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Scheidegger & Spiess

 
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Common Pavilions. Hrsg.: Diener& Diener Architekten; Basilico, Gabriele; Beitr.: Acconci, Vito; Bø-Rygg, Arnfinn; Bonvicini, Monica; Brodsky, Alexander; Bru i Bistuer, Eduard; Bumbaru, Dinu; Cohen, Jean-Louis; Cook, Peter; Czech, Hermann; Danza, Marcelo; Ghiu, Bogdan; Gitai, Amos u,v,a, . Dtsch,Engl. 2013. 288 S. 65 Duplex-Abb., 39 x 25 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-734-1 Scheidegger & Spiess
Common Pavilions ist ein grossformatiges Buch mit über 60 ganz- und doppelseitigen Duplex-Fotografien der permanenten Bauten der Biennale von Venedig. Die vielfach preisgekrönte italienische Fotografenlegende Gabriele Basilico hat sämtliche Länderpavillons in den Giardini di Venezia porträtiert. Und international bekannte Architekten, Philosophen und Künstler aus den 29 Nationen haben je einen Essay über ihren jeweiligen Länderpavillon, seine Geschichte und räumlich-ideelle Identität geschrieben. Die Texte zu den einzelnen Pavillons sind in Englisch sowie in der jeweiligen Landessprache abgedruckt.
So verbinden sich atmosphärische Fotografien und architektonisch bezugsreiche Texte zu einem stimmungsvollen Panorama des bekanntesten Ausstellungsgeländes der Welt. Der Band basiert auf einer Ausstellung, die das Büro Diener & Diener Architekten, Basel und Berlin, im Rahmen der Internationalen Architekturbiennale 2012 in Venedig realisiert hat. Eine Auswahl der eindrucksvollen Bilder Gabriele Basilicos ist vom 22. März bis 9. Mai 2013 in der Galerie Aedes Am Pfefferberg in Berlin zu sehen.
Mit einer Einführung von Roger Diener und Essays von Vito Acconci, Arnfinn Bø-Rygg, Monica Bonvicini, Alexander Brodsky, Eduard Bru i Bistuer, Dinu Bumbaru, Jean-Louis Cohen, Peter Cook, Hermann Czech, Marcelo Danza, Bogdan Ghiu, Amos Gitai & Ben Gitai, Jörg Haspel, Herman Hertzberg, Taro Igarachi, Zissis Kotionis & Elia Zenghelis, Marcel Meili, Henrieta Moravčíkova, Hyungmin Pai, Andras Palffy, Juhani Pallasmaa, Regina Silveira, Martin Steinmann, Peter Stutchbury, Adam Szymczyk & Monika Sosnowska, Carsten Thau, Milica Topalovic, Bart Verschaffel, Henry Vicente und Tarek Waly
Concrete – Architektur und Fotografie. Erscheint zur Ausstellung «Concrete – Fotografie und Architektur» Fotomuseum Winterthur (2. März bis 20. Mai 2013). Hrsg.: Janser, Daniela; Seelig, Thomas; Stahel, Urs; Beitr.: Becker, Jochen; Binotto, Johannes; Huber Nievergelt, Verena; Jakob, Michael; Leonardi, Nicoletta; Rocha, Lorenzo; Schärer, Caspar; Sen, Aveek; Stahel, Urs; Gigon, Annette; Linke, Armin. Dtsch,Engl. 2013. 100 fb. u. 100 sw. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-369-5 Scheidegger & Spiess
Das Team von Scheidegger & Spiess freut sich sehr über den Erfolg von Concrete. Fotografie und Architektur bei der Auszeichnung des DAM Architectural Book Award, der von der Frankfurter Buchmesse und dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) vergeben wurde.
«Neben der hervorragenden Druckqualität und der sorgfältigen Typographie überzeugt der Ausstellungskatalog vor allem durch zwei weitere Eigenschaften: Bildauswahl und Begriffsbildung. [...]» Oliver Elser, Jurymitglied.
Welche Ideologien wohnen in einem Einfamilienhaus? Wie wachsen Siedlungen zu Städten zusammen? Was zeichnet das innige und doch so komplizierte Verhältnis zwischen Architektur und Fotografie aus? Solche Fragen führen durch die grosse Jubiläumsschau Concrete – Fotografie und Architektur, mit der das Fotomuseum Winterthur sein 20-jähriges Bestehen feiert. Für einmal wird die Beziehung der zwei Felder von der Fotografie her ausgelotet.
Die Architektur ist seit jeher ein grossartiger und heftig debattierter Schauplatz von Zeitgeist, Weltanschauung und Ästhetik. Sie ist Materialisierung privater und öffentlicher Visionen, Gebrauchskunst und Avantgarde zugleich. Ausgehend vom 19. Jahrhundert, als die Fotografie erfunden wurde, zeigt das Buch epochemachende Stadtarchitekturen und Stadtbilder von Domenico Bresolin, Charles Marville und Germaine Krull über Walker Evans, Lucien Hervé, Stanley Kubrick und Paul Virilio bis zu Hiroshi Sugimoto, Gregory Crewdson, Andreas Gursky und Iwan Baan. Neben Alltagsarchitektur und Prachtbauten, neben Utopie, Plan und Wirklichkeit spielt auch die verführerische Vergänglichkeit der Architektur eine wichtige Rolle.
