KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Beck, C. H. Verlag OHG

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | vor>
 
Martin Dreher. Athem und Sparta. C.H.Beck Studium. 2012. 223 S., 22 x 14 cm, Pb. EUR 19,95 ISBN: 978-3-406-63367-6 C. H. Beck
Athen und Sparta sind die beiden bekanntesten griechischen Stadtstaaten. Ihre äußere und innere Machtentfaltung und ihre gegensätzlichen Strukturen beeinflussten und beeindruckten bereits die gesamte griechische Welt. Aber wo lagen ihre grundsätzlichen Unterschiede? Wie entwickelte sich ihr Staats- und Gesellschaftsaufbau - hier Demokratie, dort Aristokratie? Wer waren die politisch und militärisch maßgeblichen Persönlichkeiten in diesem Prozess? Welche geschichtlichen Ereignisse sind für die beiden Städte von prägender Bedeutung gewesen, wie sah ihre imperiale Politik aus? Warum brachte Athen ein blühendes Kulturleben hervor - und wie äußerte es sich -, während Sparta zunehmend kulturell verarmte? Welche Bedeutung kam dem Kult in beiden Städten zu? Und wieso war die Stellung der Frauen in beiden Gesellschaften so verschieden? Martin Drehers moderne Einführung in die Geschichte Athens und Spartas gibt auf diese und viele andere Fragen erste Antworten, nennt die maßgeblichen Quellen und weist den Weg zu weiterführender Literatur
Loew, Peter Oliver. Danzig. Biographie einer Stadt. 2012. 320 S. mit 34 Abbildungen. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-60587-1 C. H. Beck
Stolze Hansestadt, Zentrum des Ostseehandels, Freie Stadt in der Ordnung von Versailles, Ort des Kriegsausbruchs von 1939, Schauplatz eines beispiellosen Wiederaufbaus, Stadt der „Blechtrommel“ und der Solidarnosc: Danzigs Geschichte zwischen Deutschland und Polen ist spannend und faszinierend zugleich.
Von den prähistorischen Bernsteinsammlern über die slawischen Herzöge von Danzig, die folgenschwere Eroberung durch den Deutschen Orden und die Unterwerfung unter den polnischen König führte Danzigs Entwicklung zu einer bemerkenswerten Blüte: Um 1650 war zwischen Moskau und Amsterdam keine Stadt größer und reicher als die Hafenstadt an der Weichsel. Es folgte ein langer Niedergang, der zur Einverleibung durch Preußen führte. 1945 wurde das alte Danzig zerstört, die deutschen Einwohner vertrieben. Aber ein Wunder geschah: Die neue polnische Bevölkerung baute das historische Zentrum wieder auf und entdeckte nach vielen Jahrzehnten die vielstimmigen Geschichten dieser Stadt. Gestützt auf neueste Erkenntnisse deutscher und polnischer Historiker, schildert Peter Oliver Loew nicht nur farbig und einfühlsam das politische Geschehen, sondern behandelt auch Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Alltag.
Riehle, Wolfgang. Englische Mystik des Mittelalters. 2012. 623 S. mit 19 Abbildungen. 22 x 14 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 70,90 ISBN: 978-3-406-60652-6 C. H. Beck
Wolfgang Riehles umfassende Geschichte der englischen Mystik des Mittelalters ist die Summe jahrzehntewährender Forschung zu diesem Thema.
Sie beginnt im 12. Jahrhundert, führt über die ‚kanonischen’ Autoren Richard Rolle, Walter Hilton und den Verfasser der „Wolke des Nichtwissens“ und die Autorinnen Juliana von Norwich und Margery Kempe bis in die spirituelle Landschaft des Spätmittelalters mit seiner rasanten Zunahme mystischen Schrifttums und der Popularisierung affektiver Frömmigkeit. Ein Augenmerk liegt auf den Unterschieden von weiblicher und männlicher Spiritualität.
Das Buch schließt eine beträchtliche Lücke. Es rundet unser Wissen von der christlich-mystischen Spiritualität des Mittelalters durch genaue Textinterpretationen und vergleichende Blicke auf mystisch relevante Literatur des Kontinents ab, diskutiert den spezifisch theologischen Gehalt dieser Texte und bietet insgesamt einen faszinierenden Blick auf das Mittelalter.
