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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Die Pinakothek der Moderne München. Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst. Englische Ausgabe. Hrsg.: Klingsöhr-Leroy, Cathrin. 2005. (Museen d. Welt ) EUR 17,90 ISBN: 3-406-53188-1 C. H. Beck
The impressive collection of art housed in the Pinakothek der Moderne covers a period that extends form the highlights of German Expressionism – Ernst Ludwig Kirchner and Max Beckmann, for example – to significant works of contemporary art, such as the photographic works of Jeff Wall and Bruce Nauman´s video installations. All the familiar names of modern art are represented here – Picasso and Matisse, Dalí and Magritte, Polke and Baselitz, Warhol and Beuys. In this book Cathrin Klingsöhr-Leroy presents the focal points of the collection, and in the introduction to each section explains the successive stylistic developments and trends. The reader is provided with information about the technique, history and significance of each of the selected works of art, which are all illustrated with high-qualitiy colour reproductions.
Cathrin Klingsöhr-Leroy holds a doctorate in art history and is employed as an academic assistant with the Bayerische Staatsgemäldesammlungen (Bavarian State Art Collections) in the field of Classical Modernism. She has previously published works about this period on subjects including Paul Klee, Franz Marc and Lyonel Feiniger, as well as Surrealism and post-war Abstractionism.
Die Pinakothek der Moderne München. La Pinakothek der Moderne. Pittura, Scultura, Fotografia, Video. Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst. Italienische Ausgabe. Hrsg.: Klingsöhr-Leroy, Cathrin. 2005. (Museen d. Welt ) EUR 17,90 ISBN: 3-406-53189-X C. H. Beck
La mirabile raccolta della Pinakothek der Moderne spazia dagli esiti più alti dell´espressionismo tedesco – con le opere di Ernst Ludwig Kirchner e Max Beckmann tra gli altri – ai prodotti più significativi dell´arte contemporanea, come i lavori fotografici di Jeff Wall o le videoinstallazioni di Bruce Nauman. Tutti gli artisti più celebri della modernità sono rappresentati nelle raccolte del museo: Picasso e Matisse, Daií e Magritte, Polke e Baselitz, Warhol e Beuys.
In questo catalogo, Cathrin Klingsöhr-Leroy presenta gli aspetti fondamentali della collezione, spiegando le tendenze e gli sviluppi stilistici che si sono avvicendati lungo il secolo nei capitoli introduttivi alle diverse sezioni. Inoltre, il lettore ha a disposizione una serie di informazioni sulla tecnica, sulla storia e sul significato di ciascuna delle opere selezionate, tutte illustrate con riproduzioni a colori di alta qualità.
Cathrin Klingsöhr-Leroy , storica dell´arte, lavora come collaboratrice scientifica per le Bayerische Staatsgemäldesammlungen, curando in particolare i Classici della Modernità, un ambito sul quale convergono anche le sue pubblicazioni, che annoverano studi su Paul Klee, Franz Marc, Lyonel Feininger, sul surrealismo e sull´astrazione del dopoguerra.
Der Künstler und sein Recht. Ein Handbuch für die Praxis. Hrsg.: Fischer, Hermann J /Reich, Steven A. Bearb. v. Fischer, Hermann J /Grünert, Ralf /Have, Harro von /Presting, Ulrike /Reich, Steven A /Reeb, Hartmut /Willoughby, Ulrike /Wandtke, Artur. Kt in Vorbereitung ISBN: 3-406-53249-7 C. H. Beck
Delp, Ludwig: Kleines Praktikum für Urheber- und Verlagsrecht. 5., aktualis. Aufl. 2005. 200 S. Kt EUR 17,- ISBN: 3-406-53127-X C. H. Beck
Müller, Andreas E: Berg Athos. Geschichte einer Mönchsrepublik. 2005. 128 S., 20 Abb., 1 Kte. (Beck'sche Reihe 2351) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-50851-0 C. H. Beck
Auf der Halbinsel Chalkidike im Nordosten Griechenlands gelegen, ist der Berg Athos Mönchsland seit mehr als tausend Jahren. Frauen ist von alters her der Zutritt verwehrt. Andreas Müller erzählt die spannende Geschichte dieses monastischen Abenteuers von den Anfängen bis in die Neuzeit und stellt die zwanzig Großklöster des Berges in Einzelkapiteln vor.

