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Scheidegger & Spiess

 
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Das Kino Razzia im Seefeld. Ein Abspann. Hrsg.: Steiner, Urs; Beitr.: Bodmer, Michel; Jürg, Judin; Morgan-Grap, Carolina; Rüegg, Arthur; Toepfer, Nina; Wehrli-Schindler, Brigitte; Foto(s) von Bühler, Beat. 2014. 192. S. 300 fb. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 42,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-435-7 Scheidegger & Spiess
Es war eine Mischung aus Idealismus und Leichtsinn, die den 23-jährigen Studenten Jürg Judin 1986 dazu verleitete, im damaligen Problemquartier Seefeld auf eigene Faust das Studiokino Razzia zu eröffnen. Nach den bleiernen Jahren, in denen Kultur in Zürich mit Kultur in grossen Institutionen gleichgesetzt wurde, kam Judin zur richtigen Zeit: die Ära der arrivierten Institutionen wie Oper, Tonhalle oder Schauspielhaus war aus Sicht der Jugend abgelaufen. Der Erfolg des Razzia erwies sich nicht nur als Symbol für ein neues Kulturverständnis, sondern war auch der Auftakt zur Entwicklung des Seefelds zu Zürichs erstem Trendquartier.
In diesem neuen Buch zeichnen Kennerinnen und Kenner des Seefelds und der Zürcher Kultur die Geschichte des Kinosaals nach und beleuchten das Wagnis Razzia aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die Krawatte. Eine Rundumgeschichte. Erscheint zur Ausstellung «Die Krawatte. Männer Macht Mode» (19. September 2014 bis 18. Januar 2015) im Landesmuseum Zürich. Hrsg.: Galizia, Anna Lisa; Landesmuseum Zürich; Beitr.: Chiara, Francina; Ebner, Markus; Fischer, Elizabeth; Franzen, Andrea; Galizia, Anna Lisa; Gnädinger, Beat; Indermühle, Joya; Isler, Thomas; Koss, Leonard; Prada, Alan; Schwarzenbach, Alexis; Beitr.: Sonderegger, Christina; Spillmann, Andreas; Ulmi, Nic; Ursprung, Philip; Widmer, Martin. 2014. 272. S. 190 fb. Abb. 34 x 26 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-436-4 Scheidegger & Spiess
Die Krawatte verrät viel über ihren Träger, seine soziale Stellung, seine ästhetischen Vorlieben oder seine politische Haltung. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts ziert ein variantenreiches Spiel von Materialien, Farben, Formen und Knoten den männlichen – und bisweilen auch weiblichen – Kragen.
Die neue Aktualität der Krawatte in der Mode bildet den Ausgangspunkt des Katalogs, der das Accessoire in all seinen Facetten in Szene setzt. Das Spektrum reicht von der historischen Entwicklung der Krawatte über ihre Rolle in der Garderobe der Frau, bei der Berufsuniform oder in der Rockmusik bis hin zur Krawatte im Film, in der bildenden Kunst und Literatur. Kulturhistorische Exponate aus der Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums, internationale Leihgaben, literarische Texte, zeitgenössische Kunstwerke sowie Fotografien und Filme aus verschiedenen Epochen bilden zusammen eine bunte und zugleich fachlich fundierte Kulturgeschichte eines ganz besonderen Accessoires.
wiedemann mettler – better Safe than Sorry. Hrsg.: widemann/mettler; Beitr.: Sarasin, Philipp; Schweikert, Ruth; Konzeption von Widemann, Pascale; Mettler, Daniel. 2014. Dtsch;Eng.96. S. 64 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 34,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-440-1 Scheidegger & Spiess
Das neue Projekt von wiedemann/mettler befasst sich mit der Sehnsucht des Menschen nach Sicherheit. Doch was ist Sicherheit eigentlich genau? Das Ausstellungskonzept «better Safe than Sorry» setzt das unstillbare menschliche Bedürfnis mit einer Interpretation der Arche Noah um. Noah wird laut der biblischen Erzählung erwählt und vor einer grossen Sintflut gewarnt; er muss seine Rettung, die Arche, selber Bauen und danach durch schwieriges Wasser führen. wiedemann/mettler visualisieren den Begriff «Sicherheit» hier in unterschiedlichsten Konstellationen. Dieses neue Buch zeigt zudem weitere Arbeiten des Künstlerpaars aus den letzten zehn Jahren. Ergänzt wird die Werkschau mit einem literarischen Beitrag von Ruth Schweikert und einem Text des Historikers Philipp Sarasin.
