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Harrassowitz Verlag

 
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Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Literatur in der Renaissance. Hrsg.: Bergdolt, Klaus; Hrsg.: Pfister, Manfred. Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung (27). Dtsch, Engl.;Franz.;Italienisch. 2011. 332 S. Gb. EUR 84,00. CHF 142,00 ISBN: 978-3-447-06605-1 Harrassowitz Verlag
In der Renaissance tritt der Dialog zwischen den Naturwissenschaften, den Künsten und der Literatur in eine besonders intensive Phase ein. Dies wird dadurch begünstigt, dass sich in diesem Zeitraum Wissenschaft im modernen Wortsinn erst allmählich von den artes zu autonomisieren beginnt. Zahlreiche Renaissance-Gelehrte, -Wissenschaftler und -Künstler wie Vesalius, Galilei oder Bacon streben nach dem Bildungsideal des ‚uomo universale‘ und vertreten entweder die beiden noch nicht scharf getrennten Wissenskulturen in Personalunion oder zeigen doch zumindest, wie etwa Shakespeare, Leonardo da Vinci oder Montaigne, ein starkes Interesse am jeweils anderen Bereich. Dieser intensive Dialog zwischen den verschiedenen Wissenschaften und Künsten ist ein europäisches Phänomen, dem der von Klaus Bergdolt und Manfred Pfister herausgegebene interdisziplinäre Sammelband in 14 Beiträgen von internationalen Renaissance-Experten in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache nachgeht.
Die Handschriften der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. 8° Cod 1-232. Beschrieben von Juliane Trede und Wolf Gehrt. 2011. 496 S. 28 x 19 cm. Pb. EUR 158,00. CHF 267,00 ISBN: 978-3-447-06475-0 Harrassowitz Verlag
Mit dem achten Band der Handschriftenkataloge der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, wird die Katalogisierung des allgemeinen Fonds mit seinen mehr als 1150 Handschriften abgeschlossen. Die 191 zur Hälfte mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften aus 199 Bänden im Oktavformat wurden von Juliane Trede und Wolf Gehrt beschrieben. Mehr als 80 der Bände stammen aus dem Benediktinerkloster St. Ulrich und Afra in Augsburg, in dem sich in der Zeit um 1500 für die Konventualen Veit Bild, Sigismund Lang, Johannes Mickel und Clemens Sender kleine Privatbibliotheken rekonstruieren lassen, die ihre geistigen Interessen und Lesegewohnheiten offenlegen. Andere Handschriften aus St. Ulrich und Afra stehen im Zusammenhang mit den Reformbemühungen des Klosters im 15. Jahrhundert. Weitere Augsburger Provenienzen sind neben der 1537 gegründeten Augsburger Stadtbibliothek und dem Evangelischen Kolleg das Jesuitenkolleg St. Salvator, die Augustiner-Chorherrenstifte Heilig Kreuz und St. Georg, das Dominikanerkloster St. Magdalena und das Franziskaner-Oberservanten-Kloster Heilig Grab. Die Handschriften aus den Benediktinerklöstern Benediktbeuren und Irsee, der Benediktiner-Fürstabtei Kempten und dem Mindelheimer Jesuitenkolleg sind hingegen Säkularisationsgut aus Bayerisch Schwaben außerhalb von Augsburg.
Werning, Daniel A. Das Höhlenbuch. Textkritische Edition und Textgrammatik Teil I: Überlieferungsgeschichte und Textgrammatik Teil II: Textkritische Edition und Übersetzung. Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (48). 2011. XXXIII, 903 S. 48 Abb., 69 Tabelle(n), 13 Tafel(n). 30 x 21 cm. Gb. EUR 148,00. CHF 250,00 ISBN: 978-3-447-06635-8 Harrassowitz Verlag
Die Keilschrifttexte des Altorientalischen Instituts der Universität Leipzig. Hrsg.: Streck, Michael P. 2011. VII, 162 S. 45 Tafel(n). 24 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 66,00 ISBN: 978-3-447-06578-8 Harrassowitz Verlag
Im Jahr 1903 erschien bei der J. C. Hinrichs’schen Buchhandlung in Leipzig das erste Heft des ersten Bandes der Leipziger Semitistischen Studien, herausgegeben von August Fischer und Heinrich Zimmern, den beiden Direktoren des 1900 gegründeten Semitistischen Instituts. 1920 eingestellt, fand die Reihe 1931/32 eine kurze Fortsetzung mit dem Zusatz „Neue Folge“, diesmal herausgegeben von Benno Landsberger und Hans Heinrich Schaeder. Um diese ehrwürdige Tradition fortzusetzen wurden nun die von Michael P. Streck herausgegebenen Leipziger Altorientalistischen Studien (LAOS) gegründet, deren erster Band sich den Keilschrifttexten des Altorientalischen Instituts der Universität Leipzig widmet.
