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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Die Gräber von Fuente Álamo. Fuente Álamo Teil 4: Ein Beitrag zu den Grabriten und zur Chronologie der El Argar-Kultur. Schubart, Hermanfrid. 2013. 296 S., 80 Tafeln mit Abb., 2 Faltkarten, davon eine farbig, 20 sw. 3 fb. Abb., 8 Karte(n). 32 x 22 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-903-7 L, Reichert
Die bronzezeitliche Höhensiedlung von Fuente Álamo liegt im Südosten der Iberischen Halbinsel auf einem am Südrand der Sierra Almagro aufragenden Felsklotz. Hier führte zwischen 1977 und 1999 das Deutsche Archäologische Institut Madrid Ausgrabungen durch, deren Ergebnisse bereits in drei Bänden über Stratigraphie, Architektur und naturwissenschaftliche Forschungen sowie über Steingeräte (auch -mühlen) und Keramik aus dem Siedlungsbereich vorgelegt wurden.
Ihnen folgt nun als vierter Band eine Studie über die 118 Gräber, die - wie in der El Argar-Kultur üblich - überwiegend in der Siedlung angelegt wurden und dadurch über die Datierung der Siedlungsschichten einen bedeutsamen Beitrag zur Chronologie der El Argar-Kultur liefern. Unter Einbeziehung der anthropologischen Forschungsergebnisse werden die Grabanlagen in Plänen.,Schnitten und Fotografien vorgestellt, ebenso die Grabbeigaben an Keramik, Metallwaffen und -gerät, auch Körperschmuck aus Bronze, Silber und seltener Gold. Die Auswertung der Befunde bietet Einblicke in die Bestattungssitten in Steinkisten, großen Tongefäßen oder Felsnischen sowie in die Totenrituale und erlaubt so Aussagen von überregionaler Bedeutung zu einer Differenzierung der Geschlechter und zur sozialen Gliederung der bronzezeitlichen Gesellschaft.
Erhabene Bilder. Die Kameen in der Antikensammlung Berlin. Überarbeitet von Platz-Horster, Gertrud; Foto(s) von Platz, Bernhard; Laurentius, Johannes. 2013. 352 S. 985 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-89500-906-8 L, Reichert
Die Kameen in der Antikensammlung zählen zum ältesten Bestand der Staatlichen Museen zu Berlin. Im Kern gehen sie auf die Anfänge der Kurbrandenburgischen Kunstkammer im 16. Jahrhundert zurück, aus der sie 1830 bei der Gründung der Königlichen Museen ungeteilt in das Museum am Lustgarten überführt wurden. Die bedeutende Sammlung blieb bisher unzureichend publiziert. Seit dem "Verzeichnis der geschnittenen Steine im Antiquarium" von Adolf Furtwängler 1896 erlitt die Sammlung bittere Verluste infolge des Zweiten Weltkrieges, besonders bei den repräsentativen Stücken. Diese wurden soweit möglich anhand von Gipsabgüssen oder alten Fotos katalogisiert. In den letzten fünfzig Jahren kamen wichtige Neuerwerbungen hinzu, die jedoch die Verluste weder an Zahl noch an Bedeutung ersetzen können. Der Gesamtkatalog umfasst 875 Objekte, die in meist neu angefertigten Farbfotos abgebildet sind.
Die Rekonstruktion der Geschichte der Berliner Kameensammlung anhand von Inventaren und Dokumenten in Berlin und Brandenburg sowie in alten europäischen Sammlungen klärte den Vorbesitz der meisten Stücke und verhalf ihnen zugleich zu einem Datum, vor dem sie entstanden waren. Die schwierige Frage der Datierung erhellte auch eine eingehende Analyse der verarbeiteten Edelsteine; deren Herkunft ist teilweise sowohl für die antiken wie für die barocken und neuzeitlichen Kameen nachweisbar. Als weiteres Kriterium dienten die seltenen originalen Fassungen der antiken Kameen. Glücklicherweise besitzt die Antikensammlung zwei römische Fundkomplexe mit Kameen, den "Schatzfund von Petescia" und das "Mädchengrab bei Rom": Diese wurden wegen ihrer Besonderheit dem Katalog vorangestellt; sie binden Kameen ohne Fassung oder Kontext in einen Zeitrahmen.
Kameen mit den Signaturen antiker Graveure sind eine Rarität. Dioskurides, der im Altertum meist genannte Meister, war um 50 v. Chr. aus Aigeai in Kleinasien nach Rom ausgewandert und schnitt später das Siegel des Kaisers Augustus. Er signierte den Sardonyx-Kameo mit Herakles, der den Zerberus bezwingt; dieses Kleinod ist seit 1695 als Besitz des Kürfürsten Friedrich III. bezeugt. Hyllos, ein Sohn des Dioskurides, verwies in der Signatur seines delikaten Kameo mit dem kecken Satyrkopf stolz auf diese Abstammung. Die hohe Wertschätzung signierter Werke beflügelte die Gemmenschneider in Italien um 1800, denen wir eine Wiederbelebung der Glyptik verdanken.