Wilfrid Moser als Zeichner. Taumel der Grossstadt und Crazy Horse Spring. Hrsg.: Grütter, Tina; Lutz, Gabriele; Beitr.: Grütter, Tina; Lutz, Gabriele; Moser, Dircé. 2014. 72. S. 53 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 26,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-438-8 Scheidegger & Spiess
Der bekannte Schweizer Künstler Wilfrid Moser (1914–1997) hat sich parallel zu seinem umfangreichen malerischen Werk intensiv mit der Zeichnung beschäftigt. Zu seinem 100. Geburtstag ist nun das zeichnerische OEuvre inventarisiert worden, das neue Einblicke in den Schaffensprozess des Künstlers vermittelt. So zeigt sich in den 1960er- und 1970er-Jahren die Rolle der Zeichnung als Ausdrucksmittel für Zuspitzungen und Übersteigerungen.
Moser, der «Urbanomane» (Paul Nizon), unterwegs in den Strassen von Paris, im Untergrund der Métro, in «Les Halles», verarbeitet seine Lebensrealität in dynamischen Kompositionen und findet zu einer abstrakten Bildformel, die am Ende der Sechzigerjahre in die Entwürfe für das plastische Schaffen überleitet. In den Zeichnungen der Siebzigerjahre verwandeln sich die Skulpturensammlungen in Luftschlösser, Bunker und postmoderne Architekturgebilde.
Nakis Panayotidis. Das Unsichtbare sehen. Hrsg.: Frehner, Matthias; Berger, Regula; Beitr.: Markaris, Petros; Bruno, Corà. 2014. Dtsch;Engl. 312 S. 141 fb. Abb. 24 x 24 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-444-9 Scheidegger & Spiess
Das Buch erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstmuseum Bern bis 15. März 2015).
Der griechische Arte-Povera-Künstler Nakis Panayotidis, geboren 1947 in Athen, liess sich 1974 nach dem Studium der Architektur in Turin und dem der bildenden Künste in Rom in der Schweiz nieder. Seitdem lebt und arbeitet er zwischen Bern und der griechischen Kykladeninsel Serifos. In der Tradition der Arte Povera verwendet Panayotidis die verschiedensten Materialien wie Stein, Stroh, Blei, Eisen, Kupfer und Lampen in seinen Werken. In seinen Objekten, Fotoinstallationen, Bildern und Neonarbeiten reflektiert er die Bedeutung und die Wahrheit dessen, was er sieht. Dass Panayotidis Bern zu seiner Wahlheimat gemacht hat, ist kein Zufall. Denn hier fanden sowohl seine erste Einzelausstellung in der Galerie Wahlen (1974), als auch seine erste Museumsausstellung im Kunstmuseum Bern statt (1994). Genau zwanzig Jahre später widmet das Kunstmuseum Bern diesem vielseitigen Künstler eine umfassende Retrospektive. Die neue Monografie zeigt Skulpturen, Installationen, Gemälde, Zeichnungen und Fotografien, die seit den frühen 1970er-Jahren entstanden sind. Der Fokus wird dabei aber auch auf gerade erst neu entstandene Arbeiten gesetzt.
Giovanni Segantini. Im Dialog mit Symbolismus und Futurismus, Ferdinand Hodler und Joseph Beuys. Hrsg.: Stutzer, Beat; Segantini Stiftung, St. Moritz; Beitr.: Bätschmann, Oskar; Fischer, Matthias; Mongi-Vollmer, Eva; Müller, Paul; Stutzer, Beat. 2014. 176. S. 60 fb. Abb. 26 x 20 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-439-5 Scheidegger & Spiess
Dieses neue Buch versammelt Beiträge namhafter Segantini-Experten, die das Werk des grossen italienisch-schweizerischen Symbolisten und Meisters der Landschaftsmalerei in einem erweiterten internationalen Kontext zur Diskussion stellen. Entstanden sind die Texte für eine Vortragsreihe im Segantini Museum in St. Moritz im Sommer und Herbst 2013.