Mit Beiträgen von Jochen Becker, Johannes Binotto, Verena Huber Nievergelt, Michael Jakob, Nicoletta Leonardi, Lorenzo Rocha, Caspar Schärer, Aveek Sen, Urs Stahel sowie einem Gespräch mit Annette Gigon und Armin Linke.
Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Band 2: Die Bildnisse. Bätschmann, Oskar; Brunner Monika; Walter, Bernadette. Hrsg.: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft; SIK-ISEA; Bätschmann, Oskar; Müller, Paul. 2013. 424 S., 557 fb. u. 211 fb. Abb., 32 x 24 cm, Gb. EUR 420,00 CHF 480,00 ISBN: 978-3-85881-255-1 Scheidegger & Spiess
Ferdinand Hodler (1853–1918), der bedeutendste Schweizer Maler an der Wende zum 20. Jahrhundert, brach mit den künstlerischen Konventionen seiner Zeit. Als Schöpfer eindrücklicher Landschaften und Porträts, monumentaler Historien- und symbolistischer Figurenbilder schuf er ein Œuvre, das schon zu seinen Lebzeiten international Beachtung fand. Trotz zahlreichen Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland sowie steigenden Preisen auf dem Kunstmarkt fehlte bislang ein Werkkatalog.
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA hat seit 1998 in akribischer Arbeit dieses Referenzwerk realisiert: Nach Band 1 zu den Landschaften versammelt Band 2 nun die rund 500 Porträts und 50 Selbstbildnisse, die Hodler von 1872 bis 1917 schuf; sie machen etwa einen Viertel seines Gesamtwerks aus. Drei einleitende Aufsätze, der Katalogteil mit den Porträts in chronologischer Reihenfolge sowie ein Anhang, der auch fragliche und irrtümliche Zuschreibungen auflistet und eine Bibliografie enthält, machen diesen Band zur unverzichtbaren Publikation zu Hodlers Schaffen.
Die elektronische Fassung des Catalogue raisonné gestattet einen raschen Zugriff auf alle relevanten Daten zu Ferdinand Hodlers Œuvre. Ein persönlicher Zugangscode kann über das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA bestellt werden. Siehe auch Band 1. ISBN 978-3-85881-244-5
Velimir Ilisevic – Flussentlang. Werke 2008–2012. Erscheint zur Ausstellung «Velimir Ilisevic Flussentlang» im Kunstraum Engländerbau, Vaduz (15. Januar bis 9. März 2013). Beitr.: Frehner, Matthias; Wieczorek, Uwe. 2013. 104 S. 45 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-378-7 Scheidegger & Spiess
Als wären es «aufblitzende Erinnerungsfragmente, die sich schnell wieder auflösen», so beschreibt die Kunstkritikerin Lucia Angela Cavegn Velimir Ilisevics aus der Farbe heraus geschaffenen, an der Grenze von Abstraktion und Gegenständlichkeit angesiedelten Bildzeichen. Der 1965 im damaligen Jugoslawien geborene Künstler lebt seit 1989 in der Schweiz und stellt sein Schaffen inzwischen auch in Deutschland, Serbien und Spanien in Einzel- und Gruppenausstellungen aus.
Dieses Buch präsentiert vierzig seiner neuen Gemälde und Zeichnungen. Sie sind vom Rhein – der Künstler lebt seit vielen Jahren am Ufer des Flusses – inspiriert. Kommentiert und in die Kunstgeschichte eingeordnet wird diese außergewöhnliche Bildserie in Texten der Kunsthistoriker Uwe Wieczorek und Matthias Frehner.
Das Buch erscheint zur Ausstellung im Kunstraum Engländerbau, Vaduz, 15. Januar bis 9. März 2013.
Mao's Golden Mangoes and the Cultural Revolution. Erscheint zur Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich (15. Februar bis 16 Juni 2013). Hrsg.: Murck, Alfreda; Beitr.: Chau, Adam Y.; Emery, Alonzo; Murck, Alfreda; Wang, Xiaoping; Zheng, Xiaowei; Przychowski, Alexandra von; Leese, Daniel. Engl. 2013. 248 S. 152 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 34,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-732-7 Scheidegger & Spiess
In August 1968, the Pakistani foreign minister visited Beijing and presented Chairman Mao Zedong with a crate of mangoes as a diplomatic gesture. The next day, Mao sent the mangoes to the “Worker-Peasant Mao Zedong Thought Propaganda Teams,” who had been stationed at Qinghua University to suppress warring factions of the Red Guards ten days prior. The message of this gift was to dismiss the student-activist Red Guards, who had been leaders of the proletarian movement in China, and install in their stead workers as the permanent guardians of China’s education system. During the following weeks, the mangoes were distributed to several factories, where they were treated as though they were religious relics. The golden mango was thus a powerful emblem of the power and respect accorded to the proletariat under Mao’s rule.
