KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Scheidegger & Spiess

 
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | vor>
 
Die Leichtigkeit des Zufalls. Hugo Weber im Dialog mit Alberto Giacometti. Hrsg.: Lutz, Gabriele; Kunz, Stephan; Beitr.: Lutz, Gabriele; Weber, Hugo. 2018. 120 S. 50 z. T. fb. Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-608-5 Scheidegger & Spiess
Der Plastiker und Maler Hugo Weber (1918–1971) war der einzige Schweizer Künstler, der am amerikanischen Abstrakten Expressionismus der späten 1940er- bis frühen 1960er-Jahre teilhatte. Nach seiner Ausbildung in Basel und Paris, wo er u.a. Alberto Giacometti kennenlernte, studierte er Kunstgeschichte, Philologie und Philosophie an der Universität Basel. 1946 wurde er von László Moholy-Nagy an das Institute of Design am Illinois Institute of Technology in Chicago berufen, eine Zäsur, die ihm in den frühen 1950er-Jahren den Durchbruch als Künstler in den USA ermöglichte. Es folgte eine rege Lehrtätigkeit, und seine Werke wurden regelmässig in grossen Galerien ausgestellt, so beispielsweise bei Betty Parsons in New York.
Dieses Buch erkundet neben Webers Biografie vor allem seine Auseinandersetzung mit Alberto Giacometti. Es dokumentiert die Beziehung der beiden Künstler mit zahlreichen Fotografien Webers aus Giacomettis Pariser Atelier sowie mit Briefen an seine Freundin Carola Giedion-Welcker. Die Gegenüberstellung von einzelnen Arbeiten der beiden Künstler macht Giacomettis zeitweilig starken Einfluss auf Webers Schaffen deutlich. Webers Text «Thinking back to Alberto Giacometti» (1966) wird hier erstmals in einer englischen und einer deutschen Fassung integral faksimiliert.
Sigismund Righini, Willy Fries, Hanny Fries. Eine Zürcher Künstlerdynastie 1870–2009. Hrsg.: Stiftung Righini-Fries Zürich; Renner, Sascha; Beitr.: Affentranger-Kirchrath, Angelika; Bachmann, Dieter; Bruderer-Oswald, Iris; Frauenfelder, Kathrin; Germann, Martin; Helbling, Regine; Jauch, Ursula Pia; Kennedy, Julie; Magnaguagno, Guido; Nahr, Dominic; Renner, Sascha; Schaad, Isolde; Schmidhauser, David; Simeon, Corina; Tschui, Susanna; Wottreng, Willi. 2018. 368 S. 245 meist fb. Abb. 26 x 20 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-601-6 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch porträtiert erstmals die Künstlerfamilie Righini-Fries, die das Schweizer Kulturleben während über 100 Jahren in einmaliger Weise geprägt hat, durch eigenes Kunstschaffen ebenso wie durch ihr kulturpolitisches Engagement: Sigismund Righini (1870–1937), ein Netzwerker mit imposanter Barttracht, der mit Hodler und Amiet wetteiferte und ein fulminantes Spätwerk hinterliess, gegen dessen kämpferische Forderungen zum Wohl der Künstler sich auch Bundesräte nicht verwehren konnten und der als charismatischer Kurator das Hängen als alchemistischen Akt zelebrierte; Willy Fries (1881–1965), sein Schwiegersohn, der in Hunderten lebhafter Gesellschaftsszenen – Boxkämpfe, Demonstrationszüge, Tanzabende – den Wandel Zürichs zur modernen Grossstadt dokumentierte; und Hanny Fries (1918–2009), die als Intellektuelle das Zeitgeschehen mit Pinsel und Feder sublimierte und dabei mit Verve und Grandezza beeindruckte.
Mit zahlreichen Beiträgen, Quellenstudien, Text- und Bildessays sowie reich bebildert zeichnet diese umfassende Familienbiografie Denken, Schaffen und Wirken dieser zentralen Figuren der Kunstszene nach und schliesst eine Lücke in der Kulturgeschichtsschreibung der Schweiz.