Matthias Fischer ergründet zum ersten Mal fundiert Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen Ferdinand Hodler und Segantini. Oskar Bätschmann beschäftigt sich mit der Rezeptionsgeschichte und der Frage, wie die drei Schweizer Künstler Böcklin, Segantini und Hodler um 1900 in Wien aufgenommen wurden. Paul Müller schildert, weshalb die Futuristen ausgerechnet einem Maler wie Segantini huldigten. Eva Mongi-Vollmer erforscht aus deutscher Perspektive die Frage, ob Segantini für die nationalsozialistischen Kunstideologen von besonderem Interesse war. Schliesslich widmet sich Beat Stutzer der komplexen Rauminstallation «Voglie vedere le miei montagne» von Joseph Beuys und dessen Bezug zu Segantini und bringt zudem mit Not Vital, Franz Wanner und Hannes Vogel drei zeitgenössische Auseinandersetzungen mit Segantini zur Sprache.
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The Tie. A Global History. Erscheint zur Ausstellung «Die Krawatte. Männer Macht Mode» (19. September 2014 bis 18. Januar 2015) im Landesmuseum Zürich. Hrsg.: Galizia, Anna Lisa; Landesmuseum Zürich; Beitr.: Chiara, Francina; Ebner, Markus; Fischer, Elizabeth; Franzen, Andrea; Galizia, Anna Lisa; Gnädinger, Beat; Indermühle, Joya; Isler, Thomas; Koss, Leonard; Prada, Alan; Schwarzenbach, Alexis; Sonderegger, Christina; Spillmann, Andreas; Ulmi, Nic; Ursprung, Philip; Widmer, Martin. 2014. Englisch. 272. S. 190 fb. Abb. 34 x 26 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-758-7 Scheidegger & Spiess
The tie reveals a lot about its wearer, his social position, his aesthetic tastes or political stance. From the 17th to the early 20th century, a diverse combination of fabrics, colors and knots adorned the male – and occasionally also the female – neck. Today, the accessory is re-interpreted, traditions are questioned, and the appropriate context for wearing a tie is reconsidered. The tie is evidently back in fashion, with TV series such as ‘Mad Men’ or the modern ‘James Bond’, Daniel Craig, fuelling this trend.
Switzerland’s, and in particular Zürich’s, textile designers, silk traders, and weaving mills supply their products to fashion houses and other makers of ties around the world. This new book draws on the vast archives of the Swiss National Museum, which keeps the legacy of a number of vanished companies that have built the fame of Switzerland’s silk industry. Coinciding with a major exhibition at Landesmuseum Zürich (September 2014 to January 2015), The Tie: A Global History features a wealth of images documenting the history of the neck tie, but also of designers’ and manufacturers’ sample collections, art works. Essays are contributed by international authors including scholars, fashion critics, and journalists. A photo essay by Swiss photographer Walter Pfeiffer rounds out this beautiful volume.
African Masters. Art from Ivory Coast. Beiträge von Fischer, Eberhard; Homberger, Lorenz; Blackmun Visoná, Monica; Bognolo, Daniela; de Grunne, Bernard; Hrsg.: Museum Rietberg Zürich, Museum. Engl. 240 S. 304 meist arb. Abb. 28 x 25 cm. Gb. EUR 32,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-761-7 Scheidegger & Spiess
Die angesehenen Schnitzer der Guro, Senufo, Dan, Baule, Lobi und der Lagunenvölker haben mit ihren ausdruckssstarken Skulpturen grossen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts in Europa gehabt. Dieses Buch widerlegt die verbreitete Ansicht, dass es in der afrikanischen Kunst keine Künstlerpersönlichkeiten gegeben habe, sondern lediglich «Stammeswerkstätten» mit anonymen Bildhauern. International angesehene Experten besprechen die Werke der Meisterschnitzer der Elfenbeinküste und der angrenzenden Länder und schlagen einen Bogen zur zeitgenössischen Kunst aus dieser Region. Beleuchtet wird die Rolle der Künstler, ihre einflussreichen Schönheitsideale und deren Umsetzung in den Skulpturen.