Maier, Bernhard. Handbuch der Altertumswissenschaft / Geschichte und Kultur der Kelten. 2012. Gb. EUR 68,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-406-64142-8 C. H. Beck
Mit Bernhard Maier resümiert ein international anerkannter Keltenforscher faktenreich, allgemeinverständlich und auf aktuellem Forschungsstand unser Wissen über keltische Ereignisgeschichte, Siedlungs- und Wirtschaftsformen, Kunst und Handwerk, Handel und Verkehr, Sozialstruktur, Religion, Sprache sowie über Beziehungen von keltischen und mediterranen Kulturen. Die Geschichte der Kelten reicht weiter als zweieinhalb Jahrtausende zurück, und noch heute treffen wir allenthalben auf Zeugnisse ihrer Kultur: Ringwälle, Schanzen und Hügelgräber in der freien Natur, Gebrauchsgegenstände, Schmuck, Waffen – häufig als Grabbeigaben gehoben – in den Museen. Ihr Lebensraum erstreckte sich vom Norden des heutigen Schottlands und von der Iberischen Halbinsel bis ins ferne Kleinasien. Sie erscheinen in zahlreichen antiken Schriftquellen – so in Briefen des Apostels Paulus und in Caesars Werk Über den Gallischen Krieg. All dies hat eine lebendige Detailforschung inspiriert, doch eine systematische Zusammenfassung gesicherten Wissens, wie sie mit diesem Handbuch Bernhard Maier vorlegt, hat bis jetzt gefehlt.
Altmann, Petra. Die 101 wichtigsten Fragen: Orden und Klosterleben. Mit Antworten von Abtprimas Notker Wolf. 2012. 143 S. mit 23 Abbildungen. EUR 8,99. ISBN: 978-3-406-61382-1 C. H. Beck
Klöster sind bis heute Orte der Ruhe und Besinnung. Immer mehr Menschen – und nicht nur Christen – nutzen das Angebot, einige Tage im Kloster zu verbringen, um Abstand von der «Welt» zu gewinnen. Wann und warum entstanden überhaupt Klöster? Welche unterschiedlichen Lebensformen gibt es dort? Wie ernährt man sich? Haben Mönche persönliches Eigentum, und machen sie Urlaub? Wie wird man eigentlich Nonne oder Mönch? Diese und andere Fragen zur Geschichte und Gegenwart der Klöster beantwortet Petra Altmann präzise, kenntnisreich und für jeden verständlich. Einige Antworten beruhen auf intensiven Gesprächen mit Abtprimas Notker Wolf über Führungsaufgaben, Nachwuchssorgen, Spiritualität und Musik in Klöstern heute.
Petra Altmann, Dr. phil., Kunsthistorikerin und Publizistin, verbringt seit vielen Jahren regelmäßig Tage und Wochen in Klöstern. Sie hat zahlreiche Bücher zum Klosterleben publiziert, u. a. «klarheit, ordnung, stille» (mit Pater Anselm Grün, 2007) und «Leben nach Maß» (mit Abt Odilo Lechner, 2009). Sie wurde 2010 mit dem «Premio Donne Eccellenti» ausgezeichnet. Weitere Informationen unter www.dr-petra-altmann.de
Fried, Johannes. Der Schleier der Erinnerung. Grundzüge einer historischen Memorik. Beck'sche Reihe 6022. 2012. E-Book. 512 S., EUR 15,99 ISBN: 978-3-406-63176-4 C. H. Beck
Erinnern und Vergessen sind grundlegende Prozesse menschlichen Lebens. Wie weit aber reicht die verformende Kraft des Gedächtnisses tatsächlich? Die moderne Geschichtswissenschaft hat sich der Frage bisher kaum gestellt, obschon die Mehrzahl der historischen Quellen auf Gedächtnisleistungen beruht. Die Unzuverlässigkeit des menschlichen episodischen Gedächtnisses erweist sich schon im Hinblick darauf, wie fehlerhaft es die Sachdaten eines Geschehens, den Ort, die Zeit, die daran Beteiligten erinnert und festhält. Diese Unzuverlässigkeit erfordert neue methodische Überlegungen und Zugänge für die historische Quellenkritik. Johannes Fried erläutert in diesem Buch die Ergebnisse moderner Kognitionswissenschaften und konfrontiert sie mit ausgewählten Beispielen der modernen und mittelalterlichen Geschichte. Sein Ergebnis: Vergangenheit wird in der Gegenwart stets neu geschaffen; unbewusst konstruiert aus unterschiedlichen Elementen erinnerten Geschehens. Wesentlich geprägt durch die Erfordernisse der jeweiligen Gegenwart entstehen scheinbar stimmige Vergangenheitsbilder, die doch in ihren elementaren Aussagen erheblich vom tatsächlich Geschehenen abweichen können. Jede Erinnerung und damit jede Quelle ist deshalb auf ihre Gegenwart hin zu befragen, um sie beurteilen zu können. Am Ende stehen neue Regeln für den Umgang mit Geschichte.
