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Scheidegger & Spiess

 
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Kleines Handbuch der Druckgrafik. Hrsg.: Jaquier, Camille; Rodari, Florian. 2019. 192 S. 100 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-638-2 Scheidegger & Spiess
Dreissig Jahre nach seiner Eröffnung im Musée Jenisch Vevey präsentiert das Cabinet cantonal des estampes des Kantons Waadt mit der Ausstellung Rien que pour vos yeux # 2. Die schönsten Drucke der Sammlungen fast zweihundert ausgewählte Werke von der Renaissance bis heute. Aus diesem Anlass erscheint dieses Begleitbuch als Pendant zum sehr erfolgreichen Kleinen Handbuch der Zeichnungskunst von 2017.
Die verschiedenen Verfahren – Relief-, Tief- oder Flachdruck – werden darin anhand der Meisterwerke von Dürer, Goltzius, de Saint-Phalle, Rembrandt, Castiglione, Gaugin, Tiepolo, Canaletto, Goya, Corot, Bonnard, Munch, Vuillard, Picasso, Raetz und vielen anderen beschrieben und illustriert. Mehrere Essays analysieren die Eigenschaften des Druckbildes, die Bedeutung der Drucke in ihren jeweiligen historischen Kontexten und die künstlerischen Herausforderungen. Das praktische und handliche Buch bietet sowohl dem Neuling wie der Kennerin vertiefte Einblicke in die Besonderheiten des Druckmediums – vom Holzschnitt über die Radierung bis zum Siebdruck.
Bruno Gasser. Private View – Werke in privaten Sammlungen. Hrsg.: Gasser, Regula; Beitr.: Wirth, Iwan; Fotos von Bühler, Martin P.; Baumann, Marcel. 2019. 296 S. 200 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-636-8 Scheidegger & Spiess
Das Werk des Basler Künstlers Bruno Gasser (1947–2010) kreiste unablässig um das Thema Gras. An diesem vermeintlich unspektakulären Stück Natur untersuchte Gasser die Wirkung von Farben, Licht und Schatten. In seiner beständigen Auseinandersetzung mit Gras entwickelte Gasser sein Werk unabhängig von Modeströmungen: Die Grasmalerei wurde zu seiner Handschrift.
In dieser einmaligen Monografie zeigen die Fotografen Martin P. Bühler und Marcel Baumann Gassers Werk aus ganz besonderen Blickwinkeln. Sie zogen von Haus zu Haus, besuchten die Käufer von Gassers Werken – manchmal sogar in Begleitung des Künstlers – und fotografierten die Gemälde dort in ihrem spezifischen Kontext.
Jan Groover, Photographer. Laboratory of Forms. Hrsg.: Franck, Tatyana; Beitr.: Boice, Bruce; Delcambre Hirsch, Emilie; Franck, Tatyana; Frèches, Paul; Hermanson Meister, Sarah; Maynés Tolosa, Paul. 2019. Engl. 176 S. 133 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-838-6 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch offeriert eine Entdeckung: Erstmals betrachtet eine umfassende Monografie das gesamte Schaffen der Künstlerin Jan Groover (1943–2012), von den Anfängen als Autodidaktin bis zu ihren letzten Jahren, die sie in Westfrankreich verbrachte. Essays über Leben, Werk und Bedeutung der amerikanischen Künstlerin werden ergänzt durch einen berührenden Beitrag ihres Ehemanns, des französischen Malers und Kunstkritikers Bruce Boice. Groover bildete sich zunächst am New Yorker Pratt Institute und an der Ohio State University in Columbus als Malerin und Zeichnerin aus. In den 1970er-Jahren wandte sie sich der Fotografie zu, blieb jedoch ihrer bildnerischen Herkunft immer treu. Sie entwickelte eine eigene ästhetische Haltung, in der sie die beiden Disziplinen miteinander verschmelzen liess. Groover wurde berühmt für ihre im Studio sorgfältig komponierten Stillleben. In ihrem Spätwerk experimentierte sie mit alten Fototechniken wie Platindruck und mit Grossformatkameras des frühen 20. Jahrhunderts.
