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Umm el-Qaab IV. Rita Hartmann. Die Keramik der älteren und mittleren Naqadakultur aus dem prädynastischen Friedhof U in Abydos (Umm el-Qaab). IV.1 Textband/Auswertung IV.2 Katalog Archäologische Veröffentlichungen 98. 2016. 2 Bände: 1: 365 S. 125 Abb., 52 Diagramme, 30 Tabellen; 2: 364 S. inkl. 168 Tafeln, 25 x 35 cm. Gb. EUR 278,00 ISBN: 978-3-447-10582-8 Harrassowitz Verlag
Unmittelbar nördlich der frühdynastischen Königsnekropole von Umm el-Qaab gelegen, umfasst der Friedhof U neben ziegelausgemauerten Gräbern der spätprädynastischen Zeit etwa 600 einfache, in den festen Wüstengrund eingetiefte Grubengräber der älteren und mittleren Naqadakultur (Naqada I und II, ca. 3900–3350 v.Chr.). Erhaltene Reste ihres Beigabeninventars in originaler Fundlage erlauben in vielen Fällen Rückschlüsse auf die ehemalige Grabausstattung. Die große Zahl reich ausgestatteter Gräber und die lange Belegungszeit des Gräberfeldes finden andernorts in Ägypten keine Parallelen. Die Studie dokumentiert die bei den Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo geborgenen Keramikinventare und erarbeitet im Textteil mit fundkombinatorischen Methoden anhand dieser Funde die chronologischen Belegungsphasen des Gräberfeldes. Eine Untersuchung zu Anzahl und Qualität der Keramikbeigaben von Männer-, Frauen- und Kindergräbern erbrachte neue Ergebnisse im Hinblick auf eine soziale Ungleichheit der Bevölkerung bereits während der frühesten Naqadakultur und wirft z.B. durch außergewöhnliche, mit Szenen der Jagd und Gefangenendarstellungen bemalte Gefäße, die Elemente der späteren pharaonischen Ikonografie vorwegnehmen, neues Licht auf frühe Entwicklungen im Prozess der Staatsentstehung im Alten Ägypten. Vergleiche mit anderen Gräberfeldern der Naqadakultur in Oberägypten stellen den Friedhof U in einen überregionalen Rahmen. Im Katalogteil werden die Grabinventare beschrieben und mit Zeichnungen illustriert.
Soubassementstudien IV. Studien zur spätägyptischen Religion (10). Leitz, Christian. Die regionale Mythologie Ägyptens nach Ausweis der geographischen Prozessionen in den späten Tempeln. 2017. 920 S. 2 Teile. 30 x 21 cm. Gb. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-10760-0 Harrassowitz Verlag
Dieses Buch beschließt das auf drei Bände angelegte Projekt zu den geografischen Prozessionen im Soubassement (Sockelbereich) der Tempel der griechisch-römischen Zeit. Hauptgegenstand sind die beiden großen vierteiligen geografischen Prozessionen auf der Außenseite des Naos und im Hof des Horustempels von Edfu. Da die Texte jedoch nicht an allen Stellen perfekt erhalten sind und Parallelen in anderen Tempeln existieren, wurden diese in die Untersuchung mit einbezogen. Die Hauptversionen in Edfu sind fotografisch im beiliegenden Tafelband dokumentiert.
Die Darstellung folgt der Reihenfolge der 22 oberägyptischen und 20 oberägyptischen Gaue (Verwaltungsbezirke) mit ihren jeweils vier Gabenträger, die nacheinander den Gau, den Kanal, das Fruchtland und das Sumpfgebiet repräsentieren. Die Beischriften zu jedem Gabenträger bestehen aus einer Übergabeformel, in der das jeweilige Toponym mit seinen Charakteristika genannt wird, sowie einer Identifikationsformel, bei der sich der Gott des Tempels, in dem sich die entsprechende Prozession befindet (z.B. Horus von Edfu) mit den lokalen Göttern der einzelnen Kultorte identifiziert. In beiden Teilen befindet sich eine Fülle mythologischer Informationen, die hier erstmalig übersetzt und ausführlich kommentiert werden.
Zusammen mit den in den beiden ersten Bänden der Soubassementstudien analysierten Prozessionen ergeben sich rund 1.000 verschiedene kulttopografische Themenbereiche, von denen eine beträchtliche Anzahl außerhalb dieser Prozessionstexte nicht bekannt ist und in dieser Fülle selbst auf Papyri nicht durchgehend für alle Regionen Ägyptens erhalten ist. Mit dem von Florian Löffler für diesen Band erstellten Gesamtindex kann der 2.000 Seiten umfassende Inhalt der drei Bände nun leichter erschlossen werden.
