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Duplex Architekten. Wohnungsbau. Hrsg.: Balland, Ludovic; Hrsg.: Dechmann, Nele; Beitr.: Adam, Hubertus; Beitr.: Angélil, Marc; Beitr.: Dechmann, Nele; Beitr.: Kaestle, Anne; Beitr.: Ruby, Andreas; Beitr.: Schärer, Caspar; Beitr.: Schürch, Dan; Beitr.: Vogt, Günther. 2021. 320 S. 500 fb. 20 s/w-Abb. 30 x 23 cm. Gb.EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03860-229-3 Park Books
Duplex Architekten, gegründet 2007 in Zürich, haben sich einen exzellenten Ruf für ihre Bauten unterschiedlichen Massstabs und ihre grosse Bandbreite an Typologien erarbeitet. Seit 2011 betreiben sie neben dem Stammsitz auch die Ableger Studio Duplex in Düsseldorf und Hamburg, seit 2020 zudem das Büro Duplex Architectes in Paris.
Mit dieser ersten Monografie zu ihrem Schaffen in Deutschland und der Schweiz erlauben Duplex Architekten einen unmittelbaren Einblick in ihre Arbeitsweise im Wohnungsbau. Fünf Projekte in der Schweiz, die reichhaltig mit Bildern, Plänen und Visualisierungen illustriert werden, veranschaulichen ihre Haltung zu Städtebau, Typologieforschung und Materialität und demonstrieren ihre höchst eigenständige Arbeitsweise. Der städtebauliche Massstab, die Findung neuer Wohnformen, die Bedeutung der Gemeinschaft und der kollaborative Entwurfsprozess stehen im Zentrum der Überlegungen von Duplex Architekten in diesem Tätigkeitsfeld.
Nele Dechmanns Text und Ludovic Ballands Bildessay beleuchten die Arbeit von Duplex Architekten auf ihre je eigene Weise. Neben den beiden Gründungspartnern Anne Kaestle und Dan Schürch kommt zudem auch eine Reihe weiterer Beiträgerinnen und Beiträger zu Wort, die persönliche Blicke auf diese fünf Bauten werfen.
Never Modern. Scalbert, Irénée. Beitr.: Macdonald, Stephanie; Emerson, Tom; 6a architects. 2013. Engl. 23 sw. u. 41 fb. Abb. 20 x 14 cm. Pb. EUR 24,00. CHF 28,00 ISBN: 978-3-906027-24-1 Park Books
6a Architects wurde 2001 in London von Tom Emerson und Stephanie Macdonald gegründet, nachdem sie sich auf dem Royal College of Art kennengelernt hatten. Sie machten sich bald einen Namen durch aufsehenerregende Projekte, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Ihre neuesten Arbeiten sind die Erweiterung der South London Gallery, der Bau für die zeitgenössische Galerie Raven Row sowie die Neueinrichtung der Modeabteilung im Victoria & Albert Museum. Das Büro wurde 2012 für den Schelling-Architekturpreis nominiert. Unorthodoxe Methoden und eine profunde Kenntnis von Geschichte und Theorie sind Markenzeichen von 6a Architects. Ihre Konzepte bestechen durch Originalität und sind bisweilen auch mit einer Prise Humor versehen.
„Never Modern“ stellt das Denken und die architektonischen Ansätze von 6a vor. Geschrieben wurde das Buch vom Londoner Architekturkritiker Irénée Scalbert. Ausgestattet ist es wie ein französischer Roman aus der Nachkriegszeit. In Scalberts Ausführungen sind Notizen zu Themen wie Situation, Interaktion, Bricolage, Zufall, Komik und Menschenkunde eingefügt. Sein Text wird durch einen Bildessay aus Archivfotografien, Kunstwerken, Filmbildern und Bauten von 6a gespiegelt.

Never Modern explores the role of narrative, history, and appropriation in the works of the London-based firm 6a Architects, whose recent projects include the South London Gallery, Raven Row, and the new fashion galleries at the Victoria and Albert Museum. It examines the unique approach of the members of 6a, wherein they avoid style and signature in favor of a pre-modern sense of metis, or “flair, wisdom, forethought, subtlety of mind, deception, resourcefulness, vigilance, opportunism, varied skills, and experience.” This analysis is accompanied by a striking visual essay of archival photographs, artworks, film stills, and recent projects by the firm. In the end, the book reveals that like contemporary society in general, the architecture of 6a Architects is fundamentally a work of bricolage, creating art composed of various objects on hand and drawing from history and the everyday to create something new and vital.
