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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Die Inschriften der Stadt Nürnberg III. Die Inschriften der Friedhöfe St. Johannis, St. Rochus und Wöhrd in Nürnberg Teil 3 (1609 bis 1650). Zahn, Peter. 2013. 60 s/w- und 12 fb. Abb. 1 DVD . 27 x 19 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-953-2 L, Reichert
Der Band setzt die Edition der Inschriften der 1518 außerhalb der Mauern Nürnbergs angelegten Begräbnisplätze fort. Er enthält 1486 Beschreibungen von Inschriften und Inschriftengruppen der Friedhöfe St. Johannis, St. Rochus (einschließlich deren Bauten) und der Vorstadt Wöhrd aus den Jahren 1608 bis 1650. Im Original oder in Fotografie sind 738 Inschriften erhalten, 748 in Abschrift oder Druck. Das Material ist und war fast ausschließlich Messingguss. Der Band schließt in der Nummernfolge an den zweiten Teilband (DI 68, 2008 an, der die Inschriften bis 1608 beschreibt. Die Pause zwischen den einzelnen Bänden macht weiterhin eine Reihe von Ergänzungen zu den ersten beiden Bänden nötig. Insgesamt nennen die Texte, Kommentare und Register wieder mehr als 4.000 Personen, rund ein Sechstel der damaligen Einwohner Nürnbergs. In den Inschriften begegnen uns Handwerker, Krämer und Großkaufleute, Geistliche, Juristen, Ärzte, Amtsleute und Patrizier, Glaubensflüchtlinge aus Norditalien, den Niederlanden und Österreich, die ihre internationalen Handelsbeziehungen mitbringen. Nürnberg ist auf der Höhe seines Wohlstandes, rüstet gegen Ende des 16. Jahrhunderts und noch am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges die atlantische Schifffahrt aus und liefert Waffen und Kriegsgerät an die Parteien der großen europäischen Auseinandersetzungen. Aus der Vielfalt der Inschriftentexte, Wappen, Haus-, Handels- und Handwerkszeichen, den Bildszenen aus dem Alten und dem Neuen Testament und den Ornamentformen der Zeit zwischen Spätrenaissance und Barock entsteht auf den Epitaphien ein Abbild des materiellen und geistigen Lebens der Reichsstadt, deren reiche Zeugnisse innerhalb der Mauern durch den Bombenkrieg unwiderruflich vernichtet wurden.
Skulpturengarten Wolf Spemann. Hrsg.: Reusch, Felicitas. 2013. fb. Abb. 21 x 22 cm. Pb. EUR 12,00. CHF 17,90 ISBN: 978-3-89500-946-4 L, Reichert
Der Skulpturengarten von Wolf Spemann in Wiesbaden ist nur einem kleinen Kreis von Kunstinteressierten bekannt. Er gehört zum Wohnhaus der Familien Spemann und Wolff-Malm. In dem Garten der auf dem Geisberg gelegenen Villa aus dem 19. Jahrhundert sind rund 40 Skulpturen versammelt. Die Skulpturen integrieren sich auf fast natürliche Weise in den alteingewachsenen Garten; ein Rundgang ermöglicht einen Überblick über Spemanns künstlerisches Schaffen von 1953 bis 2007.
Die vorliegende Publikation möchte dieses Kleinod von überregionaler Bedeutung einem größeren Publikum vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein Interview mit Wolf Spemann, in dem er den Entstehungsprozess einzelner Skulpturen im Garten erläutert. Darüber hinaus erhält der Leser persönliche Informationen über Spemanns künstlerische Entwicklung und die Beweggründe für sein kulturpolitisches Engagement in Wiesbaden. Spemanns Aussagen verdeutlichen, dass seine sozialkritische Haltung und die von ihm begründeten kulturpolitischen Initiativen ein unabdingbarer Bestandteil seines künstlerischen Selbstverständnisses sind. Dieser charakteristischen Besonderheit der Persönlichkeit Wolf Spemanns widmet sich der abschließende Artikel von Felicitas Reusch. Dabei entsteht ein Portrait, das Wolf Spemann als Bildhauer und kritischen Geist vorstellt. Er soll ein »lebendiges« Zeugnis seiner Person und seiner künstlerischen Arbeit geben. Die Dokumentation der Skulpturen im Garten ist eine erste Bestandsaufnahme aus dem Gesamtbestand an Kunstwerken, die sich im Besitz des Künstlers befinden. Die Auswahl der im Text ausführlich behandelten Kunstwerke sowie der Abbildungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit Wolf Spemann. Ein Verzeichnis seiner Skulpturen im Garten sowie seiner Werke in öffentlichen und halböffentlichen Räumen Wiesbadens soll als Grundlage für weitere kunsthistorische Aufarbeitungen von Spemanns OEuvre zur Verfügung stehen.
