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Stammesgesellschaften und Nomadismus im Nahen Osten. Akten des I. Symposiums der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung 17.–18. März 2016 im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln. Schriften der Max Freiherr von Oppenheim Stiftung (19). Hrsg.: Wilhelm, Gernot. Die Beduinen. 2018. 68 S. 24 x 17 cm. EUR 19,80. ISBN: 978-3-447-19842-4 Harrassowitz Verlag
Das Thema des I. Symposiums der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung und des vorliegenden Sammelbandes knüpft an das Lebenswerk des Stifters an, in dem neben den archäologischen Ausgrabungen auf dem Tell Halaf in Nordsyrien die Beduinen Vorderasiens eine zentrale Rolle spielen.
In die älteste Phase der schriftlich bezeugten, auf Kamelen reitenden arabischen Beduinen führt der Beitrag von Kai Lämmerhirt zurück. Stefan Leder liefert eine umfassende Darstellung der gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und kulturellen Aspekte der Beduinen in arabischen Gesellschaften von der koranischen Zeit bis in die Gegenwart. In dem Beitrag von Thomas Demmelhuber schließlich geht es um die Länder der arabischen Halbinsel, die erst im 20. Jahrhundert eine eigene Staatlichkeit erlangten.
Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte 26 (2018). Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte (26). Hrsg.: Fuchs, Thomas; Haug, Christine; Löffler, Katrin. 2018. 322 S. 12 Abb., 5 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 79,00. ISBN: 978-3-447-11151-5 Harrassowitz Verlag
Das Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte veröffentlicht seit 1990 wissenschaftliche Originalbeiträge, Quellen und Dokumente sowie Forschungs- und Archivberichte zu allen Teilbereichen der deutschen und internationalen Buchgeschichte wie Papier-, Einband-, Druck-, Buchhandels-, Bibliotheks- und Lesergeschichte. Seit Band 20 wird das Jahrbuch im Auftrag der Universitätsbibliothek Leipzig von Thomas Fuchs, Christine Haug und Katrin Löffler herausgegeben. Aus dem Inhalt: Katrin Sturm, Die Bücherschenkung des Petrus de Paulikow an das Große Fürstenkolleg der Universität Leipzig im Jahre 1459 und die Frühgeschichte der Kollegsbibliothek Thomas Völker, Petron und die Reformation. Die Wiederentdeckung der Hermanni Buschii Annotationes in Petronii, Honorius Cubitensis und die konfessionelle Umnutzung des Originals durch Melchior Goldast Caroline Jansky, Der historische Buchbestand der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Pirna in der Stadtkirche St. Marien Thomas Fuchs, Die Königsberger Silberbibliothek im Kontext der protestantischen Buchkultur des 16. Jahrhunderts Doreen Haring, »Mit Beschlag belegt.« Die Zensur der Flugschrift Der Hessische Landbote in Bayern in Dokumenten der Jahre 1834 und 1835 Jan Stojanovic, Bunte Welt auf kleinem Karton. Deutsche Verleger und Händler auf dem Postkartenmarkt um 1900 Lothar Poethe, Buchhändlermillionäre im Königreich Sachsen vor dem Ersten Weltkrieg und ein Vergleich mit denen im Königreich Preußen Hartmut Walravens, Eine japanische Büchersammlung in Leipzig Ekkehard Schulreich, Markenzeichen Originalgrafik. 2019 jährt sich zum 100. Mal die Gründung des Verlages Karl Quarch Leipzig
Hieratische Ostraka und Namensteine aus Dra‘ Abu el-Naga. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (129). Burkard, Günter. Dra‘ Abu el-Naga II. 2018. 186 S. 188 z. T. fb. Abb. 35 x 25 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11059-4 Harrassowitz Verlag
Die Ostraka aus der Nekropole von Dra` Abu el-Naga in Theben-West stammen in der überwiegenden Mehrzahl aus dem Doppelgrabkomplex K93.11 und K93.12, der in der frühen 18. Dynastie angelegt und in der späten 20. Dynastie unter den Hohenpriestern Ramsesnacht und dessen Sohn Amenophis neu gestaltet wurde. Von nur wenigen Ausnahmen abgesehen liegt mit diesen Texten ein so noch kaum beobachteter Sonderfall vor: Es sind Keramikostraka oder oft recht massive Kalksteinbrocken mit einem oder mehreren Personennamen als einzigem Inhalt. In Dra` Abu el-Naga II werden die hieratischen Ostraka und Namensteine erstmals vorgelegt. Sie stammen alle aus dem Bereich der Anlage K93.12, also der des Hohenpriesters Amenophis, und waren zum überwiegenden Teil in das Mauerwerk von dessen heute zerstörter Lehmziegel-Pyramide eingebracht worden. Vermutlich sind es die Namen von Personen, die an der Neugestaltung der Anlage beteiligt waren, also von dort beschäftigten Arbeitern. Diese beinahe 100 Namen, darunter etwa 70 unterschiedliche, ergeben eine veritable Liste der am Bau der Pyramide und der Grabanlage Beteiligten. Die Streufunde aus den übrigen Arealen haben meist ebenfalls einen nichtliterarischen Inhalt. Während der früheste Text den Namen des Königs Nubcheperre-Intef nennt und damit aus der Zeit der späten 17. Dynastie stammt, enthält der späteste Beleg den Namen des Hohenpriesters Mencheperre aus der 21. Dynastie.