Living high. Trinity Tower, Paris La Défense. Hrsg.: Cro&Co Architecture; Beitr.: Namias, Olivier; Beitr.: Crochon, Jean-Luc; Beitr.: Dienstag, Ariane; Beitr.: Mecattaf, Nayla; Fotos von Boegly, Luc. Englisch; Französisch. 2021. 148 S. 60 fb. 44 s/w-Abb. 32 x 22 cm. Gb.EUR 380. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03860-270-5 Park Books
32 Stockwerke hohe Trinity Tower im Pariser Geschäftsviertel La Défense steht auf einer Betonplatte, die eine siebenspurige Ausfallstrasse überdeckt. Das vom Pariser Büro Cro&Co Architecture entworfene Hochhaus bietet auf rund 3´500 Quadratmetern eigentliche Raum-Landschaften, die öffentlich zugänglich sind. Das wegweisende Gebäude verbindet dadurch zwei vom Autoverkehr bisher getrennte Teile von La Défense für die Öffentlichkeit und trägt zu einer besseren Lebensqualität der Nutzerinnen und Nutzer des Viertels bei.
In seiner Konzeption hebt sich der Turm deutlich von gewöhnlichen Büro-Hochhäusern ab: Um seinen teilweise transparenten Erschliessungskern gruppieren sich offene Flächen und Balkone, die eine freie Interaktion mit der Umgebung ermöglichen. Auf der 25. Etage befindet sich ein Auditorium, ein Business Center, ein Fitnessstudio sowie eine Aussichtsterrasse. Das Ganze ist daraufhin angelegt, neue Arbeitsformen und gemeinsame Nutzungen zu fördern.
Dieser Band stellt in Texten und Abbildungen ausführlich das Konzept und den Werdegang des Projekts sowie den fertig gebauten Trinity Tower dar. Das erste Buch überhaupt zum Schaffen des Pariser Büros Cro&Co Architecture ist zugleich ein Plädoyer für den Typus Hochhaus, ausgehend von der Überzeugung, dass in die Höhe zu bauen ein Schlüsselelement der verdichteten Stadt von morgen sein wird.
Bernina transversal. Guido Baselgia – Bearth und Deplazes. Architektur und Fotografie – Intervention und Reaktion. Hrsg.: Bernina Glaciers; Beitr.: Hänny, Reto; Ursprung, Philip; Fotos von Baselgia, Guido. Deutsch; Englisch; Italienisch. 2021. 144 S. 70 Duplex- und 8 Abb. 30 x 30 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-03860-237-8 Park Books
Die Konstellation von Architektur und Landschaft hat den Fotografen Guido Baselgia zu einem Bildepos inspiriert, das den von Bearth & Deplazes Architekten gebauten neuen Strassenunterhaltsstützpunkt auf dem Berninapass in einzigartiger Weise und in arktisch anmutender Winterlandschaft ins Bild setzt. Baselgia erkundet den Landschaftsraum entlang der Verkehrswege mit seiner analogen Kamera und stellt dabei auch die im Verlauf von dessen Industrialisierung und Erschliessung seit Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen (Kunst-) Bauten für Eisenbahn, Strasse und Energieproduktion in Beziehung zur Architektur des neuen Strassenunterhaltsstützpunktes.
Von diesem grossvolumigen und weitgehend unterirdischen Zweckbau sind lediglich die konkav geschwungene Schildwand und darüber ein Rundturm zu sehen. Die Schildwand schneidet ein Segment aus der Topografie und umfasst damit einen Vorplatz samt Landschaftsraum. Der Turm entzieht sich einer direkten Entschlüsselung – bis zum Betreten der Camera obscura an seiner Spitze, die eine Verbindung von Fotografie, Architektur und Landschaft schafft und klar macht, dass es hier um Einsichten und nicht um Aussichten geht.
Das Buch zeigt eine Auswahl von Guido Baselgias eindrucksvollen Fotografien und Wiedergaben der Camera-obscura-Bilder aus dem Turm und dokumentiert in Text und Bild sowie mit Plänen die Architektur von Bearth & Deplazes.
Basics of Urbanism. 12 Begriffe der territorialen Transformation. Hrsg.: Degros, Aglaée; Bagaric, Anna; Bauer, Sabine; Radulova-Stahmer, Radostina; Stefan, Mario; Schwab, Eva; Beitr.: Bogensberger, Markus; Degros, Aglaée; Smets, Marcel; Schwab, Eva. Deutsch; Englisch. 2021. ca 320 S. 120 fb. Abb. 23,5 x 20,5 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-260-6 Park Books
Anhand von zwölf Begriffen werden in diesem Buch aktuelle städtebauliche Herausforderungen mit konkreten Projekten verknüpft, Konzepte und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt sowie Umsetzungsprozesse beschrieben. Im Vordergrund steht die Interaktion der gebauten Umwelt mit lebenden Systemen – ein Zugang, der sich innerhalb der Disziplin des Städtebaus langsam durchsetzt und die bisher prioritär gebäudeorientierte Praxis zugunsten einer Aufwertung des öffentlichen Raums zurückstellt.
«Basics of Urbanism» definiert und veranschaulicht Parameter, die einen territorialen Ansatz im Städtebau ins Blickfeld rücken. Der Raum zwischen den Gebäuden wird als wesentliche Struktur für ökologische und soziale Veränderungen innerhalb von kleinräumigen Nachbarschaften, Ensembles, Stadtteilen bis hin zu ganzen Städten behandelt. Dieser Ansatz umfasst vorausschauende zeitliche Aspekte ebenso wie die Miteinbeziehung bestehender Ressourcen bei der Schaffung räumlicher Qualitäten.