Die Kontinuität dieser Kunstgattung von der Antike bis in die Neuzeit, ihre Entwicklung in Stil und Sujets über mehr als zwei Jahrtausende zu verfolgen, erlaubt der bis heute ungeteilte Bestand an Kameen in der Antikensammlung Berlin.
Eger, Christoph. Spätantikes Kleidungszubehör aus Nordafrika I. Die Funde der spätesten römischen Kaiserzeit und der vandalischen Zeit (um 400 bis mittleres 6. Jahrhundert). 2013. 462 S., 58 sw. 9 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-912-9 L, Reichert
Im metallenen Kleidungszubehör, einem wichtigen Bestandteil der Kleidung, spiegeln sich soziale Identitäten. Besonders Fibeln und Gürtelschnallen dienten in der Spätantike als "Blickfang", der wesentlich zur Rangbestimmung und Repräsentation des Trägers beitrug. Sie konnten darüber hinaus die kulturelle Selbstzuordnung und das christliche Bekenntnis des Trägers zum Ausdruck bringen. Der Gürtel galt als Zeichen der Rechtsfähigkeit und bildete seit tetrarchischer Zeit als cingulum militiae ebenso wie der von einer besonderen Fibel zusammengehaltene Mantel (paludamentum, chlamys) einen integralen Bestandteil der zivilen wie militärischen Amtstracht. Aus Nordafrika waren Funde von spätantikem Kleidungszubehör bislang kaum bekannt, was mit dem generell unbefriedigenden Publikationstand von Kleinfunden im südlichen Mittelmeerraum zusammenhängt. Im Rahmen einer Habilitationsschrift an der Universität München ist nun erstmals das einschlägige Fundmaterial zusammengestellt und ausgewertet worden. Im Mittelpunkt steht der Sammlungsbestand des Archäologischen Nationalmuseums von Karthago, der um Funde aus verschiedenen Museen des östlichen Algerien und westlichen Libyen (u. a. Djemila, Timgad und Sabratha) ergänzt werden konnte. Der erste des auf zwei Bände angelegten Werkes beinhaltet die Funde der spätesten römischen Kaiserzeit und der vandalischen Zeit (um 400 bis mittleres 6. Jahrhundert n. Chr.). Nur zum kleineren Teil handelt es sich bei den rund 190 Objekten um geschlossene Grab- oder stratitifizierte Siedlungsfunde. Die Mehrheit bilden Altfunde, die zumeist ohne bekannten Kontext geborgen wurden, aber wegen ihrer formenkundlichen Vielfalt und ihrer Anzahl von großer Bedeutung sind. Neben einer ausführlichen formenkundlich-chronologischen Analyse, die den regionalen und überregionalen Zusammenhang des Fundmaterials aufzeigt, nimmt die weitere Auswertung Fragen zum Trägerkreis und seiner kulturellen und ethnischen Zuordnung in den Blick. So wird untersucht, inwieweit sich im Kleidungszubehör die tiefgreifenden Veränderungen widerspiegeln, die Nordafrika mit dem Ende der weströmischen Herrschaft und der Errichtung des vandalisch-alanischen regnum erlebte. Expliziert wird dabei auf die seit einigen Jahren geführte Kontroverse eingegangen, ob eine Reihe von Grabfunden primär als vandalisch oder aber als Mode der spätrömischen Militäraristokratie gelten müssen. Abschließend werden die siedlungsgeschichtlichen Aussagemöglichkeiten des vandalenzeitlichen Kleidungszubehörs behandelt.
Campus Martius. Die urbane Entwicklung des Marsfeldes von der Republik bis zur mittleren Kaiserzeit. Albers, Jon. 2013. 386 S. 150 sw. Abb, 4 fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-921-1 L, Reichert
Das Marsfeld, obwohl am Rande der antiken Stadt gelegen, galt wegen seiner repräsentativen, öffentlich zugänglichen Bauten lange als ein wesentliches Zentrum Roms. Über mehrere Jahrhunderte hinweg spiegeln die hier gestifteten Monumente und Einrichtungen den politischen Zeitgeist wider. Über die Analyse der urbanistischen Entwicklung des Areals unter besonderer Berücksichtigung funktionaler Aspekte werden diese Strömungen aufgespürt und sichtbar gemacht.
