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Scheidegger & Spiess

 
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The Beauty of Lines. The Gilman and Gonzalez-Falla Collection. Hrsg.: Franck, Tatyana; Martin, Pauline; Beitr.: Franck, Tatyana; Gilman, Sondra; Gonzalez-Falla, Celso; Martin, Pauline. Engl. 2018. 200 S. 131 z. T. fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-800-3 Scheidegger & Spiess
Über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten haben Sondra Gilman und Celso Gonzalez-Falla eine Sammlung von Fotografien zusammengetragen, die heute weltweit als eine der wichtigsten Privatsammlungen gilt. Sie umfasst die gesamte Geschichte des Mediums und lässt kaum einen der grossen Namen vermissen – mit einigen der bekanntesten Werke legendärer Fotografinnen und Fotografen wie etwa Robert Adams, Eugène Atget, Walker Evans oder Robert Mapplethorpe, aber auch zeitgenössischen Werken von Cindy Sherman, Hiroshi Sugimoto und Thomas Struth.
Das Musée de l’Elysée in Lausanne ist einer der weltweit führenden Ausstellungsorte für Fotografie. Mit rund 120 Werken aus der Sammlung Gilman und Gonzalez-Falla stellt The Beauty of Lines den Höhepunkt des Programms von 2018 dar. Der Katalog präsentiert die Auswahl nicht chronologisch, sondern in thematisch spannenden Gegenüberstellungen. Ergänzt wird die Präsentation der Werke durch einen Essay, der die Sammlung und ihre internationale Bedeutung ergründet, sowie ein Gespräch mit den Sammlern.
Blinde Passagiere. Schweizer Malerei 1850–1950. Hrsg.: Schmutz, Thomas; Suter, Peter; Beitr.: Merz, Klaus; Mettler, Michel; Sourlier, Stefanie; Suter, Peter. 2018. 304 S. 260 fb. Abb. 37 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-595-8 Scheidegger & Spiess
Nicht alle Kunstwerke geniessen auf der Reise, die sie aus der Zeit ihrer Entstehung in unsere jeweilige Gegenwart führt, dieselben Privilegien. Während die Werke arrivierter Künstlerinnen und Künstler oben auf Deck für jedermann jederzeit gut sichtbar sind, werden andere gleichsam zu blinden Passagieren und müssen geduldig auf die Chance warten, irgendwann doch noch beachtet zu werden.
Diese Chance bietet ihnen die Ausstellung «Blinde Passagiere» und dieses zeitgleich erscheinende Buch, das eine Auswahl der so verborgen gebliebenen Kunstwerke zeigt. Der Fokus der Auswahl liegt auf dem Erfindungsreichtum und der inhaltlichen und stilistischen Vielfalt der Schweizer Malerei schwerpunktmässig aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Buch verzichtet auf kunsthistorische Kommentare und lässt dafür literarische Texte, die eigens für dieses Buch geschrieben wurden, mit den zahlreichen Bildern in Dialog treten. Sie stammen aus der Feder von Klaus Merz, Michel Mettler, Stefanie Sourlier und Peter Suter.
Valérie Favre. Hrsg.: Nessi, Antonia; Musée d´art et d´histoire de Neuchâtel; Beitr.: Dupuis, Sylviane; Favre, Valérie; Peter, Fischer; Nessi, Antonia; Quemin, Alain. Franz.; Dtsch. 2017. 280 S. 76 fb. u. 119 sw. Abb. 19 x 13 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-557-6 Scheidegger & Spiess
Valérie Favre, 1959 geboren und in Neuchâtel aufgewachsen, war nach einer Theaterausbildung ab den frühen 1980er-Jahren zunächst als Bühnenbildnerin und Schauspielerin in Paris tätig, wandte sich dann aber ganz der Malerei zu. Seit 1998 lebt sie in Berlin, wo sie seit 2006 auch als Professorin für Malerei an der Universität der Künste lehrt. Favres Arbeiten, die sich in Serien aus Malerei, Zeichnungen und Collagen unterteilen lassen, reflektieren die künstlerische Vorstellungskraft, stets verbunden mit Motiven des Kinos, des Theaters, der Literatur und der Kunstgeschichte. Gaukler, erfundene Kreaturen, Geistgestalten oder mysteriöse Symbole: Die Betrachterinnen und Betrachter sind eingeladen, an einem Schauspiel teilzuhaben und sich im gemalten Raum zu verlieren.