Bauteile wiederverwenden. Ein Kompendium zum zirkulären Bauen. Hrsg.: IKE Institut Konstruktives Entwerfen; ZHAW Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen; Stricker, Eva; Brandi, Guido; Sonderegger, Andreas; Baubüro in situ AG; Zirkular GmbH; Angst, Marc; Buser, Barbara; Massmünster, Michel. Deutsch. 2021. ca 408 S. 300 fb. und 50 Abb. 28,5 x 21,5 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03860-259-0 Park Books
Das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen ist derzeit eines der meistbeachteten Phänomene der europäischen Architekturdiskussion. Wenn Bauelemente, die noch jahrzehntelang halten, nicht zerstört, sondern für neue Bauten wiederverwendet werden, spart das nicht nur Ressourcen. Es reduziert auch drastisch den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in der Erstellungsphase von Bauten. Dieses sogenannte zirkuläre Bauen bringt eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Fragen mit sich – von technischen und energetischen bis hin zu rechtlichen Aspekten. Dies gilt in der Gegenwart noch vermehrt, obwohl das Phänomen selbst auf eine uralte Traditionslinie zurückblickt – schon vor Jahrtausenden wurden verfallende Bauten für neue Bautätigkeit ausgeschlachtet.
Dieses Buch bietet ein umfassendes Kompendium, das allen Fragen zur Wiederverwendung von Bauteilen im Detail nachgeht. Sie werden anhand eines konkreten Beispiels durchgespielt: der Kopfbau K 118 auf dem Winterthurer Lagerplatz, das bislang grösste Gebäude der Schweiz, das mehrheitlich aus wiederverwendeten Bauteilen besteht. Seit 2018 wird dieses einmalige Pilotprojekt im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts hinsichtlich architektonisch-konstruktiver, energetischer, ökonomischer, prozessualer und rechtlicher Fragen ausgewertet. Alle Ergebnisse sind in diesem Buch versammelt und inhaltlich wie visuell auf höchst anschauliche Weise aufbereitet.
Mit Beiträgen von Andreas Abegg, Marc Angst, Oya Atalay Franck, Guido Brandi, Barbara Buser, Arne van de Capelle, Michael Eidenbenz, Nathanea Elte, Deborah Fehlmann, Michael Ghyoot, Pascal Hentschel, Meinrad Huser, Marc Loeliger, Michel Massmünster, Annatina Menn, Ákos Moravánszky, Kerstin Müller, Andreas Oefner, Katrin Pfäffli, Michael Pöll, Tina Puffert, François Renaud, Barbara Rentsch, Oliver Seidel, Andreas Sonderegger, Eva Stricker, Cyrille Veron und Barbara Zeleny.
Das Garagenmanifest. Hrsg.: Casper, Jens; Rellensmann, Luise; Beitr.: Hernandez, Laura; Kokert, Nora; Kuhnlein, Melanie; Schmalfuß, Lasse; Sielska, Justyna; Strahl, Hanna; Teng, Zhuoyou Zoey; Tucholski, Pawel; Unger, Moritz; Rellensmann, Luise; Casper, Jens; Fotos von Maleschka, Martin. Deutsch. 176 S. 13 fb. und 35 Abb. 20 x 13 cm. Pb. Park Books, Zürich 2021. EUR 25,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03860-240-8 Park Books
Fast jeder, der in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, kann Geschichten von den Garagen erzählen: von Wochenenden im Garagenhof, vom Auto, das – nach legendärer Wartezeit erworben – vor allem für die Urlaubsreise an die Ostsee bewegt wurde. Und auch heute noch wird hier an Autos gebastelt und Nachbarschaft gelebt. Im vereinten Selbstbau errichtet, breiten sich Anlagen, die aus mehr als eintausend Garagen bestehen können, an Siedlungsrändern aus. Kleinere Garagenkomplexe verstecken sich zuweilen mitten in der Stadt.
In den letzten Jahren ist das Interesse an einer Aufarbeitung der Architektur- und Planungsgeschichte der DDR stark gestiegen. Die Garagen als repräsentative Beispiele einer DDR-Alltagsarchitektur und Biotope der Alltagskultur des verschwundenen Staates finden dabei bisher viel zu wenig Beachtung. Das Garagenmanifest bietet nun erstmals eine Aufarbeitung dieses vielschichtigen DDR-Erbes. Neun mit Schwarz-Weiss-Fotografien, Zeichnungen und Lageplänen illustrierte Fallstudien geben Einblicke in die Bauart und Planungsweise verschiedener Anlagen. Ein vertiefender Essay beschäftigt sich mit den Ursprüngen der Bautypologie und mit den Bedrohungen, denen dieses Stück gelebter DDR-Kultur heute ausgesetzt ist.
Betrachtet werden schliesslich auch denkmalpflegerische Entwicklungen: Kulturelles Erbe ist nicht einfach da, Denkmale werden gemacht, so lautet die Boschaft. Abgerundet wird das Buch durch einen Bildessay des Fotografen Martin Maleschka.