Die Bildnisse des Tiberius. Hertel, Dieter. 2013. 142 s/w-Tafeln mit 560 s/w-Abb., 11 Beilagen mit 96 Strichzeichnungen. 27 x 21 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-917-4 L, Reichert
Der erste Kaiser des Römischen Reiches, Augustus, war darauf bedacht, eine Dynastie zu begründen. Als Nachfolger wurde schließlich Tiberius aus der Familie der Claudier ernannt. Sein Bildnis wurden im gesamten Römischen Reich verbreitet, um den Herrscher bildlich bekannt zu machen.
Der Band behandelt diese im Römischen Reich gefundenen Porträts des Tiberius. Dabei werden seine Bildnisdarstellungen in allen Medien der Kunst zusammengetragen und nach Typen gegliedert. Es folgt eine Analyse der jeweiligen Repliken mittels einer Kopienkritik/Replikenrezension um eine Vorstellung von dem jeweiligen Urbild zu gewinnen. Nach der Datierung der Porträttypen versucht Dieter Hertel die politische Aussage der Bildnisrepräsentation zu ermitteln. Alle Porträts sind schließlich mit einem Kurzkommentar und reicher Bibliographie katalogisiert und werden in einem umfassenden Tafelteil möglichst vollständig dokumentiert.
Inschriften als Zeugnisse kulturellen Gedächtnisses. 40 Jahre Deutsche Inschriften in Göttingen. Beiträge zum Jubiläumskolloquium vom 22. Oktober 2010 in Göttingen. Hrsg.:Henkel, Nikolaus. 24 Tafeln, 7sw. und 30 fb. Abb. 3 Tabellen.2012. 24 x 17 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 50,90 ISBN: 978-3-89500-908-2 L, Reichert
kulturellen Gedächtnisses" an die Gründung der Göttinger Inschriftenkommission im Jahr 1970 erinnert. Die Beiträge des Jubiläumskolloquiums widmen sich zentralen Themen der Inschriftenforschung. Aus der Sicht der Kunstgeschichte hat Gia Toussaint die inschriftliche Kennzeichnung von Reliquien in Byzanz und im Westen in den Blick genommen. Als Historiker lenkt Rüdiger Fuchs bilanzierend-fragend die Aufmerksamkeit auf eher unspektakuläre Inschriften wie z. B. Hochwassermarken oder Maßeinheiten. Der sprachhistorische Beitrag von Ingrid Schröder hat "Niederdeutsche Inschriften als Zeugnisse regionaler Kultur" zum Gegenstand. Abschließend untersucht Arnd Reitemeier unter dem Titel "Die Reformation und ihre Folgen in Niedersachsen" den Quellenwert der Inschriften für die Frage nach Einführung und Konsolidierung der neuen Konfession.
Die Beiträge werden ergänzt durch zwei Rechenschaftsberichte der ehemaligen Vorsitzenden der Göttinger Inschriften-Kommission, Karl Stackmann und Ulrich Schindel. Hinzu kommt ein Situationsbericht des Mitarbeiters der ersten Stunde, Werner Arnold. Das Vorwort des Herausgebers skizziert die zukünftige Entwicklung der Arbeitsstelle.
Erdmann, Ulrich. Die Kelten in Burgund. Historischer und archäologischer Überblick. 2012. 144 S., 24 sw. und 43 fb. Abb. 1 Karte. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,90. CHF 28,50 ISBN: 978-3-89500-928-0 L, Reichert
Der Band fasst Erkenntnisse über die keltische Phase der burgundischen Vergangenheit zusammen und gibt Hinweise, wo man Keltisches noch betrachten kann. Am Anfang des Bandes stehen als Glanzlichter die in Hügelgräbern gefundenen wertvollen und kunstvollen Erzeugnisse etruskischer und griechischer Herkunft. Sie zeigen Analogien zum Leben griechischer Helden und Parallelen zu den "Fürstensitzen" Südwestdeutschlands. Spuren von Handel und Handwerk weisen weiträumige Verbindungen auf, die später auch auf militärischem Gebiet anzutreffen sind. Burgund nimmt an der Ausbreitung des über das ganze Europa nördlich der Alpen verbreiteten latènezeitlichen Stils und an der Entwicklung der stadtähnlichen Siedlungsform der "oppida" teil. Für diese Zeit erlaubt das Material einen Einblick in politische Strukturen, in Gesellschaft und privates Leben, die sich bei der Transformation in eine römische Provinz durchgreifend ändern sollten. Eine Reihe von Fundstätten wird gesondert betrachtet.
