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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Leo von Klenze. Leben, Werk, Vision. Buttlar, Adrian von. Deutsch. 2014. 27 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 56,90 ISBN: 978-3-406-66364-2 C. H. Beck
Leo von Klenze (1784?-1864) ist nach Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste Vertreter des deutschen Architekturklassizismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Bauten für München gehören wie die Walhalla bei Donaustauf, die Befreiungshalle bei Kelheim, die Neue Eremitage in St. Petersburg und die zukunftsweisenden Planungen für Athen zu den großen Leistungen der Epoche.
Adrian von Buttlars reich illustriertes Buch, das sich als Standardwerk etabliert hat, würdigt aus biographischer Sicht Klenzes Bauten und Projekte, seine Architekturästhetik und Geschichtsauffassung vor dem Hintergrund der Architekturkrise seiner Zeit.
Nero. Malitz, Jürgen. 2014. 128 S. 9 Abb, 1 Stammbaum und 1 Karte. EUR 7,99. CHF 12,90 ISBN: 978-3-406-65301-8 C. H. Beck
Nero wäre gewiss ein ordentlicher Schauspieler geworden, aber das Schicksal wollte, daß er Kaiser wurde. Seine Versuche, beide Karrieren in exzentrischer Manier miteinander zu verbinden, trugen ihm herbe Kritik ein und kosteten ihn schließlich den Kopf. Jürgen Malitz beschreibt in seiner Biographie Leben und Wirken dieses römischen Kaisers, der als Archetyp des narzißtischen Tyrannen und Christenverfolgers in die Geschichte eingegangen ist.
Jürgen Malitz ist Professor emeritus an der Katholischen Universität Eichstätt. Die von ihm entwickelte bibliographische Datenbank «Gnomon Online» (www.gnomon-online.de) ist ein Partnerunternehmen des «Gnomon. Kritische Zeitschrift für die gesamte klassische Altertumswissenschaft» (Verlag C.H.Beck). Darüber hinaus ist er Herausgeber der «Numismatischen Bilddatenbank Eichstätt».
Die Schönheit ist eine Linie. 13 Variationen über ein Thema. Hofmann, Werner. 2013. 208 S. 140 Abb, davon 16 fb.. 24 x 17 cm. Gb. C.H. Beck, München 2013.EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-64490-0 C. H. Beck
Die Schlange hat keinen guten Ruf. Ihre Klugheit ist mit List gepaart, ihre Gewandtheit mit Heimtücke. So wurde sie in der Kulturgeschichte mal zur Bedrohung, mal zur Beschützerin. In der Kunst tauchte die Schlangenlinie bereits in den Höhlenmalereien der Steinzeit auf und blieb seitdem ein Motiv voller Ambivalenzen, das sich nie zur Ruhe bringen ließ. In seinem letzten Buch verfolgt der große Hamburger Kunsthistoriker Werner Hofmann die Schönheitslinie der Schlange durch die Epochen und legt ihre elementaren, rätselhaften Energien frei.
Hofmann zeigt, wie die Schlangenlinie anfänglich der magischen Beschwörung diente und danach von der griechischen Antike bis in die Frühe Neuzeit die Künstler immer wieder anzog. In der Moderne der letzten 250 Jahre aber stieg sie zu einer visuellen Schlüsselfigur auf, zu einer Metapher der Befreiung: Als der alte statische Schönheitsbegriff abdankte, war die große Zeit der Schlangenlinie mit ihrer verwirrenden Dynamik gekommen. Werner Hofmann führt dies an einer eindrucksvollen Fülle von Beispielen vor Augen, die von der abstrakten Kunst über das Kunsthandwerk bis in die populäre Kultur reichen ? von Kandinsky und Klee über den Thonet-Stuhl bis zum heute allgegenwärtigen Yin-Yang-Symbol.