Foto-Auge Fritz Block. Neue Fotografie – Moderne Farbdias. Hrsg.: Jaeger, Roland. Gb. 2018. 336 S. 475 z. T. fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 85,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-531-6 Scheidegger & Spiess
Als Architekt gehörte Fritz Block (1889–1955) zu den engagierten Vertretern des Neuen Bauens in Deutschland. Ab 1929 brachte er den Impuls der Moderne auch als Fotograf zum Ausdruck und trat mit Aufnahmen von Technik, Natur und Menschen im Stil der Neuen Sachlichkeit und des Neuen Sehens hervor. Daneben lieferte er bildjournalistische Städte- und Reisereportagen mit der Leica aus Paris, Marseille und Nordafrika sowie 1931 aus den USA. Wegen seiner jüdischen Herkunft waren ihm in Deutschland ab 1933 die Arbeit als Architekt und die Veröffentlichung seiner Bilder verwehrt. Auf Auslandsreisen setzte er seine Fotografie jedoch fort. Schliesslich emigrierte er 1938 in die USA, wo er in Los Angeles die Fotografie zu seinem Hauptberuf machte.
«Foto-Auge Fritz Block» ist das erste Buch über das fotografische Werk des Architekten. Es reicht von der Neuen Fotografie der 1920er-Jahre in Deutschland bis zur Farbfotografie der 1940er-Jahre in den USA. Eine Wiederentdeckung sind vor allem die Farbdia- Serien, die Block im Exil für einen fortschrittlichen Kunstunterricht produziert hat, darunter viele Aufnahmen von Bauten der kalifornischen Architekturmoderne.
Photo-Eye Fritz Block. New Photography—Modern Color Slides. Jaeger, Roland. Gb. Engl. 2018. 320 S. 475 z. T. fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 85,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-789-1 Scheidegger & Spiess
Helen Dahm. Ein Kuss der ganzen Welt. Hrsg.: Hoch, Stefanie; Landert, Markus; Beitr.: Elser, Sarah; Gagel, Hanna; Hoch, Stefanie; Landert, Markus; Paucic, Sandi; Tischhauser, Regula. Gb. 2018. 224 S. 160 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-612-2 Scheidegger & Spiess
Helen Dahm (1878–1968) war eine Pionierin und Grenzgängerin der Schweizer Moderne, deren Werk jedoch bis heute die angemessene Wertschätzung versagt bleibt. Zeitlebens traf sie radikale Entscheidungen, um ihren Weg als Frau und Künstlerin zu verfolgen: 1906 liess sie ihre Familie in Zürich zurück und brach gemeinsam mit ihrer Freundin in die damalige Kunstmetropole München auf, wo sie vielfältige Kontakte zur Kunstszene pflegte, darunter Persönlichkeiten aus dem Umkreis des Blauen Reiters. 1913 zog sie aus der Grossstadt nach Zürich zurück und einige Jahre später in ein Bauernhaus im Zürcher Oberland, wo sie Gemälde schuf, aus denen die auratische Kraft der Natur spricht. 1938 verkaufte Dahm ihren Besitz und lebte zwei Jahre in Indien. Zurück im Zürcher Oberland entwickelte sie ab den 1950er-Jahren eine auf Materialexperimenten basierende abstrakte Formensprache, die sich mit Strömungen der Nachkriegszeit wie Tachismus und Action-Painting messen kann.
Diese neue umfassende und reichhaltig illustrierte Monografie über Helen Dahm führt ihr visionäres Schaffen vor Augen und ermöglicht einen vertieften Blick auf Leben und Werk dieser Mystikerin der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts.
Claude Sandoz. A Kind of Panorama. Anse Chastanet, St. Lucia 1997–2018. Hrsg.: Fetzer, Fanni; Beitr.: Fetzer, Fanni; Ursprung, Philip; Sandoz, Claude. Pb. Dtsch; Engl. 2018. 176 S. 166 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-606-1 Scheidegger & Spiess
Seit 1997 verbringt der 1946 in Zürich geborene Künstler Claude Sandoz die Hälfte des Jahres auf der Antilleninsel St. Lucia, von wo er jeweils mit riesigen Koffern voller Skizzen in die Schweiz zurückkehrt. Sein überbordendes Werk findet in der Thematik der Insel einen ordnenden Fokus. Sandoz ist natürlich längst kein Tourist mehr. Seine Beziehung zu St. Lucia ist komplexer, als eine gängige Künstlerresidenz dies erlauben würde.