From Poland with Love. Letters to Harald Szeemann. Rottenberg, Anda. 2019. Engl. 208 S. 100 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-842-3 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch besteht aus einer Reihe fiktiver Briefe an den legendären Ausstellungsmacher Harald Szeemann (1933–2005), die von der polnischen Kuratorin und Kunstkritikerin Anda Rottenberg zwischen Mai 2017 und Mai 2018 verfasst wurden. Darin analysiert die Autorin die Arbeit von Kuratoren und zeigt Verbindungen und Referenzen in der Kunstgeschichte auf. Sie hinterfragt die Position von Künstlerinnen im östlichen und westlichen Kanon und ermutigt so individuelle Lesarten. Die Briefe sind Ausdruck einer einzigartigen Form der Rhetorik, die sowohl Fragen als auch polemische Urteile aufnimmt, um individuelle Meinung und objektives Wissen zu einer persönlichen Geschichte zu verschmelzen.
Dies ist die erste Publikation der viel beachteten Museumsneugründung Muzeum Susch im Engadin, einer Initiative der polnischen Unternehmerin und Kunstsammlerin Grażyna Kulczyk.
Maske. In der Kunst der Gegenwart. Hrsg.: Schuppli, Madeleine; Beitr.: Afschar, Yasmin; Berndt, Daniel; Butler, Emily; Chang, Wendy; Fischer, Peter; Hoffmann, Claire; Kaeser, Olivier; Kliege, Melitta; Lencses, Leo; Nievers, Lena; Sareen, Hermant; Scheller, Jörg; Schuppli, Madeleine. 2019. Dtsch.; Engl. 304 S. 260 fb. Abb. 33 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-645-0 Scheidegger & Spiess
Bei Masken denken wir an Fasnacht, an afrikanische Stammesriten oder Totenmasken, an Theater und Mode, aber auch an Rollenspiele, Verhüllung und Schutz. Masken zählen zu den ältesten und zugleich umstrittensten Gegenständen der menschlichen Kulturgeschichte. Dieses Buch spürt der Maske im gegenwärtigen Kunstschaffen nach. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler interessieren sich nicht nur für die Maske als Objekt, sondern insbesondere für ihre gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Bedeutungen.
Der Band zeigt mit reichhaltigem Bildmaterial und Kurztexten zu den ausgestellten Werken den jeweiligen Zugang der Kunstschaffenden zum breiten Themenfeld der Maske. Zwei einführende Essays beleuchten die Aktualität der Maske sowie deren Vorgeschichte in der Kunst.
Charlotte Perriand. Complete Works / Complete Works. Volume 4: 1969–1999. Barsac, Jacques. Einleitung von Perrot, Michelle. 2019. Engl. 528 S. 750 meist fb. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 120,00. CHF 120,00 ISBN: 978-3-85881-778-5 Scheidegger & Spiess
Der vierte und letzte Band der bisher ausführlichsten Monografie über die herausragende französische Designerin Charlotte Perriand umfasst die Jahre 1968 bis 1999. Im Zentrum stehen ihre umfassenden Arbeiten in den neuen Wintersportorten Les Arcs in den Savoyer Alpen. Perriand – eine Pionierin der bioklimatischen Architektur – war nicht nur für die städtebauliche und architektonische Konzeption der zwei Siedlungen Arc 1600 und Arc 1800 verantwortlich, sondern gestaltete für über 4500 Appartements auch die Inneneinrichtungen und Ausstattungen bis hin zum Kaffeelöffel. Dieses sowohl im Umfang wie auch in der Bearbeitungstiefe aussergewöhnliche Projekt bildet den Höhepunkt von Perriands jahrelangen Recherchen über alpines Wohnen im Einklang mit der Natur.
Ausserdem werden ihre letzten Projekte – meist Wohnungen und Kunsträume – zwischen Paris und Tokyo vorgestellt, mit denen sie nochmals die Grenzen einer spezifischen und kultivierten Lebenskunst auslotete. Das Buch schliesst mit einigen ausführlichen Würdigungen der über sieben Jahrzehnte reichenden Schaffensspanne Charlotte Perriands, in der sich die visionäre Kraft dieser aussergewöhnlichen Frau auf vielfältigste Weise manifestiert.
Rien que pour vos yeux # 2. Petit traité des techniques de l’estampe. Hrsg.: Jaquier, Camille; Rodari, Florian. 2019. Franz. 192 S. 100 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-832-4 Scheidegger & Spiess
Dreissig Jahre nach seiner Eröffnung im Musée Jenisch Vevey präsentiert das Cabinet cantonal des estampes des Kantons Waadt mit der Ausstellung Rien que pour vos yeux # 2. Die schönsten Drucke der Sammlungen fast zweihundert ausgewählte Werke von der Renaissance bis heute. Aus diesem Anlass erscheint dieses Begleitbuch als Pendant zum sehr erfolgreichen Kleinen Handbuch der Zeichnungskunst von 2017.
