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Scheidegger & Spiess

 
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Eduard Spelterini - Fotografien des Ballonpioniers. Beitr. v. Capus, Alex /Amelunxen, Hubertus von. Hrsg. v. Stadler, Hilar. 2007. 160 S., 120 sw. Abb. 28 x 34 cm. Gb EUR 65,00 CHF 98,00 ISBN: 978-3-85881-188-2 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Eduard Spelterini (1852–1931) war einer der bedeutendsten Ballonpioniere des ausgehenden 19. Jahrhunderts und europaweit bekannt. Besonders wichtig ist Spelterini bis heute, weil er seine Ballonfahrten seit 1893 für atemberaubende Luftaufnahmen nutzte. Und er war ein ungemein begabter Fotograf, der mit seiner Kamera die Alpen überflog, Schweizer Städte aufnahm, aber auch die Pyramiden von Giseh sowie Städte und Landschaften in Ägypten, im Orient und in Südafrika. Der Bildband versammelt erstmals seit 1928 die schönsten und spektakulärsten Luftaufnahmen, direkt ab den originalen Glasnegativen reproduziert. Der Schriftsteller Alex Capus zeichnet in einem biografischen Porträt die abenteuerliche Lebensgeschichte Spelterinis nach, der Fotohistoriker Hubertus von Amelunxen sowie zwei weitere Autoren beleuchten die Bedeutung seiner fotografischen und aviatischen Leistungen.
Buchvernissage
22. September 2007, 17 Uhr in der Ausstellung «Eduard Spelterini (1852–1931). Fotografien des Ballonpioniers» im Museum im Bellpark, Kriens mit Hilar Stadler (Leiter Museum im Bellpark), Thomas Kramer (Verlagsleiter Scheidegger & Spiess) und Martin Heller (Heller Enterprises)
Ausstellung
«Eduard Spelterini (1852–1931). Fotografien des Ballonpioniers» 18. August bis 11. November 2007 Museum im Bellpark, Kriens
«Die Fotografien, die Eduard Spelterini hinterliess, sind so atemberaubend wie das Leben, das er führte.» Das Magazin
«Ein faszinierender Bildband – die Trägheit des Ballons bleibt in den Bildern spürbar: schwer, voll beladen.» Rico Bandle, Blick
Alex Capus, geboren 1961, ist seit dem Erfolg seines Debütromans «Munzinger Pascha» (1997) einer der meistgelesenen Schriftsteller der Schweiz.
Thomas Kramer studierte Geschichte und Germanistik in Zürich, arbeitete danach vier Jahre als Filmhistoriker und Publizist in Wien. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zur Filmgeschichte und Architektur. 1998–2003 Redaktor und Musikkritiker beim Tages-Anzeiger, freier Autor, u. a. für die NZZ am Sonntag. 2005–2006 Leiter der Kulturredaktion der Weltwoche. Seit November 2006 Verlagsleiter von Scheidegger & Spiess.
Hilar Stadler leitet das Museum im Bellpark, Kriens, und ist als freier Kurator in den Bereichen Kunst, Fotografie und Architektur tätig.
Hubertus von Amelunxen, geboren 1958, ist Fotohistoriker, Medienwissenschafter und Rektor der École européenne supérieure de l’image, Angoulême / Poitiers.
Stephan Wottreng war Konservator am Verkehrshaus der Schweiz und ist Spezialist für Luftfahrt und Verkehr. Er arbeitet als Lehrer und Sachbuchautor.
Henry Wydler ist Vizedirektor, Sammlungsleiter sowie Konservator für Luft- und Raumfahrt am Verkehrshaus der Schweiz.
Eduard Spelterini (1852–1931) entdeckte 1879 seine Leidenschaft für den Luftballon. In der Folge bereiste er damit Europa, Asien, den Nahen Osten und Afrika und wurde eine internationale Berühmtheit.