Swissair Luftbilder. Das Luftbildarchiv der Swissair. Weidmann, Ruedi. Hrsg.: Gasser, Michael; Graf, Nicole. Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek (4). Dtsch; Engl. 208 S. 150 z. T. fb. Abb. 26 x 20 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2014. EUR 52,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-429-6 Scheidegger & Spiess
Die Luftfotografie war seit der Gründung 1931 ein wichtiges Geschäftsfeld der legendären Fluggesellschaft Swissair. Walter Mittelholzer (1894–1937), gelernter Fotograf und Flugpionier, war die treibende Kraft hinter der Swissair Photo AG. Rund 95 000 Luftbilder, die meisten aus der Schweiz, zählt der heute im Bildarchiv der ETH-Bibliothek aufbewahrte Bestand, der von der Gründung der Vorläufergesellschaft Ad Astra Aero AG 1918 bis ins Jahr 2011 reicht. Davon stammen rund 12 500 Aufnahmen von Mittelholzer selbst.
Atemberaubend schöne Schräg- und Senkrechtaufnahmen von Bergen, Landschaften, Städten und Dörfern in der Schweiz – ab etwa 1960 auch in Farbe – veranschaulichen ein.
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Sophie Taeuber-Arp – Heute ist Morgen. Engl.Ausgabe: «Sophie Taeuber-Arp – Today is Tomorrow» (ISBN 978-3-85881-757-0).Hrsg.: Aargauer Kunsthaus; Kunsthalle Bielefeld; Beiträge von Schmutz, Thomas; Hoch, Medea; Krupp, Walburga; Burkhalter, Sarah; Steinkamp, Maike; Maier, Brigitte; Beyerle, Rahel; Suter, Rudolf; Schade, Sigrid; Vorwort von Schuppli, Madeleine; Meschede, Friedrich. 288 S. 432 fb. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-432-6 Scheidegger & Spiess
Seit 1995 ist Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) auf der Schweizer 50-Franken-Note abgebildet. Trotzdem blieb sie bis heute eine «bekannte Unbekannte»: Nur wenigen ist die ganze Breite ihres Werks vertraut. Dabei zählt sie zu den wichtigsten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Unglaublich vielfältig begabt, schuf Taeuber-Arp in den Bereichen Design, Malerei, Textilien, Zeichnung, Plastik, Architektur, Tanz und Szenografie ein OEuvre von höchster Qualität. Im souveränen Umgang mit Form, Farbe und Material entwickelte sie eine unverkennbare Handschrift. Neben einem ausgeprägten Bewusstsein für aktuelle Tendenzen kam darin auch ihre präzise künstlerische Haltung zum Ausdruck.
Sophie Taeuber-Arp – Heute ist Morgen erkundet die gattungsübergreifende Denk- und Vorgehensweise der Künstlerin. Erstmals kann für dieses Buch auch auf Bestände privater Sammlungen zurückgegriffen werden, die bisher nicht zugänglich waren. Und anders als fast alle bisherigen Publikationen betrachtet diese neue Monografie die freie und die angewandte Kunst Taeuber-Arps gleichwertig nebeneinander. Mehr als 200 Arbeiten machen die enorme Vielfalt ihres Werks und ihre Pionierleistung für die Moderne erlebbar: Ihr Heute verwies immer schon auf ein Morgen.
Erscheint zur Ausstellung «Sophie Taeuber-Arp – Heute ist Morgen» im Aargauer Kunsthaus Aarau (23. August bis 16. November 2014) und in der Kunsthalle Bielefeld (12. Dezember 2014 bis 15. März 2015).
Dan Artists. The Sculptors Tame, Si, Tompieme and Sõn Their Personalities and Work. Fischer, Eberhard. Englisch 2014. 144 S. 22 fb. u. 129 sw. Abb., 1 DVD. 30 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-85881-759-4 Scheidegger & Spiess
In 1960, Eberhard Fischer had the opportunity to accompany his father, the art ethnologist Hans Himmelheber, on a major expedition to West Africa. He was actually only meant to film the Dan mask carvers as they worked, as well as their festive performances. Yet the strong personalities of these sculptors impressed the young man deeply and he began to document their life stories, record their artistic work methods in detail, and also to collect their works.
