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Scheidegger & Spiess

 
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It Is All in the Detail. Eine Publikation mit Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste. Hrsg.: Schaschl, Sabine; Görlich, Ulrich; Beiträge Dal Molin, Gioia; File-Wassilak, Christ; Latimer, Quinn; Matter, Charlotte; Morgenthaler, Daniel; Rosenmeyer, Aoife. 2013. Dtsch/Engl. 156 S. 99 fb. u. 16 schw.-w. Abb. 26 x 18 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 34,00 ISBN: 978-3-85881-409-8 Scheidegger & Spiess
Oft entsteht ein Kunstwerk durch die Auseinandersetzung mit scheinbar kleinen Fragen und Begebenheiten – mit Details. Umgekehrt eröffnet die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Aspekt – einem Detail – erst den Zugang zu einem Werk. Das genaue Hinsehen und Ausformulieren von Fragen und Beobachtungen ermöglicht also sowohl seitens der Kunstschaffenden wie der Rezipienten überraschende Einsichten und Erkenntnisse.
Dieses Buch präsentiert Werke einer Ausstellung von Studierenden und Alumni des Master-Studiengangs Fine Arts der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK im Kunsthaus Baselland. Sowohl das Kunsthaus wie der Master-Studiengang legen einen Schwerpunkt auf experimentelle und transdisziplinäre Kunstpraxis, in der nicht nur ein präziser Blick auf Feinheiten und Unbemerktes zentral ist, sondern auch eine präzise Ausführung. Die Erkenntnis steckt dann im Detail!
Mit Werken von Lena Amuat, Nicole Biermaier, Tina Brägger, Delphine Chapuis Schmitz, Adam Cruces, Christoph Franz, Julia Geröcs, Bernhard Hegglin, Petra Köhle, Sandra Kühne, Milenko Lazic, Konstantinos Manolakis, Michael Meyer, Zoë Meyer, Susana Perrottet, Bálint Rádóczy, Anja Schori, Francisca Silva, Tobias Spichtig, Valentina Stieger, Thorsten Strohmeier, Lena Maria Thüring, Navid Tschopp, Nicolas Vermot Petit-Outhenin, Ester Vonplon.
Lee Miller. Fotografin, Muse, Model. Conekin, Becky. Übersetzt aus dem Englen: Kotte, Claudia . 2013. 150 Abb. 25 x 19 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-386-2 Scheidegger & Spiess
Schönheit, Krieg und Fotografie: Die Amerikanerin Elizabeth «Lee» Miller (1907–1977) wurde ab 1927 als Model von Edward Steichen und als Muse des Surrealisten Man Ray bekannt. Doch bald machte sie sich selbst einen Namen als Porträt-, Mode- und Kriegsfotografin: Ihre Bilddokumente von der Invasion der Alliierten oder der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Dachau gingen um die Welt, setzten ihr psychisch jedoch sehr zu; ab 1947 zog sie sich vom Bildjournalismus zurück.
Dieses reich illustrierte Buch enthüllt eine eher unbekannte Seite der Ikone Lee Miller: ihre Modeaufnahmen. Die erste umfassende Darstellung von Millers Tätigkeit als Model und als Modefotografin 1920 bis 1950 ermöglicht eine grandiose Entdeckung, nicht nur für Modefans.
Eisen und Stahl. Paolo Bellini, James Licini, Josef Maria Odermatt. Hrsg.: Frehner, Matthias; Berger, Regula. Beitr.: Frehner, Matthias; Matt, Peter von; Chiappini, Rudy; Steiner, Juri; Look, Ulrich; Botta, Mario; Nizon, Paul. 2013. 50 schw.-w. u. 100 fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 55,00 ISBN: 978-3-85881-397-8 Scheidegger & Spiess
Paolo Bellini (*1941), der an der Kunstakademie Brera in Mailand studierte, lebt und arbeitet in Rancate im Tessin. James Licini (*1937), gelernter Schlosser, lebt im zürcherischen Hermikon/Dübendorf und Josef Maria Odermatt (1934–2011), ebenfalls gelernter Schlosser, arbeitete über 40 Jahre in Oberdorf/Stans. Die drei Schweizer Eisen- und Metallplastiker entwickelten mit ihren Werken ganz unterschiedliche kreative Antworten auf die Avantgardeströmungen der 1960er- und 1970er-Jahre – und sind durch ihr solitäres Schaffen dennoch verbunden.