Félix Vallotton. Idylle am Abgrund. Hrsg.: Becker, Christoph. 2007. 208 S., 120 fb. u. 30 sw. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 978-3-85881-194-3 Scheidegger & Spiess
Der Künstler Félix Vallotton (1865–1925) war ein intelligenter Beobachter seiner Zeit. In Lausanne geboren, studierte er ab 1882 in Paris im Kreis der Künstlergruppe «Nabis», schrieb Theaterstücke und arbeitete als Illustrator für avantgardistische Zeitschriften. Schamvoll und schamlos waren seine Entblössungen, die Maskerade der porträtierten Modelle nicht selten befremdlich. Durch ironische und gesellschaftskritische Themen setzte sich Vallotton von seinen Zeitgenossen ab: Weder scheute er karikierende Anspielungen, noch wahrte er den Schein der bürgerlichen Idylle. Seine Kunst war indiskret und biswei- len von schwarzem Humor und beissendem Sarkasmus durchzogen. Die merkwürdigen Pointierungen machten Vallotton zu einem international beachteten Avantgardisten am Beginn der Moderne. Der reich bebilderte Katalog fokussiert auf Vallottons malerisches Werk aus allen Schaffensphasen und Gattungen. Die Autoren spüren in Essays und detaillierten Bildbeschreibungen den eigenwilligen Bildfindungen des Künstlers nach und gehen der irritierenden Künstlichkeit auf den Grund, die seine Gemälde prägen.
«Félix Vallotton» im Kunsthaus Zürich 5. Oktober 2007 – 13. Januar 2008
Christoph Becker, Studium der Kunstgeschichte in Stuttgart, Wien und München mit Spezialgebiet Kunst des 19. Jahrhunderts. 1995–2000 Kurator an der Staatsgalerie Stuttgart, seit 2000 Direktor des Kunsthaus Zürich.
Linda Schädler, Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Publizistik in Zürich. Seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin am Kunsthaus Zürich sowie freie Kunstkritikerin der «Neuen Zürcher Zeitung».
Félix Vallotton. Idyll on the Edge. Hrsg.: Becker, Christoph. 2007. 208 S., 120 fb. u. 30 sw. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 3-85881-707-4 Scheidegger & Spiess
ZHdK A Future for the Arts. The Foundation of the Zurich University of the Arts. Beitr.: Binder, Ulrich u.v.a. Hrsg.: Schwarz, Hans P. 2007. 320 S., 300 fb. u. sw. Abb. 31 x 21 cm. Gb EUR 65,00 ISBN: 3-85881-709-0 Scheidegger & Spiess
ZHdK Den Künsten eine Zukunft. Publikation zur Gründung der Zürcher Hochschule der Künste. Beitr.: Binder, Ulrich u.v.a. Hrsg.: Schwarz, Hans P. 2007. 320 S., 300 fb. u. sw. Abb. 31 x 21 cm. Gb EUR 65,00 ISBN: 978-3-85881-200-1 Scheidegger & Spiess
Im August 2007 vereinigten sich die Kunsthochschulen der Sparten Musik, Bildende Kunst und Design, Theater, Film und Tanz zur Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Diese Publikation erzählt und reflektiert essayistisch die Geschichte der Kunstausbildung im Generellen, die Spezifika der einzelnen Disziplinen und zeichnet die Entwicklung der Studiengänge im 20. Jahrhundert nach. Zudem wird hier erstmals skizziert, wie die Visionen und der Alltag der ZHdK zusammenfinden sollen. Perspektiven aus den neu zusammengefassten Departementen werden durch eine opulente Bildfolge von Porträts und Werken bedeutender Absolventinnen und Absolventen ergänzt. Die performativen Künste vermitteln sich auf einer DVD und CD. So entsteht ein attraktiver und lehrreicher Blick in eine Domäne schweizerischer Kulturgeschichte von der Vergangenheit hin zur Gegenwart und prospektiv in die Zukunft.