Die verschiedenen Verfahren – Relief-, Tief- oder Flachdruck – werden darin anhand der Meisterwerke von Dürer, Goltzius, de Saint-Phalle, Rembrandt, Castiglione, Gaugin, Tiepolo, Canaletto, Goya, Corot, Bonnard, Munch, Vuillard, Picasso, Raetz und vielen anderen beschrieben und illustriert. Mehrere Essays analysieren die Eigenschaften des Druckbildes, die Bedeutung der Drucke in ihren jeweiligen historischen Kontexten und die künstlerischen Herausforderungen. Das praktische und handliche Buch bietet sowohl dem Neuling wie der Kennerin vertiefte Einblicke in die Besonderheiten des Druckmediums – vom Holzschnitt über die Radierung bis zum Siebdruck.
Nives Widauer. Villa Nix. Hrsg.: Messmer, Dorothee; Herlach, Katja; Hoffmann, Claire; Beitr.: Christinger, Damian; Fahrländer, Basil; Fellner, Sabine; Herlach, Katja; Hoffmann, Claire; Widauer, Nives; Koeberle, Susanna; Laks, Deborah; Messmer, Dorothee; Steinmann, Stefanie. 2019. Dtsch.; Engl. 192 S. 102 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-659-7 Scheidegger & Spiess
«Nives Widauer: Villa Nix» bietet einen Überblick des drei Jahrzehnte umfassenden Schaffens dieser wichtigen Protagonistin der Schweizer Gegenwartskunst. Wie der Titel schon anklingen lässt, hat Widauer mit der «Villa Nix» ein imaginäres Heim für ihre Kunst erschaffen. Anspielend auf ihren Künstlernamen – Nix und Nives sind Variationen des lateinischen Begriffs für Schnee – lässt das Buch die Leserinnen und Leser in die Vorstellungswelten der Künstlerin eintauchen und ihre Installationen und Werke erkunden. In den Räumen, die dem Buch sein Gerüst verleihen, hat Nives ausgewählte Werke zu stimmungsvollen Arrangements zusammengestellt. So wird jedes dieser Buch-Zimmer zu einem Ort der Erinnerung, mit den ihm spezifischen historischen und kulturellen Konnotationen. Einleitende Texte und Gespräche reflektieren den Charakter der Räume und die ihnen innewohnende Kunst.
Doomed Paradise. Die letzten Penan im Regenwald von Borneo. Wüthrich, Tomas. Beitr.: Straumann, Lukas; Mackenzie, Ian; Übersetzt von Lartz, Elke; Fotos von Wüthrich, Tomas. 2019. Engl.; Dtsch. 160 S. 120 fb. Abb. 30 x 26 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-642-9 Scheidegger & Spiess
Seit 2014 dokumentiert der Fotograf Tomas Wüthrich den Alltag und die Kultur der Penan. Das ursprünglich nomadisch im Dschungel von Sarawak auf Borneo lebende Volk ist von der illegalen Abholzung des Regenwalds bedroht. Die Penan wurden in den 1980er-Jahren durch den Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser erstmals international wahrgenommen. Manser engagierte sich jahrelang mit Leidenschaft für die indigene Bevölkerung und wird seit Mai 2000 in Malaysia vermisst; 2005 wurde er für verschollen erklärt. «Doomed Paradise» erscheint im Vorfeld dieses zwanzigsten Jahrestags und zeichnet ein differenziertes Bild des heutigen Lebens der Penan. Begleitet werden Tomas Wüthrichs eindrückliche Farbfotografien von Texten zweier der profundesten Kenner der Penan: Der kanadische Linguist Ian Mackenzie, der ihre Sprache und Mythen untersucht, gibt Einblick in ihr Denken und Fühlen. Der Geschäftsführer des Bruno Manser Fonds, Lukas Straumann, ordnet ihre aktuelle Situation (wirtschafts-) politisch ein und verschafft einen Überblick über ihre jüngste Geschichte.
