachola (DAM). 668 S. 1200 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. Park Books, Zürich 2017. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-03860-074-9 Park Books
«SOS Brutalismus» ist ein Notsignal. Seit den 1950er-Jahren sind weltweit Bauten bedeutender Architekten des 20. Jahrhunderts entstanden, die Ausdruck einer kompromisslosen Haltung sind. Oft, aber nicht immer, sind sie aus Sichtbeton (béton brut: daher der Begriff Brutalismus). Viele der oft kontrovers diskutierten Bauten sind heute von Abriss oder Umgestaltung bedroht. Dagegen formiert sich seit einigen Jahren eine Gegenbewegung, die vor allem im Internet aktiv ist und an der sich auch das Deutsche Architekturmuseum DAM in Frankfurt am Main und die Wüstenrot Stiftung unter dem Hashtag #SOSBrutalism massgeblich mit umfangreicher Forschungsarbeit beteiligen.
Die Ergebnisse dieser internationalen Recherche werden nun in einer grossen Ausstellung im DAM und in dieser umfangreichen Begleitpublikation präsentiert. Mehr als 100 Autoren dokumentieren 120 wichtige Bauten in ihrem heutigen Zustand und mit reichem Bildmaterial. Darunter sind viele bislang nie publizierte Neuentdeckungen, von denen etliche akut vom Abbruch bedroht sind. Hinzu kommen Überblicksdarstellungen zum Brutalismus in zwölf Regionen auf der ganzen Welt, Fallstudien zu internationalen Schwerpunkten wie beispielsweise Skopje oder New Haven sowie Essays zur Theoriegeschichte des Brutalismus. Das Beiheft versammelt die Beiträge eines internationalen Symposiums zum Brutalismus, das im Jahr 2012 in Berlin stattfand.
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Wohngenossenschaften in Zürich. Gartenstädte und neue Nachbarschaften. Hrsg.: Boudet, Dominique; Beitr.: Boudet, Dominique; laus, Sylvia; Davidovici, Irina; Kurz, Daniel; Schärer, Caspar; Simon, Axel; Esser, Peter; Gmür, Patrick. 2017. 256 S. 675 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-03860-041-1 Park Books
Mit Schweizer Architektur verbindet man gemeinhin Namen weltbekannter Architekten wie Mario Botta, Peter Zumthor oder Herzog & de Meuron und ihre ikonischen Bauten. Dieses Buch stellt jedoch nicht schöne Villen oder prestigeträchtige Projekte wie beispielsweise Museen in den Mittelpunkt, sondern das Phänomen des genossenschaftlichen Bauens in der Schweiz und insbesondere in der Stadt Zürich.
In den letzten 15 Jahren veränderten sich solche Genossenschaftsprojekte deutlich. Dank Unterstützung durch Steuergelder und mit innovationsfördernden Wettbewerben entwickelten sich in Zürich Wohnformen, die einen grossen Einfluss auf die Stadt und das urbane Leben haben. Diese Bauten können als vorbildhafte Modelle dienen, wie das weltweit stetig steigende Bedürfnis nach städtischem Wohnraum zu befriedigen ist.
Dieses Buch gibt erstmals einen umfassenden Überblick über genossenschaftliches Bauen und Wohnen in Zürich. Illustriert mit zahlreichen Abbildungen und Plänen, stellt es rund 50 Projekte im Detail vor. Darüber hinaus erläutern beteiligte Architekten ihre jeweilige Intention im Gespräch.
Zeigt Bauten u.a. von Burkhalter Sumi Architekten, EM2N, Gigon Guyer, Knapkiewicz & Fickert, Peter Märkli, Pool Architekten, Stücheli Architekten, Adrian Streich und von Ballmoos Krucker Architekten.
A Glass Labyrinth in Venice. Hrsg.: Chowdhury, Kashef Mahboob; Beitr.: McCarter, Robert; Foto(s) von Chenal, Eric. Engl. 2017. 80 S. 50 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-083-1 Park Books
Kashef Chowdhury hat sich mit seinem Büro URBANA in den letzten Jahren weit über Südasien hinaus einen hervorragenden Ruf als Architekt erworben, der äusserst sensibel auf Orte, Gegebenheiten und Bedürfnisse der Nutzer reagiert. Im Rahmen der Architekturausstellung 2016 der Biennale Venedig hat Chowdhury vier Projekte von URBANA in Bangladesh in einer faszinierenden Installation präsentiert, die dieses neue Buch dokumentiert.
Labyrinthe haben Menschen – und insbesondere Architekten – seit jeher fasziniert als Räume der Überraschung, der Entdeckung und des Zufalls. Chowdhurys venezianische Ausstellungsinstallation stellt die Raumwahrnehmung des Labyrinths, das naturgemäss verbirgt und versperrt, durch einen simplen Trick infrage: Er macht es vollkommen transparent, wobei die räumliche Desorientierung des Besuchers erhalten, wenn nicht gar verstärkt wird. Das Konzept versinnbildlicht den Zustand des Architekten angesichts aller Ungewissheiten seiner Tätigkeit. Insbesondere in seiner Heimat ist Chowdhury gezwungen, mit Entschlossenheit zwischen zahllosen Herausforderungen auf allen Ebenen zu arbeiten. Die Installation verdeutlicht somit auch all die verblüffenden Hindernisse, denen er sich, trotz klarer Vision seines Projekts, auf dem Weg zur Realisierung gegenübersieht.