Mit Beiträgen von Nicole Biermaier, Ulrich Binder/Ruedi Wyss, Corina Caduff, Elisabeth Danuser, Peter Danzeisen, Michael Eidenbenz, Urs Fanger, Daniel Fueter, Andrea Gleiniger, Bernhard Lehner, Oliver Matz, Matt
HR Giger The OEuvre Before Alien. Work 1961-1976. Hrsg.: Stutzer, Beat. 2007. 144 S., 100 fb. Abb. 26 x 20 cm. Ebr EUR 30,00 ISBN: 3-85881-708-2 Scheidegger & Spiess
HR Giger - Das Schaffen vor Alien. Werke 1961-1976. Hrsg.: Stutzer, Beat. Beitr. von Carlos Arenas, Fritz Billeter, Kathleen Bühler und Beat Stutzer 2007. 144 S., 100 fb. Abb. 26 x 20 cm. Ebr EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-195-0 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler HR Giger ist ein weltweit erfolgreicher Designer, seit er 1979 das Monster und die speziellen Raumatmosphären für Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker «Alien» schuf. Weit weniger bekannt ist, dass Giger davor ein Shooting-Star der europäischen Kunstszene war, der international ausstellte und von Kunstmarktgrössen wie dem Warhol-Galeristen Bruno Bischofberger gesammelt wurde. Mit seinem Phantastischen Realismus nahm Giger eine der eigenständigsten Positionen in der Nachfolge des Surrealismus und in der Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre ein. Erstmals wird das Frühwerk von HR Giger in einem Buch detailliert präsentiert. Der Katalog studiert Gigers Schaffen von den Ursprüngen her und ordnet es in eine Kunstgeschichte des Grauens ein. Das Spektrum reicht von frühen Zeichnungen über die ersten Werke in Spritzpistolentechnik bis zu beklemmenden Environments. Viele der im Buch gezeigten Werke Gigers waren noch nie oder sehr selten öffentlich zu sehen und treten in einen Dialog mit Arbeiten von Vorläufern wie Piranesi, Goya, Klinger, Ensor oder Füssli.
Paul Senn - Fotoreporter. Beitr. v. Baltzer, Nanni /Giger, Bernhard /Frehner, Matthias /Schürpf, Markus. Hrsg. v. Schürpf, Markus/Frehner, Matthias. 2007. 240 S., 184 sw. u. 35 fb. Abb. 27,5 x 23 cm. Gb EUR 50,00 CHF 78,00 ISBN: 978-3-85881-197-4 Scheidegger & Spiess
Erster umfassender Bildband aus dem Nachlass eines der wichtigsten Schweizer Fotografen
Der in Bern aufgewachsene Paul Senn (1901–1953) gilt bis heute als einer der bedeutendsten Fotografen der Schweiz. In den 1930er Jahren wurde er zum Pionier der Reportagefotografie, seine Aufnahmen erschienen im «Du», in Arnold Küblers «Zürcher Illustrierten», aber auch in internationalen Zeitschriften. Stets hatte Senn das Alltagsgeschehen im Blick, und viele seiner Aufnahmen sind zu Ikonen geworden. Seine Sujets reichen von Arbeiter-, Bauern- und Künstlerporträts über Landschaftsaufnahmen bis zu Beobachtungen aus dem spanischen Bürgerkrieg und zu Reisereportagen, die ihn nach 1945 durch das zerstörte Europa sowie nach Nordamerika führten.
Paul Senn wird im Kunstmuseum Bern nun die erste grosse Ausstellung seit 25 Jahren ausgerichtet. Der Katalog bietet die umfangreichste Auswahl an Fotografien, die je erschienen ist. Erstmals werden auch zahlreiche Farbaufnahmen aus den USA, Kanada und Mexiko publiziert, die bisher kaum zu sehen waren. Die Bilder werden ergänzt durch neue Essays zu den verschiedenen Aspekten von Senns Schaffen.

«Seine eindringliche Bildsprache prägte Schweizer Zeitschriften über 20 Jahre lang.» art
«Ein wunderschöner Katalog mit aufschlussreichen Texten.» Guido Kalberer, Tages-Anzeiger
«Es gibt einzelne Bilder, bei denen ganze Kinofilme verblassen. Diese Behauptung wird jede und jeder beim Blättern dieses Bildbandes staunend mit Kopfnicken bestätigen.» Urs Heinz Aerni, Zürich West
«Ein Titel, wissenschaftlich fundiert, ansprechend gestaltet und auch im Rückgriff auf faksimilierte Zeitschriften auf der Höhe der Zeit.» Photo Technik International
«Die Bilder sind wunderschön, die Botschaft ergreifend.» Koni Loepfe, P.S.
«Die Texte der Monografie werden ihrem Protagonisten und seinem Werk auf besondere Weise gerecht. Sie nähern sich dem Leben wie den Bildern vor dem Hintergrund ihrer Zeit, argumentieren zunächst historisch, bevor ästhetische Wertungen vorgenommen werden. Für eine Einschätzung von Autor und Werk sind also primär Kategorien massgebend, die sich aus dem Umfeld, in dem Senn gearbeitet hat, und den Umständen, unter denen er den Menschen begegnet ist, ergeben – und erst in zweiter Linie aus den gestalterischen Mitteln, die von ihm angewendet worden sind. Ein solcher Zugang unterscheidet sich angenehm von der üblichen fotohistorischen Literatur. Und auch die Diktion ist eine andere – sie kommt ohne die Stereotypen der Kunst- und Fotohistoriografie aus –, was das Lesevergnügen erhöht und die Ausführungen für einen größeren Kreis zugänglich macht.» Timm Starl, www.fotokritik.at
Nanni Baltzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich.
