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Ausgrabungen 1998-2001 in der Zentralen Oberstadt von Tall Mozan/Urkes. Die Keramik der Früh-Gazira V- Alt-Gazira II-Zeit. Schmidt, Conrad. 2013. 940 S. 84 Abb., 49 Tabellen, 28 Tafeln. 31 x 24 cm. Gb. EUR 184,00. CHF 248,00 ISBN: 978-3-447-06825-3 Harrassowitz Verlag
Im vierten Band der „Studien zur Urbanisierung Nordmesopotamiens“ (SUN), Serie A, widmet sich Conrad Schmidt der Keramik der Früh-Ǧazīra V- bis Alt-Ǧazīra II-Zeit (ca. 2100 bis 1600 v. Chr.) aus den Grabungen in der zentralen Oberstadt von Tall Mozan/Urkeš in Nordostsyrien. Diese Perioden entsprechen dem Ende der Frühen und einem großen Teil der Mittleren Bronzezeit und schließen damit den Übergang vom dritten ins zweite vorchristliche Jahrtausend ein.
Schmidts Studie umfasst die Auswertung der gesamten stratifizierten Keramik aus den betreffenden Nutzungsphasen in Tall Mozan und verfolgt mit ihrer vollständigen und unselektierten Beschreibung einen neuen methodischen Ansatz in der Vorderasiatischen Archäologie. Neben zahlreichen Statistiken, Tabellen und Diagrammen wird die Aufbereitung der Daten zu Waren, Gefäßtypen, Formtypgruppen, Formtypen und Ware-Formtypen in den jeweiligen Nutzungsphasen durch einen umfangreichen Katalog mit über 4360 Zeichnungen erweitert. Ausgewählte Einzeluntersuchungen, einschließlich eines relativchronologischen Exkurses zur wichtigsten Nutzungsphase des Untersuchungszeitraums, C 7 (Früh-Ǧazīra V-Zeit), und eines regionalen und vor allem überregionalen Vergleichs mit Keramik derselben Zeitstufe aus anderen Fundorten ergänzen die Auswertung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über den immer noch schwer herzustellenden Synchronismus der ägyptischen, levantinischen und mesopotamischen Chronologie.
Körper und Kosmos. Untersuchungen zur Ikonographie der zodiakalen Melothesie. Hübner, Wolfgang. 2013. 496 S. 16 Abb. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-447-06922-9 Harrassowitz Verlag
Die eigentümlichen, seit dem 13. Jahrhundert in Handschriften und Drucken vielfältig überlieferten „Tierkreismänner“ sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf ein beträchtliches wissenschaftliches Interesse gestoßen. Dem mittelalterlichen Konzept vom Menschen entsprechend, der als Mikrokosmos mit dem allumfassenden Makrokosmos korrespondiert, wurden in den Darstellungen der Tierkreismänner die Glieder des menschlichen Körpers in der Nachfolge der antiken „Melothesie“ vom Scheitel bis zur Sohle auf die zwölf Tierkreiszeichen verteilt. Dabei wurden verschiedene Strategien angewendet, um den runden Zodiakos an den aufrechten menschlichen Körper anzupassen oder sogar beides ineinander zu integrieren, was in einigen Fällen überraschende Übereinstimmungen mit spätägyptischen Wiedergaben in Tempeln und auf Mumiensarkophagen aufweist. Die mit der Zeit zunehmend genutzte zweigeteilte axialsymmetrische Form des Körpers bot sich nicht nur für gepaarte Tierkreiszeichen an, sondern ermöglichte auch in einer besonderen ‚Zickzackform‘ den Abstieg von Kopf bis Fuß. Auch hier finden sich Rückgriffe auf die antike Ikonographie, beispielsweise in der Darstellung des Wassermanns mit zwei Urnen an den Unterschenkeln, wofür es zwar in der griechisch-römischen Ikonographie keine Parallele gibt, wohl aber in babylonischen und spätägyptischen Quellen.
