[Home] [Titel-Datenbank]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Park Books

 
521 Titel gefunden
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | vor >
 
Architecture as Environment. PARC Architects. Lambert, Emeric; Chapon, Brice. Engl. 2019. 120 S. 100 meist fb. Abb. 32 x 24 cm. Kt. EUR 38,00. CHF 39,10 ISBN: 978-3-03860-150-0 Park Books
PARC Architectes wurde 2009 von Émeric Lambert und Brice Chapon in Paris gegründet. Das Büro wurde schnell bekannt und gewann einige Auszeichnungen in Frankreich und darüber hinaus. Genauso wichtig wie die Arbeit an Bauprojekten ist für PARC Architectes die Forschung über Architektur und Urbanismus – exemplarisch dargestellt in ihrem Essay «Le parc planetaire», den die Architekten in ihrer eigenen Zeitschrift PRAGMA und ihrem Blog CRAPZINE publizierten.
In ihrem ersten Buch präsentieren PARC Architectes 15 Projekte und Bauten, in denen die grundlegende Haltung des Büros deutlich wird: dass Umwelt- und Klimafragen Teil der Architektur geworden sind. PARC Architectes bewegen sich zwischen Wissenschaft und Kunst und vertreten ein umfassendes Verständnis der Umwelt als Lebensraum; ihre Interventionen reichen von ephemeren, konzeptionellen Strukturen bis hin zu Wohnsiedlungen.
Hans Scharoun und die Entwicklung der Kleinwohnungsgrundrisse. Die Wohnhochhäuser Romeo und Julia 1954–1959. Peter, Markus; Tillmann, Ulrike. Fotos von Aerni, Georg. 2019. 256 S. 192 z. T. fb. Abb. 33 x 25 cm. Kt. EUR 58,00. CHF 59,70 ISBN: 978-3-03860-156-2 Park Books
Die Stuttgarter Wohnhochhäuser «Romeo und Julia» von Hans Scharoun, entstanden in den Jahren 1954 bis 1959, bilden einen seiner eigenwilligsten und weitreichendsten Versuche, den «Wohnvorgang» neu zu entwerfen. Hans Scharoun hat sich für seine Grundrissentwürfe ein dichtes Geflecht von Forschungen und Wissenssystemen zugänglich gemacht. Seine unpublizierten Textfragmente, vor allem aber die Vorlesungen von 1947 bis 1958 zeigen, dass er in seiner entwerferischen Tätigkeit auf unzählige Diskussionsstränge der Wohnbauforschung zurückgriff und in seine Arbeit aufnahm. Seine Forschungen zum Grundriss machen die widersprüchliche, sich ständig erneuernde Vertiefung des Wissens sichtbar.
Die Texte des Buches eröffnen, wie Scharouns «Romeo und Julia» unabdingbar mit dieser Auseinandersetzung verzahnt ist. Der wechselhafte Entwurfsprozess zu den Wohnhochhäusern wird erstmals anhand eines umfangreich ausgebreiteten Planmaterials aus dem Baukunstarchiv der Akademie der Künste nachvollziehbar dokumentiert. Neben historischen Fotos zeigen Fotografien von Georg Aerni das expressive Erscheinungsbild der Bauten.
Hans Scharoun and the Development of Small Apartment Floor Plans. The Residential High-Rises Romeo and Julia 1954–1959. Peter, Markus; Tillmann, Ulrike. Fotos von Aerni, Georg. Engl. 2019. 256 S. 192 z. T. fb. Abb. 33 x 25 cm. Kt. EUR 58,00. CHF 59,70 ISBN: 978-3-03860-157-9 Park Books
Traffic Space is Public Space. Ein Handbuch zur Transformation. Degros, Aglaée; Bendiks, Stefan. Dtsch; Engl. 2019. 240 S. 130meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 38,00. CHF 39,10 ISBN: 978-3-03860-165-4 Park Books
Öffentliche Räume sind die Essenz urbanen Lebens. Eine effektive Möglichkeit, deren Qualität und Quantität in unseren Städten zu erhöhen, ist die (Re-)Transformation von Verkehrsräumen in echte öffentliche Räume. Hierzu bedarf es zuallererst eines gerechteren Gleichgewichts zwischen den verschiedenen Nutzern. Dies bedeutet, dem Verweilen und aktiver Mobilität (Radfahren und Zufussgehen) mehr Platz einzuräumen. Zur Planung dieser Räume reichen jedoch die traditionellen Prinzipien der Verkehrs- und der Stadtplanung nicht aus. Andere Ansätze und Instrumente sind nötig.