Diese dreibändige Publikation vermittelt einen Überblick über die letzten Werkphasen der drei Künstler. Bellini konstruiert expansiv in den Raum ausgreifende Assemblagen, Licini versteht sich als «Stahlbauer» – er verarbeitet industrielle Stahlträger – und Odermatt hat vor seinem Tod geschmiedete Bodenplastiken geschaffen, in denen die Axiome der Minimal Art mit der Archaik der Innerschweizer Bergwelt verschmelzen.
Mit Beiträgen von Regula Berger, Mario Botta, Rudy Chiappini, Matthias Frehner, Ulrich Look, Peter von Matt, Paul Nizon und Juri Steiner.
Das Buch erscheint zur Ausstellung «Eisen und Stahl» im Kunstmuseum Bern.
Anna Iduna Zehnder (1877–1955). Künstlerin, Ärztin, Anthroposophin. Hrsg.: Schmutz, Thomas; Aargauer Kunsthaus, Aarau; Beitr.: Baur, Simon; Schmutz, Thomas. 2013 96 S. 67 fb. u. 11 sw. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 26,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-391-6 Scheidegger & Spiess
Mit ihrem damals für eine Frau eigenwilligen Lebenswandel, ihren Ambitionen in Wissenschaft und Kunst sowie ihrer Interessenvielfalt war Anna Iduna Zehnder (1877–1955) eine wichtige Aargauer Künstlerpersönlichkeit. Als eine der wenigen Schweizerinnen, die um 1913 einen Medizinabschluss erlangten, übernahm sie eine Arztpraxis in Ascona, wo sie mit ihrer Partnerin Emmy Thurnheer bis an ihr Lebensende wohnte. Durch die Nähe zum Monte Verità kam Zehnder mit Vertretern der europäischen Avantgarde in Kontakt, unter anderem mit Rudolf Steiner, dessen anthroposophische Lehre zum zentralen Bezugspunkt ihres Schaffens wurde.
Dieses Buch erzählt Anna Iduna Zehnders Biografie, präsentiert ihr Werk und bringt sie als Künstlerin sowie als kunst-, wissenschafts- und sozialhistorisch wichtige Figur des Kulturlebens näher. Mit zahlreichen Dokumenten und Abbildungen.
Das Buch erscheint zur Ausstellung «Anna Iduna Zehnder. Eine Aargauer Künstlerin in Ascona» im Aargauer Kunsthaus, Aarau (7. September bis 17. November 2013).
Badain Jaran. Die vergessene Wüste. Crespo, Carlos. Beiträge von Hug, Cathérine; Kouwenhoven, Bill; Foto(s) von Crespo, Carlos. 2013. Dtsch/Engl. 32 x 27 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-382-4 Scheidegger & Spiess
Badain Jaran ist eine der entlegensten und unbekanntesten Gegenden der Welt: 50 000 Quadratkilometer endloser Weite, unzählige Salzseen und über 500 Meter hohe Sandberge zeichnen die Teilwüste der Gobi aus. Zwischen 2009 und 2012 fotografierte Carlos Crespo in mehreren strapaziösen Expeditionen diese einzigartige Ödnis und lernte dabei die am Rand der Wüste lebenden Hirten kennen.
Dieser Bildband versammelt seine ausdrucksstarken Landschaftsfotografien und die Porträts der mongolischen Wüstennomaden. In ihrer visuell reduzierten Form entführen Crespos Schwarzweissaufnahmen die Betrachtenden in die mystische Welt dieser fernen Wüste und lassen erahnen, wie wichtig die Erhaltung solcher menschenleerer Gebiete ist.
M Sélection. La collection du Musé. Hrsg.: Moeckli, Justine; Beitr.: Moeckli, Justine; Munder, Heike; Welter, Judith; Krausz, Petra; Gygax, Raphael; van Tilburg, Merel; Burkhalter, Sarah; Gugger, Anna-Lena; Bacchetta, Véronique; Amsler, Madeleine; Madeline, Laurence; Steinbrügge, Bettinae Migros d'art contemporain. Eng./Franz. 2013. 144 S., 64 fb. u. 33 sw Abb., Pb. 32 x 24 cm, Gb. EUR 42,00 CHF 48,00 ISBN: 978-3-85881-736-5 Scheidegger & Spiess
Das 1996 in Zürich gegründete Migros Museum für Gegenwartskunst gehört zu Europas führenden Privatinstitutionen für zeitgenössische Kunst. Nach mehreren Präsentationen ausserhalb der Schweiz beleuchtet eine im Musée Rath in Genf gezeigte Auswahl von Werken die ausserordentliche Qualität der Sammlung.
