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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte. Hrsg. v. Bauer, Franz Alto /Deckers, Johannes G. /Shalem, Avinoam. 2009. 186 S., 124 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte Band 6) Pb EUR 32,00 ISBN: 978-3-89500-701-9 L, Reichert
Aus dem Inhalt: D. Piguet-Panayotova: The Attarouthi Chalices - A. Bosselmann-Ruickbie/Y. Stolz: Ottonischer Nimbus oder byzantinischer Halsschmuck? Zur Goldenen Madonna und zehn trapezoiden Emails auf dem Nagelreliquiar und dem Theophanukreuz im Essener Domschatz - Y. Stolz: Kaiserlich oder bürgerlich? Ein Anhänger in München, frühbyzantinische Diademe und anderer Hochzeitsschmuck - M. Angar: Vom Argyrokastron zur Ecclesia argenti. Über die architektur-imitierende Silberschmiedearbeit im Tesoro di San Marco in Venedig - M. Grünbart: Die byzantinischen Metallstempel im British Museum:
Bambeck, Florian: Herzog Friedrich von der Normandie. Der altschwedische Ritterroman »Hertig Fredrik av Normandie«. Text, Übersetzung. 2009.252 S. 24 x 17 cm. (Imagines Medii Aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung Band 24) Gb EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-730-9 L, Reichert
Around 1300 the norwegian royal house ordered an unknown writer to translate a nowadays lost german source into the old swedish knight’s tale „Hertig Fredrik av Normandie“. Because of it being in old swedish, german scientific research tended to overlook the text. The book at hand tries to remedy this fact by presenting for the first time a german line by line translation. An additonal study comparing the assumed german source „*Herzog Friedrich von der Normandie“ to contemporary medieval texts finally sets the cornerstone for a future, more thorough analysis of the text.
Der altschwedische Ritterroman „Hertig Fredrik av Normandie“ wurde um 1300 im Auftrag des norwegischen Königshauses nach einer deutschen Vorlage erstellt, die heute verloren ist. Beinahe zwangsläufig hat die deutsche Forschung, bis auf wenige Ausnahmen, diesen Text daher nicht zur Kenntnis genommen. Das vorliegende Buch versucht diesem Missstand abzuhelfen, indem es erstmals eine zeilengetreue vollständige Übersetzung des Texts bietet. Motivuntersuchungen zur zeitlichen und gattungstheoretischen Einordnung des postulierten Vorbilds „*Herzog Friedrich von der Normandie“ runden die grundlegende Ersterfassung dieses Texts für die deutsche Forschung ab.
Leiermann, Tom: Shibam - Leben in Lehmtürmen. Weltkulturerbe im Jemen. 2009.296 S., zahlr. s/w- und fb. Abb. 28 x 20 cm. (Jemen-Studien Band 18) Gb EUR 49,00 ISBN: 978-3-89500-644-9 L, Reichert
„Shibam – Leben in Lehmtürmen“ ist die Darstellung der einmaligen alten Oasenstadt im Jemen, die wegen ihrer spektakulären Lehmhochhäuser zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Aus der Sicht eines Architekten, der in der Stadt lebt und arbeitet, wird hier erstmals die denkmalsgeschützte Architektur dieser historischen Altstadt detailliert analysiert und dokumentiert, einschließlich der vielfältigen Holzschnitzkunst, die sich im Innern der Lehmhäuser verbirgt. Aber auch über das Leben der Bewohner dieser Stadt mit ihrem Alltag, den Armutsproblemen, ihren Festen und Höhepunkten wird hier aus nächster Nähe berichtet. Nirgendwo sonst ist die alte arabische Kultur so lebendig wie innerhalb der Stadtmauern von Shibam und gewährt so einen authentischen Blick in eine faszinierend intakte orientalische Lebenswelt. Die Herausforderungen der Gegenwart bleiben nicht ausgespart. Zahlreiche Fotos und Zeichnungen illustrieren den Text.
