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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Roeck, Bernd. Geschichte Augsburgs. 2005. 192 S. 60 Abb., dav. 30 fb. Gb. EUR 18,- ISBN: 3-406-53197-0 C. H. Beck
Zum Augsburg-Jahr 2005: Bernd Roeck erzählt die Geschichte der Stadt
Die Stadt Augsburg hat eine große, eine europäische Geschichte. Als Metropole der mittelalterlichen Könige und Kaiser, als Heimat der Fugger und der Welser, der Renaissance und der Goldschmiedekunst erlangte die Stadt eine Bedeutung, die weit über die Landesgrenzen hinausreichte. Bernd Roeck schildert in diesem reich illustrierten Band die bewegte Geschichte der Stadt von den Anfängen während des Römischen Reiches bis zur Gegenwart.
Bereits in den Quellen des Altertums wurde die Provinzhauptstadt Augsburg als „glänzend“ gefeiert. Ihre größte Bedeutung und Pracht entfaltete die Stadt des Reichstags, der bronzenen Prachtbrunnen, der Architektur des Elias Holl jedoch in der Frühen Neuzeit. Das Glaubensbekenntnis der Protestanten hat von dieser Stadt seinen Namen; ihre rechtliche Anerkennung erfolgte durch den Augsburger Religionsfrieden, den der Reichstag 1555 verabschiedete. Augsburg ist aber auch eine Stadt, deren Menschen Pest und Hunger, Not und Angst erlebten und die im Dreißigjährigen Krieg über die Hälfte ihrer Einwohner verlor. Bernd Roeck spürt dem Leben der „kleinen Leute“ nach, führt aber auch die großen Inszenierungen der Politik vor Augen. Die reich bebilderte Stadtgeschichte erscheint anläßlich des 450. Jubiläums des Augsburger Religionsfriedens, das 2005 in Augsburg mit einer großen Ausstellung gefeiert wird.
Der Autor
Bernd Roeck, geb. 1953, ist o. Professor für Geschichte der Neueren und Neuesten Zeit an der Universität Zürich. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte, darunter u.a. bei C.H.Beck „Als wollt die Welt schier brechen“ (1991), zuletzt Florenz 1900. Die Suche nach Arkadien (2003).
Gutknecht, Christoph: Lauter böhmische Dörfer. Oder wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. 2004. 212 S. (Beck'sche Reihe 4036) Pb EUR 6,- ISBN: 3-406-51121-X C. H. Beck
Daß sich "Elend" von "Ausland" ableitet, die "Kandidaten" ursprünglich "candidati", 'Weißgekleidete' waren, "Schlittschuhe" zunächst "Sch -r-ittschuhe" hießen, daß "kunterbunt" von "Kontrapunkt" kommt, "Nikotin" von dem Botschafter Jean Nicot, doch "Benzin" nicht von Herrn Benz - wer hätte das gedacht!
Quer durch die europäischen Sprachen erzählt der Hamburger Linguist - ohne Fachjargon und unakademisch wie in seiner seit Jahren beliebten Radioserie im Norddeutschen Rundfunk - überraschende und vergnügliche Geschichten aus den "böhmischen Dördern" der Sprache: zur Herkunft und zum Bedeutungswandel der Wörter, zur Rolle von Dialekten, Fremdwörtern und Neubildungen, zum ironischen und parodistischen Spiel der Dichter mit den Wörtern. Ein Lesevergnügen der seltenen Art!
Honnefelder, Ludger. Johannes Duns Scotus. Beck`sche Reihe. 2005. 160 S., Pb., EUR 12.90 ISBN: 3-406-51116-3 C. H. Beck
Johannes Duns Scotus (1265/6–1308) gehört zu den bedeutendsten Philosophen und Theologen des Mittelalters. Neben Thomas von Aquin ist er der maßgebliche Denker der Hochscholastik. Wie kein anderer der mittelalterlichen Autoren hat er mit seiner Metaphysik, seiner Ethik und seiner Erkenntnistheorie die nachfolgende Philosophiegeschichte bis hin zu Kant tiefgreifend beeinflußt. Der Band führt auf der Basis der neuesten Forschung in die Grundpositionen seiner Philosophie ein.
