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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Kemp, Wolfgang. Geschichte der Fotografie. Von Daguerre bis Gursky. Beck'sche Reihe (2727). 2011. Br. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-62348-6 C. H. Beck
Wolfgang Kemp erzählt souverän und kenntnisreich die Geschichte der Fotografie von 1839 bis heute. Dabei steht die Fotografie als künstlerisches Medium im Vordergrund. So erhält der Leser u.a Einblick in die großen Werke von Louis Daguerre und Felix Nadar, August Sander und Albert Renger-Patzsch, Henri Cartier-Bresson, Irving Penn und Richard Avedon sowie schließlich Jeff Wall, Thomas Demand und Andreas Gursky. Das Buch endet mit dem Triumph der Fotografie: nicht nur ist sie inzwischen als künstlerisches Medium vollständig anerkannt, sondern hat sich sogar zu einem Leitmedium zeitgenössischer Kunstproduktion entwickelt.
MacGregor, Neil. Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten. Gb. C.H. Beck Verlag, München 2011. EUR 39,95. ISBN: 978-3-406-62147-5 C. H. Beck
Was uns eine steinerne Säule über einen großen indischen Herrscher erzählen kann, der seinem Volk Toleranz predigt, was spanische Dukaten uns über die Anfänge der globalen Währung verraten, oder was ein viktorianisches Teeservice uns über die Macht des Britischen Empires offenbart – Neil MacGregor beschreibt all diese Objekte nicht einfach nur, sondern erschließt uns durch ihre Betrachtung immer auch ein Stück Weltgeschichte. Wer den hier versammelten Dingen – vom afrikanischen Faustkeil bis zur Solarlampe Made in China – auf diese Weise begegnet, sieht die Geschichte als ein großes Kaleidoskop – kreisend, vielfältig verbunden, unentwegt voller Überraschungen. Ein intellektuelles und ästhetisches Vergnügen von der ersten bis zur letzten Seite und eines der außergewöhnlichsten historischen Bücher der letzten Jahre.
"In diesem Buch reisen wir zurück in der Zeit und über den Globus, um zu sehen wie Menschen in den vergangenen zwei Millionen Jahren unsere Welt gestaltet haben und von ihr geprägt wurden. Diese Geschichte wird ausschließlich erzählt durch Dinge, die Menschen gemacht haben – alle Arten von Dingen, sorgsam entworfen und dann entweder geschätzt und bewahrt, oder benutzt, zerbrochen und weggeworfen. Ich habe einfach hundert Objekte von verschiedenen Punkten unserer Reise ausgewählt – vom Kochtopf bis zur Galeone, vom Werkzeug aus der Steinzeit bis zur Kreditkarte."
Neil MacGregor
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Berents-Kemp, Catharina. Kleine Geschichte des Design. Von Gottfried Semper bis Philippe Starck. (1993). 2011. Br. EUR 12,95 ISBN: 978-3-406-62241-0 C. H. Beck
Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über die Entwicklung des Produktdesign von der Ersten Weltausstellung in London im Jahr 1851 (eine der üppigsten Konsumgüterschauen des 19. Jahrhunderts) bis heute. Von Gottfried Semper bis Philippe Stark stehen jeweils einzelne Designer und ihr Werk oder aber Institutionen wie das Bauhaus in Weimar/Dessau oder die Hochschule für Gestaltung in Ulm für die jeweiligen Etappen der Designgeschichte. Die Autorin bietet eine neue Sicht auf bekannte Objekte wie Thonets leichte Bugholzmöbel, Breuers legendäre Stahlrohr-Klassiker, Pantons Freischwinger, die Schreibmaschine Selectic von IBM oder die Zitronenpresse Juicy Salif von Philippe Starck.
Catharina Berents, Dr. phil., seit 2004 Direktorin des Detlefsen- Museums in Glückstadt, ist mit zahlreichen Publikationen und Übersetzungen zu Kunst, Architektur, Kunstgewerbe, Design und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts hervorgetreten.
