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Scheidegger & Spiess |
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Benoît. Artist in Architecture Hrsg.: Fonteyne, An; Schoonen, Elke. Englisch. 2026 . 223 fb. und 28 s/w-Abb. 33,5 x 24 cm. Pb. EUR. 45,00. CHF. 45,00 ISBN: 978-3-03942-364-4 Scheidegger & Spiess
Der Künstler Benoît van Innis (1960–2024) schuf als Illustrator zahlreiche Zeichnungen und Karikaturen, die in Europa und den USA, unter anderem auch in der Zeitschrift New Yorker, erschienen. Ab Ende der 1990er-Jahre konzentrierte er sich verstärkt auf die Malerei, beschäftigte sich mit Architektur und wirkte an verschiedenen Projekten mit, die Kunst und gebauten Raum verbanden.
Das englisch-sprachige Buch Benoît: Artist in Architecture ist das erste, das ausführlich seine Kollaborationen mit den Architekturbüros De Smet Vermeulen, EM2N, JTA/aDVVT, Kraaijvanger Architects, Marie-José Van Hee, Robbrecht en Daem, noAarchitecten und Sergison Bates architects vorstellt. Es geht der Zusammenarbeit zwischen Künstler und Architekt:innen nach und verfolgt das Entstehen einer gemeinsamen, neuen Urheber:innenschaft im Zusammenspiel von Kunst und Architektur.
Gegliedert in die vier thematischen Kapitel Tisch, Raum, Landschaft und Stadt werden Benoîts Raumarbeiten eingehend vorgestellt, jeweils eingeleitet mit einem beschreibenden Text, der auf der Erfahrung der Räume selbst und den damit verbundenen eigenständigen Werken basiert. Weitere Essays beleuchten Benoîts Arbeitsweise und das handwerkliche Können, das diesen Projekten zugrunde liegt. Ein illustriertes Verzeichnis von Benoîts gesamtem Art-in-Architecture-Schaffen vervollständigt den Band.
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Transito. Biennale Bregaglia 2026 Hrsg.: Radaelli, Anna. Deutsch; Italienisch. 2026 . 80 fb. und 40 s/w-Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR. 29,00. CHF. 29,00 ISBN: 978-3-03942-371-2 Scheidegger & Spiess
Im Sommer 2026 findet die vierte Ausgabe der Biennale Bregaglia statt. Seit 2020 wird diese Ausstellung von Gegenwartskunst im Bergell, im südlichen Teil des Kantons Graubünden, durchgeführt. Die geschichtsträchtige Region ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Transitgebiet, in dem architektonische, kulturhistorische, sprachliche und klimatische Stränge zusammenkommen.
Das Buch zur Ausgabe 2026 blickt in der Art eines Tagebuches auf die Ausstellung zurück. Bilder und Texte sind in einem fortlaufenden Dialog verwoben. Rückblenden und persönliche Erinnerungen evozieren Emotionen, die mit den jeweiligen Orten der präsentierten Werke und Installationen verbunden sind. So entsteht eine immersive Erzählung, die zwischen Erinnerung, Beobachtung und Reflexion wechselt. Neben Profilen der teilnehmenden Künstler:innen und ihrer Werke enthält der Band einen poetischen Text der in Spanien geborenen Schweizer Schriftstellerin und Künstlerin Begoña Feijoo Fariña sowie eine Reflexion der Kuratorin Anna Radaelli über das Konzept der Ausstellung unter dem Titel Transito. Illustriert ist er mit Fotografien der Kunstwerke sowie der Landschaften und Menschen der Biennale Bregaglia 2026.
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Pierrette Bloch. The Act of Writing Hrsg.: Haensler, Carole. Englisch; Italienisch. 2026 . 182 fb. und 30 s/w-Abb. 20,5 x 14,5 cm. Pb. EUR. 39,00. CHF. 39,00 ISBN: 978-3-03942-367-5 Scheidegger & Spiess
Die französisch-schweizerische Künstlerin Pierrette Bloch (1928–2017) zählt zu den hervorragenden Vertreterinnen der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit. Ihre künstlerische Sprache erforscht die Begriffe der Serialität und der Wiederholung von Formen im Raum, indem sie mit dem Konzept des Rhythmus und der Ausrichtung, mit der Ambivalenz von Fülle und Leere sowie dem Kontrast zwischen Schwarz und Weiss spielt. Bloch hinterfragt die Beziehungen zwischen Zeichnung und Skulptur, Zeit und grafischen Zeichen. Ihre Tuschezeichnungen und die Skulpturen aus Rosshaar stehen in Verbindung mit dem Prozess des Schreibens in seinen vielfältigen Ausprägungen.