Ludger Honnefelder ist Professor für Philosophie an der Universität Bonn.
Flasch, Kurt. Eva und Adam. Wandlungen eines Mythos. 2005. 112 S. Klappenbroschur. EUR 12.00 ISBN: 3-406-52763-9 C. H. Beck
Eva, Adam und die Schlange – ein Mythos wird besichtigt
Der Mythos von Eva und Adam ist eines der mächtigsten Bild- und Denkmotive der westlichen Kultur. In den entscheidenden Wandlungen unserer Geschichte wurde er umgestaltet, die großen sozialen, intellektuellen und künstlerischen Schübe spiegeln sich in seinem Bild. In einem faszinierenden Essay, der den kulturhistorischen, theologischen und kunstgeschichtlichen Aspekten nachgeht, erzählt Kurt Flasch von den Wandlungen dieses Mythos.
Dieses Buch handelt vom Ursprung der Menschheit, von Gott und der Erschaffung Evas; es erzählt vom Paradies und der Erbsünde. Es rückt Eva ein wenig in den Vordergrund und zeigt erneut die Macht des männlichen Blicks auf die Frau. Das Buch betrachtet Eva und Adam als Themen der westlichen Kunst, des westlichen Glaubens und Wissens. Es teilt – so heiter und so kurz wie möglich – ein paar wenig bekannte Einzelheiten mit aus dem Grenzgelände zwischen Kunst- und Ideengeschichte. Kurt Flasch redet als Historiker von Bildern und Ideen. Er erzählt als Reisender, der Eva und Adam oft begegnet ist, an der Bernwardstür in Hildesheim, an der Fassade von Notre Dame und am Adamportal in Bamberg, in der Brancacci-Kapelle in Florenz und in der Sistina im Vatikan. Noch öfter hat er sie angetroffen in alten Texten. Sein Buch hat zwei Teile. Im ersten Teil präsentiert Flasch die Bilder und Erzählungen, ihre Umformungen und Auslegungen. Im zweiten Teil gibt er einen Eindruck von der europäischen Denkarbeit an dem ursprünglich orientalischen Stoff und stellt die Doktrinen und Denkgebäude vor, die von der Paradieserzählung motiviert wurden – das große christliche Dauerthema von Erbsünde und Rettung.
Der Autor
Kurt Flasch ist emeritierter Professor für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. Er ist als Autor zahlreicher wissenschaftlicher Werke zur Geschichte des philosophischen Denkens hervorgetreten, aber auch als kritischer Essayist und engagierter Feuilletonist. Kurt Flasch erhielt 2000 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2001 den Kuno-Fischer-Preis der Universität Heidelberg.
Bock, Gisela. Frauen in der europäischen Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2005. 400 S., Pb., EUR 14.90 ISBN: 3-406-52795-7 C. H. Beck
Gisela Bock erzählt und deutet in diesem Buch ein halbes Jahrtausend europäische Frauengeschichte. Ihre eindrucksvolle Darstellung gibt nicht nur Einblick in die kulturellen, sozialen, politischen und rechtlichen Verhältnisse von Frauen seit dem Mittelalter, sie leiht auch den Frauen der Vergangenheit selbst immer wieder ihre Stimme und läßt sie zu Wort kommen.
„Dieses ebenso umfassenden wie im Blick auf die aktuelle europäische Politik wichtigen Themas hat sich die Berliner Sozialhistorikerin Gisela Bock angenommen – und sie hat diese schwierige Aufgabe brillant gemeistert.“ Claudia Opitz, Frankfurter Rundschau
Gisela Bock ist Professorin für Geschichte Westeuropas an der Freien Universität Berlin. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Frauen vorgelegt.
Álvarez, Manuel Fernández. Johanna die Wahnsinnige 1479–1555. Königin und Gefangene. Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. 2005. 288 S. Gb., EUR 24.90 ISBN: 3-406-52913-5 C. H. Beck
Königin und Gefangene.
Johanna die Wahnsinnige ist eine der bewegendsten Figuren der spanischen Geschichte. Mutter von sechs Kindern, die sie wenig sehen konnte, Witwe mit sechsundzwanzig, abgeschnitten von der Macht, eingeschlossen, eingesperrt in Tordesillas – erst von ihrem eigenen Vater, später von ihrem Sohn Karl V. – stirbt sie schließlich am 12. April 1555 nach einer endlosen Gefangenschaft. Von einem der besten Kenner der Zeit verfaßt, erzählt dieses Buch eine unglaubliche Geschichte – und erreichte in Spanien in kürzester Zeit 130000 verkaufte Exemplare.