Theologie und Kult in ihrer architektonischen und ideellen Dimension. Akten der internationalen Tagung, Haus der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 9.–12. Juni 2015. Studien zur spätägyptischen Religion (17). Hrsg.: Baumann, Stefan; Kockelmann, Holger. Der ägyptische Tempel als ritueller Raum. 2017. 592 S. 65 Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 144,00 ISBN: 978-3-447-10794-5 Harrassowitz Verlag
Tempel, Schrift, Bild, Ritual und Raum – das sind Begrifflichkeiten, die in Ägypten aufs Engste zusammengehören. Nirgendwo sonst finden wir in der antiken Welt ein so eindrückliches und vielschichtiges Zusammenspiel von Architektur, Dekoration und Raumfunktion wie hier; insbesondere gilt dies für die Kultbauten der Ptolemäer- und Römerzeit.
19 Beiträge widmen sich verschiedenen Aspekten dieser rituellen Räume, die aus Texten und Darstellungen konstruiert sind und sich auf dem steinernen Gebäude materialisieren. Im Fokus stehen dabei die Leitlinien in der Architektur der späten Tempel, die übergeordneten Muster in der Anbringung bestimmter Dekorationsinhalte an bestimmten Stellen des Gebäudes, die Hintergründe für die Vernetzung von Texten, die Wechselbeziehung zwischen ritueller Praxis und Ausgestaltung der Kultarchitektur sowie Fallstudien zu den Gestaltungsprinzipien spezieller Räume. Überdies beschäftigen sich die Beiträge mit den möglichen Interferenzen zwischen den großen offiziellen Tempeln und der kultischen Praxis im „privaten“ rituellen Raum, der Einbindung von Elementen der sacred landscape Ägyptens in die lokale Theologie und mit Aussagen über den Kultbau und seine Bestandteile aus Sicht der Ägypter.
History, Art, Tradition. Philippika (103). Hrsg.: Nawotka, Krzysztof; Wojciechowska, Agnieszka. Alexander the Great and the East. Engl. 2017. 447 S. 5 Abb., 3 Tabelle(n). EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-19571-3 Harrassowitz Verlag
Even if Alexander’s rule in Asia has to be approached primarily through the study of Greek and Latin authors, many papers in this volume try to look beyond Arrian, Plutarch, Curtius, and Diodorus to Greek inscriptions, papyri, Egyptian, Babylonian, medieval Syriac and Arabic evidence. One focus is on Egypt, from the XXX dynasty to the Ptolemaic age. A lasting achievement of the early Macedonian age in Egypt is the lighthouse of Pharos, probably devised under Alexander to serve both as a watchtower of Alexandria and the focal point of the fire telegraph. Another focus of the volume is on Babylonia, with caveats against the over-enthusiastic usage of cuneiform sources for Alexander. This focus then moves further east, showing how much caution is necessary in studying the topography of Alexander’s campaigns in Baktria, the land often misrepresented by ancient and medieval authors. It also deals with representation and literary topoi, having in mind that Alexander was as much a historical as a literary figure. In many respects ancient Alexander historians handled his persona in strong connection with Herodotean topics, while the idealized portrait of Alexander translated, through court poetry, into the language of power of Ptolemy of Egypt. Alexander was adopted to cultural traditions of the East, both through the medium of the Alexander Romance and through his fictitious correspondence with Aristotle, sometimes becoming a figure of a (Muslim) mystic or a chosen (Jewish) king.
Inscriptions in the Byzantine and Post-Byzantine History and History of Art. Proceedings of the International Symposium „Inscriptions: Their Contribution to the Byzantine and Post-Byzantine History and History of Art“ (Ioannina, June 26–27, 2015). Herausgegeben von Stavrakos, Christos. Engl. 2017. 431 S. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10759-4 Harrassowitz Verlag
This volume contains the papers of the International Symposium about Byzantine and post-Byzantine epigraphy which took place at the University of Ioannina (Greece) in June 2015. This was the most important event in Byzantine epigraphy for the year 2015. Scholars and specialists from all over Europe presented papers about epigraphic traditions and boundary signs in early Byzantine epigraphy, about Byzantine inscriptions from the Parthenon, the Hephaisteion (Church of St. George) at Athens, the monasteries of Mount Athos, the Church of St. Demetrios of Thessalonica, from the wider region of Meteora and Arta and islands of Dodecanese and the Saronic Golf (Aegina), from Byzantine fortifications, metal stamps and overstruck Byzantine lead seals.
