KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Metzler Lexikon Kunstwissenschaft Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Scheidegger & Spiess

 
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | vor>
 
100/125. Hundert Jahre Schweizerische Graphische Gesellschaft. Hrsg.: Rümelin, Christian; Beitr.: Constantini, Marco; Enckell Julliard, Julie; Gaggetta, Claudia; Guex, Stéphanie; Haensler Huguet, Carole; Holderegger, Katharina; Rümelin, Christian; Tissot, Karine; Wäspe, Roland. 2018. 320 S. 397 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-579-8 Scheidegger & Spiess
1918 gründete eine Gruppe engagierter Sammler die Schweizerische Graphische Gesellschaft. Ihr Ziel ist seither, die zeitgenössische Druckgrafik durch neue Aufträge zu fördern. Von Beginn an begrenzte sich die Gesellschaft auf 125 Mitglieder und schrieb vor, dass die bezogenen Werke nicht verkauft werden durften. Dadurch vermochte die SGG wichtige, auch internationale Künstler dazu zu bewegen, unabhängig von Marktzwängen Blätter zu gestalten und dabei frei zu experimentieren. Über ein Jahrhundert hinweg hat die SGG fast 400 Werke herausgegeben, darunter von so wichtigen Künstlern und Künstlerinnen wie Otto Meyer-Amden, Cuno Amiet, Meret Oppenheim, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Alberto Giacometti, Silvia Bächli, John M. Armleder, Markus Raetz, Franz Gertsch, Christiane Baumgartner, Dieter Roth, Bernhard Luginbühl, A.R. Penck, Georg Baselitz, Mai-Thu Perret, Rosemarie Trockel, Peter Doig, Fischli/Weiss, Christian Marclay und Claudia Comte. Dieses Buch behandelt wesentliche Aspekte dieser Editionen und der damit verbundenen Debatten, stellt alle von der Gesellschaft verlegten Werke vor und gibt damit Einblick in eine engagierte Förderung zeitgenössischer Kunst.
100/125. Cent ans de la Societé Suisse de Gravure. Hrsg.: Rümelin, Christian; Beitr.: Constantini, Marco; Enckell Julliard, Julie; Gaggetta, Claudia; Guex, Stéphanie; Haensler Huguet, Carole; Holderegger, Katharina; Rümelin, Christian; Tissot, Karine; Wäspe, Roland. Franz. 2018. 320 S. 397 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-807-2 Scheidegger & Spiess
Susi und Ueli Berger. Möbel im Dialog. Hrsg.: Fischer, Mirjam; Niederhäuser, Anna; Beitr.: Albus, Volker; Ernst, Meret; Fischer, Mirjam; Lichtenstein, Claude; Menzi, Renate; Niederhäuser, Anna. Dtsch.; Engl. 2018. 344 S. 269 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-615-3 Scheidegger & Spiess
Susi und Ueli Berger schufen Schweizer Designikonen: den Soft Chair (1967), die Wolkenlampe (1970), das Endlossofa DS-600 (1970) oder 1981 den Schubladenstapel und das Kung-Fu-Regal. Über 40 Jahre gestalteten die Grafikerin Susi Berger-Wyss und der Künstler Ueli Berger Möbel getreu ihrem Credo: «Nur eine neue Idee rechtfertigt ein neues Möbelstück». Mit seiner intuitiven, manchmal auch provokativen Arbeitsweise verliess das Paar die ausgetretenen Pfade des Funktionalismus und wagte sich vor in eine Welt der Gegensätze zwischen Produktdesign und Objektkunst, Alltagstauglichkeit und spielerischer Provokation, Rationalität und Sinnlichkeit. Voraussetzung dafür war ein unablässiger, reibungs- wie auch lustvoller Dialog nicht nur zwischen Susi und Ueli Berger, sondern auch mit Produzenten wie Röthlisberger, Victoria- Werke und de Sede.
