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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Beiträge zur islamischen Kunst und Archäologie.Jahrbuch der Ernst-Herzfeld-Gesellschaft e.V.. Hrsg.: Ernst-Herzfeld-Gesellschaft e.V; Zusammengestellt von Korn, Lorenz; Heidenreich, Anja. 2012. 416 S. 273 Abb., 43 fb. Abb. 24x 17 cm. Gb. EUR 89,00. ISBN: 978-3-89500-835-1 L, Reichert
Ornament has always been regarded as a field in which Islamic Art has excelled. However, it can be debated whether ornamental treatment of surfaces can actually be seen as a typical feature of a particular culture. The papers given on a colloquium held by the Ernst Herzfeld Society for Islamic Art in 2009 deal with different aspects of ornament in Islamic cultures of the Near and Middle East, through all periods and through different media. Articles range from case studies to contributions on general questions on ornamental forms and their perception.
Ehrhardt, Wolfgang. Dekorations- und Wohnkontext. Beseitigung, Restaurierung, Verschmelzung und Konservierung von Wandbemalungen in den kampanischen Antikenstätten. 2012.336 S. 356 fb. Abb. 29 x 22 cm. Pb. EUR 39,00. ISBN: 978-3-89500-897-9 L, Reichert
1873 publiziert August Mau seine bahnbrechende Entdeckung, dass die Wandmalereien in den Häusern nicht aus den letzten zwanzig oder dreißig Jahren des 79 n. Chr. vom Vesuv verschütteten Pompejis stammten, sondern in einem Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren den Übergang von der späthellenistischen zur kaiserzeitlichen Wohnkultur dokumentieren. In der Folge wurden die Dekorationskontexte stilgerecht unterteilt. Nach den Gründen der Hausbesitzer, älteren, teilweise schon an die zweihundert Jahre alten Wandschmuck nicht durch modernen zu ersetzen, wurde bisher jedoch noch nicht gefragt. Die vorliegende Arbeit schließt diese Lücke durch eine mikrogeschichtliche Untersuchung des Kontexts und Umfelds der Verzierungen. Es lassen sich rationale Strategien herausschälen, gemäß derer antike Hausbesitzer einerseits ganze Räume oder nur bestimmte Wände neu in einer jüngeren, dann maßgebenden Malmode dekorieren ließen, andererseits vorhandene, ältere Wandverzierungen konservierten, restaurierten und/oder mit zeitgemäßen Dekorationspartien zu einem passend erscheinenden "Amalgam" verschmolzen.
Lampe, Jörg H.; Willing, Meike. Die Inschriften des Landkreises Holzminden. 2012. 200 Abb., sw.. 27 x 19 cm. Gb. EUR 62,00. ISBN: 978-3-89500-884-9 L, Reichert
Der Band umfasst die kommentierte Edition von 276 Inschriften des Landkreises Holzminden bis zum Jahr 1650. Aufgenommen sind nicht nur die im Original erhaltenen Inschriften, sondern auch diejenigen Inschriften, die nur noch in älteren Abschriften oder Abbildungen vorliegen. Die Anhänge umfassen Jahreszahlen und Initialen sowie Hausmarken und Meisterzeichen.
Die Inschriften spiegeln exemplarisch Formen hoch- und spätmittelalterlicher Frömmigkeit aus dem Zisterzienser-Kloster Amelungsborn wie aus Dorfkirchen. In den Blick gerät sodann, wie sich die Durchführung der Reformation im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel seit 1568 in Haus-, Bau- und Stifterinschriften niederschlägt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Selbstdarstellung des ländlichen Adels durch Bauten, Stiftungen und Grabdenkmäler. Außer spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Glockenwerkstätten geraten für Adel und Bürger tätige Bildhauerwerkstätten (Arend Robin und Ebert Wolf) in den Blick.