McIntosh / Louie. Swissness Applied. Learning from New Glarus. Hrsg.: McIntosh, Nicole; Hrsg.: Louie, Jonathan; Beitr.: Coffman, Courtney; Beitr.: Forster, Kurt; Beitr.: Lambertz, Patrick; Beitr.: Louie, Jonathan; Beitr.: Moon, Whitney; Beitr.: McIntosh, Nicole; Beitr.: Ursprung, Philip; Beitr.: Vassallo, Jesús; Vorwort von Angélil, Marc; Vorwort von Siress, Cary. Englisch. 2021. ca 220 S. 250 fb. und 30 Abb. 30 x 23 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-244-6 Park Books
New Glarus im US-Bundesstaat Wisconsin hat sich seit seiner Gründung durch Schweizer Auswanderer 1845 von einem Milchbauerndorf zu einer populären Tourismusdestination gewandelt. Nach einem dramatischen wirtschaftlichen Niedergang in den 1960er- und 1970er-Jahren hat die Gemeinde ihr helvetisches Kulturerbe und insbesondere die davon geprägte örtliche Architektur zum Imageträger für eine erfolgreiche Überlebensstrategie gemacht. Immer mehr Bauten wurden, teils auch nachträglich, mit Elementen der Chaletarchitektur versehen, um das Ortsbild noch mehr «Swiss» erscheinen zu lassen. 1999 wurden gar die Bauvorschriften geändert, um diesen Charakter zu bewahren.
«Swissness Applied» untersucht an diesem Beispiel die Transformation von durch Immigrantinnen und Immigranten gegründeten Kleinstädten in den USA. Basierend auf einem umfangreichen Forschungsprojekt werden einzelne Bauten vorgestellt, analysiert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Ortsbild evaluiert. Die Essays widmen sich vertieft der Rolle von Bildsprache, Einwanderungsgeschichte und dem Import von kulturellem Erbe in die Architektur Nordamerikas sowie der «Swissness» als kulturellem Konzept und architektonischer Gestaltungsgrundlage.
Building for Architecture Education. Architekturpädagogiken. Lucerne Talks. Hrsg.: Angélil, Marc; Hrsg.: Biechteler, Heike; Hrsg.: Dietz, Dieter; Hrsg.: Käferstein, Johannes; Hrsg.: Hochschule Luzern, Institut für Architektur; Hrsg.: Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Deutsch. 2021. 248 S. 75 fb. und 67 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-262-0 Park Books
Weltweit werden derzeit Architekturschulen gebaut. Die Hauptgründe dafür liegen in neuen Raumanforderungen und im Streben nach Exzellenz in der Ausbildung. Trotz des Anspruchs vieler Institutionen, Konzepte für eine neue, innovative Architektur zu vermitteln, sind die Schulen beim Bau ihrer eigenen Anlagen oft an enge Auflagen und vorgegebene Raumprogramme gebunden. Wie können unter diesen Voraussetzungen Freiräume für die Architekturausbildung entstehen und zukunftsweisende Ideen sowie unkonventionelle Nutzungen gefördert werden?
Dieser Frage ging das dritte Luzerner Symposium nach, indem es die realen Räume, in denen Architektinnen und Architekten ausgebildet werden, zum Gegenstand seiner Untersuchung machte. Die in diesem Band zusammengetragenen Dialoge und Essays diskutieren, wie künftige Lehrinstitute aussehen könnten und ob eine Schule überhaupt noch aus Gebäuden bestehen muss. Entstanden ist ein vielstimmiger interkultureller Austausch, der zeitgemässe und visionäre Ideen für Architekturschulen im Zeitalter der globalen Pandemien und des digitalen Unterrichts sammelt.
Mit Beiträgen von Marc Angélil, Walter Angonese, Marcela Aragüez, Gregorio Astengo, Damaris Baumann, Raffael Baur, Heike Biechteler, Daniel Boermann, Angelo Bucci, Hansjürg Buchmeier, Hanspeter Bürgi, Francesco Buzzi, Camille und Yannick Claessens-Vallet, Natalie Plagaro Cowee, Sascha Delz, Luca Deon, Dieter Dietz, Matej Draslar, Raphaël Dunant, Guillermo Dürig, Christoph Flury, Anja Fröhlich, Dieter Geissbühler, Patricia Guaita, Mathias Heinz, Axel Humpert, Kasia Jackowska, Adam Jasper, Johannes Käferstein, Orkun Kasap, Frederick Chando Kim, Jeannette Kuo, Anne Lacaton, Torsten Lange, Philip Loskant, Charlotte Malterre-Barthes, Zeljko Medved, Marianne Meister, Ciro Miguel, Ludovica Molo, Lando Rossmaier, Dominique Salathé, Gabrielle Schaad, C. Lars Schuchert, Peter Schwehr, Andreas Sonderegger, Veronika Spierenburg, Daniel Studer, Alexandre Theriot, Jean-Philippe Vassal, Felix Wettstein, Christoph Wieser, Besa Zajimi und Christian Zimmermann.