Diese erste umfassende Monografie über Valérie Favre zeigt das breite Spektrum der international bekannten Künstlerin. Im Zentrum stehen Werke, die zwischen 1990 und 2016 entstanden sind, darunter auch einige bisher unveröffentlichte Arbeiten. Die Abbildungen sind begleitet von Essays zu kunsthistorischen und soziologischen Aspekten von Favres Werk, einem literarischen Text der Schriftstellerin Sylviane Dupuis und einem Gespräch mit der Künstlerin.
Kurt Thut. Architekt, Möbelentwerfer und -produzent. Protagonist der Schweizer Wohnkultur. Protagonisten der Schweizer Wohnkultur (CX992), Band: 5. Hrsg.: Billing, Joan; Eberli, Samuel. Beitr.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Ernst, Meret; Hanak, Michael; Lichtenstein, Claude; Rüegg, Arthur. 2017. 160 S. 250 meist fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-574-3 Scheidegger & Spiess
Kurt Thut (1931–2011) vereinte als Architekt, Möbelentwerfer und -produzent verschiedene Aspekte der Schweizer Wohnkultur. Sein Werdegang begann mit einer Schreinerlehre im väterlichen Betrieb im aargauischen Möriken. Anschliessend bildete er sich bei Willy Guhl, Hans Bellmann und Johannes Itten an der Kunstgewerbeschule Zürich zum Architekten und Möbelgestalter aus, wo er nach Abschluss des Studiums als Assistent bei Hans Fischli arbeitete. Seit den 1970er-Jahren engagierte er sich auch in der Familienfirma. Thuts architektonisches Schaffen war stark vom Bauhaus und von Mies van der Rohe beeinflusst. Als Gestalter verfolgte er fast 50 Jahre lang einen formal zurückhaltenden und ökologischen Ansatz. Gemäss diesen Prinzipien experimentierte er auch als Produzent erfolgreich mit neuen Materialien und Techniken. Viele seiner Entwürfe werden vom heutigen Unternehmen Thut Möbel unverändert hergestellt, das 2009 mit dem Schweizer Grand Prix Design ausgezeichnet wurde.
Diese erste Monografie stellt ausgewählte Möbelentwürfe und Bauten Kurt Thuts umfassend vor. Sie dokumentiert, wie sein puristisches und zugleich innovatives Werk die Schweizer Wohn- und Unternehmenskultur mitgeprägt hat.
Nasca – Peru. Archäologische Spurensuche in der Wüste. Hrsg.: Fux, Peter; Pardo, Cecilia; Beitr.: Boucherie, Nathalie; Canziani, José; Carmichael, Patrick; de la Mata, Pamela Castro; Lambers, Karsten; Makowski, Krzysztof; Olano, Jorge; Orefici, Giuseppe; Peters, Ann; Sakai, Masato; Schreiber, Katharina; Tomasto-Cagigao, Elsa; Vaughn, Kevin; Velarde, María Inés. 2017. 364 S. 369 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-577-4 Scheidegger & Spiess
In der Wüste des südlichen Peru wartet eines der grössten Archäologie-Rätsel auf seine Entschlüsselung: die Geoglyphen. Entstanden zwischen ca. 200 v. Chr. und 650 n. Chr., sind diese riesigen Bodenzeichnungen mit bis zu 2 Kilometer langen Linien sowie über mehrere hundert Meter ausgedehnten trapezförmigen Flächen oder Figuren eindrückliche Zeugen der untergegangenen Nasca-Kultur. Seit rund zwanzig Jahren werden in internationalen Projekten die Klima- und Landschaftsgeschichte, Bewässerungssysteme und Landwirtschaft, Architektur der Pilgerorte, Elitegräber und deren Beigaben, das Kunsthandwerk von Textilien, Keramik und der Metallverarbeitung sowie die berühmten Mumienbündel von der Paracas-Halbinsel erforscht.