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Berlin. A Short History. Stöver, Bernd. Übersetzt von Stonecipher, Donna. 2013. Engl. 160 S. includes 10 images and 5 maps. 19 x 12 cm. Gb. EUR 14,95. CHF 23,50 ISBN: 978-3-406-65632-3 C. H. Beck
Entenhausen. Die ganze Wahrheit. Bahners, PaTrick. 2. Auflage 208 S. 115 Abb., 1 Karte. 24 x 17 cm, Gb. C.H. Beck Verlag, München 2014. EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-44802-7 C. H. Beck
Wir wissen viel mehr über die Bewohner Entenhausens, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt. Wie halten sie es mit der Religion? Ist Entenhausen eine Demokratie? Wie ist dann aber die Verehrung zu erklären, die adlige Müßiggänger wie der Graf von Gondola genießen? Warum heißt die Stadt überhaupt nach den Enten, wenn die Ducks und ihre Artgenossen dort nur eine kleine Minderheit sind? Weshalb fürchtet sich Dagobert Duck vor der Panzerknacker AG? Könnte er nicht einfach die Aktienmehrheit an ihrer Gesellschaft erwerben?
PaTrick Bahners erzählt von den Helden der Entenhausener Geschichte seit dem Stadtgründer Emil Erpel und schildert die Pioniertaten der Entenhausener Wissenschaft von der Raumfahrt bis zur Gentechnik. Der Autor nimmt sich Donald Duck zum Vorbild, der unter dem Motto „Ich versteh von allem was!“ Ruhm in allen Quizsendungen von Funk und Fernsehen sammelt. Bahners hat in dreißig Jahren an der vordersten Front der donaldistischen Forschung kühne Hypothesen in die Welt gesetzt: Er wies nach, dass Donald Duck Wagnerianer ist und entlarvte Oma Duck als Adeptin der Schwarzen Magie nach allen Regeln der Hexenforschung. Aber Bahners versteht auch etwas von Erdbebenursachen, vom Steuerrecht und von der Einrichtung des Hirnkastens bei Drillingen.
Großzügige Abbildungen laden den Leser ein, seine eigenen Lösungen der Entenhausener Welträtsel zu finden. Der Donaldismus erweist sich in diesem Buch als Leitwissenschaft für Selbstdenker: lustig, bunt und spannend.
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Das Material der Kunst. Eine andere Geschichte der Moderne. Wagner, Monika. 2013. 347 S. 148 Abb, davon 49 fb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,90. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-65814-3 C. H. Beck
Dieses Buch bietet zum ersten Mal eine umfassende Untersuchung der Verwendung und Bedeutung von Materialien in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Monika Wagner stellt in exemplarischen Analysen traditionelle, kunstfremde und neu entwickelte Materialien in den Kontext ihrer alltäglichen Nutzungen und Zuschreibungen. Mit ihrer kritischen Rekonstruktion der Materialbedeutungen eröffnet die Autorin einen völlig neuen Zugang zum Verständnis moderner Kunst.
Antonius Der erste Mönch. Gemeinhardt, Peter. 2013 240 S. 20 Abb und 1 Karte. 20 x 12 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-64658-4 C. H. Beck
Antonius der Große, der als Einsiedler in der Wüste teuflischen Versuchungen widersteht und zum Leitbild des Mönchtums wird, ist eine Schlüsselfigur des frühen Christentums. Peter Gemeinhardt erzählt anhand der zahlreichen antiken Quellen das über hundert Jahre währende Leben des Heiligen und zeigt, warum dieses Urbild eines Asketen gerade in der Moderne so viele Schriftsteller und Künstler inspiriert hat. Kaum ein antiker Christ hat seine Zeitgenossen so fasziniert wie Antonius (um 250 – 356). Das Leben des ägyptischen Eremiten ist ein Fenster zu einer fremden und fernen Welt, in der das Christentum eine Religion neben anderen war, von inneren Kämpfen zerrissen, von römischen Kaisern grausam verfolgt und auf der Suche nach einem Weg, als Christ in der Welt – oder an ihren Rändern – den Glauben zu leben. Peter Gemeinhardt rekonstruiert das Leben des Heiligen von seiner Kindheit in Mittelägypten über den langen Rückzug in die Wüste bis zu seinem Tod im gesegneten Alter von 105 Jahren. Er beschreibt seine Lehre vom eigenen Rhythmus der Seele, den es zu finden gilt, und geht den zahlreichen Bildern und Legenden rund um Antonius nach, von der Verehrung als „Mönchsvater“ im Mittelalter bis zu den surrealistischen Visionen seiner Versuchungen im 20. Jahrhundert.