Hidden in Plain Sight. Politics and Design in State-Subsidized Residential Architecture. Hrsg.: Garcia Ramos, Rui Jorge; Hrsg.: Borges Pereira, Virgílio; Hrsg.: Rocha Moreira, Marta; Hrsg.: Dias Silva, Sérgio. Englisch. 2021. 456 S. 82 fb. und 76 s/w-Abb. 24,0 x 17,0 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-261-3 Park Books
Sozialer Wohnungsbau hat in Europa eine weit zurückreichende Tradition. Seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts etablieren sich diese oft anonym errichteten und bisweilen verkannten Bauten in den Vororten grosser europäischer Städte. Mit dem multidisziplinären internationalen Forschungsprojekt "Mapping Public Housing" spürt das Center for Studies in Architecture and Urbanism der Universität Porto diesem architektonischen Erbe nach und zeigt, dass sich oft lebendige Siedlungen und ganze Stadtteile aus den Wohnbauprojekten herausgebildet haben.
Im vorliegenden Buch werden exemplarische Beispiele u.a. aus Deutschland, Grossbritannien, Portugal, der Schweiz und Spanien näher angeschaut. Das Spektrum reicht von den Anfängen des sozialen Wohnungsbaus in Portugal dank deutscher Investitionen während des Ersten Weltkriegs über die Propagandapolitik in Zusammenhang mit subventioniertem Wohnen für die Arbeiterklasse der 1940er-Jahre bis hin zu nachhaltigen Konzeptideen für die Zukunft. So entsteht ein breites Panorama, das die Entwicklung des subventionierten Bauens als Teil der Kulturgeschichte Europas versteht und die wichtige Rolle nachzeichnet, die dem staatlich alimentierten Wohnungsbau bei der Entstehung des europäischen Wohlfahrtstaats zukam.
Es ist was es ist. Gerold Wiederin, Architekt. Hrsg.: Baur, Simon; Beitr.: Ackermann, Matthias; Adam, Hubertus; Baur, Simon; Diener, Roger; Gachnang, Johannes; Guyer, Mike; Herzog, Jacques; de Meuron, Pierre; Leeb, Franziska; Miller, Quintus; Wiederin, Gerold; Woltron, Ute. Deutsch. 2021. 304 S. 200 fb. und 100 s/w-Abb. 33,0 x 21,0 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-248-4 Park Books
Der österreichische Architekt Gerold Wiederin (1961–2006) hat nach dem Studium an der TU Wien sieben Jahre lang im Büro von Herzog & de Meuron in Basel gearbeitet und sich anschliessend in Wien selbstständig gemacht. Bekannt wurde er durch die Nachtwallfahrtskapelle in Maria Locherboden in Tirol sowie durch seine Beteiligung am Bau Forum 3 auf dem Novartis Campus in Basel, der von Diener & Diener in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Helmut Federle realisiert wurde. Neben seiner Entwurfsarbeit hatte Wiederin auch eine Gastprofessur für sakrale Architektur an der TU München inne sowie Lehraufträge an der Accademia di Architettura in Mendrisio und am Institut für Architekturwissenschaften der TU Wien.
Dieses reich bebilderte Buch ist die erste Monografie über Gerold Wiederin. Es beleuchtet seine Bauten und sein Leben anhand ausgewählter Texte von Architektenkollegen wie Roger Diener, Jacques Herzog & Pierre de Meuron, Quintus Miller und anderen. Zudem ist der Band angereichert durch Fotografien und Bildbeiträge von Helmut Federle, Christian Kerez, Erica Overmeer, Daniel Spehr und Gerold Tagwerker sowie durch Pläne, Modellfotos und Skizzenbucheinträge von Wiederin selbst. Neben seinen realisierten Bauten werden auch seine Ausstellungsgestaltungen und andere Projekte, die er zusammen mit Gerold Tagwerker konzipierte, behandelt. Eine Sammlung von Zeitungsausschnitten, die Wiederin zwischen 1996 und 2006 anlegte, und sowie ausführliches Werkverzeichnis runden das Buch ab.
Survey. Architecture Iconographies. Wells, Matthew. Hrsg.: Handelman, Sarah. 2021. 176 S. 102 fb. 13 s/w-Abb. 30 x 23 cm. Gb. Englisch. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-250-7 Park Books
Gebäude können ganz unterschiedlich auf Papier dargestellt werden, beispielsweise in Skizzen und Ansichten, durch Grundrisse oder auf Lageplänen und Karten. In der Architektur dienen solche Darstellungen gleichermassen der Dokumentation wie der Analyse. Sie erlauben die Beurteilung des Baus hinsichtlich seines Zustandes, der technischen und materiellen Gegebenheiten, seiner geografischen Lage und der Beziehung zur Umgebung.