Die Inschriften des Doms zu Halberstadt. Band 75 der Reihe Die Deutschen Inschriften. Gesammelt und bearbeitet von Hans Fuhrmann. 600 S., 209 Abb. Auf 83 Tafeln. 1 Tafel Steinetzzeichen. 27 x 19 cm, Gb., L. Reichert Verlag, Wiesbaden 2009. EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-641-8 L, Reichert
Der Band enthält in 281 Katalognummern die Sammlung der Inschriften des Halberstädter Doms, darunter diejenigen des größten an einer Kirche erhaltenen Domschatzes in Deutschland. Sie spiegeln die Geschichte des Bistums, seiner Bischöfe und des sie tragenden Domkapitels seit dem 9. Jahrhundert sowie die Baugeschichte der gotischen Kirche. Häufig bieten die Inschriften durch die Aufnahme von liturgischen Texten oder Zitaten christlicher Autoren Erläuterungen und Reflexionen theologischer oder typologischer Sachverhalte. Die Schwerpunkte der kommentierten Edition liegen neben den für Kirchen üblichen Inschriften des Totengedenkens, der mittelalterlichen Glocken, des Gebäudes und seiner Ausstattung insbesondere in der umfangreichen Überlieferung an Glasmalereien und im Domschatz, der unschätzbare Kunstwerke byzantinischer und niedersächsischer Herkunft enthält. Eine reiche Paramentensammlung erstreckt sich über die mittelalterlichen Epochen. Einzigartig sind die romanischen Wirkteppiche des 12. Jahrhunderts, die ältesten erhaltenen ihrer Art. Die Inschriften der frühen Neuzeit zeichnen die späte und sanfte Reformation des Halberstädter Doms in einem Geist gegenseitiger Toleranz nach.
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Geiß, Jürgen: Mittelalterliche Handschriften in Greifswalder Bibliotheken. Verzeichnis der Bestände der Bibliothek des Geistlichen Ministeriums (Dombibliothek St. Nikolai), der Universitätsbibliothek und des Universitätsarchivs. 2009. 432 S., 17 sw. Abb. 28 x 20 cm. Gb EUR 128,00 ISBN: 978-3-89500-596-1 L, Reichert
The catalogue describes 174 manuscripts of the late medieval period (ca. 1250 - end of the 16th centuries), now held by the Church Library Saint Nicolas (Geistliches Ministerium) and the University Library at Greifswald. Many manuscripts - especially the items from Saint Nicolas - come from contemporary Greifswald provenances, mostly from the former libraries of the black and grey friar communities in the town. The medieval manuscripts of the Greifswald libraries are very important for the cultural history of the Hanse region. The printed edition is a supplement to the electronic edition published by the German manuscript database (www.manuscripta-mediaevalia.de).
Der Katalog erschließt 174 überwiegend spätmittelalterliche Handschriften (Mitte des 13. bis Ende des 16. Jahrhunderts), die sich heute im Besitz des Geistlichen Ministeriums am Dom St. Nikolai sowie der Universitätsbibliothek Greifswald befinden. Viele der Handschriften - vor allem jene aus dem Geistlichen Ministerium - stammen aus alten Greifswalder Provenienzen, die meisten aus den seit Ende des 14. Jahrhunderts erstmals greifbaren Klosterbibliotheken der Franziskaner und Dominikaner. Die Greifswalder Handschriftenbestände sind für die Ordens-, Kirchen- und Geistesgeschichte im spätmittelalterlichen Hansegebiet hoch bedeutsam. Die gedruckte Publikation ergänzt die parallele elektronische Veröffentlichung der Beschreibungen über die ‚Handschriftendatenbank’ (www.manuscripta-mediaevalia.de).
Die Inschriften der Lüneburger Klöster. Ebstorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode, Wienhausen. Überarb. v. Wehking, Sabine. 458 S., 104 Taf., 224 sw. Abb. 27 x 19 cm. (Dt. Inschr. Heidelb. Reihe Band 76) Gb EUR 62,00 ISBN: 978-3-89500-702-6 L, Reichert
Der Band „Die Inschriften der Lüneburger Klöster“ umfasst die Edition von ca. 330 Inschriften der Frauenklöster Ebstorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode und Wienhausen bis zum Jahr 1700. Der Bestand bietet ein breites Spektrum an Inschriftenträgern von den bedeutenden mittelalterlichen Bildteppichen über die verschiedenen Gegenstände der Kirchenausstattung bis hin zu Wandmalereien und Grabdenkmälern. In den Inschriften spiegelt sich die Entwicklung der Benediktinerinnen- und Zisterzienserinnenklöster, die Klosterreform im 15. Jahrhundert, die Durchführung der Reformation und die Umgestaltung zu evangelischen Damenstiften in besonderer Weise wider. Die mittelalterliche Frömmigkeit der Nonnen wird in den Inschriften ebenso anschaulich wie die Erneuerung der Frömmigkeit durch die evangelischen Konvente in der Mitte des 17. Jahrhunderts.