The Byzantine Churches of Sardinia. Johnson, Mark J.. 2013. Engl. 224 S. 131 fb. u. 71 sw. Abb. sowie 2 Ktn auf 96 Taf.. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-937-2 L, Reichert
This book represents the first detailed study of Byzantine churches on the island of Sardinia and aims to bring them into the mainstream discussion of Byzantine architecture. Although the churches are not unknown and have been studied to some extent primarily by local scholars, this study is the first to be consider the entire corpus of Byzantine ecclesiastical architecture of the island and to consider them in light of similar church architecture elsewhere. The buildings are described and analyzed in detail, both individually and as a group, and considers choice of site, plan, metrology, construction, and materials. These include larger churches constructed near major urban centers such as Cagliari, Tharros, and Sant'Antioco, as well as several smaller churches scattered across the western half of the island.
The first chapter provides an introduction to the Byzantine history of the island and its connections to the rest of the Empire. The second chapter considers two churches generally thought to be Byzantine but concludes that they predate the Byzantine period. The subject of the third chapter is the Church of San Saturnino in Cagliari, the most important of the group and a building that can be linked with the important developments in architecture that took place during the reign of Justinian. The following chapters consider the other cruciform churches on the island as well as a limited number of basilica-planned buildings that belong to this period.
Many of these churches are cruciform in plan and possess a dome. One chapter is an analysis of this plan type as used in Early Christian and Byzantine ecclesiastical architecture from the fourth to the sixth centuries. This overview of church typology demonstrates that most are datable to the early Byzantine period and that most also had a funerary function, given their location in or near cemeteries. Numerous architectural drawings and color photographs illustrate the churches.
The book is intended for scholars and students of Byzantine and Late Antique architecture, as well as for those interested in larger questions of Byzantine history, material culture, and religion.
Ulrich Erdmann. Römische Spuren in Burgund. Ein archäologischer Reiseführer. 2004. 224 S., 24 x 17 cm, 37 sw u. 43 fb. Abb. EUR 19,90 ISBN: 978-3-89500-352-3 L, Reichert
Celtic traditions and Roman-mediterranean influences on art, crafts, religion, and forms of settlement have been in competition from the annexation of Gallia by the Roman empire until the collapse of the West-Roman empire. This book presents the results of this competition, as can be perceived through existing ruins, through the most important excavations, and in the extraordinary wealth of the museums of the region. The text, supported by pictures and plans, designs a panorama of remark­ably developped towns and landscapes of the actual region of Burgundy at the time of the Roman empire.
Im historischen Kontext wird das Ergebnis des Wettbewerbs zwischen keltischen Traditionen und römisch-mediterranen Einflüssen auf Kunst,Handwerk, Religion und Siedlungsformen von der Annexion Galliens durch Rom bis zum Zusammenbruch des Weströmischen Reiches dargestellt so wie es in den noch aufstehenden Ruinen, in den wichtigsten Ausgrabungsstätten und in den vorzüglichen Museen der Region wahrgenommen werden kann.
Die Antikensammlungen von Hever Castle, Cliveden, Bignor Park und Knole (Sussex). Dimas, Stephanie; Reinsberg, Carola; von Hesberg, Henner. 2013. 356 S., 432 Abb., 8 fb. Abb. 32 x 23 cm. Gb. EUR 110,00. CHF 148,00 ISBN: 978-3-89500-714-9 L, Reichert
Der Band bietet einen aufschlussreichen Querschnitt durch die Sammlungen von Antiken in englischen Schlössern, in diesem Fall in der Grafschaft Sussex. Dabei gewährt Hever Einblick in die Sammeltätigkeit eines aus den USA stammenden gesellschaftlichen Aufsteigers aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, Cliveden entspricht dem Bild einer Sammlung eines traditionellen englischen Aristokraten, der die Antiken auf der Grand Tour in Italien zusammenführte, während Bignor Park eine kleine, aber exquisite Sammlung von Antiken aus Griechenland beherbergt.
Capital continuous. A Study of Vandal Carthage and Central North Africa from an Archaeological Perspective. Bockmann, Ralf. Engl. 2013. 320 S. 25 s/w- und 14 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-934-1 L, Reichert
The Vandal period in North Africa has aroused the interest of historians since long as an intermediate period in late antique North Africa, spanning over much of the fifth and the early sixth centuries until the Vandal kingdom was conquered by the Byzantine Empire. Most studies have concentrated on the historic sources, through which a nuanced picture of the Vandal era was gained in recent years. This book assumes an archaeological perspective as an important counterweight and addition to the historic image. Concentrating on Carthage and two larger regions in modern Tunisia, the archaeological evidence is studied with a specific interest on the behaviour of local leading classes. Within the many signs of material continuity, the way the Vandal kings understood and executed their rule over Africa has produced some evidence that also points at the decisive changes that came with the time.