Matthias Frehner, geboren 1955 in Winterthur. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1986–1988 Assistent am Kunsthistorischen Seminar der Universität Zürich. 1990 Promotion mit einer Dissertation über die Geschichte der Schweizer Eisenplastik. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried-Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern.
Markus Schürpf, Fotohistoriker, Leiter des Online-Lexikons «fotoBE» sowie des Paul Senn-Archivs und Kurator der Ausstellung im Kunstmuseum Bern.
Sophie Taeuber-Arp. Gestalterin, Architektin, Tänzerin. Beitr. v. Afuhs, Eva. Hrsg. v. Museum für Gestaltung Zürich. 2007. 72 S., 85 fb. u. sw. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-196-7 Scheidegger & Spiess
Neue Begegnungen mit einer faszinierenden und faszinierend vielseitigen Künstlerin
Die Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) gehört zu den Pionierinnen der klassischen Avantgarde. Sie war bemerkenswert vielseitig begabt und vertrat mit ihrem weit gefassten künstlerischen Betätigungsfeld die universale Spannweite der modernen Bewegung: angewandte und freie Kunst, Tanz, Architektur, Inneneinrichtung sowie Lehrtätigkeit. Die reich illustrierte Monografie trägt dieser Vielseitigkeit Rechnung und stellt das gestalterische wie das architektonische OEuvre in den Vordergrund. Die Texte von Martin Heller, Eva Afuhs und Brigitte Maier beleuchten einzelne Aspekte ihres Wirkens; Arthur Rüegg skizziert, wie die Ausstellung im Zürcher Museum Bellerive angelegt war, um der Künstlerin gerecht zu werden.
Das wegweisende angewandte Werk Taeuber-Arps wird breit präsentiert, auch ihre selten gezeigten architektonischen Arbeiten sowie ihre Möbelkreationen werden vorgestellt. Daneben wird der neuste Stand der Forschung zu ihrem Schaffen erläutert, neue Fragen und Erkenntnisse kommen erstmals zur Sprache.
Expressionismus aus den Bergen. Ernst Ludwig Kirchner, Philipp Zuknecht, Jan Wiegers und die Gruppe Rot-Blau. Hrsg.: Vitali, Samuel. 256 S., 150 fb. 28 x 23 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2007. EUR 50,00 ISBN: 978-3-85881-190-5 Scheidegger & Spiess
Ernst Ludwig Kirchner lässt sich 1918 in Davos nieder, wo er in der ersten Hälfte der 1920er Jahre von verschiedenen jüngeren Künstlern aufgesucht wird. Die Auseinandersetzung mit dem bedeutenden Expressionisten in den Bergen inst prägend für den Deutschen Philipp Bauknecht, den Holländer Jan Wiegers und die Künstler der Basler Gruppe «Rot-Blau», Paul Camenisch, Albert Müller, Hermann Scherer. Die tiefen Freundschaften und heftigen Zerwürfnisse in der Gruppe um Kirchner hinterlassen deutliche Spuren in ihren Werken.
Zum ersten Mal wird in diesem Buch der Dialog zwischen dem Mentor Kirchner und seinen wichtigsten Künstlerfreunden systematisch untersucht. Die thematische Gliederung der Werke in Berglandschaften, Porträts, Skulpturen, Akte veranschaulicht ihre intensive Auseinanderstzung mit Kirchners Formensprache und Motivik und seinen Einfluss. Sie zeigt aber auch deutlich die jedem dieser Künstler eigene Schaffenskraft und ihre autonome Werkentwicklung als Maler, Bildhauser und Druckgrafiker.
Mit Beiträgen von Kathleen Bühler, Matthias Frehner, Wolfgang Henze, Roland Scotti, Peter Suter, Han Steenbruggen, Beat Stutzer, Samuel Vitali sowie dem kommentierten Text von Georg Schmidt «Gang durch die Winterthurer Kirchnerausstellung» (1924)
Die englische Ausgabe «Ernst Ludwig Kirchner and Friends» erschien ebenfalls im Verlag Scheidegger & Spiess.