Dieses Buch betrachtet den Moment in Sandoz’ Schaffen, dem die Ethnologie den Begriff des «going native» verliehen hat: wenn das Eigene und das Fremde zusammenkommen, sich gegenseitig überlagern, vielleicht bereichern. Unter diesem Aspekt wird seine Kunst mit zahlreichen Abbildungen und in Texten von Philip Ursprung und Fanni Fetzer beleuchtet. Ein Gespräch mit dem Künstler und eingestreute Gedichte karibischer Lyriker wie Adrian Augier, Kendel Hippolyte, Jane King, John Robert Lee, Vladimir Lucien und anderer runden diese Monografie ab.
100/125. Hundert Jahre Schweizerische Graphische Gesellschaft. Hrsg.: Rümelin, Christian; Beitr.: Constantini, Marco; Enckell Julliard, Julie; Gaggetta, Claudia; Guex, Stéphanie; Haensler Huguet, Carole; Holderegger, Katharina; Rümelin, Christian; Tissot, Karine; Wäspe, Roland. 2018. 320 S. 397 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-579-8 Scheidegger & Spiess
1918 gründete eine Gruppe engagierter Sammler die Schweizerische Graphische Gesellschaft. Ihr Ziel ist seither, die zeitgenössische Druckgrafik durch neue Aufträge zu fördern. Von Beginn an begrenzte sich die Gesellschaft auf 125 Mitglieder und schrieb vor, dass die bezogenen Werke nicht verkauft werden durften. Dadurch vermochte die SGG wichtige, auch internationale Künstler dazu zu bewegen, unabhängig von Marktzwängen Blätter zu gestalten und dabei frei zu experimentieren. Über ein Jahrhundert hinweg hat die SGG fast 400 Werke herausgegeben, darunter von so wichtigen Künstlern und Künstlerinnen wie Otto Meyer-Amden, Cuno Amiet, Meret Oppenheim, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Alberto Giacometti, Silvia Bächli, John M. Armleder, Markus Raetz, Franz Gertsch, Christiane Baumgartner, Dieter Roth, Bernhard Luginbühl, A.R. Penck, Georg Baselitz, Mai-Thu Perret, Rosemarie Trockel, Peter Doig, Fischli/Weiss, Christian Marclay und Claudia Comte. Dieses Buch behandelt wesentliche Aspekte dieser Editionen und der damit verbundenen Debatten, stellt alle von der Gesellschaft verlegten Werke vor und gibt damit Einblick in eine engagierte Förderung zeitgenössischer Kunst.
100/125. Cent ans de la Societé Suisse de Gravure. Hrsg.: Rümelin, Christian; Beitr.: Constantini, Marco; Enckell Julliard, Julie; Gaggetta, Claudia; Guex, Stéphanie; Haensler Huguet, Carole; Holderegger, Katharina; Rümelin, Christian; Tissot, Karine; Wäspe, Roland. Franz. 2018. 320 S. 397 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-807-2 Scheidegger & Spiess
Susi und Ueli Berger. Möbel im Dialog. Hrsg.: Fischer, Mirjam; Niederhäuser, Anna; Beitr.: Albus, Volker; Ernst, Meret; Fischer, Mirjam; Lichtenstein, Claude; Menzi, Renate; Niederhäuser, Anna. Dtsch.; Engl. 2018. 344 S. 269 fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-615-3 Scheidegger & Spiess
Susi und Ueli Berger schufen Schweizer Designikonen: den Soft Chair (1967), die Wolkenlampe (1970), das Endlossofa DS-600 (1970) oder 1981 den Schubladenstapel und das Kung-Fu-Regal. Über 40 Jahre gestalteten die Grafikerin Susi Berger-Wyss und der Künstler Ueli Berger Möbel getreu ihrem Credo: «Nur eine neue Idee rechtfertigt ein neues Möbelstück». Mit seiner intuitiven, manchmal auch provokativen Arbeitsweise verliess das Paar die ausgetretenen Pfade des Funktionalismus und wagte sich vor in eine Welt der Gegensätze zwischen Produktdesign und Objektkunst, Alltagstauglichkeit und spielerischer Provokation, Rationalität und Sinnlichkeit. Voraussetzung dafür war ein unablässiger, reibungs- wie auch lustvoller Dialog nicht nur zwischen Susi und Ueli Berger, sondern auch mit Produzenten wie Röthlisberger, Victoria- Werke und de Sede.