Damm-Meinhardt, Ursula; Mühlenbruch, Tobias. Baubefunde und Stratigraphie der Unterburg und des nordwestlichen Stadtgebiets (Kampagnen 1976 bis 1983). Teil 3: Die ausgehende Palastzeit (SH III B2) und die mykenische Nachpalastzeit (SH III C). Dokumentation zu den Bänden 2012. XVII.1 und 2. 75 Tafeln, 59 Faltplänen und 8 Beilagen. 31 x 22 cm. Gb. EUR 68,00. ISBN: 978-3-89500-850-4 L, Reichert
The lower citadel of Tiryns is a unique finding of settlements from the Mycenean late palatial and post-palatial periods. It was excavated between 1976 and 1983 under the conduct of Klaus Kilian. This volume comprises the report of the excavation, consisting of phase plans, isometries, planum and profile drawings, as well as photographs.
Die Unterburg von Tiryns stellt einen singulären Siedlungsbefund für die späte mykenische Palastzeit und die Nachpalastzeit (SH III B2-C) dar. Er wurde unter der Leitung von Klaus Kilian zwischen 1976 und 1983 ergraben. Dieser Band beinhaltet die Grabungsdokumentation in Form von Phasenplänen, Isometrien, Planums- und Profilzeichnungen sowie Fotographien.
Panse, Melanie. Hans von Gersdorffs »Feldbuch der Wundarznei«. Produktion, Präsentation und Rezeption von Wissen. 16 farbige Tafeln, 84 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 78,90 ISBN: 978-3-89500-907-5 L, Reichert
Das "Feldbuch der Wundarznei" (1517) des Wundarztes Hans von Gersdorff ermöglicht außergewöhnliche Einblicke in die europäische Wissenskultur an der Epochenschwelle zwischen Spätmittelalter und Frühneuzeit: Seine besondere Form, seine lange Rezeptionsdauer, seine thematische Ausrichtung, seine mediale Hybridität und seine vielfältige Überlieferungsgeschichte geben in geradezu einzigartiger Weise Aufschluss über die Frage, wie medizinisches Wissen in der Vormoderne organisiert, präsentiert, legitimiert und rezipiert wurde. Für die historisch vergleichende Analyse des "Feldbuchs" kombiniert die vorliegende Studie wissenssoziologische, medizingeschichtliche, linguistische und buch- und bildwissenschaftliche Herangehensweisen, um die von dem Werk ausgehenden Prozesse der Wissensproduktion und -rezeption umfassend abzubilden.
Gersdorffs "Feldbuch" entstand auf der Grundlage älterer Vorlagen und die biographisch bedingten Präferenzen des Kompilators sind deutlich erkennbar. So beruhte etwa die Integration des umfangreichen Aussatztraktats auf seiner Expertise und seinem ausgeprägten Interesse an der Aussatzdiagnostik. Die Humoralpathologie erweist sich als grundlegendes Deutungsmuster der medizinischen Inhalte, die von Bitten um göttlichen Beistand eingerahmt werden. Sowohl der Verfasser als auch der Drucker und der Künstler nutzten jeweils spezifische mediale Präsentationsstrategien, um dem im "Feldbuch" dargelegten Wissen Legitimität zu verleihen. Der Trias "auctoritas - ratio - experientia" kam dabei als Legitimitätsressource eine zentrale Bedeutung zu. Die vielschichtigen Wandlungen, denen das Werk im Laufe der Jahrhunderte unterlag, schlugen sich denn auch hauptsächlich in der Form und medialen Ausgestaltung der (Nach-) Drucke nieder.
Die Abbildungen des Feldbuchs sind polyfunktional angelegt und ergänzen sich in ihrer Medialität, um das Wissen zu ordnen, vor allem aber, um den Leser von der Richtigkeit des Wissens zu überzeugen und auf dessen Wahrnehmungs-, Verständnis- und Erinnerungsprozesse zu wirken. Die Medien geben Hinweise zum Gebrauch der Schrift und ermöglichen verschiedene Lesarten des Werkes. Für die anhaltende Rezeption des "Feldbuchs" bis ins 17. Jahrhundert war ein Bündel von Faktoren ausschlaggebend. Es erreichte einen breiten Rezipientenkreis, der von Wundärzten über hochrangige Bürger, Gelehrte und Adelige bis hin zu einzelnen Kurfürsten reichte. Die Leser des Gersdorffschen Werkes interessierten sich vor allem für die Rezepttexte und die Ausführungen zu Anatomie und Aderlass, sie markierten diese Passagen oder übertrugen sie handschriftlich. Die Funktionen des "Feldbuchs" konnten je nach Besitzer und Leser zwischen Sammlungsobjekt, Lesebuch und erweiterbarem Wissensspeicher oszillieren.