Das Altorientalische Institut besitzt 58 Keilschrifttexte und ein Stempelsiegel, die bislang mit wenigen Ausnahmen unveröffentlicht waren. Die Sammlung enthält Rechts- und Wirtschaftsurkunden der Ur III-Zeit, eine früh-altbabylonische Wirtschaftsurkunde, altbabylonische Rechts- und Wirtschaftsurkunden, altbabylonische Briefe, ein altbabylonisches Omenfragment und spätbabylonische Rechtsurkunden. Der Sammelband präsentiert nun erstmals eine vollständige Edition der Texte mit Transliteration, Übersetzung, Kommentar, Autografie und Fotografien. Die Einzeluntersuchungen von Hans Neumann, Michael P. Streck, Carsten Tardi, Walther Sallaberger, Takayoshi Oshima, Vincent Walter und Suzanne Herbordt werden durch eine einleitende Darstellung der Geschichte der Leipziger Sammlung ergänzt.
Palace and Temple. Architecture – Decoration – Ritual. Cambridge, July, 16th-17th, 2007. Hrsg.: Gundlach, Rolf; Hrsg.: Spence, Kate. 2011. VIII, 210 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 58,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-447-06515-3 Harrassowitz Verlag
Three years after the 4th symposium on the Egyptian Royal Ideology (British Museum, London, 2004; published as volume 4.1 of the series Königtum, Staat und Gesellschaft früher Hochkulturen) the follow-up took place in Cambridge in 2007. The 5th symposium was hosted by the McDonald Institute for Archaeological Research at the University of Cambridge in cooperation with the Institute for Egyptology and Ancient Near Eastern Studies at the University of Mainz. The general theme of the congress was determined by archaeological aspects of Egyptian Royal Residences. Palace and Temple: Architecture – Decoration – Ritual put two primary elements of royal residences into focus. Lectures and discussions were dedicated to the interior of the residences, namely to decoration and worship.
The volume comprises the most important lectures of the Cambridge symposium and thus draws attention to specific aspects of Egyptian residence research.
verklingend und ewig. Tausend Jahre Musikgedächtnis 800 –1800. Hrsg.: Susanne Rode-Breymann und Sven Limbeck. Ausstellungskatalog der Herzog August Bibliothek Nr. 94. 308 S., 172 meist fb. Abb. 26 x 21 cm, Gb. Harrassowitz, Wiesbaden 2011. EUR 39,80 ISBN: 978-3-447-06596-2 Harrassowitz Verlag
Die Herzog August Bibliothek bewahrt eine der bedeutendsten Musiksammlungen Norddeutschlands. Wie aber stellt man Musik – eine Klangkunst – aus, deren Eigentliches sich entfaltet, wenn man sie hört, nicht jedoch, wenn man sieht, wie sie aufgeschrieben wurde? Das wieder Hörbarmachen des Verklungenen, von dem im Buch etwas aufbewahrt ist, nicht das Sichtbarmachen des im Buch prinzipiell ewig Erhaltbaren ist das der Musik ästhetisch Angemessene. Und doch: Musik, aufgeschrieben oder gedruckt in Büchern, ist oftmals von großer Schönheit.
Die Ausstellung „verklingend und ewig. Tausend Jahre Musikgedächtnis 800 –1800“ handelt von dem Miteinander von Buch und Klang, von der Spannung zwischen der verklingenden Musik und ihrer Verewigung durch Schrift: Das Klingende wird seit Jahrhunderten in Büchern verschiedenster Formate aufgeschrieben oder gedruckt, und dieses Geschriebene oder Gedruckte ist seither Grundlage für die Erinnerung an und die Aufführung von Musik. Der Ausstellungskatalog umfasst einen Essay- und einen Katalog-Teil. In den Essays wird das Sammeln und Tradieren von Musik behandelt.