Architektur und Bautechnik eines monumentalen Torbaus der Ptolemaierzeit. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (122). Fauerbach, Ulrike. Der große Pylon des Horus-Tempels von Edfu. 2018. 320 S. 80 Abb., 9 Faltbeilagen, 5 Falttafeln, 1 Karte, 14 Tabellen, 55 Tafeln. 35 x 25 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-10610-8 Harrassowitz Verlag
In der oberägyptischen Stadt Edfu, 110 km flussaufwärts von Luxor gelegen, steht der am vollständigsten erhaltene Tempel des Alten Ägyptens. Das dem Horus geweihte Heiligtum wurde 237 v.Chr. unter Ptolemaios III. begonnen und in mehreren Bauphasen fertiggestellt. Als Letztes begann man 116 v.Chr. mit der Hofumfassung und dem monumentalen Pylon, der mit über 32 m Höhe den Tempel und die ihn umgebende Stadt überragt. Die geschlossene Fassade des Torbaus erweckt den Eindruck, dass es sich wie bei den Pylonen des Neuen Reiches um eine massive Konstruktion handelt. Dies hat dazu beigetragen, dass die bisherige Forschung das Innere des Bauwerks unbeachtet gelassen hat. Tatsächlich handelt es sich um ein achtgeschossiges Bauwerk mit zwei Treppenhäusern und 36 Innenräumen.
Ulrike Fauerbach hat das Gebäude erstmals auf seine Architektur hin untersucht und in seinen bautypologischen Kontext eingeordnet. Es handelt sich um den höchsten erhaltenen Geschossbau des Alten Ägyptens und eröffnet allein dadurch neue Einblicke in die Transformationsphase von pharaonischer zu griechischer Bautechnik. Fauerbach kann nachweisen, dass die bis zu 50 t wiegenden Blöcke auf Rampen in die erforderliche Höhe gezogen und mit Hebeln versetzt wurden, obwohl zu dieser Zeit auf anderen Baustellen bereits Kräne eingesetzt wurden. Trotz dieser traditionellen Technik entstand ein Meisterwerk pharaonischer Baukunst, wie die Untersuchung zahlreicher Details, bspw. der Treppen, der Türen, der Belichtung, der Geheimtüren zu den Schatzkammern, der im Gebäude entdeckten Werkzeichnungen und nicht zuletzt der rituellen Nutzung des Bauwerks zeigt.
Steinerne Keulenköpfe aus Assur. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (150). Muhle, Barbara. 2018. 52 S. 21 Abb,. 35 x 24 cm. EUR 48,00. ISBN: 978-3-447-06538-2 Harrassowitz Verlag
In dem von Walter Andrae geführten Fundjournal über die Ausgrabungen in Assur (1903–1914) werden 98 steinerne Keulenköpfe aufgeführt. Dabei handelt es sich um die verdickten Knäufe von Schlagwaffen, die nun von Barbara Muhle in Fotografien, Scans der Grabungsfotos oder Umzeichnungen vorgestellt werden.