Sattarov, Rufat: Islam, State, and Society in Independent Azerbaijan. Between Historical Legacy and Post-Soviet Reality - with special reference to Baku and its environs. 2009. 394 S., 12 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Kaukas.-Stud. - Causasien Stud. Band 11) Gb EUR 62,00 ISBN: 978-3-89500-692-0 L, Reichert
The dissolution of the Soviet Union and the appearance of new independent states in its place resulted in dramatic changes in geopolitics. Azerbaijan emerged as one of the new spheres of interest in the world community. Its historical legacy as well as being a meeting point of western and eastern cultures makes it worthwhile for research. Its moderate Islamic framework and its unique character as the only country throughout the post-Soviet space in which a major part of the population belong to Shia Islam distinguish it from other Muslim republics. The main focus of this investigation lies on the interaction between Islam, state and society that took place in Azerbaijan within the unique historical-cultural and socio-political contexts. Rufat Sattarov shows the role Islam played historically in Azerbaijan conditioned specific features of the so-called Islamic revival in the country in the post-Soviet period.
Madrider Mitteilungen. Bd. 50. Hrsg. v. Deutsches Archäologisches Institut. Madrid. 2009. 640 S., 230 sw. u. 6 fb. Abb. auf 73 Tafeln, 64 sw. Abb. (Madrider Mitteilungen 50) 25 x 19 cm, Gb EUR 110,00 ISBN: 978-3-89500-678-4 L, Reichert
Aus dem Inhalt:
Teil I
R. Mataloto, S. Estrela und C. Alves: Die kupferzeitlichen Befestigungen von São Pedro (Redondo, Mittlerer Alentejo, Portugal)
C. Blasco, C. Liesau, P. Ríos, J. F. Blanco, R. Aliaga, E. Moreno und A. Daza: Kupferzeitliche Siedlungsbestattungen mit Glockenbecher- und Prestigebeigaben aus dem Grabenwerk von El Camino de las Yeseras (San Fernando de Henares, Madrid). Untersuchungen zur Typologie des Grabritus und zu dessen sozialer Symbolik
V. H. Correia: Ein goldenes Pektoral aus Castro Marim (Distr. Faro, Protugal)
D. Marzoli und A. El Khayari: Mogador (Essaouira, Marokko) – Vorbericht über die Kampagnen 2006 und 2007
H. Marzoli, C. González Wagner, J. Suárez Padilla, D. P. Mielke, F. López Pardo, C. Leon Martín, H. Thiemeyer und M. Torres Ortiz: Vorbericht zu den deutsch-spanischen Ausgrabungen in der endbronzezeitlichen Siedlung von Los Castillejos de Alcorrín, Manilva (Prov. Málaga) 2006 und 2007
J. A. Martín Ruiz: La muerte en una colonia fenicia de occidente. Las necrópolis fenicias de Malaca
M. Koch: Noch einmal: Die „Großen Familien“ in Carthago Nova
J J. Cepeda Ocampo, J. M. Iglesias Gil, A. Ruiz Gutiérrez y F. Teichner: La determinación del perímetro urbano de Iuliobriga (Cantabria). Prospecciones geofísicas en el sector de La Llanuca
L. Berrocal-Rangel, M. Blech, A. Morillo Cerdán, G. Rodríguez Martín, A. Salguero Marín und M. Zarzalejos Prieto: Das frühkaiserzeitliche Votivdepot von San Pedro (Valencia del Ventoso)
B. Ruiz-Nicoli: Die Sammlungen römischer Kaiserporträts im Museo Arqueológico Nacional de Madrid
J. Passini: La Alacava, barrio alto de la Judería de Toledo
Teil II
K.-H. Golzio: Christian Ewert und die westislamische Architektur
F. Arnold: Einführung
A. León Muñoz y J. F. Murillo Redondo: El complejo civil tardoantiguo de Córdoba y su continuidad en al Alcázar Omeya
D. Sack: Resafa – Sergiupolis / Rusafat Hisam: Nuevos avances en la investigación
