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Scheidegger & Spiess

 
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Millet, Catherine: Dali und ich. Aus d. Franz. v. Viviani, Annalisa. 2008. 240 S., 100 fb. u. sw. Abb. 24 x 16 cm Gb EUR 30,00 CHF 48,00 ISBN: 3-85881-204-8 Scheidegger & Spiess
Die surrealistischen Meisterwerke Salvador Dalí's werden weltweit verehrt. Weit weniger bekannt sind seine faszinierenden Schriften, die mit ungeschliffener Verve den menschlichen Körper und die Sexualität beschwören. Die Pariser Kunstkritikerin Catherine Millet hat sich jahrelang mit dem Schreiben und Schaffen Dalí's auseinandergesetzt und entwirft in ihrem Buch eine ganz persönliche Interpretation seiner selbstreflexiven Essays. Dieses Schlüsselwerk erhellt den Einfluss Dalí's auf die Künstler seiner Zeit und gibt neue Einblicke in den visuellen Erfindungsreichtum, den Narzissmus und die Beklemmungen des wohl populärsten Surrrealisten. Illustriert ist das Buch mit vielen raren Fotografien sowie mit Werken von Salvador Dalí und anderen Künstlern, die Catherine Millets Thesen unterstreichen.
«Catherine Millet stützt sich wesentlich auf die Schriften des Malers, die sie glücklicherweise dem Vergessen entreisst.» Salvador Dalí, geboren 1904 in Figueras, Spanien, zählt zu den bedeutendsten und populärsten Surrealisten. Seine in altmeisterlicher Qualität gemalten Bilder sind weltbekannt, ebenso sein exzentrischer Lebensstil. Legendär ist seine Liebesbeziehung mit Gala: Zuerst die Frau des Dichters Paul Eluard, wurde Gala Dalí's Muse, Managerin und ab 1935 seine Ehefrau. Salvador Dalí lebte mehrere Jahre in Paris und während des Zweiten Weltkriegs in den USA. Er starb 1989 in Figueras.
Catherine Millet, geboren 1948 in Bois-Colombes, Frankreich, ist Expertin für Moderne Kunst und Chefredaktorin der renommierten Pariser Kunstzeitschrift Art Press. Sie hat veschiedene Standardwerke geschrieben, zuletzt L'art contemporain en France (2. Auflage 2005). Grosse internationale Beachtung fand ihr autobiografisches Enthüllungsbuch Das sexuelle Leben der Catherine M (2001).
Glückliche Tage? Kinder in der Schweizer Kunst vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Beitr. v. Stegmann, Markus. Hrsg.: Stegmann, Markus /Museum zu Allerheiligen, Kunstverein Schaffhausen. 128 S., 60 Abb. 25 x 21 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2008. EUR 37,00 ISBN: 3-85881-219-6 Scheidegger & Spiess
Kinder sind seit jeher ein zentrales Motiv der Kunst, doch in der Schweiz wurde das Thema bisher kaum bearbeitet. Diese Lücke wird nun geschlossen: Das vorliegende Buch gibt einen Überblick über die Darstellung von Kindern in der Schweizer Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und macht das lebensnahe Sujet einem breiten Publikum zugänglich. Von Angelika Kauffmann und Albert Anker bis zu zeitgenössischen Kunstschaffenden wie Annelies Štrba und Uwe Wittwer: Nach Themen gegliedert, treten die Bilder über die Epochen hinweg in einen spannungsvollen Dialog und hinterfragen die Klischees der heilen Kinderwelt. Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte, der Themen wie Glück und Ausgelassenheit, Einsamkeit und Angst, Erziehung und moralischen Wandel aufgreift und dabei Konstanten wie Veränderungen zeigt.
Markus Stegmann ist Kurator der Kunstabteilung am Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Er hat verschiedene Bücher über Kunst und mehrere Gedichtbände veröffentlicht. 2001 hat er den Eidgenössischen Preis für Kunstvermittlung erhalten.