Die Keulenköpfe wurden, meist ohne nähere datierende Fundangaben in den Tempeln (z.B. dem Assur-Tempel), dem Tabira-Tor und verstreut im Stadtgebiet gefunden. In einigen Fällen nennen Inschriften auf den Keulenköpfen die Herrscher, von denen die Stücke in Auftrag gegeben wurden, und die Gottheiten, denen sie geweiht waren. Andere Keulenköpfe wurden vermutlich profan genutzt. Eine Reihe von Inschriften weist zudem einen Teil der Stücke als Kriegsbeute aus, die sich mit gleichartigen Keulenköpfen, die in den genannten besiegten Territorien gefunden wurden, verbinden lassen. Außerdem finden sich bestimmte Formen der Keulenköpfe aus Assur in den Darstellungen auf neuassyrischen Palastreliefs wieder, was sie als Teile der Ausrüstung neuassyrischer Krieger kenntlich macht. Über die formale Entwicklung und hinsichtlich der Verzierung beziehungsweise Gliederung der Oberfläche setzt Muhle die Keulenköpfe aus Assur in Bezug zu zahlreichen Keulenköpfen aus Vorderasien, nimmt eine nähere Datierung vor (vom 3. bis ins 1. Jahrtausend v.Chr.) und zeigt Parallelen beispielsweise im Iran (Marlik Tepe, Susa, Tschoga Zanbil und Luristan) und in Babylonien auf.
A Biographical Sketch of an Assyriological Altmeister`s Development, Exile, and Personal Life. In collaboration with Jitka Sýkorová. Leipziger Altorientalistische Studien (10). Vacín, Ludek. The Unknown Benno Landsberger. Engl. 2018. 132 S. 32 Abb., 2 Diagramme. 24 x 17 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-447-11124-9 Harrassowitz Verlag
Benno Landsberger (1890–1968) was an Assyriologist whose research and teaching decisively shaped the development of his field in the latter two thirds of the 20th century. The present work constitutes the first book-length study of Landsberger`s life and career. Focusing on his formative years, it is sought to answer the question of his motivation for the study of ancient Mesopotamia in the context of the cultural discourses of the day. In doing so, the work uncovers the personal background behind Landsberger`s concept of “Eigenbegrifflichkeit” of Babylonian culture, a foundational theoretical framework for further development of Assyriology as a modern scientific discipline.
Additionally, the book presents and analyzes new evidence for Landsberger`s studies and work in Leipzig, relocation to Ankara, as well as his personal life before and during his Turkish exile. The volume also addresses in detail Landsberger`s relationship and enduring interaction with his students from the golden age of the “Leipziger Schule” of Assyriology. Drawing on a wealth of often hardly accessible archival, oral, and epistolary sources, the book offers a well-founded and contextualized account of Landsberger`s life and work in his European and Turkish periods. It is a welcome contribution to the historiography of Assyriology, providing much new knowledge as well as many stimuli for further research.
Festschrift für Jörg Jochen Berns. Wolfenbütteler Forschungen (157). Hrsg.: Rahn, Thomas; Rößler, Hole. Medienphantasie und Medienreflexion in der Frühen Neuzeit. 2018. 420 S. 74 Abb. 24 x 16 cm. EUR 82,00. ISBN: 978-3-447-11139-3 Harrassowitz Verlag
Die Mediengesellschaft ist keine Erfindung der Moderne. Bereits die Gesellschaften des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit erlebten eine zunehmende Technisierung der Kommunikation und hatten mit Phänomenen wie Bilderflut und fake news zu kämpfen, auch sie machten sich Gedanken über medientheoretische Kategorien wie Reproduktion, Simulation und Manipulation. Die Beiträge dieses Bandes lassen die Vielfalt vormoderner Medien und ihre kulturelle Bedeutung erkennen. Sie untersuchen, auf welche Weise die mediale Dimension etwa von Theatermaschinen, Ereignisbildern, Porträts, Briefen, Stammbäumen, Spiegeln, Ruinen und Gärten – aber auch des menschlichen Körpers – reflektiert und problematisiert wurde. Ansätze einer Medientheorie avant la lettre werden ebenso behandelt wie Formen eines spielerisch-experimentellen Medieneinsatzes und handgreifliche Praktiken der Kritik. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Imaginären: Nicht nur zielten Medien auf die Regelung der Einbildungskraft, sie waren selbst immer wieder Gegenstand technischer Utopien und phantastischer Entwürfe.