Johanna die Wahnsinnige hätte eine der mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit sein können. Im zur Weltmacht aufstrebenden Spanien wäre sie nach 1516 die unumschränkte Monarchin gewesen – es wäre ihr Reich gewesen, in dem die Sonne nicht unterging. Aber im Spiel um die Macht war sie die große Verliererin. Schon im Kampf um die Herrschaft in Kastilien wurde sie von Vater und Ehemann ausgebootet – aber sie war kein bloßes Opfer, es lag auch an ihr. Johanna füllte das Vakuum der Macht nicht aus, als der Ehemann vom Fieber dahingerafft und der Vater in Neapel abwesend war. Anders als ihrer Mutter Isabella war ihr jener Pragmatismus der Macht fremd, der nötig ist, ein Land zu regieren. Vakante Bischofssitze mußten beispielsweise besetzt werden, aber sie verweigerte ihre Unterschrift mit dem Argument, viel schlimmer als das Fehlen eines Bischofs sei es, „Hirten auszuwählen, die zum Hüten ihrer Herde nicht taugen“.
Einer der bekanntesten Historiker Spaniens hat mit der Biographie Johannas eine große Lücke der Geschichtsschreibung geschlossen. Er erzählt ihre tragische, ihre traurige Geschichte spannend und mit großer Sympathie.
Der Autor
Manuel Fernández Álvarez, Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften in Madrid, lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Universität Salamanca Geschichte der Frühen Neuzeit. Er ist Autor zahlreicher Werke zur spanischen Geschichte. Für sein Werk La sociedad espanola en el Siglo de Oro erhielt er den „Premio Nacional Historia de Espana“. Sein Buch über Philipp II. wurde zum besten Buch des Jahres 1998 in Spanien gewählt.
Cohen, Mark R.Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter. Aus dem Englischen von Christian Wiese. 2005. 240 S., Gb., EUR 24.90 ISBN: 3-406-52904-6 C. H. Beck
Das bahnbrechende Werk über die Juden im Mittelalter
Mark R. Cohen beschreibt in seinem bahnbrechenden, vielgerühmten Buch, wie Juden im Mittelalter in islamischen und in christlichen Ländern gelebt haben. Erst durch diese Gegenüberstellung wird deutlich, warum Juden „unter dem Kreuz“ ausgegrenzt und verfolgt wurden und warum sie „unter dem Halbmond“ so weitgehend in die Gesellschaft integriert waren, daß man von einem „Goldenen Zeitalter“ gesprochen hat. Ein Buch, das scheinbare Gewißheiten von einer Überlegenheit der christlichen Kultur, einer dem Islam eigenen Militanz und von der Unmöglichkeit einer Symbiose der Kulturen wohltuend in Frage stellt.
„Ein polemischer Text im besten Sinne des Wortes: er versucht, Debatten zu eröffnen, statt sie zu ersticken, er wirft Fragen auf, wo sie gewöhnlich nicht zugelassen werden.“ André A. Acimen, New York Newsday
„Cohen interessiert sich in seinem Buch für eine historisch hoch interessante und weiterführende Frage: Wie kam es zu dem Unterschied? … Seine Thesen untermauert er durch eine beeindruckende Reihe von Belegen aus jüdischen und nicht-jüdischen Quellen in der islamischen und christlichen Welt.“ David Wasserstein, The Times Literary Supplement
„Wissenschaftler werden diese zuverlässige Synthese begrüßen; eine allgemeine Leserschaft wird den klaren Stil schätzen.“ Library Journal
Der Autor
Mark R. Cohen, geb. 1943, Professor für Nahost-Studien und jüdische Geschichte an der Princeton University (USA), ist für seine Forschungen zur jüdischen und islamischen Geschichte international renommiert. Er hat als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten gelehrt, u.a. in Jerusalem und Kairo, und war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Ausgezeichnet als bestes Buch zur jüdischen Geschichte
Schwaiger, Georg /Heim, Manfred: Kleines Lexikon der Päpste. 1. Aufl. 2005. (Beck'sche Reihe 1615), 134 S., Pb., EUR 9,90 ISBN: 3-406-51134-1 C. H. Beck
Dieses Lexikon informiert in 273 Artikeln kompakt und zuverlässig über alle Päpste und Gegenpäpste von Petrus bis Johannes Paul II. Es nennt die wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn, orientiert über ihre historisch bedeutsamen politischen und kirchlichen Entscheidungen und beschreibt ihr mäzenatisches Wirken in den Künsten und Wissenschaften. Ein einleitender Überblick über die Geschichte des Papsttums, eine chronologische Papstliste sowie weiterführende Literaturangaben runden das Lexikon ab. Ein nützliches Vademekum für Historiker, Theologen, Kunsthistoriker und alle kulturgeschichtlich interessierten Leser.