Wolfgang Hübner zeichnet in seiner umfassenden und reich bebilderten Studie zur zodiakalen Melothesie die Entwicklungen in der Ikonographie der Tierkreiszeichen nach, ermittelt allgemeine formale Strukturen, erhellt ihre Genese, Zwänge und gegenseitigen Abhängigkeiten und deckt gemeinsame Strategien bei den auf den ersten Blick so unterschiedlichen Darstellungen der Tierkreismänner auf.
Erinnerungen eines Archäologen. Einige bedeutende Kapitel aus der Kulturgeschichte der Republik Türkei. Akurgal, Ekrem. 2013. 24 x 17 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 46,90 ISBN: 978-3-447-06875-8 Harrassowitz Verlag
Die 1999 auf Türkisch erschienenen Lebenserinnerungen des Archäologen Ekrem Akurgal (1911−2002) spiegeln ein bedeutendes Kapitel türkischer Kulturgeschichte. Sie beginnen mit seiner Kindheit noch zur Zeit des Osmanischen Reiches, seine Jugend hingegen war geprägt durch die Reformen des Staatsgründers Atatürk. Akurgal studierte Klassische Archäologie in Berlin und kam später an der Universität Ankara als Assistent und Ordinarius Atatürks Aufforderung nach, die Archäologie seines Landes als identitätsstiftende Wissenschaft der modernen Republik in Lehre und Forschung zu etablieren.
In seinen Publikationen hat Ekrem Akurgal die Kunst der Hethiter, Urartäer, Phryger, Lyder, Karer und Lykier behandelt; Mittelpunkt seiner Forschungen aber waren die griechische, insbesondere die ionische Kunst und Kultur. Ihnen waren auch seine Grabungen gewidmet: Alt-Smyrna, Kyzikos, Sinope, Phokaia, Daskyleion, Pitane und Erythrai. Ekrem Akurgal setzte sich aktiv für die türkisch-griechische Verständigung und Freundschaft ein. In seinen Lebenserinnerungen bekennt er sich als überzeugter Türke, als engagierter Vertreter der von Atatürk gegründeten modernen Republik Türkei, zugleich aber auch als überzeugter Europäer. Er war Weltmann und Humanist. Seine Memoiren sind nicht nur ein wichtiges Buch für seine Landsleute, sondern sollen in Übersetzung nun auch einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland, Europa und Übersee ein besseres Verständnis der Türkei, ihrer Geschichte und ihrer Kulturgeschichte ermöglichen. Sie sind ein historisch aufschlussreiches und kulturhistorisch bedeutsames, reich bebildertes Dokument und zugleich ein ganz persönliches Zeugnis eines großen Gelehrten.
Hauser, Stefan R. Status, Tod und Ritual. Stadt- und Sozialstruktur Assurs in neuassyrischer Zeit. Abhandlungen der Deutschen Orient-Gesellschaft 26. 2013. XXXIV, 454 S. 212 Abb., 16 fb. Tab. 30 x 21 cm, Gb. EUR 88,00 CHF 119,00 ISBN: 978-3-447-06252-7 Harrassowitz Verlag
Tod ist eine zentrale Erfahrung der Menschen. In der Konzeption seiner Folgen und dem Umgang mit den Toten spiegeln sich zentrale Vorstellungen und Normen der Gesellschaft ebenso wie individueller und gruppenspezifischer Status. Bestattungsrituale und deren materielle Hinterlassenschaften in Form von Gräbern sind daher eine herausragende Quelle für die Sozialgeschichte.