Mao’s Golden Mangoes and the Cultural Revolution, published to coincide with an exhibition at the Museum Rietberg in Zürich, explores the golden mangoes’ reverberations throughout Chinese culture for years to come. The text includes a historical narrative of the golden mangoes’ rise to fame; first-person accounts of both students and factory workers; an examination of the National Day Parade in 1968, which used the symbol of the mangoes prominently; a critical essay on the 1976 film The Song of the Mango; and it compares the perception of the workers in China in the late 1960s and today.
Stille Reserven. Schweizer Malerei 1850–1950. Hrsg.: Schmutz, Thomas; Suter, Peter; Vorwort Schuppli, Madeleine. Beitr.: Schmutz, Thomas; Suter, Peter; Reck, Hans Ulrich. 2013. 280 S. 333 farb. u. 1 sw. Abb. 31 x 24 cm, Gb. EUR 58,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-376-3 Scheidegger & Spiess
Eine künstlerisch motivierte Privatsammlung begegnet einer kunsthistorisch konzipierten öffentlichen Museumssammlung: In Stille Reserven treffen Bilder aus der Kollektion des Basler Künstlers Peter Suter – hauptsächlich Werke von Schweizer Malerinnen und Malern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die einem breiten Publikum unbekannt sind – auf die Sammlung des Aargauer Kunsthaus Aarau, die viele Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler beherbergt.
Dieses thematisch gegliederte Buch präsentiert die Werke in einem Dialog und versucht das Sehen, Erleben und Beschreiben von Kunst neu zu definieren. Damit ermöglichen die ungewohnten Bildkonstellationen den Betrachtenden ein neues Bildverständnis – nicht zuletzt auch der bekannten Werke. Mit einem Gespräch zwischen dem Philosophen Hans Ulrich Reck und dem Künstler und Sammler Peter Suter.
Das Buch erscheint zur Ausstellung Stille Reserven im Aargauer Kunsthaus, Aarau, 26. Januar bis 28. April 2013.
Paul Klee und der Ferne Osten. Vom Japonismus zu Zen.Hrsg.: Zentrum Paul Klee; Museum für Ostasiatische Kunst, Köln; Beitr.:Okuda, Osamu, Kakinuma, Marie. 152 S., 188 fb. 25 x 21 cm, Gb. EUR 38,00 CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-373-2 Scheidegger & Spiess
Ein wenig bekanntes, doch überaus faszinierendes Kapitel der interkontinentalen künstlerischen Auseinandersetzung behandelt die Ausstellung Paul Klee und der Ferne Osten, die 2013 im Zentrum Paul Klee Bern und 2014 im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu sehen ist. Der reichhaltige Katalog dokumentiert sowohl Klees Beschäftigung mit fernöstlicher Kunst wie auch die Rezeption des Künstlers durch Kunstschaffende und Architekten im heutigen Japan. Dabei treten erstaunlich viele Facetten der gegenseitigen Inspiration zu Tage.
In direkter Gegenüberstellung zahlreicher Werke ist zu sehen, wie Klee von der japanischen Tuschmalerei beeinflusst war, wie er chinesische Gedichte bildnerisch umsetzte, wie seine kalligrafischen Werke und Arbeiten auf Japanpapier sowie seine Auseinandersetzung mit dem Buddhismus tief von fernöstlichen Wurzeln inspiriert waren. Aber auch der Befruchtung in umgekehrter Richtung sind reich illustrierte Kapitel gewidmet: von japanischen Gedichten, die durch Werke Paul Klees angeregt wurden, über den Niederschlag, den Klee-Figuren in japanischen Comics gefunden haben, bis hin zu Visualisierungen des weltbekannten Architekten Toyo Ito, die auf die Rezeption Klees zurückgehen.
Bröhan, Nicole. Schweizer Kunstsammler und ihre Leidenschaft. Ein Museumsführer. 2012. 20 x 14 cm. EUR 29,00 ISBN: 978-3-85881-353-4 Scheidegger & Spiess
Ob zu Malerei, Skulptur oder Kunsthandwerk – im 19. und 20. Jahrhundert hat die Schweiz bemerkenswerte Kunstsammlungen hervorgebracht. Nicole Bröhan nimmt sich in dieser neuen Publikation den Persönlichkeiten an, die hinter öffentlichen Privatsammlungen und Schenkungen an Museen stehen. Entstanden sind 35 Porträts ganz unterschiedlicher Kunstsammlerinnen und Kunstsammler – von passionierten Laien, Kunsthändlern, verantwortungsbewussten Erben, Künstlern oder privaten Kunsthistorikern. Vorgestellt werden Sammler, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben wie Ernst Beyeler, Emil Bührle oder Eberhard W. Kornfeld, aber auch leidenschaftliche Kunstliebhaberinnen, die zurückhaltend im Hintergrund agierten.