Die Beiträge thematisieren außerdem die musikalische Erinnerung als Übergang vom Klang zur Schrift ebenso wie die Probleme der Verklanglichung des Aufgezeichneten (historische Aufführungspraxis).
Der Katalog enthält neben den ausführlichen Exponatbeschreibungen fundierte Einführungstexte in die Themen der drei großen Ausstellungsbereiche:
Musik kommt ins Buch. Musik kommt aus dem Buch. Musik kommt nicht mehr aus dem Buch.
Die Ausstellung ist vom 4. September 2011 bis zum 26. Februar 2012 in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel zu sehen. Zur Ausstellung erscheint eine CD mit Aufnahmen von Musikbeispielen, die in der Ausstellung und im Katalog vorgestellt werden.
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Droß-Krüpe, Kerstin. Wolle – Weber – Wirtschaft. Die Textilproduktion der römischen Kaiserzeit im Spiegel der papyrologischen Überlieferung. Philippika. Marburger Altertumskundliche Abhandlungen (46). 2011. X, 304 S. 30 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 74,00. CHF 125,00 ISBN: 978-3-447-06516-0 Harrassowitz Verlag
Textilien spielen zu allen Zeiten eine wichtige Rolle im sozialen und ökonomischen Gefüge von Gesellschaften. Zusammen mit Nahrung und Wohnung gehören sie zu den grundlegenden menschlichen Existenzbedürfnissen; sie schützen den Körper nicht nur vor extremen klimatischen Bedingungen, sie sind auch Ausdruck des geschlechtlichen, sozialen, beruflichen oder wirtschaftlichen Status’ des Trägers. Auch im Imperium Romanum nahm die Textilökonomie einen besonderen Stellenwert ein – nach der Landwirtschaft stellte sie das zweitwichtigste Betätigungsfeld dar und bot für zahlreiche Personen Verdienstmöglichkeiten. Einsichten in die kaiserzeitliche Textilproduktion erlauben vor allem ägyptische Papyri, die wie keine andere Quellengattung Auskunft über das Alltagsleben und das ökonomische Handeln von Individuen und Staat geben.
Ausgehend von einem formalistischen Ansatz wirft die Studie Wolle – Weber – Wirtschaft neues Licht auf die kaiserzeitliche Textilproduktion. Kerstin Droß-Krüpe kann mit dem Einsatz von modernen ökonomischen Begrifflichkeiten und Denkmodellen als heuristische Kategorien Zusammenhänge innerhalb der antiken Textilökonomie sichtbar zu machen, die bisher verborgen geblieben sind. Zudem stellt sie neben die Analyse der Papyri Erkenntnisse aus der (experimentellen) Archäologie, um in einer interdisziplinären Annäherung die Abläufe dieses Wirtschaftssektors sichtbar zu machen und letztlich das Verständnis der antiken Ökonomie als Ganzes zu vertiefen. Am gut dokumentierten Beispiel des römischen Ägypten werden so Modelle zur Funktionsweise der Textilproduktion entwickelt, deren Gültigkeit sich auch für anderen Gebiete des Imperium Romanum erwarten lässt.
Vorspann oder formative Phase?. Ägypten und der Vordere Orient 3500–2700 v. Chr.. Hrsg.: Morenz, Ludwig D; Hrsg.: Kuhn, Robert. Philippika. Marburger Altertumskundliche Abhandlungen (48). 2011. VI, 208 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 83,00 ISBN: 978-3-447-06579-5 Harrassowitz Verlag
Die formative Phase des Alten Ägypten kann wohl als eine der spannendsten der ägyptischen Geschichte gelten, da in ihr die wichtigen Elemente wie Kunstkanon, Staatsbau und Religion entstanden sind, die sich bis in die römische Zeit Ägyptens erhalten haben. Dennoch spielt diese Ära meist nur eine Nebenrolle in der ägyptologischen Fachliteratur und wird von wenigen Spezialisten betrieben. Lange Zeit wurde sie als eine Art „Vorspann“ zur eigentlichen klassischen ägyptischen Geschichte angesehen.