There are also papers about special issues such as the contribution of epigraphy to the prosopography of Byzantine Epirus, the usage of some termini in Byzantine and post-Byzantine epigraphy (theosostos, theophylaktos, apartisis), the prosopography of the Balkans in the early Ottoman period, donors and painters in Byzantine and post-Byzantine Epirus.
The Global Christian Experience on Medieval Mappaemundi and Early Modern World Maps. Wolfenbütteler Forschungen (149). Jaynes, Jeffrey. Christianity beyond Christendom. Engl. 2017. 460 S. 121 z. T. fb. Abb. Gb. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-10715-0 Harrassowitz Verlag
In 1507 Martin Waldseemüller created a remarkable Early Modern world map loaded with religious symbols. The cartographer depicted the papal keys, which according to the map`s companion text, the Cosmographiae Introductio, “enclosed almost the whole of Europe for the Western Church.” However, beyond the boundaries of Europe`s Christendom, the map pictured Nestorian churches in China and the legendary Christian ruler Prester John in India. His subsequent Carta marina (1516) amplified the descriptions of these religious traditions. Waldseemüller`s maps, like almost every other world map of the era, featured legends of Christian communities positioned outside of Christendom. Christianity Beyond Christendom explores this religious tension – the diversities of “globally” scattered Christian traditions and the more rigid notion of a homogenous Christendom – as a component of cartographical developments from the eighth to the sixteenth century. It argues that throughout this era Western Christian thinkers and mapmakers used the mappaemundi and subsequent printed maps of the world to sustain notions of a broadly based Christian oikoumene, even as the reality of that assertion diminished. Moreover, cartographers incorporated various apostolic and ancient legends, furthering these with new myths, to provide increasingly sophisticated methods for understanding more distant and isolated Christian communities in Asia, Africa and the Middle East. The book considers a vast array of medieval world maps and later atlases, ranging from manuscripts of Beatus of Liebana`s commentary on the Apocalypse to the maps in Sebastian Münster`s Cosmographia and Abraham Ortelius`s Theatrum Orbis Terrarum, to trace the legacy of these scattered traditions.
Johannes Klatt. Jaina-Onomasticon. Jaina Studies (1). Hrsg.: Flügel, Peter; Krümpelmann, Kornelius. Engl. 2017. 1650 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 168,00. ISBN: 978-3-447-10584-2 Harrassowitz Verlag
The Indologist, librarian and bibliographer Dr. Johannes Emil Otto Klatt (1852–1903) dedicated his life primarily to the study of the historical records of the Jainas. He left behind the handwritten English manuscript of his monumental Jaina-Onomasticon, an almost completed 5338 page long bio-bibliographical index of proper names of Jaina authors, texts, and place names, with excerpts of biographical information.
Klatt`s contemporaries praised the manuscript as one of the landmarks of modern scholarship in this field, and today, the encyclopedic compilation is still without parallel. It represents a substantial but untapped source of information for the yet unwritten social and literary history of Jainism in post-canonical, and especially in early modern and modern periods. In making previously inaccessible bio-bibliographical materials available in a structured form, the Jaina-Onomasticon provides a foundation for the historical and sociological study of the Jaina tradition in the pre-modern period. At the same time, the text offers valuable insights into the fluid state of knowledge among leading scholars of the 19th century confronting a flood of entirely new information from different sources, and opens up enhanced possibilities for studying the interactions between European academics and Indian informants during the colonial period.
The long-overdue print edition of a recognized classic in the fields of Indology and the History of Religion will be an indispensable source of reference for Jaina Studies and South Asian History in general.
Die Grafschaften Castell und Wertheim im regionalen Kontext. Forschungen zur Geschichte der Juden (26). Stretz, Torben. Juden in Franken zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit. 2017. 616 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-10768-6 Harrassowitz Verlag
Vertrieben aus den städtischen Zentren des spätmittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches, siedelten sich Juden in ländlichen Gemeinden an und konsolidierten dort ihre urban geprägten Lebens- und Organisationsformen. Für Main- und Tauberfranken ist die Anwesenheit von Juden „auf dem Lande“ in der Frühen Neuzeit typisch. Erstmals liegt für diese Regionen nun ein gesicherter Überblick zur jüdischen Siedlungsentwicklung vom 15. bis 17. Jahrhundert vor. In detaillierten Analysen untersucht Torben Stretz die Beziehungen zwischen Juden, Gemeinden und der Obrigkeit unter besonderer Berücksichtigung herrschaftlicher Aspekte: Welche Motive und Methoden zeigt der herrschaftliche Umgang mit den Juden in Franken? Wie wurde das Zusammenleben auf teilweise engem Raum in Dörfern und Kleinstädten organisiert, wie gestalteten sich jüdisch-christliche Handelsgeschäfte? Dabei aufscheinende Ausgrenzungstendenzen gegen Juden werden im Hinblick auf ihre politisch-rechtlichen, ideologischen und religiösen Hintergründe eingeordnet.