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Ueli Berger. Arbeiten auf Papier 1967-2007. Zeichnungen, Fotografien, Druckgrafik, Objekte. Beitr. Frehner, Matthias 2007. 80 S., 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-191-2 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler Ueli Berger ist mit seinen Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum seit den 1980er Jahren präsent: die Installation «Hommage an das Milchgässli» am Bahnhofsplatz in Bern (1982), der Glockenturm für die protestantische Kirche Savognin (1988) sowie in Zusammenarbeit mit Susi Berger die Projekte «Ring» im IMAX des Verkehrshauses Luzern (1989–1996) und «Hommage an Dieter Roth» in Basel (2000) sind Beispiele dafür. Neben Skulptur, Installation, Objekt und Video beschäftigt sich Ueli Berger auch mit Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Möbelentwurf.
Das Künstlerbuch stellt einen noch wenig beachteten Aspekt von Ueli Bergers Schaffen der letzten 40 Jahre ins Zentrum: Es zeigt einen Überblick über die autonomen Werke, Zeichnungen, Fotografien, Fotomontagen, Druckgrafiken wie auch über die Projektskizzen für Installationen. Die Vielfalt der Stile, Medien und Materialien ist charakteristisch für sein Werk. Im Fokus seines künstlerischen Interesses stehen nicht die Materialität, sondern andere Fragestellungen wie zum Beispiel die Wechselwirkung von Raum, Linie und Fläche, die er immer wieder neu untersucht.
Matthias Frehner, geboren 1955 in Winterthur. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1986–1988 Assistent am Kunsthistorischen Seminar der Universität Zürich. 1990 Promotion mit einer Dissertation über die Geschichte der Schweizer Eisenplastik. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried-Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern.
Elisabeth Grossmann, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Publizistin
Claudine Metzger, wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstmuseum Bern
Ueli Berger, geboren 1937, lebt und arbeitet in Ersigen, Kanton Bern. 1959–64 Volontariate und Praktika bei verschiedenen Architekten. 1962 Heirat mit der Grafikerin Susi Wyss, seitdem projektbezogene Zusammenarbeit. 1982–86 Lehrauftrag für plastisches Gestalten, ETH Zürich. 1987–93 Lehrauftrag an der Fachklasse für freie Kunst, Schule für Gestaltung Bern. 2001–02 Lehrauftrag an der Ecole Cantonale d’Art du Valais (ECAV).
Der Mond ist gross wie ein Stecknadelkopf. Eine Einführung in Leben und Werk Alberto Giacomettis. Hrsg.: Giacometti, Silvio. 2., Aufl. 2007. 160 S., 100 fb. u. sw. Abb. 24 x 19 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 3-85881-192-0 Scheidegger & Spiess
Alberto Giacometti (1901–1966), im Bergell geboren und in Paris zu Weltruhm gekommen, ist einer der bedeutendsten Künstler der Moderne. «Der Mond ist so gross wie ein Stecknadelkopf» schildert Kindheit, Jugend und schöpferische Anfänge Giacomettis, untersucht seine Beziehung zu Italien, wohin er aufbricht, um die dortige Kunst zu studieren. Und beschreibt sein Pendeln zwischen der Grossstadt Paris, wo er mit den Existentialisten und Surrealisten verkehrte, und der herben Bündner Bergwelt. Neu entdeckte Fotografien zeigen den privaten Alberto auf Bergwanderungen im Kreis der Familie. Auch im Text wird Giacomettis Liebe zu den Bergen in ein neues Licht gerückt. Persönliche Anekdoten und Familienerinnerungen runden das Bild ab. Dieses Buch ist eine gut lesbare, gerade für Nichtspezialisten und ein jugendliches Publikum ausgezeichnet geeignete Einführung in Leben und Schaffen eines der grössten Künstler des 20. Jahrhunderts. Aber auch Giacometti-Kenner erfahren neue Facetten, die ihr Bild vom legendären Maler und Skulpteur erweitern.