Die Texte sind biografisch aufgebaut und werfen ein Licht auf den familiären Hintergrund der Porträtierten und ihre Beweggründe. Der Sammlungsschwerpunkt wird ebenso beleuchtet wie die Ausstellungssituation in Schweizer Museen, wie sie sich den Besuchern heute präsentiert. Dieser Kunstführer über Schweizer Sammlerinnen- und Sammler-Persönlichkeiten ist der erste seiner Art. Geografisch gegliedert vermittelt er einen Überblick über die Standorte der bedeutendsten öffentlich zugänglichen Kunstsammlungen in der Schweiz und porträtiert deren Besitzer und Stifterinnen.
Schürpf, Markus; Kneubühl, Urs. Jules Beck – Der erste Schweizer Hochgebirgsfotograf. Hrsg.:Schweizerisches Alpines Museum. 2012. 200 fb. u. 100 sw. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 66,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-343-5 Scheidegger & Spiess
Spektakuläre Bergpanoramen und Ansichten von Gletschern, frühe Schutzhütten des Schweizer Alpen-Clubs SAC sowie einmalige Dokumente zu Fotoalpinismus und Landschaftswandel: Jules Beck (1825–1904) gehört zu den Pionieren, die sich mit Steigeisen und Kamera ins Hochgebirge wagten, um, wie er sagte, «die glanzvolle und einzig schöne Firnenwelt ins Flachland hinunter zu zaubern». 1867 fotografierte er als Erster auf dem höchsten Berg der Schweiz, der Dufourspitze.
Jules Beck vermachte sein in der Fotogeschichte einzigartiges Archiv dem Alpinen Museum der Schweiz (ALPS), das diese Monografie über sein Lebenswerk herausgibt. Mit rund 300 Fotografien und ausführlichen Texten zu Jules Becks Leben und Werk von Urs Kneubühl, Geograf und langjähriger Direktor des ALPS, und Markus Schürpf, Fotohistoriker. Und mit zahlreichen Originalzitaten dieses Wegbereiters der modernen alpinen Fotografie.
«Wie manchem Alpenclub ist sind meine Bilder liebe Erinnerungen an die durchstreifte Welt des Hochgebirges.» Jules Beck
Rüegg, Arthur. Le Corbusier. Möbel und Interieurs 1905–1965. . Mitwirkung (sonst.): Spechtenhauser, Klaus. . 2012. 416 S.. 554 fb. u. 313 sw. Abb.. 30 x 24 cm. Gb.. EUR 160,00. CHF 180,00 ISBN: 978-3-85881-345-9 Scheidegger & Spiess
Le Corbusier (1887–1965) ist als Architekt und Möbelgestalter weltbekannt. Der würfelförmige Ledersessel LC4 von 1928 und die 1929 entworfene Liege LC2 gehören zu den Klassikern der Moderne. Während zu Le Corbusiers Architektur und zu den Möbeln aus den späten 1920er-Jahren viele Publikationen vorliegen, ist keine einzige zu seinem Gesamtschaffen als Möbeldesigner und Gestalter von Inneneinrichtungen erschienen. Nun schliesst der opulente Band «Le Corbusier – Möbel und Interieurs 1905–1965» diese Lücke. Arthur Rüegg hat in jahrelanger Arbeit den kommentierten Werkkatalog sämtlicher auffindbarer Möbelentwürfe erarbeitet und bringt die Interieurs und Einrichtungsgegenstände in Bild und präziser Textbeschreibung zur Darstellung.
Der vollständige Werkkatalog mit rund 340 Objekten wird ergänzt durch reich illustrierte Essays, die die verschiedenen Phasen von Le Corbusiers Möbelentwürfen abdecken: vom Frühwerk über die berühmten Entwürfe aus den 1920er- und 1930er- Jahren bis zu den auf das Minimalste reduzierten späteren Möbeln. Auch die Zusammenarbeit mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand wird detailliert behandelt.
Das umfassende Kompendium zum Schaffen Le Corbusiers als Innenarchitekt und Designer ist für Architekten, Kunsthistorikerinnen, Möbelfachleute und Designinteressierte unverzichtbar. Es dokumentiert sämtliche eruierbaren Möbelentwürfe und Interieurs in einem kommentierten Werkkatalog. Berücksichtigt sind vor allem mobile, auf eine Serienherstellung hin konzipierte Elemente, in Ausnahmefällen aber auch fest mit der architektonischen Hülle verbundene Einbauten von prototypischem Charakter. Da all diese Stücke innerhalb von konkreten Projekten entstanden, werden die zusammengehörigen Gruppen jeweils mit einer Kurzbeschreibung des Kontexts eingeleitet. Der Catalogue raisonné umfasst rund 340 Einträge.