Kulturtransfer in Hildesheim und im Raum Niedersachsen (12. –15. Jahrhundert). Wolfenbütteler Mittelalter-Studien (32). Herausgegeben von Müller, Monika E.; Hrsg.: von Reiche, Jens. Zentrum oder Peripherie?. 2017. 544 S. 160 z. T. fb. Abb. Gb. EUR 108,00. ISBN: 978-3-447-10716-7 Harrassowitz Verlag
„Zentrum“ und „Peripherie“ sind in den letzten Jahren zu Kernbegriffen einer Netzwerkforschung geworden, die sich zum Ziel setzt, die Modalitäten eines interregionalen Austauschs in künstlerischer, allgemein kultureller, biografischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu untersuchen. Nach neueren Erkenntnissen darf dabei nicht ausschließlich statisch von einer gebenden und einer nehmenden Seite ausgegangen werden. Vielmehr handelt es sich um Austausch und Transfer, bei dem fremde Anregungen in eigenes Formen- und Kulturgut umgewandelt werden. Der Raum Niedersachsen spielt für die Erforschung von Netzwerken im Hoch- und Spätmittelalter eine große Rolle, da in ihm viele wichtige Knotenpunkte mit großer Anziehungskraft lagen – zu denken ist dabei an die wichtigen Städte Hildesheim, Goslar oder Braunschweig, aber auch an Bischöfe, Klöster und Stifte oder die Herrscherdynastie der Welfen. Die Verbindungen weisen dabei weit über Niedersachsen hinaus: Enge Kontakte gab es nach Westen, in den Ostseeraum und sogar bis Italien. Im vorliegenden Band wird das Thema durch 17 Beiträge renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersucht. Zur Sprache kommen dabei die Handels- und Produktionsgeschichte, der Wissens- und Bildungstransfer, die kirchliche und städtische Netzwerkbildung sowie die Handschriften- und Kunstproduktion. Diese interdisziplinäre Ausrichtung ermöglicht es, einen völlig neuen Blick auf die Kunst und Kultur des 12. bis 15. Jahrhunderts im Raum Niedersachsen zu gewinnen.
Merimde - Benisalâme IV. Die Bestattungen. Hrsg.: Badawi, Fathi Afifi; Kuckertz, Josefine; Rösing, Friedrich W. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (UF899), Band: 60. 2016. 164 S. 93 meist fb. Abb. 19 Tabellen. 35 x 25 cm. Gb. EUR 88,00 CHF 90,50 ISBN: 978-3-447-10170-7 Harrassowitz Verlag
Von 1977 bis 1982 führte das Deutsche Archäologische Institut Kairo unter der Leitung von Josef Eiwanger Ausgrabungen in der über 7500 Jahre alten archäologischen Stätte Merimde-Benisalâme am Rand des westlichen Nildeltas durch. Nachdem in den Bänden Merimde-Benisalâme I (Die Funde der Urschicht, 1984), II (Die Funde der mittleren Merimdekultur, 1988) und III (Die Funde der jüngeren Merimdekultur, 1992) schon Ausgrabungsergebnisse und Funde von Josef Eiwanger veröffentlicht wurden, folgt nun in Merimde-Benisalâme IV die Bearbeitung der während der Ausgrabung aufgefundenen Bestattungen und menschlichen Skelettreste. Die insgesamt 158 Gräber der älteren, mittleren und jüngeren Merimdekultur, der Maadi-Kultur und der frühdynastischen Zeit sowie einige jüngere Gräber werden von F. A. Badawi und J. Kuckertz ausgewertet, F. W. Rösing, S. Bergander und S. Klug präsentieren die anthropologischen Ergebnisse aller Skelettfunde.