Kollmar-Paulenz, Karénina. Die Mongolen. Von Dschingis Khan bis heute. Beck’sche Reihe 2730. 128 S, 1 Abb. 3 Karten. Pb. EUR 8,95 CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-62133-8 C. H. Beck
Im 13. Jahrhundert errichteten die Mongolen das größte Landreich, das je existierte. Ihre Reitertruppen versetzten Mitteleuropa in Angst und Schrecken und gaben mit der Eroberung Bagdads 1258 der Geschichte des Islams eine neue Richtung. Karénina Kollmar- Paulenz beschreibt anschaulich die Geschichte der Mongolen von der Einigung mongolischer Stämme im 12. Jahrhundert über die Eroberungen Dschingis Khans bis zur heutigen Mongolei.
Sauerländer, Willibald. Der katholische Rubens. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung. 2011. 304 S., 111 meist fb. Abb. 24 x 17 cm, Gb. EUR 38,00. CHF 53,90 ISBN: 978-3-406-62362-2 C. H. Beck
Rubens wird bis heute gerühmt für seine Schilderung der menschlichen Leidenschaften, von der Grausamkeit bis zur erotischen Hingabe. Doch so diesseitig, wie wir meinen, war seine Kunst keineswegs. Sie schuf eine neue, lebendige Sprache für eine wieder erblühende Kirche, die sich soeben von den Konfessionskriegen des 16. Jahrhunderts erholte.
Nach den blutigen Kämpfen und den Bilderstürmen sollte der katholische Glaube nicht länger mit Gewalt erzwungen werden. Wie Bernini, so wollte auch Rubens durch eine sinnliche Kunst den Betrachter zum rechten Glauben überreden. Der farbige Glanz seiner Malerei, ihre Wärme und Festlichkeit, aber auch ihr Furor und ihre Klage waren dazu angetan, die Menschen religiös und ethisch zu bewegen. Willibald Sauerländer macht dies anhand von Rubens’ Altargemälden deutlich, deren ursprüngliche Bestimmung und Wirkung er eindrucksvoll vor Augen führt. Damit deckt er die eigentliche Botschaft dieser Bilder wieder auf und befreit sie von den säkularen Missverständnissen einer religionsfernen Nachwelt.
Esch, Arnold. Zwischen Antike und Mittelalter. Der Verfall des römischen Straßensystems in Mittelitalien und die Via Amerina. 2011. Br. EUR 38,90. ISBN: 978-3-406-62143-7 C. H. Beck
Arnold Esch beschreibt in seinem neuen Buch, das auf jahrzehntelange eigene Forschungen und Wanderungen zurückgeht, den Verfall des hochentwickelten römischen Straßensystems nach dem Ende des Römischen Reiches. Er erklärt, warum einzelne Strecken schon früh außer Gebrauch gerieten, während andere überdauerten: Einsichten, die man für das Auffinden römischer Straßen im Gelände auch heute noch nutzen kann.
Ein wunderbares Buch über die Freuden und Mühen historischer Erkenntnis in freier Landschaft. Der Zerfall Italiens in kleinere Räume schuf in der Endphase des Römischen Reiches neue Bedingungen und neue Prioritäten und änderte Funktion und Ziel der Straßen, die sich, die rücksichtslose römische Gerade aufgebend, nun wieder dem Geländerelief anpassten.
Wir sehen in diesem Buch, das archäologische und historische Betrachtungsweise zusammenführt, wie antike Straßen wahrgenommen, wie sie im Lokalverkehr genutzt oder zu Pilgerstraßen wurden, wie unter verfallenen Brückenbögen Furten entstanden – kurzum: Wir lernen die historische Entwicklung mit dem Auge zu erfassen. Im zweiten Teil des Buches wird das am Beispiel der Via Amerina Schritt für Schritt gezeigt, die zwischen Antike und Mittelalter besondere Bedeutung gewann.