Dieses Buch stellt basierend auf den Erkenntnissen dieser Forschung erstmals die Nasca-Kultur umfassend dar, die geprägt war von Ritualen, Kunst, Musik und extremen klimatischen Bedingungen. Es zeigt Gefässmalereien geheimnisvoller Mischwesen, Musikinstrumente, Goldmasken und farbenprächtige Textilien und dokumentiert in Luftbildern und Karten die mysteriösen Geoglyphen.
Beat Schlatter – Rock`n Roll Hinterland. Swiss Backstages. Hrsg.: Kupper, Alain; Beitr.: Glitter, Stella; Kupper, Alain. Dtsch; Engl. 2017. 208 S. 300 fb. Abb. 23 x 17 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-571-2 Scheidegger & Spiess
Zwischen Schaffhausen und Biel, Visp und Rheinfelden, Altdorf und Buchs gibt es Hunderte von Stadttheatern, Restaurants zum Irgendwas, Mehrzweckhallen oder Gemeinschaftszentren. In dieser Schweiz ist Beat Schlatter – Schauspieler, Kabarettist, Drehbuchautor und Person hinter einem der bekanntesten Schweizer Gesichtern – seit über 30 Jahren unterwegs, und seine Fahrten enden meist dort, wo es ein vor, auf und hinter der Bühne gibt. Nun öffnet er uns zum ersten Mal die Türen zu über 200 Transitzonen des Showbusiness in der Deutschschweiz, dorthin, wo alle Stars, Sternchen und Bühnenveteranen auf ihren Auftritt warten: die Backstage.
Wenn er auf Tournee ist, fotografiert Beat Schlatter diese öden Durchgangsräume mit Standardqualität. Es spielt dabei keine Rolle, in welcher Art von Lokalität sie sich befinden: Trist sind sie alle irgendwie, mit ihren immer wieder gut gemeinten Früchteschalen, die gewöhnlichen so sehr wie die etwas skurrileren.
Peter Zumthor spricht über seine Arbeit. Eine biografische Collage. Hrsg.: Schaub, Christoph; Beitr.: Zumthor, Peter; Regie von Schaub, Christoph. 2017. Filmausschnitte in Originalfassung mit Untertiteln Deutsch, farbig. 20 x 14 cm. DVD-Box. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-914-7 Scheidegger & Spiess
In den vergangenen 30 Jahren hat sich Peter Zumthor in vielen Zusammenhängen zu seinem Schaffen und seinem Selbstverständnis als Architekt geäussert. Wir begegnen dem weltbekannten Architekt in einer filmischen Collage, zusammengestellt aus Interviews, Gesprächen, Vorträgen und Diskussionen. Es sind Beiträge vom Beginn seiner Karriere bis hin zu aktuellen, für diesen Film aufgezeichneten Gesprächen. Die Ordnung und die Auswahl der Beiträge basiert auf spezifischen Themen, die in Zumthors Schaffen und Denken wichtig sind und ihn als Architekten einzigartig machen.
Im Kontinuum der letzten drei Jahrzehnte lernen wir auch den Menschen Peter Zumthor kennen, der sich verändert hat – und dennoch derselbe geblieben ist. Authentisch, beständig und leidenschaftlich entwickelt er den Fragenden gegenüber seine Positionen. Er tut dies empfindsam und zugleich konsequent, seiner inneren Navigation und seinen Wertvorstellungen folgend.
Diese biografische Collage des Schweizer Regisseurs Christoph Schaub wurde im Hinblick auf die Ausstellung «Dear to Me» im Hebrst 2017 im Kunsthaus Bregenz zusammengestellt und wird hier zum ersten Mal veröffentlicht.