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Kunstführer durch den Kanton Graubünden. Hrsg. v.Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). 2008. 400 S., 80 fb. u. 60 sw. Abb., zahlr. Ktn u. Pläne 21 x 13 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 3-85881-216-1 Scheidegger & Spiess
Der neue «Kunstführer durch Graubünden» enthält alles Wissenswerte und Interessante über die Kultur- und Architekturschätze des Kantons Graubünden. Die prägnanten Beschreibungen, zahlreichen Abbildungen, Ortspläne und Karten des kompakten Handbuchs führen von archäologischen Funden über Burgen und Kirchen des Mittelalters bis zur aktuellen Architekturentwicklung durch alle Epochen und Gebiete Graubündens. Grossformatige Farbbilder und eine Reihe thematischer Texte zu besonderen Aspekten der Kunst- und Kulturgeschichte ergänzen die Einzeldarstellungen. Der «Kunstführer durch Graubünden» führt von den römischen Säulenresten auf dem Julierpass bis zu Peter Zumthors Therme Vals durch die Täler und Kunstlandschaften Graubündens. Die thematischen Essays schenken etwa der karolingischen Kunst, dem Waltensburger Meister, dem Engadinerhaus und den Bauten der Rhätischen Bahn besonderes Augenmerk. Der Kunstführer richtet sich an ein breites Publikum sowie an Spezialisten und ist didaktisch und grafisch schlüssig konzipiert.
Herausgegeben wird der reich illustrierte und übersichtlich gestaltete Band von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte in Verbindung mit der kantonalen Denkmalpflege Graubünden und dem Verein für Bündner Kulturforschung. Leza Dosch (*1953), Kunsthistoriker in Chur und Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege. Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Zürich und Bonn. Dissertation über die Bauten der Rhätischen Bahn. Verschiedene Publikationen hauptsächlich zur Architektur und bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.
Ludmila Seifert-Uherkovich ist Kunsthistorikerin und Verfasserin diverser Publikationen zu Themen aus Architektur- und Kulturgeschichte Graubündens.
Manon. A Person. Beitr. v. Ammann, Jean Ch /Jetzer, Gianni /Jones, Amelia /Heiser, Jörg /Maurer, Simon /Ulmer, Brigitte. Hrsg. v. Helmhaus Zürich /Maurer, Simon /Ulmer, Brigitte. 2008. 288 S., 320 fb. u. sw. Abb. 27 x 19 cm. Gb., CHF 78,00; EUR 50,00, ISBN: 3-85881-712-0 Scheidegger & Spiess
Manon - Eine Person. Beitr. v. Ammann, Jean Ch /Jetzer, Gianni /Jones, Amelia /Heiser, Jörg /Maurer, Simon /Ulmer, Brigitte. Hrsg. v.Helmhaus Zürich /Maurer, Simon /Ulmer, Brigitte. 288 S., 320 fb. u. sw. Abb. 27 x 19 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2008. CHF 78,00; EUR 50,00 ISBN: 978-3-85881-205-6 Scheidegger & Spiess
Die Schweizer Künstlerin Manon ist seit den 1970er-Jahren eine Pionierin der Performance-, Installations- und Fotokunst. Mit ihren sinnlichen Environments und Installationen trat sie 1974 mit einem Knall auf die Bühne der Kunstwelt. Ihre radikalen Performances und konzeptionellen Fotoserien sicherten ihr grosse internationale Beachtung und ihre Ausstrahlung ging weit über die Kunstwelt hinaus. Manons künstlerische Arbeit nährte sich auch aus ihren Erfahrungen als Model für Kleider und BHs sowie als Designerin eigener Mode. Manon thematisierte in ihrer Arbeit die Konstruktion von Identität, Sexualität und Geschlechter-Stereotypen – lange bevor dies in der Kunst üblich wurde. Das vorliegende Buch ist die erste umfassende Monografie über Manon, von den ersten «Fetischbildern» über viele noch nie publizierte Aufnahmen ihrer Performances bis zu den neusten Fotoarbeiten. Es erscheint zu Ausstellungen im Helmhaus Zürich sowie im Swiss Institute, New York. Die Texte stammen von international renommierten Kuratoren und Kunstkritikern wie Jean-Christophe Ammann, Amelia Jones, Simon Maurer und Jörg Heiser.
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Mediale Kunst Zürich. 13 Positionen aus dem Studienbereich Neue Medien, SNM, der Zürcher Hochschule der Künste. Fotos v.Schaub Stierli. Beitr. v. Arns, Inke /Broeckmann, Andreas / Schiesser, Giaco. Hrsg. v.Departement Kunst & Medien der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. 2008. 204 S., 240 fb. u. sw. Abb., 1 DVD (PAL) 22,5 x 17 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 3-85881-210-2 Scheidegger & Spiess
Die Medienkunst emanzipiert sich zunehmend von der Verwendung neuer Medien und fokussiert stattdessen auf die Frage, wie sich unsere Umwelt durch die digitalen Technologien verändert. Nirgendwo in der zeitgenössischen Kunst findet sich eine vergleichbar intensive Auseinandersetzung mit der wachsenden medialen Durchdringung unserer Welt. Eine internationale Vorreiterrolle nimmt dabei der Studiengang Neue Medien der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK ein. Seit seiner Gründung vor zehn Jahren ist er einer der wichtigsten Ausbildungsorte für Medienkunst in Europa geworden. Das vorliegende Buch bietet faszinierende Einblicke in ein Jahrzehnt Medienkunstschaffen in der Schweiz. Im Zentrum steht die Frage nach Arbeits- und Produktionsweisen: Wie gehen Medienkünstler vor? Welche Medien, Instrumente und Strategien nutzen sie? Vorgestellt werden 13 Künstlergruppen oder Einzelkünstler. Das Schweizer Fotografenduo Schaub Stierli hat sie alle fotografiert, in Texten und Bildern sowie auf einer DVD wird ihr Schaffen vorgestellt. Die deutsche Kuratorin Inke Arns wirft in ihrem Essay einen Blick von aussen auf die Zürcher Medienkunst und verortet sie im europäischen Umfeld.