Overbeck, Bernhard. Das spätrömische Kastell Vemania bei Isny II. Buch Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte 61. Ein Schatzfund von Münzen aus der Zeit des Probus. 80 s., 5 Abb und 25 Tafeln. Gb. EUR 28,00 CHF 48,50 ISBN: 978-3-406-10759-7 C. H. Beck
Michael F. Zimmermann. Die Kunst des 19. Jahrhunderts. Realismus, Impressionismus, Symbolismus. Beck`sche Reihe: bsr - C.H. Beck Wissen;2559. 2011. 128 S.: 51 Abbdavon 22 fb. Br. EUR 8,95 ISBN: 978-3-406-55489-6 C. H. Beck
Die Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist reich an Strömungen, reich auch an herausragenden Künstlern wie Menzel und Courbet, Manet und Monet, Cézanne und van Gogh. Michael F. Zimmermanns souveräner Überblick schildert die Kämpfe, die die Epoche prägten, aber auch die Kontinuitäten des Zeitalters, das durch die beginnende Industrialisierung, den Einbruch der Photographie und eine neue Massenwirksamkeit der Kunst bestimmt war. Dabei führt er durch die Entwicklungen der verschiedenen Gattungen, von der Historienmalerei über die Landschafts- und Genremalerei bis hin zum Porträt und den Bildern der Stadt.
Urbach, Karina. Queen Victoria. Eine Biografie. 2011. Deutsch. 191 S. EUR 9,99. ISBN: 978-3-406-58788-7 C. H. Beck
Königin Viktoria wurde zur ersten wahrhaft globalen Herrscherin, etwa ein Drittel der damaligen Weltbevölkerung gehörte schließlich zum britischen Empire. Mit 18 bestieg sie den Thron, um mehr als 63 Jahre zu regieren und ein ganzes Zeitalter zu prägen. Dieses Buch räumt mit vielen Legenden über die „jungfräuliche“ Königin mit neun Schwangerschaften auf, zeigt ihren Familiensinn und ihre Begabung für medienwirksames Auftreten, ihren Politikstil und den Umgang mit Premierministern wie Disraeli oder Gladstone. Sie wurde Kaiserin von Indien und als „Großmutter Europas“ bestimmte sie auch maßgeblich die europäische Politik bis zu ihrem Tod 1901.
Ingeborg Walter. Die Strozzi. Eine Familie im Florenz der Renaissance. 2011. 240 S. 33 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 22,95 CHF 34,90 ISBN: 978-3-406-61477-4 C. H. Beck
"Man kann mit gutem Recht sagen, dass wegen des unauslöschlichen Hasses, den die Medici gegen unsere Familie hegten, weil wir Förderer und Freunde der Freiheit gewesen sind, das Exil bei uns erblich ist, ja geradezu wie ein Familienvermögen an die Nachkommen weitergegeben wird." Lorenzo Strozzi
Die Strozzi waren eine der reichsten und mächtigsten Familien von Florenz – ihr berühmter Palast dokumentiert das bis heute – aber wegen der Feindschaft der Medici wurden die männlichen Familienmitglieder über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg in die Verbannung geschickt. Die Geschichte der Familie Strozzi ist eine Geschichte von sich etablierender Bankenmacht, kaufmännischer Rivalität und ökonomischem Aufstieg, aber auch eine Geschichte des Widerstands gegen die Übermacht der Medici von der frühen Renaissance bis zum endgültigen Untergang der Republik Florenz und der Errichtung des Herzogtums im 16. Jahrhundert. Das Buch von Ingeborg Walter erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Familie, die sich trotz der Verbannungen behauptete, zu ungeheurem Reichtum aufstieg und zeitweise sogar zu einem Ausgleich mit den Medici gelangte.