Heinrich Bachofner. Erfinder. Hrsg.: Fahrni, Jacqueline; Luchsinger, Katrin. Beitr.: Bärtschi, Hans-Peter. Belser, Eduard J.. Bütikofer, Martin. Fahrni, Jacqueline. Hänggi, Marcel. Luchsinger, Katrin. Wydler, Henry. 2017. 156 S., 106 meist fb. Abb. 33 x 24 cm. EUR 58,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-559-0 Scheidegger & Spiess
Heinrich Bachofner (1863–1926) war Eisenbahnangestellter in Winterthur – und als technikbegeisterter Erfinder war er stets bestens über die aktuellen Entwicklungen informiert. Er wurde jedoch 1911 gegen seinen Willen in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen und lebte ab 1913 bis zu seinem Tod als Patient der damals abgelegenen Pflegeanstalt Rheinau. Seine Krankenakte vermerkt, dass Bachofner unentwegt zeichnete und sich die Blätter zu Hunderten neben seinem Tisch stapelten. Davon haben sich 70 aussergewöhnliche Zeichnungen zu von ihm erfundenen grossen Maschinen erhalten. Sie belegen seine grandiose Originalität als Erfinder und sein enormes Fachwissen, das umso bemerkenswerter ist, als ihm in der Pflegeanstalt keinerlei Fachliteratur zur Verfügung stand.
Dieses neue Buch untersucht in fundierten Beiträgen von Ingenieuren, Technik- und Kunsthistorikern Bachofners Erfindungen auf ihre Aktualität, Originalität und Machbarkeit hin und ordnet sein Werk in das industrielle Geschehen seiner Zeit und seiner Heimatregion ein. Zudem vermittelt es auch – sehr zeitgemäss – den Reiz der Technik für die Kunst.
Captain Slaughterboard geht vor Anker. Peake, Mervyn. Hrsg.: Fetzer, Fanni; Nachwort von Fetzer, Fanni. Deutsch/Englisch. 96 S. 48 Abb. 30 x 24 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2017. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-563-7 Scheidegger & Spiess
Mervyn Peake war ein englischer Autor, Lyriker und Illustrator. Geboren 1911 in China, wurde er vor allem für seine drei fantastisch-surrealen Gormenghast-Geschichten bekannt, die in den 1950er-Jahren in England erschienen sind und deren Fortsetzung sein früher Tod 1968 verhinderte. Grosse Anerkennung erfuhr er auch für seine Buchillustrationen, namentlich zu Werken von Lewis Carroll und C.S. Lewis.
1939 erschien Peakes erstes Buch «Captain Slaughterboard Drops Anchor». Es schildert die Helden- und Missetaten des cholerischen Kapitäns und seiner wilden Mannschaft an Bord der Black Tiger. In turbulenten Abenteuern fangen sie ein kleines gelbes Wesen und nehmen dieses in die Schiffsgemeinschaft auf. Slaughterboard wird umgehend von einer seltsamen platonischen Liebe zu dem Wesen ergriffen. Seine Männer fallen nach und nach üblen Gemetzeln zum Opfer, worauf er die Piraterie aufgibt und sich mit seinem neuen Gefährten dem Angeln widmet – auf Pink Island, der Heimatinsel der Yellow Creature.
Dieser Band präsentiert Peakes Slaughterboard-Geschichte in deutscher Neuübersetzung und zum ersten Mal überhaupt illustriert mit seinen originalen, nicht kolorierten Zeichnungen, die auch den von Hand geschriebenen englischen Text beinhalten. Ein Nachwort der Herausgeberin Fanni Fetzer beleuchtet Mervyn Peakes Schaffen als Künstler und Buchillustrator.
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Barbara Davi – Train of Thought. Beitr.: Olonetzky, Nadine; Suter, Eveline. Dtsch; Engl. 2017. 160 S. 108 meist fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-560-6 Scheidegger & Spiess
Die Luzerner Künstlerin Barbara Davi, geboren 1971 in Luzern, entwickelte nach ihren Studien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und an der Hochschule Luzern (HSLU) ein eigenständiges Werk in den Medien Installation und Fotocollage. Sowohl im Raum wie in der Bildfläche arbeitet die Künstlerin mit architektonischen und geometrischen Elementen. Ob Holzlatte oder Linie, Tisch oder Kreisfläche, ob Lichtprojektion oder Schattenwurf: Mit ihren Installationen zeichnet Barbara Davi gleichsam in den Raum und schafft umgekehrt in ihren Fotocollagen eine magisch tiefe Räumlichkeit. Dabei entwickelt sie ihre Motive aus einer Sequenz von Überlegungen heraus, folgt also ihren Gedankengängen, ihrem Train of Thought.