Künstlerinnen und Künstler: Andalus, Meriem Bouhara, Lea Filadoro, Markus von Glasenapp, André Gwerder, Sven König, Marc Lee, !Mediengruppe Bitnik, Mario Purkathofer, Roland Roos, Annina Rüst, Fabian Voegeli, Valentina Vuksic.
Inke Arns ist Kuratorin und Autorin mehrerer Bücher mit den Schwerpunkten Medienkunst, Netzkulturen und Osteuropa. Seit 2005 ist sie künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVereins in Dortmund.
Andreas Broeckmann ist Kunstwissenschaftler und Kurator in Berlin. 2000–2007 war er Künstlerischer Leiter der transmediale – Festival für Kunst und digitale Kultur. 1995–2000 arbeitete er für das Rotterdamer Institut für instabile Medien, V2_Organisatie.
Giaco Schiesser ist Professor für Medientheorie/Mediengeschichte und Kulturtheorie/Kulturgeschichte, Direktor des Departements Kunst & Medien der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK sowie Mitglied der Hochschulleitung.
Robert Therrien. Arbeiten auf Papier. Beitr. v. Müller, Christian. Hrsg. v.Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett. 2008. 124 S., 60 fb. Abb. 29,5 x 21 cm. Gb EUR 35,00 ISBN: 3-85881-217-X Scheidegger & Spiess
Ausstellung Kunstmuseum Basel, 1. Juni bis 7. September 2008
Der kalifornische Künstler Robert Therrien hat sich seit den 1980er Jahren vor allem durch seine grossformatigen Skulpturen und Rauminstallationen einen Namen gemacht, doch ist er ebenso auf den Gebieten der Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie tätig. Seine Werke befinden sich in zahlreichen amerikanischen Museen, aber auch in europäischen Sammlungen wie der Tate Gallery London oder dem Centre Georges Pompidou, Paris.
Therriens Motive gehen oft auf bereits Vorhandenes zurück. Sie entstammen der Alltagswelt: Teller, Töpfe, Stühle, Tische, Physiognomien aus Comics, Details von Bauten und anderes. Diese Motive existieren sowohl in Wirklichkeit als auch in Bildern, die wir täglich vor uns haben oder als Erinnerung in uns tragen. Der Reiz dieser subtilen und humoristischen Arbeiten auf Papier liegt in der Reduktion der Motive auf einfachste Formen. In ihrem Zusammenspiel und in ihrer differenzierten Erscheinung eröffnen diese Formen plötzlich neue Dimensionen: die der persönlichen Erinnerung, der Assoziation, des Wiederentdeckens, was ihnen eine literarische, erzählerische Qualität verleiht.
Kunstführer durch den Kanton Zürich. Hrsg. v.Gesellschaft für Schweizrische Kunstgeschichte (GSK). 2008. 288 S., 60 fb. u. 45 sw. Abb., zahlr. Ktn u. Pläne 21 x 13 cm. Gb EUR 25,00 ISBN: 3-85881-215-3 Scheidegger & Spiess
Der vorliegende Kunstführer enthält alles Wissenswerte über die Kulturschätze des Kantons Zürich. Von archäologischen Funden über Burgen und Kirchen des Mittelalters bis hin zur aktuellen Stadtentwicklung in Zürich Nord führt Sie dieses kompakte Handbuch durch alle Epochen und Gebiete des Kantons Zürich. Neben zahlreichen Schwarzweiss- und Farbabbildungen, Ortsplänen und Karten verfügt diese Ausgabe ausserdem über zahlreiche Kurztexte zu spezifischen Themen der zürcherischen Kunstgeschichte (z.B. Fachwerkbauten im Weinland, Zürcher Zünfte und ihre baulichen Repräsentanten, Skulptur des 20. Jahrhunderts im öffentlichen Raum).
