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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Bubenheimer-Erhart, Friederike. Die ägyptische Grotte von Vulci. Zum Beginn der Archäologie als wissenschaftliche Disziplin. 184 S. 77 sw. Abb. 29,0 x 22 cm. Pb. EUR 29,80 ISBN: 978-3-89500-711-8 L, Reichert
Als im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts in den Nekropolen Etruriens umfangreiche Ausgrabungen stattfanden, kamen auch Gräber der orientalisierenden Periode zutage. Ihre mit fremden Gütern ausgestatteten Kammern wurden als ägyptische Grotten bezeichnet. Um die ägyptischste dieser Grotten, das Isisgrab von Vulci, geht es in dem vorliegenden Band. Einst eine spektakuläre Entdeckung, ist das Isisgrab von Vulci noch heute ein Markstein für die Definition der orientalisierenden Periode Etruriens. Neben der Rekonstruktion des originalen Grabinventares anhand zeitgenössischer Dokumente wird am Beispiel dieser ägyptischen Grotte die Wissenschaftsgeschichte beleuchtet, zu einer Zeit, in der Ägyptologie und Klassische Archäologie zu eigenständigen Disziplinen heranwuchsen und die Grabinventare der orientalisierenden Periode in mehrere Fachgebiete hineinzureichen begannen.
Nami, Mustapha; Moser, Johannes. La Grotte d’Ifri n’Ammar. Tome 2. Le Paléolithique Moyen. Band 9 der Reihe Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen. Franz. 338 S. 109 fb. Abb. 29 x 19 cm. Gb. EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-684-5 L, Reichert
Im Rahmen einer deutsch-marokkanischen Kooperation finden im östlichen Rif Marokkos Forschungen zur frühen Besiedlungsgeschichte statt. Ein Schwerpunktprojekt stellen dabei die archäologischen Ausgrabungen in der Ifri n’Ammar-Höhle dar. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Fachdisziplinen bei der Bearbeitung des umfangreichen Fundstoffes aus der Ifri n’Ammar ergab zahlreiche neue und wichtige Erkenntnisse hinsichtlich des nordafrikanischen Kulturablaufes und der Umweltbedingungen im Zeitrahmen zwischen 200.000 und 30.000 Jahren vor heute. Kulturträger dieses mittelpaläolithischen Atérien ist der anatomisch moderne Mensch afrikanischen Ursprungs, der sich in der Ifri n’Ammar durch frühe und symbolträchtige Kunst- und Schmuckäußerungen ausweist.
Under a German-Moroccan cooperation, research into the early settlement history of eastern Morocco is taking place. One focus of this project is the archaeological excavations in the Ifri n'Ammar cave. The interaction of different disciplines in the processing of the extensive finds from the Ifri n'Ammar revealed many new and important insights into North African cultural sequences and environmental conditions in the time frame of 200,000 - 30,000 years ago. Cultural carrier of the Middle Palaeolithic Aterian is the anatomically modern human of African origin, who distinguishes himself in the Ifri n'Ammar through early and symbolic creations of art and jewelry. French text.
Ernst-Herzfeld-Gesellschaft e.V. (Hrsg.); Markus Ritter; Lorenz Korn. Beiträge zur islamischen Kunst und Archäologie. 246 S., 99 sw. u. 48 fb. Abb., 15 Karten, 3 Tabellen. 24 x 17 cm. Gb. EUR 69,00 ISBN: 978-3-89500-766-8 L, Reichert
Die Themen von Band 2 der „Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie“ (BIKA) umfassen Architektur, Malerei, Textilkunst, Kleinkunst, Bauforschung und Archäologie. Neben der Analyse einzelner Werke in verschiedenen Regionen islamischer Kunst stehen synthetisierende Beiträge. Geographisch reicht der Band von Spanien über Iran bis Indien und zurück nach Europa; chronologisch von frühislamischer Zeit bis ins 20. Jahrhundert. Jeder Beitrag wird von einer englischsprachigen Zusammenfassung eingeleitet. Insgesamt 160 Abbildungen in Farbe und sw. die meisten hier erstmals veröffentlicht.