Diese erste Monografie der Künstlerin erscheint zu Barbara Davis Einzelausstellung im Kunstmuseum Luzern im Herbst 2017. Sie zeigt Arbeiten aus den Jahren 2007 bis 2017, begleitet von einem kunsthistorischen Text zu den Installationen von Eveline Suter und einem Essay zu den Fotocollagen von Nadine Olonetzky.
Dem Bild die Welt zeigen. Unterwegs mit einem Werk von Werner von Mutzenbecher. Hrsg.: Baur, Simon; Bühler, Martin P.; Beitr.: Baur, Simon; Steiner, Juri; Foto(s) von Bühler, Martin P. 2017. 96 S. 64 fb. Abb. 21 x 18 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-576-7 Scheidegger & Spiess
Im Werk des 1937 in Frankfurt am Main geborenen Künstlers Werner von Mutzenbecher spielt Bewegung eine wichtige Rolle. So haben Simon Baur und Martin P. Bühler von Mutzenbchers abstraktes Gemälde Schild (1968) im Format 100 x 100 cm in Bewegung gesetzt und auf Ausflüge in der Stadt Basel und ihrer Umgebung mitgenommen, die seit 1956 auch Wohnort des Künstlers ist. Die Fotografien des Gemäldes im Umfeld lokaler Sehenswürdigkeiten wie dem VitraHaus von Herzog & de Meuron in Weil am Rhein, dem Goetheanum in Dornach oder dem Konzilsaal des Basler Münsters, aber auch in alltäglichen Situationen gehen in spielerisch-poetischer Weise der Frage nach, wie die Umgebung den Blick auf ein Kunstwerk beeinflusst: Wenn sich der Kontext verändert, ergeben sich neue Aussagen und Interpretationen des Werkes.
Rudolf Urech-Seon (1876-1959). «Tritt in die Neuzeit». Hrsg.: Herren, Christian; Beitr. Dieterle, Matthias; Gutscher, Daniel; Herren, Christian; Kunz, Stephan. 2017. 428 S. 358 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-566-8 Scheidegger & Spiess
Rudolf Urech-Seon (1876–1959) gehört zu den eigenwilligsten Schweizer Künstlern des 20. Jahrhunderts, einer der ersten, der sich der Abstraktion verschrieb. Nach Lehre und Berufstätigkeit als Flachmaler (Anstreicher) sowie der Ausbildung als Kunstmaler an der Kunstakademie in München entwickelte er ab den späten 1920er-Jahren eine Formensprache reduzierter Flächen und Linien in Malerei und Zeichnung. Er verarbeitete insbesondere Landschaftseindrücke rund um seinen Geburtsort Seon im Kanton Aargau, den er – ausser während der Münchner Jahre 1913 bis 1916 – nie für eine längere Zeit verliess. Trotz dieser engen Heimatverbundenheit nahm er an wichtigen Ausstellungen seiner Zeit teil, u. a. am Pariser Salon des Réalités Nouvelles, in der Galerie des Eaux Vives in Zürich, im Helmhaus und im Kunsthaus Zürich.
Diese erste umfassende Monografie über Leben und Schaffen von Rudolf Urech-Seon basiert auf jahrelanger Aufarbeitung seines Nachlasses durch Christian Herren. Sie verfolgt die Genese des Gesamtwerks vom gegenständlichen Abbilden bis zu einer konstruierten, auf wenige Formen beschränkten Darstellungsweise und nähert sich dem vielseitigen Œuvre auch durch sorgfältige Auswahl und Platzierung der wiedergegebenen Bilder und andere besondere Buchgestaltungselemente.