J. F. Murillo Redondo: la almunia de al-Rusafa en Córdoba
U. Siegel: Frühabbasidische Residenzbauten des Kalifen Harun ar-Rasid in ar-Raqqa/ar-Rsfiqa (Syrien)
F. Arnold, A. Canto García und A. Vallejo Triano: Das islamische Landgut ar-Rumaniya bei Córdoba
F. Giese-Vögeli: Die Moschee von Córdoba zwischen Ost und West
F. Valdés Fernández: La embajada de Otón I a Abd al-Rahman III y la influencia cultural de Constantinopla sobre Córdoba
Bettina Wagner: Ausstellung und Katalogredaktion. »Als die Lettern laufen lernten« Medienwandel im 15. Jahrhundert. Inkunabeln aus der Bayerischen Staatsbibliothek München. Hrsg. Bayerische Staatsbibliothek (Hrsg.) 2009, 240 S. 122 fb. Abb. Gb. EUR 19,90 ISBN: 978-3-89500-699-9 L, Reichert
Aus den reichen Inkunabelbeständen der Bayerischen Staatsbibliothek zeigt diese Ausstellung die bedeutendsten Stücke: die Gutenberg-Bibel, den Türkenkalender von 1454 oder Hartmann Schedels persönliches Exemplar seiner Weltchronik. Sie geben Einblick in die Drucktechniken im 15. Jahrhundert und zeigen, wie der Buchdruck allmählich die Handschriften verdrängte.
Ugalde, María Fernanda: Iconografía de la Cultura Tolita. Lecturas del discurso ideológico en las representaciones figurativas del Desarrollo Regional. 2009. 224 S., CD-Rom, 80 sw. Abb. 29,7 x 21,0 cm. (Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen Band 7) 'Gb EUR 79,00 ISBN: 978-3-89500-696-8 L, Reichert
Unter den vorspanischen Kulturen Ecuadors ist die Kultur von Tolita für ihre detailreich ausgearbeiteten Figuren bekannt, die häufig Mischwesen darstellen. Mittels der Analyse solcher Darstellungen versucht Maria Fernanda Ugalde sich der Vorstellungswelt der Schöpfer jener Kunstwerke zu nähern und vorsichtige Rückschlüsse auf die Gesellschaftsstruktur von Tolita zu ziehen.
Schimmer, Florian: Amphoren aus Cambodunum (Kempten). Ein Beitrag zur Handelsgeschichte der römischen Provinz Raetia. 2009. 384 S., 99 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. (Münchner Beiträge zur Provinzialrömischen Archäologie Band 1) Gb EUR 48,00 ISBN: 978-3-89500-659-3 L, Reichert
Amphorae played a central role in the long distance transport and trade of (mediterranean) food and other goods during the Roman period. Today they represent an excellent archaeological source for ancient economic history and nutrition habits. This volume comprises an analysis of more than 2000 amphorae from Cambodunum (Kempten, Bavaria), an urban centre of the Roman province of Raetia. The classification, documentation and examination of the vessels in reference to economic aspects yielded new results on the trade connections and supply of Raetia with goods from the eastern and western Mediterranean.
Amphoren spielten im Römischen Reich beim überregionalen Transport von (mediterranen) Lebensmitteln sowie von anderen Gütern eine zentrale Rolle. In der Altertumsforschung kommt ihnen als hervorragende archäologische Quelle zur Handels- und Wirtschaftsgeschichte sowie zur antiken Speisekultur besondere Bedeutung zu.
Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Bestand von über 2000 Amphoren aus Cambodunum (Kempten, Allgäu), einem städtischen Zentrum der römischen Provinz Raetien, klassifiziert, dokumentiert und unter handelsgeschichtlichen Gesichtspunkten untersucht. Hierbei ließen sich neue Ergebnisse zu den Handelsverbindungen und zur Versorgung Raetiens mit Gütern aus dem östlichen und westlichen Mittelmeerraum erarbeiten.