Kunst von unten? Stil und Gesellschaft in der antiken Welt von der »arte plebea« bis heute. Arte dal basso? Stile e società nel mondo antico, dall' »arte plebea« ad oggi. Beiträge zu einem Kolloquium anlässlich des 70. Geburtstags von Paul Zanker, Rom, Villa Massimo, 8. bis 9. Juni 2007. Hrsg.: de Angelis, Francesco; Dickmann, Jens-Arne; Pirson, Felix; von den Hoff, Ralf. 2013. 184 S. 158 Abb. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. CHF 40,90 ISBN: 978-3-89500-915-0 L, Reichert
Mit Ranuccio Bianchi Bandinellis bahnbrechendem Aufsatz „Arte plebea“ war 1967 die Forderung verbunden, Klassische Archäologie in neuer Weise als eine kritische, dezidiert historisch ausgerichtete Wissenschaft zu betreiben. In Deutschland hat dies in den 1970er-Jahren vor allem durch die Veröffentlichungen von Paul Zanker Verbreitung gefunden. Die Analyse des Verhältnisses von Form, Inhalt und gesellschaftlicher Position antiker Bildwerke bestimmt seitdem weite Teile der Klassischen Archäologie. Die zehn hier vereinten Beiträge einer Tagung anlässlich seines 70. Geburtstages zeigen Perspektiven dieser Forschungsrichtung auf - mit besonderem Blick auf die Bilderwelt des antiken Pompeji, aber auch auf die ältere griechische und die kaiserzeitliche, provinziale römische Kunst. Damit soll die Aktualität der Frage nach der „arte plebea“ und verwandten, auch epochenübergreifenden formalen Phänomenen unterstrichen werden. Ausgehend von Fragestellungen, die seit 1967 und in den 1970er-Jahre erstmals formuliert wurden, gelingt es anhand weniger Fallstudien, weiterführende Forschungsperspektiven einer Klassischen Archäologie als sozialgeschichtlich orientierter Kunstgeschichte aufzuzeigen.
Die Bibliothek des Mittelalters als dynamischer Prozess. Hrsg.: Embach, Michael; Moulin, Claudine; Rapp, Andrea. 2013. 80 fb. Abb. und 29 s/w-Abb. auf 87 Tafeln. 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-89500-814-6 L, Reichert
Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge des 3. Trierer Bibliotheksworkshops vom 19. und 20. Juni 2009. Die vom ‚Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum Trier’ und der Trierer Stadtbibliothek veranstaltete Tagung beschäftigte sich mit dem Thema der historischen Variabilität mittelalterlicher Bibliotheken bzw. einzelner Kodizes. Welchen Veränderungen waren die Sammlungen und Handschriften im Laufe der Zeit unterworfen? Waren diese Umgestaltungen beabsichtigt oder zufällig? Wie sind strukturelle Dynamisierungen am Text zu bewerten, etwa in Form von Glossen, Scholien und Kommentaren oder von Neubindungen, Umsignierungen und Besitzeinträgen? Auf welche Weise können moderne Technologien heute dazu beitragen, solche Veränderungen zu rekonstruieren und zu veranschaulichen? Diese und ähnliche Fragen wurden auf der Trierer Tagung diskutiert und in exemplarischer Weise dargestellt.
Der Hintergrund der Thematik ergab sich aus dem Bemühen, einer statischen, gewissermaßen „ontologischen“ Sicht mittelalterlichen Bibliotheken und ihrer Bestände entgegenzuwirken. Darüber hinaus wollten die Veranstalter einen Beitrag leisten zu einer historisch-funktionalen Sicht des mittelalterlichen Buch- und Bibliothekswesens. Hier geht es um Fragen nach dem konkreten Funktionswert einer Bibliothek, nach dem Einfluss von Skriptorium und Trägerinstitution auf die Ausrichtung der Bestände sowie auf das Maß an Unabhängigkeit, das Bibliotheken sich im Spannungsfeld von organisatorischer Notwendigkeit, funktionaler Orientierung und geistiger Repräsentation bewahren konnten.