Monika Wagner. William Turner. Beck`sche Reihe: bsr - C.H. Beck Wissen;2514. 2011. 128 S.: 47 Abb. 16 davon fb. Br. EUR 8,95 ISBN: 978-3-406-61275-6 C. H. Beck
An William Turner (1775–1851) schieden sich von Anfang an die Geister. Seine umstürzende Malweise galt den einen als formlose Schmiererei, den anderen als geniales Verfahren, um die lebendige Natur auf die Leinwand zu bannen. Wie kein zweiter Maler seiner Zeit beschäftigte sich Turner mit der Industrialisierung und verlieh der Dynamik des neuen Zeitalters Ausdruck. Monika Wagner porträtiert den großen englischen Künstler im Kontext seiner Zeit, schildert seinen Lebensweg und führt durch sein bis heute atemberaubendes Œuvre.
Riese, Berthold. Das Reich der Azteken. Geschichte und Kultur. 2011. 431 S. 50 Abb. und 5 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-61400-2 C. H. Beck
Als am 13. August 1521 der aztekische Herrscher Quauhtemoc vor dem Eroberer Hernán Cortés die Waffen streckte und sich in spanische Gefangenschaft begab, war das Ende des Reichs der Azteken besiegelt. Die europäische Expansion hatte ihren ersten großen Sieg in Amerika errungen. Berthold Riese erzählt die Geschichte des Reichs erstmals direkt aus den aztekischsprachigen Quellen, um die Sicht der Indianer auf ihre eigene Geschichte und Kultur zu dokumentieren.
Die Azteken sind nach ihrer eigenen Stammessage im Jahr 1064 von einer Insel namens Aztlan aufgebrochen und haben sich auf die Wanderschaft begeben, die sie schließlich auf Weisung ihres Gottes Huitzilopochtli nach Tenochtitlan (im Herzen der heutigen Stadt Mexiko) führte. Dort haben sie sich niedergelassen und sich ein eigenes Königtum geschaffen. Mit dem Sieg 1430 über die Tepaneken begann ihr Aufstieg zur Vormacht im Hochtal von Mexiko. Spätere Herrscher haben das Staatsgebiet durch Eroberungen zielstrebig erweitert. Die Regierungszeiten von Acamapichtli, dem ersten Herrscher, bis zu Moteuczuma, Cuitlahuac und Quauhtemoc, den letzten, die sich bereits mit den spanischen Eroberern auseinandersetzen mußten, strukturieren die Hauptteile des Buches. In eingeflochtenen ausführlichen Kapiteln macht Riese den Leser mit den bemerkenswerten kulturellen Errungenschaften der Azteken bekannt. Auch rätselhafte oder schockierende Phänomene wie der Kannibalismus und die blutigen Menschenopfer von unfassbarer Brutalität werden aus den Quellen greifbar.
Markschies, Alexander. Brunelleschi. Beck'sche Reihe (2540). 2011. 128 S. 44 auch fb. Abb. 18 x 11,8 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-61277-0 C. H. Beck
Filippo Brunelleschi (1377–1446) markiert mit seinem Werk den Beginn der Renaissance. Er bereitete der Zentralperspektive den Weg, schuf Bauten von Weltruhm wie die Kuppel des Doms von Florenz und das Florentiner Findelhaus und prägte seine Zeit auch als Goldschmied und Bildhauer. Als Architekt setzte er durch seine raffinierte Verbindung von Altem und Neuem, durch seine technische wie durch seine künstlerische Meisterschaft völlig neue Maßstäbe. Alexander Markschies bietet in diesem Band eine konzise und spannende Einführung in Leben, Werk und Zeit des überragenden Künstlers.
Becher, Matthias. Chlodwig I.Der Aufstieg der Merowinger und das Ende der antiken Welt. 2011. 330 S. 10 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-61370-8 C. H. Beck
Anlässlich des 1500. Todestages Chlodwigs I. (27. November 511) erzählt Matthias Becher in seiner Biographie dieses Frankenkönigs spannend und faktenreich vom Aufstieg der Merowinger in der Völkerwanderungszeit.