Dieses Buch betrachtet reich illustriert die Geschichte solcher architektonischen Vermessungs- und Darstellungszeichnungen. Es geht insbesondere der Frage nach, wie die Methoden der Darstellung des Bestehenden auch zur Imagination des möglicherweise Entstehenden genutzt werden können. Matthew Wells fokussiert dabei seinen Blick auf einige herausragende Baumeister: die Engländer John Soane (1753–1837), Charles Robert Cockerell (1788–1863) und Detmar Blow (1867–1939); die Franzosen Louis-Hippolyte Lebas (1782–1867), Henri Labrouste (1801–1875) und Eugène Viollet-le-Duc (1814–1879); und den Schweizer Peter Märkli (geboren 1953).
Der Grossteil der im Buch abgebildeten Zeichnungen und Pläne entstammt der Sammlung von Drawing Matter, einer der Erforschung von Architekturzeichnungen gewidmeten Institution in Wincanton in der englischen Grafschaft Somerset.
Crafting Wood. Structure and Expression . Hrsg.: Rist-Stadelmann, Carmen; Meister, Urs; Spaan, Machiel; Beitr.: Braaten, Bjorn Otto; Gilberg, Arnstein; Groeneveld, Niels; Haanes, Haakon; Hilberink, Annemariken; Joanelly, Tibor; Johansen Haanes, Catherine; Meister, Urs; Rinke, Mario; Rist-Stadelmann, Carmen; Schmidt, August; Siem, Jan; Spaan, Machiel; Tilman, Harn; Zwerger, Klaus. 2021. 160 S. 150 fb. 50 s/w-Abb. 30 x 20 cm. Pb. Englisch. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-235-4 Park Books
Holzbau hat eine jahrhundertelange Tradition und Holz als höchst vielseitig verwendbares Baumaterial ein riesiges Potenzial für die Zukunft. Crafting Wood: Structure and Expression präsentiert reich illustriert mit Plänen, Skizzen und Fotografien neue Erkenntnisse zu Holzverbindungen.
Hervorgegangen ist das Buch aus einer internationalen Ausbildungskooperation der Universität Liechtenstein in Vaduz, der Norwegian University of Science and Technology NTNU in Trondheim und der Academie van Bouwkunst in Amsterdam. Darin wurden theoretisch und praktisch verschiedenste Aspekte von Holzverbindungen behandelt, von den Studierenden Entwurfsprojekte erarbeitet, handgefertigte Holzverbindungen erstellt sowie Prototypen der entwickelten Holzstrukturen im Massstab 1:5 gestaltet und gefertigt. Das Buch analysiert diese Lernprozesse und bietet in Bild und Text Anleitung zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema Holzverbindungen in der Architektur.
Sigurd Lewerentz – Pure Aesthetics. St Mark`s Church, Stockholm . Hrsg.: Björkquist, Karin; Corbari, Sébastien; Beitr.: Bates, Stephen; Berg, Maria Aron; Göritz, Hansjörg; Hall, Matthew; Hølmebakk, Beate; Fotos von Björkquist, Karin; Corbari, Sébastien. 2021. 352 S. 218 fb. 10 s/w-Abb. 27 x 20 cm. Gb. Englisch. EUR 65,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-03860-243-9 Park Books
Die Sankt-Markus-Kirche (Markuskyrkan) in Björkhagen, einem Stadtteil im Süden Stockholms, ist ein Hauptwerk von Sigurd Lewerentz (1885–1975). Im Gegensatz zu Lewerentz` anderem berühmtem Kirchenbau, Sankt Petri in Klippan, gibt es aber bisher kein angemessenes Porträt von diesem Meisterwerk des Backstein-Brutalismus in Buchform.
Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Band nun in Opulenz und Sorgfalt geschlossen: Rund 200 neu aufgenommene Farbfotografien, erläuternde Pläne und Essays hervorragender Kennerinnen und Kenner von Lewerentz` Schaffen machen diese Baumonografie zu einem wahren Schauvergnügen. Dabei rückt nicht nur die ungemein stimmungsvolle Sankt-Markus-Kirche als Ganzes und ihre Einbettung in die städtische Landschaft in den Fokus, sondern auch die detaillierte Ausgestaltung von Bodenbelägen, Möblierung, Lampen, Treppengeländer, des Altars und anderer liturgischer Einrichtungen. Behandelt werden zudem Fragen der Materialität und Themen wie Akustik und Atmosphäre, um dem Geheimnis der Kirchen von Sigurd Lewerentz auf die Spur zu kommen.
Stadthaus [Brenner]. Projekte 2000–2020. Hrsg.: Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur; Beitr.: Brenner, Klaus Theo; Büchsenschuß, Jan; Nöske, Dietmar W.; Hanschmann, Steffen. Deutsch. 2021. 172 S. 152 fb. u. 78 Abb. 20,0 x 29,0 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-255-2 Park Books
«Stadthaus» nennt der Berliner Architekt Klaus Theo Brenner sein Konzept. In dessen Zentrum steht, dass bei Planung, Entwurf und Ausführung städtischer Architekturen immer auch die Stellung und Wirkung der Gebäude im städtebaulichen Zusammenhang berücksichtigt werden. Nicht nur das einzelne Haus, sondern auch sein Zusammenspiel mit dem öffentlichen Raum und den umgebenden Bauten kennzeichnet gute Architektur.