Georg Schwaiger ist emeritierter Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität München. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Kirche und des Papsttums. Bei C.H.Beck erschien u.a. Mönchtum, Orden, Klöster. Ein Lexikon (2003). Manfred Heim ist Professor für Bayerische Kirchengeschichte an der Universität München. Zahlreiche Publikationen zur Kirchengeschichte. Bei C.H.Beck erschien zuletzt Orden und Klöster (2004).
Mark Rothko. Die Wirklichkeit des Künstlers. Texte zur Malerei. Aus dem Amerikanischen von Christian Quatmann. 2005. 216 S. 7 fb. Abb., Br., EUR 22,90 ISBN: 3-406-52880-5 C. H. Beck
Eine kleine Sensation: Das verschollene Manuskript Mark Rothkos
Es kann als eine kleine Sensation gelten, daß vor einigen Jahren ein bislang unbekanntes Manuskript von Mark Rothko entdeckt wurde. Dies umso mehr, als von Rothko, einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts, nur wenige Eigenaussagen existieren. Der nun erstmals veröffentlichte Text spiegelt Rothkos Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Kunst und bietet einen Einblick in die Weltsicht des bildenden Künstlers.
Mark Rothko (1903–1970) gehört zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die faszinierende Rätselhaftigkeit seiner Bilder wurde vom Künstler insofern befördert, als er nur selten selbst öffentlich Stellung bezog. Obwohl Rothko zu seinen Lebzeiten kein Buch publizierte, erwähnte er offenbar gelegentlich Freunden und Verwandten gegenüber, daß ein Manuskript von ihm existiere. Das außergewöhnliche Schriftstück mit dem Originaltitel The Artist’s Reality, das 20 Jahre nach dem Tod des Künstlers in einem alten Ordner gefunden wurde, kann nun zum ersten Mal veröffentlicht werden. Das Buch, das wohl um 1940/41 entstand, enthält Kapitel zu zentralen Themen der Kunst, wie z.B. „Das Dilemma des Künstlers“, „Raum und Plastizität“, „Das Schöne“, „Der Mythos“ oder „Die Moderne Kunst“. Als wichtiges Zeitdokument spiegelt es die Selbstdefinition der amerikanischen Moderne wider. Dem besseren Verständnis der Texte dienen ein Vorwort von Rothkos Sohn Christopher, in dem unter anderem von der Entdeckung des Manuskripts erzählt wird, sowie ein Nachwort von Peter Schneemann, der auf die Bedeutung der Schrift eingeht. Reproduktionen der Originalseiten sowie eine Auswahl wichtiger Werke aus der Entstehungszeit der Texte illustrieren den Band.
Der Autor
Mark Rothko wurde in Rußland geboren und zog 1913 mit seiner Familie nach Amerika. Er gilt als einer der Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus, seine Werke sind weltweit in den großen Kunstsammlungen vertreten.
Christopher Rothko ist Schriftsteller und Psychologe. Er verwaltet den Nachlaß seines Vaters und lebt in New York City. Peter J. Schneemann ist Ordinarius für Kunstgeschichte der Gegenwart und Direktor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern.
Partsch, Susanna. Die 101 wichtigsten Fragen: Moderne Kunst. Beck`sche Reihe. 2005. 160 S., Pb., EUR 9.90 ISBN: 3-406-51128-7 C. H. Beck
Fragen, die man den Experten schon immer stellen wollte...