Sie betreffen sowohl die Gestaltung als auch den Prozess und sind in diesem Buch nicht als Regeln, sondern als kreative Strategien formuliert: das Vernetzen, die Co-Produktion, die Aktivierung der lokalen Ökonomie, die gemeinschaftliche Nutzung des Raums, der zirkuläre Metabolismus und die angemessene Ästhetik. Anhand von inspirierenden Referenzprojekten und eigenen Arbeiten geben Stefan Bendiks und Aglaée Degros einen Einblick in die Wandlung von Verkehrsräumen in öffentliche Räume.
Dynamik der Wissensstadt. Projekte, Prozesse. IBA LOGbuch No 2. Hrsg.: Zillich, Carl, IBA Heidelberg; Beitr.: Bachmann, Wolfgang; Barsch, Frank; Bartels, Olaf; Baus, Ursula; Braum, Michael; Eisinger, Angelus; Holl, Christian; Hübsch, Reinhard; Pampe, Barbara; Schröder, Thies; Siebel, Walter. 2019. Dtsch. 144 S. 65 fb. Abb. 25 x 19 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03860-172-2 Park Books
Das LOGbuch No 2 der Internationalen Bauausstellung (IBA) Heidelberg zieht Halbzeitbilanz – zwei Jahre, nachdem im ersten LOGbuch das Anliegen der IBA Heidelberg und ihr Motto «Wissen schafft Stadt» eingeführt wurden. Es dokumentiert die Prozesse, welche die IBA bisher durchlaufen hat. Dazu gehören Rückblicke und Resümees zur Halbzeit-Ausstellung im Sommer 2018, zum IBA_SUMMIT und zum IBA_LAB, bei denen die IBA mit Gästen unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und einer breiten Öffentlichkeit diskutierten.
In „Steckbriefen“ und erläuternden Texten werden die einzelnen Projekte der Handlungsfelder Wissenschaften, Lernräume, Stoffkreisläufe und Vernetzungen vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit gewinnt das städtebauliche Projekt im Patrick-Henry-Village, wo ein «Grand Projet» der IBA Heidelberg als umfassende Konversion des von den Amerikanern aufgegebenen Geländes entstehen soll. Ergänzt wird der informative Band durch Beiträge von Heidelberger Literaten und einem umfassenden Glossar.
Imperfection – Atelier Stéphane Fenrnandez. Hrsg.: Fernandez, Stépahne; Building Paris; Beitr.: Barani, Marc; Fernandez, Stéphane; Marantz, Éléonore; Fotos von Renou, Morgane; Schnepp, Simon. 2019. Engl.; Franz. 184 S. 145 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-167-8 Park Books
Der französische Architekt Stéphane Fernandez ist ein Minimalist im Ausdruck und ein Maximalist in Bezug auf die Liebe zum Detail. Mit seinem Büro in Aix-en-Provence pflegt er eine «stille Architektur», die sich eng an die Landschaft anschmiegt und doch eine eigene Form annimmt. Fernandez hat in Marseille und in Lausanne studiert und arbeitet unermüdlich und akribisch an seinen Projekten.
Diese erste Monografie über Stéphane Fernandez stellt fünf seiner Werke vor, darunter ein Schulzentrum in Cannes, eine Mediathek in der Provence und sein bekanntestes Gebäude, das Centre d’hébergement in Banyuls-sur-Mer. Fernandez beschreibt seine Bauten in Kurztexten, während die Beiträge des französischen Architekten Marc Barani und der Kunsthistorikerin Éléonore Marantz dessen Werk in einen grösseren Kontext einordnen. Das junge Fotografenduo Schnepp Renou aus Berlin hat sich Fernandez’ Bauten angenähert und zeigt sie aus einem ganz anderen Blickwinkel.