Die einzelnen Beiträge beschäftigen sich u. a. mit der Dombibliothek von Halberstadt (Patrizia Carmassi), mit der Buchkultur der Augustinerchorfrauen von Steterburg (Britta Juliane Kruse / Kerstin Schnabel), mit den medizinischen Werken des Amplonius Rating de Bercka (Frank Fürbeth) sowie mit den Trierer Talmud-Fragmenten (Andreas Lehnardt). Vorträge zu einzelnen Handschriften und Texten betreffen die Überlieferung der ‚Admonitio generalis’ (Bernward Schmidt) oder ein althochdeutsch glossiertes Boethius-Fragment der Stadtbibliothek Trier (Falco Klaes). Die Bibliothek als Wissensraum thematisiert Monika E. Müller in ihrem Beitrag ‚Vom armarium zum Bibliotheksraum – Prozesse der Wissensordnung im mittelalterlichen Buchbestand von St. Michael in Hildesheim’, während Regine Froschauer den Blick auf Ekkehard IV. als Benutzer der St. Galler Bibliothek lenkt. Über eine im Manuskript abgeschlossene Gesamtkatalogisierung aller weltweit vorhandenen Handschriften Hildegards von Bingen handeln Michael Embach und Martina Wallner. Der amerikanische Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger (Harvard) schließlich liefert eine breit angelegte Untersuchung zum Skriptorium von Kloster Arnstein
Die Gräber von Fuente Álamo. Fuente Álamo Teil 4: Ein Beitrag zu den Grabriten und zur Chronologie der El Argar-Kultur. Schubart, Hermanfrid. 2013. 296 S., 80 Tafeln mit Abb., 2 Faltkarten, davon eine farbig, 20 sw. 3 fb. Abb., 8 Karte(n). 32 x 22 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-903-7 L, Reichert
Die bronzezeitliche Höhensiedlung von Fuente Álamo liegt im Südosten der Iberischen Halbinsel auf einem am Südrand der Sierra Almagro aufragenden Felsklotz. Hier führte zwischen 1977 und 1999 das Deutsche Archäologische Institut Madrid Ausgrabungen durch, deren Ergebnisse bereits in drei Bänden über Stratigraphie, Architektur und naturwissenschaftliche Forschungen sowie über Steingeräte (auch -mühlen) und Keramik aus dem Siedlungsbereich vorgelegt wurden.
Ihnen folgt nun als vierter Band eine Studie über die 118 Gräber, die - wie in der El Argar-Kultur üblich - überwiegend in der Siedlung angelegt wurden und dadurch über die Datierung der Siedlungsschichten einen bedeutsamen Beitrag zur Chronologie der El Argar-Kultur liefern. Unter Einbeziehung der anthropologischen Forschungsergebnisse werden die Grabanlagen in Plänen.,Schnitten und Fotografien vorgestellt, ebenso die Grabbeigaben an Keramik, Metallwaffen und -gerät, auch Körperschmuck aus Bronze, Silber und seltener Gold. Die Auswertung der Befunde bietet Einblicke in die Bestattungssitten in Steinkisten, großen Tongefäßen oder Felsnischen sowie in die Totenrituale und erlaubt so Aussagen von überregionaler Bedeutung zu einer Differenzierung der Geschlechter und zur sozialen Gliederung der bronzezeitlichen Gesellschaft.
Erhabene Bilder. Die Kameen in der Antikensammlung Berlin. Überarbeitet von Platz-Horster, Gertrud; Foto(s) von Platz, Bernhard; Laurentius, Johannes. 2013. 352 S. 985 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-89500-906-8 L, Reichert
Die Kameen in der Antikensammlung zählen zum ältesten Bestand der Staatlichen Museen zu Berlin. Im Kern gehen sie auf die Anfänge der Kurbrandenburgischen Kunstkammer im 16. Jahrhundert zurück, aus der sie 1830 bei der Gründung der Königlichen Museen ungeteilt in das Museum am Lustgarten überführt wurden. Die bedeutende Sammlung blieb bisher unzureichend publiziert. Seit dem "Verzeichnis der geschnittenen Steine im Antiquarium" von Adolf Furtwängler 1896 erlitt die Sammlung bittere Verluste infolge des Zweiten Weltkrieges, besonders bei den repräsentativen Stücken. Diese wurden soweit möglich anhand von Gipsabgüssen oder alten Fotos katalogisiert. In den letzten fünfzig Jahren kamen wichtige Neuerwerbungen hinzu, die jedoch die Verluste weder an Zahl noch an Bedeutung ersetzen können. Der Gesamtkatalog umfasst 875 Objekte, die in meist neu angefertigten Farbfotos abgebildet sind.
Die Rekonstruktion der Geschichte der Berliner Kameensammlung anhand von Inventaren und Dokumenten in Berlin und Brandenburg sowie in alten europäischen Sammlungen klärte den Vorbesitz der meisten Stücke und verhalf ihnen zugleich zu einem Datum, vor dem sie entstanden waren. Die schwierige Frage der Datierung erhellte auch eine eingehende Analyse der verarbeiteten Edelsteine; deren Herkunft ist teilweise sowohl für die antiken wie für die barocken und neuzeitlichen Kameen nachweisbar. Als weiteres Kriterium dienten die seltenen originalen Fassungen der antiken Kameen. Glücklicherweise besitzt die Antikensammlung zwei römische Fundkomplexe mit Kameen, den "Schatzfund von Petescia" und das "Mädchengrab bei Rom": Diese wurden wegen ihrer Besonderheit dem Katalog vorangestellt; sie binden Kameen ohne Fassung oder Kontext in einen Zeitrahmen.