Fuchs, Rüdiger. Die Inschriften der Stadt Trier II (1501 bis 1674). 2012. 149 Taf. 466 sw. Abb., 2 Taf. Steinmetzzeichen u. Marken. 27 x 19 cm. Gb. EUR 118,00. ISBN: 978-3-89500-556-5 L, Reichert
Die beiden Teilbände enthalten die Edition von 502 Katalogartikeln einschließlich eines großen Anhangs, in dem fiktive und nicht ausreichend sicher in Trier beheimatete Inschriften zusammengefasst sind, außerdem Nachträge und Ergänzungen (DI 71/1) zum ersten Editionsband (DI 70, 2006) und die auch für dessen Benutzung und Verständnis notwendigen Informationen in Einleitung, Schrifttum und Registern, sodann die Abbildungen zu den neuzeitlichen Inschriften (DI 71/2). Die 855 Trierer Inschriften sind etwa zur Hälfte erhalten; 123 wurden erstmals vom Original, 88 aus der sekundären Überlieferung ediert. Der Schwerpunkt des Materials liegt in den Grabdenkmälern, die sich überlieferungsbedingt auf die geistlichen Grablegen konzentrieren. Mit großartigen Aufbauten und zahlreichen Einzelinschriften ragen die Epitaphaltäre heraus, aber auch die durch die Erhebung des Heiligen Rocks 1512 verstärkte Präsentation von Heiltümern. Trotz großer Verluste haben sich auch bemerkenswerte Inschriften aus dem städtisch-bürgerlichen Bereich, teils in deutscher Sprache, und an bzw. von Profanbauten erhalten. Als Zentrum der Renaissance an der Mosel bot Trier zudem die Gelegenheit, die Produktion mehrerer Großwerkstätten epigraphisch zu untersuchen und dafür modellhafte Ergebnisse vorzulegen.
In kaiserlichem Auftrag – Die Deutsche Aksum Expedition 1906 unter Enno Littmann. Band 2: Altertumskundliche Untersuchungen der DAE in Tigray/Äthiopien. Hrsg.: Wenig, Steffen. 2012. 402 S. 189 Abb, dav. 9fb.. 29 x 19 cm. Gb. EUR 79,00. ISBN: 978-3-89500-890-0 L, Reichert
Der zweite Teil des Bandes „In kaiserlichem Auftrag“ trägt den Untertitel „Altertumskundliche Untersuchungen der DAE in Tigray/Äthiopien“. In mehr als 25 Beiträgen werden Autoren über „Äthiopien im Spiegel historischer Karten“ (F. Haubold) und über „Äthiopien vor 100 Jahren“ (Asfa-Wossen Asserate), über die historische Landschaft Tigrays (W. Smidt) sowie über Nordtigray und Eritrea anhand der damals angefertigten Fotografien (A. Ritler und L. Lätt) referieren (Teil 1). Zur DAE wird u. a. die Fortsetzung des Littmann’schen Tagebuches (R. Voigt) geboten, D. Phillipson bespricht die Leistungen der DAE und H. v. Lüpke legt nach Archivrecherchen neue Erkenntnisse zum „Innen leben“ der Expedition, ergänzt durch Anmerkungen von St. Wenig, vor (Teil 2).
Der dritte Teil zur Archäologie und Geschichte nimmt einen breiten Raum ein. Nach einer Einführung durch P. Henze resümieren R. Fattovich und J. Phillips die archäologische Forschung in Tigray seit der DAE, während andere Autoren neue Forschungen in Tigray vorstellen. Im vierten Teil werden Materialien wie Inschriften, Münzen, Kleinfunde und anderes besprochen.
Ein dritter abschließender Band, der sich vornehmlich den ethnologischen Forschungen der DAE und den von ihr besuchten Kirchen und Klöstern in Aksum, Adwa und Debre Damo widmet, ist in Arbeit.
ZAAK 4. Deutsches Archäologisches Institut. Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen. Zeitschrift für Archäologie Außereuropäischer Kulturen. Band 4, 2012. 432 S., 261 Abb. 28 x 20 cm. Gb. EUR 110,00. ISBN: 978-3-89500-895-5 L, Reichert
Beiträge zur islamischen Kunst und Archäologie.Jahrbuch der Ernst-Herzfeld-Gesellschaft e.V.. Hrsg.: Ernst-Herzfeld-Gesellschaft e.V; Zusammengestellt von Korn, Lorenz; Heidenreich, Anja. 2012. 416 S. 273 Abb., 43 fb. Abb. 24x 17 cm. Gb. EUR 89,00. ISBN: 978-3-89500-835-1 L, Reichert
Ornament has always been regarded as a field in which Islamic Art has excelled. However, it can be debated whether ornamental treatment of surfaces can actually be seen as a typical feature of a particular culture. The papers given on a colloquium held by the Ernst Herzfeld Society for Islamic Art in 2009 deal with different aspects of ornament in Islamic cultures of the Near and Middle East, through all periods and through different media. Articles range from case studies to contributions on general questions on ornamental forms and their perception.