Johannes Fried war bis zu seiner Emeritierung Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt. 1995 erhielt er für sein Werk «Der Weg in die Geschichte» den Preis des Historischen Kollegs. 2006 wurde er mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet.
Büttner, Nils. Hieronymus Bosch. 2012. 128 S, 39 Abb., dav. 18 fb. 18 x 12 cm, Pb. EUR 8,95 CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-63336-2 C. H. Beck
Hieronymus Bosch (um 1450/55-1516) war schon zu Lebzeiten für seine fantastischen Bilderfindungen berühmt. Heute ist sein Name zum Synonym für Spuk und Höllenbilder geworden. Nils Büttner zeichnet in diesem Buch die Karriere des Malers nach, der für die höchsten adeligen und höfischen Kreise arbeitete, und erläutert dessen Werke vor dem Hintergrund der damaligen Kultur und Lebenswirklichkeit. Auf diese Weise gibt er den oft rätselhaft erscheinenden Bildern ihre ursprüngliche Bedeutung zurück.
Kohl, Karl-Heinz. Ethnologie - die Wissenschaft vom kulturell Fremden. Eine Einführung. 2012. 253 S. 8 Diagrammen im Text. EUR 14,99. ISBN: 978-3-406-64004-9 C. H. Beck
Karl-Heinz Kohl beschreibt das „klassische“ Untersuchungsfeld der Ethnologie, führt in die Feldforschung und Methoden der Darstellung fremder Lebensformen ein und zeigt, warum sich die Ethnologie in den letzten Jahren zu einer Wissenschaft vom kulturell Fremden weiterentwickelt hat. – Die bewährte Einführung wurde für die 3. Auflage aktualisiert und um ein Kapitel zur gegenwärtigen Situation der Ethnologie erweitert.
«Das Buch gibt sich bescheiden als Einführung in das Fach, ist aber jenseits der Zunftgrenzen eine bedeutende kulturphilosophische Studie (…) Und was das Wichtigste ist: Bei aller Entzauberung vermittelt es nie den Eindruck, wir hätten keinen Zauber nötig.» Eckard Nordhofen, Die Zeit «Karl-Heinz Kohl (…) verzichtet auf schulmeisterlichen Ton oder pädagogische Aufdringlichkeiten, bereitet wichtige Gedankengänge sorgfältig vor und fasst komplexe Theorieansätze prägnant zusammen. Seine Einführung weist zudem den Vorzug auf, kurz genug zu sein, um auch von interessierten Laien binnen kurzer Zeit bewältigt werden zu können.» Frankfurter Allgemeine Zeitung
Rader, Olaf B. Friedrich II. Der Sizilianer auf dem Kaiserthron. 2011. 592 S. 58 Abb., 4 Karten 1 Stammtafel. 22 x 14 cm, Gb. EUR 29,95 CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-60485-0 C. H. Beck
Heiland oder Antichrist? Wie kein zweiter Herrscher hat Friedrich II. (1196–1250) die Gemüter erhitzt. Noch im 20. Jahrhundert wurde er zum genialen Staatsmann, Vorläufer der Moderne und deutschen Idealherrscher stilisiert. Olaf B. Rader porträtiert Fried
Küster, Hansjörg. Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. Von der Eiszeit bis zur Gegenwart. 2011. 448 S., 216 Abb, dav. 201 fb. 24 x 16 cm, Gb., EUR 39,95 CHF 56,90 ISBN: 978-3-406-60848-3 C. H. Beck
