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Scheidegger & Spiess

 
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Eberhard, Roger. In Good Light. Beitr.: Schlink, Bernhard; Foto(s) Eberhard, Roger; Einführung Sinsheimer, Karen. 2011. Dtsch/Engl.64 S. 30 Abb. 30 x 28 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-328-2 Scheidegger & Spiess
Durch die Wirtschaftskrise verloren in den vergangenen Jahren viele Menschen in den USA ihre Arbeit und damit ihr Zuhause. Auch im kalifornischen Santa Barbara, wo der in Zürich geborene Fotograf Roger Eberhard am Brooks Institute of Photography studiert hat, waren plötzlich nicht mehr nur Randständige ohne Dach über dem Kopf, sondern auch Menschen, die nie damit gerechnet hatten. 2007 sprach Eberhard mehrere Obdachlose auf der Straße an und bat sie in ein Fotostudio, wo er sie – oft erst nach langen Gesprächen – porträtierte. In Good Light ist das Resultat dieser sensiblen Annäherung an die teils unverschuldete, teils selbst gewählte, in jedem Fall harte Lebenssituation. Die 30 sorgfältig fotografierten Porträts zeigen eigensinnige Persönlichkeiten, die ihre Würde bewahrt haben und Kraft ausstrahlen, obwohl die schwierige Existenz deutliche Spuren hinterlassen hat. Das Santa Barbara Museum of Art zeigt ab Mai 2011 Roger Eberhards Porträts in einer Ausstellung. Im Vorfeld erscheint das Buch In Good Light mit einer Einführung von Karen Sinsheimer, Kuratorin für Fotografie des Museums, und einem Text des Schriftstellers Bernhard Schlink. Von einem persönlichen Erlebnis und den Porträts ausgehend, beschäftigt sich Schlink mit der Würde der Obdachlosen. Ausstellung im Santa Barbara Museum of Art ab Mai 2011
Roger Eberhard, geboren 1984 in Zürich, studierte Fotografie am Brooks Institute of Photography in Santa Barbara, CA. 2008 erschien sein erstes Buch Callas (Modernbook Editions), danach veröffentlichte er Wilted Country und In Good Light (beide Verlag Scheidegger & Spiess). Eberhard lebt in Berlin und Zürich.
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und Autor. 1995 veröffentlichte er den Roman Der Vorleser (Diogenes Verlag), der in 46 Sprachen übersetzt und ein internationaler Bestseller wurde. Zuletzt erschienen die Erzählungen Sommerlügen (Diogenes Verlag, 2010). Schlink lebt in Berlin und New York.
Karen Sinsheimer, geboren in Denver, Colorado, arbeitet seit 1992 als Kuratorin für Fotografie am Santa Barbara Museum of Art. In ihrer Laufbahn hat sie 14 Wanderausstellungen, jeweils begleitet von Buchpublikationen, sowie zahlreiche Fotografie-Ausstellungen aus der permanenten Sammlung organisiert.
Sites & Signs. Fotografien von Georg Aerni. Beitr.: Küng, Moritz; Berg, Stephan; Olonetzky, Nadine. Foto(s) Aerni, Georg; Hrsg.: Olonetzky, Nadine; . 2011. Dtsch/Engl.288 S. 170 sw. Abb. 350 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 95,00. CHF 120,00 ISBN: 978-3-85881-320-6 Scheidegger & Spiess
Der Künstler und Fotograf Georg Aerni, geboren 1959, ist bekannt für seine Fotoserien von Grossstädten und Landschaften. Ob Paris, Tokio oder Mumbai, ob Gletscher in den Alpen oder zoologische Gehege: Sein Interesse gilt den Zeichen, welche die fortwährende Transformation dieser so unterschiedlichen Lebensräume zeigen. Die Monografie Sites & Signs präsentiert Georg Aernis präzise, subtil farbige Fotografien erstmals umfassend. Mit Essays von Stephan Berg, Moritz Küng und Nadine Olonetzky sowie einem vollständigen Werkverzeichnis.
Ausstellung in der Galerie Bob Gysin in Zürich vom 18. März bis 14. Mai 2011.
Georg Aerni, geboren 1959 in Winterthur, studierte 1980–1986 Architektur an der ETH Zürich, arbeitete bis 1992 als Architekt und wandte sich dann der Fotografie zu. Seit 1996 Ausstellungen im In- und Ausland.
Stephan Berg, geboren 1959 in Freiburg im Breisgau, war 1990–2000 Direktor des Kunstvereins Freiburg und 2001–2008 Direktor des Kunstvereins Hannover. Seit 2008 ist er Intendant des Kunstmuseums Bonn und seit 2004 Honorarprofessor an der Hochschule der Künste in Braunschweig. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur zeitgenössischen Kunst.
Moritz Küng, geboren 1961 in Luzern, studierte Architektur an der Rietveld Akademie in Amsterdam und lebte 15 Jahre als freischaffender Ausstellungskurator in Brüssel. 2003–2010 leitete er das Ausstellungsdepartement für zeitgenössische Architektur am de Singel – Internationaler Kunstcampus, Antwerpen, wo er u.a. Projekte realisierte mit Lacaton & Vassal, b&k+, Abalos & Herreros, R & Sie (n), SANAA, Christian Kerez und Officekgdvs. Ab 2011 leitet er das neue Zentrum für zeitgenössische Kunst El Canodrom / La Capella in Barcelona.
Nadine Olonetzky, geboren 1962 in Zürich, schreibt als freie Autorin u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte und ist Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Mitglied der Ateliergemeinschaft kontrast (www.kontrast.ch) in Zürich. Bücher: Nachtstücke, mit Cécile Wick, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2006; Sensationen – Eine Zeitreise durch die Gartengeschichte, Birkhäuser Verlag, 2007; Ein Amerikaner in Luzern – Allan Porter und ‹camera›. Eine Biografie, Pro Libro Verlag, 2007.
H. P. Weberhans. Skulptör. Beiträge von Weberhans, H. P.; Müller, Hans-Joachim. 256 S. 100 fb. Abb. 27 x 24 cm. Gb. EUR 83,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-326-8 Scheidegger & Spiess
Der Künstler H.P. Weberhans (*1941) ist mit seinen Steinskulpturen, Gemälden, Zeichnungen, Video- und Foto-Arbeiten in der europäischen Kunst ein Einzelgänger geblieben. 1985 zuerst unter dem Namen H.M. Affenherz bekannt geworden, entstand sein vielfältiges Werk, das modellhafte Klarheit der Form mit anarchischer Hinterfragung der Wahrnehmungskonventionen verbindet, abseits der institutionalisierten Kunstvermittlung.