Dieses Buch bietet ein vollständiges Werkverzeichnis der gut 60 Möbelentwürfe von Susi und Ueli Berger. Alle sind darin mit Originalzeichnungen und Plänen sowie zahlreichen Fotos und Faksimiles von Werbemitteln dokumentiert. Vier thematische Essays namhafter Autorinnen und Autoren sowie eine illustrierte Biografie der beiden Gestalter vervollständigen den Band.
A Feeling of History. Zumthor, Peter; Lending, Mari. Foto(s) von Binet, Hélène. Engl. 2018. 80 S. 14 fb. Abb. 20 x 11 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-805-8 Scheidegger & Spiess
Die Geschichte in den Dingen. Zumthor, Peter; Lending, Mari. Foto(s) von Binet, Hélène. 2018. 80 S. 14 fb. Abb. 20 x 11 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-558-3 Scheidegger & Spiess
Als Peter Zumthor das Zinkminenmuseum Allmannajuvet in Südnorwegen fertigstellte, lud er die norwegische Architekturhistorikerin Mari Lending zu einem Dialog über das Projekt ein. In ihrem mäandrierenden, impressionistischen Gespräch greifen sie auf ihre Lieblingsschriftsteller wie z.B. Johann Peter Hebel, Stendhal, Nabokov oder T.S. Eliot zurück und tauschen sich darüber aus, welche Rolle Geschichte, Zeit und Vergänglichkeit in Zumthors Gesamtwerk spielen. Zumthor geht der Frage nach, wie ein Gespür für Geschichte seine Versuche einer emotionalen Rekonstruktion durch das Bauen geprägt hat – von architektonischen Eingriffen in dramatische Landschaften bis hin zu seinem Entwurf für die Neuentwicklung des Los Angeles County Museum of Art, wo das Gebäude für einen grossstädtischen Massstab konzipiert wurde.
Dieses kleine, schön gestaltete Buch dokumentiert die Konversation zwischen Zumthor und Lending und gewährt einen überraschend aufschlussreichen Blick auf das Werk eines der interessantesten und kreativsten Architekten unserer Zeit. Bereichert wird es von einem Fotoessay der bekannten Schweizer Architekturfotografin Hélène Binet über die gepflasterten Wege des griechischen Architekten Dimitris Pikionis auf der Athener Akropolis.
Perlkunst aus Afrika. Die Sammlung Mottas. Hrsg.: Oberhofer, Michaela; Beitr.: Mottas, François; Guyer, Nanina; Müller, Daniela. 2018. 200 S. 135 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-605-4 Scheidegger & Spiess
Frauen spielen als Schöpferinnen von Perlarbeiten eine wichtige Rolle in der afrikanischen Kunst. Dieses Buch offenbart die hohe Kunstfertigkeit und Kreativität bei der Herstellung extravaganter Schmuckstücke, imposanter Masken oder königlicher Hocker. Die Vielfalt solcher Arbeiten ist nahezu unendlich. Perlen dienten in allen Teilen des Kontinents nie nur der Dekoration. Farbe und Muster von Perlarbeiten vermitteln komplexe Botschaften über Alter, Geschlecht und Identität ihrer Trägerinnen und Träger.
François Mottas hat in den letzten dreissig Jahren einen grossartigen Schatz mit Werken (1850 bis heute) dieser von der Kunstgeschichte wenig beachteten Gattung der Kunst Afrikas zusammengetragen. Der zu einer Ausstellung im Museum Rietberg erscheinende Band beleuchtet reich bebildert die Ästhetik und Bedeutung afrikanischer Perlkunst und rückt erstmals auch ihre Schöpferinnen ins Zentrum.