Franz Marc - Werkverzeichnis. Band III: Skizzenbücher und Druckgraphik. Hrsg.: Hoberg, Annegret; Jansen, Isabelle; Städtische Galerie im Lenbachhaus; Franz Marc Stiftung, Franz. Übersetzt von Foster, Michael; von Bontjes van Beek, Saskia. Dtsch/Engl. 2011. 431 S. 1300 meist fb. Abb., 29 x 27 cm, Gb. EUR 348,00 CHF 484,00 ISBN: 978-3-406-51141-7 C. H. Beck
Der dritte Band des Werkverzeichnisses von Franz Marc (1880-1916) beinhaltet sämtliche Skizzenbuchblätter sowie die Druckgraphik. Zusammen mit den beiden bereits erschienenen Katalogen der Gemälde (Band I) sowie der Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen und Postkarten (Band II) wird der Öffentlichkeit Franz Marcs Gesamtwerk in bislang unbekannter Form zugängig gemacht. Franz Marc gehörte neben anderen herausragenden Künstlern wie Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, August Macke, Paul Klee und Alfred Kubin als wichtige Figur zur Gruppe Der Blaue Reiter. Das drei Bände umfassende, durchgängig farbig bebilderte Werkverzeichnis bietet eine vollständige Dokumentation von Marcs Schaffen und stellt somit ein Standardwerk für Kunstliebhaber, Wissenschaftler und Sammler dar. Der hier vorgelegte dritte und letzte Band umfaßt sämtliche Skizzenbücher sowie die Druckgraphik. Unter den Skizzenbuchblättern befinden sich über 750 Neuaufnahmen. Alle 33 Bücher werden zudem in ihrer ursprünglichen Reihenfolge rekonstruiert. Für die Druckgraphiken liefert der neue Werkkatalog insbesondere für die bekannten Holzschnitte umfangreiche Dokumentationen zu den verschiedenen Auflagen. Wie in den beiden ersten Bänden wurde auch hier die Chronologie der Werke grundlegend überarbeitet und nach dem letzten Stand der Forschung aktualisiert.
Rühl, Anna. Das Museum Brandhorst. Museen der Welt. München. 128 S., 170 Abb. 26 x 21 cm, Gb. C.H. Beck Verlag, München 2012. EUR 18,95 CHF 28,90 ISBN: 978-3-406-63139-9 C. H. Beck
Das Museum Brandhorst zeigt eine der bedeutendsten Sammlungen der Gegenwartskunst. Einen besonders großen Stellenwert nehmen die Arbeiten von Cy Twombly, Joseph Beuys, Andy Warhol, Alex Katz, Bruce Nauman und Damien Hirst ein.
Die Sammlung von Udo und Anette Brandhorst umfasst mehr als 700 Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Installationen und Werke der Medienkunst. Seit 2009 wird sie der Öffentlichkeit in dem spektakulären Neubau der Architekten Sauerbruch und Hutton präsentiert.
Der vorliegende Band stellt die herausragenden Werke in hochwertigen Farbabbildungen vor. Einleitende Kapitel erläutern die verschiedenen Positionen wie Arte Povera, Pop-Art, Minimal und Concept Art sowie Objektkunst, Fotografie und Neue Medien. Angaben zur Technik, Entstehung und Bedeutung informieren den Leser knapp und präzise über jedes der gezeigten Kunstwerke und vervollständigen damit den Gesamtüberblick über diese einmalige Sammlung.