Vokabular des Zwischenraums. Gestaltungsmöglichkeiten von Rückzug und Interaktion in dichten Wohngebieten. Juppien, Angelika; Zemp, Richard. Hrsg.: Hochschule Luzern, Institut für Architektur; Kompetenzzentrum Typologie und Planung in Architektur (CTTP). 2019. 212 S. 141 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-154-8 Park Books
Wie können die elementaren Bedürfnisse nach Rückzug und Interaktion in unserem dichter werdenden Wohnumfeld berücksichtigt werden? Und wie nehmen Bewohnerinnen und Bewohner ihr Umfeld und die konkreten Spielräume zur Gestaltung von Rückzug und Interaktion ihrer Wohnsituation wahr?
Ausgehend von diesen Fragen untersuchte ein interdisziplinäres Forschungsteam der Hochschule Luzern ausgewählte Wohnquartiere. Im Fokus stand dabei der sogenannte «erweiterte Fassadenraum», der die Gebäudehülle, den Zwischenraum bis zur gegenüberliegenden Fassade und die dahinterliegenden Innenräume umfasst. Das Resultat der Studie ist keine Handlungsanweisung, sondern ein «Vokabular des Zwischenraums».
Dieses inspirierende Nachschlagewerk stellt sieben Begriffe wie etwa «Tarnung», «Intermezzo» oder «Flirt» vor, die das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit charakterisieren. So unterschiedlich diese Begriffe sind, entspringen sie doch dem gemeinsamen Leitgedanken, die allerorts geforderte bauliche Verdichtung nicht lediglich als Sachzwang hinzunehmen, sondern als räumlich-atmosphärische Qualität zu nutzen.
At Home in Steel. Residential Construction in Steel. Thoughts on Space and Structure. Hrsg.: ZHAW Institut Konstruktives Entwerfen; Beitr.: Burgdorf, Ingrid; Fischli-Boson, Patric; Furrer, Patric; Mäder, Stephan; Meili, Marcel; Meyer, Daniel; Nikolla, Niko; Reimer, Tanja; Staufer, Astrid; Tschanz, Martin. 2019. Engl. 160 S. 179 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03860-145-6 Park Books
Das Buch präsentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojektes am Institut Konstruktives Entwerfen IKE der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur. Die Beiträge reflektieren Ikonen des Stahlbaus aus heutiger Sicht und präsentieren zeitgenössische Bauten von Atelier Bow-Wow, Christian Kerez, Lacaton & Vassal, Made in und anderen. Untersucht werden diese Projekte insbesondere auf ihre räumlichen und konstruktiven Eigenarten, um herauszufinden, inwiefern und unter welchen Bedingungen die Verwendung von Stahl im Wohnungsbau einen Mehrwert generieren kann.
Building Additions in Steel. The Architecture of Vertical Extensions. Hrsg.: Stockhammer, Daniel; Staufer, Astrid; Meyer, Daniel; Beitr.: Conzett, Jürg; De Chiffre, Lorenzo; Diener, Roger; Dreier, Yves; Fischli-Boson, Patric; Furrer, Patric; Iannello, Matteo; Meyer, Daniel; Renaud, François; Staufer, Astrid; Stockhammer, Daniel; Tschanz, Martin. 2019. Engl. 168 S. 127 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03860-146-3 Park Books
Die Begriffe Aufstockung und Stahlbau sind seit jeher eng miteinander verbunden. Die enorme Leistungsfähigkeit von Stahl ermöglichte seit seiner Einführung als Baustoff vor mehr als 100 Jahren Konstruktionen von ungeahnter Leichtigkeit und Spannweite und stellte tradiertes Bauwissen infrage. Dieses Buch, entstanden am Institut für Konstruktives Entwerfen IKE der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur präsentiert ein interdisziplinäres Projekt von Architekten, Ingenieuren und Studierenden, das eine einzigartige, bislang wenig beachtete Thematik des Bauens untersucht und theoretische und bautechnische Grundlagen erarbeitet.
ChartierDalix – Welcoming the Living. Thinking Architecture as an Ecosystem. Hrsg.: ChartierDalix; Beitr.: Chartier, Frédéric; Dalix, Pascale; Deramond, Sophie. 2019. Engl.; Franz. 480 S. 300 meist fb. Abb. 26 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-166-1 Park Books
Seit der Gründung ihres Architekturbüros ChartierDalix 2008 realisierten Frédéric Chartier und Pascale Dalix mehr als ein Dutzend Bauten. In den letzten Jahren forschte das Büro intensiv an der Integration der Natur, ja der Biosphäre als solches in die Architektur. 2014 konnte das junge Team am Bau einer Grundschule in Boulogne-Billancourt im Westen von Paris seine visionären Ideen in die Tat umsetzen.