Diese Monografie rückt zum ersten Mal das bildhauerische Werk in den Fokus und zeigt die Verbindungen zu seiner Malerei und den frühen aktionistischen Interventionen auf. Rund 150 Abbildungen, Skizzen, Pläne sowie Essays erschliessen den Kosmos des Künstlers, der anlässlich der Zürcher Skulptourenschau (2000) von seiner Arbeit sagte: «… sie tradiert und transformiert das 3-D-Alpenpanorama der Weltausstellung von 1889 über Kurt Schwitters' Merzbau in einen 3-D-Jahrmarkt der Perzeptionen für distinguierte VisiTanten (Kunstglotzen). Vor allem aber auch für Frau und Mann von nebenan.»
Buchvernissage am Mittwoch, den 18. Januar 2012, 18.30 Uhr, im Helmhaus Zürich. Mit Ansprachen und Apéro riche.
rosalie Lichtkunst. The universal theater of light. Hrsg. Peter Weibel. Beitr.: Wolfgang Hofer, Armin Köhler, Michael Mertin, Jörn Müller-Quade, Peter Weibel. Dtsch/Engl. 448 S, 325 fb. Abb. 1 DVD. 26,5 x 32 cm, Gb. mit Schuber. EUR 64,49 CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-308-4 Scheidegger & Spiess
Die Stuttgarter Künstlerin, Bühnen- und Kostümbildnerin rosalie wurde mit ihren Arbeiten für Oper und Theater international bekannt (u. a. Wagners Der Ring des Nibelungen, Bayreuther Festspiele 1994–1998). Wesentlich für ihr Schaffen sind auch Produktionen mit zeitgenössischer Musik, die neue Formen des Zusammenspiels von Rhythmus, Farbe und Licht eröffnen. Diese innovativen Grenzüberschreitungen manifestieren sich in spektakulären, gross dimensionierten Lichtinstallationen, die u. a. an den Donaueschinger Musiktagen sowie im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe gezeigt wurden. Lichtkunst ist in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Thema in rosalies Gesamtwerk geworden. In der Auseinandersetzung mit neuen Materialien, technischen Entwicklungen und komplexen Programmiermöglichkeiten hat sie eine beeindruckende Bandbreite neuer Universen des Lichts kreiert.
In dieser Monografie werden alle Lichtprojekte der Künstlerin erstmals in Bild und Text detailliert dargestellt. Daneben beleuchten Essays renommierter Forscher, Physiker und Musikwissenschaftler das Phänomen Licht aus philosophischer, wissenschaftlicher und kulturhistorischer Perspektive. Eine DVD mit Videofilmen dokumentiert darüber hinaus einen Querschnitt der Lichtkunst-Projekte von rosalie.
Huber, Werner. Bahnhof Bern 1860–2010. Planungsgeschichte, Architektur und Kontroversen. Hrsg.: SBB-Fachstelle für Denkmalschutzfragen; Hrsg.: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). 144 S. 90 fb. u. Abb. zahlr. Pläne. 7 x 22 cm. Gb. EUR 37,00 CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-316-9 Scheidegger & Spiess
Der Bahnhof Bern wurde vor 150 Jahren eröffnet – richtig glücklich wurde Bern damit allerdings lange nicht. Der Kopfbahnhof mit vier Gleisen war bald zu klein, 1891 wurde er deshalb in einen Durchgangsbahnhof umgebaut. Seitdem kämpfte er stets mit den gleichen Problemen: Der Platz zwischen der Altstadt und dem Hügel der Grossen Schanze ist eng, und die Perronanlagen liegen in einer scharfen Kurve. Immer wieder prüften die SBB neue Linienführungen und andere Standorte. Doch der Bahnhof blieb, wo er war. Die Planungen für einen Neubau zogen sich über ein halbes Jahrhundert hin. Von 1957 bis 1974 wurde dann der modernste Bahnhof Europas gebaut. Doch die Freude währte nur kurz: Der Bau war zwar eine perfekt funktionierende «Verkehrsmaschine», doch ein architektonischer Bezug zur Stadt fehlte. Dieser Mangel wurde erst durch diverse Umbauten der späten 1990er-Jahre behoben, die ein wirklich öffentliches Gebäude ermöglichten.
Die Geschichte des Berner Bahnhofs ist auch eine Erzählung über die schweizerische Baukultur der Nachkriegszeit. Sie wird hier zum ersten Mal detailliert erzählt – von 1860 bis 2010, in klarer Sprache, mit vielen unveröffentlichten historischen Fotos, gut verständlichen Übersichtsplänen und aktuellen Aufnahmen von Thomas Jantscher.
Die vorliegende Publikation ist der dritte Band der Reihe «Architektur- und Technikgeschichte der Eisenbahnen in der Schweiz». Die Reihe wird gemeinsam von der SBB-Fachstelle für Denkmalschutzfragen und der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte herausgegeben. Sie will auf den kulturhistorischen Wert von Bauten in der Schweiz aufmerksam machen, die im Zusammenhang mit der Eisenbahn entstanden sind. Dieser Teil des baulichen Erbes ist vergleichsweise wenig bekannt. Die Reihe berücksichtigt Architektur ebenso wie Ingenieurbauten, technische Einrichtungen oder Werke bildender Künstler. Die einzelnen Bände befassen sich mit dem Schaffen eines Architekten oder Ingenieurs, behandeln wichtige Einzelgebäude oder einen Baubestand entlang einer Bahnlinie oder sie widmen sich einer bestimmten Gattung von Bauwerken.
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Werner Huber studierte Architektur an der ETH Zürich. Er ist Redaktor bei Hochparterre, der Zeitschrift für Architektur und Design in Zürich.
Thomas Jantscher studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Seit 1996 ist er freischaffender Architekturfotograf in der Schweiz und in Österreich. Die Aufnahmen vom Bahnhof Bern im Schlusskapitel stammen von ihm, die meisten hat er für dieses Buch gemacht.
Bianca Brunner. Gap in the Real. Hrsg.: Bündner Kunstmuseum Chur; Abb. von Brunner, Bianca; Beitr.: Ammann, Katharina; Dillon, Brian; Wälchli, Tan. Deutsch; Englisch. 80 S. 50 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 42,00 CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-309-1 Scheidegger & Spiess
Die 1974 in Chur geborene Fotokünstlerin Bianca Brunner lebt seit ihrem Studium am Royal College of Art in London. Bianca Brunner fordert mit ihren Bildern die Wahrnehmung der Betrachtenden heraus. Auch wenn ihre Bildmotive wie zufällig festgehaltene Ereignisse wirken, sind sie inszeniert. Ob menschenleere, architektonische Situationen, Stillleben oder rätselhafte Flächen: Die stimmungsintensiven Fotografien schillern zwischen Abbild und Konstrukt, Authentizität und Fiktion. Bianca Brunner erforscht die Bilder, die wir uns von der Wirklichkeit machen.
Ausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur vom 8. Oktober bis 21. November 2010
Bianca Brunner, geboren 1974 in Chur, lebt und arbeitet in London. Sie studierte 1992–1997 Grafikdesign und Visuelle Kommunikation an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, dann Fotografie am London College of Communication (2002–2004) sowie am Royal College of Art in London (2005–2007). Mehr Informationen zur Künstlerin erhalten Sie hier
Katharina Ammann studierte Kunstgeschichte und Englische Literatur in Genf und Oxford. Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Solothurn. Ihre Dissertation Video ausstellen – Potenziale der Präsentation schrieb sie an der Universität Bern und am ZKM in Karlsruhe als Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Seit 2008 ist sie Konservatorin des Bündner Kunstmuseums Chur.
Brian Dillon ist Schriftsteller und Kritiker und lebt in Canterbury, GB. Er ist der Autor von Tormented Hope: Nine Hypochondriac Lives (Penguin, 2009) und In the Dark Room (Penguin, 2005), England-Redaktor der Kulturzeitschrift Cabinet magazine sowie regelmässiger Mitarbeiter von Artforum, frieze, Art Review und The Guardian.
Tan Wälchli ist Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und als Post-Doc Fellow am Department of Germanic Studies der Universität Chicago tätig. Sein Buch Poetik und Massenpsychologie zu Freud und den Dichtern erschien im Frühjahr 2010 im Kadmos Verlag, Berlin. Im Rahmen seines aktuellen Forschungsprojekts untersucht er Körper ohne Seelen wie den Golem oder Vampir im Kontext der Kunstphilosophie (1790–1930).
Philippe Schibig, der Prinz vom anderen Stern. Hrsg.: IG Schibig. Beitr. Ammann, Jean-Christophe; Mambourg, Albert; Wyss, Beat; Bühlmann, Karl; Zimmermann, Martin. 200 S., 130 meist fb. Abb. 32 x 24 cm, Gb. EUR 83,00 CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-318-3 Scheidegger & Spiess
Bei Kunstkritikern gilt der 1940 in Genf geborene Art-brut-Künstler und Plastiker Philippe Schibig noch immer als Ausnahmeerscheinung. Dies obwohl seine letzten Kataloge aus den 1980er-Jahren stammen, und er vor allem davor innerhalb der Kunstszene aktiv war. Er teilte mit Friedrich Kuhn das Atelier und stürzte sich in die Luzerner und Zürcher Bohème. Seine Zeichnungen erregten grosse Aufmerksamkeit, 1969 nahm ihn der bekannte Sammler Siegfried Rosengart, bei dem Picasso, Braque und Matisse ein- und ausgingen, in seine Galerie auf. Später kündigte Schibig dort selbst wieder; diese Welt war ihm zu gross. Schibig ist nicht bescheiden, aber – was damals noch niemand wusste – Autist.
In seinen einzigartigen Kugelschreiberzeichnungen stellt er das Innenleben von Bäumen dar, zeichnet in sich zusammenstürzende galaktische Welten und kreiert eine hieroglyphische Zeichensprache. Später zieht er sich noch mehr in seine künstlerische Gegenwelt zurück; heute lebt er in einer psychiatrischen Einrichtung.
Philippe Schibig, der Prinz vom anderen Stern präsentiert über 180 Werke und ist so – zum 70. Geburtstag des Künstlers im Herbst 2010 – die umfangreichste Monografie über sein Schaffen. Persönliche Essays und private Fotografien spüren dem Menschen Philippe Schibig und seinem Werk nach.
Soie Pirate. Geschichte und Designarchiv der Firma Abraham. 2 Bände. Auch getrennt zu erhalten.Hrsg.: Schweizerisches Landesmuseum Zürich; Beitr.: Georg, Mattias; Indermühle, Joya T; Karrer, Tanya; Keller, Barbara; Koellreuter, Isabel; Müller, Franziska K; Mürau, Elke; Muscionico, Daniele; Pallmert, Sigrid; Schultheiss, Ursula; Wälchli, Karin; Widmer, Martin. 416 S. 700 fb. u. 50 sw. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 69,00 CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-311-4 Scheidegger & Spiess
Die Zürcher Seidenfirma Abraham war im 20. Jahrhundert ein bedeutender Pfeiler des europäischen Textilgewerbes. Spezialisiert war sie auf Stoffdesign für die Haute Couture und das Prêt-à-porter. Zu ihren Kunden gehörten weltberühmte Modehäuser wie BALENCIAGA, GIVENCHY, YVES SAINT LAURENT, CHANEL, DIOR und UNGARO.
Abraham-Stoffe beherrschten die Laufstege der Welt, wurden von internationalen Stars getragen und bilden heute ein glanzvolles Stück europäischer Modegeschichte. Soie pirate beleuchtet erstmals umfassend Abrahams faszinierende Welt aus Mode, Kunst und Gewerbe. Band 1 ist der Firmengeschichte gewidmet und analysiert in zahlreichen Essays die Bedeutung des Unternehmens im Kontext der Zeit und im internationalen Vergleich. Band 2 präsentiert hundert der schönsten Stoffkreationen der Firma Abraham mit weiteren Schätzen aus dem aussergewöhnlich umfangreichen Firmenarchiv.
Das Archiv
Die Anfänge der Firma Abraham gehen bis auf das Jahr 1878 zurück. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das kreative Schaffen im Textilarchiv der Firma dokumentiert. Dieses visuelle Gedächtnis enthält Stoffcoupons,
Kollektionsreferenzbücher, Modefotografien und Scrapbooks mit Pressedokumentationen sowie Musterbücher, die beim Entwerfen als Inspirationsquelle dienten. Das Abraham-Archiv zeichnet sich nicht nur durch die Vielfalt seiner Bestandteile, sondern auch durch deren Systematik, Qualität und Quantität aus. Das Archiv wurde dem Schweizerischen Nationalmuseum 2007 durch die Hulda und Gustav Zumsteg-Stiftung geschenkt; die Aufarbeitung des Archivs wurde durch das Engagement der Zürcherischen Seidenindustrie-Gesellschaft ermöglicht.
Il Girasole. Ein Haus in der Nähe von Verona. Ein Film von Christoph Schaub und Marcel Meili. Beiträge von Sochitl Forster, Katja Lässer, Marcel Meili und Christoph Schaub. DVD der italienischen Originalfassung mit Untertiteln in D/F/E. DVD in gebundenem Pappeinband, 17 Min., farbiges Beiheft. 48 Seiten, 12 fb. und 11 sw Abb. 14,5 cm x 19,5 cm. EUR 35,00 CHF 39,90 ISBN: 978-3-85881-906-2 Scheidegger & Spiess
Der preisgekrönte Dokumentarfilm über das legendäre drehbare Haus von Angelo Invernizzi auf DVD.