Hodak, Suzana. Die koptischen Textilien im »museum kunst palast« Düsseldorf. Teil 2: Figürliche und ornamentale Purpur- und Buntwirkereien. Band 13 der Reihe Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients. 48 fb. und 81 sw. Tafeln, 1 CD-ROM. 24,0 x 17,0 cm. Gb. EUR 248,00 ISBN: 978-3-89500-426-1 L, Reichert
Der Katalog knüpft an den von Karl-Heinz Brune bearbeiteten ersten Teil der Textilsammlung des museum kunst palast in Düsseldorf an. Er komplettiert mit ingesamt 276 Katalognummern im wesentlichen den Textilbestand des Museums, der gesichert der Sammlung des Kanonikus Franz Bock (Aachen) zuzuschreiben und mit einiger Wahrscheinlichkeit nach Achmim (Panopolis) zu verorten ist. Das behandelte Konvolut umfasst bis auf wenige Ausnahmen jene Textilien, deren Purpur- und Buntwirkereien rein ornamentalen Dekor aufweisen bzw. bei figürlichen Motiven sich ausschließlich auf Tiermotive beschränken.
The catalogue refers to the publication of the first part of the textile collection of the museum kunst palast in Düsseldorf, prepared by Karl-Heinz Brune. Presenting 276 catalogue numbers it completes in the main the publication of those textiles stored in this museum, which derive from the collection of the well-known canonicus Franz Bock (Aachen). They were most probably found in Achmim (Panopolis). Except for some pieces the catalogue is focussed on purple and polychrome textiles of ornamental design respectively those textiles bearing exclusively animal motifs.
Bujskich, Alla. Die antiken Architekturformen im nördlichen Schwarzmeergebiet. Herkunft und Entwicklung. Band 26 der Reihe Archäologische Forschungen. 336 S, 24 fb. und 425 sw. Abb. 1 Klapptafel. 29 x 21 cm, Gb. EUR 78,00 ISBN: 978-3-89500-655-5 L, Reichert
The study investigates the appearance and further development of architectural orders in the major Greek colonies in the North Pontus, especially in the main cities Tyras, Olbia, Chersonesos and Pantikapaion. Special attention is paid to the question of the local architectural schools and the stylistic influences first from southern Ionia, primarily Miletus, later on from Attica as well as Asia Minor and finally from Italian workshops. It is proved that in the first centuries A.D. the North Pontic littoral became closely connected with the imperial marble trade from Prokonnesos Island via the Black Sea, bringing to an end the local architectural tradition.
Thema des Buches ist das Auftreten und die weitere Entwicklung der Architekturordnungen in den bedeutendsten griechischen Kolonien des nördlichen Schwarzmeergebiets, insbesondere in den Städten Tyras, Olbia, Chersonesos und Pantikapaion. Ein besonderer Fokus richtet sich auf die Frage nach den lokalen Architekturschulen und den stilistischen Einflüssen, die zunächst aus Südionien, vor allem aus Milet, später aber auch aus Attika und Kleinasien sowie schließlich aus Italien kamen. In den ersten Jahrhunderten n. Chr. lassen sich enge Bindungen der nordpontischen Küstenregion an den kaiserlich-römischen Marmorhandel erkennen, der von der Insel Prokonnesos über das Schwarze Meer verlief, wodurch die lokale Architekturtradition ein Ende fand.
Rollenbilder in der athenischen Demokratie. Medien, Gruppen, Räume im politischen und sozialen System. Beiträge zu einem interdisziplinären Kolloqium in Freiburg i.Br., 24. bis 25. November 2006. Hrsg.: Christian Mann, Matthias Haake, Ralf von den Hoff. 224 s., 32 Abb., 24 x 17 cm, Gb., EUR 59,00 ISBN: 978-3-89500-712-5 L, Reichert
This volume contains eight papers under a common focus: the complexity of image- and role- construction in classical Athens. The development of democracy came along with a growing importance of the political order; equality among all citizens was the most important aim, while women and metics were excluded from the political institutions. But besides politics, traditional social structures persisted, having their peculiar inclusions/exclusions and hierarchies. The resulting tensions are analyzed with regard to textual and archaeological sources, reflecting also the specific rules of different media.