Andreas Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Corpus der griechischen Urkunden der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Walko, Martin J: Die Traditionen des Augustiner-Chorherrenstifts Baumburg an der Alz. 2004. 498 S. (Quellen u. Erört. z. bayer. Gesch. NF 44/1) Gb EUR 35,- ISBN: 3-406-10408-8 C. H. Beck
Halm, Heinz: Die Schiiten. 2005. 128 S., 3 Abb., 1 Kte. (Beck'sche Reihe 2358) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-50858-8 C. H. Beck
Der schiitische Islam ist in letzter Zeit vor allem als politischer Akteur ins Bewußtsein der Öffentlichkeit getreten, sei es im Iran oder in jüngster Zeit im Irak. Heinz Halm beschreibt die Glaubensvorstellungen der Schiiten und ihre mehr als 1300 Jahre alte religiöse Tradition. Von hier aus macht er den Zusammenhang zwischen der Religion der Schiiten und ihrem politischen Anspruch in der Gegenwart deutlich.
Heinz Halm ist Professor für islamische Geschichte an der Universität Tübingen. In der Reihe C.H.Beck Wissen erschienen von ihm bereits Die Araber (2004) sowie Der Islam (2004).
Schweitzer, Albert: Werke aus dem Nachlass - Gesamtausgabe. Hrsg. v. Brüllmann, Richard /Grässer, Erich /Günzler, Claus. Wir Epigonen. Kultur und Kulturstaat. 2005. 2005. 418 S., Ln EUR 59,90 ISBN: 3-406-52765-5 C. H. Beck
Albert Schweitzer als Kulturpessimist – Wir Epigonen erstmals veröffentlicht

Dieser erste kulturphilosophische Entwurf Albert Schweitzers, entstanden in der Umbruchzeit des Ersten Weltkriegs, ist ein ebenso eindrucksvolles wie erstaunliches kulturkritisches Dokument, das an Oswald Spenglers Untergang des Abendlandes denken läßt. Zur selben Zeit abgefaßt wie die Vorarbeiten zu Verfall und Wiederaufbau der Kultur sowie zu Kultur und Ethik, bietet Wir Epigonen eine wichtige Ergänzung und Interpretationshilfe zu Schweitzers Kulturphilosophie.

Seit seiner Gymnasialzeit zweifelte Schweitzer am Fortschritt der Menschheit und hatte den Eindruck, manches Wertvolle der geistigen Überlieferung Europas komme in der Gegenwart nicht mehr zu seinem Recht. Nach seiner eigenen Aussage geht der Titel Wir Epigonen zurück auf eine 1899 im Hause Curtius in Berlin gefallene Bemerkung: „Wir sind ja doch alle nur Epigonen!“ Damit sind die Erben einer großen Zeit gemeint, die über dem Bewahren und Mehren der überkommenen äußeren Güter die geistigen unbemerkt verloren haben. Das Werk, dem Schweitzer später den Titel Kultur und Kulturstaat gab, befaßt sich u.a. mit dem „Niedergang der Kultur“, dem „Kulturstaat“, dessen Entvölkerung er fürchtet, mit „Nichtkulturstaaten“ sowie mit Fragen des Kolonialismus und der Rassentrennung. Die hier zum ersten Mal publizierten Texte spiegeln auf eindrucksvolle Weise die Grundstimmung eines Intellektuellen im damaligen Zusammenbruch des alten Europas wider und dokumentieren in wichtigen Punkten die Genese des Denkens von Albert Schweitzer.