Dieses Buch bietet ein vollständiges Werkverzeichnis der gut 60 Möbelentwürfe von Susi und Ueli Berger. Alle sind darin mit Originalzeichnungen und Plänen sowie zahlreichen Fotos und Faksimiles von Werbemitteln dokumentiert. Vier thematische Essays namhafter Autorinnen und Autoren sowie eine illustrierte Biografie der beiden Gestalter vervollständigen den Band.
A Feeling of History. Zumthor, Peter; Lending, Mari. Foto(s) von Binet, Hélène. Engl. 2018. 80 S. 14 fb. Abb. 20 x 11 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-805-8 Scheidegger & Spiess
Die Geschichte in den Dingen. Zumthor, Peter; Lending, Mari. Foto(s) von Binet, Hélène. 2018. 80 S. 14 fb. Abb. 20 x 11 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-558-3 Scheidegger & Spiess
Als Peter Zumthor das Zinkminenmuseum Allmannajuvet in Südnorwegen fertigstellte, lud er die norwegische Architekturhistorikerin Mari Lending zu einem Dialog über das Projekt ein. In ihrem mäandrierenden, impressionistischen Gespräch greifen sie auf ihre Lieblingsschriftsteller wie z.B. Johann Peter Hebel, Stendhal, Nabokov oder T.S. Eliot zurück und tauschen sich darüber aus, welche Rolle Geschichte, Zeit und Vergänglichkeit in Zumthors Gesamtwerk spielen. Zumthor geht der Frage nach, wie ein Gespür für Geschichte seine Versuche einer emotionalen Rekonstruktion durch das Bauen geprägt hat – von architektonischen Eingriffen in dramatische Landschaften bis hin zu seinem Entwurf für die Neuentwicklung des Los Angeles County Museum of Art, wo das Gebäude für einen grossstädtischen Massstab konzipiert wurde.
Dieses kleine, schön gestaltete Buch dokumentiert die Konversation zwischen Zumthor und Lending und gewährt einen überraschend aufschlussreichen Blick auf das Werk eines der interessantesten und kreativsten Architekten unserer Zeit. Bereichert wird es von einem Fotoessay der bekannten Schweizer Architekturfotografin Hélène Binet über die gepflasterten Wege des griechischen Architekten Dimitris Pikionis auf der Athener Akropolis.
Perlkunst aus Afrika. Die Sammlung Mottas. Hrsg.: Oberhofer, Michaela; Beitr.: Mottas, François; Guyer, Nanina; Müller, Daniela. 2018. 200 S. 135 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-605-4 Scheidegger & Spiess
Frauen spielen als Schöpferinnen von Perlarbeiten eine wichtige Rolle in der afrikanischen Kunst. Dieses Buch offenbart die hohe Kunstfertigkeit und Kreativität bei der Herstellung extravaganter Schmuckstücke, imposanter Masken oder königlicher Hocker. Die Vielfalt solcher Arbeiten ist nahezu unendlich. Perlen dienten in allen Teilen des Kontinents nie nur der Dekoration. Farbe und Muster von Perlarbeiten vermitteln komplexe Botschaften über Alter, Geschlecht und Identität ihrer Trägerinnen und Träger.