Illustriert mit zahlreichen Werkabbildungen beleuchtet Pierrette Bloch: The Act of Writing diese Verflechtung von Schrift und Kunst. Im Zentrum steht die Bedeutung des Schreibens in Blochs Schaffen und ihre Auseinandersetzung mit der Literatur. Es offenbaren sich so die Intimität ihrer Arbeit und wie sehr Schreiben ihre Kunst ein Leben lang geprägt hat. Ein bislang unveröffentlichter Text von Pierrette Bloch rundet den Band ab.
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Edouard Chapallaz. Schweizer Keramiker Hrsg.: Chapallaz, Anne-Claude; Chapallaz, Claude; Gautschi, Chris. Deutsch. 2026 . 158 fb. und 105 s/w-Abb. 30 x 22,5 cm. Gb. EUR. 59,00. CHF. 59,00 ISBN: 978-3-03942-369-9 Scheidegger & Spiess
Edouard Chapallaz (1921–2016) ist einer der herausragenden Schweizer Keramikkünstler des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch würdigt zum ersten Mal umfassend sein einzigartiges Schaffen, das die zeitgenössische Keramikkunst in der Schweiz und darüber hinaus nachhaltig geprägt hat.
Bekannt ist Chapallaz insbesondere für die formale Kraft seiner Werke, die Meisterschaft seiner Glasuren und die Intensität seiner künstlerischen Forschung, die seiner Herangehensweise zugrunde lag. In seiner höchst persönlichen Sprache fliessen handwerkliche Tradition, technisches Experimentieren und skulpturaler Anspruch zusammen. Seine oft monumentalen Formen spiegeln ständige Auseinandersetzung mit den Eigenschaften des Tons, der Wirkung des Feuers und den Ausdrucksmöglichkeiten keramischer Oberflächen wider.
Fundierte Essays beleuchten in dem Buch sowohl Entwicklung und Kontext von Chapallaz` Kunst als auch deren ästhetische und technische Herausforderungen, reich bebildert mit Werkabbildungen, Atelierfotos, Briefen und anderen Dokumenten aus Archiven. Eine detaillierte und illustrierte Chronologie zeichnet den Lebensweg des Künstlers nach. Bisher unveröffentlichte Texte von Edouard Chapallaz selbst, in denen er sich über seine Arbeitsweise und Techniken sowie über Ton, Glasuren und Brennverfahren äussert, runden diese Monografie über eine wichtige Künstlerpersönlichkeit und ihr bedeutendes Werk ab.
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Ein Engadiner Haus in Transformation Wallhoff, Magdalena; Breitenborn, Lena; Schoenberger, Charlotte Deutsch. 2026 . 320 fb. 20 s/w-Abb. 23 x 17,6 cm. Pb. EUR. 48,00. CHF. 49,00 ISBN: 978-3-03942-291-3 Scheidegger & Spiess
Ein Engadiner Haus in Transformation gibt Einblick in den sanften Umbau der Chesa Culaischem. Das rund 500 Jahre alte Haus im Oberengadin, nahe S-chanf stand mehr als 60 Jahre weitgehend ungenutzt leer. Die heutige Eigentümerin und Bauherrin Magdalena Wallhoff hat es gemeinsam mit lokalen Handwerkern wiederbelebt. Zusammen mit den Architektinnen Lena Breitenborn und Charlotte Schoenberger reflektiert sie nun in dem Buch über den Prozess. Zentrale Anliegen dabei waren, dem Haus und seiner Geschichte gerecht zu werden, es ortsgetreu umzubauen sowie das Lernen voneinander im Arbeitsverlauf und die Wertschätzung der beteiligten Menschen und ihrer Arbeit.
Die Texte beleuchten das gesamte Vorhaben aus verschiedenen Perspektiven. Zahlreiche Fotografien dokumentieren das Haus und seine Umgebung sowie die Phasen des Umbaus. Interviews mit beteiligten Handwerkern, technische Informationen, Zeichnungen und Pläne vervollständigen dieses umfassende Porträt der Chesa Culaischem.