Dieses Buch zeigt Installationen, Videoarbeiten und Fotografien von 27 ausgewählten Künstlern, u.a. von Gerhard Richter, Sylvie Fleury, Hamish Fulton, Sol LeWitt, Bruce Nauman, Stefan Römer, Katharina Sieverding oder Andy Warhol. Es arbeitet zudem die Verbindungen zwischen der Kunst der 1970er-Jahre und den heutigen Entwicklungen heraus. «M Sélection – La collection du Musée Migros d'art contemporain» ist eine lebendige Zusammenstellung zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksweisen und Bildsprachen.
Félix Vallotton. Schöne Zeiten. 2013 Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich; Beiträge von Becker, Christoph. 17 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 16,00. CHF 18,00 ISBN: 978-3-85881-399-2 Scheidegger & Spiess
Ausgewählte Werke des bildmächtigen Ironikers und kühlen Farbmagiers Félix Vallotton (1865–1925) stehen im Mittelpunkt dieser Publikation, die Leihgaben einer bedeutenden Zürcher Privatsammlung mit Beständen des Kunsthauses Zürich vereint.
Die Publikation erscheint zur Sonderausstellung im Kunsthaus Zürich vom 5. Juli bis zum 15. September 2013.
Mirko Baselgia – Primum. Hrsg.: Kunz, Stephan; Beitr.: Kunz, Stephan; Baselgia, Mirko. 2013. Dtsch/Engl. 56 fb. Abb. 26 x 18 cm. Gb. EUR 34,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-380-0 Scheidegger & Spiess
Holz, Metall, Bienenwachs oder Keramik: In seinem noch jungen Werk erweist sich Mirko Baselgia (*1982) als Künstler, dessen Schaffen durch eine besonders sorgfältige Auswahl, Zusammenstellung und Verwendung verschiedener Materialien gekennzeichnet ist. Er verbindet die akkurate Verarbeitung mit vielfältigen Bezügen zur Architektur, (Kunst-)Geschichte und zur klassischen Musik. Seine skulpturalen Arbeiten werden dabei zu Sinnbildern, die inhaltlich und formal das Verhältnis des Individuums zu seiner Umwelt reflektieren und dabei gesellschaftspolitische Fragen aufwerfen.
Diese monografische Publikation zeigt neben einer repräsentativen Werkauswahl Baselgias neuste Arbeiten, ergänzt durch ein Gespräch zwischen dem Direktor des Bündner Kunstmuseum Chur, Stephan Kunz, und dem Künstler.
Die Sammlung Hubert Looser im Kunsthaus Zürich. Büttner, Philippe. Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich; Beitr.: Bouvier, Raphaël; Steininger, Florian. 2013. Dtsch/Engl. 71 fb. Abb. 30 x 25 cm. Pb . EUR 25,00. CHF 28,00 ISBN: 978-3-85881-398-5 Scheidegger & Spiess
Die Sammlung des Unternehmers und Kunstmäzens Hubert Looser (*1938) zählt zu den herausragenden Privatkollektionen moderner und zeitgenössischer Kunst in der Schweiz. Mit Schwerpunkten in Abstraktem Expressionismus, Minimal Art und Arte Povera und Werken von Pablo Picasso oder Alberto Giacometti sowie asiatischen und afrikanischen Skulpturen bietet sie ein breites Spektrum. Das Kunsthaus Zürich hat das Glück, die einmalige Sammlung ab 2017 als Dauerleihgabe im Erweiterungsbau präsentieren zu können.
Diese Publikation dokumentiert die Bilder und Skulpturen und gewährt einen ersten Blick in die privaten Räume des Mäzens.
Philippe Büttner
(*1961, Basel), Kunsthistoriker und Sammlungskonservator am Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Basel. Ab 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 2003–2011 Kurator der Fondation Beyeler in Basel.
Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde / Ferdinand Hodler: Catalogue raisonné der Gemälde. Band 1: Die Landschaften. Herausgegeben von Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK / Beiträge: Bätschmann, Oskar; Müller, Paul; Bolleter, Regula; Brunner, Monika; Fischer, Matthias; Oberli, Matthias. 2008. 628 S. 950 meist fb. Abb., 32 x 24 cm, Gb. EUR 610,00 CHF 640,00 ISBN: 978-3-85881-244-5 Scheidegger & Spiess
Ferdinand Hodler (1853–1918) ist der bedeutendste Schweizer Künstler an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Er brach mit den künstlerischen Konventionen und schuf als Maler eindrücklicher Landschaften und Porträts, als Schöpfer monumentaler Historien- und symbolistischer Figurenbilder ein Œuvre, das schon zu seinen Lebzeiten weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung fand. Einige seiner Bilder sind zu nationalen Ikonen geworden, so sein Wilhelm Tell oder der Holzfäller, der einst die 50-Franken-Note zierte. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland sowie steigende Preise auf dem Kunstmarkt sind Zeichen dafür, dass Hodlers Werk inzwischen Weltruf geniesst.
Was bisher fehlte, ist ein Werkkatalog, der wissenschaftlichen Kriterien genügt und auch das breite Publikum anspricht. Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK) hat dieses Referenzwerk seit 1998 in akribischer Arbeit realisiert. Als Auftakt werden jetzt die zwei Teilbände mit Hodlers rund 740 Landschaftsgemälden publiziert.
Die einzelnen Bände enthalten eine Einführung ins jeweilige Thema, den Katalogteil mit zahlreichen Vorstudien sowie einen Anhang mit ausgeschiedenen und fraglichen Werken, der Bibliografie und diversen Indices.
Maos Mango. Massenkult der Kulturrevolution. Hrsg: Murck, Alfreda. Beitr.: Chau, Adam Y.; Emery, Alonzo; Leese, Daniel; Murck, Alfreda; Wang, Xiaoping; Zheng, Xiaowei. Vorwort von Lutz, Albert. Einführung von von Przychowski, Alexandra. 248 S., 152 fb.u. 17 sw Abb. 24 x 17 cm, Gb. EUR 34,00 CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-367-1 Scheidegger & Spiess
Im Sommer 1968 besuchte der pakistanische Aussenminister die Hauptstadt der Volksrepublik China und übergab Mao Zedong als Gastgeschenk eine Kiste Mangos. Noch in derselben Nacht liess Mao diese an die Arbeiter der Propagandatrupps in der renommierten Qinghua-Universität verteilen, die wenige Tage zuvor dorthin entsandt worden waren, um die studentischen Roten Garden zu ersetzen.
Das Geschenk löste wahre Begeisterungsstürme aus. In kürzester Zeit wurde die Mango zu einem Inbild für Maos Güte und Fürsorge und zum Zentrum kultischer Verehrung. Schnell griffen die Politstrategen das Thema auf und machten die Frucht zum Symbol des politischen Machtwechsels. Bald wurde sie auf zahllosen Plakaten, Verpackungen, Alltags- und Haushaltsgegenständen abgebildet.
Das Buch zeichnet die erstaunliche Geschichte dieser Verwandlung von einem Stück Obst über ein Staatsgeschenk in ein quasi-religiös verehrtes Objekt und politisches Zeichen nach. Es enthält dokumentarische Berichte von ehemaligen Arbeitern sowie kritische Essays über die Parade am Nationalfeiertag 1968 und über den Film The Song of the Mango (1976), und es vergleicht nicht zuletzt die öffentliche Wahrnehmung der Arbeiter der 1960er-Jahre mit der von heute.
Englische Ausgabe: «Mao‘s Golden Mangoes and the Cultural Revolution» (ISBN 978-3-85881-732-7)
Venus. Carl Burckhardt und das Kunsthaus Zürich. Gloor, Lukas. Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich. 2013. 80 S. 34 sw. u. 44 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 16,00. CHF 18,00 ISBN: 978-3-85881-390-9 Scheidegger & Spiess
Kaum ein anderes Schweizer Kunstwerk hat eine so wechselvolle Geschichte wie die Venus des Basler Bildhauers Carl Burckhardt (1978–1923). Die Skulptur, grossartiges Zeugnis einer Epochenwende mit Wurzeln in der klassischen Tradition und Bezügen zum Sezessionsstil um 1900, war ursprünglich für den Böcklin-Saal im Kunstmuseum Basel vorgesehen. Doch ihr Besitzer, der Arzt Theophil Dieterle, lieh die Skulptur 1910 anlässlich der Eröffnung dem Kunsthaus Zürich. 1914 jedoch reiste sie dann auf Veranlassung Carl Burckhardts Richtung Stuttgart, tauchte an verschiedenen Orten auf, um dann schliesslich für ein halbes Jahrhundert zu Dieterle zurückzukehren.