Der Herausgeber Ulrich Körtner hat in www.dieuniversitaet-online.at einen Artikel über diese Neuerscheinung und den Abschluß der "Werke aus dem Nachlaß" verfaßt: Albert Schweitzers Werke aus dem Nachlass nun vollständig ediert .

Die Herausgeber
Ulrich H.J. Körtner, geb. 1957, ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Universität Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Ethik, Fundamentaltheologie und ökumenischen Theologie. Bei C.H.Beck erschien Bedenken, daß wir sterben müssen (1996).
Wiemer, Hans-Ulrich. Alexander der Große. 2005. 240 S. 8 Abb., 3 Karten. Br. EUR 19,90 ISBN: 3-406-52887-2 C. H. Beck
Alles, was man über Alexander den Großen wissen sollte
Dieses Studienbuch bietet eine moderne Einführung in die zentralen Themen und Fragen, mit denen Studierende bei der Auseinandersetzung mit Alexander dem Großen konfrontiert sind: das Problem der historischen Größe, die Quellenlage, der makedonische Hintergrund Alexanders, Grundzüge des Achaimenidenreichs, Alexanders Weg an die Macht, der Alexanderzug, die Wirkung des Alexanderzugs auf die Zeitgenossen, das Nachleben Alexanders, die Forschungslage.
Ein zeitgemäßes Studienbuch darf sich nicht darauf beschränken, die Geschichte Alexanders als Erfolgsgeschichte zu vermitteln. Neben der moralisch zweifelhaften Seite historischer Größe und militärischer Erfolge müssen die Motive und Möglichkeiten der Politik vermittelt und in diesem Zusammenhang die bestehenden Quellenprobleme erläutert werden. Der Aufstieg Makedoniens zur Vormacht Griechenlands wird hier ebenso thematisiert wie die Strukturen des multiethnischen Großreichs der Achaimeniden. Die Biographie des Protagonisten, die entscheidenden Stationen seiner militärischen Unternehmungen, die Ausprägung seiner Herrschaft und neue Pläne, die sein Tod vereitelt hat, bilden weitere Schwerpunkte der Darstellung. Das Alexanderbild in Antike und Mittelalter und zentrale Positionen der Alexanderforschung in der Wissenschaft bilden den Abschluß des Bandes. Durch den Einsatz von Marginalspalten, Zeittafeln und Zusammenfassungen ist es gleichermaßen zum selbständigen Wissenserwerb, aber auch zur Vor- und Nachbereitung von Seminaren und zur Wiederholung von Prüfungsstoff geeignet.
Der Autor
Hans-Ulrich Wiemer lehrt als Privatdozent Alte Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Alte Geschichte der Universität Zürich.
Leven, Karl-Heinz. Antike Medizin. Ein Lexikon. 2005. 512 S., EUR 49,90 ISBN: 3-406-52891-0 C. H. Beck
Von Aderlaß bis Zwilling – das erste Lexikon zur antiken Medizin
Erstmals wird mit diesem Band ein Lexikon der antiken Medizin vorgelegt. Karl-Heinz Leven hat über achtzig Medizinhistoriker, Historiker und Philologen aus Europa und den USA zusammengeführt, die in über 1000 Artikeln alles Wissenswerte zur antiken Medizin von Aderlaß bis Zwilling vorstellen und erläutern.
Dieses Werk steht national wie international konkurrenzlos da: Es ist das erste Lexikon zur antiken Medizin. Andere Lexika zur Antike – wie etwa Der Neue Pauly – enthalten nur einen Bruchteil jener Stichwörter und Erläuterungen, die in diesem einzigartigen Buch geboten werden. Der Darstellungsrahmen reicht von bedeutenden Ärzten der Antike wie Hippokrates und Galen, einschlägigen Quellenwerken wie etwa dem Corpus Hippocraticum weiter über Heilpflanzen, Arzneimitteltheorie, Untersuchungstechniken und Krankenversorgung bis zum Tod. Alle in dem Werk vorgestellten Personen, Sachen und Begriffe sowie einige Beispiele sind im Internet unter der Adresse www.AntikeMedizin.beck.de hinterlegt. Jeder Artikel enthält zusätzlich zum eigentlichen Text die Angaben der maßgeblichen antiken Quellenstellen sowie weiterführende Sekundärliteratur.