Dieser Kunstführer ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung des Kapitels «Zürich» aus dem «Kunstführer durch die Schweiz», Band 1, herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 2005.
68 Zürich steht Kopf. Rebellion, Verweigerung, Utopie. Beitr. v. Billeter, Fritz /Binder, Walter /Flaschenberger, Sabine /Gretler, Roland /Heusser-Markun, Regula /Howald, Stefan /Jaeggi, Urs /Jent, Louis /Kern, Urs /Killer, Peter /Kuhn, Christoph /Lachat, Pierre /Modena, Emilio /Rentsch, Christian /Reusser, Francis /Seidenberg, André /Siegenthaler, Hansjörg /Stauffer, Doris /Wehrli, Peter K. Hrsg.: Billeter, Fritz /Killer, Peter. 2008. 240 S., 120 u. sw. Abb. 30 x 23 cm GbEUR 50,00 ISBN: 3-85881-220-X Scheidegger & Spiess
1968 ist eine symbolische Zahl. Den einen gilt sie als Ärgernis, das an allen möglichen Fehlentwicklungen schuld sein soll; für die anderen ist es ein Gesellschaftsmodell der Hoffnung. «Die Fantasie an die Macht», rief damals die Jugend der westlichen Welt, sie erhob sich gegen erstarrte Autoritäten und Institutionen – gerade auch in Zürich. Aus Anlass der 40-jährigen Wiederkehr des Mai ’68 wirft dieses Buch einen genauen Blick auf die damaligen Geschehnisse. 18 bekannte Autorinnen und Autoren erzählen und analysieren, was in den Jahren rund um 1968 in Zürich und Umgebung vor sich ging. Sie beleuchten das Neue, das in Kultur, Politik, Gesellschaft aufbrach und sich zum Teil bis heute bewährt hat. Und sie versuchen zu verstehen, was falsch gelaufen ist und wie die damaligen Forderungen und Bruchlinien unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart prägen.
Mit Texten von Fritz Billeter, Walter Binder, Sabine Flaschberger, Roland Gretler, Regula Heusser Markun, Stefan Howald, Urs Jaeggi, Louis Jent, Urs Kern, Peter Killer, Christoph Kuhn, Pierre Lachat, Emilio Modena, Francis Reusser, André Seidenberg, Hansjörg Siegenthaler, Doris Stauffer, Peter K. Wehrli
Max Bill: ohne Anfang, ohne Ende. Hrsg. Museum Marta Herford. Beitr.: Ulrike Bestgen, Lorenzo Benedetti, Erich Schmid und Getulio Alviani sowie einem Interview von Friederike Fast mit Angela Thomas-Schmid. Dtsch/engl. 200 S., 167 fb. u. 48 sw. Abb., 20 x 29 cm, Br. EUR 34,00 sFr. 58.– ISBN: 978-3-85881-214-8 Scheidegger & Spiess
Dieser Katalog begleitet die gleichnamige Ausstellung im Museum Marta Herford
2. Februar – 30. März 2008

Der Schweizer Künstler, Designer, Architekt, Typograf und Theoretiker Max Bill (1908–1994) ist bis heute eine Schlüsselfigur der angewandten Kunst in Europa und einer der einflussreichsten Exponenten der konkreten und konstruktiven Kunst.
Sein 100. Geburtstag ist Anlass, neue Blicke auf sein vielfältiges Werk zu werfen, wobei viele der in diesem Buch gezeigten Skulpturen, Bilder, Möbel, Gebrauchsgegenstände und Typografien bisher kaum je zu sehen waren.
Die Texte beleuchten auch Max Bills künstlerisches Umfeld und spüren der anhaltenden Gültigkeit seines Schaffens sowie dem Einfluss auf andere Künstler nach.
Dunkelschwestern. Annemarie von Matt - Sonja Sekula. Hrsg. Roman Kurzemeyer, Roger Perret. Beitr.: Max Bolliger, Peter Cornelius Claussen, Hans von Matt, Christiane Meyer-Thoss, Brian O'Doherty, Angelika Overath, Gisela Steinlechner, im Auftrag des mogros-Kulturprozent. 368 S., 143 fb. u. 65 sw. Abb., 10 x 26,5 cm, Gb., EUR 50,00 CHF 78,00 ISBN: 978-3-85881-213-1 Scheidegger & Spiess
Annemarie von Matt und Sonja Sekula stammen beide aus der Innerschweiz. Sekula wirkt ab 1936 in New York zuerst im Kreis der in den USA im Exil lebenden Surrealisten und danach in demjenigen amerikanischer Avantgardekünstler. Beide schreiben schon als junge Frauen, treten aber zunächst als Malerinnen an die Öffentlichkeit. Die Doppelbegabung manifestiert sich in Werken, die mit Texten versehen sind. Unter den schriftstellerischen Arbeiten ragen eindringliche, manchmal wortspielerische Kurznotate mit autobiografischem Hintergrund hervor. Der literarische Liebes-Brief wird zu einem wichtigen Medium.