Der Tagungsband umfasst acht archäologische und althistorische Aufsätze mit einem gemeinsamen Untersuchungshorizont: dem komplexen Geflecht von Rollenbildern im klassischen Athen. Mit der Herausbildung der Demokratie wurde der politische Raum gestärkt und als leitendes Prinzip die Gleichheit aller Bürger (bei rigorosem Ausschluss von Frauen und Metöken) formuliert; daneben bestanden aber traditionelle soziale Strukturen mit ganz anders gelagerten Abgrenzungen und Statuszuschreibungen fort. Die resultierenden Spannungen werden anhand ausgewählter Text- und Bildquellen analysiert, wobei auch die Besonderheiten der einzelnen Medien reflektiert werden.
Symbolische Repräsentation und Wirklichkeit nomadischen Lebens. Hrsg.: Pietruschka, Ute. Nomaden und Sesshafte. SFB Differenz und Integration. Wechselwirkung zwischen nomadischen und sesshaften Lebensformen in Zivilisationen der Alten Welt (Band 12). 216 S. 39 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-89500-657-9 L, Reichert
This essay collection brings together contributions from two research colloquia of the Collaborative Research Center “Difference and Integration. The interaction between nomadic and settled forms of life in the civilizations of the Old World”, based at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg and the University of Leipzig. The colloquium “Symbolic Representations of Nomadic Identities” examined to what extent the representation of nomadic life from the “external” perspective of settled communities and the nomadic “internal” perspective has taken a symbolic form. The colloquium “Camel, Horse and Reindeer - Herd Animals and the Mobility of Nomads” engaged with the topic of nomad herd animals, which symbolically represent nomadic life and are also an essential element of the reality of nomadic life.
Der vorliegende Band vereint Beiträge zweier Kolloquien des Sonderforschungsbereichs 586 „Differenz und Integration. Wechselwirkungen zwischen nomadischen und sesshaften Lebensformen in Zivilisationen der Alten Welt“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Leipzig. Das Kolloquium „Symbolic Representations of Nomadic Identities“ untersuchte, inwiefern die Repräsentation nomadischen Lebens in der sesshaften „Außensicht“ wie auch der nomadischen „Innensicht“ symbolisch geprägt sein kann. Das Kolloquium „Kamel, Pferd und Rentier - Herdentiere und die Mobilität der Nomaden“ beschäftigte sich mit den nomadischen Herdentieren, die nomadisches Leben symbolisch repräsentieren und zugleich essentieller Bestandteil nomadischer Lebenswirklichkeit sind.
Brenk, Beat: The Apse, the Image and the Icon. An historical perspective of the apse as a space for images. Band 26 der Reihe Spätantike – Frühes Christentum – Byzanz 2009. 220 S., 106 sw. Abb. 24 x 17 cm, Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-89500-703-3 L, Reichert
This book deals with the apse as a showcase for images in the early Christian and early Byzantine periods. Two opposed traditions, harking back to early imperial times, nourished the invention of the Christian apse image: on the one hand there were statues in apses of pagan temples and imperial cult rooms which were venerated during cult ceremonies, on the other hand, there were apse mosaics in nymphaea where aquatic myths and figures celebrated the amenities of water. Christian apse mosaics originated within this context and in spite of the Old Testament prohibition of the image. Mosaics and frescoes in apses of cult rooms generated very particular effects, evoking in the viewer respect, admiration, awe and maybe even veneration. The capacity of the image to have an impact on the viewer could not be decreed by the Church, but this was an affair manifested more or less casually according to the inventive power of the artist. This book explores the interactions between the various image-media during the early Christian and early Byzantine periods; it particularly investigates the participation of the viewer and of the patron.