Welchen Zeitraum umfaßt die Moderne Kunst? Wie wird der Preis eines Kunstwerks festgelegt? Leben wir heute in der Postmoderne? Allen, die sich solche und ähnliche Fragen schon öfter stellten, ohne eine überzeugende Antwort zu finden, kommt dieses Buch zu Hilfe. Denn Susanna Partsch gibt auf die 101 wichtigsten Fragen zur Modernen Kunst informative und kenntnisreiche Antworten, die uns eine der facettenreichsten und schwierigsten Kunstepochen mit Leichtigkeit näher bringen. Aber wir wollen nichts vorwegnehmen – lesen Sie selbst, ob es heute noch eine Auftragskunst gibt, wann der Weg in die Abstraktion begann und was man unter Eat-Art versteht.
Susanna Partsch ist promovierte Kunsthistorikerin und lebt als freie Autorin in München. Mit ihren Büchern über Franz Marc, Paul Klee und Gustav Klimt sowie mit dem Haus der Kunst, für das sie 1998 den „Deutschen Jugendliteraturpreis“ erhielt, ist sie einem größeren Publikum bekannt geworden. Bei C.H.Beck ist bisher von ihr erschienen: Sternstunden der Kunst (2003).
Muscheler, Ursula. Die Nutzlosigkeit des Eiffelturms. Eine etwas andere Architekturgeschichte. 2005. 256 S., Pb., EUR 9.90 ISBN: 3-406-52799-X C. H. Beck
Die Geschichte der meisten berühmten Bauten ist geprägt von eigenwilligen Auftraggebern, von mächtigen Herrschern, kunstsinnigen Mäzenen, kultivierten Dilettanten oder größenwahnsinnigen Diktatoren. Ursula Muscheler erzählt eine etwas andere Architekturgeschichte, in der sie von kuriosen Zufällen, Überraschungen und Widrigkeiten berichtet, die sich beim Bau wichtiger Monumente wie den Pyramiden, dem Parthenon, Petersdom oder Eiffelturm zugetragen haben. Die Begebenheiten, die von der Antike bis ins 20. Jahrhundert reichen, sind in anekdotischer Form erzählt und vom Ton der Originaltexte gefärbt, der die Menschen hinter den Ereignissen sichtbar und die Geschichte lebendig werden läßt.

Ursula Muscheler ist promovierte Architektin und leitet seit 1992 ein Büro für Architektur und Städtebau in Düsseldorf.
Hesberg, Henner von. Römische Baukunst. 2005. 304 S., 60 Abb., Ln, EUR 34,90 ISBN: 3-406-52920-8 C. H. Beck
Das Standardwerk zur römischen Architektur
Roms Ausnahmestellung in der Geschichte manifestiert sich nicht allein in der imperialen Ausdehnung des Reiches oder den unsterblichen Versen seiner Dichter. Vielmehr bringen die Werke der Architektur die Größe Roms durch die Zeiten hindurch am eindrucksvollsten zum Ausdruck. Der Kölner Archäologe Henner von Hesberg hat mit diesem Buch der römischen Baukunst ein Denkmal gesetzt.
In diesem reich bebilderten Werk werden die Leistungen römischer Architektur anschaulich dargestellt und erläutert. Baumaterialien, Ornamente und Bauschmuck werden beschrieben, Grundzüge der unterschiedlichen Bauaufgaben und Bautypen – von Befestigungsanlagen über Wasserleitungen, Thermen, Grabmäler bis hin zu Wohnhäusern, Palästen und Tempeln – werden eingehend vorgestellt. Doch auch die Menschen – die Bauherren, Architekten, Bauleute und schließlich die Besucher und Nutznießer der Gebäude – finden in diesem umfassenden Werk zur Baukunst der Römer ihren angemessenen Platz. Jedem, der diese Stadt besucht, ist die Römische Baukunst sehr zu empfehlen, wenn er die Bedeutung der antiken Bauwerke im Leben der Römer erkennen und verstehenlernen möchte.
Der Autor
Henner von Hesberg lehrt als Professor für Klassische Archäologie an der Universität zu Köln. Die Erforschung römischer Urbanistik, römischer Architekturornamentik und römischer Grabbauten bildet einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit.