Sonja Sekulas Arbeit entwickelt sich im Unterschied zu derjenigen von Annemarie von Matt immer in Berührung und Auseinandersetzung mit den ambitioniertesten künstlerischen Positionen ihrer Zeit. Die Doppel-Monografie enthält neben zahlreichen Dokumenten zu Leben und Werk der beiden Künstlerinnen unbekannte bildnerische Arbeiten, Bild-Text-Montagen und unveröffentlichte literarische Texte, die in einer umfassenden Recherche entdeckt worden sind.
Das Einfränklerimperium - Die Geschichte der Schnellphoto AG, Zürich. Fotos v.Stutz, Irene. Beitr. v. Jörissen, Stefan /Kuster, Sabine /Mathys, Nora /Stutz, Irene.Hrsg. v. Stutz, Irene. 2007. 184 S., 50 fb. u. 100 sw. Abb. 26,5 x 22,5 cm. Pb EUR 30,00 CHF 48,00 ISBN: 978-3-85881-212-4 Scheidegger & Spiess
Wer kennt sie nicht, die Schwarzweiss-Fotostreifen, die seit den 1960er Jahren in kleinen Automaten an öffentlichen Plätzen gemacht werden können! Für Passfotos, aus Jux oder zum Dokumentieren von Freundschaften setzte man sich in solche Kästen, warf einen Franken ein und posierte, bis sirrend der Blitz losging. Danach wartete man draussen gespannt auf den nach Fotoentwickler riechenden Streifen. In der Schweiz wurden diese Apparate von der Schnellphoto AG, Zürich, konzipiert, aufgestellt und betrieben. Im Herbst 2007 verschwanden ihre letzten Fotoautomaten aus dem Stadtbild.
Irene Stutz hat – ausgehend vom Kultstatus, den die Billigfotos vor allem in der Jugendszene haben – viel spannendes Material gesammelt oder neu fotografiert und dokumentiert damit Aufstieg und Niedergang dieses Stücks Alltagskultur. Für ihr kurzweiliges und bis ins Detail liebevoll gestaltetes Buch hat Stutz im Sommer 2007 den Förderpreis für die beste Diplomarbeit der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich erhalten. Eine vielschichtige Arbeit, die ihr Thema mitten aus dem Leben greift.
Bach, Hans: Hans Bach. Weinland Ödland. 2007. 120 S., 40 fb. u. 80 sw. Abb. 20 x 27 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-132-5 Scheidegger & Spiess
Ursprünglich Zeichner und Radierer, beschäftigt sich Hans Bach seit den Achtzgerjahren mit der Holzskulptur. Zentrales Thema ist der Mensch. Zusammen mit der Künstlergruppe ZEF zeigte er 1992 im Zürcher Helmhaus seine Arbeiten.
Der Band dokumentiert die seither entstandenen Werke. Arbeitete Bach ursprünglich mit Brettern und Balken, aus denen er die Figuren, Rümpfe, Gliedmassen und Köpfe fertigte, die er anschliessend zusammenfügte und verzapfte, werden die Formen jetzt aus ganzen Holzstämmen herausgearbeitet. Die raue, ungeglättete Oberfläche bleibt sichtbar und wird Teil der Figur. Nach den frühen, vorwiegend roh belassenen oder weissen Skulpturen sind die neuen meist bemalt, naturalistischer und weniger expressiv.
«Ein hervorragend gestaltetes Buch.» Schaffhauser Nachrichten
Hans Bach wurde am 2. Mai 1946 geboren. Er besucht ein Jahr den Vorkurs und vier Jahre die Metallklasse an der Schule für Gestaltung in Zürich. Ausbildung zum Goldschmied. 1970/71 macht er eine Afrika-Durchquerung und 1974/75 reist er durch Westafrika. Seit 1971 freischaffender Zeichner und Radierer, seit 1980 auch als Bildhauer tätig. Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zürich (3D Gestalten). Mitglied der Gruppe ZEF (mit Victor H. Bächer, Werner Ignaz Jans, Erich Sahli), der GSMBA und der Künstlergruppe Winterthur. 1971/74/76 eidgenössisches Stipendium für angewandte Kunst (für Illustration); 1973/74/76 Kunststipendium des Kantons Zürich, 1976 der Stadt Zürich.