Vorderasiatische Forschungen der Max Freiherr von Oppenheim Stiftung (2,7). Tamm, Alexander. Tell Chuera: Palast F – Architektur, Stratigraphie und Kleinfunde. 2018. 506 S. 210 Abb., 180 Abbildungstafeln, 14 Beilagen, 10 Karten, 85 Tabellen, 14 Kartenbeilage, 10 Landkarten. 35 x 24 cm. EUR 164,00. ISBN: 978-3-447-11052-5 Harrassowitz Verlag
Mit einer Fläche von knapp 3000 qm bildet Palast F das bisher größte bekannte Einzelgebäude der frühbronzezeitlichen Siedlung von Tell Chuēra in Nordost-Syrien. Die systematische Erforschung des Monumentalbaus begann bereits 1985 unter Ursula Moortgat-Correns und Barthel Hrouda und wurde unter Winfried Orthmann und Jan-Waalke Meyer bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 fortgesetzt. Neben seiner Bedeutung in bauhistorischem Rahmen zeigt der Palast mit einer Nutzungsdauer von knapp 250 Jahren vor allem die Transformation eines Elitebaus zu einer Ansammlung von Wohnstätten, in denen sich finanziell deutlich schwächer gestellte Bevölkerungsschichten ansiedelten.
Band 2,7 der Vorderasiatischen Forschungen der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung von Alexander Tamm bietet die Endbearbeitung des Bereiches F mit einer kompletten Aufarbeitung der Architektur und Stratigraphie. Hinzu kommen eine vollständige Vorlage aller Kleinfunde aus insgesamt elf Grabungskampagnen und Detailbetrachtungen zu Bautechniken und Installationen. Weitere Kapitel beschäftigen sich ausgehend von Palast F mit dem Phänomen der Sekundärnutzung von Gebäuden, der Einordnung des Bauwerks ins urbane Gefüge sowie dem Versuch die Untergangszeit der Siedlung des 3. Jahrtausends v.Chr. näher zu beleuchten.
Geschichte einer holsteinischen Stiftsbibliothek. Wolfenbütteler Mittelalter-Studien (033). Schnabel, Kerstin. „Liber sanctae Mariae virginis in Bordesholm .“. 2018. 744 S. 22 z. T. fb. Abb., 2 Diagramme, 19 Tabellen. 24 x 16 cm. Gb. EUR 92,00. ISBN: 978-3-447-10938-3 Harrassowitz Verlag
Dank der günstigen Quellenlage lässt sich die wechselvolle Geschichte der Bibliothek des Augustiner-Chorherrenstifts in Bordesholm anhand von zahlreichen mittelalterlichen Hand- und Druckschriften sowie einem Bibliothekskatalog und mehreren frühneuzeitlichen Inventaren nachzeichnen. Die Entstehung und die Funktion der Büchersammlung sowie der Verlust großer Teilbestände in der Frühen Neuzeit spiegeln sich in drei Abschnitten des vorliegenden Bands wider, der einen Beitrag zur norddeutschen Bibliotheksgeschichte leistet. Auf der Grundlage von individuell zusammengestellten Handschriften der Kanoniker selbst, die hauptsächlich aus dem für die mittelalterliche Bibliotheksgeschichte bedeutsamen 15. Jahrhundert stammen, entstand eine strukturierte Büchersammlung. Die Bestände bieten einen breiten Fundus für personengeschichtliche Informationen und sind zugleich Ausdruck der vielfältigen Lese- und Bildungsinteressen im Kontext von Schreibstrategien, Literaturangebot und Textdistribution. Teil zwei widmet sich der Organisation und Funktionsweise der spätmittelalterlichen Bibliothek, die sich ausdrückt in der zeitgenössischen Erschließung des Buchbestands, dem Betrieb einer Einbandwerkstatt und der Konzentration auf bestimmte Wissensbereiche bei der Anschaffung von Frühdrucken. Damit lässt sich auch der Medienübergang facettieren. Neue Forschungsergebnisse und Rekonstruktionsansätze präsentiert ebenfalls der dritte Teil, in dem die Auswirkungen der Reformation auf bestimmte Bereiche der Überlieferung, der Transfer von kleineren Sammlungsteilen in die herzogliche Bibliothek nach Schloss Gottorf und die Übernahme der Bände durch die Universitätsbibliothek Kiel geschildert wird.
La Estructura Urbana de las Ciudades Mayas del Período Clásico. Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen (15). Peiró Vitoria, Andrea. Spanisch. 2018. 464 S. 340 fb. Abb., 53 Tabellen, 4 Landkarten. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11077-8 Harrassowitz Verlag
The Classic period of Maya civilization marks the peak of large-scale construction and urbanism. Multiple city-states had populations numbering more than 10,000 who shared complex urban structure. But did urban planning already exist in Mayan cities?