Schmölder-Veit, Andrea: Brunnen in den Städten des westlichen Römischen Reiches. 2009.208 S., 75 sw. Fotos 29 x 22 cm. (Palilia Band 19) Pb EUR 39,00 ISBN: 978-3-89500-698-2 L, Reichert
The abundance of water in Roman cities was celebrated already in antiquity and became manifest in numerous different buildings. The present study discusses public and private fountains, important waterworks, which ensured most of the drinking and service water supply in ancient cities. Deep wells, cisterns and fountains in selected cities of the western half of the Roman Empire will be examined in a comparative analysis. Written sources, in addition to the archaeological record, provide important insights into the symbolic signification of running water and the assessment of ground- and rainwater. The examination of both material and written sources enables a comprehensive survey of the usage of various sources of water from the republican to the imperial period:
Der Wasserreichtum römischer Städte wurde bereits in der Antike gefeiert und manifestierte sich in einer Fülle unterschiedlicher Bauten. Das vorliegende Buch widmet sich mit den öffentlichen und privaten Brunnen einer wichtigen Gruppe von Wasserversorgungsanlagen, die in der antiken Stadt einen Großteil der Trink- und Brauchwasserversorgung sicherstellten. Dabei werden Tiefbrunnen, Zisternen und Laufbrunnen ausgewählter Städte im Westen des römischen Reiches untersucht und vergleichend analysiert. Neben den archäologischen Befunden überliefern die Schriftquellen wertvolle Informationen zum Symbolwert des Leitungswassers und zur Bewertung von Grund- und Regenwasser. Durch diese Methodenkombination entsteht ein umfassender Überblick über die Nutzung der verschiedenen Wasserressourcen von der römischen Republik bis in die Kaiserzeit.
Later, Christian: Der mittelalterliche Burgstall Turenberc/Druisheim. Archäologische Untersuchungen 2001 bis 2007 am römischen Militärplatz Submuntorium/Burghöfe bei Mertingen an der oberen Donau. 2010. 184 S. 30 x 21 cm. (Münchner Beiträge zur Provinzialrömischen Archäologie Band 2) Gb EUR 45,00 ISBN: 978-3-89500-716-3 L, Reichert
The archaeological site of Burghöfe is known mainly for the Roman fort and not for its medieval castle. Excavations from 2001 to 2007 established a first picture of the medieval history of the site. By the 9th or 10th century a fortified manor house was built in the ruins of the late Roman fort, which was extended to a castle with a central keep in the 11th century. In the 12th century the castle named “Turenberc” was listed as a royal property. During the 13th and 14th century the dynasties of Pappenheim, Wittelsbach and Waler transformed the large fortification into a small but strongly fortified castle. The huge ditches and access yard are still preserved.
Der Fundplatz Burghöfe ist vor allem als römischer Kastellstandort und weniger für den mittelalterlichen Burgstall bekannt. Ausgrabungen von 2001 bis 2007 rücken nun auch die mittelalterliche Geschichte des Platzes in ein neues Licht. Bereits im 9. oder 10. Jahrhundert entstand an der Stelle des spätrömischen Kastells ein befestigter Herrenhof, der im 11. Jahrhundert zu einer Burg mit Wohnturm ausgebaut wurde. Im 12. Jahrhundert zählte diese unter dem Namen „Turenberc“ zu den staufischen Tafelgütern. Erst im 13./14. Jahrhundert wandelten die Pappenheimer, Wittelsbacher und Waler die Befestigung in eine kleine, kompakte Adelsburg um, von der heute noch die imposanten Gräben und der Wirtschaftshof erhalten sind.
Grabbauten des 2. und 3. Jahrhunderts in den gallischen und germanischen Provinzen. Akten des Internationalen Kolloquiums Köln 2007. Hrsg. v. Boschung, Dietrich. 2009.332 S. 24 x 17 cm. (Schriften des Lehr- und Forschungszentrums für die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes Centre for Mediterranean Cultures Band 7) Pb EUR 42,00 ISBN: 978-3-89500-695-1 L, Reichert
The present volume is based on an international colloquium held by the Institute of Archaeology of the University Cologne and the “Centre for Mediterranean Cultures”. Their aim was not only the review but also the completion of the research results of the exploration in Duppach-Weiermühle by putting them in a larger context. On the one hand some articles represent the research results of the grave monuments A and B at Duppach-Weiermühle. On the other hand various contributions compare these monuments to other grave monuments in the “Treverer Land”, neighbouring regions and the North West Provinces dated to the 2nd and 3rd century in order to clarify their regional and supraregional signifcation. Lastly some contributions examine the connection between grave monuments and “villae”.