Cura, José: José Cura. Espontàneas Photography. Engl. 160 S., 90 Abb. 20 x 27 cm. Gb Scheidegger & Spiess, Zürich 2007. EUR 50,00 ISBN: 3-85881-193-9 Scheidegger & Spiess
José Cura wird von vielen Opernkennern als einer der besten Tenorstimmen des 21. Jahrhunderts betrachtet. Innerhalb von nur wenigen Jahren avancierte der Argentinier zu einem der begehrtesten Sänger an den großen Opernhäusern der Welt. José Cura überzeugt aber auch als Komponist und Dirigent. Und: Er fotografiert. Der Bildband «Espontáneas» präsentiert erstmals Fotografien, die Cura seit 1998 auf seinen Reisen rund um den Globus aufgenommen hat. Es sind stimmungsvolle Bilder, die soziale und ethische Fragen in den Blick rücken. Die Schwarzweiss-Fotos sind nach Motivkreisen wie Jugend, Freundschaft, Armut, Würde des Menschen oder Einsamkeit geordnet. Sie werden durch persönliche Texte von José Cura und zahlreichen Zitaten von Schriftstellern, Philosophen oder Wissenschaftlern ergänzt.
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Fleischeslust – oder die Lust an der Darstellung des Fleischlichen. Hrsg. Kathleen Bühler, Stiftung Bündner Kunstsammlung. Beitr. Beat Stutzer und Kathleen Bühler. Schriften zur Bündner Kunstsammlung 1. 2007. 84 S., 67 fb. Abb. 14,8 cm x 21 cm, Br. EUR 18,00 CHF 28,00 ISBN: 978-3-85881-208-7 Scheidegger & Spiess
Dieses attraktiv illustrierte Buch ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur (28.9.–18.11.2007). Anhand ausgewählter Kunstwerke präsentiert der Band die vielfältigen Facetten von kulinarischer und erotischer Fleischeslust und spürt der Faszination nach, die Künstlerinnen und Künstler mit der Darstellung von Haut, Fleisch und Körpern verbinden.
«Fleischeslust» ist ein vergnüglicher visueller Parcours über Fleischberge und Hautlandschaften und gründet auf kunsthistorischen Thesen über die Verwandlungskraft der Malerei. Präsentiert werden Kunstwerke von internationalen Grössen wie Yoko Ono, Bruce Nauman, Dieter Roth und Fischli/ Weiss, aber auch solche von jüngeren Schweizer Kunstschaffenden wie Hans Danuser oder Judith Albert. Dabei sind diverse künstlerische Disziplinen vertreten: Malerei, Skulptur, Fotografie, Video, Performance. Ein kurzer Essay begleitet jedes abgebildete Werk und thematisiert, wie der jeweilige Künstler mit dem Fleischlichen umgeht und was typisch für seine Arbeitsweise ist.
Forschen und Erfinden. Die Recherche mit Bildern in der zeitgenössischen Fotografie. Beitr. v. Lehmann, Ulrich /Seelig,Thomas. Hrsg. v. Seelig, Thomas /Fotomuseum Winterthur. 2007. 132 S., 200 fb. u. sw. Abb. 24 x 18 cm. Gb EUR 30,00 CHF 48,00 ISBN: 978-3-85881-198-1 Scheidegger & Spiess
Junge europäische Fotografinnen und Künstler im spielerischen Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst
In der Geschichte der Fotografie gab es schon immer Berührungspunkte zu anderen Sparten, von den Wissenschaften bis hin zur Trivialkultur. Diesen weiten Denkraum haben Künstlerinnen und Fotografen in den vergangenen Jahren vermehrt für ihre fotografische Praxis entdeckt. Auf den Spuren unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze, aber befreit vom objektiven Gestus, nähern sich viele Künstler diesen Bild- und Forschungsfeldern – manchmal mit ausgiebigem Ernst, manchmal augenzwinkernd-fiktiv, oft mit dem Ziel, die Kriterien der Wahrheitsfindung und die wissenschaftlichen Modelle der Welt zu hinterfragen. Der Katalog präsentiert acht zeitgenössische Fotografinnen und Fotografen aus Europa und dem Libanon. In ihren Arbeiten spiegelt sich die Auseinandersetzung mit Recherchetypen und Formfindungen der Wissenschaft in besonders aufschlussreicher Weise. Dabei stehen biologische Forschungen im südamerikanischen Regenwald neben soziologischen, literarischen und historischen Fragestellungen, die Künstler nehmen polit- wie geisteswissenschaftliche Perspektiven ein oder imitieren sie.