Der Deutsche Orden. Zwölf Kapitel aus seiner Geschichte. Boockmann, Hartmut. Beck's Historische Bibliothek . 2013 319 S. 41 Abb auf Tafeln und 2 Karten.Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-38174-4 C. H. Beck
Die Geschichte des Deutschen Ordens, der das Geschichtsbild nachhaltig prägte und auf den sich letztlich die preußische Staatsideologie gründete, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Neben der Schilderung der Anfänge in Palästina skizziert Boockmann auch die außerpreußische und nachmittelalterliche Entwicklung des Ordens.
Geschichte der Sintflut. Auf den Spuren der frühen Zivilisationen. Haarmann, Harald. Beck'sche Reihe (1536). 2013 208 S. 18 Abb. EUR 9,99. CHF 15,90 ISBN: 978-3-406-65876-1 C. H. Beck
Kreiser, Klaus. Istanbul. Ein historischer Stadtführer. Beck'sche Reihe 6085. 2013. 336 S. 38 Abb., 14 Pläne. 22 x 14 cm, Pb. EUR 17,95 CHF 27,50 ISBN: 978-3-406-64518-1 C. H. Beck
Klaus Kreiser führt den Leser anhand von Texten aus der osmanischen Literatur durch das historische Istanbul und lässt an markanten Orten die Geschichte der Metropole lebendig werden. Berühmte Bauwerke wie die Hagia Sophia werden dabei ebenso erläutert wie versteckter liegende Orte, die für das tägliche Leben der Bewohner eine Rolle spielten, etwa Bäder, Derwisch-Konvente und Mausoleen.
Spielt weiter!. Mein Leben für das Theater. Dorn, Dieter. 2013 427 S. 60 Abb im Text. 27 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-64500-6 C. H. Beck
Aufgewachsen in Leipzig als Arbeiter- und Bauernkind, entwickelte sich Dieter Dorn zu einer der bedeutenden Persönlichkeiten der jüngeren deutschen Theatergeschichte. Mußte er zu Beginn seiner Karriere – am Staatsschauspiel Hannover – wegen ungebührlichen Verhaltens gehen, so legte sich ein paar Jahrzehnte später der bayerische Kultusminister persönlich ins Zeug, um ihn fürs Münchner Residenztheater zu gewinnen. Dieter Dorn erzählt in seiner spannenden Biographie von seinen holprigen Anfängen als Schauspielschüler, der Begegnung mit Bertolt Brecht, seiner Flucht aus der DDR, der Arbeit als Regisseur an Bühnen wie Essen, Hamburg und Berlin, an Opernhäusern wie Wien, Salzburg und der New Yorker Met und natürlich von seiner Zeit als Intendant an den Kammerspielen und dem Residenztheater in München. Er beschreibt eindrücklich, wie intensiv und fordernd sich jede Annäherung an einen Bühnenautor und dessen Werk gestaltet, die wie neue Kontinente erschlossen werden wollen. Breiten Raum nehmen in Dieter Dorns Erinnerungen die Ensembles ein, mit denen er versucht hat, gemeinsame künstlerische Visionen zu verwirklichen. So begegnen wir in diesem reich bebilderten Werk vielen seiner Protagonisten und Weggefährten wieder – unter ihnen Gisela Stein, Sunnyi Melles, Heinz Bennent, Helmut Griem, Thomas Holtzmann, Rolf Boysen, aber auch sein Bühnenbildner Jürgen Rose –, von denen einige, wie etwa Cornelia Froboess, auch selbst zu Wort kommen. Kritisch und selbstkritisch berichtet Dieter Dorn schließlich von seinen Konflikten mit Institutionen, Politikern und Kollegen, vom Scheitern und vom künstlerischen Erfolg und immer wieder von der ungebrochenen Freude an einem Leben für das Theater.