An einem sanften Hügel an der nördlichen Kante der Poebene, nicht weit von Verona, steht ein bemerkenswertes Haus. Es ist eine silbrig glänzende, moderne Villa auf einem riesigen, rötlichen Stein, inmitten eines Parks. In ihrem Innern befindet sich ein Motor, der das Haus 360 Grad um seine eigene Achse dreht: Die Villa Girasole, 1935 erbaut von Angelo Invernizzi, folgt dem Lauf der Sonne oder den Blicken in die Landschaft. Il Girasole zeigt einen ganzen Tagesablauf. Während dieser Zeit erschliesst der Film Architektur und Atmosphäre der Villa, ihrer Räume und Einrichtungen und wird zum Imaginationsraum für das Leben von damals, das Gebäude wird zum Resonanzkörper der ausgefallenen Ideen jener Zeit.
«Schaubs Film vereint zwei Dinge: einen kühnen Zukunftsraum aus der Vergangenheit und einen nostalgischen Rückblick auf den Futurismus».
Matthias Lerf, Tages-Anzeiger
Angelo Invernizzi (1884–1958), Ingenieurstudium in Padua und Genua. Anschliessend für die Eisenbahn und das Militär tätig. 1911 wirkt er bei der «Casa Popolare» in Montorio (VR) mit. Ab 1922 betreibt er in Genua ein Architekturbüro und eine Baufirma. Erste Skizzen zur Villa Girasole entstehen ab 1929, 1931 beginnt er mit dem Bau, der – jeweils in den Sommermonaten – bis 1935 dauert. 1938–1940 erstellt er in Zusammenarbeit mit Ettore Fagiuoli das erste Hochhaus in Italien, das Betongebäude «Grattacielo dell’Orologio» an der Piazza Dante in Genua. 1958 stirbt Angelo Invernizzi während eines Aufenthalts in der Villa Girasole.
Marcel Meili, geboren 1953 in Küsnacht bei Zürich, Studium an der ETH Zürich, 1980–1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETHZ. 1983–1985 Mitarbeiter im Büro Prof. Dolf Schnebli, 1985–1987 Assistent am Lehrstuhl Prof. M. Campi an der ETHZ. Seit 1987 eigenes Büro zusammen mit Markus Peter in Zürich und seit 1999 Professor für Architektur im Studio Basel der ETH Zürich, zusammen mit Jacques Herzog, Pierre de Meuron und Roger Diener.
Christoph Schaub, geboren 1958 in Zürich. Abbruch des Germanistikstudiums, autodidaktische Ausbildung als Filmer. Seit 1984 Realisation von Spielfilmen u.a. Jeune Homme (2006), Happy New Year (2008), Giulias Verschwinden (2009) und Dokumentarfilmen u.a. Die Reisen des Santiago Calatrava (1999), Birdʼs Nest – Herzog & de Meuron in China (2008).
Kunst und Wissenschaft. Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft 1951–2010. Hrsg.: Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Beiträge von T. Schönenberger, A. Keller Dubach, H.-J. Heusser, U. Hobi, R. Krähenbühl, O. Bätschmann, J. Albrecht, K. Jost u. a.. 350 S. 187 Duplex- und 89 fb. Abb., 19 cm x 25 cm. Gb. EUR 83,00 CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-322-0 Scheidegger & Spiess
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) – die führende kunstwissenschaftliche Institution des Landes – feiert 2010 sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erscheint das reich illustrierte und anschaulich erzählte Buch Kunst und Wissenschaft, das dem Aufbau und Wirken des Instituts seit der Gründung gewidmet ist. Das SIK forscht, dokumentiert, beurteilt, restauriert, lehrt, und publiziert u. a. Editionen von Briefwechseln oder umfassend dokumentierende Werkverzeichnisse wie den Catalogue raisonné zu Ferdinand Hodler.
Dieses Buch blickt zurück auf 50 Jahre SIK und seine verschiedenen Aufgabengebiete. Daneben bietet es aber auch eine Bestandsaufnahme der kunsthistorischen Tätigkeit im 21. Jahrhundert und wagt einen Ausblick auf die künftigen Herausforderungen einer solchen Institution sowie auf die Möglichkeiten der digitalen Datenerschliessung und -aufbereitung.
Ergänzt wird diese Institutionengeschichte durch eine Chronik, durch mehr als 250 Abbildungen und durch ein witzig-informatives A–Z von Fachbegriffen der Alltagstätigkeit – von A wie Abzeichenverkauf über K wie Kaffeeautomat und N wie Neue deutsche Rechtschreibung bis zu Z wie Zigarrenkiste.
Landschaft und Kunstbauten. Ein persönliches Inventar von Jürg Conzett, fotografiert von Martin Linsi. Hrsg.: Bundesamt für Kultur, Bern. Texte von Jürg Conzett, Fotografien von Martin Linsi. Deutsch/Englisch. 272 S. 170 Duplex-Abb. 33 Skizzen und Pläne. 30 cm x 20 cm. Gb. EUR 42,00 CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-321-3 Scheidegger & Spiess
Landschaft und Kunstbauten präsentiert Bauwerke, die sich durch einen besonderen Bezug zur Schweizer Landschaft auszeichnen: Brücken, Stege, Tunnel, Stützmauern, Durchlässe – Bauten also, die Verkehrswegen dienen. Das Interesse des Ingenieurs Jürg Conzett und des Fotografen Martin Linsi richtet sich auf Kunstbauten mit architektonischem Anspruch, die Technik und Wirtschaftlichkeit wie auch die bei Benutzern und Betrachtern ausgelösten Empfindungen gleichermassen berücksichtigen. Die ausgewählten Werke stammen aus unterschiedlichsten Zeiten, sie umfassen etwa die Chibrücke bei Stalden VS von 1545 wie auch die Valser Dorfbrücke, die 2010 fertiggestellt wird.
Das Buch begleitet die von Jürg Conzett konzipierte Ausstellung im Schweizer Pavillon auf der 12. Internationalen Architekturausstellung der Biennale von Venedig (29. August bis 21. November 2010).
12. Internationalen Architekturausstellung der Biennale von Venedig.
«Kaum einer ist für diese besondere Art der Schweizreise so geeignet wie Jürg Conzett.» Gerhard Mack in der NZZ am Sonntag
Jürg Conzett, geboren 1956, studierte Bauingenieur an der EPF Lausanne sowie ETH Zürich. Er war Mitarbeiter von Architekt Peter Zumthor, bis er 1988 sein eigenes Ingenieurbüro gründete. Heute führt er zusammen mit seinen Partnern Gianfranco Bronzini und Patrick Gartmann ein Ingenieurbüro in Chur. Das Büro entwirft und projektiert Brückenbauten und Tragkonstruktionen von Gebäuden. Daneben unterrichtet er Ingenieure und Architekten an der interdisziplinären Abteilung «Bau» der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW in Chur.