Présences de l'histoire. Zumthor, Peter; Lending, Mari. Foto(s) von Binet, Hélène. Franz. 2018. 80 S. 14 fb. Abb. 20 x 11 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-812-6 Scheidegger & Spiess
Lynn Shaler. Fine Prints 1972–2017. Hrsg.: Stork, Diana; Beitr.: Carracio, Kathy; Gonzalez, Alfred; Mathews, Nancy Mowll; Shaler, Lynn; Sourd, Gérard; Stork, Diana; Williams, Reba White. Engl. 2018. 248 S. 458 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 77,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-85881-806-5 Scheidegger & Spiess
Die amerikanische Künstlerin Lynn Shaler, geboren 1955, ist für ihre farbigen Aquatintaradierungen bekannt. Viele ihrer Arbeiten sind von Paris inspiriert, wo sie seit über 30 Jahren wohnt. Shalers Werk hat sich von ihren frühen Objektdarstellungen – wie etwa Türknäufen, Uhren, Bühnenausgängen, Tellertürmen oder Schuhen – sowohl in ihrer Motivwahl wie auch bezüglich der von ihr bevorzugten Technik weiterentwickelt. Heute zeigen ihre Radierungen, für die sie üblicherweise vier Platten bearbeitet und druckt, häufig komplexe Innenraumansichten: eine kleine Bibliothek, ein offener Türbogen, ein Balkon oder ein lichtdurchfluteter Treppenaufgang. Shaler druckt jedes einzelne Blatt mit grösster Sorgfalt und setzt anschliessend per Hand Farbakzente in Aquarell, Gouache oder Pastell. Diese erste Monografie zu Lynn Shalers Druckwerk präsentiert rund 270 ihrer Arbeiten in Farbe. Essays von ausgewiesenen Fachleuten ergänzen den Band.
Marguerite Frey-Surbek und Viktor Surbek. Als Künstler sind wir nicht verheiratet. Bhattacharya-Stettler, Therese; Biffiger, Steffan. 2018. 208 S. 217 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-603-0 Scheidegger & Spiess
Marguerite Frey-Surbek (1886–1981) war eine Meisterin der Lichtakzente und schuf, geprägt durch ihre «Lehrjahre» bei Paul Klee und die bunte Pariser Atmosphäre zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Bilder von subtiler Luftigkeit und vitalem Kolorit. Es wird deutlich, welch virtuose Malerin sie war, die als sensible Beobachterin wie auch als engagierte Zeitzeugin Spuren hinterliess. Victor Surbek (1885–1975) kam nach Studien in München und Karlsruhe 1909 zur Weiterbildung nach Paris, wo er seine zukünftige Frau kennenlernte. Er entwickelte, nach stark von Ferdinand Hodler beeinflussten Anfängen, einen persönlichen Stil in betonter Flächigkeit und erreichte später eine eindrückliche lyrische Bildwirkung – vor allem in den Landschaften und Nachtbildern. Die zahlreichen Bildmotive um den Brienzersee und die vielen Reisemotive zeigen die Entwicklung seines Schaffens, dessen Grundlage immer der direkte Bezug zur Natur blieb.
Diese Doppelmonografie widmet sich zwei Berner Künstlerpersönlichkeiten, die – obwohl über 60 Jahre lang verheiratet – nebeneinander ganz eigenständig arbeiteten.
Wir muten Ihnen alles zu. Peter Trachsel und die Hasena. Hrsg.: Hiltbrunner, Michael; Stiftung für fliessenden Kunstverkehr; Beitr.: Bill, Linus; De Micheli, Gina; Gohs, Charlotte; Hiltbrunner, Michael; Holdener, Ginia; Kempker, Bernd; Kempker, Birgit; Matter, Marc; Wächter, Yost. 2018. 272 S. 272 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-609-2 Scheidegger & Spiess
Peter Trachsel (1949–2013) war Mitte der 1970er-Jahre als Performancekünstler aktiv und am Ausbau der F+F Schule für experimentelle Gestaltung beteiligt. Mit seinem Verein Hasena – Institut für (den) fliessenden Kunstverkehr realisierte er unterschiedliche Ausstellungs- und Auftrittsformate, ab den 1980er-Jahren vermehrt im ländlichen Raum und unter Beteiligung von Laien. Trachsel gilt als Pionier selbstorganisierter Kunst in der Schweiz.