Das Gebäude steht nun als Manifest für eine Architektur des kleinstmöglichen Eingriffes, die regionale Ressourcen und lokales Handwerk ehrt und dabei die Möglichkeiten eines zeitgemässen Umgangs mit der Engadiner Baukultur aufzeigt. Das in dem Projekt realisierte Zusammenspiel von Philosophie und Praxis ist in vielerlei Hinsicht übertragbar und zeigt verschiedene Ansätze für Antworten auf heutige Fragen der langfristigen Nachhaltigkeit im Bauen.
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Of Material, Memory, and Mountains. Reviving a House in the Engadin. Wallhoff, Magdalena; Breitenborn, Lena; Schoenberger, Charlotte English. 2026 . 282 fb. 33 s/w-Abb. 23 x 17,6 cm. Pb. EUR. 48,00. CHF. 49,00 ISBN: 978-3-03942-292-0 Scheidegger & Spiess
Das englischsprachige Buch Of Materials, Memory, and Mountains gibt Einblick in den sanften Umbau der Chesa Culaischem. Das rund 500 Jahre alte Haus im Oberengadin, nahe S-chanf stand mehr als 60 Jahre weitgehend ungenutzt leer. Die heutige Eigentümerin und Bauherrin Magdalena Wallhoff hat es gemeinsam mit lokalen Handwerkern wiederbelebt. Zusammen mit den Architektinnen Lena Breitenborn und Charlotte Schoenberger reflektiert sie nun in dem Buch über den Prozess. Zentrale Anliegen dabei waren, dem Haus und seiner Geschichte gerecht zu werden, es ortsgetreu umzubauen sowie das Lernen voneinander im Arbeitsverlauf und die Wertschätzung der beteiligten Menschen und ihrer Arbeit.
Die Texte beleuchten das gesamte Vorhaben aus verschiedenen Perspektiven. Zahlreiche Fotografien dokumentieren das Haus und seine Umgebung sowie die Phasen des Umbaus. Interviews mit beteiligten Handwerkern, technische Informationen, Zeichnungen und Pläne vervollständigen dieses umfassende Porträt der Chesa Culaischem.
Das Gebäude steht nun als Manifest für eine Architektur des kleinstmöglichen Eingriffes, die regionale Ressourcen und lokales Handwerk ehrt und dabei die Möglichkeiten eines zeitgemässen Umgangs mit der Engadiner Baukultur aufzeigt. Das in dem Projekt realisierte Zusammenspiel von Philosophie und Praxis ist in vielerlei Hinsicht übertragbar und zeigt verschiedene Ansätze für Antworten auf heutige Fragen der langfristigen Nachhaltigkeit im Bauen.
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Orgelbau Goll. Traditionelle Handwerkskunst in zeitgenössischer Gestaltung. Neubauprojekte der Luzerner Werkstatt von 1972 bis 2026 Hrsg.: Hebeisen, Simon. Deutsch. 2026 . 450 fb. 20 s/w-Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR. 49,00. CHF. 49,00 ISBN: 978-3-03942-363-7 Scheidegger & Spiess
Seit 1868 stellt die traditionsreiche Werkstatt von Orgelbau Goll in Luzern Instrumente von höchster Qualität her. Eine Orgel – die «Königin der Instrumente» – ist ein Gesamtkunstwerk, gebildet aus dem Klang der aus Holz und Metall gefertigten Pfeifen, der Technik mit zahlreichen beweglichen Mechanikteilchen sowie der Ästhetik des Gehäuses mit dem Prospekt als Schauseite. Jedes hat einen individuellen, dem Standort entsprechenden Charakter.
Dieses Buch beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln die gestalterischen Aspekte von der Planung bis zur Fertigstellung einer Orgel. In vier fundierten Texten von Experten des Orgelbaus spannt sich ein Bogen von grundsätzlichen Überlegungen bis zur praktischen Umsetzung. Im Fokus steht das Schaffen von Orgelbau Goll seit 1972. Bezüge zur Architektur des Standorts, harmonische Proportionen, spannungsvolle Abläufe und raffinierte Oberflächengestaltung und Materialwahl prägen die zeitgenössischen Entwürfe von Jakob Schmidt und Simon Hebeisen.