Spätantike und byzantinische Elfenbeinbildwerke im Diskurs. Hrsg. v. Bühl, Gudrun. 2009. 320 S., 127 Abb. 24 x 17 cm. (Spätantike – Frühes Christentum Byzanz. B ) Gb EUR 118,00 ISBN: 978-3-89500-497-1 L, Reichert
Arun Banerjee: Non-destructive Investigation of Ivory by FTIR and Raman Spectroscopy
Gudrun Bühl: The Making of Early-Byzantine Pyxides Jean-Pierre Caillet: Remarques sur l’iconographie Christo-Mariale des grands diptyques d’ivoire du VIe siècle. Incidences éventuelles quant à leur datation et origine
Caroly L. Connor: Color on Late Antique nad Byzantine Ivories: Problems and Challanges of Conversation
Anthony Cutler: Resemblance and Difference: Carving in Byzantium and Ottonian Germany in the Ivory Century Josef Engemann: Zur Bedeutung der Veranstaltung in Amphitheater und Circus in der Spätantike
Helen Evans: Digenis Akritis and a Middle Byzantine Rosette Casket in The Metropolitan Museum of Art
John Hanson: Editions of the Joseph Narrative in Ivory between East and West
Petra Janke: Die byzantinischen Elfenbeintafeln im Domschatz zu Halberstadt
Hiltrud Jehle: Technologische Aspekte ausgewählter Elfenbeinarbeiten des Museums für Byzantinische Kunst, Berlin Dale Kinney: First-Generation Diptychs in the Discourse of Visual Culture
Holger A. Klein: Die Elfenbein-Staurothek von Cortona im Kontext mittelbyzantinischer Kreuzreliquiarproduktion Ulrike Koenen: „Kopien“ imaginärer Vorbilder und Reproduktionen. Spätantike, karolingische und byzantinische Elfenbeinwerke im forschungsgeschichtlichen Diskurs Barbara Schellewald: „... als Kunstgeschichte so exakt werden wollte wie die Philologie oder die Zoologie“. Die frühe Elfenbeinforschung in Deutschland
Avinoam Shalem: The Second Life of Objects: Ivory Horns in Medieval Church Treasuries -Paul Speck (†): Beharrlichkeit oder Die Verteidigung alter Feststellungen
Archer St. Clair Harvey: Carving in the Center: Evidence for an Urban Workshop on the Ppalatine Hill in Rome
Traditionen, Zäsuren, Umbrüche. Inschriften des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit im historischen Kontext. Beiträge zur 11. Internationalen Fachtagung für Epigraphik vom 9. bis 12. Mai 2007 in Greifswald. Hrsg. v. Magin, Christine /Schindel, Ulrich /Wulf, Christine. 2009. 432 S., auf 120 Tafeln, 210 Abb. 24 x 17 cm Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-89500-597-8 L, Reichert
Aus dem Inhalt: Visualisierung von Glaubensinhalten, frühneuzeitliche Inschriftensammlungen, Genealogie und landesherrliche Selbstdarstellung, Sprache und Prestige in Inschriften von 1517 bis 1648, Tod und Begräbnis, Sepulkralkultur des Rhein-Main-Mosel-Gebiets. Diese Themen werden jeweils in zwei epigraphischen und historischen bzw. philologischen Beiträgen behandelt, in denen besonders der Übergang zwischen Mittelalter und Neuzeit um 1500 im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. In Einzelstudien werden Inschriften auf Waffen, die Inschriftensprache in England von 1300 bis 1700, die Denkmäler des alten jüdischen Friedhofs in Worms und die Rezeption antiker Konventionen des Herrscherlobs untersucht. Inschriftenprojekte in Dänemark, Schweden, Finnland, Lettland und Russland werden in Kurzberichten charakterisiert.