Der Herausgeber
Professor Karl-Heinz Leven ist promovierter Arzt und Medizinhistoriker. Er lehrt am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Freiburg und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Medizinhistorisches Journal.
Wolters, Wolfgang. Architektur und Ornament. Venezianischer Bauschmuck der Renaissance. 2005. 320 S. Br., EUR 28,- ISBN: 3-406-44820-8 C. H. Beck
Broschierte Studienausgabe! Statt bisher € 78,– jetzt nur € 28,–
Dieser reich illustrierte Band zeigt ein bisher nie gesehenes Venedig und öffnet neue Perspektiven auf Häuser, Kirchen und Paläste der Stadt.
Venedigs Architektur überrascht durch Vielfalt und Phantasie, zugleich durch die Fülle ihrer schmückenden Elemente. Aus jahrelanger Vertrautheit mit den Bauten der Stadt lenkt Wolfgang Wolters die Aufmerksamkeit auf deren typische Formen: die Fußböden und Decken, Fassadenmalereien und Marmorverkleidungen, die Ausmalung der Wohnräume, die Türen, Tapeten, Gitter und Kamine. Neben Baumeistern und Architekten treten Bildhauer und berühmte Maler als Entwerfer des Bauschmucks hervor. Die venezianische Baupraxis, spezifische Materialien und das spannungsreiche Verhältnis zwischen Entwurf und Ausführung, zwischen Bauherrn und Künstler, werden an zahlreichen Beispielen eingehend erläutert. Der Band schärft den Blick für die Architektur Venedigs und ihren einzigartigen Schmuck. Darüberhinaus hebt er einen Formen- und Ornamentschatz erneut ins Bewußtsein, der spätestens seit der Postmoderne auf wachsendes Interesse stößt. Vor allem aber wendet sich das Buch an die Freunde der Stadt. Es lädt ein zu eigenen Entdeckungen in Venedigs Straßen, Häusern, Palästen und Kirchen.
Der Autor
Wolfgang Wolters, geb. 1935, ist Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin. Sein langjähriges wissenschaftliches und praktisches Engagement für die Rettung Venedigs fand seinen Niederschlag in zahlreichen Veröffentlichungen, darunter bei C.H.Beck: Venedig. Die Kunst der Renaissance (zus. mit Norbert Huse, 1996).
Roeck, Bernd. Geschichte Augsburgs. 2005. 192 S. 60 Abb., dav. 30 fb. Gb. EUR 18,- ISBN: 3-406-53197-0 C. H. Beck
Zum Augsburg-Jahr 2005: Bernd Roeck erzählt die Geschichte der Stadt
Die Stadt Augsburg hat eine große, eine europäische Geschichte. Als Metropole der mittelalterlichen Könige und Kaiser, als Heimat der Fugger und der Welser, der Renaissance und der Goldschmiedekunst erlangte die Stadt eine Bedeutung, die weit über die Landesgrenzen hinausreichte. Bernd Roeck schildert in diesem reich illustrierten Band die bewegte Geschichte der Stadt von den Anfängen während des Römischen Reiches bis zur Gegenwart.