Die Stiftung für fliessenden Kunstverkehr setzt sich seit Trachsels Tod für die Bewahrung seines Werks ein. Diese Monografie arbeitet zum ersten Mal das Schaffen des aussergewöhnlichen Künstlers auf und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Schweizer Performancekunst. Die Essays setzen sich mit Trachsels Medienvielfalt und seinem Interesse für partizipative Projektmodelle auseinander. Ergänzt werden sie durch Fotografien seiner Performances sowie Briefe und Zeichnungen von Kolleginnen und Kollegen, die einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise von Trachsel und seinem Umfeld geben.
Othmar Eder – Abb.finder. Malerei, Zeichnung, Video, Fotografie. Hrsg.: Baumhoff, Katja; Beitr.: Baumhoff, Katja; Foto(s) von Wanner, Mirjam; Vorwort von Gahse, Zsuzsanna. Engl.; Dtsch. 2018. 256 S. 250 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-582-8 Scheidegger & Spiess
Der Künstler Othmar Eder, 1955 in Tirol geboren und seit 2001 im thurgauischen Stettfurt lebend, gilt als aufmerksamer Beobachter. Sein Schaffen ist geprägt von einer Vielfalt an Materialien und Formaten; der Faktor Zeit spielt in der Entstehung seiner Arbeiten eine entscheidende Rolle. Persönliches Erleben und das Reisen sind wichtigste Quellen seiner Werke und prägend für sein künstlerisches Schaffen. Eders Bilder zeigen wiederkehrende Motive, oft kopiert und variiert er zeichnerisch fotografische Vorlagen. Fotografie und Video haben zudem ihren eigenen Stellenwert in seinem Werk. Sein Augenmerk liegt auf dem Verlauf von Strukturen, der Textur, der subtilen Verschiebung.
Die Monografie stellt erstmals Othmar Eders in drei Jahrzehnten entstandenes, breites und vielfältiges Œuvre in Text und Bild vor.
Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde / Ferdinand Hodler: Catalogue raisonné der Gemälde. Band 4: Biografie und Dokumente. Hrsg.: Bätschmann, Oskar; Müller, Paul; Beitr.: Bätschmann, Marie Therese; Bätschmann, Oskar; Bolleter, Regula; Brunner, Monika; Müller, Paul. 2018. 328 S. 268 fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb . EUR 110,00. CHF 120,00 ISBN: 978-3-85881-257-5 Scheidegger & Spiess
Zum 100. Todestag von Ferdinand Hodler am 19. Mai 2018 erscheint der abschliessende vierte Band Biografie und Dokumente zum Catalogue raisonné der Gemälde. Er bietet eine kritische und moderne Biografie des Künstlers auf dem neuesten Stand der Forschung. Dazu gehört die Überprüfung tradierter Erzählungen, die sich bei Hodler wie bei fast jedem berühmten Künstler zu Legenden verfestigt haben.
Das Buch dokumentiert die Ereignisse in Hodlers Leben ebenso wie wichtige Phasen seiner künstlerischen Entwicklung, von der Lehre in Thun über die Ausbildung in Genf bis zu seinen Wettbewerbserfolgen. Es veranschaulicht, welch phänomenale Karriere Hodler als Ausstellungskünstler in der Schweiz, in Frankreich, Österreich und Deutschland gelungen ist und welch ausserordentliche Aufträge er in der Schweiz und in Deutschland erhalten hat. Der Band zeigt jedoch auch, dass Hodler nicht alle seiner Grossprojekte zu Ende bringen konnte. Eine ausführliche Chronologie rundet diese Biografie ab, die auch als eigenständige Publikation von grösstem Wert ist für alle, die an Leben und Wirken dieser Künstlerpersönlichkeit interessiert sind.
