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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Huizinga, Johan. Holländische Kultur im 17. Jahrhundert. Eine Skizze. Mit einem Nachwort von Bernd Roeck. Aus dem Niederländischen von Werner Kaegi. Beck`sche Reihe. 2007. 208 S. 28 Abb. Fassung letzter Hand mit Fragmenten von 1932. Pb. EUR 14,80 ISBN: 978-3-406-54756-0 C. H. Beck
Das lange vergriffene Meisterwerk Johan Huizingas über das Goldene Zeitalter der niederländischen Kultur.
Johan Huizingas Kulturgeschichte des Goldenen Zeitalters der Niederlande ist eines der Meisterwerke des berühmten Kulturhistorikers. Mit seinem bekanntesten Buch, Herbst des Mittelalters, teilt dieses knappe Porträt die beeindruckende Weite des Blicks und den literarischen Glanz der Darstellung. Wie konnte es in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts zu der Blüte der Kultur kommen, die wir etwa in den Bildern Vermeers oder Rembrandts noch heute bestaunen? Huizinga beleuchtet ihre sozialen, wirtschaftlichen, politischen und militärischen Voraussetzungen und schildert das religiöse Leben des Landes. Vor diesem Hintergrund läßt er ein facettenreiches Bild von Literatur und Kunst der Zeit entstehen. Huizingas charmantes Epochenporträt wird hier nach langer Zeit endlich wieder in deutscher Sprache zugänglich gemacht. Ein neues Nachwort von Bernd Roeck erläutert die bleibende Bedeutung des Werkes.
Johan Huizinga (1872–1945) war Kulturhistoriker, Indologe und Kulturphilosoph. Er wirkte als Professor für Geschichte in Groningen und Leiden und zählt zu den Klassikern der Kulturgeschichtsschreibung.
Werner Kaegi (1901–1979) war Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Basel und ist u.a. mit einer Biographie Jacob Burckhardts hervorgetreten.
Vegt, Sunnyva van der / Royen, René van. Asterix entdeckt die Welt. Aus dem Niederländischen von Annette Löffelholz unter Mitarbeit von Nicole Albrecht. Beck`sche Reihe. Mit deutschen Bildtexten von Gudrun Penndorf. 2007. 176 S. 192 Abb. Pb. EUR 9.90 ISBN: 978-3-406-54775-1 C. H. Beck
„Cogito ergo bumm.“ – „Ich denke, also verhaue ich die Römer, wo immer ich sie treffe.“
Gemäß diesem hier in freier Übersetzung wiedergegebenen altkeltischen Motto haben Asterix und Obelix manchen Strauß mit Caesar und seinen Legionen ausgefochten. Viele der Abenteuer, die sie dabei im Auftrag seiner Majestix weit entfernt von dem kleinen gallischen Dorf erlebten, haben uns mit Persönlichkeiten und Ereignissen der antiken Welt bekannt gemacht. Dieser Band zeigt auf sehr unterhaltsame Weise, wieviel historisches Wissen in den kleinen Kunstwerken der Asterix-Comics verborgen ist.
Sunnyva van der Vegt und René van Royen sind beide Altertumswissenschaftler an der Universität Amsterdam, Leiter des Niederländischen Zentrums für Asterix-Forschung und Autoren des Kultbuches Asterix – die ganze Wahrheit (bsr 1582).
Corpus vasorum antiquorum. Deutschland. Hrsg. v.Komm. f. d. Corpus Vasorum Antiquorum b. d. Bay. Akad. d. Wiss. /Union Académique International. Bd 82: Bochum III: Kunstsammlungen der Ruhr-Universität. Bearb. v. Kunisch, Norbert. 2007. 200 S. 71 fb. Abb., Ln, EUR 88, 00 ISBN: 3-406-55854-2 C. H. Beck
Kamp, Hermann. Burgund. Geschichte und Kultur. 2007. 128 S., 5 Abb. und 2 Karten. Pb. EUR 7.90 ISBN: 978-3-406-53614-4 C. H. Beck
Hermann Kamp bietet eine kompetente, informationsreiche und gut geschriebene Einführung in die Geschichte eines der politisch wichtigsten und kulturell lebendigsten Räume Europas. Er beschreibt vielfältige Entwicklungen, die das einstige Königreich und spätere Herzogtum Burgund in den Bereichen Herrschaft, Kirchengeschichte und Kunst vom Frühmittelalter bis zur frühen Neuzeit erfahren hat.
Hermann Kamp lehrt als Hochschuldozent Mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster.