Architektur und Biodiversität wirken in diesem Schulhaus von Anfang an zusammen – und dies in einem dicht bebauten Quartier. Das Gebäude bildet ein ganzes Ökosystem mit einem Garten, den die Schulkinder hegen und pflegen. Im Buch wird die umfassende Forschung und die daraus abgeleitete Praxis präsentiert – mit dem «Leuchtturmprojekt» der Schule im Mittelpunkt. ChartierDalix` intensive Auseinandersetzung mit Architektur und Natur ist hochaktuell und eine Inspirationsquelle für alle, die sich mit diesen Themen beschäftigen.
Darwin`s Theatre, BABL at Work. Hrsg.: Bakker, Marco; Blanc, Alexandre; Beitr.: Kammasch, Tim; Züger, Roland; Bakker, Marco; Blanc, Alexandre. Engl. 2019. 608 S. 416 z. T. fb. Abb. u. Pläne. 31 x 23 cm. Gb. EUR 77,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-03860-130-2 Park Books
Marco Bakker und Alexandre Blanc gründeten 1992 das Schweizer Architekturbüro BABL. Ihre Entwürfe wirken bescheiden in Bezug auf Material und Ausdruck, sind aber immer mehr als «nur» Gebäude. BABL bezieht sich bei seiner Arbeit auf Referenzen aus einem weiten kulturellen Umfeld und erzählt mit seinen Projekten stets eine ganz eigene Geschichte.
Die grosse Monografie «Darwin`s Theatre: BABL at Work» blickt auf 25 Jahre Praxis zurück; in einer Auswahl von 34 Bauten und nicht realisierten Entwürfen illustrieren Bakker und Blanc ihre Haltung und Arbeitsweise. Das Buch erinnert inhaltlich an das berühmte Gemälde Turmbau zu Babel des niederländischen Malers Pieter Bruegel d.Ä., indem es als chronologische Wendeltreppe konzipiert ist: Immer wieder tauchen Fragen zu Raum und Zeit auf, die im Werk von BABL behandelt werden.
Signau Haus und Garten. Hrsg.: Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten; Beitr.: Kälin, Adi; Beitr.: Gnehm, Michael; Beitr.: Moll, Claudia. 2019. 120 S. 80 meist fb. Abb. 29 x 23 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-164-7 Park Books
Die Villa Syz an der Signaustrasse in Zürich-Riesbach wurde 1912 von den Architekten Pfleghard und Haefeli im Auftrag des Textilindustriellen Georg Syz erbaut. Der vom jungen Landschaftsarchitekten Gustav Ammann (1885–1955) entworfene Garten bildete eine räumliche Einheit mit dem Haus. In den 1960er-Jahren fand eine Umnutzung zu Büros statt, wobei der Garten zerstört wurde.
Zwischen 2015 und 2018 bauten Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten das Gebäude zum Hotel mit Gesellschaftsräumen und Kino um. Über die Neuanlage des Parks in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Daniel Ganz führten sie Haus und Garten wieder zu einer Einheit zusammen und gaben der Villa die alte Bedeutung zurück.
Das Buch dokumentiert den Umbau und nimmt diese neuerliche Transformation zum Anlass, am Beispiel der Villa eine bedeutungsvolle Zürcher Familien- und Baugeschichte nachzuzeichnen. Texte von Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten, Michael Gnehm, Adi Kälin und Claudia Moll geben Einblick in die Architekturgeschichte sowie den Umbau, ergründen die Bedeutung des Architekturgartens und gehen jenen Menschen nach, die einst in der Villa lebten.