 Rezension lesen
Turner, Ralph V. Eleonore von Aquitanien. Königin des Mittelalters.Übersetzt von Siber, Karl Heinz. 2012. 496 S. 24 Abb., 5 Karten und 3 Stammtafeln. EUR 19,99. ISBN: 978-3-406-63200-6 C. H. Beck
Keine Königin des Mittelalters war so mächtig, so berühmt und zugleich so berüchtigt wie Eleonore von Aquitanien (1124–1204). Sie war erst Königin von Frankreich, dann Königin von England, Gefangene ihres eigenen Ehemanns und Verbündete ihrer Söhne im Kampf gegen den Vater, nicht zuletzt Regentin eines Riesenreichs von der schottischen Grenze bis zu den Pyrenäen; sie förderte den Aufstieg der gotischen Kunst und bis heute gilt sie als «Königin der Troubadoure».
In diesem genau recherchierten Buch beleuchtet Ralph V. Turner ihre abenteuerliche Lebensgeschichte auf dem neuesten Stand der historischen Forschung.
Burckhardt, Jacob; Klesmann, Bernd; Müller, Philipp. Das Zeitalter Friedrichs des Großen. Hrsg.: Ziegler, Ernst; Bearbeitet von Pleschinski, Hans. 2012. 256 S. 8 Abb.EUR 15,99 ISBN: 978-3-406-63179-5 C. H. Beck
«Sein einziges Gesetz war sein inneres.» Jacob Burckhardt
1852/53 hielt Jacob Burckhardt in Basel öffentliche Vorträge über die Zeit Friedrichs des Großen, zu denen er sich umfangreiche Aufzeichnungen und Notizen machte. Der große Historiker, der sich zeitlebens mit Friedrich beschäftigt, aber nie über ihn publiziert hat, entwirft in diesen Vorträgen ein eindrucksvolles, nicht selten kritisches Bild des Preußenkönigs und zugleich ein geistiges und politisches Panorama seiner Epoche. Erstmals hat der Schweizer Burckhardt-Forscher Ernst Ziegler aus dem Nachlaß diese Stücke ediert und sie zugleich mit großer Behutsamkeit in eine lesbare Fassung gebracht. So bietet dieser Band einen bislang unbekannten Text Burckhardts und zugleich einen wunderbaren Beitrag zum Friedrich-Bild. Ein Essay von Hans Pleschinski über «Friedrich den Anderen» schließt das Buch ab.
Patzold, Steffen. Das Lehnswesen.. 2012. 128 S. 1 Schautafel. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-63236-5 C. H. Beck
Manch einer, der das Wort «Lehnswesen» hört, denkt an dramatische soziale Ungleichheit im «finsteren Mittelalter» – an böse Herren und arme Bauern, an Leibeigenschaft und Hörigkeit, Ausbeutung und Gewalt. Sogar manches Schulbuch präsentiert leibeigene Bauern als Basis einer «mittelalterlichen Lehnspyramide». All das ist Unfug. Steffen Patzold erläutert in dem vorliegenden Band, was wir über das Verhältnis von Herren und Vasallen im Mittelalter wissen und was es mit Wörtern wie Treue, Schutz und Schirm, Lehen, feudum und beneficium auf sich hat. Dabei macht er auch deutlich, warum unser lange Zeit sicher geglaubtes Wissen über das Lehnswesen mittlerweile wieder in Frage steht.
Hartmann, Martina. Die Merowinger.. 2012. 128 S. 16 Abb., 5 Genealogien und 1 Karte. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-63308-9 C. H. Beck
Die Anfänge der fränkischen Herrscherdynastie der Merowinger sind von Legenden umrankt. Zuverlässig dürfte jedoch die Nachricht unseres wichtigen Gewährsmannes, des Bischofs Gregor von Tours, sein, dass es einen Ahnherrn namens Merowech gab, der Vater König Childerichs I. (†481/82) war. Von Childerich künden manche Schriftquellen; vor allem aber bezeugte sein reich ausgestattetes Grab, das man 1653 im belgischen Tournai entdeckte, eindrucksvoll dessen Existenz. Stand jener erste Childerich also am Beginn einer aufstrebenden Dynastie, so war sein trauriger Namensvetter Childerich III. der letzte seines Hauses – von ihm ging die Frankenherrschaft auf die Karolinger über. Der mächtige karolingische Hausmeier Pippin wartete nur, bis er von Papst Zacharias die Zustimmung zum Machtwechsel erlangt hatte, schickte dann den Merowinger ins Kloster Saint-Bertin und ließ sich selbst bald darauf (751) zum König der Franken wählen.