Die Einleitung des Bandes stellt Bezüge zwischen dem Inschriftenbestand und der Geschichte des Landkreises her und wertet die Inschriften und Inschriftengruppen unter mehreren Aspekten aus. Der daran anschließende Katalogteil bietet eine Wiedergabe der Texte unter Auflösung der Abkürzungen. Lateinische und die meisten niederdeutschen Texte werden übersetzt. Eine Beschreibung des jeweiligen Inschriftenträgers vermittelt einen Eindruck von dem Zusammenhang, in dem die Inschrift steht. Im Kommentar werden wichtige, die Inschrift oder den Inschriftenträger betreffende Fragestellungen erörtert. Zehn Register erschließen dem Leser den Katalogteil unter verschiedenen Gesichtspunkten. Ein ausführlicher Tafelteil ergänzt die Edition
Caucasus during the Mongol Period – Der Kaukasus in der Mongolenzeit. Hrsg.: Tubach, Jürgen; Vashalomidze, Sophia G.; Zimmer, Manfred. 2012. Englisch. 360 S., 14 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 88,00. ISBN: 978-3-89500-892-4 L, Reichert
The anthology takes a comparative approach to reconstructing the perceptions that the Armenians and Georgians developed of their Mongol conquerors in the 13th and 14th centuries. The focus lies on the perception of the historical outcomes of nomadic / sedentary interactions from the perspective of both the mundane and the clerical nobility. The Caucasus and its immediate sphere of influence as a whole will serve as the regional framework for our anthology.
The broad scope of historical sequences regarding the Mongol conquest of Armenia and Georgia and the Mongol domination in and over Armenia and Georgia will be dealt with, whereby the local idiosyncrasies of these events are of particular interest. This anthology is suitable for Scicientists of Oriental-, Asian- and Caucasus Studies
Fleischer, Robert; Schulz, Regine; Al-Salami, Mohammed Ali. Figurale Bronzen ägyptischer und griechisch-römischer Art vom Jabal al-‘Awd, Jemen (von Robert Fleischer und Regine Schulz)· Die Felsmalereien von Djarf al-Yahudi im zentraljemenitischen Hochland. Neuere Informationen zur Palastarchitektur im vorislamischen Arabien (von Mohammed Ali Al-Salami). 2012. 59 Abb., sw.. 31 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-89500-842-9 L, Reichert
Robert Fleischer - Regine Schulz: Figurale Bronzen ägyptischer und griechisch-römischer Art vom Jabal al-‘Awd, Jemen
1996 machte ein einheimischer Bauer knapp unterhalb des Gipfels des Jabal al-‘Awd im Jemen in einer Seehöhe von fast 3000 m Höhe durch Zufall einen umfangreichen Fund von antiken Bronzen, von dem heute leider nur mehr ein kleiner Teil greifbar ist. Schon früher waren hier bei Raubgrabungen immer wieder Antiken zutage gekommen. Der neue Fund war Anlass für die 1998 begonnenen Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Station Sanaa.
Auf dem Berggipfel befand sich eine befestigte Siedlung mit Stadttoren und einem Tempel, mit gepflasterten Straßen und Häusern aus vulkanischem Stein, die in den ersten drei Jahrhunderten unserer Zeitrechnung bestand und vermutlich von einfallenden Äthiopiern zerstört wurde. Die Bronzen stammen aus einem großen Bau, der durch sein Material, importierte Kalksteinblöcke, hervorgehoben war und wohl mehrere Obergeschosse besaß, aus denen sie vermutlich herabgestürzt sind. Es könnte sich um eine versteckte Lagerung von wertvollem Material nach Art der zahlreichen Schatzfunde aus dem Römerreich handeln, deren Inventar angesichts von feindlichen Bedrohungen zusammenkam, aber auch um die Beute von eigenen Plünderungszügen durch die Stadtbewohner.
Die Zusammensetzung der Bronzen ist sehr heterogen und schließt auch zahlreiche lokal südarabische Bronzen ein, die in vorliegender Arbeit nicht berücksichtigt werden und deren Veröffentlichung von anderer Seite erfolgen wird. Das hier vorgelegte Material umfasst importierte Bronzen aus Ägypten, möglicherweise Italien und anderen Gebieten des Mittelmeerraums, aber auch lokale Produkte, die unter Einfluss von dort entstanden sind und durch bestimmte technische Eigenheiten ihre südarabische Herkunft verraten. Zwei große, miteinander weitgehend übereinstimmende Frauenstatuetten wurden im Rahmen einer größeren Serie hergestellt, nach ihren Maßdifferenzen aber nicht aus ein und derselben Form gegossen. Hier stellt sich die Frage nach dem Ort der Produktion, wobei auch wandernde Kunsthandwerker in Frage kommen, die mit ihren Gussformen reisten. Zwei Bronzen, der ägyptische Sphinx und die Athenabüste, tragen südarabische Inschriften, die sie als Weihegaben ausweisen und mit ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung, aber auch mit ihrem Fundort nichts zu tun haben. Völlig aus dem Rahmen fällt die Gesichtsmaske eines römischen Reiterhelms, das einzige Exemplar dieser Gattung, das außerhalb der Grenzen des Römerreichs gefunden wurde.