Adolf Dietrich. Der Zeichner malt. Hrsg.: Landert, Markus; Kunstmuseum Thurgau; Beitr.: Elser, Sarah; Landert, Markus; Tobler, Willi. 2017. 288 S. 200 fb. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-567-5 Scheidegger & Spiess
Adolf Dietrich (1877–1957) gehört zu den interessantesten Schweizer Künstlern des 20. Jahrhunderts. Der Autodidakt hatte sich eine eigenwillige Gestaltungstechnik erarbeitet, die seinen Bildern bis heute eine besondere Ausstrahlung verleiht. Der eigentliche Kern seines Schaffens liegt im zeichnerischen Erfassen des Gesehenen: Oft bilden kleine Zeichnungen in Skizzenheften die Grundlage für Dietrichs meisterhafte Gemälde, die der Künstler dann gerne – ebenfalls mithilfe von zeichnerischen Mitteln – kopierte und variierte.
Zum ersten Mal wird in diesem Buch die Bedeutung der Zeichnung im Schaffen des «Malermeisters von Berlingen» in den Vordergrund gerückt. Anhand von Beispielen wird dem Gestaltungsprozess des Künstlers nachgespürt, der von der Bilderfindung mittels Zeichnungen bis zur Verdichtung mit dem Pinsel in den heute beliebten Meisterwerken führt. Zahlreiche Abbildungen aus Skizzenbüchern und von Zeichnungen sowie Gemälden Adolf Dietrichs aus Museums- und Privatbesitz werden durch fachkundige Textbeiträge von Sarah Elser, Markus Landert und Willi Tobler ergänzt.
James Licini – 15 Stahlbauten in Ascona. Beitr.: Frehner, Matthias; Karabelnik, Marianne; Foto(s) von von Arb, Giorgio; Vorwort von Anda, Gratian. 2017. 88 S. 44 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-575-0 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Eisenplastiker James Licini hat 15 seiner markanten Stahlbauten in den Park des Castello del Sole in Ascona gestellt. Hier zeigen sich die kräftigen, aus rauen Industrieelementen gefügten Plastiken in reizvollem Kontrast zur gebändigten Natur. Giorgio von Arb hat Licinis Werke in Ascona fotografiert, Matthias Frehner und Marianne Karabelnik loten in ihren Textbeiträgen das Wesen von James Licinis Kunst aus.
Not Vital – univers privat. Hrsg.: Bündner Kunstmuseum Chur; Beitr.: Albertini, Giorgia von; Kost, Lynn; Kunz, Martin; Kunz, Stephan; Zevi, Alma. 2017. 200 S. 120 z. T. fb. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-568-2 Scheidegger & Spiess
Not Vital zählt ohne Zweifel zu den international am stärksten beachteten Schweizer Künstlern, sein Werk ist in zahlreichen Sammlungen weltweit vertreten. Geboren 1948 in Sent im Unterengadin, studierte er in Paris und Rom, bevor er 1976 nach New York zog. Heute lebt und arbeitet Not Vital in Peking und Rio de Janeiro und kehrt regelmässig in seine Heimat zurück.
Die Beschäftigung mit verschiedenen Kulturen beeinflusst Vitals Schaffen stark. Oft arbeitet er mit lokalen Handwerkern zusammen, verwendet vor Ort gefundenes Material, sucht surreal anmutende Verbindungen verschiedener Kulturfragmente. Darüber hinaus lokalisiert er seine Projekte bewusst in verschiedenen Weltgegenden. Er arbeitet vorwiegend als Bildhauer, sein Œuvre umfasst aber auch Zeichnungen, Gemälde, Druckgrafiken, Performances und architektonische Projekte.
Erstmals überhaupt in der Schweiz zeigt das Bündner Kunstmuseum Chur nun eine umfassende Retrospektive zu Not Vitals Werk. Die dazu erscheinende Monografie dokumentiert die Entwicklung des nomadisierenden Künstlers von den Anfängen in den frühen 1970er-Jahren bis heute und zeichnet ein vielschichtiges Bild seiner verschiedenen Arbeitsorte und Arbeitsprozesse.