Kameen mit den Signaturen antiker Graveure sind eine Rarität. Dioskurides, der im Altertum meist genannte Meister, war um 50 v. Chr. aus Aigeai in Kleinasien nach Rom ausgewandert und schnitt später das Siegel des Kaisers Augustus. Er signierte den Sardonyx-Kameo mit Herakles, der den Zerberus bezwingt; dieses Kleinod ist seit 1695 als Besitz des Kürfürsten Friedrich III. bezeugt. Hyllos, ein Sohn des Dioskurides, verwies in der Signatur seines delikaten Kameo mit dem kecken Satyrkopf stolz auf diese Abstammung. Die hohe Wertschätzung signierter Werke beflügelte die Gemmenschneider in Italien um 1800, denen wir eine Wiederbelebung der Glyptik verdanken.
Die Kontinuität dieser Kunstgattung von der Antike bis in die Neuzeit, ihre Entwicklung in Stil und Sujets über mehr als zwei Jahrtausende zu verfolgen, erlaubt der bis heute ungeteilte Bestand an Kameen in der Antikensammlung Berlin.
Eger, Christoph. Spätantikes Kleidungszubehör aus Nordafrika I. Die Funde der spätesten römischen Kaiserzeit und der vandalischen Zeit (um 400 bis mittleres 6. Jahrhundert). 2013. 462 S., 58 sw. 9 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-912-9 L, Reichert
Im metallenen Kleidungszubehör, einem wichtigen Bestandteil der Kleidung, spiegeln sich soziale Identitäten. Besonders Fibeln und Gürtelschnallen dienten in der Spätantike als "Blickfang", der wesentlich zur Rangbestimmung und Repräsentation des Trägers beitrug. Sie konnten darüber hinaus die kulturelle Selbstzuordnung und das christliche Bekenntnis des Trägers zum Ausdruck bringen. Der Gürtel galt als Zeichen der Rechtsfähigkeit und bildete seit tetrarchischer Zeit als cingulum militiae ebenso wie der von einer besonderen Fibel zusammengehaltene Mantel (paludamentum, chlamys) einen integralen Bestandteil der zivilen wie militärischen Amtstracht. Aus Nordafrika waren Funde von spätantikem Kleidungszubehör bislang kaum bekannt, was mit dem generell unbefriedigenden Publikationstand von Kleinfunden im südlichen Mittelmeerraum zusammenhängt. Im Rahmen einer Habilitationsschrift an der Universität München ist nun erstmals das einschlägige Fundmaterial zusammengestellt und ausgewertet worden. Im Mittelpunkt steht der Sammlungsbestand des Archäologischen Nationalmuseums von Karthago, der um Funde aus verschiedenen Museen des östlichen Algerien und westlichen Libyen (u. a. Djemila, Timgad und Sabratha) ergänzt werden konnte. Der erste des auf zwei Bände angelegten Werkes beinhaltet die Funde der spätesten römischen Kaiserzeit und der vandalischen Zeit (um 400 bis mittleres 6. Jahrhundert n. Chr.). Nur zum kleineren Teil handelt es sich bei den rund 190 Objekten um geschlossene Grab- oder stratitifizierte Siedlungsfunde. Die Mehrheit bilden Altfunde, die zumeist ohne bekannten Kontext geborgen wurden, aber wegen ihrer formenkundlichen Vielfalt und ihrer Anzahl von großer Bedeutung sind. Neben einer ausführlichen formenkundlich-chronologischen Analyse, die den regionalen und überregionalen Zusammenhang des Fundmaterials aufzeigt, nimmt die weitere Auswertung Fragen zum Trägerkreis und seiner kulturellen und ethnischen Zuordnung in den Blick. So wird untersucht, inwieweit sich im Kleidungszubehör die tiefgreifenden Veränderungen widerspiegeln, die Nordafrika mit dem Ende der weströmischen Herrschaft und der Errichtung des vandalisch-alanischen regnum erlebte. Expliziert wird dabei auf die seit einigen Jahren geführte Kontroverse eingegangen, ob eine Reihe von Grabfunden primär als vandalisch oder aber als Mode der spätrömischen Militäraristokratie gelten müssen. Abschließend werden die siedlungsgeschichtlichen Aussagemöglichkeiten des vandalenzeitlichen Kleidungszubehörs behandelt.