Die Bronzen vom Jabal al-‘Awd, von denen leider nur noch ein sehr kleiner Teil zugänglich ist, stellen den größten und wichtigsten Fund seiner Art dar, der jemals auf der Arabischen Halbinsel gemacht wurde. Sie gelangten ab der Zeitenwende in den Jemen oder wurden dort hergestellt, nachdem unter Augustus die Seefahrt von Ägypten durch das Rote Meer nach Indien intensiviert worden war und sich Südarabien und der Mittelmeerraum so nahe gerückt waren wie nie zuvor.
Mohammed Ali al-Salami: Die Felsmalereien von Djarf al-Yahudi im zentraljemenitischen Hochland. Neue Informationen zur Palastarchitektur im vorislamischen Arabien
Der Artikel beschreibt die Architekturmalereien, die auf einem Felsüberhang in Djarf al-Yahudi, ungefähr 50 km östlich von Sanaa, gefunden wurden. Die Darstellung dieses großen Komplexes verschiedener Gebäude stammt aus der mittelsabäischen Zeit (1. Jahrhundert v. Chr. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) und zeigt neben kurzen Inschriften Graffitis von Tieren und Menschen. Die Malereien sind vornehmlich in den Farben schwarz, dunkelrot und weiß abgehalten.
Die Felsmalereien können in drei Bildteile untergliedert werden. Es finden sich mehrere mehrstöckige Gebäude, wahrscheinlich Paläste. Derartige monumentale Gebäude sind uns sowohl aus vorislamischen Inschriften als auch von Beschreibungen der spätislamischen Zeit bekannt (z. B. von al-Hamdani, 10. Jahrhundert n. Chr.); durch archäologische Ausgrabungen können sie jedoch bisher nur ungenügend erschlossen werden. Die detailreichen Illustrationen beschränken sich nicht nur auf die Gebäude selbst, sondern zeigen außerdem Statuen, Pflanzen und andere dekorative Elemente und stehen somit in überraschend enger Beziehung zu den schriftlichen Quellen. Es ist durchaus möglich, dass wir in den Felsmalereien von Djarf al-Yahudi eine Darstellung des Palastes Gumdan in Sanaa vor uns haben
Paddenberg, Dietlind. Die Funde der jungslawischen Feuchtbodensiedlung von Parchim-Löddigsee, Kr. Parchim, Mecklenburg-Vorpommern. 2012. 502 S. 64 Tafeln mit Strichzeichnungen, 125 fb. Karten auf 34 Tafeln, 1 Faltkarte als Beilage, Katalog auf CD-Rom, 24 Abb., sw.. 29 x 19 cm. Gb. EUR 59,80. ISBN: 978-3-89500-876-4 L, Reichert
Die jungslawische Handelssiedlung von Parchim-Löddigsee wurde von 1981 bis 1999 vollständig ausgegraben. Diese einmalige Forschungssituation ermöglichte es, die ca. 6.000 geborgenen Kleinfunde nicht nur typologisch, chronologisch und funktional, sondern auch räumlich, chorologisch und strukturell auszuwerten. Die sensationellen Erhaltungsbedingungen gewährten einen außergewöhnlichen Einblick in die Struktur eines so genannten „Zentralorts“ des 11./12. Jahrhunderts, der sich unter anderem durch eine massive Befestigung, die Anwesenheit einer Adelsschicht, ein weitreichendes Fernhandelsnetz, ausgewähltes Gewerbe und ein zentrales Heiligtum sowie eine völlig andersartige, spätmittelalterliche Nachfolgesiedlung auszeichnete.