Metropolen der Moderne. Eine europäische Stadtgeschichte seit 1850. Lenger, Friedrich. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. 757 S. 121 Abb, 64 fb. 24 x 16 cm. Gb. C.H. Beck Verlag, München 2013. EUR 49,95. CHF 70,9 ISBN: 978-3-406-65199-1 C. H. Beck
"SZ/NDR Bestenliste Sachbücher des Monats November" : Platz 1
Im 19. und 20. Jahrhundert kam es zu einem ungeheuren Wachstum der europäischen Städte. Gleichzeitig hatten die tiefgreifenden Veränderungen, welche die Moderne ausmachen, ihren Ort vorzugsweise in den Städten. Friedrich Lenger bietet in diesem Buch ein beeindruckendes Panorama der politischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Geschichte der europäischen Stadt seit 1850.
Dabei sieht er weit über die Metropolen Paris, London und Berlin hinaus und nimmt die europäische Landkarte von Lissabon bis St. Petersburg und von Dublin bis Konstantinopel in den Blick. Er erforscht die politischen und wirtschaftlichen Gründe für die Verstädterung Europas, die Wandlungen der städtischen Gesellschaft und die Kultur, die in den letzten 150 Jahren in den Städten entstand. Wie zum Beispiel gingen die europäischen Gesellschaften mit den sozialen, kulturellen und ethnischen Konflikten um, die in den Städten besonders deutlich zutage traten? Und wieso waren die Städte der Ort so vieler Gewalttaten, die besonders das 20. Jahrhundert prägten? Friedrich Lenger erzählt in seinem gesamteuropäisch angelegten Opus magnum die Geschichte der Moderne aus einer neuen Perspektive.
Wurde Amerika in der Antike entdeckt?. Karthager, Kelten und das Rätsel der Chachapoya. Giffhorn, Hans Beck'sche Reihe (6082). 2013 288 S. 102 fb. Abb und 4 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 18,95. CHF 28,90 ISBN: 978-3-406-64520-4 C. H. Beck
In den peruanischen Anden, in der kaum erforschten Region des rätselhaften, vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes der Chachapoya, stießen Abenteurer auf uralte steinerne Rundbauten und gewaltige Festungen, die nirgendwo in Amerika ihresgleichen finden – die aber bis ins Detail den zweitausend Jahre alten Bauwerken spanischer Kelten entsprechen.
Zufall, könnte man meinen. Aber Hans Giffhorn entdeckte weitere Indizien, die für eine Herkunft der Chachapoya aus dem antiken keltisch-karthagischen Kulturraum sprechen: ähnliche Götterdarstellungen, fast identische Steinschleudern, die gleiche Technik der Schädelbohrung. Mehr noch: In uralten Mumien der Chachapoya konnte die aus der Alten Welt stammende Tuberkulose nachgewiesen werden, und neue genetische Untersuchungen ergaben Indizien für eine Verwandtschaft von Nachkommen der Chachapoya mit spanischen Kelten. Hans Giffhorn weist nach, dass es keltischen Kriegern im Verbund mit Karthagern durchaus möglich war, nach Peru zu gelangen, und er berichtet fesselnd von seiner akribischen Spurensuche am Amazonas und in den Anden, aber auch in Labors, Museen und Archiven.
Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung. Benz, Wolfgang. 2013 281 S. 46 Abb und 1 Karte. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-64549-5 C. H. Beck
Nirgendwo kam der Zynismus der Nationalsozialisten deutlicher zum Ausdruck als in Theresienstadt. Die Weltöffentlichkeit und die zur Deportation bestimmten Juden wurden planmäßig über den Zweck der Einrichtung getäuscht. Bis heute hält sich das Bild des privilegierten „Altersghetto“, in dem vor allem musiziert und gemalt wurde. Wolfgang Benz zeichnet in diesem Buch ein Bild von Theresienstadt, das der Realität zwischen Hoffnung und Vernichtung, zwischen Illusion und Untergang nahe kommt.
Die Nationalsozialisten sind mit ihren Lügen über Theresienstadt nicht erfolglos geblieben: In der Literatur findet man immer wieder Hinweise darauf, dass hier die Lebensbedingungen besser waren als in anderen Lagern, dass die Kinder und Jugendlichen in den Genuss von Schulbildung gekommen seien, nirgendwo fehlt der Verweis auf das kulturelle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein entscheidender Teil der Wirklichkeit ausgeblendet. Denn Theresienstadt war in das Programm der „Endlösung“ eingebunden und von Hunger, Elend und einer hohen Sterblichkeit geprägt. Das Ghetto war hoffnungslos überfüllt und immer wieder gingen Transporte in die Vernichtungslager im Osten. Insgesamt wurden 141 000 Juden, vor allem aus der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich, nach Theresienstadt deportiert, nur 23 000 von ihnen überlebten den Holocaust.