Campus Martius. Die urbane Entwicklung des Marsfeldes von der Republik bis zur mittleren Kaiserzeit. Albers, Jon. 2013. 386 S. 150 sw. Abb, 4 fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-921-1 L, Reichert
Das Marsfeld, obwohl am Rande der antiken Stadt gelegen, galt wegen seiner repräsentativen, öffentlich zugänglichen Bauten lange als ein wesentliches Zentrum Roms. Über mehrere Jahrhunderte hinweg spiegeln die hier gestifteten Monumente und Einrichtungen den politischen Zeitgeist wider. Über die Analyse der urbanistischen Entwicklung des Areals unter besonderer Berücksichtigung funktionaler Aspekte werden diese Strömungen aufgespürt und sichtbar gemacht.
Die Bildnisse des Tiberius. Hertel, Dieter. 2013. 142 s/w-Tafeln mit 560 s/w-Abb., 11 Beilagen mit 96 Strichzeichnungen. 27 x 21 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-917-4 L, Reichert
Der erste Kaiser des Römischen Reiches, Augustus, war darauf bedacht, eine Dynastie zu begründen. Als Nachfolger wurde schließlich Tiberius aus der Familie der Claudier ernannt. Sein Bildnis wurden im gesamten Römischen Reich verbreitet, um den Herrscher bildlich bekannt zu machen.
Der Band behandelt diese im Römischen Reich gefundenen Porträts des Tiberius. Dabei werden seine Bildnisdarstellungen in allen Medien der Kunst zusammengetragen und nach Typen gegliedert. Es folgt eine Analyse der jeweiligen Repliken mittels einer Kopienkritik/Replikenrezension um eine Vorstellung von dem jeweiligen Urbild zu gewinnen. Nach der Datierung der Porträttypen versucht Dieter Hertel die politische Aussage der Bildnisrepräsentation zu ermitteln. Alle Porträts sind schließlich mit einem Kurzkommentar und reicher Bibliographie katalogisiert und werden in einem umfassenden Tafelteil möglichst vollständig dokumentiert.
Inschriften als Zeugnisse kulturellen Gedächtnisses. 40 Jahre Deutsche Inschriften in Göttingen. Beiträge zum Jubiläumskolloquium vom 22. Oktober 2010 in Göttingen. Hrsg.:Henkel, Nikolaus. 24 Tafeln, 7sw. und 30 fb. Abb. 3 Tabellen.2012. 24 x 17 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 50,90 ISBN: 978-3-89500-908-2 L, Reichert
kulturellen Gedächtnisses" an die Gründung der Göttinger Inschriftenkommission im Jahr 1970 erinnert. Die Beiträge des Jubiläumskolloquiums widmen sich zentralen Themen der Inschriftenforschung. Aus der Sicht der Kunstgeschichte hat Gia Toussaint die inschriftliche Kennzeichnung von Reliquien in Byzanz und im Westen in den Blick genommen. Als Historiker lenkt Rüdiger Fuchs bilanzierend-fragend die Aufmerksamkeit auf eher unspektakuläre Inschriften wie z. B. Hochwassermarken oder Maßeinheiten. Der sprachhistorische Beitrag von Ingrid Schröder hat "Niederdeutsche Inschriften als Zeugnisse regionaler Kultur" zum Gegenstand. Abschließend untersucht Arnd Reitemeier unter dem Titel "Die Reformation und ihre Folgen in Niedersachsen" den Quellenwert der Inschriften für die Frage nach Einführung und Konsolidierung der neuen Konfession.
Die Beiträge werden ergänzt durch zwei Rechenschaftsberichte der ehemaligen Vorsitzenden der Göttinger Inschriften-Kommission, Karl Stackmann und Ulrich Schindel. Hinzu kommt ein Situationsbericht des Mitarbeiters der ersten Stunde, Werner Arnold. Das Vorwort des Herausgebers skizziert die zukünftige Entwicklung der Arbeitsstelle.
Erdmann, Ulrich. Die Kelten in Burgund. Historischer und archäologischer Überblick. 2012. 144 S., 24 sw. und 43 fb. Abb. 1 Karte. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,90. CHF 28,50 ISBN: 978-3-89500-928-0 L, Reichert
Der Band fasst Erkenntnisse über die keltische Phase der burgundischen Vergangenheit zusammen und gibt Hinweise, wo man Keltisches noch betrachten kann. Am Anfang des Bandes stehen als Glanzlichter die in Hügelgräbern gefundenen wertvollen und kunstvollen Erzeugnisse etruskischer und griechischer Herkunft. Sie zeigen Analogien zum Leben griechischer Helden und Parallelen zu den "Fürstensitzen" Südwestdeutschlands. Spuren von Handel und Handwerk weisen weiträumige Verbindungen auf, die später auch auf militärischem Gebiet anzutreffen sind. Burgund nimmt an der Ausbreitung des über das ganze Europa nördlich der Alpen verbreiteten latènezeitlichen Stils und an der Entwicklung der stadtähnlichen Siedlungsform der "oppida" teil. Für diese Zeit erlaubt das Material einen Einblick in politische Strukturen, in Gesellschaft und privates Leben, die sich bei der Transformation in eine römische Provinz durchgreifend ändern sollten. Eine Reihe von Fundstätten wird gesondert betrachtet.