Vor wenigen Jahren erwarb die Sophie und Karl Binding Stiftung die Skulptur und überliess sie dem Kunsthaus Zürich zuerst als Leihgabe, ab April 2013 als Schenkung. Der Kunsthistoriker Lukas Gloor beschreibt die Wanderjahre und Rezeptionsgeschichte der Venus nun auf anschauliche Weise.
Lukas Gloor
(*1952), Kunsthistoriker und seit 2002 Direktor der Stiftung Sammlung E.G. Bührle in Zürich. Studium der Kunstgeschichte in Basel und anschliessend Mitarbeit u.a. am Kunstmuseum Basel, am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA in Zürich und am Schweizerischen Generalkonsulat in New York.
Trutg dil Flem. Sieben Brücken von Jürg Conzett. Dechau, Wilfried. Beitr.: Baus, Ursula; Conzett, Jürg; Dechau, Wilfried; Dettwiler, Christian; Marquart, Christian; Foto(s) von Dechau, Wilfried. 2013. Dtsch./Engl. 192 S. 68 fb. u. 56 sw. Abb., 29 Pläne, Zeichn. u. Skizzen. 24 x 32 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-374-9 Scheidegger & Spiess
Der bekannte Ingenieur und Architekt Jürg Conzett hat oberhalb von Flims im Kanton Graubünden eine neue, attraktive Wanderroute gestaltet, die vom Wasserfall beim Piz Segnes bis ins Dorf Flims hinunterführt. Der Weg verläuft durch spektakuläre Natur und über sieben neue, von Conzett entworfene Brücken. Zur offiziellen Einweihung im Frühsommer 2013 erscheint dieses sorgfältig ausgestattete Buch mit Fotografien von Wilfried Dechau, der das Zusammenspiel von Landschaft und Ingenieurtechnik in grossformatigen, überaus atmosphärischen Aufnahmen festgehalten und auch die Bauphase dokumentiert hat. Entwurfszeichnungen und Pläne von Jürg Conzett sowie Texte verschiedener Autoren ergänzen die Fotografien.
Meret Oppenheim – Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln. Das autobiografische Album «Von der Kindheit bis 1943» und unveröffentlichte Briefwechsel. Hrsg.: Wenger, Lisa; Corgnati, Martina. 2013. 452 S. 152 fb. Faksimile-Abb. 33 x 22 cm. Pb. EUR 68,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-375-6 Scheidegger & Spiess
Meret Oppenheims bekannteste Werke gehören zum Kanon der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts, allen voran die Pelztasse Déjeuner en fourrure, die seit 1936 im MoMA steht. Wie ihre ebenso wichtigen lyrischen Texte und ihre Traumaufzeichnungen ist auch das bislang unveröffentlichte Album «Von der Kindheit bis 1943» sowohl eigenständige Ausdrucksform als auch Quelle zum Verständnis ihres Werks.
Das visuelle Zentrum dieses umfangreichen Bands bildet das Faksimile des 92-seitigen Albums, in dem die 45-jährige Künstlerin eine von Hand geschriebene, gezeichnete und mit eingeklebten Bildern ergänzte Autobiografie collagiert hat. Darum herum werden über 1000 unveröffentlichte Dokumente aus sieben Jahrzehnten im Originalwortlaut wiedergegeben: die Briefe an die Mutter, den Vater und den Ehemann, die Korrespondenz mit Künstlern wie Max Ernst, Marcel Duchamp, Leonor Fini, Intellektuelle wie André Breton und André Pieyre de Mandiargues und mit Kuratoren wie Franz Meyer, Bice Curiger oder Jean-Christophe Ammann. Sie alle waren bislang unter Verschluss und geben jetzt einen aussergewöhnlich persönlichen Einblick in Meret Oppenheims Leben und Schaffen.
Das Buch erscheint zu den Meret-Oppenheim-Retrospektiven im Kunstforum Bank Austria in Wien (21. März–14. Juli 2013) und im Martin Gropius-Bau in Berlin (16. August–1. Dezember 2013).
