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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Kraus, Andreas: Geschichte Bayerns. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 3., erw. Aufl. 2004. 837 S. Ln EUR 39,90 ISBN: 3-406-51540-1 C. H. Beck
Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege. Recht, fachliche Grundsätze, Verfahren, Finanzierung. Hrsg. Martin, Dieter; Krautzberger, Michael /Deutsche Stiftung Denkmalschutz. (C. H. Beck Baurecht ) 750 S. Ln., C.H. Beck, München 2004. EUR 89,00 ISBN: 3-406-51778-1 C. H. Beck
Werke zum Denkmalschutzrecht beschränken sich häufig auf die Darstellung der Befugnisse der Denkmalschutzbehörden sowie auf die verfahrens- und organisationsrechtlichen Probleme bei der Erhaltung und Nutzung von Denkmälern. Sie sind aber ohne spezifisch denkmalpflegerische Aspekte wie die Denkmalverträglichkeit von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, das Management der Planung, die bautechnische Durchführung sowie die Finanzierung denkmalpflegerischer Maßnahmen einschließlich der praktisch relevanten steuerrechtlichen Auswirkungen häufig nicht verständlich oder in der Praxis nicht ausreichend. Daher verknüpft das neue Handbuch diese Aspekte, wobei jeweils auch auf die Unterschiede der in den einzelnen Bundesländern geltenden denkmalschutzrechtlichen Grundlagen eingegangen wird. Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz von Dr. Dieter Martin, Bamberg, und Ministerialdirektor a.D. Prof. Dr. Michael Krautzberger, Berlin.
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Le Goff, Jacques. Die Geburt Europas im Mittelalter. Aus dem Französischen von Grete Osterwald. 2. Aufl., 2004. 344 S. Ln. EUR 24.90 ISBN: 3-406-51762-5 C. H. Beck
Wurde Europa im Mittelalter geboren? Welche Eigenarten Europas gehen auf das Mittelalter zurück? Was berechtigt dazu, von einer kulturellen Einheit Europas zu sprechen? Diesen Fragen geht der international renommierte Historiker Jacques Le Goff in seinem brillanten Buch nach. Er beschreibt anschaulich die Geschichte des Kontinents vom Ende des römischen Reiches bis zum 16. Jahrhundert und zeigt, wie sehr sich das mittelalterliche Europa, aber auch damalige Visionen von Europa, vom heutigen Europa unterscheiden. Europa blickt auf eine lange Geschichte zurück, die vor der Verbreitung des Christentums beginnt und mit dem allmählichen Rückzug des Christentums nicht endet. Jacques Le Goff legt in dem langen Zeitraum vom Untergang des römischen Reichs bis zu den Entdeckungen des 16. Jahrhunderts unterschiedliche zeitliche Schichten frei: Eine erste Schicht entwickelt sich seit den Einfällen der „Barbaren“ in das Gebiet des römischen Reichs vom 4. bis zum 8. Jahrhundert; sie ist gleichsam die „Empfängnis“ Europas. Hierauf folgt im 8. bis 10. Jahrhundert das karolingische Europa. Es zerfällt, noch bevor es sich wirklich entfalten kann, hinterläßt aber wichtige Bausteine für die Folgezeit. Um das Jahr 1000 finden wir ein erträumtes, ein potentielles Europa, das in das feudale Europa des 11. bis 13. Jahrhunderts übergeht. Im 13. Jahrhundert entsteht das glanzvolle Europa der Städte und Universitäten, der Kathedralen und der Gotik. Schließlich erschüttern die Herausforderungen des 14. und 15. Jahrhunderts die bisherigen Strukturen, ohne sie aber zu zerstören. Jacques Le Goff beschreibt die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der einzelnen Phasen, aber auch die Geschichte der Mentalitäten und einer im Mittelalter besonders lebhaften Vorstellungskraft. Auch in Zukunft, so das Fazit, wird das europäische Mittelalter die wichtigste Erbschaft sein, die ein geeintes Europa antreten kann. Der Autor Jacques Le Goff, geb. 1924, einer der angesehensten und meistgelesenen Historiker, hat einen ganz eigenen, „kulinarischen“ Stil der Geschichtsschreibung geprägt. Er wurde unter anderem mit dem Historikerpreis der Stadt Münster und dem Hegel-Preis ausgezeichnet.