Ernst Ludwig Kirchner - And His Friends. Expressionism From the Mountains. Hrsg.: Vitali, Samuel. 2007. 256 S., 150 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 3-85881-706-6 Scheidegger & Spiess
Dürer Meisterstiche. Die Schenkung Landammann Dietrich Schindler im Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung. Hrsg. Waldkirch, Bernhard 2006. 176 S., 60 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb EUR 45,00 ISBN: 978-3-85881-186-8 Scheidegger & Spiess
Die Druckgrafik Albrecht Dürers (1471–1528) war bereits zu seinen Lebzeiten im Kunstmarkt hoch begehrt. In seinen Holzschnitten und Kupferstichen erreichte er eine bis dahin unbekannte technische Brillanz, die er als erster Grafiker medienbewusst einsetzte und mit der er neue Käuferschichten erreichte. Die drei Meisterstiche «Der Reiter», «Hieronymus im Gehäus» und «Melencolia I» ebenso wie die Meisterblätter «Das Meerwunder» oder «Nemesis» wurden zu Kultobjekten in fürstlichen und bürgerlichen Kabinetten. Dürer ist wohl der erste Künstler-Unternehmer, dem es gelang, sein Monogramm zu einem international bekannten Markenzeichen zu machen. Der Band dokumentiert die druckgrafischen Werke Dürers aus der historischen Kunstsammlung von Dietrich Schindler (1795–1882), welche im Jahr 2000 als Schenkung an das Kunsthaus Zürich ging. Dieser Schweizer Unternehmer und Politiker trug um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit grosser Kennerschaft eine Sammlung höchster Qualität zusammen, die unter anderem das nahezu vollständige Kupferstichwerk und etwa einen Drittel der Holzschnitte Dürers umfasst.
Klaus Born - Malerei. Beitr. v. Omlin, Sibylle /Magnaguagno, Guido. 2006. 120 S., 60 fb. Abb. 27 x 21 cm. Pb EUR 30,00 ISBN: 3-85881-184-X Scheidegger & Spiess
Althaus, Karin: Druckgrafik. Handbuch der künstlerischen Drucktechniken. Einf. v. Kornfeld, Eberhard W. 2006. 192 S., 100 sw. u. 30 fb. Abb. 21 x 14 cm. Gb EUR 24,00. Scheidegger & Spiess. 2008. CHF 38,00 ISBN: 978-3-85881-180-6 Scheidegger & Spiess
Künstlerische Drucktechniken wie Holzschnitt, Radierung, Lithografie oder Siebdruck haben eine lange Tradition. Im Œuvre vieler Künstlerinnen und Künstler stehen druckgrafische Arbeiten gleichberechtigt neben Malerei, Zeichnung und Plastik. Und immer wieder entdecken junge Kunstschaffende die Druckgrafik neu.
Das reich bebilderte Handbuch mit ausführlichem Sachwort- und Namensregister erläutert die handwerklichen Voraussetzungen, die Technik und die Möglichkeiten künstlerischer Druckverfahren: Hoch-, Tief-, Flach- und Siebdruck werden in ihrer manuellen Tradition beschrieben. Dargestellt wird auch die Integration fotografischer und digitaler Vorlagen. Erstmals werden hier zudem neue Technologien zur Wiedergabe digitaler Bilddaten berücksichtigt, wie Inkjet- oder Lambdaprints.
Neben technischen Illustrationen zu den verschiedenen Verfahren ergänzen rund 90 Abbildungen den Text, darunter druckgrafische Werke von Dürer, Rembrandt, Toulouse-Lautrec, Picasso, Dieter Roth oder Fischli/Weiss.
Karin Althaus ist Sammlungsleiterin an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München. 2002–2006 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Kupferstichkabinett des Kunstmuseums Basel und kuratierte 2005 die Ausstellung Rembrandt. Die Radierungen aus der Sammlung Eberhard W. Kornfeld
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Scheidegger, Ernst: Alberto Giacometti Sculpture in Plaster. 2006. 128 S., 70 Abb. 23 x 20 cm. Gb EUR 28,00 ISBN: 3-85881-705-8 Scheidegger & Spiess
Von Rodin bis Tàpies. Werke der Sammlung Im Obersteg. Hrsg.: Mentha, Henriette. 2006. 140 S., 70 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 3-85881-183-1 Scheidegger & Spiess
Nutzen und Zierde. Fünfzig historische Gärten in der Schweiz. Fotos v. Finck, Heinz D. Hrsg.: Siegel, Brigitt. 2006. 320 S., 280 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 65,00 ISBN: 3-85881-182-3 Scheidegger & Spiess
Peter Zumthor. Therme Vals. Beitr. v. Hauser, Sigrid. 2006. 160 S., 10 fb. Abb., 70 Duoton-Fotos 29 x 24 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 3-85881-704-X Scheidegger & Spiess
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