The study by Andrea Peiró Vitoria considers different perspectives, with special emphasis on composition aspects, and starts from the analysis of the existent cartography. First of all, the creation of a homogeneous cartographic database makes possible the comparative studies between different sites. The use of this new database allows to provide a selection of cites that represents a varied and comparable sample. An urban analysis methodology is used to identify the main composition characteristics of each site and a comparative research is conducted to establish common patterns, criteria for spatial arrangements, and evolutionary theories. Even though every site has its own peculiarities, this research work identifies compositional and geometrical features and topological repetition with a clearly intended order and orientation that prove that urban and land-use planning existed in Mayan cities.
Gestempelte Militärziegel außerhalb der Truppenstandorte. Studia Archaeologica Palatina (3). Schmidts, Thomas. 2018. 414 S. 81 Tafelseiten, 55 Tabellen, 6 Diagramme. 30 x 21 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-10998-7 Harrassowitz Verlag
Römische Militäreinheiten versahen die von ihnen hergestellten Ziegel häufig mit Stempeln. Seit dem späten 19. Jahrhundert ist bekannt, dass diese auch außerhalb der Legionslager und Kastelle vorkommen. Dieses Phänomen, das sich von Britannien bis nach Nordafrika nachweisen lässt, wurde unterschiedlich interpretiert und kontrovers diskutiert. Die Deutungen reichten vom Nachweis militäreigener Gebiete bis zur Einstufung der Ziegel als reguläres Handelsgut.
Thomas Schmidts präsentiert mit seiner Studie die erste umfassende und überregionale Untersuchung zu diesem Thema. Im Mittelpunkt stehen dabei die germanischen Provinzen des Römischen Reiches, aus denen die größte Anzahl von relevanten Fundplätzen bekannt ist. Es zeigt sich, dass ein einziger Interpretationsansatz nicht zur Lösung beiträgt, sondern individuelle Erklärungen für die jeweiligen Provinzen bzw. Regionen notwendig sind. Die gestempelten Ziegel belegen eine militärische Beteiligung an staatlichen und öffentlichen Bauten ebenso wie sekundäre Vorgänge, die zur Verbreitung der Baukeramik führten, was wiederum eine genaue Analyse des Beitrags des Militärs zum zivilen Ausbau der Provinzen erfordert.
Le Fayoum. Archéologie - Histoire - Religion. Actes du sixième colloque international, Montpellier, 26-28 octobre 2016. Hrsg.: Chaufray, Marie-Pierre; Guermeur, Ivan; Lippert, Sandra; Rondot, Vincent. Franz. 2018. 226 S. 5 Tabellen, 3 Diagramme, 3 Landkarten. 24 x 17 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-447-19735-9 Harrassowitz Verlag
"Proceedings of the First International Conference on the Archaeology of the Bayuda Desert in Sudan. Meroitica (27). Hrsg.: Lohwasser, Angelika; Karberg, Tim; Auenmüller, Johannes. Bayuda Studies. Engl. 2018. 538 S. 320 Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. " ISBN: 978-3-447-19771-7 Harrassowitz Verlag
Pirckheimer Jahrbuch zur Renaissance- und Humanismusforschung (31). Hrsg.: Fuchs, Franz; Daniels, Tobias. Pirckheimer Jahrbuch 31 (2017): Venedig und der ober Deutsche Buchmarkt um 1500. 2018. 136 S. 43 fb. Abb. 23 x 15 cm. EUR 39,80. ISBN: 978-3-447-19769-4 Harrassowitz Verlag
Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus fühlt sich dem Erbe des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530) verbunden. Seit 1983 werden in wissenschaftlichen Kolloquien, die in der Regel jährlich stattfinden, vielfältige literarische, kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen disputiert. Seit 1986 erscheint das "Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung", in dem die Akten der Symposien sowie Forschungsberichte und Rezensionen publiziert werden.