Kunsthistorisches Museum Wien: Die Kunstkammer Wien. Schlegel, Konrad. Hrsg.: Haag, Sabine. Museen der Welt . 2013 128 S. 143 fb Abb. 27 x 19,8 cm. Pb. EUR 18,40. CHF 28,50 ISBN: 978-3-406-64030-8 C. H. Beck
Die Kunstkammer in Wien ist weltweit wohl die bedeutendste Sammlung ihrer Art. Im Februar 2013 wird sie nach zehnjähriger Schließung wiedereröffnet. Dann können die Besucher erneut staunen über Benvenuto Cellinis berühmte Saliera und viele weitere kostbare, virtuos gestaltete Kunstwerke, die von den Habsburgern über die Jahrhunderte gesammelt wurden.
Wie andere Herrscher auch suchten sie das Seltene, Kuriose und Außergewöhnliche und ließen die besten Künstler ihrer Zeit erlesene Werke aus Gold und Edelsteinen, aus Straußeneiern, Korallen oder Haifischzähnen schaffen. Neben Spitzenwerken der Goldschmiedekunst präsentiert die Wiener Kunstkammer exquisite Skulpturen, filigranste, bizarre Elfenbeinarbeiten, meisterhafte Gefäße aus seltenen Steinen, aber auch kostbare Uhren, komplizierte Automaten, wertvolle Spiele und zahlreiche andere Preziosen. In diesem Band wird die Entstehung der ruhmreichen Sammlung knapp dargestellt. Über 100 ausgewählte Meisterwerke – die wichtigsten Highlights der Kunstkammer – werden in großzügigen Abbildungen und einführenden Kurztexten vorgestellt. So entfaltet sich vor dem Leser und Betrachter ein prächtiges Panorama von Kunstwerken, in denen sich auch der verfeinerte Geschmack ihrer fürstlichen Sammler spiegelt.
Erscheint gleichzeitig auf Deutsch, Englisch und Russisch. Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit Scala Publishers, London.
Was Mann trägt. Gut angezogen in zwölf Schritten. Küblbeck, Florian S.. Illustriert von Hardege, Theresa. 2013. 217 S. 12 Illustrationen. EUR 9,99. CHF 15,90 ISBN: 978-3-406-65416-9 C. H. Beck
Götter und Mythen des Nordens. Ein Handbuch. Böldl, Klaus. 2013. 320 S. 38 Abb. 2 Karten. EUR 11,99. CHF 18,50 ISBN: 978-3-406-65219-6 C. H. Beck
Klaus Böldl erschließt uns eine facettenreiche Welt der Götter und Mythen des Nordens, wie wir sie aus den schönsten Sagen des klassischen Altertums kennen. Zugleich bietet er viele Bezüge zu den Mythenkreisen anderer Kulturen und beschreibt, wie die uralten Geschichten überliefert wurden und welche Rolle dabei nicht zuletzt die christliche Tradition Nordeuropas gespielt hat.
Das nordische Göttergeschlecht der Asen begegnet uns regelmäßig im Kreuzworträtsel. Mit nordischen Götternamen wie Odin, Thor und Loki mag sich vielleicht noch eine verschwommene Erinnerung verbinden. Aber wer weiß noch, was es in der nordischen Mythologie mit dem Weltenbaum Yggdrasil auf sich hatte oder mit der Midgardschlange, dem Riesen Ymir, dem Fenriswolf und schließlich mit dem Weltenende Ragnarök? Und doch ranken sich um diese und um viele weitere Gestalten und Ereignisse zahllose spannende und rätselhafte Geschichten, in denen es um Liebe und Kämpfe, Heldentum und Hinterlist geht und von denen uns beispielsweise Snorri Sturluson, der Schöpfer der Edda, kündet.
Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz. Reitzenstein, Wolf-Armin von. 2013. 350 S. 1 Kte auf 14 S. EUR 24,99. CHF 36,90 ISBN: 978-3-406-55206-9 C. H. Beck
Reitzensteins Lexikon bayerischer Ortsnamen, das eine überaus positive Aufnahme fand und schnell vergriffen war, wird hier in einer verbesserten und erweiterten Neuauflage – nunmehr konzentriert auf Ober- und Niederbayern sowie die Oberpfalz – vorgelegt. In letzter Zeit gefundene Namensbelege wurden nachgetragen, Datierungen präzisiert, manche Deutung verbessert; auch kleinere Gemeinden konnten nun in das Lexikon aufgenommen werden. Ortsnamen sind lebendige Zeugnisse unserer Geschichte. Dieses Lexikon verfolgt in mehr als 1000 Artikeln die Entwicklung bayerischer Siedlungs- und Gewässernamen von der frühesten Nennung bis zur heutigen Form und leitet daraus den Ursprung und die Bedeutung der Namen her. Wer selbst weiter forschen will, der findet in den Quellen- und Literaturverzeichnissen einen zuverlässigen Leitfaden. Sechs Karten erleichtern die Orientierung.
Lexikon schwäbischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Reitzenstein, Wolf-Armin von. 2013. 475 S. 13 Karten. EUR 24,99. CHF 36,90 ISBN: 978-3-406-65208-0 C. H. Beck
Nach dem großen Erfolg seines Lexikons bayerischer Ortsnamen und seines Lexikons fränkischer Ortsnamen legt Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein nun das Lexikon schwäbischer Ortsnamen vor. Der Band verfolgt in mehr als 1500 Artikeln die Entwicklung von Siedlungs- und Gewässernamen in Bayerisch-Schwaben von der frühesten Nennung bis zur heutigen Form und leitet daraus den Ursprung und die Bedeutung der Namen her. Die umfangreichen Quellen und Literaturangaben des Lexikons machen es zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel für jeden, der sich für die schwäbische Lokalgeschichtsschreibung interessiert. Die flüssige Darstellung und der Reichtum an historischen Informationen − besonders über die skurril-naiven Namenerklärungen aus früheren Jahrhunderten − laden ein zum Blättern und Schmökern.
Ludwig II. Das phantastische Leben des Königs von Bayern. Tauber, Christine. 2013. 368 S. 59 Abb. 2 Karten. EUR 19,99. CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-65197-7 C. H. Beck
Ludwig II. von Bayern (1845–1886) ist durch Schlösser wie Neuschwanstein oder Herrenchiemsee weltberühmt und unsterblich geworden. Christine Tauber hat sich diese Fluchtburgen auf einsamen Inseln und Bergeshöhen genauer angesehen und erzählt erstmals das phantastische Leben des lichtscheuen Königs im Spiegel seiner Bauten. Ihr meisterhaft geschriebenes Buch ist eine ebenso ungewöhnliche wie erhellende Einführung in die Schlösser und die Traumwelten des «Kini».
Ludwig II. von Bayern gehörte zu den glücklosen Herrschern des 19. Jahrhunderts, die an der Aufgabe scheiterten, in Zeiten politischer Modernisierung Monarchen sein zu müssen. Das Buch schildert anschaulich, wie der menschenscheue König versuchte, sein Leben mit Hilfe von Idealvorstellungen zu meistern, die ihm der Jugendverderber Richard Wagner einflüsterte. In Schlössern wie Neuschwanstein, Linderhof oder Herrenchiemsee mit ihren mittelalterlichen, französisch-absolutistischen, byzantinischen oder auch orientalischen Architekturen schuf er sich eine entrückte Gegenwelt zur politischen Realität. Nur in dieser selbstgeschaffenen Utopie konnte er noch als legitimer Alleinherrscher regieren. Christine Tauber gelingt es eindrucksvoll, die faszinierenden und verstörenden Phantasien des Königs wieder lebendig werden zu lassen. Wer ihr Buch gelesen hat, wird Ludwigs Schlösser und Parks mit anderen Augen sehen.
Christine Tauber, geb. 1967, ist Verantwortliche Redakteurin der «Kunstchronik» am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München und lehrt als Privatdozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität. Zahlreiche Publikationen zur italienischen und französischen Renaissance, zur Kunstpatronage und zur französischen Kunst der Revolutionszeit.
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