Um Licht in das Dunkel der ägyptischen Frühgeschichte zu bringen, wurde am 7. und 8. September 2007 in Leipzig ein Workshop veranstaltet, der sich ganz dieser frühen Phase widmete. Die von Ludwig D. Morenz und Robert Kuhn herausgegeben Tagungsbeiträge (ergänzt um zwei weitere Untersuchungen zum Thema) betrachten so unterschiedliche Aspekte wie Archäologie, Sprache, Kult/Religion und Medizin. Ebenso berücksichtigt werden die zugehörigen Nachbarkulturen und der aufgrund interkultureller Beziehungen erhebliche gegenseitige Einfluss auf die Staatswerdungsprozesse der jeweiligen Länder. In interdisziplinärer Zusammenarbeit leisten die Beiträge so einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis der altägyptischen Frühgeschichte und machen ihren formativen Charakter sichtbar.
Rabe, Britta. Zwischen Entwurf und Produkt. Die griechisch-römischen Gipsformen aus Ägypten im Museum August Kestner, Hannover. Mit einer CD-Rom der abgebildeten Museumsobjekte. Philippika. Marburger Altertumskundliche Abhandlungen (44). 2011. 196 S. 24 x 17 cm. Br.. EUR 39,90. CHF 69,00 ISBN: 978-3-447-06484-2 Harrassowitz Verlag
Die Sammlungsgruppe „Graeco-römisches Ägypten“ nimmt im Museum August Kestner einen erheblichen Umfang ein. Ihre Bandbreite umfasst Gefäßkeramik, Öllampen, Kleinplastik (Terrakotta, Stein), Mumienporträts, Gipsmodel und Münzen. Während einzelne Teile dieser Sammlungsgruppe relativ gut bearbeitet und in Einzelfällen auch publiziert sind, fehlte bislang die wissenschaftliche Aufarbeitung für andere Gruppen, insbesondere für den Komplex der aus Mit Rahine (Memphis) stammenden Gipsmodel. Der Gesamtbestand an Gipsformen beträgt 397 Teilformen und Fragmente, die sich zu insgesamt 343 Formschalen zusammensetzen lassen, weiterhin zugehörig sind drei antike Gipsabgüsse.
Britta Rabes Bearbeitung der antiken Gipsmodel Zwischen Entwurf und Produkt macht die Hannoveraner Stücke endlich einer breiten und vor allem fachwissenschaftlichen Öffentlichkeit bekannt und klärt bestehende Provenienzfragen.
Wiggen, Maria. Die Laokoon-Gruppe. Archäologische Rekonstruktionen und künstlerische Ergänzungen. Stendaler Winckelmann-Forschungen (9). 327 S. 27 x 21 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-447-06463-7 Harrassowitz Verlag
Die Laokoon-Gruppe übt seit ihrem Fund in Rom 1506 eine große Faszination auf ihre Betrachter aus, die sich auch in der neuzeitlichen Literatur widerspiegelt. Die Gedanken berühmter Dichter, Denker und Gelehrter liegen heute als schriftlich fixierte Ergebnisse vor. Zeugnisse einer anderen Art der Beschäftigung mit der Laokoon-Gruppe sind hingegen die von Maria Wiggen in ihrer Untersuchung vorgestellten Rekonstruktionen und Ergänzungen. Sie stammen von Archäologen, Künstlern und Restauratoren, die an den materiellen Bestand der Laokoon-Gruppe anknüpfen und verlorene antike Teile ergänzen. Die Idee zur Vervollständigung der fragmentarisch überlieferten antiken Marmorgruppe wird hierbei in unterschiedlichen Formen und Medien umgesetzt: zweidimensional als Zeichnung auf Papier, dreidimensional als rundplastische Gipsergänzung an einem Abguss oder gar am antiken Original selbst. Die Rekonstruktionen und Ergänzungen am Original weisen dabei eine ganz besondere Qualität auf, da sie in direkten Kontakt mit der originalen Substanz und Konzeption der Laokoon-Gruppe stehen. Sie stellen, jede für sich, einen einmaligen konkreten Eingriff in die Autonomie des antiken Kunstwerks dar – mit teils weitreichenden Konsequenzen. Wiggen stellt ausführlich die Folgen, die sich daraus für die Interpretation der Laokoon-Gruppe und ihre Beurteilung in der modernen Wissenschaft ergeben, vor und beschreibt detailliert die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Archäologen und Künstler/Restauratoren bei der Antikenergänzung. So kann der Leser ihnen bei der Arbeit am antiken Original gleichsam einen Blick über die Schulter werfen.