Englische Ausgabe: «Le Corbusier – Furniture and Interiors 1905–1965», ISBN 978-3-85881-728-0
Französische Ausgabe: «Le Corbusier – Meubles et Intérieurs 1905–1965», ISBN 978-3-85881-729-7
Pozarek, Vaclav. Vaclav Pozarek – Library of Sculpture. Beir.: Beiträge von Kunz, Stephan / Wechsler, Max. 2 Bände. 128 S., 60 fb. (2 sw. Abb. Text im separaten Beiheft. 28 S., geh.) 2012. 33 x 24 cm, Gb. EUR 48,00 CHF 54,00 ISBN: 978-3-85881-354-1 Scheidegger & Spiess
Der in Bern lebende Künstler Vaclav Pozarek, geboren 1940, ist vor allem durch sein skulpturales Werk bekannt geworden. Dieses verbindet konstruktivistische und konzeptuelle Elemente mit einem Bezugssystem, das die allzu strenge Logik und Systematik spielerisch auflöst. Weniger bekannt ist sein großartiges Archiv über Bildhauerei von der Antike bis zur Gegenwart, das nicht nur die eigene Kunst, sondern die skulpturale Arbeit überhaupt in einen größeren Rahmen stellt. Nun wird Pozareks «Library of Sculptures» (LOS) im Bündner Kunstmuseum Chur erstmals eine eigene Ausstellung gewidmet.
Das dazu erscheinende Buch zeigt rund 60 charakteristische Köpfe aus der Geschichte der Bildhauerei; in Vaclav Pozareks radikal subjektiver Sichtung. Ein Beiheft mit Bildern und Essays liefert die Hintergründe zu seiner Künstlerbibliothek, die aus dem Buchbestand und dem fotografischen Archiv über Skulpturen besteht, die er über viele Jahre zusammengetragen hat. Die weiträumige Bibliothek mit ihren Möbeln wird dokumentiert; dazu kommen eigene Arbeiten sowie Modelle und Zeichnungen zu einem fiktiven Gebäude und einer imaginären Institution, die sich ganz der Bildhauerei widmet.
Félix Vallotton – Dessins. Hrsg.: Schwarz, Dieter; Hrsg.: Vögele, Christoph; Beitr.: Ducrey, Marina; Beitr.: Fehlmann, Marc; Beitr.: Radrizzani, Dominique; Beitr.: Schwarz, Dieter; Beitr.: Vögele, Christoph.Französisch. 2012.130 farb. u. 20 swAbb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 55,00 ISBN: 978-3-85881-730-3 Scheidegger & Spiess
Félix Vallotton (1865–1925) a fait récemment l’objet de plusieurs grandes rétrospectives qui ont mis l’accent sur l’œuvre peint, parfois aussi sur ses célèbres gravures. Pour la première fois dans ce livre sont présentés les travaux sur papier. Il s’agit en grande partie de dessins indépendants, mais il s’y trouve aussi un nombre appréciable d’études pour des peintures, des gravures ou des illustrations. Les cent trente feuilles réunies ici, et dont beaucoup sont encore inédites, permettent de présenter toutes les phases de création de l’artiste et tous les genres qu’il a pratiqués. Les nus, les paysages et les natures mortes occupent dans cet ensemble une place particulièrement importante.
Das Architekturmodell. Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie. Hrsg.: Elser, Oliver; Schmal, Peter Cachola; Beitr.: Bausch, Petra; Bühler, Dirk; Demarez-Bandeh, Marilena; Elser, Oliver; Fankhänel, Teresa; Heindl, Gabu; Kasprzyk, Paulina; Kutschke, Adela; Michel, Markus; Pflugmann, Myriam; Robnik, Drehli; Sachsse, Rolf; Schmal, Peter Cachola; Stein, Franziska; Stöneberg, Michael; Sturm, Philipp; Ursprung, Philip; Wagner-Conzelmann, Sandra; Weber, Christiane; Weyck, Michael. Deutsch;Englisch. 360 S. 562 fb. u. 186 sw.Abb.. 30 x 24 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2012. EUR 65,00. CHF 75,00 ISBN: 978-3-85881-346-6 Scheidegger & Spiess
Modelle sind eines der wichtigsten und sinnlichsten Elemente im architektonischen Gestaltungs-, Entscheidungs- und Bauprozess. Doch sie sind weit mehr als das. Oft sind sie kleine Kunstwerke mit einer eigenen Identität, sind Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie. Vielfach dürfen sie unmittelbarer den Visionen der Architekten folgen, während der fertige Bau der Machbarkeit Tribut zollen muss.