Ehrhardt, Wolfgang. Dekorations- und Wohnkontext. Beseitigung, Restaurierung, Verschmelzung und Konservierung von Wandbemalungen in den kampanischen Antikenstätten. 2012.336 S. 356 fb. Abb. 29 x 22 cm. Pb. EUR 39,00. ISBN: 978-3-89500-897-9 L, Reichert
1873 publiziert August Mau seine bahnbrechende Entdeckung, dass die Wandmalereien in den Häusern nicht aus den letzten zwanzig oder dreißig Jahren des 79 n. Chr. vom Vesuv verschütteten Pompejis stammten, sondern in einem Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren den Übergang von der späthellenistischen zur kaiserzeitlichen Wohnkultur dokumentieren. In der Folge wurden die Dekorationskontexte stilgerecht unterteilt. Nach den Gründen der Hausbesitzer, älteren, teilweise schon an die zweihundert Jahre alten Wandschmuck nicht durch modernen zu ersetzen, wurde bisher jedoch noch nicht gefragt. Die vorliegende Arbeit schließt diese Lücke durch eine mikrogeschichtliche Untersuchung des Kontexts und Umfelds der Verzierungen. Es lassen sich rationale Strategien herausschälen, gemäß derer antike Hausbesitzer einerseits ganze Räume oder nur bestimmte Wände neu in einer jüngeren, dann maßgebenden Malmode dekorieren ließen, andererseits vorhandene, ältere Wandverzierungen konservierten, restaurierten und/oder mit zeitgemäßen Dekorationspartien zu einem passend erscheinenden "Amalgam" verschmolzen.
Lampe, Jörg H.; Willing, Meike. Die Inschriften des Landkreises Holzminden. 2012. 200 Abb., sw.. 27 x 19 cm. Gb. EUR 62,00. ISBN: 978-3-89500-884-9 L, Reichert
Der Band umfasst die kommentierte Edition von 276 Inschriften des Landkreises Holzminden bis zum Jahr 1650. Aufgenommen sind nicht nur die im Original erhaltenen Inschriften, sondern auch diejenigen Inschriften, die nur noch in älteren Abschriften oder Abbildungen vorliegen. Die Anhänge umfassen Jahreszahlen und Initialen sowie Hausmarken und Meisterzeichen.
Die Inschriften spiegeln exemplarisch Formen hoch- und spätmittelalterlicher Frömmigkeit aus dem Zisterzienser-Kloster Amelungsborn wie aus Dorfkirchen. In den Blick gerät sodann, wie sich die Durchführung der Reformation im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel seit 1568 in Haus-, Bau- und Stifterinschriften niederschlägt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Selbstdarstellung des ländlichen Adels durch Bauten, Stiftungen und Grabdenkmäler. Außer spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Glockenwerkstätten geraten für Adel und Bürger tätige Bildhauerwerkstätten (Arend Robin und Ebert Wolf) in den Blick.
Die Einleitung des Bandes stellt Bezüge zwischen dem Inschriftenbestand und der Geschichte des Landkreises her und wertet die Inschriften und Inschriftengruppen unter mehreren Aspekten aus. Der daran anschließende Katalogteil bietet eine Wiedergabe der Texte unter Auflösung der Abkürzungen. Lateinische und die meisten niederdeutschen Texte werden übersetzt. Eine Beschreibung des jeweiligen Inschriftenträgers vermittelt einen Eindruck von dem Zusammenhang, in dem die Inschrift steht. Im Kommentar werden wichtige, die Inschrift oder den Inschriftenträger betreffende Fragestellungen erörtert. Zehn Register erschließen dem Leser den Katalogteil unter verschiedenen Gesichtspunkten. Ein ausführlicher Tafelteil ergänzt die Edition
Caucasus during the Mongol Period – Der Kaukasus in der Mongolenzeit. Hrsg.: Tubach, Jürgen; Vashalomidze, Sophia G.; Zimmer, Manfred. 2012. Englisch. 360 S., 14 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 88,00. ISBN: 978-3-89500-892-4 L, Reichert
The anthology takes a comparative approach to reconstructing the perceptions that the Armenians and Georgians developed of their Mongol conquerors in the 13th and 14th centuries. The focus lies on the perception of the historical outcomes of nomadic / sedentary interactions from the perspective of both the mundane and the clerical nobility. The Caucasus and its immediate sphere of influence as a whole will serve as the regional framework for our anthology.