Damm-Meinhardt, Ursula; Mühlenbruch, Tobias. Baubefunde und Stratigraphie der Unterburg und des nordwestlichen Stadtgebiets (Kampagnen 1976 bis 1983). Teil 3: Die ausgehende Palastzeit (SH III B2) und die mykenische Nachpalastzeit (SH III C). Dokumentation zu den Bänden 2012. XVII.1 und 2. 75 Tafeln, 59 Faltplänen und 8 Beilagen. 31 x 22 cm. Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-89500-850-4 L, Reichert
The lower citadel of Tiryns is a unique finding of settlements from the Mycenean late palatial and post-palatial periods. It was excavated between 1976 and 1983 under the conduct of Klaus Kilian. This volume comprises the report of the excavation, consisting of phase plans, isometries, planum and profile drawings, as well as photographs.
Die Unterburg von Tiryns stellt einen singulären Siedlungsbefund für die späte mykenische Palastzeit und die Nachpalastzeit (SH III B2-C) dar. Er wurde unter der Leitung von Klaus Kilian zwischen 1976 und 1983 ergraben. Dieser Band beinhaltet die Grabungsdokumentation in Form von Phasenplänen, Isometrien, Planums- und Profilzeichnungen sowie Fotographien.
Panse, Melanie. Hans von Gersdorffs »Feldbuch der Wundarznei«. Produktion, Präsentation und Rezeption von Wissen. 16 farbige Tafeln, 84 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 78,90 ISBN: 978-3-89500-907-5 L, Reichert
Das "Feldbuch der Wundarznei" (1517) des Wundarztes Hans von Gersdorff ermöglicht außergewöhnliche Einblicke in die europäische Wissenskultur an der Epochenschwelle zwischen Spätmittelalter und Frühneuzeit: Seine besondere Form, seine lange Rezeptionsdauer, seine thematische Ausrichtung, seine mediale Hybridität und seine vielfältige Überlieferungsgeschichte geben in geradezu einzigartiger Weise Aufschluss über die Frage, wie medizinisches Wissen in der Vormoderne organisiert, präsentiert, legitimiert und rezipiert wurde. Für die historisch vergleichende Analyse des "Feldbuchs" kombiniert die vorliegende Studie wissenssoziologische, medizingeschichtliche, linguistische und buch- und bildwissenschaftliche Herangehensweisen, um die von dem Werk ausgehenden Prozesse der Wissensproduktion und -rezeption umfassend abzubilden.
Gersdorffs "Feldbuch" entstand auf der Grundlage älterer Vorlagen und die biographisch bedingten Präferenzen des Kompilators sind deutlich erkennbar. So beruhte etwa die Integration des umfangreichen Aussatztraktats auf seiner Expertise und seinem ausgeprägten Interesse an der Aussatzdiagnostik. Die Humoralpathologie erweist sich als grundlegendes Deutungsmuster der medizinischen Inhalte, die von Bitten um göttlichen Beistand eingerahmt werden. Sowohl der Verfasser als auch der Drucker und der Künstler nutzten jeweils spezifische mediale Präsentationsstrategien, um dem im "Feldbuch" dargelegten Wissen Legitimität zu verleihen. Der Trias "auctoritas - ratio - experientia" kam dabei als Legitimitätsressource eine zentrale Bedeutung zu. Die vielschichtigen Wandlungen, denen das Werk im Laufe der Jahrhunderte unterlag, schlugen sich denn auch hauptsächlich in der Form und medialen Ausgestaltung der (Nach-) Drucke nieder.
Die Abbildungen des Feldbuchs sind polyfunktional angelegt und ergänzen sich in ihrer Medialität, um das Wissen zu ordnen, vor allem aber, um den Leser von der Richtigkeit des Wissens zu überzeugen und auf dessen Wahrnehmungs-, Verständnis- und Erinnerungsprozesse zu wirken. Die Medien geben Hinweise zum Gebrauch der Schrift und ermöglichen verschiedene Lesarten des Werkes. Für die anhaltende Rezeption des "Feldbuchs" bis ins 17. Jahrhundert war ein Bündel von Faktoren ausschlaggebend. Es erreichte einen breiten Rezipientenkreis, der von Wundärzten über hochrangige Bürger, Gelehrte und Adelige bis hin zu einzelnen Kurfürsten reichte. Die Leser des Gersdorffschen Werkes interessierten sich vor allem für die Rezepttexte und die Ausführungen zu Anatomie und Aderlass, sie markierten diese Passagen oder übertrugen sie handschriftlich. Die Funktionen des "Feldbuchs" konnten je nach Besitzer und Leser zwischen Sammlungsobjekt, Lesebuch und erweiterbarem Wissensspeicher oszillieren.