Stefan R. Hauser geht in seiner Studie auf der Basis vielfältiger textlicher und archäologisch-materieller Quellen Fragen der Sozialstruktur in der Stadt Assur während der neuassyrischen Zeit nach. Ausgehend von einer minutiösen Analyse der Bestattungen, die von der DOG in Assur freigelegt wurden, und deren neuer Datierung und Typologisierung werden das Verhältnis der Assyrer zum Tod und der normative Umgang mit den physisch Toten untersucht. Durch die Analyse des Spannungsfeldes von Norm und Abweichung wird aufgezeigt, wie sich soziale Position in den Bestattungen ausdrückt. Zudem werden die Gräber mit der privaten und öffentlichen Architektur sowie mit textlichen Belegen für die Entwicklung der Stadt, vor allem den Privatarchiven, in Beziehung gesetzt. Über diesen Zugang lässt sich die Geschichte der Stadt Assur im 9. bis 7. Jahrhundert v. Chr. sehr viel differenzierter darstellen als bisher geschehen, wodurch sich ein überraschend neues Bild von den letzten Jahrzehnten vor der Eroberung und Zerstörung der langjährigen Hauptstadt des neuassyrischen Reiches ergibt. Dem Band liegt eine Datenbank mit den Fundstätten auf Cd-Rom bei.
Kauf - Konsum und Märkte. Wirtschaftswelten im Fokus - Von der römischen Antike bis zur Gegenwart. 2013. Hrsg.: Frass, Monika. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-447-06864-2 Harrassowitz Verlag
Im Rahmen eines Symposiums des Fachbereichs Altertumswissenschaften in Salzburg im Oktober 2011 wurden in internationaler Expertenrunde unterschiedlichste Aspekte rund um das „Marktgeschehen“ von der römischen Antike bis heute thematisiert. Im Sinne der Pluralität der aktuellen wissenschaftlichen Positionen fanden sowohl das wirtschaftstheoretisch-modellhafte Verständnis von „Markt- (Wirtschaft)“ und „Märkten“ Berücksichtigung als auch die davon nicht zu trennende Interpretation der reichhaltigen, in manchen Bereichen noch unerforschten Quellenbasis.
Die Beiträge des von Monika Frass herausgegebenen zugehörigen Tagungsbands Kauf, Konsum und Märkte widmen sich den Themenbereichen Menschen – Märkte – Katastrophen sowie Konsum – Produktion – Vertrieb, der Bedeutung von Auktionen u.a.m. Durch die Einbeziehung von Vertretern verschiedener historischer Disziplinen und moderner Wirtschaftszweige wird zudem die Relevanz der „Marktforschung“ von der Antike bis zur Gegenwart aufgezeigt und in ihrer besonderen Aktualität deutlich gemacht.
Weiss, Harvey. Seven Generations Since the Fall of Akkad. Engl. 2013. 299 S. 72 Abb., 46 Tafel(n), 13 Tabelle(n), 30 Diagramm(e). Pb. EUR 64,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-447-06823-9 Harrassowitz Verlag
Bawden, Charles R. Another Tract for the Buryats including I. J. Schmidt's recentlly identified Kalmuck Originals. Hrsg.: Walravens, Hartmut; Einleitung von Walravens, Hartmut. Engl. 2013. 131 S. 66 Abb. Pb. EUR 38,00. CHF 50,90 ISBN: 978-3-447-06831-4 Harrassowitz Verlag
Tradition? Variation? Plagiat?. Motive und ihre Adaption in China. Hrsg.: Hoffmann, Martin; Hrsg.: Henningsen, Lena. 2013. 313 S. Pb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-447-06819-2 Harrassowitz Verlag
Rückgriffe auf bereits Bekanntes und dessen Adaption für die Gegenwart sind ein wichtiger Bestanteil der chinesischen Tradition. Die viel zitierte Aussage von Konfuzius, er selbst sei Übermittler der ältesten chinesischen Kultur, nicht etwa Schöpfer von Neuem, verweist auf den grundsätzlichen Vorrang von Überliefertem gegenüber Neugeschaffenem im alten China. Auf dieser Grundlage wurde das wiederholte Aufgreifen traditioneller Motive als Kennzeichen eines grundsätzlich konservativen und innovationsfeindlichen Charakters der chinesischen Kultur interpretiert − bis hin zur Bezeichnung des gegenwärtigen China als Land der Plagiatoren. Diese Sichtweise wird jedoch den vielfältigen Formen, Inhalten, Funktionen und Zielsetzungen der Übernahme und Adaption sowohl traditioneller als auch moderner, populärer und kontroverser Motive in China nicht gerecht: Rückgriffe auf bestimmte Topoi und ihre De- oder Rekontextualisierung dienen in unterschiedlicher Weise der Traditionsbildung, der Legitimation, der Neudefinition oder auch der Vermarktung.