Bereits in den Quellen des Altertums wurde die Provinzhauptstadt Augsburg als „glänzend“ gefeiert. Ihre größte Bedeutung und Pracht entfaltete die Stadt des Reichstags, der bronzenen Prachtbrunnen, der Architektur des Elias Holl jedoch in der Frühen Neuzeit. Das Glaubensbekenntnis der Protestanten hat von dieser Stadt seinen Namen; ihre rechtliche Anerkennung erfolgte durch den Augsburger Religionsfrieden, den der Reichstag 1555 verabschiedete. Augsburg ist aber auch eine Stadt, deren Menschen Pest und Hunger, Not und Angst erlebten und die im Dreißigjährigen Krieg über die Hälfte ihrer Einwohner verlor. Bernd Roeck spürt dem Leben der „kleinen Leute“ nach, führt aber auch die großen Inszenierungen der Politik vor Augen. Die reich bebilderte Stadtgeschichte erscheint anläßlich des 450. Jubiläums des Augsburger Religionsfriedens, das 2005 in Augsburg mit einer großen Ausstellung gefeiert wird.
Der Autor
Bernd Roeck, geb. 1953, ist o. Professor für Geschichte der Neueren und Neuesten Zeit an der Universität Zürich. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte, darunter u.a. bei C.H.Beck „Als wollt die Welt schier brechen“ (1991), zuletzt Florenz 1900. Die Suche nach Arkadien (2003).
Gutknecht, Christoph: Lauter böhmische Dörfer. Oder wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. 2004. 212 S. (Beck'sche Reihe 4036) Pb EUR 6,- ISBN: 3-406-51121-X C. H. Beck
Daß sich "Elend" von "Ausland" ableitet, die "Kandidaten" ursprünglich "candidati", 'Weißgekleidete' waren, "Schlittschuhe" zunächst "Sch -r-ittschuhe" hießen, daß "kunterbunt" von "Kontrapunkt" kommt, "Nikotin" von dem Botschafter Jean Nicot, doch "Benzin" nicht von Herrn Benz - wer hätte das gedacht!
Quer durch die europäischen Sprachen erzählt der Hamburger Linguist - ohne Fachjargon und unakademisch wie in seiner seit Jahren beliebten Radioserie im Norddeutschen Rundfunk - überraschende und vergnügliche Geschichten aus den "böhmischen Dördern" der Sprache: zur Herkunft und zum Bedeutungswandel der Wörter, zur Rolle von Dialekten, Fremdwörtern und Neubildungen, zum ironischen und parodistischen Spiel der Dichter mit den Wörtern. Ein Lesevergnügen der seltenen Art!
Honnefelder, Ludger. Johannes Duns Scotus. Beck`sche Reihe. 2005. 160 S., Pb., EUR 12.90 ISBN: 3-406-51116-3 C. H. Beck
Johannes Duns Scotus (1265/6–1308) gehört zu den bedeutendsten Philosophen und Theologen des Mittelalters. Neben Thomas von Aquin ist er der maßgebliche Denker der Hochscholastik. Wie kein anderer der mittelalterlichen Autoren hat er mit seiner Metaphysik, seiner Ethik und seiner Erkenntnistheorie die nachfolgende Philosophiegeschichte bis hin zu Kant tiefgreifend beeinflußt. Der Band führt auf der Basis der neuesten Forschung in die Grundpositionen seiner Philosophie ein.
Ludger Honnefelder ist Professor für Philosophie an der Universität Bonn.
Flasch, Kurt. Eva und Adam. Wandlungen eines Mythos. 2005. 112 S. Klappenbroschur. EUR 12.00 ISBN: 3-406-52763-9 C. H. Beck
Eva, Adam und die Schlange – ein Mythos wird besichtigt
Der Mythos von Eva und Adam ist eines der mächtigsten Bild- und Denkmotive der westlichen Kultur. In den entscheidenden Wandlungen unserer Geschichte wurde er umgestaltet, die großen sozialen, intellektuellen und künstlerischen Schübe spiegeln sich in seinem Bild. In einem faszinierenden Essay, der den kulturhistorischen, theologischen und kunstgeschichtlichen Aspekten nachgeht, erzählt Kurt Flasch von den Wandlungen dieses Mythos.