Martin Linsi, geboren 1956, studierte Fotografie am Gloucestershire College of Art and Design. Er arbeitet als selbstständiger Fotograf mit Atelier in Einsiedeln. Ein wichtiges Thema in seinen Arbeiten sind die Spuren des Menschen in der Landschaft.
Hrsg.: Kramer, Thomas; Beitr.: Adam, Andreas; Goldberger, Paul; Lydecker, Kent. New York auf Postkarten 1880–1980. Die Sammlung Andreas Adam. 560 S. 900 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. Verlag Scheidegger & Spiess, 2010. EUR 59,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-211-7 Scheidegger & Spiess
«New York auf Postkarten ist kein konventionelles Fachbuch, ja noch nicht einmal ein typischer Geschichtsatlas, denn es besitzt etwas, was diese Bücher nicht haben. Es ist eine Architekturgeschichte New Yorks und zugleich eine Geschichte der Blicke auf New York.»
Paul Goldberger, Pulitzer-Preisträger und Architekturkritiker des Magazins The New Yorker, in seinem Essay
Dieses Buch präsentiert eine einzigartige Sammlung von Postkarten über New York. Mit mehr als 900 raren Ansichtskarten aus einem ganzen Jahrhundert erzählt es die urbane Entwicklungsgeschichte dieser Stadt und zeigt die schönsten Gebäude und bedeutendsten Wahrzeichen in ihrem architektonischen und sozialhistorischen Kontext.
Die Sammlung Andreas Adam
Die Sammlung als Ganzes umfasst mehr als 4000 Postkarten von New York, rund 1500 Postkarten aus den übrigen USA – Chicago, Los Angeles, San Francisco; Stadtansichten, Hochhäuser, Hotels usw. – sowie ergänzend etwa 900 zum Teil sehr seltene Bücher und Zeitschriften (hauptsächlich zu New York, einige zu Chicago und den weiteren USA) und rund hundert weitere seltene Exponate: Stiche, Fotografien, Poster usw., vor allem zu New York. Sie deckt die ganze Entwicklungsgeschichte des amerikanischen Hochhauses, vor allem in New York und Chicago, von ihrem Beginn bis etwa 1980 ab sowie die städtebauliche Geschichte New Yorks seit seiner Gründung im 17. Jahrhundert und teilweise auch die Entwicklung Chicagos. Die Sammlung wurde bereits in Museen ausgestellt und stiess auf grosses mediales Echo.
Der Wert der Sammlung besteht nicht nur in der grossen Anzahl der Exponate, sondern vor allem auch in ihrer Systematik und thematischen Ordnung. Sie ist zudem eine interessante Dokumentation über die Geschichte der Drucktechniken und der Darstellung von Stadtentwicklung in den Medien. Die 4000 Postkarten zu New York bilden die Grundlage des vorliegenden Buchs.
Andreas Adam, geboren 1945, Ausbildung zum Architekten an der ETH Zürich mit Diplom 1971. Anschliessend Arbeits- und Studienaufenthalte in London. Seit 1976 eigenes Architekturbüro in Zürich. Diverse Auslandaufenthalte und Projekte. Neben Bautätigkeit auch Publikationen, Ausstellungen und audiovisuelle Präsentationen zu Stadtgeschichte und Themen der bildnerischen Wahrnehmung und Umsetzung. Seit 1990 auch tätig als Maler und Zeichner.
Paul Goldberger ist der Architekturkritiker des Magazins The New Yorker, für das er seit 1997 die gefeierte Kolumne «Sky Line» schreibt. Er hat zudem den Joseph Urban Chair für Design und Architektur an der New School in Manhattan inne. Er begann seine Laufbahn bei der New York Times, wo er 1984 den Pulitzer Prize for Distinguished Criticism erhielt. Goldberger hat zahlreiche Bücher geschrieben, zuletzt: Why Architecture Matters und Building Up and Tearing Down: Reflections on the Age of Architecture.
Thomas Kramer studierte Geschichte und Germanistik in Zürich, arbeitete danach vier Jahre als Filmhistoriker und Publizist in Wien. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zur Filmgeschichte und Architektur. 1998–2003 Redaktor und Musikkritiker beim Tages-Anzeiger, 2005–2006 Leiter der Kulturredaktion der Weltwoche. Seit 2006 Verlagsleiter von Scheidegger & Spiess.
Kent Lydecker, Kunsthistoriker und Museumsfachmann, hat Leitungsfunktionen in der National Gallery of Art (Washington), dem Art Institute of Chicago sowie im Metropolitan Museum of Art (New York) ausgeübt. Lydecker unterrichtet und publiziert in Kunstgeschichte, Architektur und Kultur, von der Renaissance bis zur Gegenwart. Er promovierte an der Johns Hopkins University, wo er auch Museumswissenschaften lehrt.
 Rezension lesen
Hrsg.: Kramer, Thomas; Beitr.: Adam, Andreas; Beitr.: Goldberger, Paul; Beitr.: Lydecker, Kent. New York in Postcards 1880–1980. The Andreas Adam Collection. Englisch. 560 S. 900 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-713-6 Scheidegger & Spiess
Meisterwerke und Kleinode. Sammlung der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung, Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen. Gesamtkatalog. Hrsg.: Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung, Schaffhausen; Beitr.: Abegglen, Walter R; Egli, Michael; Fayet, Roger; Grütter, Daniel; Hasler, Rolf; Oberli, Matthias; Peyer, Hans K; Rapp, Anna; Roth, Rudolf; Rutishauser, Werner; Tomaschett, Michael. Deutsch. 156 S. 268 fb. u. 17 sw. Abb. 28 x 22,5 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-135-6 Scheidegger & Spiess
Bei der Bombardierung von Schaffhausen durch die Amerikaner 1944 wurden Porträts von Mitgliedern der Familie Peyer zerstört, die der Künstler Tobias Stimmer im 16. Jahrhundert geschaffen hatte. Aus den amerikanischen Reparationszahlungen wurde 1946 die Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung als private, gemeinnützige Stiftung gegründet.
In den sechs Jahrzehnten ihres Bestehens hat sie eine beeindruckende Sammlung von Renaissance-Kunst erworben und diese dem Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, als Leihgabe übergeben. Die Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen hat einen regionalen Schwerpunkt: die ganze Bodenseeregion, also der süddeutsche Raum und die Ostschweiz. Als besonderes Element der Sammlung gilt der grosse Reichtum unterschiedlicher Techniken. So zeichnet sie sich unter anderem durch kostbare Stickereien, herausragende Goldschmiedekunst und Glasarbeiten aus.