Inhalt:
Daniela Rando, "Á la recherche des livres perdus". Deutsche Gelehrte in Venedig 1821-1913
Angela Nuovo, Das System der Druckprivilegien in Venedig (15.-16. Jahrhundert)
Erika Squassina, Die Autoren im System der venezianischen Druckprivilegien (1469-1545)
Tobias Daniels, Absatzmärkte und Verbreitungswege für Bücher des venezianischen Verlags Nicholas Jenson und Johannes von Köln nördlich der Alpen
Christoph Reske, Buchwissenschaftliche Überlegungen zur Verwendung von Musiknoten deutscher und italienischer Drucker der Renaissance
Bettina Pfotenhauer, Kaufleute und Humanisten. Nürnberg und der Transfer venezianischer Frühdrucke Marie-Kristin Hauke, Rezension zu: Jahrbuch für Buch- und Bibliotheksgeschichte. Bd. 1
Ján Kva?ala und die Anfänge der Jablonski-Forschung in Ostmitteleuropa um 1900. Jabloniana (9). Hrsg.: Bahlcke, Joachim; Schwarz, Karl W. Zwischen Dorpat, Pressburg und Wien. 2018. 398 S. 24 x 17 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-19767-0 Harrassowitz Verlag
Der aus Ungarn gebürtige slowakische Kirchen- und Kulturhistoriker Ján Kvacala(1862–1934), der die längste Zeit seines wissenschaftlichen Lebens an der Kaiserlich Russischen Universität im livländischen Dorpat verbrachte, ist bisher vor allem als Comenius-Forscher gesehen worden. Aufgrund einer Vielzahl quellennaher Forschungen zu Leben und Werk Daniel Ernst Jablonskis, die den polnischen Brüdersenior und reformierten Hofprediger erstmals in seinem europäischen Denk- und Wirkungshorizont zeigten, darf er gleichzeitig als Begründer einer eigenständigen Jablonski-Forschung gelten. Dass diesen Studien bis heute eine angemessene Würdigung versagt blieb, ist vor allem auf die politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa zurückzuführen – als ein Gelehrter von europäischem Format, der sich souverän in mehreren Sprach- und Kulturräumen bewegte, ist Ján Kvacala noch zu entdecken.
Das vorliegende Sammelwerk verbindet Analyse und Dokumentation. Der erste Teil enthält historische, theologische und kirchengeschichtliche Studien zum akademischen Werdegang, zur Korrespondenz und zum wissenschaftlichen Oeuvre Kvacalas, die zugleich seine Forschungsmethode und Arbeitsorganisation erhellen und seiner Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte nachspüren. In einem zweiten Teil werden die wichtigsten Studien zu Daniel Ernst Jablonski zusammengeführt, die Kvacala in den Jahren 1896 bis 1909 auf Deutsch, Slowakisch, Ungarisch und Tschechisch publizierte.
Corpus of Middle Babylonian and Middle Assyrian Incantations. Leipziger Altorientalistische Studien (9). Zomer, Elyze. Engl. 2018. 470 S. 1 Diagramme, 3 Abb. 237 Tabellen, 1 Landkarten. 24 x 17 cm. EUR 84,00. ISBN: 978-3-447-19635-2 Harrassowitz Verlag
The present volume is the first systematic treatment of the "Corpus of Middle Babylonian and Middle Assyrian Incantations". It comprises an exhaustive and detailed catalogue of all magical material in cuneiform texts in Sumerian and Akkadian from the Middle Babylonian and Middle Assyrian periods (ca. 1500-1000 BCE). The work begins with a typology of the different sub-groups of incantations, the physical properties of the tablets, an innovative survey of the text formats, a discussion of drawings on magical texts and a critical discussion of the different paratextual comments, followed by an overview of the geographical and archival setting and an examination on the social context of the corpus.
The circulation of magical texts during the Late Bronze Age is investigated by outlining the corpus itself: its thematic grouping of incantations, division of unilingual and bilingual texts, local scribal traditions and their influences. With respect to the question of whether the standardization of incantations took place in Mesopotamia during the Second Millennium, an extensive chapter provides a comparative analysis of the incantation corpora of the Third and Second Millennium against the standardized ritual series of the First Millennium. Fifty cuneiform texts have been edited and translated, accompanied by a thorough philological commentary.
Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit. Polnische Profile (5). Machcewicz, Pawe?. Übersetzt von Loew, Peter Oliver. 2018. 254 S. 20 x 14 cm. EUR 22,90. ISBN: 978-3-447-19762-5 Harrassowitz Verlag
»Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig war ein mutiger und historisch beispielloser Versuch, die Geschichte dieses Krieges tatsächlich aus globaler Perspektive darzustellen und die polnische Perspektive damit zu verbinden. Dieses Museum wurde von den polnischen Konservativen in seiner ursprünglichen Form zerstört, da es im Widerspruch zu ihrer nationalistischen Geschichtsdeutung steht. Paweł Machcewicz, Direktor und intellektueller Kopf dieses Unternehmens, wurde auf Weisung der polnischen Regierung entlassen. Er zeigt in sei¬nem Buch eindrücklich, wie schwierig es ist, eine gemeinsame Sprache zu finden, um den Zweiten Weltkrieg zu beschreiben, und welchen Widerständen er sich gegenübersah. Dieses Buch deckt die Gräben auf, die nicht nur in Polen zwischen nationaler und universaler Erinnerungskultur bestehen.« Ulrich Herbert.
»Die Art und Weise, wie die kommenden Generationen von Polen sich selbst, die Demokratie und Europa sehen werden, hängt zumindest zu einem gewissen Grad davon ab, ob sie einen Zugang zur komplizierten Geschichte ihres Landes während des Zweiten Weltkriegs haben werden. Das erste vom Museum aufgegriffene Thema, der Zusammenbruch der Demokratie, könnte nicht dringender sein als heute. Die Präsentation des Krieges als weltumspannende Tragödie könnte nicht lehrreicher sein. Die Beseitigung des Museums ist ein Schlag gegen das globale Kulturerbe.« Timothy Snyder.
Paweł Machcewicz (geb. 1966) ist Professor für Geschichte am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Er hat viele Bücher über den Zweiten Weltkrieg, den Kommunismus und den Kalten Krieg geschrieben. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig ist auf seine Anregung hin entstanden; zwischen 2008 und 2017 war er sein Direktor.
Jahrbuch der Gutenberg-Gesellschaft (93). Hrsg.: Füssel, Stephan; Internationale Gutenberg-Gesellschaft. Gutenberg-Jahrbuch 93 (2018). Dtsch.; Franz.; Engl.; Italienisch. 2018. 282 S. 107 z. T. fb. Abb., 3 Tabellen. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11056-3 Harrassowitz Verlag
Das Gutenberg-Jahrbuch zeichnet sich als internationales buchwissenschaftliches Publikationsorgan durch seine große thematische Bandbreite aus. Die typografisch hochwertig gestalteten Bände mit ca. 300 Seiten beinhalten um die 25 Fachbeiträge in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Zentrales Anliegen des Gutenberg-Jahrbuchs ist die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Johannes Gutenbergs. Daneben wird eine weit gefächerte Palette an buchhistorischen, buchkünstlerischen, technischen und medientheoretischen Themen behandelt. Der Herausgeber Prof. Dr. Stephan Füssel ist u.a. ordentliches Mitglied der Historischen Kommission des Börsenvereins und Autor zahlreicher Publikationen vom Frühdruck bis zur Bedeutung des Buches in der Gegenwart.
Inhalt: Eric Marshall White, A New Chronology for the Eighteenth-Century Rediscovery of Gutenberg’s 42-Line Bible
Wolfgang Mayer, Christine Beier & Helmut Zäh, Ein weiteres Pergament-Exemplar der Gutenbergbibel. Fund eines Einzelblattes in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
Manfred Hülsebruch, Die Wildunger Pergamentfragmente der 36-zeiligen Bibel: Bestand, Verwendung, Wiederauffinden und Verwahrung. Wurden sie aus Fritzlar geliefert?
Eric Marshall White, The Bad Wildungen Fragments of the 36-Line Bible in Context
Randall Herz, Setzermarkierungen und Korrekturblätter in deutschen Inkunabeloffizinen
Wolfgang Schmitz, Aspekte der Inkunabelkunde – ein Forschungsaufriss anlässlich der Neubearbeitung von Konrad Haeblers Handbuch der Inkunabelkunde von 1925
Helmut Claus, Einblattdrucke mit Texten Luthers und Melanchthons
Andrew Merritt & William C. Mcdonald, Clarus Johannes Gutenbergius: Johann Arnold’s De chalcographiae inventione
Marvin J. Heller, Jacob Ben Samuel Bunim Koppelman: A Sixteenth Century Multi-Faceted Jewish Scholar
Lenka Veselá & Marta Vaculínová, Die Bibliothek des Theodor Beza: verloren oder zerstreut?