Öffentlichkeit erwünscht. Umbau und Erweiterung Justizgebäude Salzburg. Hrsg.: Franz & Sue; Beitr.: Klenk, Florian; Mayer-Salvi, Antje. 2019. 146 S. 145 fb. u. 13 sw. Abb. 27 x 20 cm. Ringbuch. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-155-5 Park Books
Als der Architekt Alexander Wielemans von Monteforte 1905 bis 1909 den Salzburger Justizpalast realisierte, repräsentierte der Bau die Normen und Werte der späten Habsburgermonarchie. Mehr als hundert Jahre später fiel der Startschuss zur grundlegenden Sanierung und Erweiterung des Gebäudes. Die Werte, für die das Justizsystem heute steht, haben sich weiterentwickelt. Die Architekten Franz & Sue setzen auf Transparenz und Offenheit, auf das Brechen der hierarchischen Strukturen und der staatlichen Machtdemonstration.
Wo sich früher ein kafkaeskes Labyrinth aus Gängen und verschlossenen Türen befand, öffnet sich nun ein bürgernahes Justizgebäude zur Stadt. Wo Monumentalität und hermetische Räume die Atmosphäre bestimmten, entstand ein modernes Landesgericht, in dem Aufenthaltsqualität und Übersichtlichkeit im Vordergrund stehen. Das Buch dokumentiert in Bildern, Plänen, Texten und Zitaten die Metamorphose des Hauses und liefert einen aufschlussreichen Beitrag zur typologischen Entwicklung dieser klassischen Bauaufgabe.
Neue Sakrale Räume. 100 Kirchen der Klassischen Moderne. Hrsg.: Klaus-Martin Bresgott. Beitr.: Johann Hinrich Claussen, Andreas Hillger, Philip Kurz und Klaus-Martin Bresgott. 2019. 232 S., 398 fb. Abb. 23 x 30 cm. Dtsch.Engl. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-158-6 Park Books
Die Leitsätze der Architekturmoderne wie «Form follows function» oder «Licht, Luft und Öffnung» wirkten auch auf die Kirchenarchitekten der 1920er- und 1930er-Jahre. Sie nutzten die neuen Baumaterialien Stahl, Glas und Beton und die damit verbundene, bisher undenkbare konstruktive Flexibilität. Genauso bedeutend war die enorme Temposteigerung beim Bau: War der Kirchenbau zuvor ein Generationenprojekt, lässt er sich seit der Moderne in wenigen Jahren bewerkstelligen. Im Kirchenbau zwischen den Weltkriegen spiegeln sich die grossen gesellschaftlichen Umbrüche und dennoch erzählt jede Kirche ihre eigene Geschichte. Dieses Buch stellt hundert Kirchen der Klassischen Moderne vor und zeigt sehr anschaulich, wie unterschiedlich Kirchgemeinden und Architekten auf die Herausforderungen der neuen Zeit reagierten. Jede Kirche wird in Text und Bild ausführlich vorgestellt und lässt sich auf einer Karte lokalisieren. Begleitende Essays, die auch in englischer Übersetzung enthalten sind, beschreiben die vielfältigen Kontexte, in denen sich der Kirchenbau des 20. Jahrhunderts bewegte.
Access for All. São Paulo‘s Architectural Infrastructures. Hrsg.: Lepik, Andres; Talesnik, Daniel; Beitr.: Anelli, Renato; Correia de Lira, José Tavares; Frehse, Fraya; Grossman, Vanessa; Lepik, Andres; Mendes de Rocha, Paulo; Moreira, Marta; Nobre, Ana Luiza; Talesnik, Daniel; Walker, Enrique; Wisnik, Guilherme. Engl. 2019. 224 S. 148 fb. u. 25 sw. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-163-0 Park Books
Obwohl São Paulo wie alle Megacitys mit grossen Problemen kämpft, hat die brasilianische Metropole seit Jahrzehnten weitblickend in ihre urbane Infrastruktur investiert – Bauten, die darauf abzielen, faire und inklusive Orte für die zwanzig Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zu schaffen. Während viele Städte auf einen architektonischen und vor allem touristischen «Bilbao-Effekt» abzielen, setzt São Paulo beharrlich auf Programme und Nutzungen für die Menschen, die in der Stadt wohnen.
Das Buch präsentiert diese Bauten und Projekte und zeigt ihre Chancen und Potenziale. Die ausgewählten Beispiele reichen von einer Überdachung in einem öffentlichen Park bis hin zu grossen multifunktionalen Gebäuden – von den 1960ern bis in die Gegenwart. Architektur schafft Infrastruktur und umgekehrt: São Paulo zeigt, wie es gelingt, dass Bauten weit über ihre funktionalen Aufgaben hinaus Orte des Miteinanders schaffen.