Matisse – Metamorphosen. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Gianfreda, Sandra; Grammont, Claudine; Kondo, Gaku; Küster, Bärbel; McBreen, Ellen. 2019. 232 S. 220 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-650-4 Scheidegger & Spiess
Henri Matisse (1869–1954) ist als revolutionärer Maler und Erfinder der Papiers découpés berühmt. Seine plastischen Arbeiten standen lange Zeit im Schatten seines malerischen Werks. Dabei stellen die vier Bronzereliefs Rückenakt I–IV nicht nur sein plastisches Hauptwerk, sondern auch einen Meilenstein in der Skulptur der Moderne dar. Ausgehend von einer naturalistisch anmutenden Gestaltung abstrahierte Matisse seine Figuren immer stärker bis hin zu einer radikalen Stilisierung. Dabei hielt er die entscheidenden «Zustände» als eigenständige Plastiken fest und führt uns so seinen Schaffensprozess vor Augen.
Dieser Prozess der Verwandlung findet Parallelen in seinem malerischen und zeichnerischen Werk. Das Buch setzt diese Metamorphose und Rückkoppelung erstmals zueinander in Beziehung. Matisse‘ unterschiedliche lnspirationsquellen — Aktfotografien, afrikanische und antike Vorbilder - sowie Fotografien, die den Künstler als Bildhauer zeigen, runden die Darstellung ab und präsentieren den französischen Meister von einer unbekannteren Seite.
Matisse – Metamorphosis. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Gianfreda, Sandra; Grammont, Claudine; Kondo, Gaku; Küster, Bärbel; McBreen, Ellen. 2019. Engl. 232 S. 220 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-836-2 Scheidegger & Spiess
Matisse – Métamorphoses. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Gianfreda, Sandra; Grammont, Claudine; Kondo, Gaku; Küster, Bärbel; McBreen, Ellen. 2019. Franz. 232 S. 220 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-840-9 Scheidegger & Spiess
Public Arp. Hans Arp – Architekturbezogene Arbeiten. Hrsg.: Martinoli, Simona; Scotti, Roland; Beitr.: Baur, Simon; Brentini, Fabrizio; Koella, Rudolf; Krupp, Walburga; Martinoli, Simona; Poley, Stefanie; Steinkamp, Maike. 2019. 176 S. 100 meist fb. Abb. 26 x 20 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-652-8 Scheidegger & Spiess
In seinem Spätwerk nach 1945 schuf der Künstler Hans Arp (1886–1966) einige bemerkenswerte Werke, die im Zusammenhang mit architektonischen Vorhaben stehen. So gestaltete er etwa Wandreliefs für das von Walter Gropius entworfene Harvard Graduate Center und das Pariser UNESCO-Gebäude von Marcel Breuer, Pier Luigi Nervi und Bernard Zehrfuss. Hinzu kommen monumentale Skulpturen, die in einer engen Zusammenarbeit mit dem Basler Architekten Hermann Baur entstanden: Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Bausteinsäule im Hof der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel.
Bis anhin fand Hans Arps architekturbezogenes Werk kaum Beachtung; diese Lücke schliesst nun dieses erste, reich illustrierte Buch zum Thema, das im Zusammenhang mit einer Ausstellung im Kunstmuseum Appenzell erscheint. Mehr als ein Dutzend Arbeiten werden darin ausführlich mit Bildern und Texten vorgestellt. Namhafte Autorinnen und Autoren beleuchten in wissenschaftlichen Essays den weiteren Kontext dieses spezifischen Werks und vertiefen besondere Aspekte einzelner Arbeiten.
United by AIDS. An Anthology on Art in Response to HIV / AIDS. Hrsg.: Gygax, Raphael; Munder, Heike; Beitr.: Crimp, Douglas; Düttmann, Alexander García; Gygax, Raphael; Himmer, Elsa; Kerr, Ted; Lebovici, Elisabeth; Ritter, Nurja. 2019. Engl. 248 S. 50 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-839-3 Scheidegger & Spiess
Die Immunschwächekrankheit AIDS hinterliess tiefe Spuren in der Gesellschaft. Eine Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst setzt sich mit den facettenreichen und vielschichtigen Zusammenhängen zwischen Kunst und HIV/AIDS von den 1980er-Jahren bis heute auseinander. Das Lesebuch thematisiert nicht nur die verschwommenen Grenzen von Kunstproduktion und Aktivismus in Bezug auf HIV/AIDS, sondern auch jene Künstlerinnen und Künstler, die diesen (kunsthistorischen) Diskurs bis heute bestimmen. Das Buch versammelt neben einem Bildteil und Kurztexten zu den in der Ausstellung vertretenen Kunstschaffenden historische wie auch gegenwärtige Stimmen. Texte von Douglas Crimp, Alexander García Düttmann, Raphael Gygax, Elsa Himmer, Ted Kerr, Elisabeth Lebovici und Nurja Ritter öffnen einen weiten Horizont hinsichtlich der Diskussionen um AIDS und der gesellschaftlichen Konfrontation mit der Krankheit.