The biographies and many of the photographs shown in the book of four mask carvers from the Liberian hinterland are unique in the study of African art, as masks are carved in secret in many of these cultures. Until recently, the works were recognized by art ethnologists and collectors, but rarely the people who created them.
The new book presents Fischer’s essay, originally published in German in 1963, for the first time in English. For the new edition the text is supplemented by additional images and an epilog. A DVD with the historic film recordings of the artists at work rounds out the book.
Die Fackeln des Prometheus. Johann Heinrich Füssli und Javier Téllez. Text von Waldkirch, Bernhard; Varadinis, Mirjam. Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft. Dtsch;Engl. 64 S. 27 fb. u. 11 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 16,00. CHF 18,00 ISBN: 978-3-85881-442-5 Scheidegger & Spiess
Die mythologische Gestalt des Prometheus fand in Dichtung, Malerei und Musik seit der europäischen Romantik eine vielfältige Resonanz. Für Goethe und Johann Heinrich Füssli wurde der antike Mythos vom Feuerraub zum Inbegriff einer um Selbstbestimmung ringenden Menschheit.
Mit dem Nutzen des Feuers kamen auch die Plagen. Davon handelt die berühmte Film-Installation des venezolanischen Künstlers Javier Téllez. Zwei Skulpturen drehen sich in einer langsamen Rotationsbewegung vor der Kamera: der prometheische Männerakt des den Nationalsozialisten nahestehenden Bildhauers Arno Breker (1900–1991) und der «entartete» Zwitter des Art-brut-Künstlers Karl Genzel (1871–1925).
Die Publikation konfrontiert Gemälde und Zeichnungen von Johann Heinrich Füssli aus der Sammlung des Kunsthauses Zürich mit diesem kapitalen Werk der Gegenwartskunst.
Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunsthaus Zürich (20. Juni bis 12. Oktober 2014
Heiner Kielholz. Hrsg.: Kunz, Stephan; Beitr.: Bott, Gian Casper; Kunz, Stephan. 80 S. 47 fb. Abb. 24 x 19 cm. Pb. EUR 34,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-419-7 Scheidegger & Spiess
Um 1970 gehörte Heiner Kielholz, geboren 1942, zur jungen Schweizer Avantgarde. Er zog sich aber schon bald aus der betriebsamen Kunstöffentlichkeit zurück. Sein Weg führte ihn in der Folge auf viele Reisen. Einblick in sein Schaffen gibt er seither nur selten in einzelnen Ausstellungen.
Diese neue Monografie zeigt Werkgruppen der letzten dreissig Jahre, die ausgehend von der Erfahrung der Landschaft in ungegenständliche Bildwelten führen. Der sichtbaren Wirklichkeit werden abstrakte Modelle gegenübergestellt. Parallel dazu finden Kielholz’ Reisen ein Echo in einem immer radikaleren Rückzug, und dem Blick in die Welt antwortet der Künstler mit einer Beschränkung der Motivwahl. In den jüngsten, sehr reduzierten Interieurs eröffnen sich schliesslich weitreichende Bezüge zwischen wenigen, ausgewählten Gegenständen.
Erscheint anlässlich der Ausstellung Heiner Kielholz im Bündner Kunstmuseum Chur (7. Juni bis 31. August 2014).
Erscheint anlässlich der Ausstellung «Heiner Kielholz» im Bündner Kunstmuseum Chur (7. Juni bis 31. August 2014).
Die Surbeks. Ein Berner Malerpaar. Schneider, Markus. 2014. 112 S. 84 fb. Abb. 21 x 16 cm. Gb. EUR 26,00 CHF 29.00 ISBN: 978-3-85881-441-8 Scheidegger & Spiess
Typisch letztes Jahrhundert: Die talentierte Frau im Hintergrund, der Mann im Zentrum. Victor Surbek (1885–1975) schmückte das Zifferblatt des Zytglogge-Turms in Bern und gestaltete Briefmarken, Banknoten oder Tourismus-Plakate. Berühmt wurde er als Landschaftsmaler, beeinflusst von Ferdinand Hodler. Marguerite Frey-Surbek (1886–1981) wurde als 18-jährige von Paul Klee ins Malen eingeführt und schlug dann als Malerin, Zeichnerin und Grafikerin einen ganz eigenständigen künstlerischen Weg ein. Beide waren äusserst erfolgreich, und ihre Werke wurden oft ausgestellt.