In Tradition? Variation? Plagiat? beleuchten 18 Beiträge die Adaption von Motiven im vormodernen und im modernen China. Sie analysieren die Aneignung von ausländischen Gesetzen, Rechtsvorstellungen und staatlichen Organisationsformen, befassen sich mit der Legitimierung von politischen Positionen über den Rückgriff auf traditionelle Denkweisen, untersuchen die Variation von Motiven in Literatur und Kunst und betrachten das Spannungsverhältnis zwischen Originalität und Imitation in der Wirtschafts- und Konsumkultur sowie die Diskussionen über die Übernahme von fremden Textpassagen und visuellen Darstellungen.
Lapponicae investigationes et uralicae Festschrift zum 65. Geburtstag von Lars-Gunnar Larsson. Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica 82. Hrsg.: Hasselblatt, Cornelius; Bartens, Hans-Hermann; Winkler, Eberhard. 2013. XXIX, 268 S.1 Abb., 20 Tabelle(n). 1 Karte EUR 68,00 CHF 89,00 ISBN: 978-3-447-06815-4 Harrassowitz Verlag
Die Festschrift zum 65. Geburtstag des international renommierten Finnougristen und Lappologen, Professor Dr. Lars-Gunnar Larsson (Uppsala), enthält 20 Beiträge von Kollegen und Freunden zu Geschichte, Dialektologie und Folklore des Samischen, aber auch zum Mordwinischen (Mythologie, Lautgeschichte, Morphologie), Mari (Dialektologie), Permischen (Etymologie, Lexik, Typologie), Estnischen (Lexik), zum Finnougrischen insgesamt (Lehnwörter, Personalpronomina) sowie zur Wissenschaftsgeschichte der Samojedistik. Beigefügt ist das komplette Schriftenverzeichnis des Jubilars bis 2012.
Aus dem Inhalt (insgesamt 25 Beiträge):
Hans Hermann Bartens, Saamische Folklore als Spiegel ethnischer Beziehungen
Cornelius Hasselblatt, Miederländische Lehnwörter im Finnougrischen?
László Honti, Eine Lautanomalie im Kreise der uralischen Personalpronomina
Sándor Maticsák, Allomorphic cariants of Erzya-Mordvin nominal derivational suffixes
Sirkka Saarinen, Über dialektale Variation der Postposition im Mari
Trygge Sköld, Indoeuropäische Possessivsuffixe
Mikael Svonni, Language change among the Jukkasjärvi Sami
Eberhard Winkler, Über einige wenig bekannte Besonderheiten des Udmurtischen
Boerschmann, Ernst. Lagepläne des Wutai shan und Verzeichnisse seiner Bauanlagen in der Provinz Shanxi. Hrsg.: Walravens, Hartmut. 2013. 118 S. 3 Abb., 3 Karte(n). Pb. EUR 48,00. CHF 63,90 ISBN: 978-3-447-06830-7 Harrassowitz Verlag
Ernst Boerschmann (1873–1949) ist als Pionier der Erforschung der chinesischen Architektur bekannt. Auf seinen Reisen durch China von 1906 bis 1909 fotografierte, skizzierte und bemaß er historische Denkmälern im ganzen Land und veröffentlichte seine Ergebnisse in einer Reihe von beindruckenden Bänden wie Die Baukunst und die religiöse Kultur der Chinesen (bestehend aus einem Band zur Insel Putuo, einem weiteren zu Denkmälern und Schreinen und dem ersten Teil einer systematischen Untersuchung von Stupas), zwei Bände über chinesische Architektur, ein weiterer zu Baukeramiken sowie eine hervorragende Sammlung von Fotografien des alten China. In seiner Beschreibung der Tempel und Klöster des Wutai Shan in der Provinz Shanxi vertrat Boerschmann beispielhaft eine neue Forschungsmethode, die auf der Überzeugung basiert, dass die erwünschten Forschungsergebnisse erst durch die Kombination von Architektur und Kartographie zu erhalten sind. Er sammelte alle verfügbaren Informationen zu den Gebäuden (einschließlich seiner eigenen aus früheren Reisen), machte Gegenproben und erstellte zugleich topographische Karten, um ihren genauen Standpunkt anzugeben. Während „mapping monuments“ heute bereits ein etabliertes Verfahren ist, war Boerschmann wahrscheinlich der erste Gelehrte, der es systematischen anwendete.