Ausgewählte Instrumente werden in ausführlichen Einzeldarstellungen präsentiert. Ein vollständiges Werkverzeichnis der seit 1972 realisierten Neubauten veranschaulicht die Vielseitigkeit der gestalterischen Lösungen. Überaus reichhaltig illustriert bietet der Band umfassenden Einblick in die faszinierende Welt von Orgelbau Goll.
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Photo-sensible. André Schmid, Léonore Baud, Olivier Jeannin Hrsg.: Musée Historique Lausanne. French. 2026 . 35 fb. 100 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR. 39,00. CHF. 39,00 ISBN: 978-3-85881-897-3 Scheidegger & Spiess
Im Zeitalter digital erzeugter und gespeicherter Bilder üben analoge Verfahren zum Abbilden und Festhalten von Dingen, Ereignissen und Eindrücken eine grosse, zuweilen nostalgische Anziehungskraft aus. Tausende Glasnegative des Fotografen André Schmid (1836–1914), der in Lausanne das erste kommerzielle Fotoatelier der Stadt betrieb, bilden ein faszinierendes Erbe. Seine Aufnahmen bieten Einblicke in die Gesellschaft und deren Normen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Mit ihrer rohen, handwerklichen Ausdruckskraft und einer von zahlreichen Gebrauchsspuren hervorgehobenen Materialität entfalten die Negative eine besondere Ästhetik, die Realismus, Vergänglichkeit und Poesie verbindet.
Photo-sensible gewährt Einblicke in den Nachlass André Schmids, wobei zahlreiche seiner Glasnegative durch den Abdruck in diesem Buch erstmals Bildstatus erlangen. Diesem authentischen Fenster in die Vergangenheit gegenüber stehen die Blicke der zeitgenössischen Fotokünstler:innen Léonore Baud und Olivier Jeannin sowie von Absolvent:innen der Fotografie-Klasse der École cantonale d`art de Lausanne (ECAL), die durch ihre Arbeiten das sinnliche Potenzial der historischen Aufnahmen von André Schmid hervorheben.
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Andri Pol - Welt . Hrsg.: Hess, Wendelin; Wyss, Jesse; Beitr.: Groebner, Valentin; Fotos von Pol, Andri. Deutsch; Englisch. 2026 . 650 fb, und 50 s/w-Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR. 59,00. CHF. 59,00 ISBN: 978-3-03942-345-3 Scheidegger & Spiess
Seit den späten 1980er-Jahren hat der Schweizer Fotograf Andri Pol, geboren 1961, mit seinen Bildern und Bildkolumnen Zeitschriften wie Das Magazin, Zeit Magazin, Stern oder GEO visuell mitgestaltet. Seine Porträts wirken spontan und zugleich präzise komponiert; seine Reportagen eröffnen überraschende Perspektiven auf gesellschaftliche, kulturelle und politische Realitäten und Identitäten. Mit seinem unverkennbaren Stil und der Fähigkeit, komplexe Themen präzise zu erfassen, zählt Andri Pol zu den eindrucksvollsten Stimmen der zeitgenössischen Dokumentarfotografie.
Andri Pol – Welt ist Teil einer umfassenden Gesamtdarstellung seines vielseitigen Schaffens. Die Reportagen, Porträts und Alltagsbeobachtungen hat Pol rund um den Globus aufgenommen, mit wiederkehrenden geografischen Schwerpunkten unter anderem in der Schweiz, in Japan und in China. Der Bogen spannt sich dabei von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Langzeit- und Buchprojekten. Rund 700 Abbildungen werden begleitet von Texten des Historikers und Autors Valentin Groebner.
Dieser Band, der im Zusammenhang mit einer grossen Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur erscheint, ist eine Einladung zum Staunen, Schmunzeln und Entdecken – visuell klug, nah an der Welt und voller Eigensinn.