Agnes Barmettler. Hrsg.: Barmettler, Agnes; Bieder, Patricia; Beitr.: Bieder, Patricia; Hiltbrunner, Michael; Schmid, Anka; Schmid, Rosemarie. 2019. 152 S. 80 meist fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-625-2 Scheidegger & Spiess
Agnes Barmettler gehört in den 1970er- und 1980er-Jahren zu den bedeutenden Künstlerinnen der Schweiz. In diesen Jahrzehnten entstehen zahlreiche Gemälde und Arbeiten auf Papier von grossem Ausdruck und existenzieller Tiefe. Zu ihren wichtigen Inspirationsquellen zählt die symbolreiche Bildwelt der indigenen Hopi in Arizona, die Agnes Barmettler mehrmals besucht hat. Seit den 1990er-Jahren beschäftigt sich die Künstlerin vor allem mit dem Labyrinth als Kulturform und gestaltet Labyrinthe im öffentlichen Raum: So wie sie darin Menschen zusammenführt, so «begreift» Agnes Barmettler mittels Pinsel und Stift das Menschsein in der Welt.
Die erste Monografie über Agnes Barmettler erlaubt einen breiten Überblick über ihr künstlerisches Schaffen. Sie umfasst Arbeiten von den 1970er-Jahren bis heute und festigt sowohl die Bedeutung ihrer Rolle als Pionierin wie auch ihre Position als wichtige Künstlerpersönlichkeit.
111 Jahre Hotel Waldhaus Sils. Hrsg.: Kienberger, Urs; Beitr.: Kienberger, Rolf; Kienberger, Urs; Willi, Andrin C. 2019. 344 S. 67 fb. u. 83 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-634-4 Scheidegger & Spiess
Kenner wissen, dass das «Grand Budapest Hotel» des Filmregisseurs Wes Anderson ein Pendant in der Realität hat: das Hotel Waldhaus Sils. Als eine Ikone der Schweizer Hotellerie, hoch über dem Dorf Sils thronend, überblickt es die bezaubernde Landschaft der Oberengadiner Seen und ihrer Wälder. Der besondere Charme des Hauses zeigt sich nicht nur in der einzigartigen Kombination von Belle-Époque-Architektur mit zeitgenössischem Komfort, sondern auch und vor allem in der Tatsache, dass das Haus seit seiner glanzvollen Eröffnung 1908 ein Familienbetrieb geblieben ist.
«111 Jahre Hotel Waldhaus Sils» spannt den Bogen über mehr als ein Jahrhundert im «Leben» eines Hotels, mit all seinen kleinen und grossen Geschichten, die sich darin abgespielt haben. Kurze Essays über die Historie des Hotels, Porträts einiger Mitglieder der Besitzerfamilie und Gespräche mit Persönlichkeiten, die sie gut kannten, werden von historischen und aktuellen Fotografien begleitet. Das Buch bietet somit einen faszinierenden Einblick in ein Haus, in dem die Hoteliers und ihre Gäste gemeinsam eine einmalige Verbindung von Luxus und Bescheidenheit, historischer grandeur und spielerischem Humor sowie unauffälliger Professionalität und unerwartetem Eigensinn geschaffen haben.
ISBN 978-3-85881-831-7 Englisch erscheint Herbst 2019
ISBN 978-3-85881-841-6 Französisch erscheint Herbst 2019
Die Kunstsammlung des Kantons Zürich. Mehr als nur der Schönheit verpflichtet. Frauenfelder, Kathrin. Hrsg.: Baudirektion des Kantons Zürich, Hochbauamt. 2019. 224 S. 208 fb. Abb. 28x 20 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-618-4 Scheidegger & Spiess
Die Kunstsammlung des Kantons Zürich blickt auf eine lange Geschichte zurück: Zu ihren ältesten Werken zählen die Standestafel von Hans Asper oder die Fischtafeln von Johann Melchior Füssli aus dem 16. respektive dem 18. Jahrhundert. Zum eigentlichen Kunstsammler entwickelte sich der Kanton Zürich jedoch nur langsam. Die Autorin zeichnet erstmals die wichtigsten Etappen in der Entwicklung der Kunstsammlung nach. Anhand ausgewählter Werke zeigt sie auf, was die Sammlung als Chronistin des gesellschaftlichen Gedächtnisses zur Identitätsbildung beiträgt. Dabei entpuppt sich die öffentliche Kunstsammlung als einzigartiges Dokument des regionalen Kunstschaffens.