Mostly Books. Hrsg.: Hoffmann, Anne; Beitr.: Bünter, Chris; Cahn, Miriam; Halter, Jürg; Hardenberg, Torben; Hoffmann, Anne; Lullin, Etienne; Moser, Claudio; Suter, Peter; Thoma, Kana Ueda; Wismer, Beat; Foto(s) von Toth, Zsigmond. Dtsch; Engl. 2017. 204 S. 165 fb. Abb. 26 x 19 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-565-1 Scheidegger & Spiess
Plakate, Flyer, Karten, CDs und unzählige Bücher: Diese Medien verbinden Kunst schaffende, Architekten, Museen und insbesondere Buchliebhaber mit dem Namen Anne Hoffmann. Die gebürtige Dänin studierte Grafik und Buchgestaltung bei Armin Hofmann an der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel, wo sie 1986 auch ihr eigenes Gestaltungsbüro gründete. Seit 2007 in Zürich beheimatet, arbeitet sie eng mit Schweizer und internationalen Künstlern wie beispielsweise Silvia Bächli, Richard Hamilton, Heiner Kielholz oder Karim Noureldin.
In diesem Buch blickt Anne Hoffmann auf 30 Jahre eigenes Gestalten zurück. Rund 120 Werke umfasst diese Auslegeordnung, begleitet von Kommentaren und Einblicken in Form eines Book Diary. Doch sind darin nicht nur Bücher versammelt – es ist eine Annäherung an das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Protagonisten der Kulturszene reflektieren Bedeutung, Rang und Namen des Buchs per se: von der Architektin Kana Ueda Thoma über den Autor, Künstler und Ausstellungsmacher Peter Suter, die Kunsthistoriker Etienne Lullin, Beat Wismer, Kunstschaffende wie Chris Bünter, Miriam Cahn und Claudio Moser, den Schriftsteller und Musiker Jürg Halter bis zum vielfach prämierten Schmuckdesigner Torben Hardenberg aus Kopenhagen.
Neu. Sachlich. Schweiz. Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz. Hrsg.: Lutz, Andrea; Schmidhauser, David; Museum Oskar Reinhart; Beitr. Bitterli, Konrad; Lutz, Andrea; Schmidhauser, David. 2017. 104 S. 100 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-572-9 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch schliesst die seit Langem bestehende grosse Lücke zum Thema Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz. Während diese Kunstströmung in Deutschland, ihrem Ursprungsland, immer wieder Gegenstand von Ausstellungen und Publikationen ist, sind fast 40 Jahre vergangen seit der ersten und letzten grossen Darstellung ihrer Schweizer Ausprägung. Nun wird dieses Kapitel der Schweizer Kunstgeschichte endlich wieder ins Licht gerückt und die Neue Sachlichkeit auf ihre heutige Relevanz befragt.
Der Band, der zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Oskar Reinhart in Winterthur erscheint, betrachtet gut 80 Bilder von rund einem Dutzend Künstlerinnen und Künstlern, darunter selten gezeigte Werke aus Privatbesitz und Hauptwerke aus den wichtigsten öffentlichen Sammlungen des Landes. Im Zentrum stehen die bedeutendsten Schweizer Exponenten neusachlicher Malerei, die einzeln porträtiert werden: Niklaus Stoecklin, Adolf Dietrich, Wilhelm Schmid und Eduard Gubler. Dazu gesellen sich weniger bekannte Kunstschaffende und solche, die nur über kurze Phasen neusachlich malten.
Die Pracht der Tracht. Schweizer Trachten in Kunst und Kunstgewerbe. Hrsg.: Just, Marcel; Vögele, Christoph; Beitr. Aeppli, Felix; Fülscher, Bernadette; Just, Marcel; Karbacher, Ursula; Vinken, Barbara; Vögele, Christoph. 2017. 208 S. 52 z. T. fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-562-0 Scheidegger & Spiess
«Die Pracht der Tracht» eröffnet ein Bildpanorama der Tracht von der Romantik bis zur Gegenwart. Zahlreiche Beispiele aus bildender Kunst und Kunstgewerbe, aus Film und Werbung fragen nach gesellschaftlichen und politischen Gründen ihres wechselnden Auftretens. Die begleitenden Texte erörtern die vielfältigen gesellschaftlichen Hintergründe und Aspekte des Trachtenwesens. Neben kunsthistorischen Zugängen zum Ausstellungsthema widmen sich fachspezifische Aufsätze der Tracht im Schweizer Film, der Bedeutung der Tracht in Landesausstellungen oder dem wechselnden Frauenbild in der Trachtendarstellung.