The main themes of the volume are: Visual Representations of Religious Concepts; Early Modern Epigraphic Collections; Genealogy and Princely Self-Presentation; Language and Prestige in Inscriptions, from 1517 until 1648; Death and Burial Culture; The Culture of Funerary Monuments in the Rhine-Main-Moselle-Region. Each of these themes is explored in an interdisciplinary pair of essays (epigraphic plus either historical, art historical or philological), in which the transition, around 1500, from the Late Medieval to the Early Modern periods is the main focus. In addition, the volume includes individual studies on the following: Inscriptions on Weapons and Armoury; Languages used in Inscriptions in England, 1300 to 1700; The Monuments of the Old Jewish Cemetery in Worms; The Adaptation of Antique rhetorical conventions of prince-pleasing. Finally, several brief reports describe ongoing epigraphic research projects in Denmark, Sweden, Finland, Latvia and Russia. English summaries of all contributions are included.
Kulturen am Rande Mesopotamiens: von West-Kleinasien bis zum Kaspischen Meer. Katalog der Sammlung der Abteilung "Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients" an der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt. Meyn, Wolfgang /Hrsg. v. Meyer, Jan-Waalke. 2009. 280 S., 190 sw. Abb. 29,7 x 21 cm. (Frankfurter Archäologische Schriften Band 8) Gb EUR 78,00 ISBN: 978-3-89500-670-8 L, Reichert
Faber, Andrea /Hoffmann, Adolf: Die Casa del Fauno in Pompeji (VI 12) 1. Stratigraphische Befunde der Ausgrabungen in den Jahren 1961 bis 1963 (von Andrea Faber) Bauhistorische Analyse (von Adolf Hoffmann). 2009. 340 S., 12 fb. Falttafeln als Beilage sowie einer DVD mit Bilddaten, 114 sw. Abb. 29,7 x 21 cm. (Archäologische Forschungen Band 25) Gb EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-650-0 L, Reichert
Die Casa del Fauno (VI 12) zählt zu den größten und am besten ausgestatteten Häusern der vom Vesuv verschütteten Stadt Pompeji. Ihre Freilegung und Erforschung reicht bis in das Jahr 1830 zurück. Stratigraphische Ausgrabungen unter den Böden des Hauses fanden in den Jahren 1961 und 1963 statt und brachten zahlreiche Funde und Befunde. Darüber hinaus wurde die späthellenistisch-frühkaiserzeitliche Architektur des Hauses ebenso wie die ältere Siedlungsgeschichte detailliert untersucht. Die integrierte Analyse zeigt eine Besiedlungsgeschichte ab dem späten 6. bzw. frühen 5. Jahrhundert v. Chr. und liefert differenzierte Daten zur Bauentwicklung des Hauses vom 2. Viertel des 2. Jahrhunderts v. Chr. bis in die Spätzeit der Stadt.
The Casa del Fauno (VI 12,2) is among the largest and most wellfurnished Pompeian houses buried by the eruption of Mount Vesuvius in 79 AD. This volume presents the results of excavations undertaken within and under the floors of the house, presenting a thorough architectural history of the building. Additionally, a large number of stratified finds allows for the reconstruction of Pompeii's settlement history as far back as the late 6th century BC
Raum - Landschaft - Territorium. Zur Konstruktion physischer Räume als nomadischer und sesshafter Lebensraum. Hrsg. v. Kath, Roxana /Rieger, Anna-Katharina. 2009. 316 S., 66 Fotos 24 x 17 cm. (Nomaden u. Sesshafte. SFB Differenz u. Integration. Wechselwirkung zw. nomadischen Band 11) Gb EUR 78,00 ISBN: 978-3-89500-656-2 L, Reichert
The essays collected in this volume discuss the construction, development and perception of spaces from an interdisciplinary perspective and demonstrate how they evolve into culturally or politically defined "areas," "landscapes" or "territories."
Verschiedene wissenschaftliche Disziplinen (Geographie, Alte Geschichte, Archäologie und Ethnologie) stellen sich in diesem Buch der Frage, wie der Mensch den ihn umgebenden natürlichen Raum erschließt, wahrnimmt und prägt und welche Unterschiede dabei bei nomadischen oder sesshaften Kulturen festzustellen sind. Physische Räume werden zu kulturell oder politisch abgrenzbaren Räumen, zu Landschaften und Territorien, was an Beispielen aus dem heutigen Sudan, aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum in klassischer Antike und Mittelalter und aus dem kaukasischen Steppenraum gezeigt wird.