Huse, Norbert. Venedig. Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen. 2005. 251 S., Ln., EUR 24.90 ISBN: 978-3-406-52746-3 C. H. Beck
Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen.
Norbert Huse erzählt von den Herausforderungen, die eine Stadt im Wasser an Architekten und Bauherren stellt. Welche besonderen Bedingungen sind zu beachten, wie hat Venedig mit seinen bedeutenden Palästen, Brücken und Plätzen die Gestalt angenommen, die wir heute sehen? Von der Renaissance bis zur Gegenwart wird die beeindruckende Entwicklung Venedigs nachvollzogen und erläutert. Zahlreiche Abbildungen ergänzen den Text.
In seinem Überblick über die Entwicklung der Stadt Venedig von der Renaissance bis heute führt uns Norbert Huse an weltberühmte Orte wie den Markusplatz und Rialto. Von den Adelspalästen am Canal Grande über die zahlreichen Plätze im Inneren der Stadt bis hin zum sozialen Wohnungsbau – vor den Augen des Lesers breitet sich ein faszinierendes Spektrum an Bautätigkeiten der unterschiedlichsten Art aus. Das Stadtbild ist nicht nur von künstlerischem Ehrgeiz geprägt, sondern auch Ausdruck sich wandelnder gesellschaftlicher Ambitionen und Konflikte.
Besondere Aufmerksamkeit findet die einzigartige Symbiose von Stadt und Lagune. Der Interaktion von Natur und Geschichte verdankt Venedig seine Entstehung und Blüte, aber auch seine heutige Gefährdung. Das großzügig illustrierte Buch bietet die Möglichkeit, Venedig und seine Bauten auf eine neue Art sehen zu lernen.
Der Autor
Norbert Huse ist Professor für Kunstgeschichte an der Technischen Universität München. Zu den Schwerpunkten seiner Forschungstätigkeit gehören Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Bei C.H.Beck sind u. a. von ihm erschienen: Venedig. Die Kunst der Renaissance (zusammen mit Wolfgang Wolters, 1996), Denkmalpflege (1996) und Kleine Kunstgeschichte Münchens (2004).
Bustelli. Der Meister des Nymphenburger Porzellans. Das Gesamtwerk. Hrsg. v. Eikelmann, Renate und dem Bayerischen Nationalmuseum München. Bearb. von Katharina Hantschmann, Alfred Ziffer, Utta Bach und Peter Volk. 2004. 552 S., 364 fb. Abb., Gb. EUR 39,90 ISBN: 3-406-53000-1 C. H. Beck
Franz Anton Bustelli (1723–1763) gilt als der bedeutendste Porzellanmodelleur des Rokoko. Für die kurfürstliche Porzellanmanufaktur in Nymphenburg schuf er Figuren von unnachahmlicher Eleganz und Grazie. Das Buch zur Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum stellt Bustellis Gesamtwerk in opulenten Farbabbildungen vor und beleuchtet den künstlerischen und gesellschaftlichen Kontext ihrer Entstehung. Ein unverzichtbares Standardwerk für Kunst- und Porzellanliebhaber wie für Sammler und Wissenschaftler.

Die Herausgeberin: Renate Eikelmann, Dr. phil., ist Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums. Bei C.H.Beck hat sie herausgegeben: Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts (2004).
Prohaska, Wolfgang: Kunsthistorisches Museum Wien - Band 2: Die Gemäldegalerie. Russische Ausgabe. 2004. 128 S., (Museen d. Welt ) Kt EUR 17,90 ISBN: 3-406-52756-6 C. H. Beck
Gschwind, Markus: Abusina. Das römische Auxiliarkastell Eining an der Donau vom 1. bis 5. Jh. n. Chr.. Hrsg. v. Kommission z. vergleichenden Archäologie römischer Alpen- u. Donauländer /Kommission f. bayerische Landesgeschichte b. d. Bayerischen Akademie d. Wissenschaften. 2004. 438 S., 142 Taf., 5 Faltbeil. (Mchn. Beitr. z. Vor- u. Frühgesch. 53) Ln EUR 88,- ISBN ISBN: 3-406-10755-9 C. H. Beck
Die Kunst der Bildschnitzer. Tilman Riemenschneider, Veit Stoss und ihre Zeitgenossen. Bearb. Baxandall, Michael. 2004. 400 S., 259 meist fb. Abb., Kt Statt EUR 76,- nur noch EUR 34,90 ISBN: 3-406-52368-4 C. H. Beck
Die großen Schnitzwerke von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, von Multscher, Erhard, Pacher und Leinberger zählen zu den Höhepunkten der deutschen Kunst. Sie gelten nicht nur als überragende Kunstleistungen. Wie kaum eine andere Kunstgattung spiegeln sie auch die deutsche Kultur- und Sozialgeschichte an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Michael Baxandall erhielt für dieses Buch den Mitchell-Preis, die wohl begehrteste Auszeichnung auf dem Gebiet des Kunstbuchs.