Angelockt durch die wachsende Schwäche Roms in der Spät-antike waren Goten, Franken, Burgunder und andere Völker in das entstehende Machtvakuum gestoßen. Wenige Jahre vor der Geburt Chlodwigs aus dem fränkischen Geschlecht der Merowinger war schließlich der letzte römische Kaiser abgesetzt worden (476 n.Chr.), und fortan tobte der Kampf um die Vormacht südlich und nördlich der Alpen.
Matthias Becher erhellt gleichermaßen die militärischen und diplomatischen Erfolge von Chlodwigs Vater Childerich, die Kämpfe Chlodwigs um die Führung im Frankenreich und seine religionsgeschichtlich bedeutende Entscheidung, den katholischen Glauben anzunehmen. Ein Ausblick auf das Nachleben Chlodwigs beschließt den gut bebilderten und mit hilfreichen Karten ausgestatteten Band.
Leithe-Jasper, Manfred; Distelberger, Rudolf. Kunsthistorisches Museum Wien Bd. 1: Die Schatzkammer. Deutsche Ausgabe. Museen der Welt . 5. Auflage. 2011. 96 S. 140 fb. Abb. 24,4 x 19,8 cm. Pb. EUR 15,50. CHF 23,90 ISBN: 978-3-406-59178-5 C. H. Beck
Die Schatzkammer in der Wiener Hofburg bewahrt die wohl bedeutendsten Symbole aus mehr als eintausend Jahren europäischer Geschichte - von den Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs und des Kaisertums Österreich bis zu kostbaren Reliquien und Gewändern. Durchgehend vierfarbig bebildert und sachkundig erläutert, präsentiert dieser Band alle wichtigen Stücke der prunkvollen Sammlung.
Bringmann, Klaus. Kleine Kulturgeschichte der Antike. 2011. 272 S., 45 Abb., 11 Karten Pb. EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-62110-9 C. H. Beck
Klaus Bringmann – dessen Römische Geschichte inzwischen eine Verkaufsauflage von 60.000 Exemplaren erreicht hat – legt eine kurzgefasste Kulturgeschichte der Antike von den Tagen Homers im 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum Tode Kaiser Justinians 565 n. Chr. vor. Er lässt dabei die großen gesellschaftlichen, geistigen und künstlerisch-schöpferischen Leistungen der Griechen und Römer wieder lebendig werden und präsentiert viele Beispiele in Text und Bild. Auch bezieht er immer wieder die prägenden Einflüsse der Nachbarkulturen ein – Ägyptens, des Alten Orients und insbesondere jene der jüdischen Kultur. So vermittelt er kompetent und zugänglich etwa die Bedeutung der Seefahrt, die Entstehung der Städte, der Dichtkunst, der Wissenschaft, der Demokratie, des Geldwesens, der Bildhauerei, der Malerei, der Philosophie, des Gymnasiums, der römischen Landwirtschaft, der Villen, des Caritasgedankens, die Rolle der Frau im frühen Christentum und noch vieles mehr. Ein Lesevergnügen für jeden, der die kulturellen Ursprünge unserer eigenen Welt kennenlernen und verstehen möchte!
Schütte, Stefanie. Die 101 wichtigsten Fragen: Mode, Fashion, Haute Couture. Beck'sche Reihe (7029). 2011. 151 S. 30 Abb. 19 x 12,4 cm. Pb. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-60619-9 C. H. Beck
Warum ist es heute so schwer, sich gut anzuziehen? Wer ist der wichtigste Designer der Welt? Was sind die größten Modesünden? Wer erfand den Minirock? Und hat der Papst einen eigenen Modedesigner? Unterhaltsam und profund gibt die Modejournalistin Stefanie Schütte Antwort auf alle Fragen, die man und frau sich in Sachen Mode schon immer gestellt haben. Sie erklärt dabei, wie die Modewelt funktioniert, erzählt von den legendären Gestalten der Modegeschichte und gibt Ratschläge in den unumgänglichen praktischen Kleidungsfragen. Frauen erfahren, warum Männer sie am liebsten mit mörderischen Absätzen sehen, und Männer lernen endlich, wie viele Handtaschen eine Frau wirklich braucht.