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Zürimuseumbuch Schmid, Tina Deutsch. 2026 . 227 fb. und 231 s/w-Abb. 25 x 19 cm. Gb. EUR. 49,00. CHF. 49,00 ISBN: 978-3-03942-351-4 Scheidegger & Spiess
In Zürich befinden sich mehr als sechzig Museen. Weitherum bekannt sind die grossen Institutionen wie das Kunsthaus Zürich, das Museum Rietberg oder das Schweizerische Landesmuseum. Kaum jemand kennt hingegen kleine, zuweilen kurios anmutende Sammlungen von Alltagsdingen wie beispielsweise Jeans oder von weitgehend verschwundener Unterhaltungstechnik wie Flipperkästen, die nur nach Vereinbarung zu besichtigen sind. Sind die einen als öffentlich finanzierte Institutionen mit zahlreichen gut ausgebildeten Mitarbeiter:innen ausgestattet, werden andere privat betrieben und leben von der Leidenschaft und dem Engagement einzelner Menschen.
Im Zürimuseumbuch geht die Autorin Tina Schmid der Geschichte und den Besonderheiten der Zürcher Museen auf die Spur. Mit viel Neugier rekonstruiert sie anhand von Text- und Bildquellen aus Archiven den Werdegang der Ausstellungshäuser: Wie sind sie entstanden? Welche sind verschwunden – und warum? Welche Personen prägten sie und wie prägen umgekehrt die Museen ihre Umgebung? Ähnlich dem Züribadibuch und dem Zürikinobuch geben historische und neu aufgenommene Bilder Einblicke in die jeweils sehr eigenen Atmosphären der Sammelwelten. Illustrationen von Tina Schmid und Porträtskizzen der Illustratorin Samantha Treyer ergänzen die Texte und machen den Band zu einem Lesebuch, das Lust macht auf den nächsten Museumsbesuch.
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Olaf Breuning. Humans. Hrsg.: Merten, Sarah; Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Deutsch; Englisch. 2026. 76 fb, Abb.28 x 21,5 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-343-9 Scheidegger & Spiess
Olaf Breuning, 1970 in der Schweiz geboren und seit 2001 in den USA lebend, hat für sein vielgestaltiges Schaffen in den Bereichen Fotografie, Zeichnung, Malerei und Skulptur breite internationale Beachtung gefunden. Zahlreiche bekannte Galerien und wichtige Museen in Europa, den USA, Asien und Australien haben ihm seit 1997 Einzelausstellungen gewidmet.
Olaf Breuning. Humans bringt Werke zusammen, die vorwiegend seit 2015 entstanden sind. Sie kreisen immer wieder um universelle Themen und Fragestellungen, die sich mit der Beziehung des Menschen mit der Natur und der Technologie beschäftigen. Der verantwortungslose Umgang mit Ressourcen und die Klimakrise spielen eine grosse Rolle in Breunings jüngerem Schaffen. Er legt Brüche und Misserfolge, Einfältigkeit und Dummheit, die manch menschliches Verhalten prägen, ebenso schonungslos offen wie Absurdes und Komisches.
Rund 60 abgebildete neue Zeichnungen ziehen sich als roter Faden durch das Buch. Fotografien, Videostills, Ansichten von Installationen und Ausstellungen ergänzen die Zeichnungen zu einer eigenständigen visuellen Lektüre und schaffen einen eigenwilligen Kosmos, der zum Lachen und zum Nachdenken bringt. Die Texte führen in das vielschichtige Werk und die künstlerische Praxis Olaf Breunings ein und kontextualisieren diese im zeitgenössischen Diskurs. Literarische Beiträge von Heinz Helle und Katja Brunner eröffnen einen weiteren Blick auf Breunings Bildwelt.
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Kann KI Kunst?. Deutsch; Englisch. 2026. 100 fb, Abb.28 x 21,5 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-328-6 Scheidegger & Spiess
Kann KI Kunst? Seit 2022 erproben der Informatiker Bernhard Egger und der Künstler Hans Furer in einem gemeinsamen Experiment die Grenzen generativer KI-Modelle und ihre Abstraktionsfähigkeit. Gefüttert mit mehr als 800 Gemälden, die Furer seit 1971 geschaffen hatte, generierte ein KI-Modell «eigene» Bilder, von denen der Künstler wiederum fünf ausgewählt und exakt nach der digitalen Vorlage auf die Leinwand übertragen hat. Im Sinne einer Replik malte er danach eine neue Fassung eines früheren eigenen Bildes, um es mit dem KI-Bild in einen Dialog treten zu lassen.