Dieses Buch handelt vom Ursprung der Menschheit, von Gott und der Erschaffung Evas; es erzählt vom Paradies und der Erbsünde. Es rückt Eva ein wenig in den Vordergrund und zeigt erneut die Macht des männlichen Blicks auf die Frau. Das Buch betrachtet Eva und Adam als Themen der westlichen Kunst, des westlichen Glaubens und Wissens. Es teilt – so heiter und so kurz wie möglich – ein paar wenig bekannte Einzelheiten mit aus dem Grenzgelände zwischen Kunst- und Ideengeschichte. Kurt Flasch redet als Historiker von Bildern und Ideen. Er erzählt als Reisender, der Eva und Adam oft begegnet ist, an der Bernwardstür in Hildesheim, an der Fassade von Notre Dame und am Adamportal in Bamberg, in der Brancacci-Kapelle in Florenz und in der Sistina im Vatikan. Noch öfter hat er sie angetroffen in alten Texten. Sein Buch hat zwei Teile. Im ersten Teil präsentiert Flasch die Bilder und Erzählungen, ihre Umformungen und Auslegungen. Im zweiten Teil gibt er einen Eindruck von der europäischen Denkarbeit an dem ursprünglich orientalischen Stoff und stellt die Doktrinen und Denkgebäude vor, die von der Paradieserzählung motiviert wurden – das große christliche Dauerthema von Erbsünde und Rettung.
Der Autor
Kurt Flasch ist emeritierter Professor für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. Er ist als Autor zahlreicher wissenschaftlicher Werke zur Geschichte des philosophischen Denkens hervorgetreten, aber auch als kritischer Essayist und engagierter Feuilletonist. Kurt Flasch erhielt 2000 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2001 den Kuno-Fischer-Preis der Universität Heidelberg.
Bock, Gisela. Frauen in der europäischen Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2005. 400 S., Pb., EUR 14.90 ISBN: 3-406-52795-7 C. H. Beck
Gisela Bock erzählt und deutet in diesem Buch ein halbes Jahrtausend europäische Frauengeschichte. Ihre eindrucksvolle Darstellung gibt nicht nur Einblick in die kulturellen, sozialen, politischen und rechtlichen Verhältnisse von Frauen seit dem Mittelalter, sie leiht auch den Frauen der Vergangenheit selbst immer wieder ihre Stimme und läßt sie zu Wort kommen.
„Dieses ebenso umfassenden wie im Blick auf die aktuelle europäische Politik wichtigen Themas hat sich die Berliner Sozialhistorikerin Gisela Bock angenommen – und sie hat diese schwierige Aufgabe brillant gemeistert.“ Claudia Opitz, Frankfurter Rundschau
Gisela Bock ist Professorin für Geschichte Westeuropas an der Freien Universität Berlin. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Frauen vorgelegt.
Álvarez, Manuel Fernández. Johanna die Wahnsinnige 1479–1555. Königin und Gefangene. Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. 2005. 288 S. Gb., EUR 24.90 ISBN: 3-406-52913-5 C. H. Beck
Königin und Gefangene.
Johanna die Wahnsinnige ist eine der bewegendsten Figuren der spanischen Geschichte. Mutter von sechs Kindern, die sie wenig sehen konnte, Witwe mit sechsundzwanzig, abgeschnitten von der Macht, eingeschlossen, eingesperrt in Tordesillas – erst von ihrem eigenen Vater, später von ihrem Sohn Karl V. – stirbt sie schließlich am 12. April 1555 nach einer endlosen Gefangenschaft. Von einem der besten Kenner der Zeit verfaßt, erzählt dieses Buch eine unglaubliche Geschichte – und erreichte in Spanien in kürzester Zeit 130000 verkaufte Exemplare.