François Mottas hat in den letzten dreissig Jahren einen grossartigen Schatz mit Werken (1850 bis heute) dieser von der Kunstgeschichte wenig beachteten Gattung der Kunst Afrikas zusammengetragen. Der zu einer Ausstellung im Museum Rietberg erscheinende Band beleuchtet reich bebildert die Ästhetik und Bedeutung afrikanischer Perlkunst und rückt erstmals auch ihre Schöpferinnen ins Zentrum.
Présences de l'histoire. Zumthor, Peter; Lending, Mari. Foto(s) von Binet, Hélène. Franz. 2018. 80 S. 14 fb. Abb. 20 x 11 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-812-6 Scheidegger & Spiess
Lynn Shaler. Fine Prints 1972–2017. Hrsg.: Stork, Diana; Beitr.: Carracio, Kathy; Gonzalez, Alfred; Mathews, Nancy Mowll; Shaler, Lynn; Sourd, Gérard; Stork, Diana; Williams, Reba White. Engl. 2018. 248 S. 458 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 77,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-85881-806-5 Scheidegger & Spiess
Die amerikanische Künstlerin Lynn Shaler, geboren 1955, ist für ihre farbigen Aquatintaradierungen bekannt. Viele ihrer Arbeiten sind von Paris inspiriert, wo sie seit über 30 Jahren wohnt. Shalers Werk hat sich von ihren frühen Objektdarstellungen – wie etwa Türknäufen, Uhren, Bühnenausgängen, Tellertürmen oder Schuhen – sowohl in ihrer Motivwahl wie auch bezüglich der von ihr bevorzugten Technik weiterentwickelt. Heute zeigen ihre Radierungen, für die sie üblicherweise vier Platten bearbeitet und druckt, häufig komplexe Innenraumansichten: eine kleine Bibliothek, ein offener Türbogen, ein Balkon oder ein lichtdurchfluteter Treppenaufgang. Shaler druckt jedes einzelne Blatt mit grösster Sorgfalt und setzt anschliessend per Hand Farbakzente in Aquarell, Gouache oder Pastell. Diese erste Monografie zu Lynn Shalers Druckwerk präsentiert rund 270 ihrer Arbeiten in Farbe. Essays von ausgewiesenen Fachleuten ergänzen den Band.
Marguerite Frey-Surbek und Viktor Surbek. Als Künstler sind wir nicht verheiratet. Bhattacharya-Stettler, Therese; Biffiger, Steffan. 2018. 208 S. 217 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-603-0 Scheidegger & Spiess
Marguerite Frey-Surbek (1886–1981) war eine Meisterin der Lichtakzente und schuf, geprägt durch ihre «Lehrjahre» bei Paul Klee und die bunte Pariser Atmosphäre zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Bilder von subtiler Luftigkeit und vitalem Kolorit. Es wird deutlich, welch virtuose Malerin sie war, die als sensible Beobachterin wie auch als engagierte Zeitzeugin Spuren hinterliess. Victor Surbek (1885–1975) kam nach Studien in München und Karlsruhe 1909 zur Weiterbildung nach Paris, wo er seine zukünftige Frau kennenlernte. Er entwickelte, nach stark von Ferdinand Hodler beeinflussten Anfängen, einen persönlichen Stil in betonter Flächigkeit und erreichte später eine eindrückliche lyrische Bildwirkung – vor allem in den Landschaften und Nachtbildern. Die zahlreichen Bildmotive um den Brienzersee und die vielen Reisemotive zeigen die Entwicklung seines Schaffens, dessen Grundlage immer der direkte Bezug zur Natur blieb.
Diese Doppelmonografie widmet sich zwei Berner Künstlerpersönlichkeiten, die – obwohl über 60 Jahre lang verheiratet – nebeneinander ganz eigenständig arbeiteten.