Titel der Originalausgabe: The Limewood Sculptors of Renaissance Germany 1980 erschienen im Verlag Yale University Press, New Haven und London
Der Autor.
Michael Baxandall ist Professor em. am Warburg- and Courtauld Institute der Universität London sowie an der University of California in Berkeley.
Dannheimer, Hermann: Sandau. Archäologie im Areal eines altbayerischen Klosters des frühen Mittelalters. Hrsg.:Kommission z. vergleichenden Archäologie römischer Alpen- u. Donauländer /Kommission f. bayerische Landesgeschichte bei d. Bayerischen Akademie d. Wissenschaften. Bearb. v. Gebhard, Rupert /Gregor, Hans J /Kramer, Ferdiand /Rummel, Michael /Schairer, Gerhard /Sorge, Gabriele /Wintergerst, Eleonore. 2004. 393 S., 85 Abb. im Text, 113 Taf., mit 1 Mappe mit 23 Beil. (Mchn. Beitr. z. Vor- u. Frühgesch. 55) Ln EUR 78,- ISBN: 3-406-10754-0 C. H. Beck
Haarmann, Harald: Kleines Lexikon der Völker. Von Aborigines bis Zapoteken. 2004. 320 S. Pb EUR 14,90 ISBN: 3-406-51100-7 C. H. Beck
Dieses Lexikon informiert in rund 300 Artikeln knapp und allgemeinverständlich über die wichtigsten Völker der Erde. Abstammung und Verwandtschaft, Sprache, Kultur und Religion, politische Zugehörigkeit oder anthropologische Merkmale können die Kriterien sein, nach denen sich ein Volk vom anderen abgrenzt oder von anderen ausgegrenzt wird. Der Autor beschreibt jeweils das Verbreitungsgebiet eines Volkes, Kultur und Sprache, den politischen Status als Minderheit oder Staatsnation, die Herausbildung als ethnische Gruppe und das Verhältnis zu benachbarten Völkern. Überblicksartikel zu Kontinenten und Großregionen erleichtern die Orientierung und erschließen zahlreiche kleine Gruppen, die keinen eigenen Artikel haben. – Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die sich in einer Zeit der Globalisierung über die weltweite kulturelle Vielfalt, aber auch die politische Sprengkraft der ethnischen Abgrenzungen orientieren wollen.

Harald Haarmann gehört zu den bekanntesten Sprachwissenschaftlern.

Außerdem bei C.H.Beck erschienen
Kleines Lexikon der Sprachen
Lexikon der untergegangenen Sprachen
Geschichte der Sintflut
Geschichte der Schrift
Halm, Heinz: Der Islam. Geschichte und Gegenwart. 5., aktualis. Auflage 2004. 103 S. Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-51917-2 C. H. Beck
Rund eine Milliarde Menschen - etwa ein Fünftel der Erdbevölkerung - bekennt sich zum Islam; fast drei Millionen Muslime leben in Deutschland. Der Islam ist allerdings kein uniformes Gebilde. Im Laufe seiner langen Geschichte hat er eine große Vielfalt von religiösen Richtungen, kultischen Praktiken und regionalen Sonderformen entwickelt. Der vorliegende Band schildert in knapper Zusammenfassung die grundlegenden historischen Entwicklungen des Islam, erklärt die zentralen Begriffe seiner Lehre und zeigt, wie der Islam der Gegenwart im Alltag funktioniert.
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