Nun hat das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) einen Sammlungskatalog erstellt, der sämtliche Werke der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung präsentiert: mit Farbbildern, detaillierter Beschreibung und wissenschaftlichem Apparat. Zur Einordnung dienen zehn thematische Artikel anerkannter Experten, etwa über die süddeutsche Spätgotik, die deutsche Malerei der Renaissance, über Tobias Stimmer und die Ostschweizer Malerei, über Schaffhauser Glasmalerei und Scheibenrisse oder über Stickereien des 16. und 17. Jahrhunderts sowie zur Schaffhauser Goldschmiedekunst.
Grisebach, Eberhard. Ich bin den friedlichen Bürgern zu modern. Aus Eberhard Grisebachs Briefwechsel seinen Malerfreunden. Hrsg.: Kirchner Museum Davos; Zusammengestellt von Grisebach, Lothar; Überarbeitet von Grisebach, Lucius; Kommentiert von Grisebach, Lucius. 336 S. 25 fb. u. 5 sw. Abb., 9 Faks. von Briefen. 21,5 x 14 cm. Gb. EUR 39,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-315-2 Scheidegger & Spiess
Eberhard Grisebach (1880–1945), der aus einer kunstsinnigen Bürgerfamilie stammte, erwarb schon als Student sein erstes Gemälde von Ferdinand Hodler und wurde dessen Freund. Persönlich kannte er Edvard Munch, Ernst Ludwig Kirchner, Cuno Amiet, Giovanni Giacometti, August Macke, Erich Heckel und viele andere Künstler und Intellektuelle seiner Zeit. Grenzüberschreitend zwischen Jena, wo er Philosophie lehrte, und Davos, wo die Familie seiner Frau Charlotte Spengler zuhause war, pflegte er mit ihnen einen regen Briefwechsel. Die ausgewählten Briefe in chronologischer Reihenfolge – erstmals 1962 erschienen – lassen eine Art Briefroman entstehen, in dem sich mehrere Erzählungen überlagern. Von der Kunst ist darin weniger die Rede als von der Begegnung mit Künstlern, von freundschaftlicher Nähe ebenso wie von den Unterschieden in der Lebensweise. Grisebach war ein aufmerksamer und warmherziger Beobachter, er schätzte die Kunst nicht nur als intellektuelles Phänomen, sondern als lebendigen Teil des gegenwärtigen Lebens.
Der neue Anhang mit 390 Anmerkungen zu Ereignissen, Personen und Kunstwerken versteht sich als kunsthistorische Begleiterzählung. Mit diesen Erläuterungen entsteht ein informationsreiches und farbenfrohes Mosaik über die Zeit an der Schwelle zwischen Expressionismus und Moderne.
Lucius Grisebach, geboren 1942, ist Lothar Grisebachs Sohn. Nach dem Abitur 1962 studiert er Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau und an der Freien Universität Berlin, wo er 1972 mit einer Arbeit über den holländischen Maler Willem Kalf (1619–1693) promoviert wird. Nach kurzem Zwischenspiel als Assistent an der Universität Göttingen ist er 1974–1988 als Kurator an der Neuen Nationalgalerie in Berlin tätig und 1988–1997 als Direktor der Kunsthalle Nürnberg. 1997 wird er Gründungsdirektor des Neuen Museums in Nürnberg, dem er bis 2007 vorsteht. Er lebt heute als freiberuflicher Kunsthistoriker in Rüschlikon bei Zürich.
Lothar Grisebach, 1910–1989, war das älteste der fünf Kinder von Eberhard und Charlotte Grisebach; Ferdinand Hodler war sein Pate. Er ist der Herausgeber dieses Buches, das 1962 erstmals unter dem Titel Maler des Expressionismus im Briefwechsel mit Eberhard Grisebach erschienen ist.
Eberhard Grisebach, 1880–1945, Studium der Philosophie, 1913 Habilitation, 1912-1921 ehrenamtlich Geschäftsführer des Kunstvereins Jena. Bis 1931 lehrte er Philosophie an der Universität Jena und folgte anschliessend einem Ruf an die Universität Zürich. Grisebach hat mit Karl Barth die philosophische und theologische Diskussion der 1920er- und 1930er-Jahre mit angeregt. Das Buch Gegenwart. Eine kritische Ethik von 1928 gilt als sein philosophisches Hauptwerk.
Strasser, Jakob. Die Kritiker nannten mich einen eigenwilligen Maler. Jakob Strasser 1896–1978. Hrsg.: Verein Jakob Strasser Kunstmaler; Beitr.: Hoefliger Griesser, Yvonne; Leemann, Chris; Magnaguagno, Guido. 240 S. 200 fb. u. Abb. Abb. 27 x 20 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-319-0 Scheidegger & Spiess
Jakob Strasser ist Kunstmaler im 20. Jahrhundert. Er erlebt die grossen Veränderungen seiner Zeit. Er weiss von der schillernden Halbwelt Berlins, vom frivolen Künstlerleben in den europäischen Grossstädten, er kennt die Moden und den Glanz der Goldenen Zwanzigerjahre, er weiss von Bauhaus, Brücke, Blauem Reiter, ist betroffen von der Krise der Dreissigerjahre. Die Kriegsjahre erfährt er als Hilfsdienstpflichtiger und besorgter Familienvater. Er hört von den Abscheulichkeiten hinter den enger werdenden Grenzen der Schweiz, von den Einschränkungen der künstlerischen Freiheit, vom Kalten Krieg und er ist Zeitzeuge des Wirtschaftswunders, als der millionste VW Käfer vom Band läuft und die Gastarbeiter aus Italien das Strassenbild verändern.
Sieben Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts gestaltet er das, was ihn betroffen macht. In der Stille der Kleinstadt Rheinfelden. Er malt Bilder, überraschende Momentaufnahmen, den Alltag im Städtchen, das Treiben und Geschäften auf den Gassen. Beeinflusst von den künstlerischen Strömungen seiner Zeit, aber ihnen nie ergeben, sorgen seine Werke dafür, dass man hinschauen muss, auch mehrmals, und immer wieder etwas Neues, noch Unbekanntes an die Bildoberfläche drängt. Sein umfangreiches Werk zählt über 2500 Ölbilder und 4500 Zeichnungen, Aquarelle, grafische Blätter. Teilweise sind sie noch ungesehen oder weniger bekannt, teilweise hängen sie seit Jahrzehnten in den Rheinfelder Stuben.
So wie Strasser das Bild Rheinfeldens prägt, so formt das Städtchen das Leben des Künstlers und seine Bildwelt. Er beteiligt sich an mehr als 80 Ausstellungen und ist in den Fünfzigerjahren auch als Ausstellungsmacher tätig. Die Enge der kleinbürgerlichen Gesellschaft in der Provinz ist dabei Herausforderung und Chance zugleich, sie bedeutet Konfrontation mit deren ungeschriebenen Gesetzen und bietet ebenso einen geschützten Raum in Ehe und Familie, der dem Kunstmaler die künstlerische Freiheit in Denken und Arbeiten möglich macht.