Lang, Jörn. Mit Wissen geschmückt?. Zur bildlichen Rezeption griechischer Dichter und Denker in der römischen Lebenswelt. 2012. 278 S., 52 sw.u. 2 fb. Taf., 304 Abb., sw.. 32 x 23 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-846-7 L, Reichert
Der Kontakt zwischen griechischer und römischer Kultur bildete seit dem Ausgreifen Roms in den östlichen Mittelmeerraum im 2. Jahrhundert v. Chr. ein kontinuierliches Austauschverhältnis. Ein Aspekt dieses Gesamtphänomens ist die Rezeption griechischer Bildung und ihre visuelle Präsenz in der römischen Lebenswelt, die sich im Spannungsfeld zwischen inhaltlicher Erfassung und laienhaften Dilettierens bewegte.
Der Fokus der Untersuchung liegt auf Darstellungen en miniature, unter denen v.a. die geschnittene Steine eine herausragende Rolle spielen. Sie werden sowohl unter ikonographischen und typologischen als auch kulturgeschichtlichen Aspekten untersucht. Von zentraler Bedeutung sind dabei Fragen nach ihren Qualitäten als kulturelle Ausdrucksform von Vorstellungen griechischer Bildung in einer bildlichen Transformation des Diskurses um paideia.
Die Krise des 3 Jahrhunderts n. Chr. und das Gallische Sonderreich. Hrsg.: Fischer, Thomas. 2012. 432 S., 104 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,90. ISBN: 978-3-89500-889-4 L, Reichert
Der vorgelegte Band basiert auf einem Interdisziplinären Kolloquium des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln und des „Lehr- und Forschungszentrums für die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes“, welches die Untersuchung der regional durchaus unterschiedlichen krisenhaften Entwicklung des 3. Jahrhunderts an Rhein und Donau und deren Auswirkung, die letztlich zur Formierung des „Gallischen Sonderreichs“ führte, zum Ziel hatte. Altphilologen, Althistoriker und Archäologen präsentieren und diskutieren ausgewählte Aspekte des Themas in aktueller Form.
Conflicting Narratives: War, Trauma and Memory in Iraqi Culture. Hrsg.: Milich, Stephan; Pannewick, Friederike; Tramontini, Leslie. 2012. Engl. 24,0 x 17,0 cm. Gb. EUR 69,00. ISBN: 978-3-89500-806-1 L, Reichert
This volume deals with the Iraqi cultural production under and after Baathist rule, a research field which, in comparison to Iraqi history and politics, has attracted relatively scant scholarly attention. The contributors depict the impact of dictatorship, sanctions, and successive wars on Iraqi culture, analyze the predominant narratives and counter-narratives in Iraqi culture, as well as considering the effect of the demographic shift to exile and diaspora. Further contributions deal with the fragmentation of Iraq’s political culture and artistic representations of diverse identities and historical memories. And last but by no means least, the volume asks how the strategies of those intellectuals who supported and legitimized official politics during the Baathist rule can be approached and studied critically with a view to gaining a better understanding of how official culture functioned.
Bock, Bettina; Zeilfelder, Susanne; Ziegler, Sabine. Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext (DWEE). Der Mensch in Natur und Kultur. Band 1: Der Mensch und sein Körper. Hrsg.: Lühr, Rosemarie. 2012. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. " ISBN: 978-3-89500-793-4 L, Reichert
Tombrägel, Martin. Die republikanischen Otiumvillen von Tivoli.. 2012. 259 S. 139 sw. Abb. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-89500-875-7 L, Reichert
Die Umgebung der latinischen Landstadt Tibur (Tivoli) war einer der zentralen Schauplätze der römischen Villenkultur der republikanischen Zeit. In den Sommermonaten suchten die Senatoren die kühle Atmosphäre der tiburtinischen Abhänge, um der Enge und Hitze Roms zu entfliehen. Im vorliegenden Buch setzt sich Martin Tombrägel mit der architektonischen Genese der frühesten römischen Otiumvillen am Standort Tivoli auseinander. Seit dem frühen 2. Jahrhundert v. Chr. entstanden hier eine Reihe von gewaltigen Luxusresidenzen, die mit den Mitteln der neuen Caementicium-Bautechnik aufregende architektonische Entwürfe verwirklichten. Neben einer umfassenden architekturhistorischen Analyse wird auch Einblick in die sozio-historischen Hintergründe für die Entstehung dieser faszinierenden Bauform gewährt.