Buchmann, Marek. Northern Thai Stone Inscriptions (14th – 17th Centuries). Glossary. Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes (73,1). Engl. XIX, 307 S. 22 x 14,5 cm. Pb. EUR 68,00. CHF 116,00 ISBN: 978-3-447-06536-8 Harrassowitz Verlag
The Glossary is the first part of Marek Buchmann’s two-volume study of northern Thai stone inscriptions. The result of long and extensive field and museum research, the glossary covers the vocabulary of 173 Thai stone inscriptions, from the beginnings in 1339 AD to 1616/1617 AD. The glossary includes every occurrence of a word in the corpus and, most importantly, every attested spelling variant. Glossary entries provided include all occurrences of a particular vocabulary item. There are a total of 4.690+ different lexical entries with all attested spelling variants. Translation is usually given for that variant of a word occurring most often. Every word has, at most, three keyword-in-context (KWIC) references.
This Glossary is intended to be a first step towards establishing proper readings and translations of northern Thai stone inscriptions. It is intended to assist the researcher in the editing and translation of epigraphic texts, as well as the linguist interested in the analysis of medieval regional Thai varieties. The second volume next to this glossary consists of a comprehensive catalogue.
Klose, Stefan. Das Grab des Petosiris. Eine griechisch-ägyptische Synthese. Thematische, ikonographische und stilistische Untersuchungen eines frühptolemäischen Grabes in Mittelägypten. Philippika. Marburger Altertumskundliche Abhandlungen (43). 2011. 24 x 17 cm, Pb. EUr 48.00 CHR 83,00 ISBN: 978-3-447-06455-2 Harrassowitz Verlag
Das Tempelgrab des Petosiris in Tunal el-Gebel in Mittelägypten nimmt aufgrund seiner Architektur und seines Reliefschmucks eine kultur- und kunsthistorisch herausgehobene Stellung ein. Mit einer umfangreichen Zusammenstellung von Vergleichsbeispielen wird in Stefan Kloses Studie erstmals der Versuch unternommen, die verschiedenen Einflüsse und Vorbilder, die zur Zeit ihrer Entstehung auf diese spätzeitliche ägyptische Grabanlage eingewirkt haben, näher zu definieren. Dabei zeigt sich neben den bereits bekannten griechischen Einflüssen auch deutlich ein persischer Anteil. Nach einer Einführung in die Forschungsgeschichte und Architektur in Mittelägypten beschreibt Klose ausgewählte Reliefszenen im Detail und stellt Vergleiche von Einzelelementen an, die Auskunft über den Grad der thematischen, ikonographischen und stilistischen Verschmelzung geben. Dabei wird der Frage, wie es zu dieser Vermischung kommen konnte, welche Voraussetzung dafür in den jeweiligen Kulturkreisen gegeben waren, ebenso nachgegangen wie der Frage nach der Datierung.
Rickert, Alexa. Gottheit und Gabe. Eine ökonomische Prozession im Soubassement des Opettempels von Karnak und ihre Parallele in Kôm Ombo. Studien zur spätägyptischen Religion (4). 2011- XII. 320 S., 30 x 21 cm, Gb. EUR 78,00 CHF 132,00 ISBN: 978-3-447-06555-9 Harrassowitz Verlag
Ein fester Bestandteil des Dekorationsprogramms bei in der Griechisch-römischen Zeit erbauten ägyptischen Tempeln sind die langen Reihen Gaben tragender Götter, die an vielen Stellen des Gebäudekomplexes den untersten Abschnitt der Wände zieren. Diesen Sockel- oder Soubassementprozessionen wurde in der Vergangenheit nicht die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet wie etwa den viel beachteten Ritualszenen, was auch die geringe Anzahl der bislang erschienenen Fachpublikationen zeigt.