Zinzius, Birgit. China entdecken. 3., akt. Aufl., Beck`sche Reihe. 2007. 168 S. 22 Abb. und 1 Karte. Pb. EUR 9.90 ISBN: 978-3-406-42096-2 C. H. Beck
China gilt allgemein als schwer zugänglich. Doch der Drache ist keine Sphinx: Es ist möglich, China und seine Menschen besser zu verstehen. Birgit Zinzius beschreibt die vielfältigen Aspekte chinesischer Alltagskultur, zeichnet das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, erläutert Widersprüchliches und zeigt auf, wie dennoch das Fortwirken jahrtausendealter Traditionen Gegensätzliches verbindet. Das Buch informiert anschaulich über Geschichte, Politik, Kultur und Wirtschaft des Landes und verrät zugleich jedem China-Reisenden, dem Touristen, dem Geschäftsreisenden wie auch dem vor Ort lebenden Westler, wie er es vermeidet, zum Elefanten im Porzellanladen zu werden.
Dr. Birgit Zinzius ist Sinologin und Unternehmensberaterin im Bereich Asien, speziell China. Sie leitet das „Seminar für Interkulturelle Kommunikation und Internationales Management“ in München.
Walter, Ingeborg: Das Bildnis der Geliebten. Die Wiedergeburt der Liebe in der italienischen Renaissance. 2007. 160 S., 18 meist fb. Abb., Gb EUR 22,90 ISBN: 3-406-55502-5 C. H. Beck
Die Geburt der Liebe aus dem Geist der Renaissance
Dieses Buch schildert, wie aus einem Ritual der idealen Anbetung der geliebten Frau schließlich eine Form der Liebeserklärung wird, die durchaus eine sinnliche Erfüllung zuließ.
Die Liebe zu Laura, die Petrarca im 14. Jahrhundert in seinem „Canzoniere“ besungen hatte, wurde im 15. Jahrhundert zum Paradigma für ein Gesellschaftsspiel der Liebe, für ein Ritual, wie die Geliebte verehrt und angebetet werden sollte. Diese Regeln sahen neben der poetischen Hommage auch die Anfertigung eines Bildnis der Geliebten vor, wie Petrarca es angeblich von seiner Laura hatte malen lassen. An die Stelle der imaginären Laura traten nun reale junge Damen, von denen ebenso reale Bildnisse gemalt wurden. Das von Lorenzo de’Medici erfundene Spiel fand schnell Nachahmer in Italiens höheren Kreisen. Nicht nur große Herren und Fürsten, auch Kardinäle widmeten sich ihm. Aber es blieb nicht immer bei der idealen Liebe, der Verehrung aus der Ferne; das Ritual löste wirkliche Gefühle aus, die zu sinnlich erfüllten Beziehungen führten. Das galante Spiel einer elitären Gesellschaft, in dem die ideale Liebe sich mit sinnlicher Leidenschaft vermischte, fand sein Ende in der Gegenreformation, die die unüberwindbare Dichotomie von (verbotener) Sexualität und (erlaubter) Ausübung in der Ehe wieder herstellte. Dem Ritual verdanken wir einige der größten Meisterwerke der italienischen Renaissance – wie Leonardo da Vincis Bildnisse der Ginevra Benci oder der Cecilia Gallerani – und einige der schönsten Liebesgeschichten.
Hölscher, Tonio. Die griechische Kunst. 2007. Beck`sche Reihe. 8 S. 85 Abb., davon 11 fb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 978-3-406-55491-9 C. H. Beck
Die Epoche der griechischen Kunst hat die europäische Kulturgeschichte geprägt wie keine andere. In ihrer Bildkunst vergegenwärtigten sich die alten Griechen Götter und Heroen, bedeutende Personen der Vergangenheit und der Gegenwart, öffentliche und private Szenen. Tonio Hölschers konzentrierte, lebendige Darstellung führt durch die Bildwelten der Standbilder und Reliefs, der Gemälde und Vasen und zeigt, in welchem Maße sie das politische, das private wie das religiöse Leben der griechischen Gesellschaft prägten.
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Kandinsky. Werkverzeichnis der Zeichnungen Gesamtwerk. In 2 Bänden. 2 Bde/Tle. 2006. 1000 S. EUR 268,00 ISBN: 3-406-55168-8 C. H. Beck
Schreiner, Peter: Konstantinopel. Geschichte und Archäologie. 2007. 128 S., 10 Abb. u. Ktn. (Beck'sche Reihe 2364) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-50864-2 C. H. Beck
Im Jahre 330 n. Chr. gründete Kaiser Konstantin der Große seine Stadt – Konstantinopel. Er stattete sie – wie später auch seine Nachfolger – materiell so reich aus, daß sie bis zur Eroberung durch die Türken im Jahre 1453 eine der bedeutendsten Metropolen Europas blieb. Paläste, Kirchen, Häfen, Verteidigungsanlagen, Wirtschaftsgebäude und Wohnanlagen, aber auch das Leben und die Geschichte der Bewohner Konstantinopels werden hier verständlich und anschaulich dargestellt.