Das Buch Kann KI Kunst? präsentiert die «Field Notes» zu diesem Experiment in zugänglicher und niederschwelliger Weise. Die Gegenüberstellung des nachgemalten KI-Bildes mit der Replik lädt zum Nachdenken ein über die fundamental andere Ausrichtung von künstlicher im Vergleich zur menschlichen Intelligenz und Kreativität. Beiträge des Rechswissenschafters Franz Hofmann, der Kunsthistorikerin Sabine Lang sowie des Autors, Künstlers und Forschers Vladimir Alexeev (Merzmensch) beleuchten zudem das theoretische Fundament kreativer künstlicher Intelligenz, kunstgeschichtliche Zusammenhänge sowie Fragen der Urheberschaft und des Urheberrechts.
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Kunstwege Pontresina. Eine Anthologie. Hrsg.: Conrad, Benno; Pontresina Cultura. Deutsch; Englisch. 2026. 365 fb, Abb.30,4 x 22,8 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-372-9 Scheidegger & Spiess
Seit dem Jahr 2008 findet die Triennale Kunstwege Pontresina statt: Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum für die Einwohner:innen des Engadiner Dorfes, zugänglich ohne Anstehen oder Buchung von Zeitfenstern und bei freiem Eintritt. Die an den bisher sieben Ausgaben zwischen 2008 und 2026 gezeigte Kunst berührt, weil sie etwas mit den Menschen im Tal zu tun hat, mit ihrem Lebensraum, ihrer Geschichte, ihren starken und lebendigen Traditionen. Pontresina ist mit den Kunstwegen auch Forschungsfeld für innovative Schweizer Kunst geworden, die neue Blickwinkel eröffnet und vor Fremdsein an einem Sehnsuchtsort bewahrt, den die 2000 Bewohner:innen mit den Tausenden Feriengästen aus aller Welt teilen.
Dieses Buch zeigt exemplarisch, wie lokale Kunstwege zu globalen Räumen werden können. Die Anthologie mit Essays renommierter Autor:innen geht den universellen Spuren von sieben Ausstellungen von Kunst im öffentlichen Raum eines besonderen Dorfes in den Bergen nach. Die Texte sind alle auf Deutsch und Englisch im Buch zu finden; Essays mit Originalsprache Französisch oder Rätoromanisch sind zusätzlich in dieser Sprache abgedruckt. Zudem sind QR-Codes zu den französischen, italienischen und rätoromanischen Übersetzungen aller Texte sowie zu den Audio- und Videoarbeiten im Internet enthalten.
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MAYO. The Project. Hrsg.: Bronfen, Elisabeth; Bucher, MAYO. Englisch; Deutsch. 2026. 153 fb. und 6 s/w-Abb.31 x 25 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-03942-373-6 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler MAYO – bürgerlich Mayo Bucher – hat in den vergangenen drei Jahrzehnten ein breites Werk geschaffen, das international ausgestellt wird und starke Beachtung findet. Im Zentrum seines Schaffens steht die Beziehung zwischen Bild und Raum. In Malerei, Collage, fotografischer Transformation, in architektonischen Interventionen und kuratorischer Praxis übersetzt MAYO reale Orte in vielschichtige Bildräume und eröffnet neue Perspektiven auf Wahrnehmung und räumliche Erfahrung.
MAYO: The Project ist die erste Monografie über sein OEuvre seit mehr als zwanzig Jahren. Sie bietet einen attraktiven Querschnitt über die verschiedenen Gattungen und Werkgruppen und umspannt den gesamten Schaffenszeitraum. Neben Essays der renommierten Anglistin und Autorin Elisabeth Bronfen, von Sabine Schaschl, Direktorin des Museums Haus Konstruktiv in Zürich, des Architekten Remo Halter Casagrande und der Grafikerin Ina Bucher enthält das Buch auch einen Text von Manfred Eicher, dem Gründer des Musiklabels ECM, für das MAYO über die Jahre 35 Album- und CD-Covers gestaltet hat.
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Andreas Hofer. So und anderswo. Arlitt, Sabine; Tröger, Eberhard. 2026. 179 farbige und 54 s/w-Abb. 29,7 x 21 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-348-4 Scheidegger & Spiess
Andreas Hofer tauchte nach seinem Studium an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich zunächst als Gitarrist in der Punkband „Bellevue“ in die Musikszene der 1980er-Jahre ab. Sound spielt seither in seiner Kunst eine grosse Rolle. Hofers Arbeiten zeichnen sich durch einen stark installativen Charakter aus. Verschiedenste Techniken wie Farbe und Ton, Soundperformances und Installationen, Videos und Animationen, Gemälde und Bildapparaturen, aber auch Spielzeug und Kinderbücher finden darin zusammen.