Mehr Informationen zum Verein Jakob Strasser Kunstmaler Jakob Strasser (1896–1978), aufgewachsen in Rheinfelden, wo sein Vater eine Velohandlung eröffnet. Besuch der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel und zahlreiche Reisen nach Florenz und Siena. Lebte als Maler in Rheinfelden. Dem Radrennsport war er durch den Beruf des Vaters und dem Engagement seines Bruders als Amateurrennfahrer verbunden.
Yvonne Hoefliger ist Kunsthistorikerin und war in verschiedenen Schweizer Museen als Kuratorin und Museumsleiterin tätig.
Chris Leemann ist Gestalter, Werbe- und Marketingfachmann in Rheinfelden.
Guido Magnaguagno, geboren 1946, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Ab 1980 Konservator, Ausstellungsmacher und später Vizepräsident am Kunsthaus Zürich. Diverse Publikationen. Von 2001 bis 2009 Direktor des Museums Jean Tinguely Basel.
Fritz Zbinden. Ein Malerleben 1896-1968. Beitr. v. Fischer, Matthias /Spälti, Marianne /Zbinden, Nadja /Zbinden, Nicolas /Hrsg. v. Fischer, Matthias. 2009. 304 S., 200 fb. u. sw. Abb. 28 x 23 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-85881-289-6 Scheidegger & Spiess
Der aus Basel stammende Maler, Zeichner, Aquarellist und Wandmaler Fritz Zbinden (1896–1968) steht mit seinem Leben und Werk exemplarisch für viele Kunstschaffende seiner Generation: Nach der Ausbildung und einem zehnjährigen Aufenthalt in Paris lebte er ab 1931 mit seiner Frau, der Basler Künstlerin Hélène Amande (1896–1987), in Horgenberg über dem Zürichsee. Dort und auf Reisen – in der Schweiz, in den Süden oder in die skandinavischen Länder – entstand sein umfangreiches Werk: Landschaften, (Selbst-)Porträts und Stillleben.
Fritz Zbindens Kunst besticht durch die intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Farbe. Nach seiner Ausbildung war der Künstler bei Cuno Amiet den dort schaffenden Malern begegnet, darunter Ernst Morgenthaler und Werner Miller. Es folgte der zehnjährige Aufenthalt in der damals für alle Künstlerinnen und Künstler so inspirierenden Stadt Paris. Dort entwickelte Fritz Zbinden seinen eigenen künstlerischen Weg. Zurück in der Schweiz, knüpfte er von Horgenberg aus Verbindungen zu zahlreichen Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft und schuf sich einen Namen in der regionalen und nationalen Kunstszene.
Diese Monografie zeichnet Fritz Zbindens Malerleben im Umfeld der Schweizer Kunstszene nach und beleuchtet auch das Werk von Hélène Amande, die für Zbindens Schaffen von grosser Bedeutung war, aber auch selbst als Künstlerin tätig blieb. Mit zahlreichen Werkabbildungen und Dokumenten, einem grossen Essay zu Leben und Werk des Kunsthistorikers Matthias Fischer sowie persönlichen Erinnerungen der Kinder Nadja und Nicolas Zbinden, der Schüler Marianne Spälty und Thomas Locher sowie dem Nachbarn Bernhard Koch.
Matthias Fischer, geboren 1960 in München, Studium der Politischen Wissenschaften, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in München und Bern. Promotion über «Der junge Hodler. Eine Künstlerkarriere 1872–1897». Tätig als Kunsthistoriker, Kurator und Autor. Wichtigstes Arbeitsgebiet: Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Ferdinand Hodler, Schweizer Kunst und ihre europäischen Verbindungen, Schweizerische Kunstinstitutionen, Ausstellungs- und Mediengeschichte der Kunst.
Bernhard Koch, geboren 1932, Nachbar von Fritz Zbinden auf dem Horgenberg von 1959 bis 1968.
Thomas Christoph Locher, geboren 1927 in Zürich, Studium der Naturwissenschaften, Hauptfach Geologie. Hatte als Schüler der Rudolf Steiner-Schule Zeichenunterricht bei Fritz Zbinden.
Marianne Spälty, geboren 1935, bildende Künstlerin. Mitte der 1950er-Jahre Schülerin von Fritz Zbinden, Horgenberg (Aquarellkurse). 1957/58 Kunstgewerbeschule Zürich, 1958 bis 1960 Werkseminar Zürich. Seit 1968 freischaffende Künstlerin in Küsnacht ZH.
Nadja Zbinden, geboren 1931 in Zürich. Tochter von Hélène und Fritz Zbinden Amande. Gartenbaulehre in Hünibach bei Thun, längere Auslandsaufenthalte in Marokko, Frankreich und England. 1962 Seminar für Heilpädagogik in Zürich, 1985 Ausbildung zur Maltherapeutin, zehn Jahre eigenes Atelier mit Einzel- und Gruppenunterricht in Winterthur. Lebt seit 1999 in Zollikon/ZH.
Nicolas Zbinden, geboren 1935, Sohn von Hélène und Fritz Zbinden Amande. Studium der Geschichte, Germanistik, Archäologie und Kunstgeschichte in Athen und Zürich. Lehrtätigkeit am Seminar Küsnacht/ZH, an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene in Zürich, Rudolf Steiner-Schule Oberstufenunterricht, Co-Leitung der Rudolf Steiner-Seminar in Zürich und Athen. Mitbegründer der Rudolf Steiner-Schule Zürcher Oberland und 25 Jahre Vorstand. Tätigkeit als Theaterregisseur, Vortragsredner, Volkskundler, Maler, Ausstellungskurator und Publizist. Lebt auf dem Horgenberg, malt, schreibt und reist.
Roger Eberhard. Wilted Country. Hrsg.: Keller, Walter; Abb. von Eberhard, Roger; Bannon, Anthony; Wells, Benedict. 100 S. 50 fb. Abb. 26,5 x 20 cm. Gb. EUR 37,00. CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-306-0 Scheidegger & Spiess
Der 1984 in Zürich geborene Fotograf Roger Eberhard, der 2005–2007 in Santa Barbara / USA studiert hat, lebt heute in Deutschland und der Schweiz. Wilted Country ist das Resultat einer langen Reise durch Amerika. Von Reno, Nevada, über Nebraska, Wyoming und bis hinauf nach North Dakota und wieder zurück an die Grenze zu Mexiko: Es ist ein welkendes, ein ausgebleichtes Land, das uns der Fotograf hier vor Augen führt.