Bossong, Georg. Das Maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Beck`sche Reihe. 2007. 128 S., 7 Abb. und 2 Karten. Pb. EUR 7.90 ISBN: 978-3-406-55488-9 C. H. Beck
Seit dem 8. Jahrhundert war der Islam für rund 900 Jahre auf der Iberischen Halbinsel präsent. In dieser Zeit kam es zu einem einzigartigen Miteinander von Muslimen, Christen und Juden und einer Blüte von Wissenschaft, Philosophie, Literatur und Kunst. Die Moschee von Cordoba und die Alhambra von Granada zeugen bis heute von diesem „Goldenen Zeitalter“. Georg Bossong beschreibt anschaulich die wechselvolle Geschichte des Maurischen Spanien mit ihrem Glanz, aber auch mit ihren Konflikten, die schließlich zur Vertreibung von Juden und Muslimen führten.
Georg Bossong ist Professor für romanische Philologie an der Universität Zürich. Bei C.H.Beck erschien von ihm bereits die Anthologie Das Wunder von al-Andalus. Die schönsten Gedichte aus dem Maurischen Spanien (2005).
Bleckmann, Bruno. Der Peloponnesische Krieg. Beck`sche Reihe. 2007. 120 S. 11 Abb. und Karten. Pb. EUR 7.90 ISBN: 978-3-406-55388-2 C. H. Beck
Im Peloponnesischen Krieg (431 bis 404 v. Chr.) standen sich die Machtblöcke des Ersten Attischen Seebundes unter Führung Athens und des Peloponnesischen Bundes unter seinem Hegemon Sparta gegenüber. Dank Thukydides sind wir über den Verlauf dieses antiken Weltkriegs wie über kaum ein zweites Ereignis des Altertums informiert. Bruno Bleckmann erläutert die Kriegsgründe, die verschiedenen Etappen der Auseinandersetzung, den Ausgang sowie die historische Bedeutung dieses Konflikts.
Bruno Bleckmann lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Düsseldorf.
Tönnesmann, Andreas. Die Kunst der Renaissance. Beck`sche Reihe. 2007. 136 S. 42 Abb. , dav. 16 fb. Pb, EUR 5,- ISBN: 978-3-406-54689-1 C. H. Beck
In der Kunst der Renaissance spielten die Nachahmung der Antike und ein mächtiger Innovationsgeist auf faszinierende Weise ineinander. In Florenz und den italienischen Fürstentümern, in Rom und Venedig entstanden auf den Gebieten der Malerei, Skulptur und Architektur Werke von bis heute ungebrochener Anziehungskraft. Andreas Tönnesmann gibt einen anschaulichen und kompetenten Überblick über die reiche Kunst der italienischen Renaissance, ihre Anverwandlung in Frankreich und die besonderen Wege der Renaissance im übrigen Europa.
Andreas Tönnesmann ist Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.
Kolb, Frank: Das antike Rom. Geschichte und Archäologie. 02.2007. 128 S., 10 Abb. u. Ktn. (Beck'sche Reihe 2407) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53607-7 C. H. Beck
Das Stadtbild kaum einer anderen modernen Metropole wird bis auf den heutigen Tag durch die Denkmäler des Altertums so geprägt wie Rom. Frank Kolb nimmt seine Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die antike Epoche der Ewigen Stadt und entwickelt ihre Geschichte anschaulich und leicht verständlich anhand ihrer Straßen und Thermen, ihrer Säulen und Arenen, ihrer Grabdenkmäler und Tempel.
Zanker, Paul: Die Römische Kunst. Rom. 2007. 128 S., 80 Abb. im Text, 5 fb. Abb. auf Taf. (Beck'sche Reihe 2552) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-54688-9 C. H. Beck
Mit dem Aufstieg Roms zum Zentrum eines riesigen Imperiums nahm auch die römische Kunst ihre spezifischen Züge an. Paul Zankers meisterhafte Darstellung zeigt, welche Rolle dabei die Aneignung der griechischen Kultur spielte und wie sich die Bildwelten des öffentlichen und des privaten Raumes in Republik und Kaiserzeit entwickelten. Dabei bringt er die Bilder mit ihren Botschaften, die sie in ihrem jeweiligen historischen Kontext vermittelten, für uns zum Sprechen.