Syrien und seine Nachbarn von der Spätantike bis in die islamische Zeit. Hrsg. v. Eichner, Ina /Tsamakda, Vasiliki. 2009. 308 S., 92 sw Abb., 20 Karten und Pläne, 15 Zeichnungen, 1 Tabelle auf 54 Tafeln 24 x 17 cm. (Spätantike - Frühes Christentum - Byzanz. B Band 25) Gb L. Reichert Verlag, Wiesbaden 2009. EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-674-6 L, Reichert
Der vorliegende Band enthält dreizehn Beiträge zu verschiedenen Aspekten der syrischen Architektur und Baudekoration, zu Malerei und christlichem Kult in Syrien wie auch zum Verhältnis Syriens zu Kilikien, Ägypten und Konstantinopel in byzantinischer bzw. islamischer Zeit. Das Spektrum der ausgewählten Themen ist breit gefasst und bietet einen Überblick über die aktuellen Syrien-Forschungen der byzantinischen Archäologie und Kunstgeschichte Deutschlands.
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Zwischen Euphrat und Rhein. Ergebnisse des Graduierten-Kollegs "Archäologische Analytik" an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt am Main. Falb, Christian /Hrsg. v. Meyer, Jan-Waalke. 2009. 312 S., 130 sw. Abb. 29,7 x 21 cm. (Frankfurter Archäologische Schriften Band 7) Gb EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-669-2 L, Reichert
Aus dem Inhalt:
Teil I
R. Mataloto, S. Estrela und C. Alves: Die kupferzeitlichen Befestigungen von São Pedro (Redondo, Mittlerer Alentejo, Portugal)
C. Blasco, C. Liesau, P. Ríos, J. F. Blanco, R. Aliaga, E. Moreno und A. Daza: Kupferzeitliche Siedlungsbestattungen mit Glockenbecher- und Prestigebeigaben aus dem Grabenwerk von El Camino de las Yeseras (San Fernando de Henares, Madrid). Untersuchungen zur Typologie des Grabritus und zu dessen sozialer Symbolik
V. H. Correia: Ein goldenes Pektoral aus Castro Marim (Distr. Faro, Protugal)
D. Marzoli und A. El Khayari: Mogador (Essaouira, Marokko) – Vorbericht über die Kampagnen 2006 und 2007
H. Marzoli, C. González Wagner, J. Suárez Padilla, D. P. Mielke, F. López Pardo, C. Leon Martín, H. Thiemeyer und M. Torres Ortiz: Vorbericht zu den deutsch-spanischen Ausgrabungen in der endbronzezeitlichen Siedlung von Los Castillejos de Alcorrín, Manilva (Prov. Málaga) 2006 und 2007
J. A. Martín Ruiz: La muerte en una colonia fenicia de occidente. Las necrópolis fenicias de Malaca
M. Koch: Noch einmal: Die „Großen Familien“ in Carthago Nova
J J. Cepeda Ocampo, J. M. Iglesias Gil, A. Ruiz Gutiérrez y F. Teichner: La determinación del perímetro urbano de Iuliobriga (Cantabria). Prospecciones geofísicas en el sector de La Llanuca
L. Berrocal-Rangel, M. Blech, A. Morillo Cerdán, G. Rodríguez Martín, A. Salguero Marín und M. Zarzalejos Prieto: Das frühkaiserzeitliche Votivdepot von San Pedro (Valencia del Ventoso)
B. Ruiz-Nicoli: Die Sammlungen römischer Kaiserporträts im Museo Arqueológico Nacional de Madrid
J. Passini: La Alacava, barrio alto de la Judería de Toledo
Teil II
K.-H. Golzio: Christian Ewert und die westislamische Architektur
F. Arnold: Einführung
A. León Muñoz y J. F. Murillo Redondo: El complejo civil tardoantiguo de Córdoba y su continuidad en al Alcázar Omeya
D. Sack: Resafa – Sergiupolis / Rusafat Hisam: Nuevos avances en la investigación
J. F. Murillo Redondo: la almunia de al-Rusafa en Córdoba
U. Siegel: Frühabbasidische Residenzbauten des Kalifen Harun ar-Rasid in ar-Raqqa/ar-Rsfiqa (Syrien)
F. Arnold, A. Canto García und A. Vallejo Triano: Das islamische Landgut ar-Rumaniya bei Córdoba
F. Giese-Vögeli: Die Moschee von Córdoba zwischen Ost und West