im Tun. Kunsthalle Bern – Eine Geschichte der Künstler*innen. Hrsg.: Dombois, Florian; Knoll, Valérie. 2018. 448 S. 400 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-594-1 Scheidegger & Spiess
Die Kunsthalle Bern ist eine der bedeutendsten Institutionen für Gegenwartskunst in der Schweiz. Zu ihren Direktoren gehörten unter anderem Arnold Rüdlinger (1946–1955), Harald Szeemann (1961–1969) oder Johannes Gachnang (1974–1982). Weltruhm erlangte das Haus mit Einzelausstellungen von Künstlern wie Christo, Alberto Giacometti, Jasper Johns, Paul Klee, Sol LeWitt, Henry Moore oder Bruce Nauman und mit thematischen Ausstellungen wie Szeemanns «When Attitudes Become Form» von 1969.
2018 feiert die Kunsthalle ihr 100-jähriges Bestehen. Programmatische Texte der zwei Herausgebenden sowie Glückwunschtelegramme von ehemaligen Direktoren wie Ulrich Loock oder Jean-Hubert Martin bilden den Rahmen für den Hauptteil des Jubiläumsbuchs. In diesem widmen sich 25 heutige Kunstschaffende mit Bernbezug je einem Jahr Ausstellungstätigkeit der Kunsthalle Bern zwischen 1993 und 2018, bearbeiten entsprechendes Archivmaterial und interpretieren die Geschehnisse so auf ihre eigene Weise.
Damit führt das Buch die Geschichtsschreibung des Hauses weiter, die 1993 mit einem Band zum 75-jährigen und 1968 mit einem Band zum 50-jährigen Bestehen begründet wurde. Ein vollständiges Verzeichnis der Ausstellungen und der daran Beteiligten der Jahre 1993 bis 2018 bildet den Abschluss.
Die Gärten von La Gara. Ein Landgut aus dem 18. Jahrhundert bei Genf mit Gärten von Erik Dhont und einem Labyrinth von Markus Raetz. Hrsg.: Freytag, Anette; Beitr.: Best, Verena; Dumont, Eric; el-Wakil, Leïla; Freytag, Anette; Lauterbach, Iris; Maridat, Gaël; Mason, Rainer Michael; Meisser, Christian; Revilliod, Luc-Eric; Rilliet, Natalie; Foto(s) von Aerni, Georg. 2018. 272 S. 240 meist fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-570-5 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch porträtiert das historische Landgut La Gara in Jussy bei Genf und dessen Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert. Die Gebäude hat die Schweizer Architektin Verena Best restauriert und mit stimmigen innenarchitektonischen Interventionen ergänzt. Die Gärten wurden vom renommierten belgischen Landschaftsarchitekten Erik Dhont in zeitgenössischer Weise subtil neu interpretiert und mit einem palindromartigen Heckenlabyrinth ergänzt, das der Schweizer Künstler Markus Raetz gestaltet hat.
Anette Freytag hat die Verwandlung La Garas in den vergangenen Jahren aus nächster Nähe verfolgt. Ihre eigenen Beiträge und diejenigen ihrer Mitautoren betrachten die Geschichte des Anwesens und zahlreiche Aspekte der Restaurierung von Bauten und Gärten samt historischem Bewässerungssystem und Karpfenteichen sowie die zeitgenössischen landschaftlichen Interventionen. Ins Blickfeld gerückt werden zudem die Genfer Gartenkultur und die Charakteristik der Landschaft von Jussy mit ihrer grossen Biodiversität. Das Buch widmet sich ausserdem dem Phänomen der «Ferme ornée», einer antiken Vorbildern nachempfundenen Villa mit landwirtschaftlichen und ornamentalen Funktionen. Neue Fotografien des Zürcher Fotografen Georg Aerni aus allen vier Jahreszeiten runden diese prächtige Publikation ab.