Da erstaunt es, dass es bisher keine grosse vergleichende Überblicksausstellung zum Thema Architekturmodelle im 20. und 21. Jahrhundert gab. Nun hat sich das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main zum Ziel gesetzt, das Architekturmodell als eigenständiges Darstellungs- und Entwurfsmedium systematisch zu erforschen. Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren werden wieder alle vier DAM-Etagen einer einzigen Ausstellung gewidmet. Und das begleitende Buch verspricht, grosse internationale Beachtung zu finden.
Rund hundert Architekturmodelle werden neu fotografiert und eingehend vorgestellt, dazu kommen thematische Essays internationaler Experten. Die gezeigten Modelle stammen aus der Sammlung des DAM sowie von hochrangigen Leihgebern wie dem MoMA in New York, dem FRAC Centre Orléans, dem Deutschen Museum München oder direkt von heute tätigen Architekten.
Zu den Höhepunkten des Buches zählen Modelle von Ludwig Mies van der Rohe,
Frei Otto, Rem Koolhaas, Peter Eisenman oder Peter Zumthor.
Ausstellungspublikation DAM Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt a.M. (25. Mai bis 16. September 2012)
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Beltz, Johannes; Mallebrein, Cornelia. Elefanten, schaukelnde Götter und Tänzer in Trance. Bronzekunst aus dem heutigen Indien. DE / 49019900. Abb. von Wolfsberger, Rainer; Vorwort von Lutz, Albert. 2012. 144 S., 450 fb. Abb.. 30 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-356-5 Scheidegger & Spiess
Das Museum Rietberg Zürich besitzt seit einigen Jahren eine hochstehende Sammlung zeitgenössischer Bronzeskulpturen aus dem Bastar-Gebiet. Dieses liegt in der Mitte Indiens und wird noch heute mehrheitlich von den sogenannten «Ureinwohnern» oder Adivasis bewohnt. Das vorliegende Buch ist die erste deutschsprachige Monografie zu diesem Thema und richtet sich an Kunst- und Indieninteressierte. Sie zeigt ungewöhnliche, kraftvolle und stark stilisierte Kunstwerke aus der heutigen Zeit – diese erzählen von mächtigen Göttern und ihren Stellvertretern auf Erden in Trance, den «lebenden Gottheiten». Vorgestellt wird eine unbekannte, eigenständige, noch lebendige Kultur, die allerdings durch den Einfluss der Moderne starken Veränderungen unterworfen ist.
Das Buch dokumentiert anhand von erstmals publiziertem Bildmaterial die Vielfalt der Bronzen, ihre Stilmerkmale und ikonografischen Details. Daneben steht eine Reportage, die mit Porträts von Giessern, Priestern und sakralen Tänzern den soziokulturellen Hintergrund der Skulpturen beleuchtet und zeigt, wie diese hergestellt und verwendet werden. Die Analysen basieren auf der jahrzehntelangen Forschungsarbeit von Cornelia Mallebrein zur ländlichen und tribalen Kunst Mittelindiens. Die einzigartigen Fotos von Ritualen, Festen und Tänzern in Trance geben seltene Einblicke in diese bei uns kaum bekannte Welt.
Chavín – Die Ankunft der Götter in den Anden. DE / 49019900. Hrsg.: Fux, Peter; Beitr.: Alva Meneses, Ignacio; Alva, Walter; Bischof, Henning; Fuchs, Peter; Fux, Peter; Isla, Johny; Kaulicke, Peter; Lumbreras, Luis G.; Mesía, Christian; Onuki, Yoshio; Reindel, Markus; Rick, John. 2012. 200 fb. u. 80 sw. Abb.30 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 66,00 ISBN: 978-3-85881-365-7 Scheidegger & Spiess
Die Kultur Perus gehört zu den ältesten weltweit. Neuste archäologische Entdeckungen zeigen, dass die Gesellschaften in den Zentralanden bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. monumentale Zeremonialbauten errichteten. Seit seiner Entdeckung gilt Chavín als Hauptort der andinen Mutterkultur; er prägte im 2. und 1. Jahrtausend v.Chr. das dortige Leben. Der Tempel von Chavín de Huántar – seit 1985 Unesco-Weltkulturerbe – folgte in seiner mehrkammerigen Anlage einer raffinierten räumlichen und raumatmosphärischen Choreografie, die das Erleben stark beeinflusste. Die Steinskulpturen des Tempels zeigen rätselhafte Mischwesen, und im Inneren haust die Figur der andinen Hauptgottheit.
Das Museum Rietberg Zürich kann nun in enger Zusammenarbeit mit Peru die erste Chavín-Ausstellung überhaupt realisieren. Das vorliegende Buch, entstanden in Kooperation mit weltweit führenden Archäologen, präsentiert deren vielfältige Erkenntnisse sowie zahllose unveröffentlichte Bilder von Skulpturen, Grabinventaren und Fundobjekten der Öffentlichkeit zum ersten Mal.
Englische Ausgabe: «Chavín – When the Gods Arrived in the Andes», ISBN 978-3-85881-731-0.