The broad scope of historical sequences regarding the Mongol conquest of Armenia and Georgia and the Mongol domination in and over Armenia and Georgia will be dealt with, whereby the local idiosyncrasies of these events are of particular interest. This anthology is suitable for Scicientists of Oriental-, Asian- and Caucasus Studies
Fleischer, Robert; Schulz, Regine; Al-Salami, Mohammed Ali. Figurale Bronzen ägyptischer und griechisch-römischer Art vom Jabal al-‘Awd, Jemen (von Robert Fleischer und Regine Schulz)· Die Felsmalereien von Djarf al-Yahudi im zentraljemenitischen Hochland. Neuere Informationen zur Palastarchitektur im vorislamischen Arabien (von Mohammed Ali Al-Salami). 2012. 59 Abb., sw.. 31 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-89500-842-9 L, Reichert
Robert Fleischer - Regine Schulz: Figurale Bronzen ägyptischer und griechisch-römischer Art vom Jabal al-‘Awd, Jemen
1996 machte ein einheimischer Bauer knapp unterhalb des Gipfels des Jabal al-‘Awd im Jemen in einer Seehöhe von fast 3000 m Höhe durch Zufall einen umfangreichen Fund von antiken Bronzen, von dem heute leider nur mehr ein kleiner Teil greifbar ist. Schon früher waren hier bei Raubgrabungen immer wieder Antiken zutage gekommen. Der neue Fund war Anlass für die 1998 begonnenen Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Station Sanaa.
Auf dem Berggipfel befand sich eine befestigte Siedlung mit Stadttoren und einem Tempel, mit gepflasterten Straßen und Häusern aus vulkanischem Stein, die in den ersten drei Jahrhunderten unserer Zeitrechnung bestand und vermutlich von einfallenden Äthiopiern zerstört wurde. Die Bronzen stammen aus einem großen Bau, der durch sein Material, importierte Kalksteinblöcke, hervorgehoben war und wohl mehrere Obergeschosse besaß, aus denen sie vermutlich herabgestürzt sind. Es könnte sich um eine versteckte Lagerung von wertvollem Material nach Art der zahlreichen Schatzfunde aus dem Römerreich handeln, deren Inventar angesichts von feindlichen Bedrohungen zusammenkam, aber auch um die Beute von eigenen Plünderungszügen durch die Stadtbewohner.
Die Zusammensetzung der Bronzen ist sehr heterogen und schließt auch zahlreiche lokal südarabische Bronzen ein, die in vorliegender Arbeit nicht berücksichtigt werden und deren Veröffentlichung von anderer Seite erfolgen wird. Das hier vorgelegte Material umfasst importierte Bronzen aus Ägypten, möglicherweise Italien und anderen Gebieten des Mittelmeerraums, aber auch lokale Produkte, die unter Einfluss von dort entstanden sind und durch bestimmte technische Eigenheiten ihre südarabische Herkunft verraten. Zwei große, miteinander weitgehend übereinstimmende Frauenstatuetten wurden im Rahmen einer größeren Serie hergestellt, nach ihren Maßdifferenzen aber nicht aus ein und derselben Form gegossen. Hier stellt sich die Frage nach dem Ort der Produktion, wobei auch wandernde Kunsthandwerker in Frage kommen, die mit ihren Gussformen reisten. Zwei Bronzen, der ägyptische Sphinx und die Athenabüste, tragen südarabische Inschriften, die sie als Weihegaben ausweisen und mit ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung, aber auch mit ihrem Fundort nichts zu tun haben. Völlig aus dem Rahmen fällt die Gesichtsmaske eines römischen Reiterhelms, das einzige Exemplar dieser Gattung, das außerhalb der Grenzen des Römerreichs gefunden wurde.
Die Bronzen vom Jabal al-‘Awd, von denen leider nur noch ein sehr kleiner Teil zugänglich ist, stellen den größten und wichtigsten Fund seiner Art dar, der jemals auf der Arabischen Halbinsel gemacht wurde. Sie gelangten ab der Zeitenwende in den Jemen oder wurden dort hergestellt, nachdem unter Augustus die Seefahrt von Ägypten durch das Rote Meer nach Indien intensiviert worden war und sich Südarabien und der Mittelmeerraum so nahe gerückt waren wie nie zuvor.
Mohammed Ali al-Salami: Die Felsmalereien von Djarf al-Yahudi im zentraljemenitischen Hochland. Neue Informationen zur Palastarchitektur im vorislamischen Arabien
Der Artikel beschreibt die Architekturmalereien, die auf einem Felsüberhang in Djarf al-Yahudi, ungefähr 50 km östlich von Sanaa, gefunden wurden. Die Darstellung dieses großen Komplexes verschiedener Gebäude stammt aus der mittelsabäischen Zeit (1. Jahrhundert v. Chr. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) und zeigt neben kurzen Inschriften Graffitis von Tieren und Menschen. Die Malereien sind vornehmlich in den Farben schwarz, dunkelrot und weiß abgehalten.