Dieses erste Buch über das Schaffen Andreas Hofers zeigt auf, wie sich seine Kunst über vier Jahrzehnte fortwährend gewandelt hat und dennoch einen roten Faden aufweist. Zahlreiche Aufnahmen verschiedener Fotograf:innen interpretieren Hofers Arbeiten in vielfältiger Weise und zeigen auch immer wieder ihn selbst während des Arbeitsprozesses in seinem Atelier. Werk und Künstler werden so in ungewöhnlicher Weise in Buchform erlebbar.
Sabine Arlitt verfolgt in einem persönlich gehaltenen Porträt Hofers künstlerisch-forschenden Werdegang und nimmt erstmals seinen frühen Zeichentrickfilm Erinnerung sowie seine Editionen und Kinderbücher in den Blick. Eberhard Tröger beleuchtet den Einfluss des Räumlich-Atmosphärischen auf Hofers Werk, welche Rolle unmittelbare Wahrnehmung und fantasierende Imagination dabei spielen und wie der Künstler dafür Ausdruck findet.
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Giornata. Markus Kummer. Hrsg.: Kummer, Markus. 2026. 120 farbige und 10 s/w-Abb. 30 x 22,5 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-362-0 Scheidegger & Spiess
Steine stellen Verbindungen zur Natur und zu den mit der Natur verknüpften Erfahrungen her. Markus Kummer wuchs mit Steinen auf und ist damit vertraut, diese zu berühren. Als gelernter Maurer und Hochbauzeichner kennt er den Stein als genormtes Mass für Bau und Konstruktion. Gestein ist auch Protagonist von Markus Kummers künstlerischer Arbeit „Giornata“: 113 Monotypien zeigen aus Alpenbüchern entnommene Bildausschnitte von Gebirgslandschaften, deren Horizonte verschoben sind. Zur Hälfte mit Lithografie-Druckfarbe überrollt, verändert sich das gewohnte Raster und die Berggipfel als Ziel- und Orientierungspunkte fehlen, die Landschaft kann neu betrachtet und verstanden werden. Angefangen mit Petrolblau, umschliesst die Serie 113 Farbtöne und so eine mögliche Farbpalette des Himmels über den Verlauf eines Tages.
Markus Kummers Giornata-Zyklus wird in dem Buch beleuchtet und ergänzt durch Texte der Autorin und Dramaturgin Renata Burckhardt, des Kunst- und Architekturhistorikers Werner Oechslin, des Autoren Christoph Elias Meier und der Kuratorin und Publizistin Carole Kambli.
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Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975?2000. Hrsg.: Länzlinger, Stefan; Lerch, Silvan. 2026. 200 s/w-Abb. 30 x 24 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-318-7 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch zeigt erstmals umfassend das Werk der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018). Die Herausgeber haben rund 200 ihrer Aufnahmen thematisch gebündelt und betten sie ein in Ausführungen zur damaligen Zeit sowie dem Leben und Werk Voglers. Dazu kommen Essays zu ausgewählten Themenfeldern: Die Kulturwissenschaftlerin Daniela Janser schreibt über Voglers Porträts, der Soziologe und Urbanist Christian Schmid geht auf die Stadtentwicklung Zürichs ein und ein generationenübergreifendes Gespräch der Historikerinnen Elisabeth Joris und Anne-Christine Schindler ist der feministischen Bewegung gewidmet.
Gertrud Vogler entwickelte sich als Autodidaktin zu einer einzigartigen Chronistin des Alltags. Ihr Blick für soziale Brennpunkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts erfasste Themen, die nach wie vor aktuell sind: emanzipatorische Bewegungen, die Integration gesellschaftlicher Minderheiten, Wohnungsnot oder das Elend offener Drogenszenen. Voglers Fotografie ist beiläufig und eindringlich zugleich. Dank ihres offenen Wesens erhielt sie Zutritt zu Orten und Szenen, die anderen verschlossen blieben oder zu gefährlich erschienen.