Der vorgelegte Band basiert auf einem Internationalem Kolloquium des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln und des „Lehr- und Forschungszentrums für die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes“, welches die Überprüfung, Abrundung und Ergänzung der Untersuchungen zweier herausragender Grabbauten in Duppach-Weiermühle zum Ziel hatte. Es werden sowohl die Forschungsergebnisse zu diesen beiden Monumenten präsentiert, als diese auch in einen größeren Kontext gestellt. So stellen einige Beiträge Grabbauten des 2. und 3. Jahrhunderts aus dem Treverer Land, aus den benachbarten Regionen und aus den entferntesten Nordwestprovinzen vor, während andere Beiträge sich dahingegen mit dem Zusammenhang von Villen und Grabanlagen beschäftigen.
Herold, Jürgen /Magin, Christine: Die Inschriften der Stadt Greifswald. 2010. 556 S., sowie Zeichnungen und 2 Kirchengrundrisse, 123 sw. Abb. 27 x 19 cm. (Dt. Inschr. Heidelb. Reihe Band 77) Gb EUR 62,00 ISBN: 978-3-89500-668-5 L, Reichert
Der Band enthält die kommentierte Edition der Inschriften der Stadt Greifswald von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zum Jahr 1650. Erstmals werden somit die epigrafischen Denkmäler einer Hansestadt des Ostseeraums im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern vollständig erfasst. Den Schwerpunkt der 445 Katalogartikel bilden weit über Tausend Inschriften auf 355 Grabplatten. Die ältesten Stücke stammen aus dem für die Entstehung Greifswalds und die Geschichte der Region bedeutsamen Zisterzienserkloster Eldena. Besonders aufschlussreiche Zeugnisse für die Sozial- und Familiengeschichte der städtischen Oberschicht stellen die oftmals über viele Generationen weitervererbten Grabplatten in den drei städtischen Pfarrkirchen dar. Von herausragendem Interesse sind auch die Inschriften auf Insignien und Grabmälern aus der Frühzeit der 1456 entstandenen Universität, in denen sich das Selbstverständnis ihrer Gründer und Gelehrten widerspiegelt.
Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte. Hrsg. v. Bauer, Franz Alto /Deckers, Johannes G. /Shalem, Avinoam. 2009. 186 S., 124 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte Band 6) Pb EUR 32,00 ISBN: 978-3-89500-701-9 L, Reichert
Aus dem Inhalt: D. Piguet-Panayotova: The Attarouthi Chalices - A. Bosselmann-Ruickbie/Y. Stolz: Ottonischer Nimbus oder byzantinischer Halsschmuck? Zur Goldenen Madonna und zehn trapezoiden Emails auf dem Nagelreliquiar und dem Theophanukreuz im Essener Domschatz - Y. Stolz: Kaiserlich oder bürgerlich? Ein Anhänger in München, frühbyzantinische Diademe und anderer Hochzeitsschmuck - M. Angar: Vom Argyrokastron zur Ecclesia argenti. Über die architektur-imitierende Silberschmiedearbeit im Tesoro di San Marco in Venedig - M. Grünbart: Die byzantinischen Metallstempel im British Museum:
Bambeck, Florian: Herzog Friedrich von der Normandie. Der altschwedische Ritterroman »Hertig Fredrik av Normandie«. Text, Übersetzung. 2009.252 S. 24 x 17 cm. (Imagines Medii Aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung Band 24) Gb EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-730-9 L, Reichert
Around 1300 the norwegian royal house ordered an unknown writer to translate a nowadays lost german source into the old swedish knight’s tale „Hertig Fredrik av Normandie“. Because of it being in old swedish, german scientific research tended to overlook the text. The book at hand tries to remedy this fact by presenting for the first time a german line by line translation. An additonal study comparing the assumed german source „*Herzog Friedrich von der Normandie“ to contemporary medieval texts finally sets the cornerstone for a future, more thorough analysis of the text.