Hinein in diesen Drachenschlund. Die Gotthardbahn in Literatur und Kunst. Vorw. v. Zenoni, Gerold. Hrsg. v. Häberli, Hans P. 2007. 336 S., 32 fb. u. sw. Abb. 21 x 14 cm. Pb EUR 22,00 CHF 34,00
Als Jubiläumsausgabe auch in Leinenband mit Schutzumschlag EUR 30,00 CHF 48,00 ISBN: 978-3-85881-189-9 Scheidegger & Spiess
Das vergnügliche Reisebuch im Taschenformat
Die Gotthardroute ist seit dem Mittelalter eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas. 1882 wurde der legendäre Eisenbahntunnel eröffnet. Zum 125. Geburtstag der Gotthardbahn zeigt dieses Lesebuch facettenreich in Wort und Bild, wie sich reisende Schriftsteller, Philosophen, Journalisten, Zeitkritiker, Tagebuchschreiber sowie Maler, Bildhauer und Fotografen mit der Gotthardbahn auseinandergesetzt haben. Unter den begeisterten Autoren und Autorinnen sind so bekannte Namen wie Franz Kafka, André Gide, Hermann Hesse, Colin Forbes, Cécile Lauber oder Karl May – und der Kabarettist Emil.
Das vergnügliche Buch versammelt über siebzig belletristische Zeugnisse vom Bau der Bahn bis zum Blick in die Zukunft. In den Texten und Kunstwerken wird die Gotthardbahn in ihrer ganzen Bandbreite präsentiert: vom Loblied auf die neue Zeit bis zur Kritik an ihr, von dramatischen Geschehnissen und witzigen Episoden über staunenswerte Reisebeschreibungen bis zu fantastischen Geschichten.
Mit Texten von K. Baedeker, Hermann Burger, Guido Ceronetti, Francesco Chiesa, Charles-Albert Cingria, Pietro De Marchi, Emil (Emil Steinberger), Alfred Escher, Robert Fäsi, Anna Felder, Colin Forbes, Max Frisch, André Gide, Hermann Hesse, Hans Rudolf Hilty, Thomas Hürlimann, Meinrad Inglin, Franz Kafka, Erwin Koch, Ernst Krenek, Cécile Lauber, Karl May, Conrad Ferdinand Meyer, Alberto Nessi, Friedrich Nietzsche, Giorgio Orelli, Boris Pasternak, Eugène Rambert, Erich Maria Remarque, Klaus Schädelin, Carl Spitteler, August Strindberg, Yoko Tawada, Attilia Fiorenza Venturini, Urs Widmer, Ernst Zahn und vielen anderen mehr.
Cornelia Hesse-Honegger. Art on Silk. Beitr.: Honegger, Gottfried. Betr. Cornelia Hesse-Honegger, Gottfried Honegger. Dtsch/Engl. 128 S., 115 fb. Abb. 31 x 26 cm. Gb Scheidegger & Spiess, Zürich 2007. EUR 48,00 CHF 78,00 ISBN: 978-3-85881-203-2 Scheidegger & Spiess
Die Schweizer Künstlerin Cornelia Hesse-Honegger ist seit den 1980er Jahren bekannt für ihre naturgetreuen Zeichnungen von Insekten und anderen Tieren, aber auch Pflanzen. Faszination und Respekt für die entomologische Welt haben sie dazu inspiriert, mit außergewöhnlicher Leidenschaft und Tiefe die mannigfaltigen Formen und Farben der Insekten und ihrer Umgebung zu dokumentieren.
Dieses Künstlerbuch zeigt einen besonderen Aspekt von Cornelia Hesse-Honeggers Schaffen: Viele ihrer betörenden Zeichnungen wurden in den vergangenen Jahren von den Schweizer Modehäusern Akris und Fabric Frontline für den Druck exklusiver Seidenstoffe verwendet. Und das luxuriöse und taktile Medium Seide passt perfekt zu den delikat ausgeführten Aquarellen und Skizzen.
Das Buch vereint nun die schönsten von Hesse-Honeggers Entwürfen und Seidenstoffen zu einem prächtigen Panorama.
Cornelia Hesse-Honegger, geboren 1944 in Zürich, ist Künstlerin und naturwissenschaftliche Zeichnerin. Sie arbeitete während 25 Jahren für das Zoologische Institut der Universität Zürich. Ihre Insekten-Bilder werden international in Museen und Galerien ausgestellt. Im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft sind sie Zeugnisse einer schönen und zugleich bedrohten Lebenswelt. Seit dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 untersucht und malt die Künstlerin morphologisch geschädigte Insekten. Ab 1987 arbeitet sie auch mit den bekannten Modelabels Akris und Fabric Frontlines zusammen, die ihre Motive auf Stoffen und Kleidern verarbeiten.