Diese neue Monografie porträtiert 30 Bauten und Entwurfsprojekte aus den letzten 20 Jahren und zeigt, was den Ruf begründet, den sich der auf die Mailänder Moderne Bezug nehmende Brenner in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet hat. Der Grossteil der Wohnbauten steht in Berlin – darunter der mit dem Deutschen Städtebau-Preis 2008 ausgezeichnete Masterplan Rummelsburger Bucht. Das Buch präsentiert aber auch städtische Quartiere in Konstanz, Braunschweig, Potsdam und Hamburg.
Die Bauten und Projekte werden jeweils mit Fotografien, Grunrissen und Fassadenansichten sowie mit einem kurzen, prägnant gehaltenen Text charakterisiert. Dazu kommen Essays zu den Entwurfsprinzipien Brenners und eine Auseinandersetzung mit dem architektonischen Rationalismus.
Fawad Kazi KSSG–OKS. Band II: Haus 10. Hrsg.: Sauer, Marko; Wieser, Christoph; Beitr.: Buschor, Urs; Hegner-van Rooden, Clementine; De Chiffre, Lorenzo; Kazi, Fawad; Sauer, Marko; Schneider, Silvan; Stäheli, Christof; Fotos von Aerni, Georg; Brunner, Florian. Deutsch; Englisch. 2021. 64 S. 80 fb. u. 20 sw. Abb. 22,5 x 30,0 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-203-3 Park Books
2011 hat der Zürcher Architekt Fawad Kazi mit der Planergemeinschaft KSSG-OKS den Wettbewerb für das Erweiterungsprojekt des Kantonsspitals St. Gallen und den Neubau für das Ostschweizer Kinderspital gewonnen. Bis 2028 werden somit grosse Erweiterungs- und Neubauten realisiert, die das gesamte Areal vollständig transformieren werden. Diese auf insgesamt fünf elegante Bände angelegte Gebäudemonografie dokumentiert das städtebaulich bedeutende, architektonisch und für den Spitalbetrieb anspruchsvolle Projekt.
Der zweite Band widmet sich dem Haus 10, das den Abschluss des Spitalareals gegen Norden bildet. Mit dem Areal über eine ingenieurtechnisch anspruchsvolle Passerelle verbunden, wird es als Gebäude für Ambulatorien genutzt. Seine Struktur ermöglicht eine flexible Nutzung, sodass der Neubau in Zukunft den sich wandelnden Bedürfnissen des Kantonsspitals St. Gallen angepasst werden kann. Für den Innenausbau von Haus 10 kommen bereits Gestaltungsmittel zum Einsatz, die auch die folgenden Bauten prägen werden.
Land. Milk. Honey. Animal Stories in Imagined Landscapes. Gottesman, Rachel; Novick, Tamar; Ginat, Iddo; Hasson, Dan; Cohen, Yonatan. Englisch. 2021. 384 S. 50 fb. u. 130 Abb. 16,5 x 12,0 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03860-247-7 Park Books
Die Bibel verspricht mit der Metapher des «Landes, wo Milch und Honig fliessen,» unerschöpfliche Fülle. Das Buch zum israelischen Pavillon auf der 17. Architekturbiennale in Venedig erkundet die wechselseitigen Beziehungen von Mensch, Tier und Umwelt auf dem Gebiet des heutigen Palästina und Israels und zeigt auf, wie aus biblischer Verheissung ein Aktionsplan für das 20. Jahrhundert wurde.
Kolonisierung, Urbanisierung und mechanisierte Landwirtschaft haben die Landschaft und die Beziehung zwischen Mensch und Tier radikal umgestaltet. Die legendäre Fruchtbarmachung der Wüste geschah um den Preis irreparabler ökologischer Schäden und der Disruption jahrhundertealter menschlicher Gemeinschaften. Menschen und Umwelt in der Region sind in eine Zwickmühle geraten, aus der kaum ein Entkommen absehbar ist.
«Land. Milk. Honey.» zeichnet diese Entwicklung in Fallstudien und Analysen an den Beispielen von fünf Tieren nach: Kuh, Ziege, Honigbiene, Wasserbüffel und Fledermaus. Essays und literarische Textauszüge, Archivfotos und Dokumente beleuchten die höchst bemerkenswerte Transfiguration dieser historisch so ausserordentlich bedeutsamen Region.
On and around architecture. Ten conversations. Sergison Bates architects. Hrsg.: Kunz, Gerold; Stadler, Hilar; Sergison, Jonathan; Bates, Stephen; Tuff, Mark. Englisch. 2021. 192 S. 19 fb. u. 1 Abb. 25,5 x 16 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03860-228-6 Park Books
Sergison Bates architects, gegründet 1996 in London und seit 2010 auch mit einem Büro in Zürich und seit 2019 mit einer Niederlassung in Brüssel präsent, haben sich mit ihren Entwürfen für Wohnen und Pflege, Bildungs- und Kulturbauten sowie umfassenden städtebaulichen Erneuerungsprojekten grosse internationale Anerkennung erworben. Von Beginn an haben sich die Gründungspartner rege am Architekturdiskurs beteiligt und eine Reihe von Ausstellungen kuratiert, in denen sie Themen aus ihrer Bau- und Lehrpraxis weiter untersuchen.