Der altschwedische Ritterroman „Hertig Fredrik av Normandie“ wurde um 1300 im Auftrag des norwegischen Königshauses nach einer deutschen Vorlage erstellt, die heute verloren ist. Beinahe zwangsläufig hat die deutsche Forschung, bis auf wenige Ausnahmen, diesen Text daher nicht zur Kenntnis genommen. Das vorliegende Buch versucht diesem Missstand abzuhelfen, indem es erstmals eine zeilengetreue vollständige Übersetzung des Texts bietet. Motivuntersuchungen zur zeitlichen und gattungstheoretischen Einordnung des postulierten Vorbilds „*Herzog Friedrich von der Normandie“ runden die grundlegende Ersterfassung dieses Texts für die deutsche Forschung ab.
Leiermann, Tom: Shibam - Leben in Lehmtürmen. Weltkulturerbe im Jemen. 2009.296 S., zahlr. s/w- und fb. Abb. 28 x 20 cm. (Jemen-Studien Band 18) Gb EUR 49,00 ISBN: 978-3-89500-644-9 L, Reichert
„Shibam – Leben in Lehmtürmen“ ist die Darstellung der einmaligen alten Oasenstadt im Jemen, die wegen ihrer spektakulären Lehmhochhäuser zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Aus der Sicht eines Architekten, der in der Stadt lebt und arbeitet, wird hier erstmals die denkmalsgeschützte Architektur dieser historischen Altstadt detailliert analysiert und dokumentiert, einschließlich der vielfältigen Holzschnitzkunst, die sich im Innern der Lehmhäuser verbirgt. Aber auch über das Leben der Bewohner dieser Stadt mit ihrem Alltag, den Armutsproblemen, ihren Festen und Höhepunkten wird hier aus nächster Nähe berichtet. Nirgendwo sonst ist die alte arabische Kultur so lebendig wie innerhalb der Stadtmauern von Shibam und gewährt so einen authentischen Blick in eine faszinierend intakte orientalische Lebenswelt. Die Herausforderungen der Gegenwart bleiben nicht ausgespart. Zahlreiche Fotos und Zeichnungen illustrieren den Text.
Die Inschriften des Doms zu Halberstadt. Band 75 der Reihe Die Deutschen Inschriften. Gesammelt und bearbeitet von Hans Fuhrmann. 600 S., 209 Abb. Auf 83 Tafeln. 1 Tafel Steinetzzeichen. 27 x 19 cm, Gb., L. Reichert Verlag, Wiesbaden 2009. EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-641-8 L, Reichert
Der Band enthält in 281 Katalognummern die Sammlung der Inschriften des Halberstädter Doms, darunter diejenigen des größten an einer Kirche erhaltenen Domschatzes in Deutschland. Sie spiegeln die Geschichte des Bistums, seiner Bischöfe und des sie tragenden Domkapitels seit dem 9. Jahrhundert sowie die Baugeschichte der gotischen Kirche. Häufig bieten die Inschriften durch die Aufnahme von liturgischen Texten oder Zitaten christlicher Autoren Erläuterungen und Reflexionen theologischer oder typologischer Sachverhalte. Die Schwerpunkte der kommentierten Edition liegen neben den für Kirchen üblichen Inschriften des Totengedenkens, der mittelalterlichen Glocken, des Gebäudes und seiner Ausstattung insbesondere in der umfangreichen Überlieferung an Glasmalereien und im Domschatz, der unschätzbare Kunstwerke byzantinischer und niedersächsischer Herkunft enthält. Eine reiche Paramentensammlung erstreckt sich über die mittelalterlichen Epochen. Einzigartig sind die romanischen Wirkteppiche des 12. Jahrhunderts, die ältesten erhaltenen ihrer Art. Die Inschriften der frühen Neuzeit zeichnen die späte und sanfte Reformation des Halberstädter Doms in einem Geist gegenseitiger Toleranz nach.