Edzard, Dietz Otto. Geschichte Mesopotamiens Von den Sumerern bis zu Alexander dem Großen. Beck`s Historische Bibliothek. 2004. 288 S. Ln. EUR 26.90 ISBN: 3-406-51664-5 C. H. Beck
Von Gilgamesh zu Alexander dem Großen – die ältesten Hochkulturen der Menschheit. Dietz Otto Edzard legt hier sein großes Überblickswerk über die ältesten Hochkulturen der Menschheit vor. Seine Geschichte Mesopotamiens zwischen dem 4. Jahrtausend vor Chr. und dem 1. Jahrhundert nach Chr. umfaßt Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Religion so bedeutender Völker wie der Sumerer, Akkader, Assyrer und Babylonier. In Mesopotamien, dem Land zwischen Euphrat und Tigris, stand – ebenso wie in Ägypten – die Wiege der Zivilisation. Hier entstanden vor mehr als 5000 Jahren die ältesten Hochkulturen der Menschheit. Hier wurde die Schrift erfunden, die auf Ton geschriebene Keilschrift. Die Keilschrifttafeln, die in gewaltiger, noch längst nicht voll erschlossener Fülle erhalten geblieben sind, bilden ein lebendiges und facettenreiches Mosaik der Geschichte, Literatur, Gesellschaft und Kultur des Alten Orients. Dieses Mosaik hat der bekannte Altorientalist Dietz Otto Edzard zusammengesetzt zu einer informationsreichen und faszinierenden Gesamtdarstellung. Edzard erläutert die Voraussetzungen und Anfänge der Kulturen des Zweistromlandes und bietet einen Überblick über die Geschichte der einzelnen Staaten in Sumer, Akkad, Ur, Elam, Assur, Urartu und Babylonien und all ihrer konfliktreichen Beziehungen untereinander. Er beschreibt auch die Grundzüge ihrer Götterwelt und ihrer religiösen Vorstellungen, ihres Rechtswesens und ihrer Wirtschaft. Schließlich resümiert er den Niedergang der alten Reiche, den Aufstieg der Perser bis zum Sieg Alexanders des Großen über Dareios III. und dem Verschwinden der Keilschrift im ersten Jahrhundert der römischen Kaiserzeit. Der Autor Dietz Otto Edzard war bis zu seiner Emeritierung Vorstand des Instituts für Assyrologie und Hethitologie der Ludwig-Maximilians-Universität, München.
Traeger, Jörg: Kopfüber. Kunst am Ende des 20. Jahrhunderts. 2004. 192 S., 36 Abb., dav. 10 fb. EUR 24,90 ISBN: 3-406-51538-X C. H. Beck
Das Motiv des Kopfüber in der bildenden Kunst läßt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Welche besondere Bedeutung aber hat es gerade am Ende des 20. Jahrhunderts? Jörg Traeger blickt zunächst auf die vorausgegangenen Kunstepochen und geht dann auf die speziellen Ausprägungen ein, die das Kopfüber-Motiv in der modernen Kunst — insbesondere in den neuen Medien — angenommen hat. Unter den zahlreichen, zum Teil farbigen Abbildungen, finden sich einige selten veröffentlichte Bilder. Die Kunst des 20. Jahrhunderts weist eine bemerkenswerte Besonderheit auf: die Vorliebe für das Thema der Verkehrung und für das Motiv des Kopfüber, z.B. im Werk von Joseph Beuys, Niki de Saint-Phalle, Georg Baselitz, Andy Warhol oder Bruce Nauman. Jörg Traeger geht dieser Besonderheit nach und sucht die Voraussetzungen dafür in früheren Kunstepochen. Dabei deckt er mythische, religiöse, philosophische sowie literarische Vorbilder auf und erschließt dem Leser die ganze Spannbreite von verschiedenen Bedeutungen. Dazu gehören Vorstellungen vom bedrohlichen Umschlagen der Normalität in ihr Gegenteil wie auch von der spielerischen Auffiebung der Schwerkraft. In einer abschließenden, konzentrierten Analyse der Kunst des späten 20. Jahrhunderts zeigt er, daß die Künstler das Motiv des Kopfüber vor allem dazu nutzten, einen skeptischen oder ironischen Blick auf die Welt bzw. auf die Kunst selbst zu richten. Damit spiegeln sich in diesem Motiv Wesensmerkmale der bildenden Kunst, die parallel auch in der Literatur und Philosophie am Ende des 20. Jahrhunderts zu beobachten sind.