Dieses Buch ist anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Zürcher Büros entstanden. Es versammelt zehn Gespräche, welche die Partner Jonathan Sergison, Stephen Bates und Mark Tuff mit renommierten, in der Schweiz tätigen Architektinnen, Architekturhistorikern und Forscherinnen geführt haben. Darin erkunden sie Fragen zur Entstehung und zum Lehren von Architektur und zum Schreiben darüber: «Learning from the European City», «The Provocation of Sustainability», «Rethinking Housing Conventions», «Learning from the Recent Past», «Thinking and Writing», «Exploring Construction», «Shaping Public Space», «Finding and Repurposing», «Lessons from Teaching» und «Working Methods».
Europaallee Zürich – Gemisch, Gefüge, 76 Ginkgos. Stadt Zentrum Wandel. Hrsg.: Schärer, Caspar; Beitr.: Euler, Lisa; Huber, Werner; Löpfe, Philipp; Reimer, Tanja; Sim, David; Weiss, Stephanie; Wyss, Thomas; Fotos von Flühmann, Corina; Heckhusen, Philip. Deutsch. 2021. 256. S. 130 fb. und 50 s/w-Abb. 28,0 x 23,0 cm. Pb.EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-211-8 Park Books
In nur zehn Jahren ist direkt beim Zürcher Hauptbahnhof ein neuer Stadtteil gewachsen. Die Neubauten der Büros Max Dudler Architekten, Stücheli Architekten, Gigon/Guyer, David Chipperfield Architects, Wiel Arets Architects, Caruso St John Architects, Bosshard Vaquer Architekten, Boltshauser Architekten, Graber Pulver Architekten, Masswerk Architekten, E2A Architekten und Basler & Hofmann zwischen dem historischen Sihlpost-Gebäude, der Lagerstrasse und der Langstrasse sind dabei sukzessive mit dem benachbarten Quartier verwachsen. Dies ist dem städtebaulichen Wurf des Planungsbüros KCAP in Zürich und Rotterdam zu verdanken, der auch in gebauter Form nichts von seiner Selbstverständlichkeit eingebüsst hat.
Das Buch ist ein Porträt dieses neuen Stadtteils mitten in Zürich. Es beschreibt sein Werden über zahlreiche Umwege, die glücklichen Fügungen, die zu seiner Entstehung führten – und das vollendete Werk. Eine historische Rückschau verankert die Europaallee in der Geschichte eines Ortes und einer Stadt, die lange um die Zukunft dieser Brache rang. Neue, exklusiv für das Buch gezeichnete Pläne verschaffen einen bisher nicht gekannten Überblick über alle Baufelder hinweg. Textbeiträge von Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen, Porträts von Gewerbetreibenden sowie historische und neu aufgenommene Fotografien fügen sich zu einer Geschichte der Stadtquartierwerdung in der Metropole Zürich.
Sigurd Lewerentz. Architect of Death and Life. Hrsg.: Long, Kieran; Örn, Johan; Andersson, Mikael; Fotos von Dehlin, Johan. Englisch. 2021. 712. S. 492 fb. und 264 s/w-Abb. 30 x 23 cm. Gb.EUR 120,00. CHF 140,00 ISBN: 978-3-03860-232-3 Park Books
Sigurd Lewerentz (1885–1975) ist einer der am höchsten verehrten Protagonisten der europäischen Architekturgeschichte – und zugleich einer der am meisten mythologisierten. Seine noch existierenden Bauten sind Reiseziel zahlloser Architektinnen und Architekturliebhaber, der von ihm massgeblich gestaltete Waldfriedhof Skogskyrkogården in Stockholm ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Das Buch Sigurd Lewerentz: Architect of Death and Life legt die bislang umfassendste Darstellung von Leben und Schaffen des schwedischen Baukünstlers vor.
Das Buch basiert auf dem Nachlass von Lewerentz, der im nationalen schwedischen Architekturzentrum ArkDes in Stockholm verwahrt wird und Tausende von Zeichnungen sowie das persönliche Archiv und die Bibliothek des Architekten umfasst. Als Ergebnis jahrelanger Forschung und Aufarbeitung breitet es auf mehr als 700 Seiten faszinierendes und grossteils erstmals überhaupt publiziertes Archivmaterial aus: Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Modellfotos, Möbelentwürfe. Dazu kommen Fotografien von Lewerentz selbst ebenso wie neu aufgenommene Bilder seiner wichtigsten Bauten. Fundierte Essays führender Experten beleuchten Sigurd Lewerentz’ Werk und Wirkung aus neuer Perspektive.
Diese massgebende Monografie bietet erstmals Gelegenheit, das gesamte Schaffen dieses bedeutenden Baukünstlers zu erleben, dessen Einfluss auf andere Architektinnen und Architekten heute noch stärker ist als zu seinen Lebzeiten.
 
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