Erscheint zur Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich (24. November 2012 bis 10. März 2013).
Chavín – When the Gods Arrived in the Andes. DE / 49019900. Hrsg.: Fux, Peter; Beitr.: Alva Meneses, Ignacio; Alva, Walter; Bischof, Henning; Fuchs, Peter; Fux, Peter; Isla, Johny; Kaulicke, Peter; Lumbreras, Luis G.; Mesía, Christian; Onuki, Yoshio; Reindel, Markus; Rick, John. 2012. Englisch. 200 fb. u. 80 sw.Abb.. 30 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 66,00 ISBN: 978-3-85881-731-0 Scheidegger & Spiess
Die Kultur Perus gehört zu den ältesten weltweit. Neuste archäologische Entdeckungen zeigen, dass die Gesellschaften in den Zentralanden bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. monumentale Zeremonialbauten errichteten. Seit seiner Entdeckung gilt Chavín als Hauptort der andinen Mutterkultur; er prägte im 2. und 1. Jahrtausend v.Chr. das dortige Leben. Der Tempel von Chavín de Huántar – seit 1985 Unesco-Weltkulturerbe – folgte in seiner mehrkammerigen Anlage einer raffinierten räumlichen und raumatmosphärischen Choreografie, die das Erleben stark beeinflusste. Die Steinskulpturen des Tempels zeigen rätselhafte Mischwesen, und im Inneren haust die Figur der andinen Hauptgottheit.
Das Museum Rietberg Zürich kann nun in enger Zusammenarbeit mit Peru die erste Chavín-Ausstellung überhaupt realisieren. Das vorliegende Buch, entstanden in Kooperation mit weltweit führenden Archäologen, präsentiert deren vielfältige Erkenntnisse sowie zahllose unveröffentlichte Bilder von Skulpturen, Grabinventaren und Fundobjekten der Öffentlichkeit zum ersten Mal.
Englische Ausgabe von «Chavín: Perus geheimnisvoller Anden-Tempel», ISBN 978-3-85881-365-7
Säen, ernten, glücklich sein. Kunst im öffentlichen Raum – Eine Ausstellung im Fontanapark, Chur. CH / 49019900. Hrsg.: ART-PUBLIC Chur; Fasciati, Luciano; Rampa, Nicole; Beitr.: Del Buono, Zora; Hager, Guido; Gadient, Hansjörg; Olonetzky, Nadine; Rampa, Nicole; Fasciati, Luciano; Abb. von Feiner, Ralph. 2012. 48 fb.Abb.. 27 x 20 cm. Pb. EUR 30. CHF 35,00 ISBN: 978-3-85881-361-9 Scheidegger & Spiess
Der Fontanapark ist ein beliebter Volksgarten im Herzen von Chur. Benannt nach dem Freiheitshelden Benedikt Fontana (ca.1450–1499), wurde der um 1730 angelegte, mehrmals umgestaltete Park 2006 vom Landschaftsarchitekten Guido Hager in die barocke Form zurückgeführt und mit Rosen- und Kräuterbepflanzung neu interpretiert. Im Sommer 2012 wird der Fontanapark zu einem Ort der Kunst: Skulpturen des renommierten Bildhauers Hans Josephsohn bilden den Ausgangspunkt der Ausstellung. Derzeit vielbeachtete Schweizer Kunstschaffende greifen in speziell für den Park entwickelten Installationen Motive aus der Gartenkunst auf – das mythische Arkadien etwa, die Züchtung von Pflanzen oder das Zusammenspiel von Natur und Kunst. Die Kunstwerke beziehen die Parkbesucher mit ein, die sich beim Spazieren, Plaudern oder Spielen erholen.
Der Beitrag von Judith Albert fliesst als mehrseitiges Bildinsert in die Publikation ein. Diese präsentiert reich bebildert die Skulpturen in Bild und Text und schlägt in mehreren Essays Brücken zur Geschichte des Parks, zur Gartenkultur und zur zeitgenössischen Kunst. Das Buch ist ausserdem ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Kunst im öffentlichen Raum.
Die Schönheit des Augenblicks. Frauen im japanischen Holzdruck. DE / 49019900. Hrsg.: Epprecht, Katharina; Beitr.: Eichman, Shawn; Epprecht, Katharina; Kakinuma, Marie; Marks, Andreas; Morland, Carol; Szostak, John. 2012. Deutsch;Englisch. 140 fb. Abb.. 30 x 23 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-357-2 Scheidegger & Spiess
In Japan um 1800, während der Blütezeit des Farbholzschnitts, erfüllte ein gewöhnlicher Druck eine ähnliche Funktion wie die moderne Gebrauchsgrafik. Doch bald – vor allem wegen der Begeisterung westlicher Kunstliebhaber für die raffinierten Kompositionen – erlangten einzelne Entwürfe Weltruhm. Die Faszination für diese typisch japanische Kunstform ist bis heute ungebrochen. Dank ihrer formalen Prägnanz und grafischen Eleganz ist sie zudem eine nicht versiegende Inspirationsquelle für Designer und Künstler.