Hodler und der Parallelismus. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Musée d ´art et de l´histoire Genève; Beitr.: Bätschmann, Oskar; Blümle, Claudia; Madeline, Laurence; Marin, Jean Yves; Müller, Paul; Patry, Sylvie; Zimmer, Nina. Dtsch. 2018. 192 S. 150 fb. Abb. 27 x 22 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-591-0 Scheidegger & Spiess
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Ferdinand Hodlers Tod 1918 erweisen Bern, sein Geburtsort, und Genf, sein Todesort, dem Künstler gemeinsam eine Hommage und präsentieren in einer Ausstellung und einer Begleitpublikation seine einfache, klare und wirkungsvolle Theorie des Parallelismus, die sein Werk prägt.
Hodler sieht und malt eine Natur und eine Welt, die in parallelen Grundzügen organisiert ist. Es ist ein visuelles und sinnliches Erlebnis, das seine Kompositionen nährt: Hodler erkennt parallele Linien in Bergen, Wolken, Wäldern, Frauen, Männern, Persönlichkeiten – und so stellt er sie dar. Diese Weltordnung radikalisiert er, systematisiert sie und konstruiert seine Bilder in ausgewogenen und harmonischen Makrokosmen. Dieses Spiel der Parallelen zwischen seinen Werken, die aufeinander reagieren und sich ergänzen, erweitert er und bringt die Parallelität der Gefühle, die sich in seinen Gemälden, der Natur und den menschlichen Figuren ausdrückt, ins Spiel.
Zum ersten Mal wird in diesem Buch Hodlers Parallelismus in den Vordergrund gerückt. Hodlers beeindruckende Malereien werden ergänzt durch fachkundige Textbeiträge von Oskar Bätschmann, Claudia Blümle, Laurence Madeline, Paul Müller und Sylvie Patry.
Hodler et le Parallelisme. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Musée d'art et de l'histoire Genève; Beitr.: Bätschmann, Oskar; Blümle, Claudia; Madeline, Laurence; Marin, Jean Yves; Müller, Paul; Patry, Sylvie; Zimmer, Nina. Franz. 2018. 192 S. 150 fb. Abb. 27 x 22 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-811-9 Scheidegger & Spiess
Les jardins de La Gara. Un domaine genevois du XVIIIè siècle avec des jardins d’Erik Dhont et un labyrinthe de Markus Raetz. Hrsg.: Freytag, Anette; Beitr.: Best, Verena; Dumont, Eric; el-Wakil, Leïla; Freytag, Anette; Lauterbach, Iris; Maridat, Gaël; Mason, Rainer Michael; Meisser, Christian; Revilliod, Luc-Eric; Rilliet, Natalie; Foto(s) von Aerni, Georg. Franz. 2018. 272 S. 240 meist fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-803-4 Scheidegger & Spiess
Rebel Video. The Video Movement of the 1970s and 1980s. London – Basel – Bern – Lausanne – Zürich. Hrsg.: Nigg, Heinz; Beitr.: Balmer, Katharina; Berman, Edward David; Bürer, Margrit; Dowmunt, Tony; Gfeller, Johannes; Hall, Sue; Hopkins, John Hoppy; Iseli, Christian; Krempke, Thomas; Manz, Reinhard; Mayenfisch, Alex; Niederhäuser, Yves; Nigg, Heinz; Porter, Andy; Samir; Saunders, Mark; Schmid, Christian; Zwick, Sus. Engl. 2018. 396 S. 282 z. T. fb. Abb. 20 x 12 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-801-0 Scheidegger & Spiess
Das unabhängige Videoschaffen der 1970er- und 1980er-Jahre und das internationale Phänomen der Jugendbewegungen leisteten sich gegenseitig Vorschub. Die jungen Aktivisten entdeckten das Video als neues Medium. Sie brachten damit Proteststimmungen und Anliegen zum Ausdruck und nutzten das einfach zu erzeugende bewegte Bild als kommunikative Waffe im Kampf um autonome kulturelle Freiräume. Videoproduktionen entstanden partizipativ, unmittelbar und schnell.