Willy Reber. Lichtblicke. Zeichnungen, Aquarelle, Collagen. Hrsg.: Willy Reber Stiftung, Valbella; Beitr.: Magnaguagno, Guido. 2019. 152 S. 172 meist fb. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-641-2 Scheidegger & Spiess
Willy Reber war ein Künstler, der sein Werk weder ausstellen noch verkaufen wollte. 1922 in Grenchen geboren, beendete Reber 1966 eine hoffnungsvolle Karriere als Arzt und Forscher, war für den Schweizer Nachrichtendienst tätig, bevor er sich mit seiner Frau Charlotte Bodmer in ein Haus auf der Lenzerheide zurückzog. Dort entstand ab 1979 sein weithin unbekanntes Werk von rund 2500 Zeichnungen, Aquarellen, Collagen, Skulpturen, ja selbst Keramiken und Teppichen. Rebers naturwissenschaftliche und philosophische Interessen spiegeln sich in einer einzigartigen Bildsprache, die es in dem Buch zu entdecken gilt. Eine umfassende Biografie und ein Essay von Guido Magnaguagno vervollständigen das Bild.
Der Schweizer Expressionismus. Über nationale Identität und nationale beziehungsweise transnationale Avantgarde. Meier, Christian J. 2019. 720 S. ca. 235 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 85,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-624-5 Scheidegger & Spiess
Eine dezidiert schweizerische Kunstmoderne wurde bisher in der Forschung nur fragmentarisch aufgearbeitet – der helvetische Expressionismus als Phänomen sogar nur in Ansätzen beleuchtet. In seinem Buch untersucht Christian J. Meier den Schweizer Expressionismus und die Werke seiner Exponenten vor dem Hintergrund des Einflusses von Nation und nationaler Identität auf eine Kunstbewegung.
Meier unternimmt dabei den Versuch, den Schweizer Expressionismus in die Kategorien nationaler und transnationaler Avantgarden einzuordnen. Er eröffnet mit dieser Arbeit eine historische Debatte über die Verbindungen zwischen künstlerischen Avantgarden und der Schweiz im Rahmen einer Rückschau auf die schweizerische Begriffs- und Rezeptionsgeschichte des Expressionismus. Der Abbildungsband bietet eine Übersicht von mehr als 230 Werken zentraler Schweizer Gruppierungen und Künstler.
Existenz. Brigitte Waldach im Felix-Nussbaum-Haus. Hrsg.: Museumsquartier der Stadt Osnabrück; Beitr.: Achelwilm, Mechthild; Backhaus, Fritz; Grütters, Monika; Kässens, Nils Arne; Libeskind, Daniel; Lüddemann, Stefan; Waldach, Brigitte. Dtsch; Engl. 2019. 96 S. 33 meist fb. Abb. 26 x 22 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-85881-658-0 Scheidegger & Spiess
1998 wurde für den lange Zeit vergessenen, in Osnabrück geborenen und in Auschwitz ermordeten deutsch-jüdischen Maler Felix Nussbaum (1904–1944) in seiner Heimatstadt ein Museum errichtet. Das vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind entworfene Museumsgebäude beeindruckt in seiner Kongenialität: Es ist die Raum gewordene Auseinandersetzung eines jüdischen Architekten der Gegenwart mit Leben, Werk und Schicksal des Felix Nussbaum.
Diesem aussergewöhnlichen Akkord aus Kunst und Architektur hat die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach ihre Arbeit Existenz gewidmet, die seit Dezember 2018 im Felix-Nussbaum-Haus des Museumsquartiers Osnabrück zu sehen ist. Ihre Raumzeichnung mit Textzitaten und Klangcollage zieht die Besucher in einen Dialog mit Nussbaums Leben, seiner Kunst und deren musealer Präsenz hinein. Dieses Buch dokumentiert, wie die Künstlerin einen überraschenden reflexiven Wahrnehmungs- und Erfahrungsrahmen für die Kunst und ihr Haus geschaffen hat, der über einen individuellen Bezug hinausweist.
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