Ein wesentliches Element des japanischen Holzdrucks – den man unter dem Begriff «ukiyo-e» (Bilder der fliessenden, vergänglichen Welt) zusammenfasst – ist es, den flüchtigen Augenblick einzufangen. In der Gattung der «bijinga» (Bilder schöner Frauen) wird den Frauen in Momentaufnahmen voll unwiederbringlichem Zauber gehuldigt. Der anmutige Blick einer selbstbewussten Schönheit oder die Intimität einer nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Situation stimulierte die Holzschnittkünstler zu Meisterwerken.
Der Ausstellungskatalog des Museum Rietberg Zürich zeigt rund 100 Frauen-Darstellungen der bekanntesten Holzschnittkünstler Japans. Darunter auch aufwendig mit Glimmergrund veredelte Blätter, die schon damals sehr kostspielig und begehrt waren. Die Werke stammen hauptsächlich aus der berühmten Sammlung des Romanciers James A. Michener (1907–1997), die sich heute im Honolulu Museum of Art befindet.
Erscheint zur Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich (7. Juli bis 14 Oktober 2012).
Verena Loewensberg 1912–1986. Werkmonografie und Katalog der Gemälde. Hrsg.: Coray Loewensberg, Henriette; Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA; Beitr.: Grossmann, Elisabeth; Vorwort von Coray Loewensberg, Henriette; Bearbeitet von Holliger, Renate. 2012. 268 S. 162 fb. u. 36 sw.Abb.. 30 x 23 cm. Gb. EUR 87,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-355-8 Scheidegger & Spiess
Unter den Zürcher Konkreten zeichnete sich Verena Loewensberg (1912–1986) durch ihre undogmatische Haltung aus – getreu ihrem Ausspruch: «Ich habe keine Theorie; ich bin darauf angewiesen, dass mir etwas einfällt.» Ihre Bilder gehen von individuellen Erfindungen aus, welche die strengen Gesetzmässigkeiten nicht in den Vordergrund stellen. Loewensberg untersuchte formale Einfälle und erfand Variationen, die sich oft weit vom konstruktiven Ausgangspunkt entfernten; mit ihrem unkonventionellen Einsatz der Farbe brach sie die Bildlogik auf. Aus heutiger Sicht sind gerade diese Variabilität und Freiheit im Ausdruck die bestechendsten Eigenschaften ihres Werks. Die Kunsthistorikerin und langjährige Konservatorin des Haus Konstruktiv, Elisabeth Grossmann, beleuchtet im reich bebilderten Haupttext Loewensbergs künstlerischen Werdegang und würdigt das Werk in Rang und kunsthistorischer Nachwirkung. Der Œuvrekatalog präsentiert sämtliche Gemälde in Farbe, mit detaillierten Bildangaben sowie den wichtigsten Literatur- und Ausstellungsdaten. Ein Referenzwerk zu Loewensbergs Schaffen.
Das Buch erscheint zur Retrospektive im Kunstmuseum Winterthur, 12. Mai bis 5. August 2012.
Elisabeth Grossmann, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Publizistin.
Beyeler, Ernst. Leidenschaftlich für die Kunst. Gespräche mit Christophe Mory. Beitr.: Mory, Christophe; Vorwort von Keller, Sam. 2012. 1212 S. 24 fb. u. 36 sw.Abb.. 22 x 14 cm. Leinen. EUR 32. CHF 38,00 ISBN: 978-3-85881-366-4 Scheidegger & Spiess
Als Kunsthändler, Sammler und Vermittler war Ernst Beyeler, geboren 1921, sechs Jahr-zehnte lang eine prägende Figur der internationalen Kunstszene. Im Frühjahr 2010 ist der Galerist und Museumsgründer verstorben, sein Tod markiert das Ende einer Epoche. Zum Andenken an Ernst Beyelers Person und Wirken erscheint das Buch mit Christophe Morys Gesprächen mit Beyeler nun in einer überarbeiteten, erweiterten und neu bebilderten Neuausgabe.
Ernst Beyeler schildert seinen Weg vom Antiquariatsbuchhändler zum renommierten Kunsthändler, durch dessen Hände herausragende Werke der klassischen Moderne gegangen sind und der Basel zu einem Zentrum des internationalen Kunsthandels machte. Er erzählt von den Sammlern, aber vor allem von den Begegnungen mit Künstlern, die er ausstellte, allen voran Pablo Picasso und Alberto Giacometti. Ausführlich ist die Rede von seiner eigenen Sammlung mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts, die Beyeler zusammen mit seiner Frau Hildy in eine Stiftung einbrachte. Das 1997 eröffnete Museum der Fondation Beyeler in Riehen ist mit den bedeutenden Ausstel-lungen nicht mehr aus der internationalen Museumslandschaft wegzudenken.
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