Um diese Lücke ein Stück weit zu schließen präsentiert Alexa Rickert in ihrer Untersuchung Gottheit und Gabe eine vergleichende Analyse zweier Prozessionen, die dem sogenannten ökonomischen Typus zuzuordnen sind. Prozessionen dieser Art kennzeichnen sich durch die Darstellung von Göttern, die jeweils eine bestimmte Gruppe von Opfergaben (z.B. Milch, Brot oder Schlachtvieh) repräsentieren. Neben hieroglyphischer Abschrift, Transliteration, Übersetzung und Kommentar wird eine vollständige Umzeichnung der Reliefs auf 51 Tafeln vorgelegt, was dem Leser ein müheloses Heranziehen der zum Text gehörigen Darstellungen ermöglicht. Rickert geht dabei nicht nur auf die Funktion der ökonomischen Prozessionen im Soubassement der späten Tempel ein, sondern setzt die Textgruppe auch in Beziehung zu Vertretern anderer Gattungen, um mögliche Verwandtschaften aufzudecken.
Magen, Barbara. Steinerne Palimpseste. Zur Wiederverwendung von Statuen durch Ramses II. und seine Nachfolger. 2011. 724 S. 9 Tafel(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 128,00. CHF 217,00 ISBN: 978-3-447-06469-9 Harrassowitz Verlag
Kein Pharao besaß eine größere Fülle an Denkmälern als Ramses II. Nicht wenige Statuen hat Ramses II. dabei von seinen Vorgängern übernommen und hat an die Stelle der bereits vorhandenen Inschriften seine eigenen auf den Körper der Figuren gesetzt. Die Ägyptologie spricht in diesem nicht selten zu beobachtenden Zusammenhang traditionell von "Usurpation", deren Sinn und Zweck unterschiedlich interpretiert werden. Handelt es sich um Anlehnungstendenzen an frühere Herrscher? Ist die Adaption von Statuen ein Indiz für klassizistische Bestrebungen? Was passiert mit der Erinnerung an frühere Herrscher, wenn die Auslöschung ihres Namens die Erinnerung nicht mehr garantiert? Bei Ramses II. tritt die Wiederverwendung von Statuen besonders deutlich in Erscheinung. Die Größe des Pharao beruht nicht nur auf seiner ungewöhnlich langen Lebens- und Regierungszeit, sondern sicherlich auch auf der allgegenwärtigen Präsens seiner Tempel und Statuen. Barbara Magen behandelt am Beispiel der wiederholten Nutzung von Rundbildern durch Ramses II. und einige seiner Nachfolger die Adaption erstmals als eigenständiges Phänomen, das sie in den genuinen kulturellen Kontext Ägyptens einbindet. Dabei wird ebenso nach den gängigen Verfahren der Erweiterung und Umstrukturierung von Tempeln als auch nach den wirtschaftlich-pragmatischen Faktoren der Materialbeschaffung gefragt.
Tewes, Babette. Die Handschriften der Schule von Luxeuil. Kunst und Ikonographie eines frühmittelalterlichen Skriptoriums. (22). 2011. 352 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 166,00 ISBN: 978-3-447-06404-0 Harrassowitz Verlag
Die um 700 zu datierende Schreibschule von Luxeuil steht am Beginn der vorkarolingischen Buchmalerei, für deren Entwicklung sie eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Im Skriptorium des von dem Iren Columban gegründeten Klosters und wichtigen kirchenpolitischen Zentrums im Frankenreich sind zahlreiche Handschriften eines ganz eigenen Stils entstanden, von denen gut zwei Dutzend – teils fragmentarisch – überliefert sind. Die Codices, in einigen Fällen mit einleitenden Zierseiten und zahlreichen Initialen farbig ausgestattet, stehen nach dem Niedergang der Antike am Anfang einer neuen europäischen Kunst, die sich unter Karl dem Großen in der karolingischen Renaissance zur vollen Blüte entfalten sollte.