Totalization. Speculative Practice in Architectural Education. Architecture at Rice (3). Hrsg.: Schaum, Troy. Engl. 2019. 364 S. 320 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-097-8 Park Books
Heterogenität und Vielgestaltigkeit der Aufgaben zeichnen den Architektenberuf seit jeher aus. Und so wurden Architekten stets sowohl als Spezialisten mit vertieften Kenntnissen einzelner Fachgebiete als auch als Generalisten oder «Totalisierer» betrachtet, die es verstehen, verschiedenste Aufgabenbereiche zwischen baulicher Gestaltung und technischen Details geschickt zu navigieren und zu koordinieren.
Bauwerke sind in diesem Sinne Gesamtkunstwerke, die mit den verschiedenen Aspekten wie zum Beispiel der Materialität, des Ausdrucks, der gesellschaftsrelevanten Faktoren insgesamt mehr darstellen als die Summe ihrer Einzelteile.
Die Rice School of Architecture in Houston greift diese Idee der Totalisierung seit einigen Jahren auch in ihrer Lehre auf. In den sogenannten Totalization Studios erwerben die Studierenden unter der Anleitung von Lehrenden der Schule wie auch externer Dozierender aus unterschiedlichen Fachbereichen praktische Fachkenntnisse, die sie anschliessend gesammelt und reflektiert in Projektarbeiten umsetzen.
Das vorliegende Buch bietet erstmals einen Einblick in den Ablauf und die Inhalte dieser Studios und präsentiert die daraus entstandenen Projekte. Material, Form, Umnutzung, Hülle, Struktur – jedes Kapitel ist einem thematischen Studio gewidmet, gefolgt von den Fachgebieten des Beraters, wie etwa Gebäudetechnik, Fassadenbau etc. Ergänzt werden diese reich bebilderten Projektberichte von vertiefenden Fachtexten und Gesprächen mit den Lehrenden.
Architekturpädagogiken: Ein Glossar. Hrsg.: Biechteler, Heike; Käferstein, Johannes; Hochschule Luzern – Technik & Architektur. 2019. 152 S. 71 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-139-5 Park Books
Architekturschulen können ihre Ausbildungen unabhängig von marktwirtschaftlichen Interessen gestalten. Sie entscheiden frei, wie sie sich für ökologische, ökonomische, soziale und technische Herausforderungen innerhalb einer Gesellschaft einsetzen möchten. In diesem Sinne wurde auf dem zweiten Luzerner Symposium für Architekturpädagogiken diskutiert, wie sich Architekturschulen über eine eigene Kultur im Hinblick einer zukünftigen architektonischen Praxis positionieren können. Hinsichtlich eines Curriculums, Didaktik und Forschung zeigten sich noch Potenziale, die weiter ausgeschöpft werden können.
Als weiterführende Auseinandersetzung nach dem Symposium sammelt und dokumentiert die Publikation architekturpädagogische Positionen der Teilnehmenden. Dabei bildete sich in Gesprächen ein gemeinsam entwickeltes Glossar heraus. Die ausgewählten Begriffe wurden sowohl mit einem Text als auch mit einem Bild beschrieben. Die Kombination ermöglicht dabei mehrschichtige Betrachtungsweisen und lässt je nach Blickwinkel einen Wechsel zwischen repräsentativer und subjektiver Wahrnehmung zu.
Gerhard Hanappi. Fussballer und Architekt. Hrsg.: Lechner, Christoph; Hanappi, Katalin; Horak, Roman; Marschik, Matthias; Beitr.: Hachleitner, Bernhard; Hanappi, Hardy; Hanappi, Katalin; Hanappi, Michael; Holzschuh, Ingrid; Horak, Roman; Jacono, Domenico; Lechner, Christoph; Marschik, Matthias; Morawetz, Lina; Weigl, Andreas; Fotos von Thaler, Wolfgang. 2019. 232 S. 150 meist fb. Abb. 24 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-047-3 Park Books
Gerhard Hanappi (1929–1980) ist nicht nur eine österreichische Fussballikone, sondern war auch Architekt. Mit Ausnahme seines Hauptwerks, des 2014 abgerissenen Gerhard-Hanappi-Stadions in Wien-Hütteldorf, ist sein architektonisches Schaffen jedoch kaum bekannt.