Vlad der Pfähler – Dracula. Tyrann oder Volkstribun?. Hrsg.: Bohn, Thomas M.; Einax, Rayk; Rohdewald, Stefan. Dtsch; Engl. 2017. 320 S. 1 Karte(n), 4 Schaubild(er), 7 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 64,00. ISBN: 978-3-447-10730-3 Harrassowitz Verlag
Vlad Ţepeş („der Pfähler“) Dracula ist nicht nur deshalb eine streitbare Figur, weil der Fürst der Walachei (1448, 1456–1462, 1476) als Vorbild für Bram Stokers Vampirgrafen (1897) herhalten musste, der in der Literaturwissenschaft eine immense Resonanz hervorgerufen hat. In historischer Perspektive ist der Woiwode (slaw. „Heerführer“) deshalb von Interesse, weil er nach der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Osmanen Papst Pius’ Kreuzzugsaufruf folgte. Auffällig waren sowohl seine autoritären Versuche, für innenpolitische Ordnung zu sorgen, als auch sein Bestreben, seinem Land den Nimbus einer „Vormauer des Christentums“ zu verschaffen. Aufgrund dieser historiografischen bzw. erinnerungskulturellen Bedeutung entsteht der Eindruck, seine Herrschaftszeit sei umfassend untersucht worden. Tatsächlich aber ist der Kenntnisstand in weiten Teilen noch in der Zwischenkriegszeit respektive im Nationalkommunismus verankert und von einem rumänischen Patriotismus geprägt. Unter diesen Voraussetzungen wird das Bild des walachischen Woiwoden heute noch von der Ambivalenz zweier an und für sich gegensätzlicher Ansätze bestimmt: einem nationalistischen in Rumänien und einem auf das Vampirgenre rekurrierenden im Westen. Angeregt durch diesen Befund wurde vom 25.–27. September 2014 an der Justus-Liebig-Universität Gießen eine internationale Konferenz zum Thema „Vlad Dracula – Tyrann oder Volkstribun“ veranstaltet, deren Ergebnisse dieser Band vereint. Im Fokus der Untersuchungen stehen neben der Vita des „Pfählers“ seine diplomatischen Strategien im Umgang mit Kontrahenten und Verbündeten sowie die Rezeption und Mythenbildung seiner Person.
Ein Beitrag zur Literatur der Kennerschaft der späten Ming-Zeit. Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes (108). Grimberg, Phillip. Yuan Hongdao – Eine Geschichte der Vasen. 2017. 87 S. 8 Tafel(n), 24 Abb. 22 x 15 cm. Kt. EUR 28,00. ISBN: 978-3-447-10786-0 Harrassowitz Verlag
Die 1599 veröffentlichte Geschichte der Vasen des mingzeitlichen Literaten Yuan Hongdao (袁宏道) reiht sich ein in eine seit der Song-Zeit bestehende Traditionslinie einer Sammler- und Liebhaberliteratur, die weit über ihre Funktion als Studienkompendium hinausgeht. In ihr drückt sich das kulturelle Selbstbewusstsein einer Elite aus, deren wichtigstes Gegengewicht, der Kaiserhof, als kulturelles und künstlerisches Gravitationszentrum zunehmend in den Hintergrund tritt. Dabei handelt es sich bei Yuan Hongdaos Werk keineswegs um eine Typologie oder tatsächliche Entwicklungsgeschichte chinesischer Vasenformen, sondern vielmehr um sehr persönliche Einlassungen zu Pflege und Arrangement unterschiedlicher Pflanzenarten in Bouquets und Sträußen sowie zu den Eigenschaften der Pflanzen und der entsprechenden Gefäße.
Die hier vorgelegte Arbeit leistet die erste Übersetzung des Traktates ins Deutsche und versieht diese mit einem Kommentar und weiterführenden Anmerkungen.