Martina Hartmann erzählt in diesem informativen kleinen Buch sehr anschaulich die intrigenreiche und oft blutige Familiengeschichte der Merowinger – denen es gleichwohl gelang, sich als erste Herrscherdynastie des Frühmittelalters dauerhaft zu etablieren. Sie erhellt ferner die Ereignisgeschichte und beschreibt darüber hinaus die Grundzüge der merowingerzeitlichen Gesellschaft.
Veyne, Paul. Als unsere Welt christlich wurde. Aufstieg einer Sekte zur Weltmacht.Übersetzt von Grässlin, Matthias. 2011. 223 S. e-Book. EUR 9,99. ISBN: 978-3-406-61994-6 C. H. Beck
Was wäre aus der kleinen unterdrückten christlichen Sekte geworden, wenn Kaiser Konstantin nicht diese Religion angenommen hätte? Wäre alles anders gekommen? Gäbe es heute ein Europa, das sich gerne als christlich präsentiert, wäre es säkularer, wäre es islamisch oder heidnisch? Die Fragen, die der große französische Althistoriker Paul Veyne aufgreift, betreffen ein für Europa entscheidendes Jahrhundert: Was machte den christlichen Glauben für den Kaiser so attraktiv? Welche Art von Avantgarde repräsentierten die Christen für ihn? Welche Veränderung durchlief der schon vorhandene heidnische Antisemitismus? Welche Rolle spielte die Idee des Monotheismus? Und nicht zuletzt: Was bedeutete die Frage nach dem „wahren“ Glauben, die die Christen mit solcher Vehemenz stellten?
Bergmann, Werner. Geschichte des Antisemitismus. 4.Auflage 2011. 143 S. e-Book. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-61568-9 C. H. Beck
Hauptbeschreibung Dieses Buch bietet in sechs chronologisch gegliederten Kapiteln eine komprimierte Einführung in die Geschichte des Antisemitismus vom frühen Christentum bis zur Gegenwart. Dabei steht die Entwicklung des Antisemitismus in der Neuzeit im Vordergrund. Neben den europäischen Ländern, vor allem Deutschland, Frankreich und Russland, werden auch die Erscheinungsformen des Antisemitismus in der außereuro... mehr.
Dieses Buch bietet in sechs chronologisch gegliederten Kapiteln eine komprimierte Einführung in die Geschichte des Antisemitismus vom frühen Christentum bis zur Gegenwart. Dabei steht die Entwicklung des Antisemitismus in der Neuzeit im Vordergrund. Neben den europäischen Ländern, vor allem Deutschland, Frankreich und Russland, werden auch die Erscheinungsformen des Antisemitismus in der außereuropäischen Welt behandelt. Ein besonderes Augenmerk legt die Darstellung auf das Fortleben antisemitischer Einstellungen und Verhaltensmuster nach 1945.
Sarnowsky, Jürgen. Der Deutsche Orden. 2011. 128 S. e-Book. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-62308-0 C. H. Beck
Der während des Dritten Kreuzzugs im Heiligen Land gegründete Deutsche Orden spielt durch das Ordensland Preußen eine herausragende Rolle in der deutschen Geschichte. Jürgen Sarnowsky erzählt die faszinierende Geschichte des Ritterordens von den Anfängen bis heute und beschreibt dabei nicht nur seine politische Rolle, sondern auch seine Spiritualität sowie seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, die weit über Deutschland hinausweisen.
Maier, Bernhard. Die Druiden. 2011. 127 S. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-56266-2 C. H. Beck
Die keltischen Druiden lassen sich nicht auf freundliche Mistelschneider im Stile eines Miraculix reduzieren. Ihre Bedeutung im Rahmen oft blutiger Rituale, düsterer Kulte, aber auch in Rechtsprechung und Politik reichten weit darüber hinaus. Nicht weniger interessant ist ihr Nachleben in der Vorstellungswelt vom Mittelalter bis zur Gegenwart, in Forschung und Esoterik. Dieser Band bietet eine anregende und differenzierte Einführung in Wesen und Geschichte der Druiden.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]