Büttner, Nils: Peter Paul Rubens. 2007. (Beck'sche Reihe 2504) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-55490-3 C. H. Beck
Seine Zeitgenossen priesen ihn als "Gott der Maler", und bis heute kann Rubens als Inbegriff barocker Malerei gelten. Er schuf Porträts, Landschaften und politische Allegorien, vor allem aber Darstellungen mythologischer Szenen und fromme Werke aus dem Geist der katholischen Reform. Er verkehrte mit den Reichen und Mächtigen und korrespondierte mit den Intellektuellen seiner Zeit. Nils Büttners fundierte Einführung zeichnet das Leben von Rubens nach und stellt sein Werk in seiner Vielfalt vor.
Zeuske, Michael. Kleine Geschichte Venezuelas. Beck`sche Reihe 2007. 160 S. Pb. EUR 11.90 ISBN: 978-3-406-54772-0 C. H. Beck
Venezuela kannte seit der Unabhängigkeitsrevolution unter Simon Bolivar fast immer nur Sklaverei, Unterdrückung und Diktaturen. Seit 1958 kam es mit dem Erdölboom zum Aufbau einer scheinbar stabilen Demokratie, bis sich zeigte, dass eine sozial ausgleichende Modernisierung an Korruption und Unfähigkeit der alten Eliten scheiterte. Nach dem Putsch von Hugo Chavez im Jahre 1992 ist Venezuela in eine Phase der Konsolidierung eingetreten, trotz der tiefen Spaltung, die durch das Land geht – etwas mehr als die Hälfte sind für Chavez, der Rest ist ebenso fanatisch gegen ihn.
Das Buch gibt einen prägnanten Überblick über die Geschichte Venezuelas – von der Frühgeschichte, den Eroberungen und den Humboldtschen Entdeckungen bis zur Gegenwart.
Michael Zeuske lehrt als Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte an der Universität Köln.
Bayerische Vorgeschichtsblätter 2006. Hrsg. v. Kommission f. bayerische Landesgeschichte bei d. Bayerischen Akademie d. Wissenschaften /Archäologischen Staatssammlung /Bayerischen Landesamt f. Denkmalpflege. 2006. V, 430 S., 24 Taf., zahlr. Abb. Gb EUR 42,00 ISBN: 3-406-11076-2 C. H. Beck
Klynne, Allan /Klynne, Cecilia: Das Buch der antiken Rekorde. 777 Höchstleistungen zum Staunen. 2007. Gb EUR 18,00 ISBN: 3-406-55620-5 C. H. Beck
Der schlimmste Geizhals? Die größte Orgie auf offener Bühne? Die seltsamsten Meeresungeheuer? Die größte Bibliothek?
Cecilia und Allan Klynne, zwei schwedische Archäologen, haben eine überaus unterhaltsame Sammlung von erstaunlichen Höchstleistungen der Antike zusammengetragen.
Augenzwinkernd stellen sie in ihrem reich bebilderten Buch Wunderwerke der Baukunst, Highlights aus dem Bereich des Sports, Höchstleistungen im Tierreich, aber auch Sternstunden auf dem Gebiet des Luxus und der Prasserei und zahllose andere Attraktionen vor, die bereits Griechen, Römern, Persern und Ägyptern rekordverdächtig erschienen.
Der größte Circus der antiken Welt? – Der Circus Maximus in Rom, der über 250.000 Menschen Platz bot. Das zahmste Krokodil des Altertums? – Es lebte natürlich in Ägypten und hörte, wenn wir dem Griechen Strabon glauben dürfen, auf den Namen Suchus. Und kann es wahr sein, daß eine Pantomimin namens Galeria Copiola noch mit 104 Jahren auf der Bühne auftrat und damit den guten Johannes Heesters als ältesten aktiven Schauspieler noch in den Schatten gestellt hätte? Wer jemanden so richtig beeindrucken möchte, der mache es wie Königin Kleopatra, die eine Perle im Wert von rund 10 Millionen Sesterzen in einen Becher mit Essig fallen ließ und dann das aufgelöste Schmuckstück genüßlich hinunterschlürfte. Überhaupt: Statt mit den Nachbarn schon wieder zu grillen, könnte man doch mal eine traditionelle Orgie veranstalten – auch dafür findet sich in dem Buch von Allan und Cecilia Klynne eine Fülle interessanter Anregungen.
Die beiden haben aus Hunderten von Quellen das Erstaunlichste zusammengetragen, was die Antike zu bieten hat. Und auch wenn man nicht alles glauben darf, was die Zeitgenossen damals so aufgeschrieben haben – eine phantasievolle Unterhaltung ist garantiert.