Teil I. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (152). Miglus, Peter A.; Radner, Karen; St?pniowski, Franciszek M. Ausgrabungen in Assur. Wohnquartiere in der Weststadt. 2017. 296 S. 124 meist fb. Abb., 25 Tabelle(n). 35 x 24 cm. Gb. EUR 84,00. ISBN: 978-3-447-10742-6 Harrassowitz Verlag
Das Buch präsentiert Ergebnisse der neuen Ausgrabungen in der assyrischen Hauptstadt Assur, der traditionsreichen Forschungsstätte der deutschen Archäologie, die in den Jahren 1989–1990 und 2000–2001 durchgeführt wurden. Durch die Kriege im Irak überschattet, musste das Grabungsprojekt zwei Mal unterbrochen werden und lässt sich wegen der heutigen politischen Situation leider nicht fortsetzen. Deshalb erschien es den Autoren sinnvoll, zumindest eine partielle Publikation des Fundmaterials vorzubereiten, das in diesem Band zunächst für den größten Grabungsabschnitt im westlichen Wohngebiet vorgelegt wird. Er bietet einen detaillierten Einblick in die Baureste mehrerer Privathäuser und ihre Inventare – Keramikgefäße, Terrakottafigurinen, Siegel und Geräte aus verschiedenem Material – aus der Zeit kurz vor dem Niedergang des assyrischen Imperiums am Ende des 7. Jahrhunderts v.Chr. Zu den wichtigsten Funden gehören Keilschrifttexte zweier Tontafelarchive, von denen das ältere einer Gruppe von Ägyptern, das jüngere einem Kaufmann mit Namen Dūrī-Aššur gehörte. Dieses letztere umfasste 75 Briefe und Verwaltungstexte mit vielen detaillierten Informationen zur Organisation des assyrischen Handels. Des Weiteren behandelt das Buch auch Bestattungen, die vorwiegend in der parthischen Zeit in die Ruinen assyrischer Häuser eingetieft worden sind. Ihre Beschreibung wird durch die anthropologische Auswertung menschlicher Skelettreste aus den hier und in anderen Grabungsabschnitten freigelegten Gräbern ergänzt.
Edition und Untersuchung. MGH - Studien und Texte (61). Marxreiter, Benedikt. Bern von Reichenau. De nigromantia seu divinatione daemonum contemnenda. 2017. 174 S. 1 Schaubild(er), 4 Tabelle(n). 23 x 15 cm. Gb. EUR 35,00. ISBN: 978-3-447-10747-1 Harrassowitz Verlag
Zwischen 1008 und 1043/44 verfasste der Reichenauer Abt Bern († 1048) eine Schrift, in der er sich mit dämonischer Weissagung, Zauberei und Astrologie auseinandersetzte und die Anhänger solch „todbringender“ Irrlehren zu Umkehr und Buße aufrief. Der seit dem 16. Jahrhundert unter dem Titel De nigromantia seu divinatione daemonum contemnenda bekannte Text galt lange Zeit als verschollen und ist bislang nur 1567 in den Magdeburger Centurien auszugsweise im Druck erschienen. Erst vor einigen Jahren wurde die Forschung auf eine Handschrift aus der ehemaligen Bibliothek Konrad Peutingers aufmerksam, die eine Abschrift des Traktats enthält. Der vorliegende Band bietet die durch diese (Wieder )Entdeckung möglich gewordene editio princeps der Schrift mit deutscher Übersetzung und beinhaltet darüber hinaus eine Untersuchung, durch die eine ideengeschichtliche Einordnung des bei der Erforschung des früh- und hochmittelalterlichen Magiediskurses bis heute nahezu unberücksichtigt gebliebenen Textes grundgelegt wird.
Ihr Nachleben zwischen Aktualisierung und Neumodellierung von 1500 bis 1570. culturae (15). Richter, Mandy. Die Renaissance der Kauernden Venus. 2017. 257 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-19410-5 Harrassowitz Verlag
Mandy Richters Studie widmet sich dem Nachleben der Kauernden Venus, einem antiken Statuentypus, der heute in über 30 großplastischen Kopien und Varianten überliefert ist. Um 1500 setzt mit Pier Jacopo Alari Bonacolsi, genannt Antico, nachweislich die Rezeption der Kauernden Venus ein, und bis 1570 entstehen zahlreiche künstlerische Imitationen, die von exakten zeichnerischen Kopien bis hin zu individuellen künstlerischen Abwandlungen reichen. Anhand einer repräsentativen Auswahl an Fallstudien, die jeweils verschiedene Themenschwerpunkte im Umgang mit dem antiken Statuentypus exemplifizieren und nahezu alle Kunstgattungen umfassen, werden grundlegende Tendenzen der Rezeptionsgeschichte nachvollzogen und im Kontext der Zeit verankert. Ziel der Arbeit ist die erstmalige Systematisierung der verschiedenartigen Auseinandersetzungen mit der Kauernden Venus unter Zuhilfenahme des Konzeptes amor sacro e amor profano, innerhalb dessen die einzelnen Werke verschiedene Zwischenstationen oder Endpunkte einnehmen. Das Projekt ermöglicht somit ein besseres Verständnis des Zusammenspiels von antiken Venus-Bildwerken und künstlerischen Arbeiten aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und bietet durch den veränderten Blickwinkel neue Interpretationsmöglichkeiten.