Huse, Norbert. Kleine Kunstgeschichte Münchens. 3., durchgesehene Aufl., 2004. 255 S. Br. EUR 14.90 ISBN: 3-406-51950-4 C. H. Beck
Dieses Buch bietet einen zusammenhängenden Überblick über Münchens Kunst vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Es stellt Baumeister und Architekten, Bildhauer und Maler vor, beschreibt und analysiert ihre in der Stadt und für die Stadt geschaffenen Werke. 80 Abbildungen illustrieren den Band. Norbert Huse ist Professor für Kunstgeschichte an der Technischen Universität München.
Meissener Porzellan des 18. Jahrhunderts in Schloss Lustheim. Hrsg. v. Eikelmann, Renate. Bearb. v. Schommers, Annette /Grigat, Martina /Heym, Sabine. 2004. 480 S., 320 Abb.. Gb EUR 29,90 ISBN: 3-406-51905-9 C. H. Beck
Nordemann. Urheberrecht im Informationszeitalter. Festschrift für Wilhelm Nordemann zum 70. Geburtstag am 8. Januar 2004. Hrsg. Loewenheim, Ulrich. 2004. 754 S. (Festschriften, Festgaben, Gedächtnisschriften ) GbEUR 85,- ISBN: 3-406-51683-1 C. H. Beck
Schetter, Conrad: Kleine Geschichte Afghanistans. 2004. (Beck'sche Reihe 1574) Pb EUR 11,90 ISBN: 3-406-51076-0 C. H. Beck
Goette, Hans R: Das antike Athen. Ein literarischer Stadtführer. 2004. Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-51665-3 C. H. Beck
Attische Vasen in etruskischem Kontext. Funde aus Häusern und Heiligtümern. Hrsg. Bentz, Martin /Reusser, Christoph. Gb ISBN: 3-406-51904-0 C. H. Beck
Corpus vasorum antiquorum. Deutschland. Hrsg. Komm. f. d. Corpus Vasorum Antiquorum b. d. Bay. Akad. d. Wiss. /Union Académique Internationale.Bd 77: München, Antikensammlung Band 13. Attische Augenschalen. Bearb. Fellmann, Berthold. 2004. 176 S. Hl EUR 88,- ISBN: 3-406-51960-1 C. H. Beck
Krauss, Heinrich /Uthemann, Eva: Was Bilder erzählen. Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum in der abendländischen Malerei. 5. Aufl. 2003. 546 S.. Ln EUR 29,90 ISBN: 3-406-51482-0 C. H. Beck
Tamcke, Martin: Das orthodoxe Christentum. 2004. 120 S., 5 Abb.. (Beck'sche Reihe 2339) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-50839-1 C. H. Beck
Kohl, Karl H: Die Macht der Dinge. Geschichte und Theorie sakraler Objekte. 2003. 304 S., 24 Abb. (C. H. Beck Kulturwiss. ) Ln EUR 29,90 ISBN: 3-406-50967-3 C. H. Beck