F. Valdés Fernández: La embajada de Otón I a Abd al-Rahman III y la influencia cultural de Constantinopla sobre Córdoba
Zahn, Peter: Die Inschriften der Stadt Nürnberg II. Die Inschriften der Friedhöfe St. Johannis, St. Rochusund Wöhrd in Nürnberg Teil 2 (1581-1608). 25.02.2009. ca. 908 S., 8 Tafeln mit Marken, 1 DVD 900 Abb. Kurztexte, 140 sw. Abb. 27 x 19 cm. (Dt. Inschr. Heidelb. Reihe Band 68) Gb EUR 98,00 ISBN: 978-3-89500-554-1 L, Reichert
Der Band setzt die Edition der Inschriften der 1518 außerhalb der Mauern Nürnbergs angelegten Begräbnisplätze fort. Er enthält 1617 Beschreibungen von Inschriften und Inschriftengruppen der Friedhöfe St. Johannis, St. Rochus (einschließlich deren Bauten) und der Vorstadt Wöhrd aus den Jahren 1582 bis 1608. Der Band schließt in der Nummernfolge an den ersten Teilband (DI 13) an, der die Inschriften bis 1580 beschreibt. Die Pause von mehr als 35 Jahren, in der zahlreiche neue Veröffentlichungen erschienen sind, macht auch eine Reihe von Ergänzungen zu Band I nötig. Insgesamt nennen die Texte, Kommentare und Register mehr als 4100 Personen, rund ein Sechstel der damaligen Einwohner Nürnbergs. In den Inschriften begegnen uns Handwerker, Krämer und Großkaufleute, Geistliche, Juristen, Ärzte, Amtsleute und Patrizier, Glaubensflüchtlinge aus Norditalien, den Niederlanden und Österreich, die ihre internationalen Handelsbeziehungen mitbringen. Die Epitaphien zeigen ein Abbild des materiellen und geistigen Lebens der Reichsstadt, deren reiche Zeugnisse innerhalb der Mauern durch den Bombenkrieg unwiderruflich vernichtet wurden.
Tierisch moralisch. Die Welt der Fabel in Orient und Okzident. Begleitschrift zur Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg vom 22. Februar bis 1. Juni 2009. Hrsg. v. Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg /Fansa, Mamoun. 2009. 316 S., durchgängig farbig, 292 fb. Abb. 24 x 20 cm. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-89500-663-0 L, Reichert
Die Fabel gehört zu den ältesten und am weitest verbreiteten Literaturgenres der Welt. Ihre Tradition reicht von den frühen Hochkulturen des Alten Orient bis in die global vernetzte Zivilisation des 21. Jahrhunderts. Die Gründe für diese ungewöhnliche Erfolgsgeschichte sind so vielfältig wie die Gestalten der Fabeln in den unterschiedlichen Kulturkreisen. Der unter Mitwirkung namhafter Fachgelehrter erarbeitete Band dokumentiert die Geschichte der Fabel von den ersten Aufzeichnungen auf sumerischen Keilschrifttäfelchen bis zu den mediengerechten Bearbeitungen unserer Zeit. Im Zentrum des Bandes stehen die wirkmächtigsten Fabelsammlungen des Orients und des Okzidents: Die antiken Fabeln der Aesopischen Tradition und die ursprünglich aus Indien stammende Fabelsammlung „Tantrakhayika“ oder „Pancatantra“, die in der arabischen Bearbeitung unter dem Titel „Kalila wa-Dimna“ weiteste Verbreitung im Orient wie in Europa fand. Nachgezeichnet werden anhand bedeutender Schrift- und Bilddokumente die verschlungenen Traditionswege der orientalischen und europäischen Fabeln. Erschlossen wird dabei die Welt der Fabel in einem zweifachen Sinne: Die fiktionale Welt, die sich in Bild und Text der Fabel darstellt, und die reale Welt, in der die Fabel produziert, publiziert und rezipiert wird. Neben erheblichen Differenzen zeigen sich allenthalben überraschende Parallelen in Literatur und Literaturbetrieb des Orients und des Okzidents.
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