Kurzbiografien
Martina Corgnati
(*6. Oktober 1963), Kunsthistorikerin, Kritikerin und Kuratorin. Seit 2006 Dozentin für Kunstgeschichte an der Accademia Albertina di Belle Arti di Torino. Kuratorin zahlreicher Ausstellungen, Autorin und Herausgeberin von Publikationen wie Roberto Crippa, SanGalloArt Station, Firenze (Skira, 2011) oder Agostino Ferrari. Estrategia del Signo, Fundacion Frax, Alfà del Pi, Alicante (Politi, 2011) sowie Kunstkritikerin für Zeitschriften wie Arte, Flash Art, Panorama, The Journal of Art, La Repubblica, Carnet Arte oder Style. –
Meret Oppenheim
(6. Oktober 1913–15. November 1985), Künstlerin und Lyrikerin. Ab 1932 Aufenthalt in Paris. Weltruhm durch ihre ersten surrealistischen Objekte. 1937 Rückkehr in die Schweiz, Besuch der Kunstgewerbeschule Basel und Beginn einer 18 Jahre dauernden Schaffenskrise. Ab 1958 zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen. –
Lisa Wenger
(*15. Mai 1949), Kursleiterin im therapeutisch-erzieherischen Bereich und verantwortlich für eine Privatsammlung von Gegenwartskunst in Lugano. Als Nichte von Meret Oppenheim beschäftigt sie sich seit 1998 intensiv mit dem schriftlichen Nachlass der Künstlerin.
Serge Stauffer: Kunst als Forschung. Essays, Gespräche, Übersetzungen, Studien. Erscheint zur Ausstellung «Serge Stauffer – Kunst als Forschung» im Helmhaus Zürich (14. Februar bis 28. April 2013). 2013. Hrsg.: Helmhaus Zürich, Helmhaus; Redaktion: Hiltbrunner, Michael. 304 S. 92 fb. u. 47 sw. Abb. 23 x 16 cm. Pb. EUR 44,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-377-0 Scheidegger & Spiess
Serge Stauffer (1929–1989) war gleichzeitig als Theoretiker, Performer, Autor, Übersetzer und Archivar tätig; sein vielfältiges Werk zeugt von Humor und Ernsthaftigkeit, von Genauigkeit und Grenzen sprengendem Weitblick. Stauffer pflegte nicht nur mit Marcel Duchamp einen intensiven Kontakt – er forschte und publizierte mehrfach über ihn –, es verband ihn auch mit André Thomkins eine lebenslange Freundschaft. Er entwickelte zudem in seinem Essay «Kunst als Forschung» (1976/77) das utopische Konzept, wonach dem Künstler in der Gesellschaft eine neue Rolle als Forscher zukommt.
Dieses Buch präsentiert zum ersten Mal rund zwei Dutzend vergriffene und unveröffentlichte Texte Stauffers aus dem Zeitraum 1950–1986, illustriert mit Fotografien von seinen Kunstaktionen und mit Werkabbildungen. Es erscheint zu einer Ausstellung im Helmhaus Zürich, 14. Februar bis April 2013.
Ansichtssache. 150 Jahre Architekturfotografie in Graubünden. Erscheint zur Ausstellung «Ansichtssache: 150 Jahre Architekturfotografie in Graubünden» im Bündner Kunstmuseum Chur (16. Februar bis 12. Mai 2013). Hrsg.: Kunz, Stephan; Gantenbein, Köbi; Beitr.: Binder, Ulrich; Conzett, Jürg; Dosch, Leza; Egloff, Peter; Frei, Hans; Gantenbein, Köbi; Geissler, Luca u.v.a. 2013. 50 fb. u. 50 sw. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 58,00 ISBN: 978-3-85881-368-8 Scheidegger & Spiess
Die Architektur hat im schweizerischen Graubünden einen besonderen Stellenwert: Mit der verkehrstechnischen Erschliessung seit dem 19. Jahrhundert wurden – etwa im Brückenbau – immer wieder aussergewöhnliche Bauaufgaben gemeistert. Die Hotelarchitektur erlebte durch den Tourismus grosse Blütezeiten und das Wachstum der Ferien- und Kurorte veränderte die Landschaft. Bauen zählt in diesem Gebiet deshalb zu den herausragenden kulturellen Leistungen. Ebenso wichtig ist jedoch die Vermittlung des Gebauten durch die Fotografie.
Dieses reich bebilderte Lesebuch bietet eine Geschichte der Architekturfotografie in Graubünden und zeigt in mehreren Aufsätzen die je spezifische Sicht von Architekten, Ingenieuren und Fotografen auf. Zudem werden Fragen zur Anwendung der Architekturfotografie für Postkarten, die Werbung und die politische Meinungsbildung diskutiert.