Alessandro Tedesco, Rinfrescatura, ricomposizione e nuova tiratura di un’edizione secentesca de Le tres devot voyage de Jerusalem di Jean Zuallart
Adolfo Tura, Les Contes de Perrault de 1697 dans une collection feerique constituee a la fin du XVIIe siecle
Ralf de Jong, Frank E. Blokland übersetzt die Haarlemmer von Jan van Krimpen für den Digitalsatz
Das Porträt in Nürnberg um 1500. Gratia (62). Schmidt, Sebastian. Abbild | Selbstbild. 2018. 584 S. 6 Diagramme, 247 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11012-9 Harrassowitz Verlag
Die Porträtkunst der Zeit um 1500 ist in der allgemeinen Wahrnehmung eng mit den Leistungen herausragender Künstler und dem Topos der Entdeckung des Individuellen in der Renaissance verknüpft. Ein neues Menschenbild komme in Bildnissen nicht nur zum Ausdruck, sondern sei in Bildern über die Erfassung äußerer Ähnlichkeiten hinaus bis hin zu psychologisierenden Schilderungen gerade erst entfaltet worden.
Vor diesem Hintergrund richtet Sebastian Schmidt in seiner Studie den Fokus auf die Stadt Nürnberg, wo ein bedeutender Teil der aus dem deutschsprachigen Raum überlieferten Porträts entstanden ist. Als Grundlage für neue Fragestellungen wird ein Katalog zur Nürnberger Bildnismalerei präsentiert, der in chronologischer Ordnung die Hierarchien der Künstler bewusst vernachlässigt. Da der berücksichtigte Zeitraum bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts reicht, wird es möglich, formale Veränderungen, die etwa die Gebräuchlichkeit von Formaten und funktionale Eigenschaften betreffen, über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und in Bezug zu zeithistorischen Einschnitten wie der Reformation zu setzen. Die Erkenntnisse, die sich darüber hinaus auch aus Überlegungen zur Bedeutung des zeitgenössischen Porträtbegriffs „Konterfei“ und aus der Analyse der verwendeten Porträtinschriften ergeben, lassen im Kontext spätmittelalterlicher Glaubensvorstellungen auch Meisterwerke wie beispielsweise die Elternbildnisse Dürers in einem anderen Licht erscheinen.
Funde und Befunde aus der Umgebung des Satettempels. Grabungen von 2006–2009. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (104). Kopp, Peter. Elephantine XXIV. 2018. 244 S. 27 Tabellen, 20 Bildtafeln, 96 Abb. 35 x 25 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10903-1 Harrassowitz Verlag
In den Jahren 2006 bis 2009 wurde auf der vor Assuan liegenden Nilinsel Elephantine der Bereich zwischen dem Tempel der Satet und dem Heiligtum des Heqaib vom Deutschen Archäologischen Institut untersucht. Eine Besonderheit dieses Grabungsareals ist, dass Funde aus dem direkten Tempelbereich bei einer größeren Umstrukturierung des Stadtviertels durch Planierungsarbeiten an diese Stelle gelangten. Dazu gehören Votive, die der Göttin Satet geweiht waren, wie Figurinen und Igelschiffe, aber auch Bauteile und Kultgeräte. In Elephantine XXIV werden die Ergebnisse von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen in einem Band vorgestellt. Die Befunde im rückwärtigen Bereich des Satettempels zeigen die frühe Entwicklung der Siedlung von der 2. bis zur 6. Dynastie (2. Jahrtausend v.Chr.) in verschiedenen Phasen der Stadtbefestigung. Nach einer vorwiegend wirtschaftlichen Nutzung etablierte sich hier im späten Alten Reich ein gehobenes Wohnviertel. Die lokale, diachrone Entwicklung der ägyptischen Keramik in dieser Siedlung wird von der Naqadazeit bis in das Mittlere Reich beschrieben und für den hier gegrabenen Bereich tiefer analysiert. Die Befunde werden in einzelnen Kapiteln vorgestellt, zusätzlich werden die einzelnen Fundgruppen wie Kleinfunde, Siegelabrollungen und andere Schriftquellen, Tierreste, Importkeramik und Flint ausgewertet. Jedem Kapitel ist zudem ein Katalogteil angegliedert, in dem die zahlreichen illustrierten Objekte beschrieben und in ihrem archäologischen Kontext vorgestellt werden.
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