Als Bildmotiv tritt die Tracht in der Schweizer Kunst und im Kunstgewerbe vielfach auf. Besonders häuften sich Trachtendarstellungen im späten 18. Jahrhundert und im Jugendstil sowie in den 1930er-Jahren, deren Lebensgefühl in der Schweiz mit dem Begriff «Landi-Geist» umschrieben wird. Das Thema der Tracht und der damit verbundene nostalgische Bezug auf die eigene Region und Tradition erlebt derzeit neue Popularität, worauf zeitgenössische Kunstschaffende wie z. B. Pipilotti Rist und Anka Schmid reagieren, um dem Image des traditionellen Gewandes ironisch oder sinnlich etwas zu entgegnen.
Van Gogh bis Cézanne, Bonnard bis Matisse. Die Sammlung Hahnloser. Hrsg.: Frehner, Matthias; Kunstmuseum Bern; Beitr.: Frehner, Matthias; Hahnloser-Ingold, Margrit; Koella, Rudolf; Patry, Silvie; Perucchi-Petri, Ursula. 2017. 216 S. 180 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-564-4 Scheidegger & Spiess
Die vom Ehepaar Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler in Winterthur zwischen 1906 und 1936 zusammengetragenen Werke des Postimpressionismus und des Fauvismus, der Künstlergruppe Nabis und deren Schweizer Zeitgenossen wie Ferdinand Hodler oder Giovanni Giacometti zählen zu den wichtigsten Kunstsammlungen der Schweiz. 2016 hat das Kunstmuseum Bern die Werke der von den Nachkommen der Sammler 1980 gegründeten Hahnloser/Jaeggli Stiftung, zusammen mit weiteren Bildern aus deren Privatbesitz, als Dauerleihgabe erhalten.
Dieses Buch beleuchtet zentrale Aspekte des privaten und öffentlichen Sammelns der Hahnlosers in Winterthur und am Kunstmuseum Bern und stellt es in den internationalen Kontext der Zeit. Beiträge zur regen Korrespondenz des Ehepaars Hahnloser-Bühler mit Künstlerfreunden und Protagonisten der Sammlung wie Félix Vallotton und Pierre Bonnard ermöglichen ausserdem einen tieferen Blick auf diese herausragende Kollektion und ihre kunstgeschichtliche Bedeutung.
Bellevue. Robert Zünd (1827–1909) – Tobias Madörin (1965). Hrsg.: Fetzer, Fanni; Kunstmuseum Luzern; Beitr.: Fetzer, Fanni; Müller, Dominik; Steinberg, Jonathan. Dtsch; Engl. 2017. 128 S. 84 fb. Abb. 33 x 23 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-555-2 Scheidegger & Spiess
Eichenwald, Pilatus und Vierwaldstättersee: Der Maler Robert Zünd (1827–1909) begeistert uns noch immer mit seinen naturgetreuen Darstellungen sommerlicher Landschaften. Auch «Meister des Buchenblatts» genannt, malte Zünd Motive, die ihn faszinierten – die Krienser Schellenmatt etwa – in mehreren Varianten: detailreich und harmonisch komponiert.
In diesem Buch werden Zünds Landschaften den seit Frühling 2016 aufgenommenen Fototableaus von Tobias Madörin (*1965) gegenübergestellt. Der Künstler durchstreifte mit seiner analogen Grossformatkamera die Schweiz und suchte dabei auch – aber nicht nur – die Standorte des Malers auf. Mit ihrer Intensität und ihrem Detailreichtum stehen Madörins Fotografien auf Augenhöhe mit Robert Zünds Gemälden. Fanni Fetzer und Dominik Müller beleuchten in ihren kunsthistorischen Betrachtungen die Begegnung von Zünd und Madörin, der amerikanische Historiker Jonathan Steinberg greift die politische Kultur der Schweiz damals und heute auf. In Bild und Text regt das Buch zum Dialog über die vergangene und die gegenwärtige Landschaft um Luzern an.
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