Diese Aneignung der Videotechnik als Möglichkeit der Zweiweg-Kommunikation zwischen Sender und Empfänger war ein wichtiger Schritt ins digitale Zeitalter. Heute können wir als Konsumenten, Bürger und Berufstätige Bild- und Tondokumente nicht nur empfangen, sondern jederzeit auch weltweit verbreiten. Eine Entwicklung, von der die jungen Videoschaffenden von damals nicht mehr nur träumten, sondern die sie in kleinen Netzwerken experimentell erforschten und praktizierten.
«Rebel Video» porträtiert Teilnehmer dieser Aktivistenszene in London, Basel, Bern, Lausanne und Zürich hautnah. Das Buch dokumentiert, welche Themen von den kreativen «Krawallmachern» aufgegriffen wurden und welche Effekte ihr Wirken auf das heutige Leben hat. Ergänzt durch vertiefende Beiträge von Lehrenden und Forschenden aus dem Bereich Dokumentarfilm und Videokunst, bringt das Buch den Bedeutungshorizont der alternativen Videobewegung in seinem lebendigen Reichtum zum Leuchten.
Schwarzflug. Oliver Schwarz – seine Zeichnungen und Gemälde. Hartmann Schweizer, Rahel. Dtsch; Engl. 2018. 500 S. 401 fb. Abb. 30 x 18 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 75,00 ISBN: 978-3-85881-589-7 Scheidegger & Spiess
Oliver Schwarz hat sich als Architekt zahlreicher in der Schweiz realisierter Bauten und Projekte vom Atelier bis zur urbanen Zentrumsgestaltung einen Namen gemacht. Dass er auch Erfinder und Künstler ist, ist nur wenigen bekannt. Diese neue Monografie stellt sein künstlerisches Schaffen der letzten 30 Jahre nun erstmals umfassend vor: Etwa 300 Abbildungen seiner in verschiedenen analogen Techniken – Kreide, Tinte, Bleistift – geschaffenen sowie mit digitalen Werkzeugen produzierten Gemälde illustrieren ein reichhaltiges Œuvre.
Im Gespräch erzählt Oliver Schwarz ausserdem, was sein Kunstschaffen mit seinen Erfahrungen als Erfinder von Flugobjekten gemein hat. Er spricht über sein Raumgefühl beim Malen und thematisiert die Manipulierbarkeit von elektronisch erzeugten Bildwerken. Die Architektur- und Kunsthistorikerin Rahel Hartmann Schweizer beschreibt seine Bilder thematisch gegliedert und gibt Einblick in eine Welt mit überraschenden Assoziationen zur abendländischen bildnerischen Tradition.
Martha Stettler. Eine Impressionistin zwischen Bern und Paris. Sotzek, Corinne Linda. Hrsg.: Zimmer, Nina; Kunstmuseum Bern. Dtsch; Franz. 2018. 176 S. 100 meist fb. Abb. 27 x 20 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-588-0 Scheidegger & Spiess
Dies ist das erste Buch über die in Bern geborene und zeitlebens in Paris tätige Malerin Martha Stettler (1870–1945). Es zeichnet reich illustriert Lebensweg und Schaffen der Künstlerin nach.
Martha Stettler bevorzugte Freilichtszenen, in denen der Jardin du Luxembourg, die Tuilerien und der Schlosspark von Versailles die beliebtesten Schauplätze sind. Sie setzte sich immer wieder für Künstlerinnen ein und war Mitbegründerin sowie Leiterin der Académie de la Grande Chaumière in Paris, zu deren Schülern u. a. Alberto Giacometti und Meret Oppenheim gehörten. Auf internationalen Ausstellungen erhielt sie namhafte Auszeichnungen und konnte als erste Schweizerin 1920 an der Biennale von Venedig ausstellen. Ihr Schaffen, das dem Spätimpressionismus zuzurechnen ist, war zu ihren Lebzeiten breit bekannt, und diese Publikation macht ihren Stellenwert in der Malerei des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts deutlich.
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]