Wir muten Ihnen alles zu. Peter Trachsel und die Hasena. Hrsg.: Hiltbrunner, Michael; Stiftung für fliessenden Kunstverkehr; Beitr.: Bill, Linus; De Micheli, Gina; Gohs, Charlotte; Hiltbrunner, Michael; Holdener, Ginia; Kempker, Bernd; Kempker, Birgit; Matter, Marc; Wächter, Yost. 2018. 272 S. 272 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-609-2 Scheidegger & Spiess
Peter Trachsel (1949–2013) war Mitte der 1970er-Jahre als Performancekünstler aktiv und am Ausbau der F+F Schule für experimentelle Gestaltung beteiligt. Mit seinem Verein Hasena – Institut für (den) fliessenden Kunstverkehr realisierte er unterschiedliche Ausstellungs- und Auftrittsformate, ab den 1980er-Jahren vermehrt im ländlichen Raum und unter Beteiligung von Laien. Trachsel gilt als Pionier selbstorganisierter Kunst in der Schweiz.
Die Stiftung für fliessenden Kunstverkehr setzt sich seit Trachsels Tod für die Bewahrung seines Werks ein. Diese Monografie arbeitet zum ersten Mal das Schaffen des aussergewöhnlichen Künstlers auf und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Schweizer Performancekunst. Die Essays setzen sich mit Trachsels Medienvielfalt und seinem Interesse für partizipative Projektmodelle auseinander. Ergänzt werden sie durch Fotografien seiner Performances sowie Briefe und Zeichnungen von Kolleginnen und Kollegen, die einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise von Trachsel und seinem Umfeld geben.
Othmar Eder – Abb.finder. Malerei, Zeichnung, Video, Fotografie. Hrsg.: Baumhoff, Katja; Beitr.: Baumhoff, Katja; Foto(s) von Wanner, Mirjam; Vorwort von Gahse, Zsuzsanna. Engl.; Dtsch. 2018. 256 S. 250 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-85881-582-8 Scheidegger & Spiess
Der Künstler Othmar Eder, 1955 in Tirol geboren und seit 2001 im thurgauischen Stettfurt lebend, gilt als aufmerksamer Beobachter. Sein Schaffen ist geprägt von einer Vielfalt an Materialien und Formaten; der Faktor Zeit spielt in der Entstehung seiner Arbeiten eine entscheidende Rolle. Persönliches Erleben und das Reisen sind wichtigste Quellen seiner Werke und prägend für sein künstlerisches Schaffen. Eders Bilder zeigen wiederkehrende Motive, oft kopiert und variiert er zeichnerisch fotografische Vorlagen. Fotografie und Video haben zudem ihren eigenen Stellenwert in seinem Werk. Sein Augenmerk liegt auf dem Verlauf von Strukturen, der Textur, der subtilen Verschiebung.
Die Monografie stellt erstmals Othmar Eders in drei Jahrzehnten entstandenes, breites und vielfältiges Œuvre in Text und Bild vor.
Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde / Ferdinand Hodler: Catalogue raisonné der Gemälde. Band 4: Biografie und Dokumente. Hrsg.: Bätschmann, Oskar; Müller, Paul; Beitr.: Bätschmann, Marie Therese; Bätschmann, Oskar; Bolleter, Regula; Brunner, Monika; Müller, Paul. 2018. 328 S. 268 fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb . EUR 110,00. CHF 120,00 ISBN: 978-3-85881-257-5 Scheidegger & Spiess
Zum 100. Todestag von Ferdinand Hodler am 19. Mai 2018 erscheint der abschliessende vierte Band Biografie und Dokumente zum Catalogue raisonné der Gemälde. Er bietet eine kritische und moderne Biografie des Künstlers auf dem neuesten Stand der Forschung. Dazu gehört die Überprüfung tradierter Erzählungen, die sich bei Hodler wie bei fast jedem berühmten Künstler zu Legenden verfestigt haben.
Das Buch dokumentiert die Ereignisse in Hodlers Leben ebenso wie wichtige Phasen seiner künstlerischen Entwicklung, von der Lehre in Thun über die Ausbildung in Genf bis zu seinen Wettbewerbserfolgen. Es veranschaulicht, welch phänomenale Karriere Hodler als Ausstellungskünstler in der Schweiz, in Frankreich, Österreich und Deutschland gelungen ist und welch ausserordentliche Aufträge er in der Schweiz und in Deutschland erhalten hat. Der Band zeigt jedoch auch, dass Hodler nicht alle seiner Grossprojekte zu Ende bringen konnte. Eine ausführliche Chronologie rundet diese Biografie ab, die auch als eigenständige Publikation von grösstem Wert ist für alle, die an Leben und Wirken dieser Künstlerpersönlichkeit interessiert sind.