Fetisch, Totem und Idol In unserem Alltag sind wir von einer Vielzahl von Gegenständen umgeben. Belanglose Dinge erinnern uns an vergangene Lieben. Exotische Dinge stehen für die Sehnsucht nach der Ferne, alte Dinge verkörpern eine idealisierte Vergangenheit. Von anderen Dingen glauben wir unser Schicksal abhängig. Karl-Heinz Kohl erklärt anhand zahlreicher Beispiele, welche Bedeutung das Verhältnis des Menschen zu seinen Dingen aus der Sicht der Ethnologie und Religionsgeschichte hat. Dabei zeigt sich, daß uns der Objektkult archaischer und außereuropäischer Kulturen vertrauter ist, als wir uns dies selbst eingestehen wollen. Bei ihren Entdeckungsreisen nach Westafrika waren portugiesische Seefahrer auf einen merkwürdigen Kult gestoßen: Er galt scheinbar beliebigen Dingen, denen die Einheimischen eine geheimnisvolle Macht zuschrieben. Die Portugiesen bezeichneten die Kultobjekte der Afrikaner als „Fetische“, und der „Fetischismus“ schlug das europäische Denken bald in seinen Bann. Die Kirche verurteilte ihn als Teufelswerk, während er für die Philosophen der Aufklärung die Unvernunft jeder Religion bewies. Die Faszination aber blieb: Ob Hegel oder Comte, Marx oder Freud, jeder von ihnen versuchte auf seine Weise, das Rätsel des Fetischismus zu lösen. Der Fetischismus ist auch Ausgangspunkt der brillanten Studie von Karl-Heinz Kohl, die nichts weniger bietet als die seit langem umfassendste Theorie des sakralen Objekts. Das breite Themenspektrum reicht vom Steinkult des Alten Israel über das Bilderverbot der Bibel bis zum Reliquienkult des Mittelalters. Die Heiligen Bündel nordamerikanischer Indianer werden ebenso analysiert wie die Zauberfiguren der BaKongo und die Idole der alten Griechen. Indem der Autor das Schicksal der antiken Kultbilder seit ihrer Wiederentdeckung in der Renaissance verfolgt, gelangt er zu einem überraschenden Schluß: In den säkularisierten Gesellschaften des Westens scheint der Museumskult das Erbe des archaischen Fetischismus angetreten zu haben. Der Autor Karl-Heinz Kohl, geb. 1948, ist Professor für Historische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Direktor des Frobenius-Instituts in Frankfurt am Main. Von 2001 bis 2002 lehrte er als Theodor-Heuss-Professor an der New School for Social Research in New York. Bei C.H.Beck erschien von ihm Ethnologie – die Wissenschaft vom kulturellen Fremden (22000).