Die Felsmalereien können in drei Bildteile untergliedert werden. Es finden sich mehrere mehrstöckige Gebäude, wahrscheinlich Paläste. Derartige monumentale Gebäude sind uns sowohl aus vorislamischen Inschriften als auch von Beschreibungen der spätislamischen Zeit bekannt (z. B. von al-Hamdani, 10. Jahrhundert n. Chr.); durch archäologische Ausgrabungen können sie jedoch bisher nur ungenügend erschlossen werden. Die detailreichen Illustrationen beschränken sich nicht nur auf die Gebäude selbst, sondern zeigen außerdem Statuen, Pflanzen und andere dekorative Elemente und stehen somit in überraschend enger Beziehung zu den schriftlichen Quellen. Es ist durchaus möglich, dass wir in den Felsmalereien von Djarf al-Yahudi eine Darstellung des Palastes Gumdan in Sanaa vor uns haben
Paddenberg, Dietlind. Die Funde der jungslawischen Feuchtbodensiedlung von Parchim-Löddigsee, Kr. Parchim, Mecklenburg-Vorpommern. 2012. 502 S. 64 Tafeln mit Strichzeichnungen, 125 fb. Karten auf 34 Tafeln, 1 Faltkarte als Beilage, Katalog auf CD-Rom, 24 Abb., sw.. 29 x 19 cm. Gb. EUR 59,80. ISBN: 978-3-89500-876-4 L, Reichert
Die jungslawische Handelssiedlung von Parchim-Löddigsee wurde von 1981 bis 1999 vollständig ausgegraben. Diese einmalige Forschungssituation ermöglichte es, die ca. 6.000 geborgenen Kleinfunde nicht nur typologisch, chronologisch und funktional, sondern auch räumlich, chorologisch und strukturell auszuwerten. Die sensationellen Erhaltungsbedingungen gewährten einen außergewöhnlichen Einblick in die Struktur eines so genannten „Zentralorts“ des 11./12. Jahrhunderts, der sich unter anderem durch eine massive Befestigung, die Anwesenheit einer Adelsschicht, ein weitreichendes Fernhandelsnetz, ausgewähltes Gewerbe und ein zentrales Heiligtum sowie eine völlig andersartige, spätmittelalterliche Nachfolgesiedlung auszeichnete.
Lang, Jörn. Mit Wissen geschmückt?. Zur bildlichen Rezeption griechischer Dichter und Denker in der römischen Lebenswelt. 2012. 278 S., 52 sw.u. 2 fb. Taf., 304 Abb., sw.. 32 x 23 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-846-7 L, Reichert
Der Kontakt zwischen griechischer und römischer Kultur bildete seit dem Ausgreifen Roms in den östlichen Mittelmeerraum im 2. Jahrhundert v. Chr. ein kontinuierliches Austauschverhältnis. Ein Aspekt dieses Gesamtphänomens ist die Rezeption griechischer Bildung und ihre visuelle Präsenz in der römischen Lebenswelt, die sich im Spannungsfeld zwischen inhaltlicher Erfassung und laienhaften Dilettierens bewegte.
Der Fokus der Untersuchung liegt auf Darstellungen en miniature, unter denen v.a. die geschnittene Steine eine herausragende Rolle spielen. Sie werden sowohl unter ikonographischen und typologischen als auch kulturgeschichtlichen Aspekten untersucht. Von zentraler Bedeutung sind dabei Fragen nach ihren Qualitäten als kulturelle Ausdrucksform von Vorstellungen griechischer Bildung in einer bildlichen Transformation des Diskurses um paideia.
Die Krise des 3 Jahrhunderts n. Chr. und das Gallische Sonderreich. Hrsg.: Fischer, Thomas. 2012. 432 S., 104 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,90. ISBN: 978-3-89500-889-4 L, Reichert
Der vorgelegte Band basiert auf einem Interdisziplinären Kolloquium des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln und des „Lehr- und Forschungszentrums für die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes“, welches die Untersuchung der regional durchaus unterschiedlichen krisenhaften Entwicklung des 3. Jahrhunderts an Rhein und Donau und deren Auswirkung, die letztlich zur Formierung des „Gallischen Sonderreichs“ führte, zum Ziel hatte. Altphilologen, Althistoriker und Archäologen präsentieren und diskutieren ausgewählte Aspekte des Themas in aktueller Form.
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