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Geiß, Jürgen: Mittelalterliche Handschriften in Greifswalder Bibliotheken. Verzeichnis der Bestände der Bibliothek des Geistlichen Ministeriums (Dombibliothek St. Nikolai), der Universitätsbibliothek und des Universitätsarchivs. 2009. 432 S., 17 sw. Abb. 28 x 20 cm. Gb EUR 128,00 ISBN: 978-3-89500-596-1 L, Reichert
The catalogue describes 174 manuscripts of the late medieval period (ca. 1250 - end of the 16th centuries), now held by the Church Library Saint Nicolas (Geistliches Ministerium) and the University Library at Greifswald. Many manuscripts - especially the items from Saint Nicolas - come from contemporary Greifswald provenances, mostly from the former libraries of the black and grey friar communities in the town. The medieval manuscripts of the Greifswald libraries are very important for the cultural history of the Hanse region. The printed edition is a supplement to the electronic edition published by the German manuscript database (www.manuscripta-mediaevalia.de).
Der Katalog erschließt 174 überwiegend spätmittelalterliche Handschriften (Mitte des 13. bis Ende des 16. Jahrhunderts), die sich heute im Besitz des Geistlichen Ministeriums am Dom St. Nikolai sowie der Universitätsbibliothek Greifswald befinden. Viele der Handschriften - vor allem jene aus dem Geistlichen Ministerium - stammen aus alten Greifswalder Provenienzen, die meisten aus den seit Ende des 14. Jahrhunderts erstmals greifbaren Klosterbibliotheken der Franziskaner und Dominikaner. Die Greifswalder Handschriftenbestände sind für die Ordens-, Kirchen- und Geistesgeschichte im spätmittelalterlichen Hansegebiet hoch bedeutsam. Die gedruckte Publikation ergänzt die parallele elektronische Veröffentlichung der Beschreibungen über die ‚Handschriftendatenbank’ (www.manuscripta-mediaevalia.de).
Die Inschriften der Lüneburger Klöster. Ebstorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode, Wienhausen. Überarb. v. Wehking, Sabine. 458 S., 104 Taf., 224 sw. Abb. 27 x 19 cm. (Dt. Inschr. Heidelb. Reihe Band 76) Gb EUR 62,00 ISBN: 978-3-89500-702-6 L, Reichert
Der Band „Die Inschriften der Lüneburger Klöster“ umfasst die Edition von ca. 330 Inschriften der Frauenklöster Ebstorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode und Wienhausen bis zum Jahr 1700. Der Bestand bietet ein breites Spektrum an Inschriftenträgern von den bedeutenden mittelalterlichen Bildteppichen über die verschiedenen Gegenstände der Kirchenausstattung bis hin zu Wandmalereien und Grabdenkmälern. In den Inschriften spiegelt sich die Entwicklung der Benediktinerinnen- und Zisterzienserinnenklöster, die Klosterreform im 15. Jahrhundert, die Durchführung der Reformation und die Umgestaltung zu evangelischen Damenstiften in besonderer Weise wider. Die mittelalterliche Frömmigkeit der Nonnen wird in den Inschriften ebenso anschaulich wie die Erneuerung der Frömmigkeit durch die evangelischen Konvente in der Mitte des 17. Jahrhunderts.
Sattarov, Rufat: Islam, State, and Society in Independent Azerbaijan. Between Historical Legacy and Post-Soviet Reality - with special reference to Baku and its environs. 2009. 394 S., 12 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Kaukas.-Stud. - Causasien Stud. Band 11) Gb EUR 62,00 ISBN: 978-3-89500-692-0 L, Reichert
The dissolution of the Soviet Union and the appearance of new independent states in its place resulted in dramatic changes in geopolitics. Azerbaijan emerged as one of the new spheres of interest in the world community. Its historical legacy as well as being a meeting point of western and eastern cultures makes it worthwhile for research. Its moderate Islamic framework and its unique character as the only country throughout the post-Soviet space in which a major part of the population belong to Shia Islam distinguish it from other Muslim republics. The main focus of this investigation lies on the interaction between Islam, state and society that took place in Azerbaijan within the unique historical-cultural and socio-political contexts. Rufat Sattarov shows the role Islam played historically in Azerbaijan conditioned specific features of the so-called Islamic revival in the country in the post-Soviet period.