Das Buch erscheint zur Ausstellung Ansichtssache: Architekturfotografie in Graubünden im Bündner Kunstmuseum Chur, 16. Februar bis 12. Mai 2013
Hans Bach – Skulpturen, Druckgrafik, Zeichnungen. 2002–2012. Hrsg.: Bach, Hans. 2013. 176 S., 168 fb. u. 28 sw. Abb., 27 x 19 cm, Gb. EUR 48,00 CHF 56,00 ISBN: 978-3-85881-371-8 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler Hans Bach wirkte zuerst als Zeichner, Radierer und Illustrator, bevor er sich der Bildhauerei zuwandte. Seit den 1980er-Jahren schuf er ein beachtetes Œuvre expressiver Holzskulpturen. Das zentrale Thema des Bildhauers, der 1986–2006 auch als Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) tätig war, ist der Mensch.
2001 ist bei Scheidegger & Spiess das mittlerweile vergriffene Buch Hans Bach. Skulpturen 1992–2001 über seine in den 1990er-Jahren entstandene Holzskulpturen, insbesondere seine ausdrucksstarken Frauenfiguren, erschienen. Der vorliegende Band gibt nun Einblick in sein Schaffen der letzten zehn Jahre und präsentiert neben den Skulpturen auch Druckgrafik und Zeichnungen.
Kompendium der Bildstörungen beim analogen Video. Gfeller, Johannes; Jarczyk, Agathe; Phillips, Joanna. Hrsg.: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA; Beitr.: Schubiger, Irene. Dtsch,Engl. 2013. 272 S. 171 fb. u. 34 sw. Abb., 1 DVD. 28 x 22 cm. Gb. EUR 105,00. CHF 120,00 ISBN: 978-3-85881-381-7 Scheidegger & Spiess
Seit mehreren Jahrzehnten sind Videobänder integraler Bestandteil vieler Kunstsammlungen, doch bis heute stellt die analoge Videokunst für Sammlungsbetreuer eine grosse Herausforderung dar. Die Erhaltung solcher Videos verlangt nicht nur die fachgerechte Lagerung von Magnetbändern, sondern auch die korrekte Erfassung und Behebung von Bildstörungen.
Dieses reich illustrierte, zweisprachige Kompendium liefert nun erstmals Sammlungsbetreuern und interessierten Laien einen umfassenden Ratgeber zur Sichtung und Identifikation von Bildstörungen analoger Videobänder. Im Hauptteil werden die Phänomene und Ursachen der 28 verbreitetsten Bildstörungen in Wort und Bild beschrieben. Zusätzlich werden Empfehlungen gegeben, welche Schritte zu einer Behebung dieser Störungen zu unternehmen sind. Die beiliegende DVD mit Videosequenzen veranschaulicht diese auf überzeugende Weise. Ein Glossar zur Videoterminologie erklärt sämtliche verwendeten Fachbegriffe. Dieses Buch ist ein einmaliges Nachschlagewerk zu einem Thema, das in der heutigen Zeit der Digitalisierung von analogem Videomaterial eine neue Relevanz erhält.
Common Pavilions. Hrsg.: Diener& Diener Architekten; Basilico, Gabriele; Beitr.: Acconci, Vito; Bø-Rygg, Arnfinn; Bonvicini, Monica; Brodsky, Alexander; Bru i Bistuer, Eduard; Bumbaru, Dinu; Cohen, Jean-Louis; Cook, Peter; Czech, Hermann; Danza, Marcelo; Ghiu, Bogdan; Gitai, Amos u,v,a, . Dtsch,Engl. 2013. 288 S. 65 Duplex-Abb., 39 x 25 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-734-1 Scheidegger & Spiess
Common Pavilions ist ein grossformatiges Buch mit über 60 ganz- und doppelseitigen Duplex-Fotografien der permanenten Bauten der Biennale von Venedig. Die vielfach preisgekrönte italienische Fotografenlegende Gabriele Basilico hat sämtliche Länderpavillons in den Giardini di Venezia porträtiert. Und international bekannte Architekten, Philosophen und Künstler aus den 29 Nationen haben je einen Essay über ihren jeweiligen Länderpavillon, seine Geschichte und räumlich-ideelle Identität geschrieben. Die Texte zu den einzelnen Pavillons sind in Englisch sowie in der jeweiligen Landessprache abgedruckt.