Der von Hartmut Walravens bearbeitete Band enthält Boerschmann Essay zu den Wutai-Denkmälern inklusive einer aktualisierten Bibliographie sowie Albert Grünwedels (1856–1935) Übersetzung einer tibetischen Beschreibung des Wutai Shan von lCaṅ-skya Khutukhtu Rol-pa’i rdo-rje (mit Index). Die von Boerschmann erstellen topographischen Karten werden auf CD beigegeben.
Geschichte der syrischen Wissenschaften und Literatur [Syrien]. Bar?aum, Mor Ignatios Aphrem I. 2013. 506 S. 1 Foto(s), 29 Tabelle(n). Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-447-06837-6 Harrassowitz Verlag
In über 30-jähriger Forschungsarbeit hat Mor Ignatios Aphrem I. Barṣaum reichhaltige Quellen zur Geschichte der syrischen Wissenschaften und Literatur an unterschiedlichsten Orten gesammelt. Bei der Mehrzahl handelt es sich um Handschriften aus westlichen wie östlichen Bibliotheken und Archiven der ganzen Welt, die mit der Zeit und durch widrige Umstände in alle Winde verstreut wurden. Mor Ignatios Aphrem I. Barṣaum besuchte u.a. Mosul und seine Dörfer, das Mor-Mattai-(Matthäus-)Kloster, Ğazirat ibn ῾Umar und den Ṭur ʽAbdin, wo es gleich 45 Stätten voller syrischer Schätze gibt, insbesondere Beth Sbirino, Mardin und Umgebung, außerdem das Za῾faran-Kloster, Amida mit seinen umliegenden Dörfern, Veran Ṥahar, Edessa, Aleppo, Ḥmot (Ḥama), Ḥoms und Umgebung sowie Damaskus, Beirut, das Mor-Markus-Kloster, die zwei Klöster der Armenier und Griechen in Jerusalem, Ägypten, Konstantinopel (Istanbul), London, Oxford, Cambridge, Birmingham, Paris, Florenz, Rom, Berlin, New York und Boston. Zudem wurden zahlreiche Manuskripte ausgewertet, die sich in Privatbesitz befinden. Es wurden ausführliche Bestandsverzeichnisse der berühmtesten syrischen Bibliotheken erstellt, wobei auch die Orte, die nicht besucht werden konnten (das Mor-Kyriakos-Kloster, Basirijje, Kharput, Ḥe1no d-Man1ur, Severek, Se῾ert (Siirt), Ṥirwon, Gharzon, das Berg-Sinai-Kloster und die Bibliothek des koptischen Patriarchats in Kairo) über umfangreiche Informationen zahlreicher Kleriker erschlossen wurden.