Madrider Mitteilungen. Bd. 50. Hrsg. v. Deutsches Archäologisches Institut. Madrid. 2009. 640 S., 230 sw. u. 6 fb. Abb. auf 73 Tafeln, 64 sw. Abb. (Madrider Mitteilungen 50) 25 x 19 cm, Gb EUR 110,00 ISBN: 978-3-89500-678-4 L, Reichert
Aus dem Inhalt:
Teil I
R. Mataloto, S. Estrela und C. Alves: Die kupferzeitlichen Befestigungen von São Pedro (Redondo, Mittlerer Alentejo, Portugal)
C. Blasco, C. Liesau, P. Ríos, J. F. Blanco, R. Aliaga, E. Moreno und A. Daza: Kupferzeitliche Siedlungsbestattungen mit Glockenbecher- und Prestigebeigaben aus dem Grabenwerk von El Camino de las Yeseras (San Fernando de Henares, Madrid). Untersuchungen zur Typologie des Grabritus und zu dessen sozialer Symbolik
V. H. Correia: Ein goldenes Pektoral aus Castro Marim (Distr. Faro, Protugal)
D. Marzoli und A. El Khayari: Mogador (Essaouira, Marokko) – Vorbericht über die Kampagnen 2006 und 2007
H. Marzoli, C. González Wagner, J. Suárez Padilla, D. P. Mielke, F. López Pardo, C. Leon Martín, H. Thiemeyer und M. Torres Ortiz: Vorbericht zu den deutsch-spanischen Ausgrabungen in der endbronzezeitlichen Siedlung von Los Castillejos de Alcorrín, Manilva (Prov. Málaga) 2006 und 2007
J. A. Martín Ruiz: La muerte en una colonia fenicia de occidente. Las necrópolis fenicias de Malaca
M. Koch: Noch einmal: Die „Großen Familien“ in Carthago Nova
J J. Cepeda Ocampo, J. M. Iglesias Gil, A. Ruiz Gutiérrez y F. Teichner: La determinación del perímetro urbano de Iuliobriga (Cantabria). Prospecciones geofísicas en el sector de La Llanuca
L. Berrocal-Rangel, M. Blech, A. Morillo Cerdán, G. Rodríguez Martín, A. Salguero Marín und M. Zarzalejos Prieto: Das frühkaiserzeitliche Votivdepot von San Pedro (Valencia del Ventoso)
B. Ruiz-Nicoli: Die Sammlungen römischer Kaiserporträts im Museo Arqueológico Nacional de Madrid
J. Passini: La Alacava, barrio alto de la Judería de Toledo
Teil II
K.-H. Golzio: Christian Ewert und die westislamische Architektur
F. Arnold: Einführung
A. León Muñoz y J. F. Murillo Redondo: El complejo civil tardoantiguo de Córdoba y su continuidad en al Alcázar Omeya
D. Sack: Resafa – Sergiupolis / Rusafat Hisam: Nuevos avances en la investigación
J. F. Murillo Redondo: la almunia de al-Rusafa en Córdoba
U. Siegel: Frühabbasidische Residenzbauten des Kalifen Harun ar-Rasid in ar-Raqqa/ar-Rsfiqa (Syrien)
F. Arnold, A. Canto García und A. Vallejo Triano: Das islamische Landgut ar-Rumaniya bei Córdoba
F. Giese-Vögeli: Die Moschee von Córdoba zwischen Ost und West
F. Valdés Fernández: La embajada de Otón I a Abd al-Rahman III y la influencia cultural de Constantinopla sobre Córdoba
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