Johanna die Wahnsinnige hätte eine der mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit sein können. Im zur Weltmacht aufstrebenden Spanien wäre sie nach 1516 die unumschränkte Monarchin gewesen – es wäre ihr Reich gewesen, in dem die Sonne nicht unterging. Aber im Spiel um die Macht war sie die große Verliererin. Schon im Kampf um die Herrschaft in Kastilien wurde sie von Vater und Ehemann ausgebootet – aber sie war kein bloßes Opfer, es lag auch an ihr. Johanna füllte das Vakuum der Macht nicht aus, als der Ehemann vom Fieber dahingerafft und der Vater in Neapel abwesend war. Anders als ihrer Mutter Isabella war ihr jener Pragmatismus der Macht fremd, der nötig ist, ein Land zu regieren. Vakante Bischofssitze mußten beispielsweise besetzt werden, aber sie verweigerte ihre Unterschrift mit dem Argument, viel schlimmer als das Fehlen eines Bischofs sei es, „Hirten auszuwählen, die zum Hüten ihrer Herde nicht taugen“.
Einer der bekanntesten Historiker Spaniens hat mit der Biographie Johannas eine große Lücke der Geschichtsschreibung geschlossen. Er erzählt ihre tragische, ihre traurige Geschichte spannend und mit großer Sympathie.
Der Autor
Manuel Fernández Álvarez, Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften in Madrid, lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Universität Salamanca Geschichte der Frühen Neuzeit. Er ist Autor zahlreicher Werke zur spanischen Geschichte. Für sein Werk La sociedad espanola en el Siglo de Oro erhielt er den „Premio Nacional Historia de Espana“. Sein Buch über Philipp II. wurde zum besten Buch des Jahres 1998 in Spanien gewählt.
Cohen, Mark R.Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter. Aus dem Englischen von Christian Wiese. 2005. 240 S., Gb., EUR 24.90 ISBN: 3-406-52904-6 C. H. Beck
Das bahnbrechende Werk über die Juden im Mittelalter
Mark R. Cohen beschreibt in seinem bahnbrechenden, vielgerühmten Buch, wie Juden im Mittelalter in islamischen und in christlichen Ländern gelebt haben. Erst durch diese Gegenüberstellung wird deutlich, warum Juden „unter dem Kreuz“ ausgegrenzt und verfolgt wurden und warum sie „unter dem Halbmond“ so weitgehend in die Gesellschaft integriert waren, daß man von einem „Goldenen Zeitalter“ gesprochen hat. Ein Buch, das scheinbare Gewißheiten von einer Überlegenheit der christlichen Kultur, einer dem Islam eigenen Militanz und von der Unmöglichkeit einer Symbiose der Kulturen wohltuend in Frage stellt.
„Ein polemischer Text im besten Sinne des Wortes: er versucht, Debatten zu eröffnen, statt sie zu ersticken, er wirft Fragen auf, wo sie gewöhnlich nicht zugelassen werden.“ André A. Acimen, New York Newsday
„Cohen interessiert sich in seinem Buch für eine historisch hoch interessante und weiterführende Frage: Wie kam es zu dem Unterschied? … Seine Thesen untermauert er durch eine beeindruckende Reihe von Belegen aus jüdischen und nicht-jüdischen Quellen in der islamischen und christlichen Welt.“ David Wasserstein, The Times Literary Supplement
„Wissenschaftler werden diese zuverlässige Synthese begrüßen; eine allgemeine Leserschaft wird den klaren Stil schätzen.“ Library Journal
Der Autor
Mark R. Cohen, geb. 1943, Professor für Nahost-Studien und jüdische Geschichte an der Princeton University (USA), ist für seine Forschungen zur jüdischen und islamischen Geschichte international renommiert. Er hat als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten gelehrt, u.a. in Jerusalem und Kairo, und war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Ausgezeichnet als bestes Buch zur jüdischen Geschichte
Schwaiger, Georg /Heim, Manfred: Kleines Lexikon der Päpste. 1. Aufl. 2005. (Beck'sche Reihe 1615), 134 S., Pb., EUR 9,90 ISBN: 3-406-51134-1 C. H. Beck
Dieses Lexikon informiert in 273 Artikeln kompakt und zuverlässig über alle Päpste und Gegenpäpste von Petrus bis Johannes Paul II. Es nennt die wichtigsten Stationen ihrer Laufbahn, orientiert über ihre historisch bedeutsamen politischen und kirchlichen Entscheidungen und beschreibt ihr mäzenatisches Wirken in den Künsten und Wissenschaften. Ein einleitender Überblick über die Geschichte des Papsttums, eine chronologische Papstliste sowie weiterführende Literaturangaben runden das Lexikon ab. Ein nützliches Vademekum für Historiker, Theologen, Kunsthistoriker und alle kulturgeschichtlich interessierten Leser.