Der Journalist Markus Schneider macht sich nun auf Spurensuche nach beiden Surbeks, er sprach mit Verwandten, Sammlern, Freunden. Im Frühling arbeitete das Paar vereint im Atelier von Iseltwald am Brienzersee, das übrige Jahr separat in der Altstadt von Bern. Gemeinsam reisten sie nach Kalabrien, New York, Korsika, Tunesien. Ein einziges Werk erschufen sie zusammen: ein 200 Meter langes Wandgemälde für die Schweizerische Landesausstellung 1939.
Zen-Meister Sengai 1750–1837. Hrsg.: Katharina Epprecht. Beitr.: Katharina Epprecht, Taizô Kuroda, Michel Mohr und Hirokazu Yatsunami. 2014. 96 s. 43 fb. Abb. 24 x 30 cm. Gb. EUR 29,00 CHF 34,00 ISBN: 978-3-85881-423-4 Scheidegger & Spiess
Die reduzierten, fast comichaften Bilder des Zen-Meisters und Malers Gibon Sengai entstanden vor rund 200 Jahren – sie begeistern noch heute, vor allem ein junges Publikum. Die kostbaren Blätter sind allerdings so lichtempfindlich, dass sie in Ausstellungen nur wenige Wochen gezeigt werden können.
In diesem Buch sind die Blätter aus der Sammlung des Idemitsu Museum of Art in Tokio dauerhaft versammelt. Um die Motive und ihre komplexen Zen-buddhistischen Weisheiten zu verstehen, sind die kalligrafischen Bildaufschriften ins Deutsche, Englische und Französische übersetzt. In Textbeiträgen interpretieren Fachleute einzelne Werke und beschreiben Sengais Werdegang vom Mönch zum Maler sowie den historischen und religiösen Kontext.
Das Buch erscheint zur Ausstellung Zen-Meister Sengai 1750–1837 im Museum Rietberg Zürich (18. Mai bis 10 August 2014).
Zen-Meister Sengai 1750–1837. Hrsg.: Katharina Epprecht. Beitr.: Katharina Epprecht, Taizô Kuroda, Michel Mohr und Hirokazu Yatsunami. 2014. Engl. 96 S. 43 fb. Abb. 24 x 30 cm. Gb. EUR 29,00 CHF 34,00 ISBN: 978-3-85881-749-5 Scheidegger & Spiess
Windwürfel. Eva Afuhs – Das künstlerische Werk. Hrsg.: Heller, Martin; Meili, Marcel; Zierau, Frank; Beitr.: Brändle, Christian; Burckhardt, Jacqueline; Curiger, Bice; Frank, Irmgard; Heller, Martin; Krischanitz, Adolf; Meili, Marcel; Schwarzinger, Veronika; Sense, Annette; Steiner, Juri; Weilenmann, Sandro; Zierau, Frank; Foto(s) von Helfenstein, Heinrich. 2014. 264 S. 450 fb. u. 150 sw. Abb. 31 x 25 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 55,00 ISBN: 978-3-85881-425-8 Scheidegger & Spiess
Eva Afuhs, geboren 1954 in München, studierte zunächst Ethnologie in Wien und Paris und anschliessend Metallgestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, wo sie von 1987 bis 1990 auch in der Meisterklasse der Bildhauerei unterrichtete. Immer wieder verbrachte sie längere Aufenthalte im Ausland, u. a. in Afrika, Israel, Amsterdam, Italien, Spanien und Tokio. Seit 1990 arbeitete sie in Zürich als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Installation, Rauminstallation, Skulptur, Videokunst, Schwarz-Weiss-Fotografie und Konzeptkunst. Hier wurde Eva Afuhs ab 2004 schliesslich auch durch eine ausgedehnte, teils spektakuläre Tätigkeit als Kuratorin des Museums Bellerive ein Teil des kulturellen Lebens der Schweiz.
Eva Afuhs verzichtete auch in den Phasen intensivster Kuratorinnentätigkeit nie ganz auf ihre Arbeit als bildende Künstlerin. Es war für sie ein Sowohl-als-auch: Die Kunst des Kuratierens und ihre individuelle Arbeit als Plastikerin bildeten für sie eine Einheit.