im Tun. Kunsthalle Bern – Eine Geschichte der Künstler*innen. Hrsg.: Dombois, Florian; Knoll, Valérie. 2018. 448 S. 400 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-594-1 Scheidegger & Spiess
Die Kunsthalle Bern ist eine der bedeutendsten Institutionen für Gegenwartskunst in der Schweiz. Zu ihren Direktoren gehörten unter anderem Arnold Rüdlinger (1946–1955), Harald Szeemann (1961–1969) oder Johannes Gachnang (1974–1982). Weltruhm erlangte das Haus mit Einzelausstellungen von Künstlern wie Christo, Alberto Giacometti, Jasper Johns, Paul Klee, Sol LeWitt, Henry Moore oder Bruce Nauman und mit thematischen Ausstellungen wie Szeemanns «When Attitudes Become Form» von 1969.
2018 feiert die Kunsthalle ihr 100-jähriges Bestehen. Programmatische Texte der zwei Herausgebenden sowie Glückwunschtelegramme von ehemaligen Direktoren wie Ulrich Loock oder Jean-Hubert Martin bilden den Rahmen für den Hauptteil des Jubiläumsbuchs. In diesem widmen sich 25 heutige Kunstschaffende mit Bernbezug je einem Jahr Ausstellungstätigkeit der Kunsthalle Bern zwischen 1993 und 2018, bearbeiten entsprechendes Archivmaterial und interpretieren die Geschehnisse so auf ihre eigene Weise.
Damit führt das Buch die Geschichtsschreibung des Hauses weiter, die 1993 mit einem Band zum 75-jährigen und 1968 mit einem Band zum 50-jährigen Bestehen begründet wurde. Ein vollständiges Verzeichnis der Ausstellungen und der daran Beteiligten der Jahre 1993 bis 2018 bildet den Abschluss.
Die Gärten von La Gara. Ein Landgut aus dem 18. Jahrhundert bei Genf mit Gärten von Erik Dhont und einem Labyrinth von Markus Raetz. Hrsg.: Freytag, Anette; Beitr.: Best, Verena; Dumont, Eric; el-Wakil, Leïla; Freytag, Anette; Lauterbach, Iris; Maridat, Gaël; Mason, Rainer Michael; Meisser, Christian; Revilliod, Luc-Eric; Rilliet, Natalie; Foto(s) von Aerni, Georg. 2018. 272 S. 240 meist fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-570-5 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch porträtiert das historische Landgut La Gara in Jussy bei Genf und dessen Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert. Die Gebäude hat die Schweizer Architektin Verena Best restauriert und mit stimmigen innenarchitektonischen Interventionen ergänzt. Die Gärten wurden vom renommierten belgischen Landschaftsarchitekten Erik Dhont in zeitgenössischer Weise subtil neu interpretiert und mit einem palindromartigen Heckenlabyrinth ergänzt, das der Schweizer Künstler Markus Raetz gestaltet hat.
Anette Freytag hat die Verwandlung La Garas in den vergangenen Jahren aus nächster Nähe verfolgt. Ihre eigenen Beiträge und diejenigen ihrer Mitautoren betrachten die Geschichte des Anwesens und zahlreiche Aspekte der Restaurierung von Bauten und Gärten samt historischem Bewässerungssystem und Karpfenteichen sowie die zeitgenössischen landschaftlichen Interventionen. Ins Blickfeld gerückt werden zudem die Genfer Gartenkultur und die Charakteristik der Landschaft von Jussy mit ihrer grossen Biodiversität. Das Buch widmet sich ausserdem dem Phänomen der «Ferme ornée», einer antiken Vorbildern nachempfundenen Villa mit landwirtschaftlichen und ornamentalen Funktionen. Neue Fotografien des Zürcher Fotografen Georg Aerni aus allen vier Jahreszeiten runden diese prächtige Publikation ab.
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]