Fuchs, Rüdiger. Die Inschriften der Stadt Trier II (1501 bis 1674). 2012. 149 Taf. 466 sw. Abb., 2 Taf. Steinmetzzeichen u. Marken. 27 x 19 cm. Gb. EUR 118,00. ISBN: 978-3-89500-556-5 L, Reichert
Die beiden Teilbände enthalten die Edition von 502 Katalogartikeln einschließlich eines großen Anhangs, in dem fiktive und nicht ausreichend sicher in Trier beheimatete Inschriften zusammengefasst sind, außerdem Nachträge und Ergänzungen (DI 71/1) zum ersten Editionsband (DI 70, 2006) und die auch für dessen Benutzung und Verständnis notwendigen Informationen in Einleitung, Schrifttum und Registern, sodann die Abbildungen zu den neuzeitlichen Inschriften (DI 71/2). Die 855 Trierer Inschriften sind etwa zur Hälfte erhalten; 123 wurden erstmals vom Original, 88 aus der sekundären Überlieferung ediert. Der Schwerpunkt des Materials liegt in den Grabdenkmälern, die sich überlieferungsbedingt auf die geistlichen Grablegen konzentrieren. Mit großartigen Aufbauten und zahlreichen Einzelinschriften ragen die Epitaphaltäre heraus, aber auch die durch die Erhebung des Heiligen Rocks 1512 verstärkte Präsentation von Heiltümern. Trotz großer Verluste haben sich auch bemerkenswerte Inschriften aus dem städtisch-bürgerlichen Bereich, teils in deutscher Sprache, und an bzw. von Profanbauten erhalten. Als Zentrum der Renaissance an der Mosel bot Trier zudem die Gelegenheit, die Produktion mehrerer Großwerkstätten epigraphisch zu untersuchen und dafür modellhafte Ergebnisse vorzulegen.
In kaiserlichem Auftrag – Die Deutsche Aksum Expedition 1906 unter Enno Littmann. Band 2: Altertumskundliche Untersuchungen der DAE in Tigray/Äthiopien. Hrsg.: Wenig, Steffen. 2012. 402 S. 189 Abb, dav. 9fb.. 29 x 19 cm. Gb. EUR 79,00. ISBN: 978-3-89500-890-0 L, Reichert
Der zweite Teil des Bandes „In kaiserlichem Auftrag“ trägt den Untertitel „Altertumskundliche Untersuchungen der DAE in Tigray/Äthiopien“. In mehr als 25 Beiträgen werden Autoren über „Äthiopien im Spiegel historischer Karten“ (F. Haubold) und über „Äthiopien vor 100 Jahren“ (Asfa-Wossen Asserate), über die historische Landschaft Tigrays (W. Smidt) sowie über Nordtigray und Eritrea anhand der damals angefertigten Fotografien (A. Ritler und L. Lätt) referieren (Teil 1). Zur DAE wird u. a. die Fortsetzung des Littmann’schen Tagebuches (R. Voigt) geboten, D. Phillipson bespricht die Leistungen der DAE und H. v. Lüpke legt nach Archivrecherchen neue Erkenntnisse zum „Innen leben“ der Expedition, ergänzt durch Anmerkungen von St. Wenig, vor (Teil 2).
Der dritte Teil zur Archäologie und Geschichte nimmt einen breiten Raum ein. Nach einer Einführung durch P. Henze resümieren R. Fattovich und J. Phillips die archäologische Forschung in Tigray seit der DAE, während andere Autoren neue Forschungen in Tigray vorstellen. Im vierten Teil werden Materialien wie Inschriften, Münzen, Kleinfunde und anderes besprochen.
Ein dritter abschließender Band, der sich vornehmlich den ethnologischen Forschungen der DAE und den von ihr besuchten Kirchen und Klöstern in Aksum, Adwa und Debre Damo widmet, ist in Arbeit.
ZAAK 4. Deutsches Archäologisches Institut. Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen. Zeitschrift für Archäologie Außereuropäischer Kulturen. Band 4, 2012. 432 S., 261 Abb. 28 x 20 cm. Gb. EUR 110,00. ISBN: 978-3-89500-895-5 L, Reichert
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