Gottfried Honegger, geboren 1917 in Zürich, zählt zusammen mit Max Bill und Richard Paul Lohse zu den wichtigsten Vertretern der konkreten Kunst. 1958–60 lebte der Maler und Plastiker in New York, nach 1960 in Zürich und Paris. In den letzten Jahren realisierte er mit seiner Lebenspartnerin Sybil Albers-Barrier den Espace de l'Art Concret in Mouans-Sartoux bei Cannes. Honegger schuf viele Werke für den öffentlichen Raum und auch ein bedeutendes druckgrafisches Werk. 1996 wurde Gottfried Honegger mit der grössten künstlerischen Auszeichnung Frankreichs geehrt, der Ernennung zum Commandeur des Arts et des Lettres.
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Wiedemann, Pascale; Daniel Mettler. morbus infinitus und subkutan. Beitr. Kathleen Bühler, Gion Mathias Cavelty, Walter Reinhart, Ruth Schweikert, Beat Stutzer. Dtsch/Engl. 2 Bände (nicht einzeln erhältlich). 96 u. 88 S., je 35 fb. Abb., 16 x 24 cm. EUR 45,00 ISBN: 978-3-85881-206-3 Scheidegger & Spiess
Pascale Wiedemann, geboren 1966, hat seit Mitte der 1990er Jahre ein auch international stark beachtetes Werk aus Fotografien, Objekten und anderen Arbeiten geschaffen. Nach einer künstlerischen Pause tritt sie nun gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Architekten und Künstler Daniel Mettler, als Künstlerpaar wiedemann/mettler wieder auf die Bühne der Kunstszene.
«morbus infinitus» ist Standortbestimmung und Rückblick: Das Buch dokumentiert das künstlerische Schaffen von wiedemann/mettler in den letzten zwei Jahren – Fotografien, textile Objekte und Environments. «subkutan» geht auf eine Auftragsarbeit des Kantonsspitals Graubünden zurück und zeigt nächtliche Fotografien, die einen hintergründigen Blick werfen auf das Soziotop Krankenhaus und die schillernden Stimmungen, die darin herrschen.
Die beiden Bücher enthalten neben den Arbeiten kunstkritische Essays und zwei literarische Skizzen der bekannten Schweizer Autoren Ruth Schweikert und Gion Mathias Cavelty, die ausgehend vom künstlerischen Schaffen von wiedemann/mettler assoziationsreiche Texte geschaffen haben.
Mythes Suisses - Tell im Visier. Ein Blick in die Plakatsammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Beitr. v. Adam,Hubertus /Charbon, Rémy /Christen, Gabriela /Fries, Katia /Goldberg, Marcy /Hanke Knaus, Gabriella /Heuser, Mechthild/Lathion, Marie T /Weber, Ulrich /Wildbolz, Alexander /Wirtz, Irmgard M /Zimmermann, Christian von. Hrsg. v. Heuser, Mechthild/Wirtz, Irmgard M. 2007. 288 S., 200 auch fb. Abb. 23 x 17 cm. Ebr EUR 38,00 CHF 58,00 ISBN: 978-3-85881-202-5 Scheidegger & Spiess
Die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek besitzt eine umfassende Sammlung von Plakaten, die auf unterschiedlichste Weise mit dem schweizerischen Gründungsmythos um Wilhelm Tell spielen. Seit dem 19. Jahrhundert wurde Tell immer wieder als Identifikationsfigur wahr- und als Propagandainstrument in den Dienst genommen, oft für die Suissitude zum «icon» stilisiert.
Dieser Fundus an ernsthaften und komischen, kunstvollen und karikierenden, moralisierenden und politisierenden Plakaten wird in dem Beitrag von Mechthild Heuser vor dem Hintergrund von Schillers Wilhelm Tell nun zum ersten Mal aufgearbeitet. Weitere kunsthistorische Essays von Hubertus Adam und Gabriela Christen nähern sich dem Thema Tell sowie dem Mythos Schweiz allgemein, indem sie Malerei, Grafik, Architektur und Fotografie ins Visier nehmen.
Tell in der Literatur – von Schiller über Jeremias Gotthelf bis hin zu Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Gertrud Leutenegger, Charles-Albert Cingria oder Otto Marchi – wird genauso thematisiert wie Tell-Sprünge in der Volksmusik, aber auch Tells Besinnung auf der Couch des Psychoanalytikers.
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