Lipps, JohanneS. Die Basilica Aemilia am Forum Romanum. Der kaiserzeitliche Bau und seine Ornamentik.Palilia (Band 24). 2011. 252 S. 161 Abb. , sw. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-89500-870-2 L, Reichert
Die Basilica Aemilia am Forum Romanum gehört aufgrund ihrer Lage, Größe und Ausstattung zu den bedeutendsten Bauwerken des antiken Roms. Im Vergleich zu den meisten anderen Bauten ist sie besonders gut erhalten, aber dennoch nur schlecht erforscht. Für den vorliegenden Band wurden die erhaltenen Teile des kaiserzeitlichen Baus gesammelt und dokumentiert. Auf dieser Grundlage gelingen eine in Teilen sehr detaillierte Rekonstruktion des Baus, seiner Entstehung und seiner Geschichte. Besonderes Augenmerk wird auf den Einsatz und Bedeutungsgehalt der Bauornamentik gelegt, die vor allem in Hinblick auf die Raumnutzung und den städtebaulichen Kontext verstanden wird.
Gehn, Ulrich. Ehrenstatuen in der Spätantike. Chlamydati und Togati. Spätantike - Frühes Christentum - Byzanz. Kunst im ersten Jahrtausend. Reihe B: Studien und Perspektiven (Band). 2011. 600 S. 270 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-861-0 L, Reichert
Ehrenstatuen, konstitutiver Bestandteil der antiken, insbesondere der römischen Stadtkultur und ein ausnehmend konservatives Medium der Selbstdarstellung der gesellschaftlichen Eliten, erfahren in der Spätantike (spätes 3. bis 6. Jahrhundert) einige auffällige Veränderungen. Sie zeigen die Geehrten in zwei bis dahin nicht gekannten Erscheinungsbildern, gekleidet in die Chlamys, einen militärischen Mantel, oder in eine vorher unbekannte Variante der Toga, des traditionellen römischen Bürgergewandes; zudem werden für die zugehörigen Inschriften und die Porträtköpfe neuartige Formen entwickelt. Die Arbeit interpretiert diese Neuerungen aus den gesellschaftlichen, politischen und administrativen Veränderungen heraus, die seit der Tetrarchie die Struktur der römischen Oberschichten umgestalteten und neue Repräsentationsmuster erforderlich machten.
Paul, Martina. Fibeln und Gürtelzubehör der späten römischen Kaiserzeit aus Augusta Vindelicum/Augsburg. Münchner Beiträge zur Provinzialrömischen Archäologie (Band 3). 2011. 168 S. 52 Abb. 30 x 21 cm. Gb.EUR 38,00. ISBN: 978-3-89500-783-5 L, Reichert
Erstmals wird der umfangreiche, vielfältige Bestand an spätrömischen Fibeln und Gürtelzubehör des 4. und der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts aus „Augusta Vindelicum“/Augsburg, der Hauptstadt der Provinz Raetia Secunda, dokumentiert und einer antiquarisch-chronologischen Analyse unterzogen; untersucht werden auch die Kontexte und die Verbreitung im Stadtgebiet. Die Träger der so genannten Zwiebelknoffibeln und der verschiedensten Gürtelbestandteile waren vorwiegend Beamte und Soldaten des spätrömischen Heeres. Die Funde bilden eine aussagekräftige Referenzgruppe für die Alpen- und Donauprovinzen, zudem liefern sie wichtige Hinweise für die Präsenz der römischen Verwaltung und des Militärs in Augsburg bis ins zweite Viertel oder gegen Mitte des 5. Jahrhunderts.
Roesler, Ulrike. Frühe Quellen zum buddhistischen Stufenweg in Tibet. Indische und tibetische Traditionen im »dPe chos« des Po-to-ba Rin-chen-gsal.Monographien zur Indischen Archäologie, Kunst und Philologie (Band 20). 2011. 740 S. 5 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb.EUR 69,00. ISBN: 978-3-89500-724-8 L, Reichert
Die tibetische Kultur erlebte im 11. und 12. Jahrhundert zahlreiche Neuerungen: Der Buddhismus fasste auf dem tibetischen Hochland Fuß und es entstanden die großen Schulrichtungen. Gleichzeitig schufen tibetische Buddhisten wichtige Genres der buddhistischen Literatur. Auch der Dharma in Beispielen des Po-to-ba Rin-chen-gsal, ein frühes Werk über den „Stufenweg zur Erleuchtung“ (lam rim), entstand in dieser Zeit. Er kombiniert Elemente des indischen Buddhismus mit einheimischen tibetischen, wie z.B. Anekdoten, Sprichwörtern und Zeugnissen über Po-to-bas Zeitgenossen und stellt damit eine kulturhistorisch hochinteressante Quelle dieser Epoche dar. Die Monographie bietet eine ausführliche Einführung in den geistesgeschichtlichen Kontext sowie die Erstübersetzung des „Dharma in Beispielen“ in eine westliche Sprache.