Durch ihren plötzlichen Unfalltod im Frühjahr 2011 hinterliess sie nicht nur in ihrem familiären Umfeld eine grosse Lücke. Das Buch erinnert an eine besondere Frau, gibt Einblicke in ihre spannenden künstlerischen Arbeiten mit verschiedensten Materialien und lässt uns an ihrem bewegten, aber viel zu kurzen Leben teilhaben.
Mit Textbeiträgen von Christian Brändle, Jacqueline Burckhardt, Bice Curiger, Irmgard Frank, Martin Heller, Adolf Krischanitz, Marcel Meili, Veronika Schwarzinger, Annette Sense, Juri Steiner und Frank Zierau sowie Fotografien von Heinrich Helfenstein.
Auftritt Schweiz. Das Lesebuch. Hrsg.: Schläpfer, Franziska. 2014. 224 S. E-Book. EUR 9,90 CHF 12,00 ISBN: 978-3-85881-910-9 Scheidegger & Spiess
Guido Baselgia – Light Fall. Hrsg.: Olonetzky, Nadine. Beiträge von Gnam, Andrea; Olonetzky, Nadine. Foto(s) von Baselgia, Guido. 2014. Engl. Dtsch. 256 S.100 Triplex-Abb. 31 x 30 cm. EUR 87,00 CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-420-3 Scheidegger & Spiess
Der bekannte Schweizer Fotograf Guido Baselgia realisierte im Laufe mehrerer Jahre ein aussergewöhnliches analog-fotografisches Projekt: Mit seiner Fachkamera fotografierte er in Norwegen, Feuerland, Ecuador und in den Schweizer Alpen Landschaften und Himmel im wechselnden Licht der Gestirne. Baselgias herausragende Schwarz-Weiss-Fotografien, die sich zuweilen bis zur Gegenstandslosigkeit auflösen, zeigen den Lauf der Sonne, die Bahnen der Sterne, aber auch Gebirge, Ebenen und Meere in verschiedenen Stadien der Dämmerung, in der Zeit der Tagundnachtgleiche oder in der Polarnacht. Auf einzigartige Weise werden so irdische Landschaften sichtbar wie auch astronomisch erklärbare Erscheinungen am Himmel – und damit ein Ausschnitt aus der ungeheuren Himmelsmechanik, die auch unseren Globus in Bewegung hält.
Andrea Garbald 1877–1958. Fotograf und Künstler im Bergell S tutzer, Beat. Hrsg.: Fondazione Garbald, Fondazione; Bündner Kunstmuseum Chur, Bündner; Beitr.: Danuser, Hans; Kunz, Stephan. 2014. Dtsch.;Ital. 240 S. 170 Abb. 29 x 24 cm. Gb. EUR 58,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-417-3 Scheidegger & Spiess
Eine Aufnahme des Bergeller Fotografen Andrea Garbald machte Weltkarriere: das Gruppenbild mit der vollständig versammelten Künstlerfamilie Giacometti. In kaum einer Publikation über Giovanni und Alberto Giacometti fehlt diese Aufnahme, obwohl man ihren Urheber häufig gar nicht zur Kenntnis nahm. Während die Giacomettis zu Ansehen und Ruhm gelangten, scheiterte Garbald. Als Künstlerfotograf wurde er im Tal nicht verstanden, vereinsamte gegen Ende seines Lebens – und nach dem Tod geriet sein Schaffen in Vergessenheit.
Andrea Garbald war das erste von drei Kindern des Zolleinnehmers Agostino Garbald und Johanna Gredig, die unter dem Pseudonym Silvia Andrea als Schriftstellerin bekannt wurde. Abgesehen von der Lehre und einem Praktikum in Zürich lebte und arbeitete Garbald als Fotograf in der elterlichen, von Gottfried Semper erbauten Villa in Castasegna. Er hatte hohe künstlerische Ansprüche, wurde aber als erster Berufsfotograf des Bergells auch zum eigentlichen Chronisten des Tals: Als Einziger hielt er Landschaft und Menschen, Ereignisse und Bräuche eindringlich und über einen derart langen Zeitraum fotografisch fest.
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