Weber, Klaus: Deutsche Kaufleute im Atlantikhandel 1680 - 1830. Unternehmen und Familien in Hamburg, Cádiz und Bordeaux. 2004. 380 S., 5 Abb., 2 Ktn. (Schriftenr. z. Ztschr. f. Untern.-Gesch. 12) Kt EUR 54,- ISBN: 3-406-51860-5 C. H. Beck
Weinrich, Harald: Knappe Zeit. Kunst und Kritik der Lebenszeit. Gb ISBN: 3-406-51660-2 C. H. Beck
Mandela, Nelson: Meine afrikanischen Lieblingsmärchen. 2004. 190 S., 35 fb. Abb. von verschiedenen afrikanischen Künstlern, Vign. 24 cm. Hl EUR 19,90 ISBN: 3-406-51862-1 C. H. Beck
Die schönsten Märchen Afrikas – gesammelt von Nelson Mandela Nelson Mandela hat für dieses Buch die schönsten afrikanischen Märchen ausgewählt. Die Geschichten bezaubern durch ihre poetische und farbenfrohe Sprache, die dem Leser die Welt Afrikas plastisch vor Augen führt. Zahlreiche phantasievolle Farbillustrationen von verschiedenen afrikanischen Künstlern bieten einen zusätzlichen, besonderen Reiz. Nelson Mandelas Lieblingsmärchen, die er aus den verschiedenen Ländern Afrikas zusammengetragen hat, geben Einblick in eine exotische, oftmals mythische Welt. Die Geschichten erzählen von dem fliegenden Hasen Mmutla, von dem Jäger Mthiyane, der in eine Schlange mit sieben Köpfen verwandelt wird, und von dem lockenden Zaubergesang eines prächtigen Vogels, dem nur die Kinder widerstehen können. Bei einigen Erzählungen handelt es sich um Schöpfungsmythen, in denen man erfährt, wie der Mond entstand, weshalb die Tiere Hörner und Schwänze bekamen und warum die Katze ein zahmes Haustier wurde. Dieser reich illustrierte Märchenschatz spricht sowohl alte als auch junge Leser an und lädt zu einer faszinierenden Reise durch den afrikanischen Kontinent ein. Der Autor Rolihlahla Nelson Mandela, geb. 1918 in Südafrika, ist weltbekannt für seinen Kampf gegen die Apartheid, für den er 27 Jahre im Gefängnis verbringen mußte. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis, ein Jahr später wurde er zum Präsidenten von Südafrika ernannt. Mandela wuchs in dem ländlichen Dorf Qunu auf, wo er schon früh durch die Erzählungen der Älteren mit der afrikanischen Geschichte und Folklore vertraut gemacht wurde.
Sinn, Ulrich: Das antike Olympia. Götter, Spiel und Kunst. Griechenland. 2004. Gb EUR 34,90 ISBN: 3-406-51558-4 C. H. Beck
Wie verlief die Entwicklungsgeschichte Olympias? Welche staunenswerten Kunstwerke haben die Griechen dort errichtet? Welch ungeheuren Reichtum verwahrten die Priester in den Tempeln der Götter? Welche Sportarten wurden in Olympia gepflegt und wie gestaltete sich das Leben der Athleten, Geschäftsleute und Zuschauer in Olympia? Was machte Olympia für Politiker, Künstler und Gelehrte so attraktiv, daß sie bevorzugt diesen Ort als Bühne ihrer Auftritte wählten? Solche und viele weitere Fragen beantwortet Ulrich Sinn in seinem reich bebilderten Buch über das antike Olympia. Auch einer, der rein gar nichts über die Antike weiß, wüßte doch, was die Olympischen Spiele sind und daß sie ein Erbe der Alten Griechen darstellen. So wenig sich unsere kulturellen Verbindungen zu Griechenland auf dieses sportliche Großereignis reduzieren lassen, so wenig war Olympia in der Antike primär Austragungsort sportlicher Wettkämpfe. Ulrich Sinn rückt in seinem glänzend geschriebenen und reich bebilderten Band unsere doch einseitigen Vorstellungen über das antike Olympia zurecht und weist dem Sport einen angemessenen Platz als Bestandteil des Götterkultes und der vielfältigen anderweitigen Nutzungen des Heiligtums zu. Der Autor Ulrich Sinn ist Professor für Klassische Archäologie an der Universität Würzburg. Er leitet im Auftrag des Deutschen Archäologischen Instituts die Ausgrabung einer internationalen Forschungsgruppe in Olympia. Von ihm liegt im Verlag C.H.Beck vor: Einführung in die Klassische Archäologie (2000) und Olympia. Kult, Sport und Fest in der Antike (2002).
Demurger, Alain: Die Ritter des Herrn. Geschichte der geistlichen Ritterorden. Aus d. Franz. v. Kaiser, Wolfgang. 399 S., 20 Abb., 7 Ktn. Gb., C.H. Beck, München 2003. EUR 26,90 ISBN: 3-406-50282-2 C. H. Beck
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