So wie die Sonne unbarmherzig auf Tankstellen, Wassertürme und Holzhäuser brennt, so scheint sie auch die Farbe aus den Bildern getrieben zu haben. Teilweise an der Grenze zur Unsichtbarkeit, zeigen diese Landschaftsaufnahmen, wie die Zeichen des American Dream im Verschwinden begriffen sind. Roger Eberhard knüpft mit seinem lakonisch-melancholisch fotografierten Roadmovie an die späten Polaroidbilder von Walker Evans an.
Begleitet werden die Fotografien durch einen Essay von Anthony Bannon, dem Direktor des renommierten George Eastman House in Rochester, N.Y., sowie einer persönlichen Erzählung des jungen deutschen Schriftstellers Benedict Wells. Ausstellung bei 25books, Berlin, 6. August bis 1. September 2010.
Roger Eberhard, geboren 1984 in Zürich, studierte Fotografie am Brooks Institute of Photography in Santa Barbara, CA. Wilted Country ist seine zweite Buchveröffentlichung, 2008 erschien Callas bei Modernbook Editions. Eberhard lebt und arbeitet in Berlin und Zürich.
Anthony Bannon, geboren 1943 in Hanover, New Hampshire, USA, ist seit 1996 Direktor des weltweit ersten Museums für Fotografie und Film, des George Eastman House in Rochester, N.Y. Bannon studierte zuerst Biologie und Englisch, konzentrierte sich dann auf Kulturwissenschaften, war auch als Kritiker für verschiedene Medien tätig und hat mehrere Bücher herausgegeben, zuletzt: Hiroshi Watanabe, Findings, Photolucida Press, 2007.
Walter Keller, geboren 1953, ist als Verleger, Autor, Gründer des Scalo Verlags und Mitbegründer der Zeitschriften Der Alltag und Parkett sowie des Fotomuseums Winterthur international angesehen. Seit 2006 ist er als freier Kurator und Autor tätig und zeigt in seiner Galerie Walter Keller in Zürich zeitgenössische Fotografie.
Benedict Wells, geboren 1984 in München, zog 2003 nach Berlin, um zu schreiben. Sein vielbeachtetes Debüt Becks letzter Sommer erschien 2008 im Diogenes Verlag und wurde mit dem bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Spinner, eigentlich sein erster Roman, schrieb Wells im Alter von 19 Jahren (Diogenes, 2009).
Schweiz ohne Schweiz. Alpenlose Landschaften. Beitr.: Reissmann, Manuela; 160 S. 70 fb. Abb. 26,0 x 20 cm. Gb. EUR 37,00. CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-317-6 Scheidegger & Spiess
Seit Langem wird die Schweiz mit den Alpen gleichgesetzt. Das idealisierende Etikett der Alpenrepublik ist jedoch nicht nur in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht Folklore – auch die Topografie des Landes setzt sich aus vielerlei unterschiedlichen Landstrichen zusammen. Trotzdem wurden in Kunstausstellungen fast immer die Alpen fokussiert, was das bestehende Klischee weiter festigte.
Erstmals thematisiert das vorliegende Buch die künstlerische Darstellung alpenloser Schweizer Landschaften und vermittelt ein neues, ungewohntes Bild der Schweiz. Es zeigt sich ein stattliches Landschaftsband, das vom Bodensee über den Rheinfall, das ausgedehnte Mittelland, den Jura, das See- und Waadtland bis hinab zum Genfersee reicht.
Nach thematischen Aspekten geordnet, treten Bilder und Fotografien vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart über die Zeiten hinweg in überraschende Dialoge. Mit Werken von Cuno Amiet, Klodin Erb, Peter Fischli / David Weiss, Simone Kappeler, Rudolf Koller, Jean-Frédéric Schnyder Christoph Schreiber, Monica Studer / Christoph van den Berg, Cécile Wick, Robert Zünd und anderen Künstlerinnen und Künstlern.
Ausstellung im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, 4. Juli bis 26. September 2010.
Manuela Reissmann ist Mitarbeiterin der Kunstabteilung am Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Sie hat u. a. über die junge Peggy Guggenheim geforscht.
Markus Stegmann ist Kurator der Kunstabteilung am Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Er hat verschiedene Bücher über Kunst und mehrere Gedichtbände veröffentlicht. 2001 hat er den Eidgenössischen Preis für Kunstvermittlung erhalten.
Christian Waldvogel. Earth Extremes. Hrsg.: Burckhardt, Jacqueline; Beitr.: Burckhardt, Jacqueline; Heiser, Jörg; Waldvogel, Christian; Abb. von Waldvogel, Christian. 304 S. 200 fb. Abb. 31,5 x 21 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-305-3 Scheidegger & Spiess
Der Künstler und Architekt Christian Waldvogel ist seit 2004, als er die Schweiz an der Architekturbiennale in Venedig vertrat, in der europäischen Kunstszene durch eigenwillige konzeptuelle Arbeiten aufgefallen. Diese sind im Bereich zwischen Kunst und Wissenschaft angesiedelt und operieren mit den Medien Fotografie, Video und digitale Bilderzeugung. Waldvogel beschäftigt sich mit der Erde im Sonnensystem, dem Menschen in seiner Welt und mit neuartigen Vorstellungswelten, wobei sich seine Gedankenexperimente auf wissenschaftlich gesicherte Daten stützen. So hat er beispielsweise NASA-Vertreter oder die Schweizer Luftwaffe für die Mitarbeit an Projekten gewinnen können.
Diese erste Monografie über Christian Waldvogels Schaffen gibt – über die Darstellung von neun Projekten aus den letzten sechs Jahren – einen Einblick in seine Bilder- und Ideenwelt, die ein starkes narratives Element besitzt.
Mit ausführlichen Texten zu jedem Projekt und einem Essay des Frieze-Co-Chefredaktors Jörg Heiser.
Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil, 27. Juni bis 22. August 2010
Christian Waldvogel, geboren 1971 in Austin,Texas, studierte von 1992 bis 1999 Architektur an der ETH Zürich und an der Rhode Island School of Design, USA. Er lebt als Künstler, Architekt und Programmierer in Zürich. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen seit Mitte der 1990er-Jahre sowie Publikationen, u. a. Globus Cassus, Lars Müller Publishers, 2004.
Jacqueline Burckhardt ist Mitherausgeberin der Kunstzeitschrift Parkett, Autorin zahlreicher Essays und eine der einflussreichsten Kunstvermittlerinnen der Schweiz.
Jörg Heiser, geboren 1968, ist Co-Chefredaktor der englischen Kunstzeitschrift Frieze und Autor des Buchs Plötzlich diese Übersicht: was gute zeitgenössische Kunst ausmacht. Er schreibt zudem für die Süddeutsche Zeitung, ist als Kurator und als Gastdozent an der Universität Linz tätig.
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