Kunst der Täuschung – Art of Deception. Über Status und Bedeutung ästhetischer und dämonischer Illusion in der Frühen Neuzeit in Italien und Frankreich. Internationaler Workshop 4.-6.12.2014. culturae (13). Hrsg.: Dickhaut, Kirsten; Mitwirkung (sonst.) Herzog, Irene. 2017. 441 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 82,00. ISBN: 978-3-447-19391-7 Harrassowitz Verlag
Aus heutiger Sicht mag es erstaunlich sein, dass im theologischen Diskurs und in der frühneuzeitlichen Inquisition Illusionen als zentrales Kennzeichen dämonisch-teuflischer Aktivitäten galten. Ausgehend von dieser Beobachtung erörtern internationale Experten der Dämonologie, Theologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte wie auch der Komparatistik, Germanistik, Anglistik, Romanistik, Theaterhistoriografie und Kunstgeschichte Wirkungen der dämonischen Konnotation und Konsequenzen für die Semantik von Illusionen in der Kultur-, Literatur- und Kunstgeschichte. Auf diese Weise werden erstmals die zeitgenössischen Argumentationsmuster und Reflexionen des Zusammenhangs von dämonischer und ästhetischer Illusion mit Blick auf die Romania herausgestellt.
Der Band zeigt, wie das in allen Künsten proliferierende Illusionsthema nicht einfach nur als Wirkungselement oder Effekt künstlerischer Techniken zu begreifen ist; vielmehr legen die Analysen die Polyvalenz von Illusionen und das zugrundeliegende dämonische Modell offen. Dass das Erkennen der Ursache von Illusionen ein epistemologisches Problem darstellt, bildet deshalb das strukturbildende, zentrale Element der behandelten zeitgenössischen Texte. Der Band präsentiert zum einen Analysen dämonologischer Schriften wie den Hexenhammer, Jean Weyers Cinq livres de l`imposture et tromperie des diables, des enchantements et sorcelleries und Bodins De la Démonomanie des sorciers, zum anderen neue Perspektiven auf die Werke Ariostos, Bibbienas und Machiavellis sowie auf zentrale Texte von Ignatius von Loyola, Pascal, Corneille und Molière.
Persian Religion in the Achaemenid Period / La religion perse à l’époque achéménide. Classiet Orientalia (16). Hrsg.: Henkelman, Wouter F. M.; Redard, Céline. Engl.; Franz.; Dtsch. 2017. 500 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-10647-4 Harrassowitz Verlag
Including twelve English, French, and German papers originally presented at a colloquium convened by Jean Kellens at the Collège de France (2013), this volume addresses a range of issues relating to Persian religion at the time of the Achaemenid Empire (550–330 BCE). Moving away from the reductive question whether the Achaemenid kings were Zoroastrians or not, the contributors have tried to focus either on newly identified or recently published sources (Central Asian archaeological finds, Elamite texts and seal impressions from the Persepolis Fortification Archive, Aramaic texts from Bactria, the Persepolis Bronze Plaque), or on current (and ongoing) debates such as the question of the spread of the so-called long liturgy to western Iran. In doing, different perspectives are chosen: whereas some have stressed the Iranian or Indo-Iranian tradition, others have pointed out the importance of the Elamite and Assyro-Babylonian contexts. At the same time, the volume shows a broad agreement in its insistence on the essential position of primary sources, problematic as they may be, and on the important role the Achaemenid rulers and the imperial project played in the evolution of Iranian religion.
Eine Reflexion archäologischen Arbeitens in Ägypten: Die lokalen Grabungsarbeiter des Asyut Project. The Asyut Project (8). Beck, Tina. Perspektivenwechsel. 2017. 112 S. 24 fb. Abb. , 1 Schaubild(er), 2 Karte(n), 3 Abb., 3 Tabelle(n), 5 Diagramm€. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 38,00. ISBN: 978-3-447-19589-8 Harrassowitz Verlag
Über die Ergebnisse archäologischer Grabungen in Ägypten gibt es unzählige Publikationen, Aufsätze, Artikel und Vorträge. Im Vordergrund stehen dabei die Forschungs- und Arbeitsergebnisse der beteiligten WissenschaftlerInnen, die das Projekt unterstützen und differenzierte Aussagen über beispielsweise die Nutzung eines Ortes im Laufe der pharaonischen Geschichte und darüber hinaus treffen. Keine bzw. kaum Erwähnung finden in den Veröffentlichungen die Grabungsarbeiter, die durch ihre körperliche Arbeit jedoch maßgeblich zu den Funden und Erkenntnissen beitragen. Diese Publikation wechselt daher die Perspektive und stellt die lokalen Grabungsarbeiter des Asyut Project in den Mittelpunkt. In 21 Interviews, die Tina Beck 2011 mit diesen Männern führte, wurden Motivation, Wahrnehmung der Einteilung in bestimmte Arbeitspositionen sowie das Verhältnis zum Projekt und den beteiligten WissenschaftlerInnen erfragt. Die Ergebnisse werden vor dem theoretischen Hintergrund der Postkolonialen Archäologie präsentiert und ermöglichen eine kritische Reflexion archäologischer Arbeitsweisen.