So verbinden sich atmosphärische Fotografien und architektonisch bezugsreiche Texte zu einem stimmungsvollen Panorama des bekanntesten Ausstellungsgeländes der Welt. Der Band basiert auf einer Ausstellung, die das Büro Diener & Diener Architekten, Basel und Berlin, im Rahmen der Internationalen Architekturbiennale 2012 in Venedig realisiert hat. Eine Auswahl der eindrucksvollen Bilder Gabriele Basilicos ist vom 22. März bis 9. Mai 2013 in der Galerie Aedes Am Pfefferberg in Berlin zu sehen.
Mit einer Einführung von Roger Diener und Essays von Vito Acconci, Arnfinn Bø-Rygg, Monica Bonvicini, Alexander Brodsky, Eduard Bru i Bistuer, Dinu Bumbaru, Jean-Louis Cohen, Peter Cook, Hermann Czech, Marcelo Danza, Bogdan Ghiu, Amos Gitai & Ben Gitai, Jörg Haspel, Herman Hertzberg, Taro Igarachi, Zissis Kotionis & Elia Zenghelis, Marcel Meili, Henrieta Moravčíkova, Hyungmin Pai, Andras Palffy, Juhani Pallasmaa, Regina Silveira, Martin Steinmann, Peter Stutchbury, Adam Szymczyk & Monika Sosnowska, Carsten Thau, Milica Topalovic, Bart Verschaffel, Henry Vicente und Tarek Waly
Concrete – Architektur und Fotografie. Erscheint zur Ausstellung «Concrete – Fotografie und Architektur» Fotomuseum Winterthur (2. März bis 20. Mai 2013). Hrsg.: Janser, Daniela; Seelig, Thomas; Stahel, Urs; Beitr.: Becker, Jochen; Binotto, Johannes; Huber Nievergelt, Verena; Jakob, Michael; Leonardi, Nicoletta; Rocha, Lorenzo; Schärer, Caspar; Sen, Aveek; Stahel, Urs; Gigon, Annette; Linke, Armin. Dtsch,Engl. 2013. 100 fb. u. 100 sw. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-369-5 Scheidegger & Spiess
Das Team von Scheidegger & Spiess freut sich sehr über den Erfolg von Concrete. Fotografie und Architektur bei der Auszeichnung des DAM Architectural Book Award, der von der Frankfurter Buchmesse und dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) vergeben wurde.
«Neben der hervorragenden Druckqualität und der sorgfältigen Typographie überzeugt der Ausstellungskatalog vor allem durch zwei weitere Eigenschaften: Bildauswahl und Begriffsbildung. [...]» Oliver Elser, Jurymitglied.
Welche Ideologien wohnen in einem Einfamilienhaus? Wie wachsen Siedlungen zu Städten zusammen? Was zeichnet das innige und doch so komplizierte Verhältnis zwischen Architektur und Fotografie aus? Solche Fragen führen durch die grosse Jubiläumsschau Concrete – Fotografie und Architektur, mit der das Fotomuseum Winterthur sein 20-jähriges Bestehen feiert. Für einmal wird die Beziehung der zwei Felder von der Fotografie her ausgelotet.
Die Architektur ist seit jeher ein grossartiger und heftig debattierter Schauplatz von Zeitgeist, Weltanschauung und Ästhetik. Sie ist Materialisierung privater und öffentlicher Visionen, Gebrauchskunst und Avantgarde zugleich. Ausgehend vom 19. Jahrhundert, als die Fotografie erfunden wurde, zeigt das Buch epochemachende Stadtarchitekturen und Stadtbilder von Domenico Bresolin, Charles Marville und Germaine Krull über Walker Evans, Lucien Hervé, Stanley Kubrick und Paul Virilio bis zu Hiroshi Sugimoto, Gregory Crewdson, Andreas Gursky und Iwan Baan. Neben Alltagsarchitektur und Prachtbauten, neben Utopie, Plan und Wirklichkeit spielt auch die verführerische Vergänglichkeit der Architektur eine wichtige Rolle.
Mit Beiträgen von Jochen Becker, Johannes Binotto, Verena Huber Nievergelt, Michael Jakob, Nicoletta Leonardi, Lorenzo Rocha, Caspar Schärer, Aveek Sen, Urs Stahel sowie einem Gespräch mit Annette Gigon und Armin Linke.
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