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.Mai-Thu Perret. And Each Moment Has Its Own Response. Hrsg.: Burkhalter, Sarah; Enckell, Julie; Martini, Federica; Beitr.: Perret, Mai-Thu. Französisch; Englisch. 2026. 12 fb. Abb. 15 x 10 cm. Pb. EUR 15,00. CHF 15,00. ISBN: 978-3-03942-320-0 Scheidegger & Spiess
Der neue Band der Reihe „On Words“ ist Mai-Thu Perret gewidmet, einer der bekanntesten Schweizer Künstlerinnen der Gegenwart. Im Gespräch mit Sarah Burkhalter äussert sich die Künstlerin mit französisch-vietnamesischen Wurzeln über persönliche Faszinationen, die Zufälligkeiten der Glasur keramischer Arbeiten und ihre Vorliebe für das Lesen. Ausserdem verhandelt das Gespräch künstlerische und intellektuelle Mittel, um die Rolle des Mutterseins in die Kunstdiskussion einzubeziehen, ohne sich darauf reduzieren zu lassen.
1976 in Genf geboren, verbindet Perret in ihrem Schaffen Keramik, Installation, Film, Skulptur, Malerei und Textilkunst auf der Grundlage einer ursprünglichen Affinität zum Schreiben und Erzählen. Sie greift auf die künstlerischen und historiografischen Genealogien der Avantgarde zurück und bedient sich der Zen- und feministischer Literatur, um Objekte, Räume und Performances zu schaffen, in denen Anthropologie und politische Geschichte fruchtbare Heterotopien hervorbringen.
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The Big City. A Visual Anthology. Fotografien 2009-2024. Sarasin, Philipp. Beitr.: Stierli, Martino; Vorwort von Sarasin, Philipp. Englisch; Deutsch. 2026. 121 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00. ISBN: 978-3-03942-327-9 Scheidegger & Spiess
Der Historiker und Fotograf Philipp Sarasin hat seit 2009 Gross- und Megastädte rund um den Globus fotografiert – von Los Angeles über London, Berlin, Kairo, Nairobi, Dubai und Mumbai bis Beijing und Jakarta. Dabei trieb ihn die Suche nach einem «gültigen» fotografischen Bild der Welt an, in der wir leben. Es ist eine Welt, die für mehr als die Hälfte der Menschheit eine urbane ist – Tendenz steigend.
The Big City zeigt eine Auswahl von 120 analytisch-beobachtenden Farbbildern aus dieser weit ausgreifenden fotografischen Recherche. Sie nehmen den städtischen Raum mitsamt all seinen Bildern und Zeichen in den Blick, zusammen mit jener anonymen Architektur, die das Gesicht der Städte des 21. Jahrhunderts prägt. Sarasins Bilder sind weder Architekturfotografie im engeren Sinne noch klassische Street Photography. Sie stehen in der Tradition der Stadtfotografie, inspiriert insbesondere von künstlerischen Konzepten der Fotografen Stephen Shore, Thomas Struth und Jeff Wall.
Die Bilder werden begleitet von einem Essay des Architekturhistorikers und Kurators Martino Stierli und einer kurzen Einführung von Philipp Sarasin selbst.
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Giovanni Segantini. Stutzer, Beat. Hrsg.: Giovanni Segantini Stiftung, St. Moritz. Deutsch. 2026. 141 fb. Abb. 30 x 25 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-340-8 Scheidegger & Spiess
Als Erneuerer der Alpenmalerei und bedeutender Symbolist des Fin de Siècle gehört Giovanni Segantini (1858–1899) zu den ganz grossen Künstlern seiner Zeit und mittlerweile auch zu den einflussreichsten der Moderne. Dieses grosse, 2016 erstmals erschienene Buch stellt Segantinis gesamtes Œuvre anhand von 60 kenntnisreich kommentierten Hauptwerken umfassend vor.
Der ausgewiesene Segantini-Spezialist Beat Stutzer beleuchtet in seiner Einführung die Rolle des Malers als Vorbild etwa für die Futuristen oder für Joseph Beuys sowie die wechselvolle Rezeptionsgeschichte seines Schaffens. Stutzers gut verständliche Analysen von Gemälden aus Segantinis gesamter Schaffenszeit vermitteln neue Erkenntnisse zur Topografie, zu Ikonografie und Bedeutung des Lichts, zur Rolle seines Modells Barbara Uffer sowie zum Leben des Künstlers.
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