Ricoldus de Monte Crucis. Tractatus seu disputatio contra Saracenos et Alchoranum. Corpus Islamo-Christianum. Edition, Übersetzung und Kommentar. Series Latina. (9). Pachurka, Daniel. 2017. 198 S. 2 Schaubild(er). 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-19570-6 Harrassowitz Verlag
Der Dominikaner Ricoldus de Monte Crucis (auch: Riccoldo da Monte di Croce) war einer der führenden Islam-Experten des Mittelalters. Seine Werke wurden unter anderem von Nicolaus Cusanus und Martin Luther rezipiert. In Tractatus seu disputatio contra Saracenos et Alchoranum befasst er sich eingehend mit dem Prophetentum Muhammads und dem Islam insgesamt. Sein Ziel ist die Widerlegung beider. Dazu stellt Ricoldus vier Merkmale auf, anhand derer sich wahres Prophetentum überprüfen lässt. Muhammad erfüllt diese Merkmale freilich nicht: Der Prophet habe ein ausschweifendes Sexualleben, verbreite Lügen, habe niemals Wunder (z.B. die Spaltung des Mondes) gewirkt und moralisch bedenkliche Gesetze erlassen. Ricoldus zeichnet Muhammad als Antipropheten. Entsprechend könne auch der Islam keine wahre Religion sein. Ricoldus stützt sich bei seinem Widerlegungsversuch auf die polemische Tradition des lateinischen Westens und ein breites Repertoire von islamischen Quellen, zu denen unter anderem der Qur`an, die großen Hadith-Sammlungen Buhari und Muslim und die Prophetenbiografie (Sira) des Ibn Ishaq gehören. Zahlreiche Stellen dieser Schriften werden im Tractatus ins Lateinische übersetzt und zitiert. Das vorliegende Buch ergänzt die bisher bekannten Schriften um den Tractatus, der als „Anti-Muhammad-Werk“ des Ricoldus bezeichnet werden kann. Die Ausgabe legt erstmals eine kritische Edition mit deutscher Übersetzung und einen wissenschaftlichen Kommentar vor.
Pirckheimer Jahrbuch zur Renaissance- und Humanismusforschung (30). Hrsg.: Fuchs, Franz; Litz, Gudrun. Pirckheimer Jahrbuch 30 (2016) Hartmann Schedel (1440–1514). Leben und Werk. 2017. 301 S. 2 Tabelle(n), 1 Schaubild(er), 36 Abb. 23 x 15 cm. Engl. Br. EUR 45,00. ISBN: 978-3-447-19587-4 Harrassowitz Verlag
Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus fühlt sich dem Erbe des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470–1530) verbunden. Seit 1983 werden in wissenschaftlichen Kolloquien, die in der Regel jährlich stattfinden, vielfältige literarische, kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen disputiert. Seit 1986 erscheint das Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, in dem die Akten der Symposien sowie Forschungsberichte und Rezensionen publiziert werden.
Aus dem Inhalt (insgesamt 10 Beiträge):
Walter Bauernfeind, Nachbarschaft und Hausbesitz der Familie Schedel im 14. und 15. Jahrhundert
Rainer Scharf, Hartmann Schedels Familienarchiv in seinem ‚Liber genealogiae et rerum familiarium‘
Bertold Freiherr von Haller, Sebastian Maria Schedel (1494–1541). Kastner, Pfleger, Klosterpächter
Bernd Posselt, Hartmann Schedel schreibt Geschichte. Die Entwürfe für die ‚Schedelsche Weltchronik‘
Klaus Arnold, Sebald Schreyer (1446–1520) als Kontrahent Hartmann Schedels, Förderer des Humanismus und der Sebaldverehrung in Nürnberg
Bettina Wagner, Schedae Schedelianae. Neu aufgefundene Notizzettel und Briefe von Hartmann und Hermann Schedel in der Bayerischen Staatsbibliothek München
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