Allan Klynne ist Archäologe und arbeitet als wissenschaftlicher Assistent für das Schwedische Archäologische Institut in Rom.
Cecilia Klynne ist gleichfalls Archäologin, war wissenschaftliche Leiterin mehrerer Grabungen und hat unter anderem für das Landesamt für Archäologie in Sachsen gearbeitet.
Yavetz, Zvi: Erinnerungen an Czernowitz. Wo Menschen und Bücher lebten. 2007. 288 S., 22 Abb., Gb. EUR 24,90 ISBN: 3-406-55747-3 C. H. Beck
Die Geschichte der Stadt Czernowitz und ihrer Menschen ist die Geschichte einer einzigartigen Kulturmetropole, die zum Symbol für das lange Zeit friedliche Zusammenleben von Ukrainern, Rumänen, Polen, Ruthenen, Juden und Deutschen wurde, ehe der Zweite Weltkrieg und die Verbrechen der deutschen Besatzer die kulturelle Blüte der Stadt ein für allemal zerstörten. Zvi Yavetz läßt in seinen Erinnerungen an die 1930er und 1940er Jahre in Czernowitz eine untergegangene Welt wieder lebendig werden. In bewegenden Bildern berichtet er vom jüdischen Alltag in einer Stadt, aus der so unterschiedliche Dichter und Gelehrte wie Paul Celan, Rose Ausländer, Erwin Chargaff oder Josef Schumpeter hervorgingen.
Zvi Yavetz, Professor em. für Alte Geschichte an der Universität Tel Aviv, schildert seine Kindheit und frühe Jugend in Czernowitz. Geboren 1925 als Sohn jüdischer Eltern, wuchs er in einer Zeit des Umbruchs auf, als die „alte Welt“ der k.u.k. Monarchie, in der ein bewegtes literarisches Leben, das Miteinander von Sprachen und Völkern den Alltag in Czernowitz prägten, sich ihrem Ende zuneigte. In bewegenden Bildern bringt Zvi Yavetz die längst vergangene Welt der 1930er und 1940er Jahre zum Leben. Mit eindrücklichen Worten in „Czernowitzer Deutsch“ beschreibt er das Zusammenleben, aber auch die Unterschiede der geistigen Heimat von Ukrainern, Rumänen, Deutschen, Polen und Juden. Vor den Augen des Lesers entsteht so das Bild einer längst vergangenen Welt, einer Kulturmetropole, die ihresgleichen sucht.
Zvi Yavetz , geb. 1925 in Czernowitz, ist Professor em. für Alte Geschichte an der Universität Tel Aviv, zu deren Gründungsvätern er gehört. Zuletzt erschien von ihm: Tiberius (2002).
Windsheimer, Bernd: Geschichte der Stadt Fürth. 2007. 144 S., 60 Abb., dav. 29 fb. Gb EUR 16,90 ISBN: 3-406-55821-6 C. H. Beck
Tausendjahrfeier 2007
Im Jahr 1007 wird Fürth erstmals in einer Urkunde König Heinrichs II. urkundlich erwähnt. Aus Anlaß der Tausendjahrfeier dieser frühesten Erwähnung erscheint nun eine moderne, lebendig geschriebene und mit zahlreichen Bildern ausgestattete Geschichte der Stadt.
Bernd Windsheimer erzählt knapp, anschaulich und kompetent die tausendjährige Geschichte der Stadt Fürth – vom mittelfränkischen Marktflecken bis zur modernen Großstadt. Zunächst schildert er ihre historische Entwicklung bis zu den schweren Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg. Im Anschluß widmet er sich insbesondere der jüdischen Gemeinde, die zum dynamischen Element der wirtschaftlichen und kulturellen Stadtentwicklung wurde. Eindrucksvoll zeichnet er das Bild Fürths als Stadt der tausend Schlote im heraufziehenden Industriezeitalter. Ein zentrales Kapitel zeigt die Situation der Stadt in der militärischen und moralischen Katastrophe Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Zeit des Neubeginns bis zur Gegenwart schließlich betrachtet er unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Entwicklung, der Stadtplanung und des hohen historischen und kulturellen Potentials der Stadt.
Bernd Windsheimer ist Historiker, arbeitet hauptamtlich für den Verein Geschichte für Alle e.V. und ist Autor zahlreicher Werke zur Geschichte seiner fränkischen Heimat. Er ist Mitautor des im Verlag C.H.Beck erschienenen Bandes: Nürnberg. Eine illustrierte Geschichte der Stadt (2000).
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