Aire. Der Fluss und sein Doppelgänger. Hrsg.: Descombes, Georges; Descombes, Julien; Cauwenberghe, Corinne Van; Correnti, Vincent; Gerber, François; Beitr.: Besse, Jean-Marc; Coen, Lorette; Descombes, Georges; Kondolf, G. Mathias; Rosenberg, Elissa; Tiberghien, Gilles A.; Treib, Marc. Dtsch; Engl.; Franz. 2017. 256 S. 180 z. T. fb. Abb. 24 x 18 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-081-7 Park Books
Die Aire fliesst südlich von Genf durch eine Ebene, die von alters her landwirtschaftlich genutzt wird. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Flusslauf zum Schutz vor Hochwassern nach und nach kanalisiert. 2001 fiel der Entscheid, dem Gewässer wieder einen natürlicheren Lauf zu geben. Statt des simplen Rückbaus des Kanals und der Rekonstruktion des alten Flussbetts entschied sich die Projektgemeinschaft Superpositions für ein Verfahren, das die amerikanische Landschaftsarchitektin Elissa Rosenberg als «topografische Imagination» bezeichnet: Es lässt den Kanal bestehen und verbindet ihn mit einer neuen Auenlandschaft. Der Kanal fungiert so als Indikator für die laufenden Umgestaltungen, als Bezugslinie, die das Erkennen und Verstehen von «Vorher» und «Nachher» ermöglicht.
Diese Monografie dokumentiert die vielfach preisgekrönte Renaturalisierung der Aire am Genfer Stadtrand. Projektskizzen, Fotografien von Bau und neuem Flussverlauf, Essays und Erklärungen internationaler Autorinnen und Autoren zu den Interventionen zeigen, wie das Gewässer wieder zu einem wichtigen Bestandteil der Landschaft aufgewertet wurde.
Baku – Oil and Urbanism. Blau, Eve; Rupnik, Ivan. Engl. 2017. 320 S. 270 meist fb. Abb. 26 x 18 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-076-3 Park Books
«Baku – Oil and Urbanism» ist die erste Studie zur Wechselwirkung zwischen Erdöl und Städtebau. Baku, Hauptstadt des heutigen Aserbaidschan, das Teil des Russischen Kaiserreichs war und bis 1991 zur Sowjetunion gehörte, erlebte in der Folge der Erdölförderung ab 1873 einen beispiellosen Wachstums- und Innovationsschub. Wegen seiner grossen wirtschaftlichen Bedeutung blieb Baku auch in der Sowjetzeit ein Modernisierungslabor und war ab 1948 Schauplatz eines der weltweit spektakulärsten Städtebau- und Infrastrukturprojekte: Neft Dashlari, die erste Offshore-Ölförderplattform der Welt, eine ganze Stadt auf Stelzen im Kaspischen Meer. Die Erschliessung der unter dem Meeresgrund gelegenen Ölvorräte beschert Baku gegenwärtig seinen zweiten Ölboom.
Eve Blau und Ivan Rupnik haben in jahrelanger Forschungsarbeit untersucht, wie Stadtplanung und Städtebau sowie Architektur in unterschiedlichen politischen Systemen auf das Erdöl reagiert haben. Sie zeigen auf, wie Erdöl und Urbanismus unauflösbar mit dem politischen, kulturellen und gebauten Gewebe der Stadt verbunden sind. Das faszinierende, mit reichem historischen Bildmaterial und Dokumenten illustrierte Buch legt offen, was aus der langen, dicht verwobenen Geschichte von Öl und Stadt in Baku generell über Urbanisierungsprozesse gelernt werden kann. Ein grosser fotografischer Essay über die Hafenstadt im 21. Jahrhundert des bekannten Fotografen Iwan Baan rundet das Buch in grandioser Weise ab.
The Continuous City. Fourteen Essays on Architecture and Urbanization. Architecture at Rice (2). Lerup, Lars. Vorwort von Vassallo, Jésus. Engl. 2017. 220 S. 21 Abb. 15 x 22 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-066-4 Park Books
Der schwedisch-amerikanische Architekt Lars Lerup zeigt sich in seinen Texten weniger als theoretischer Denker, sondern vielmehr als aufmerksamer Sammler. Er beobachtet und analysiert seine städtische Umgebung und deren Gegebenheiten sehr genau, um das Ergebnis dann seiner Theorie über die moderne Stadt hinzuzufügen.
Die 14 Texte in Lerups neuem Buch sind unabhängig voneinander entstanden, bilden aber ein in sich zusammenhängendes Ganzes. Sie geben einen Überblick über sein Denken über Identität und Monumentalität oder über die Beziehung zwischen Natur und Kultur. Im Fokus seines Interesses und seiner Reflexionen stehen u.a. Roberto Burle Marx, einer der Begründer der modernen Gartenarchitektur, die «tanzenden Etagen» der Seattle Library von Rem Kohlhaas, Herzog & de Meurons 1111 Lincoln Road-Projekt in Miami Beach oder die Funktion städtischer Wahrzeichen am Beispiel des Konferenzzentrums im chinesischen Dalian von Coop Himmelb(l)au.
Lars Lerup lädt den Leser ein, ihn auf seinen Reisen zu begleiten und sich dabei nicht belehren, sondern bereichern zu lassen.
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