Mor Ignatios Aphrem I. Barṣaum Geschichte der syrischen Wissenschaften und Literatur wird nun erstmals in deutscher Übersetzung von Georg Toto und Amill Gorgis vorgelegt und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
(Re-)Constructing Funerary Rituals in the Ancient Near East. Proceedings of the First International Symposium of the Tübingen Post-Graduate School “Symbols of the Dead” in May 2009. Hrsg.: Pfälzner, Peter; Niehr, Herbert; Pernicka, Ernst; Wissing, Anne. 2013. Engl.;Franz. 312 S. 175 Abb., 3 Diagramm(e), 1 fb. Abb., 10 Tabelle(n), 4 Karte(n). Gb. EUR 92,00. CHF 125,00 ISBN: 978-3-447-06820-8 Harrassowitz Verlag
The Letter. Law, State, Society and the Epistolary Format in the Ancient World Proceedings of a Colloquium held at the American Academy in Rome 28–30.9.2008. Hrsg.: Yiftach-Firanko, Uri. 2013. Engl. 4 Abb., 5 Tabelle(n), 4 Tafel(n). Pb. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-06764-5 Harrassowitz Verlag
The group “Legal Documents in Ancient Societies” was established in 2008 to enhance collaboration among students of everyday documentation in the Ancient Near East, Ancient Egypt, the Greek and Hellenistic states, as well as the Roman and the Islamic world. A key means of achieving this goal is a series of annual meetings, focusing each on a different topic. The first meeting, whose proceedings are now presented, was held at the American Academy in Rome on 28-30.9.2008, and focused on the study of different documentary uses of the letter from the third millennium BCE to late Antiquity.
Letters, then as now, helped to bridge distances, empowering the machinery of ancient empires and connecting distant colleagues, businessmen, family and friends, allowing them to shape and monitor the actions of their representatives abroad or on-site, or simply to convey their everyday concerns to each other. In the societies discussed in the seminar, the scheme of the letter also became an established format for certain legal and administrative acts, even when the parties were not acting at a distance: this is in particular the case with the cheirographon, a letter-format that emerged in the Hellenistic period and eventually became, in the Byzantine period, the default framework for the documentation of legal transactions. The twelve papers presented in this volume pinpoint different uses, and stages in the evolution of the letter as a documentary genre, illustrating its potential as a source for the study of ancient bureaucracy and state, economy and trade, social dynamics and law.
Catalogue of Books Printed in the 15th Century in Swedish Collections. Part 1 + 2. Undorf, Wolfgang. 2013. Engl. 1116 S. Gb. EUR 178,00. CHF 240,00 ISBN: 978-3-447-06807-9 Harrassowitz Verlag
Heroen und Heroisierungen in der Renaissance. Hrsg.: Aurnhammer, Achim; Pfister, Manfred. 2013. 344 S. 56 Abb. Pb. EUR 88,00. ISBN: 978-3-447-06772-0 Harrassowitz Verlag
In der Renaissance kam es europaweit zu einer grundsätzlichen Neubewertung und Pluralisierung des Heroischen: Einerseits setzte eine intensive Wiederbelebung antiker Helden-Vorstellungen ein, die nicht zuletzt die fürstliche und monarchische Selbstdarstellung prägte; andererseits erschütterte die Konfessionsspaltung den etablierten Kanon von Werten, an denen sich heroische Leistung messen ließ und es wuchs die Skepsis gegenüber einem nur militärischen Heldenkodex.
Die Beiträge des interdisziplinären Sammelbandes Heroen und Heroisierungen in der Renaissance untersuchen die Konstruktionen und medialen Bedingungen von Helden-Bildern in Geschichte, Kunst, Literatur und Wissenschaft der Renaissance. Der Blick auf so unterschiedliche Figuren wie Herrscher und Krieger, heroische Frauen, humanistische Geisteshelden, Reformatoren und Heilige zeigt die synchrone Vielfalt in dieser Schlüsselepoche des europäischen Heldendiskurses.