Dieses Buch, gestaltet von Peter Duniecki, betrachtet nun erstmals Leben und Werk des Ausnahmetalents umfassend. Beleuchtet werden einerseits seine Laufbahn als Fussballer und Architekt und sein sozialer Aufstieg im Österreich der Nachkriegszeit. Zum anderen werden der kulturhistorische Hintergrund und die stadtspezifischen Konnotationen zwischen den Wiener Bezirken Meidling und Hütteldorf untersucht, die Hanappis Leben entscheidend prägten. Das Buch offeriert so einen vielseitigen Blick auf die Persönlichkeit Gerhard Hanappis und die biografische und inhaltliche Schnittmenge seiner beiden Professionen.
Neben einer umfangreichen fotografischen Dokumentation des erst 1981 nach seinem Erbauer benannten Wiener Weststadions von Wolfgang Thaler präsentiert die Monografie historische Fotos aus dem Familienarchiv sowie reiches Bild- und Planmaterial zu seinen Bauten. Die Textbeiträge stammen von Bernhard Hachleitner, Hardy Hanappi, Katalin Hanappi, Michael Hanappi, Ingrid Holzschuh, Roman Horak, Domenico Jacono, Christoph Lechner, Matthias Marschik, Lina Morawetz und Andreas Weigl.
Nicht-Referentielle Architektur. Gedacht von Valerio Olgiati – Geschrieben von Markus Breitschmid. Olgiati, Valerio; Breitschmid, Markus. 2019. 144 S. 1 Abb. 19 x 12 cm. Gb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03860-141-8 Park Books
Dieses Buch ist ein Manifest für eine neue Architektur. Gedacht vom Architekten Valerio Olgiati, geschrieben vom in den USA lehrenden Architekturtheoretiker Markus Breitschmid. Nicht-Referenzielle Architektur zeigt eine neue Herangehensweise der Architektur in einer Welt, die sich rapide von Ideologien befreit. «In der nicht-referenziellen Welt haben wir keine gemeinsamen ‹Projekte› oder ‹Programme› mehr wie noch aus voller Überzeugung zu Zeiten der Moderne und mit einem kritischen Unterton in der Postmoderne.» Eine nicht-referenzielle Architektur eröffnet dem so befreiten Menschen unbegrenzte Möglichkeiten.
Nicht-Referenzielle Architektur ist über einen längeren Zeitraum entstanden. Valerio Olgiati und Markus Breitschmid kennen sich seit 2005 und haben diverse Gespräche geführt; in der Schweiz, in den USA und in Portugal. Die Idee zu dem Buch geht auf das Jahr 2013 zurück. In zahlreichen ausgedehnten Klausuren in den Schweizer Alpen und in Portugal ergab sich der Inhalt, geschrieben wurde die Abhandlung letztlich in Virginia, USA.
Die Erstausgabe des Buchs, erschienen im Mai 2018 bei Simonett & Baer, war innert Monaten vergriffen. Nun erscheint eine gestalterisch überarbeitete, durchgesehene Neuausgabe in einem etwas kleineren und damit handlicheren Format.
Non-Referential Architecture. Ideated by Valerio Olgiati – Written by Markus Breitschmid. Olgiati, Valerio; Breitschmid, Markus. Engl. 2019. 144 S. 1 Abb. 19 x 12 cm. Gb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03860-142-5 Park Books
Dieses Buch ist ein Manifest für eine neue Architektur. Gedacht vom Architekten Valerio Olgiati, geschrieben vom in den USA lehrenden Architekturtheoretiker Markus Breitschmid. Nicht-Referenzielle Architektur zeigt eine neue Herangehensweise der Architektur in einer Welt, die sich rapide von Ideologien befreit. «In der nicht-referenziellen Welt haben wir keine gemeinsamen ‹Projekte› oder ‹Programme› mehr wie noch aus voller Überzeugung zu Zeiten der Moderne und mit einem kritischen Unterton in der Postmoderne.» Eine nicht-referenzielle Architektur eröffnet dem so befreiten Menschen unbegrenzte Möglichkeiten.
 
521 Titel gefunden
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | vor >
© 2026 KunstbuchAnzeiger, Gabriele Klempert [Impressum] [Nutzungsbedingungen]