Georg Schwaiger ist emeritierter Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität München. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Kirche und des Papsttums. Bei C.H.Beck erschien u.a. Mönchtum, Orden, Klöster. Ein Lexikon (2003). Manfred Heim ist Professor für Bayerische Kirchengeschichte an der Universität München. Zahlreiche Publikationen zur Kirchengeschichte. Bei C.H.Beck erschien zuletzt Orden und Klöster (2004).
Mark Rothko. Die Wirklichkeit des Künstlers. Texte zur Malerei. Aus dem Amerikanischen von Christian Quatmann. 2005. 216 S. 7 fb. Abb., Br., EUR 22,90 ISBN: 3-406-52880-5 C. H. Beck
Eine kleine Sensation: Das verschollene Manuskript Mark Rothkos
Es kann als eine kleine Sensation gelten, daß vor einigen Jahren ein bislang unbekanntes Manuskript von Mark Rothko entdeckt wurde. Dies umso mehr, als von Rothko, einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts, nur wenige Eigenaussagen existieren. Der nun erstmals veröffentlichte Text spiegelt Rothkos Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Kunst und bietet einen Einblick in die Weltsicht des bildenden Künstlers.
Mark Rothko (1903–1970) gehört zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die faszinierende Rätselhaftigkeit seiner Bilder wurde vom Künstler insofern befördert, als er nur selten selbst öffentlich Stellung bezog. Obwohl Rothko zu seinen Lebzeiten kein Buch publizierte, erwähnte er offenbar gelegentlich Freunden und Verwandten gegenüber, daß ein Manuskript von ihm existiere. Das außergewöhnliche Schriftstück mit dem Originaltitel The Artist’s Reality, das 20 Jahre nach dem Tod des Künstlers in einem alten Ordner gefunden wurde, kann nun zum ersten Mal veröffentlicht werden. Das Buch, das wohl um 1940/41 entstand, enthält Kapitel zu zentralen Themen der Kunst, wie z.B. „Das Dilemma des Künstlers“, „Raum und Plastizität“, „Das Schöne“, „Der Mythos“ oder „Die Moderne Kunst“. Als wichtiges Zeitdokument spiegelt es die Selbstdefinition der amerikanischen Moderne wider. Dem besseren Verständnis der Texte dienen ein Vorwort von Rothkos Sohn Christopher, in dem unter anderem von der Entdeckung des Manuskripts erzählt wird, sowie ein Nachwort von Peter Schneemann, der auf die Bedeutung der Schrift eingeht. Reproduktionen der Originalseiten sowie eine Auswahl wichtiger Werke aus der Entstehungszeit der Texte illustrieren den Band.
Der Autor
Mark Rothko wurde in Rußland geboren und zog 1913 mit seiner Familie nach Amerika. Er gilt als einer der Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus, seine Werke sind weltweit in den großen Kunstsammlungen vertreten.
Christopher Rothko ist Schriftsteller und Psychologe. Er verwaltet den Nachlaß seines Vaters und lebt in New York City. Peter J. Schneemann ist Ordinarius für Kunstgeschichte der Gegenwart und Direktor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern.
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