Wander, Steven H. The Joshua Roll. 2011. Engl. 224 S. 44 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-854-2 L, Reichert
The “Joshua Roll” (Rome, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. gr. 431), a tenth-century illuminated scroll of the first half of the Old Testament book of Joshua, is among the finest examples of Byzantine book illumination. Previously overlooked, the texts accompanying the pictures along with other primary sources explain the miniatures. A critical edition of the Greek with English translation shows how elegantly and accurately the artist illustrated the epic story of Joshua’s conquest of the Promised Land. Details of iconography and style suggest that the Joshua Roll is the copy of a cartoon for a triumphal column, which likely was intended to honor the exploits of Basil “the Bastard”, chamberlain or chief minister of four emperors, Constantine VII, Nicephorus Phocas, John Tzimisces and the young Basil II.
Madrider Mitteilungen. Hrsg.: Deutsches Archäologisches Institut. Madrid. Madrider Mitteilungen (Band 52). 2011. 604 S. 23 sw. Taf., 21 fb. Taf. weiteren Abb. , 189 Abb. , sw. 26 x 19 cm. Gb.EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-825-2 L, Reichert
People from the Dessert.Pre-Islamic Arabs in History and Culture.Hrsg.: Al Jallad, Nader. Textualia. Jews, Christians and Muslims through their texts (Band 2). 2011. Engl. 208 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-872-6 L, Reichert
Krise und Wandel.Süditalien im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. Internationaler Kongress anlässlich des 65. Geburtstages von Dieter MertenS. Hrsg.: Neudecker, Richard. Palilia (Band 23). 2011. 212 S. 139 Abb. , sw. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-89500-865-8 L, Reichert
Sizilien und Unteritalien waren im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. der Schauplatz fast ununterbrochener Auseinandersetzungen zwischen indigener Bevölkerung, griechischstämmigen Siedlern, punischen Kolonisatoren und römischen Eroberern. Ihre Städte und Siedlungen bieten deshalb ein hohes Potenzial, wenn die kulturellen und ökonomischen Auswirkungen solcher politischer und militärischer Krisen erforscht werden sollen. Das Buch präsentiert ausgewählte Beiträge zu einem internationalen Kongress, der das von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Forschungsprogramm „Italische Kulturen vom 7. bis 3. Jahrhundert v. Chr. in Süditalien und Sizilien“ eröffnete. Sowohl in Überblicken als auch anhand von Neufunden werden urbanistische Konzepte und wirtschaftliche Produktivität vorgestellt und analysiert.
Oepen, Alexis. Villa und christlicher Kult auf der Iberischen Halbinsel in Spätantike und Westgotenzeit. Spätantike - Frühes Christentum - Byzanz. Kunst im ersten Jahrtausend. Reihe B: Studien und Perspektiven (Band). 2011. 672 S. 100 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-89500-857-3 L, Reichert
Jenseits der urbanen Zentren, die bisher stärker im Fokus der Forschung lagen, werden einschlägige Komplexe spätantiker und westgotenzeitlicher Villenanlagen im ländlichen Bereich der gesamten Iberischen Halbinsel unter dem Aspekt der Christianisierung untersucht. Es gelingt ein differenzierter Überblick über die unterschiedlichen Formen der Etablierung von christlichem Kult im Umfeld spätantiker und frühmittelalterlicher Landsitze. Dabei gibt erst die Existenz von Altären, Taufpiscinen und liturgischem Mobiliar auf den Landgütern der potentiores einen eindeutigen Hinweis auf eine christliche Kultnutzung. Gleichzeitig behandelt die Untersuchung dieser Kirchenstiftungen auf privatem Grund, die in der älteren Forschung als "Eigenkirchen" bezeichnet werden, das Problem der kirchenrechtlichen Verfasstheit solcher Kultbauten im Umfeld ökonomisch autarker Güter, wobei die Zielsetzungen des spätantiken Stifterwesens in einem klaren Gegensatz zu den Interessen der Amtskirche stehen.
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