Babette Tewes‘ Studie ist die erste ausführliche monographische Untersuchung des Skriptoriums von Luxeuil. Sie stellt in einem umfassenden Katalog alle Handschriften der Schule zusammen und vergleicht sie mit der Kunst der Zeit. Kunsthistorische Aspekte stehen dabei im Vordergrund, erörtert werden jedoch ebenfalls Fragen des historischen Umfeldes, der Paläographie, der Buchwissenschaften und der Kirchengeschichte. Tewes diskutiert die Vorläufer der vorkarolingischen Kunst und nimmt eine Stilanalyse der künstlerischen Ausstattung der Handschriften vor, durch die unterschiedliche Schreiberhände erstmals eindeutig voneinander getrennt werden können und so eine relative Chronologie der Handschriften aufgestellt werden kann. Der Text wird von einem umfangreichen Abbildungsteil begleitet. Tewes schließt damit eine seit langem offene Forschungslücke und leistet einen grundlegenden Beitrag zur Erforschung der vorkarolingischen Buchmalerei.
Munro, Irmtraut. Die Totenbuch-Papyri des Ehepaars Ta-scheret-en-Aset und Djed-chi aus der Bes-en-Mut-Familie. (26. Dynastie, Zeit des Königs Amasis). Handschriften des Altägyptischen Totenbuches (12). 2011. XIV, 77 S. 33,5 x 24,5 cm. Kt. im Schuber. EUR 89,00. CHF 150,00 ISBN: 978-3-447-06462-0 Harrassowitz Verlag
Irmtraut Munro beschreibt in ihrer Studie zwei der wichtigsten Textzeugen der späten 26. Dynastie: die Totenbuch-Papyri des Ehepaars Ta-scheret-en-Aset und Djed-chi aus der Bes-en-Mut-Familie. Beide Papyri, die aus ca. 3000 Fragmenten in zehn unterschiedlichen Standorten zusammengesetzt sind, gehören unter den wenigen Dokumenten, die aus der 26. Dynastie bekannt sind, wegen ihrer genauen Datierbarkeit und ihrer familiären Einbindung in eine der führenden thebanischen Familien zu den wichtigsten Textzeugen der Zeit von Königs Amasis.
Den aus Theben stammenden Papyrus der Ta-scheret-en-Aset kennzeichnet zudem eine außergewöhnliche und für die Spätzeit „unkanonische“ Spruchabfolge, die er nur noch mit einer einzigen „memphitischen“ Parallele teilt. Auf diese Weise nimmt er eine Schlüsselstellung ein für die Beantwortung der Frage nach einem möglichen Vorlagen-Transfer zwischen Theben und dem Norden.
Ägypten zwischen innerem Zwist und äußerem Druck.Die Zeit Ptolemaios’ VI. bis VIII. Internationales Symposion Heidelberg 16.–19. 9. 2007. Hrsg.: Jördens, Andrea; Quack, Joachim Friedrich. Philippika. Marburger Altertumskundliche Abhandlungen (45). 2011. IX, 338 S. div.. 24 x 17 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 116,00 ISBN: 978-3-447-06504-7 Harrassowitz Verlag
Eine außerordentlich lange Zeit, von 180 bis 116 v. Chr. und damit fast 65 Jahre, wurde Ägypten von den beiden Söhnen von Ptolemaios V. und seiner Gemahlin Kleopatra I. beherrscht. Diese Periode war geprägt von andauernden dynastischen Auseinandersetzungen mit stets wechselnden Parteiungen, die sich bis in die folgenden Generationen fortsetzten. Die verworrene Lage in Ägypten ist auch aufgrund fehlender fortlaufender literarischer Darstellungen, die ein einigermaßen zuverlässiges Bild vermitteln könnten, nicht leicht einsichtig und in der Forschung oft vernachlässigt worden.