Thetis. Mannheimer Beiträge zur Klassischen Archäologie und Geschichte Griechenlands und Zyperns / 1 (1994). Print on Demand-Titel. Hrsg.: Stupperich, Reinhard; Richter, Heinz A. 2013. 198 S. 49 Abb., 8 Tafel(n). EUR Pb. CHF 29,00 ISBN: 978-3-447-09992-9 Harrassowitz Verlag
Die Balance der Welt. Eine erläuternde Zeittafel zur Globalgeschichte bis zum Jahr 1600 1. Vom Mittelalter bis zur spanischen Entdeckung des Silberbergs von Potosi im Hochland Boliviens 1561. Hrsg.: Schmitt, Eberhard. 2012. X 628 S.,Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-06526-9 Harrassowitz Verlag
Die Globalisierung der Alten Welt beginnt vor Jahrtausenden vor allem mit dem Austausch von Gütern, aber auch mit der Wanderung von unsichtbaren Reisenden wie Seuchen von Asien nach Afrika und Europa. Ab dem 15. Jahrhundert setzt sich die Globalisierung mit der Ausbreitung der Europäer über die Erde und der Entstehung eines Weltverkehrssystems fort. Diese Ausbreitung ist begleitet vom Austausch von Pflanzen, Tieren und Mikroben zwischen der Alten Welt und Amerika und Australien/Ozeanien. Charakteristisch ist dabei, dass sich geistige, religiöse und wirtschaftliche Mächte im Bemühen um regionale oder globale Vorherrschaft unaufhörlich aneinander reiben und offen ist, welche Macht das Kräftemessen für sich entscheidet und für wie lange.
Um den Machtwillen und die Zerstörungspotentiale von Hegemonialkräften sowie die aus Leid und Hass resultierenden Ressentiments unterlegener Ethnien, Kulturen und Wirtschaftsweisen zu erkennen, bedarf es grundlegender Kenntnisse der historischen Tiefendimension jeder regionalen oder globalen Disposition. Nur unter Berücksichtigung dieser Dimension kann an einer menschenwürdigen Zukunft der Erde gearbeitet und können Widerstände eingeschätzt werden. Mit seiner erläuternden Zeittafel stellt Eberhard Schmitt nun eine unverzichtbare Verständnishilfe für die Globalgeschichte zur Verfügung.
Frontiers and Boundaries: Encounters on China’s Margins. Hrsg.: Ildiko, Beller-Hann; Zsombor, Rajkai. Engl. 253 S. 19 Abb., 8 Tabelle(n). Pb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-06785-0 Harrassowitz Verlag
Einen Platz im Himmel erwerben. Bücher und Bilder im Dienste mittelalterlicher Jenseitsfürsorge Vorträge zur Ausstellung "Schätze im Himmel - Bücher auf Erden". Hrsg.: Heitzmann, Christian; Müller, Monika E.. 125 S. 23 Abb. Pb. EUR 14,80. ISBN: 978-3-447-06771-3 Harrassowitz Verlag
Rüster, Christel; Wilhelm, Gernot. Landschenkungsurkunden hethitischer Könige. 2012. 271 S. 36 Abb., 75 Tafel(n). Gb. EUR 94,00. ISBN: 978-3-447-06796-6 Harrassowitz Verlag
Die gesiegelten Landschenkungsurkunden hethitischer Könige des 16. und 15. Jahrhunderts v. Chr. liefern Informationen über die Herrscherfolge, die Karrieren der Inhaber der höchsten Ämter, die Entwicklung der Königssiegel sowie über die Grundbesitzverhältnisse und teilweise sogar über die dörfliche Demographie. Diese Urkunden sind zudem von großem Wert für die paläographische Forschung, da es sich um von namentlich genannten Schreibern ausgefertigte Originalurkunden handelt, bei denen sich die für andere Textgattungen wichtige Frage "Original oder jüngere Abschrift?" nicht stellt. Mit der Nennung der Namen von Königen und Würdenträgern lässt sich zusätzlich eine ungefähre Datierung erstellen. Die Urkunden sind bis auf die jüngste in akkadischer Sprache geschrieben, enthalten aber auch zahlreiche hethitische Termini. Darüber hinaus liefern sie ein umfangreiches Personennamenmaterial. Beiheft 4 der Studien zu den Bogazköy-Texten enthält die Bearbeitung sämtlicher 91 bisher bekannter Urkunden und Urkundenfragmente. Der Tafelteil beinhaltet zahlreiche Fotos sowie Abzeichnungen der 1990 und 1991 entdeckten und nun erstmals in Keilschrift publizierten Texte.
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