Priesner, Claus. Geschichte der Alchemie. C.H. Beck Wissen; 2718. 2011. 128 S. Pb. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-61601-3 C. H. Beck
Seit jeher umgibt die Alchemie die Aura des Geheimnisvoll-Verbotenen. Hervorgegangen in der Antike aus der gegenseitigen Durchdringung der ägyptischen und griechischen Kultur, war die Alchemie, wie ihre spannende und wechselvolle Geschichte zeigt, nie nur praktische Laborarbeit, etwa den Stein der Weisen herzustellen. Vielmehr erschuf sie zugleich ein Weltbild, in dem Mensch und Natur, Geist und Materie aufs Engste miteinander verwoben sind. Nicht zuletzt dies ist der Grund für die bis heute anhaltende Faszination am alchemistischen Denken.
Stein-Hölkeskamp, Elke. Das römische Gastmahl. Eine Kulturgeschichte. 2. Auflage. 2011. 364 S. 18 Abb. und 4 Karten. 22 x 14 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-61202-2 C. H. Beck
Wer lädt wen zum Dinner ein? Wo plaziert man welchen Gast? Wie sieht das räumliche Ambiente, wie die Einrichtung und wie das Geschirr beim Gastmahl in der römischen High-Society aus? Welche Gaumenkitzel, welche weiteren Sinnenfreuden und sonstigen Erbauungen hält der gute Gastgeber für seine Gäste bereit? All diese und viele weitere Fragen beantwortet Elke Stein-Hölkeskamp in ihrer wunderbaren Kulturgeschichte des römischen Gastmahls.
Mit großer Kennerschaft und viel Liebe zum Detail führt die Autorin ihre Leser ein in die Welt der Flamingozungen und des Falernerweins. Es ist die Welt des römischen Adels, in der alles, wirklich alles seine Bedeutung hatte, wenn man miteinander speiste. Das Selbstverständnis der gesellschaftlichen Elite manifestierte sich in jedem Ritual des Gastmahls. Wer sie nicht verstand, wurde zum Gespött, wer sie mißachtete, marginalisierte sich selbst und lieferte dem politischen Gegner Munition in der öffentlichen Auseinandersetzung: Die Dekadenz beim Mahl, der Verstoß gegen die bescheidenen, aber immerhin vorhandenen Tisch- und Speisesitten der Väter wurde gegeißelt – manchmal aus Überzeugung, oft aus Kalkül. Doch auch wer den Exzeß vermied, pflegte seine Art von Luxus, Lebensart und kultivierter Kompetenz im kulinarischen Bereich. Wer sich heute von Küche und Keller, von Damen und Dichtern, von Exotik und Erotik – kurzum von allem, was dem Gastmahl der römischen Großen Glanz und Gloria verlieh – einen Eindruck verschaffen möchte, der darf sich dieses Lesevergnügen nicht entgehen lassen.
Mühle, Eduard. Die Piasten. Polen im Mittelalter. C.H. Beck Wissen; 2709. 2011. 128 S. 7 Abb. Pb. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-61137-7 C. H. Beck
Von Mieszko I., dem ersten historisch bezeugten polnischen Herrscher, bis zum Tod Kasimirs des Großen 1370 hat die Dynastie der Piasten mehr als vier Jahrhunderte lang die Geschicke Polens bestimmt.
Eduard Mühle schildert die Geschichte Polens im Mittelalter aus der Perspektive seines Herrschergeschlechts, dem es gelang, ein großräumiges Reich in Ostmitteleuropa zu errichten, ihm ,internationale’ Anerkennung zu verschaffen und es so auszugestalten, dass es durch das ganze Mittelalter hindurch als ein integraler Bestandteil der christlich-europäischen Welt angesehen wurde.
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