Um das insgesamt recht unscharfe und zudem von manchem Vorurteil behaftete Bild genauer zu fassen, es zu ergänzen und, wo nötig, auch zu korrigieren, fand vom 17. bis 19. September 2007 unter dem Titel "Ägypten zwischen innerem Zwist und äußerem Druck. Die Zeit Ptolemaios’ VI. bis VIII.“ in Heidelberg ein Symposion zum Thema statt. In den daraus hervorgegangenen 17 Beiträgen kommt das Verhältnis zur Ägäiswelt, zu Syrien und nicht zuletzt Rom ebenso zur Sprache wie die Lage der Juden und Alexandriner, der Priester und Militärs, der Gelehrten, Notare und Hirten wie auch aller anderen Griechen und Ägypter im Ptolemäerreich. Neben allgemeineren Studien zur ägyptischen Außen- und Innenpolitik im 2. Jahrhundert v. Chr. enthält der Band auch Untersuchungen zu den weiblichen Mitgliedern des Königshauses, vermeintlichen Gegenkönigen, einem demotischen Rechtsgutachten und Bauaktivitäten in Mittelägypten oder auf Philae. Griechische und ägyptischsprachige Quellen finden in gleicher Weise Berücksichtigung, wobei literarische und archäologische Zeugnisse ebenso ausgewertet werden wie das reiche Material der Inschriften, Graffiti, Münzen und Papyri
Bibliotheken im Altertum. Hrsg.: Blumenthal, Elke; Schmitz, Wolfgang. (45). 2011. 276 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 134,00 ISBN: 978-3-447-06406-4 Harrassowitz Verlag
Der von Elke Blumenthal und Wolfgang Schmitz herausgegebene Band "Bibliotheken im Altertum" enthält die Vorträge der gleichnamigen Tagung des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte, die im November 2007 an der Herzog August Bibliothek zu Gast war. Die Beiträge von ausgewiesenen Fachvertretern erstrecken sich auf die Gebiete Altorientalistik, Ägyptologie, Alttestamentliche Wissenschaft, Gräzistik, Papyrologie, Klassische Archäologie, Arabistik/ Islamwissenschaft, Byzantinistik, Mediävistik und Bibliothekswissenschaft. Dabei reicht der behandelte Zeitraum vom 3. vorchristlichen bis zur Mitte des 1. nachchristlichen Jahrtausends. Die Vielseitigkeit der Themen entspricht den unterschiedlichen Gegebenheiten der behandelten Kulturen, deren älteste - Assyrien, Ägypten, Alt-Israel - sich durch die weitgehend durch ihre Religionen geprägte Überlieferung von den späteren abheben. Vielseitig sind auch die Aspekte, unter denen das Bibliothekswesen jeweils untersucht wird: Verhältnis von Bibliothek und Archiv, tragende Institutionen, Funktion, Zugänglichkeit, Unterbringung, Verwaltung, Erschließung, Bestandsumfang und -erweiterung, privater Buchbesitz. Darüber hinaus erschließt der Band die oft übersehene historische Tiefendimension der aktuellen, von Kultur- und Medienwissenschaftlern erörterten Fragen nach der Bedeutung der schriftlichen Überlieferung im Wandel der Wissensspeicherung, -tradierung und -vermittlung und ihrer Rolle bei der Sinngebung und Identitätsstiftung für Gesellschaft und Individuum.
Tinius, Iris. Altägypten in Braunschweig. Die Sammlungen des Herzog Anton Ulrich-Museums und des Städtischen MuseumS. 2011. 235 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 34,80. CHF 61,00 ISBN: 978-3-447-06441-5 Harrassowitz Verlag
Über 450 weitgehend unbekannte Werke altägyptischer Kunst befinden sich im Herzog Anton Ulrich-Museum und im Städtischen Museum in Braunschweig, darunter vor allem Gegenstände der Alltagskultur und des Bestattungswesens, Götterstatuen, Skarabäen und Schmuck. Diese Werke werden in dem reich bebilderten Katalog "Altägypten in Braunschweig" von Iris Tinius erstmals vorgestellt und beschrieben. Der zeitliche Rahmen spannt sich dabei von der prädynastischen Zeit (6. Jahrtausend v. Chr.) bis ins Mittelalter (9. Jahrhundert). Im Braunschweiger Land lassen sich bereits in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts Aegyptiaca in herzoglichem Besitz nachweisen, die den Grundstock der Sammlung der altägyptischen Kunstwerke im Herzog Anton Ulrich-Museum bilden. Dazu gehört als Hauptwerk der Sammlung die singuläre Statue des knieenden Philippos II. Arrhidaios, 1778 angekauft. Die Sammlung des Städtischen Museums hingegen entstand im Verlauf des 19. Jahrhunderts aus überwiegend bürgerlichen Schenkungen, Stiftungen und Ankäufen.
Erwin Panofsky. Korrespondenz 1910-1968. Eine kommentierte Auswahl in fünf Bänden. 2011. 6900 S. 23,5 x 17 cm. Gb. EUR 798,00. CHF 1352,00 ISBN: 978-3-447-06488-0 Harrassowitz Verlag
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