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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Kunsthistorisches Museum Wien Bd. 2: Die Gemäldegalerie. Prohaska, Wolfgang. Museen der Welt . 2014. Japanisch. 128 S. 179 fb. Abb. 25 x 20 cm. Pb. EUR 17,40. CHF 26,90 ISBN: 978-3-406-66630-8 C. H. Beck
Die 101 wichtigsten Fragen - Augustus und seine Zeit. Junkelmann, Marcus. 2014. 160 S. 36 Abb und 2 Karten. 19 x 12 cm. Pb. EUR 10,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-406-65895-2 C. H. Beck
Vor 2000 Jahren - am 9. August 14 n. Chr. - stirbt Augustus, der erste römische Kaiser. Der Erbe Caesars hat das römische Reich zu einem Weltreich gemacht. Die Anfänge seiner Herrschaft sind an Brutalität kaum zu überbieten, dann aber entwickelt er eine Friedensordnung, unter der Kunst, Architektur, Literatur, Recht und Wirtschaft erblühen. Marcus Junkelmann hat Die 101 wichtigsten Fragen zu Augustus gestellt und beantwortet. Wer kämpfte nach Caesars Tod um die Macht? Wodurch zeichnete sich Octavian als Feldherr aus? Warum gibt es von Augustus so viele Portraits wie von keinem anderen Kaiser? Wie verwaltet man ein Kaiserreich? Wie hebt ein Kaiser Sitte und Moral? Was hat ein Pontifex Maximus zu tun? Wie kam es zur Verbannung Ovids durch Augustus? Weshalb verpflanzte Augustus mit großem Aufwand Obelisken von Ägypten nach Rom? Wie konnten drei durchtrainierte römische Legionen in der Varusschlacht von germanischen ?Barbaren? vernichtet werden? Wie wurde aus einem "Schauspieler" ein "Gott"?
Die Franken. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. Jussen, Bernhard. Becksche Reihe (2799). 2014. 128 S. 13 Abb. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-66181-5 C. H. Beck
Dieser Band informiert knapp, kompetent und anschaulich über Geschichte und Kultur der fränkischen Gesellschaft von der Völkerwanderungszeit bis zu dem unspektakulären Ende des letzten Nachfahren Karls des Großen im 10. Jahrhundert. Schwerpunkte liegen auf dem Erbe des Imperium Romanum, das die Franken sehr erfolgreich ausgestalteten, sowie auf den poli-tischen und sozialen Strukturen. Die kleine Einführung erhellt zudem die Entstehung der christlichen Kultur, die Wissensorganisation und die wirtschaftlichen Verhältnisse in der fränkischen Gesellschaft.
Kalifen und Assassinen. Ägypten und der Vordere Orient zur Zeit der ersten Kreuzzüge 1074-1171. Halm, Heinz. Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung . 2014. 431 S. 22 Abb, 15 Karten und 3 Stammtafeln. 22 x 14 cm. Gb. EUR 34,95. CHF 49,90 ISBN: 978-3-406-66163-1 C. H. Beck
Als im Jahr 1099 die Ritter des ersten Kreuzzugs Jerusalem eroberten, nahmen sie einen feindlichen "slamischen Orient" wahr ? und übersahen die zahlreichen Christen und Juden ebenso wie die innerislamischen Gegensätze. Heinz Halm korrigiert das bis heute fortwirkende und auch von Muslimen gepflegte Bild von einem religiös einheitlichen Morgenland. So farbig und anschaulich wurde noch nie über den Orient in der Zeit der Kreuzzüge geschrieben.
Islamische Terroristen verbreiten Angst und Schrecken, Sunniten kämpfen gegen Schiiten, und der Westen macht seinen Einfluss in Palästina geltend: Die Rede ist nicht von der Gegenwart, sondern vom Vorderen Orient des 11. und 12. Jahrhunderts, als die schiitischen Kalifen aus dem Haus der Fatimiden ein weites Gebiet zwischen Nordafrika und dem heutigen Pakistan beeinflussten, die Mördersekte der Assassinen aufblühte und die "Franken" das Heilige Land eroberten. Heinz Halm lässt den Leser auf der Grundlage zahlreicher arabischer, persischer und lateinischer Quellen in den faszinierenden multireligiösen Orient eintauchen. Er erzählt die Geschichte der Assassinen und ihrer sagenumwobenen Festungen, beschreibt das Leben am Hof der Kalifen von Kairo und schildert, wie die europäischen Kreuzfahrer vom Orient aus wahrgenommen wurden. Sein Pionierwerk, das viele Originaldokumente erstmals westlichen Lesern zugänglich macht, ist ein Heilmittel gegen jeden Eurozentrismus.
Die Karolinger. Herrscher und Reich. Ubl, Karl. Becksche Reihe (2828). 2014. 128 S. 3 Karten und 6 Stammtafeln. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-66175-4 C. H. Beck
Die Karolinger - so lautet der Hausname des Herrschergeschlechts der westgermanischen Franken. Sein berühmtester Vertreter war Karl der Große. Im Jahr 751 trat mit Pippin dem Jüngeren der erste Herrscher an die Spitze des Frankenreichs, der nicht mehr der alten Königsdynastie der Merowinger entstammte. Das neue Herrscherhaus hat sich mehr als einhundert Jahre erfolgreich um Ausbau und Stabilität des Frankenreichs verdient gemacht und die Kirche als bedeutenden Machtfaktor in die Regierungsgeschäfte eingebunden. So ist dieser konzise geschriebene Band den Karolingern und ihrer Geschichte gewidmet.
Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher. Pfeilschifter, Rene. 2014. 304 S., 6 Abb., 8 Karten. 19 x 12 cm, Pb. EUR 16,95 CHF 25,90 ISBN: 978-3-406-66014-6 C. H. Beck
Nachdem das römische Reich ein halbes Jahrhundert lang von schwersten Krisen erschüttert worden ist, gelingt es Diokletian (284-305), das Imperium zu stabilisieren. Mit ihm beginnt die Epoche der Spätantike. Während er und seine Mitherrscher noch auf eine Unterdrückung des Christentums setzen, wird der neue Glaube unter ihren Nachfolgern zur Staatsreligion. Dieser Übergang führt zu erheblichen Auseinandersetzungen mit Vertretern heidnischer Positionen, ist aber auch von großen theologischen Konflikten innerhalb der Kirche gekennzeichnet. Die geistigen Auseinandersetzungen jedoch werden überschattet durch die Wirren der Völkerwanderungszeit, in deren Verlauf barbarische Verbände das Reich im Westen schließlich zum Einsturz bringen (476), während in Konstantinopel das Kaisertum noch lange Triumphe feiert. Doch mit dem Aufkommen des Islam zieht auch dort eine Zeitenwende herauf.
Die Welfen. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Vogtherr, Thoma S. Becksche Reihe (2830). 2014. 112 S. 5 Stammtafeln. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-66177-8 C. H. Beck
Die Welfen sind das älteste europäische Fürstenhaus. Vom Aufstieg in der Reichsaristokratie der Karolingerzeit über den Erwerb von Königswürden und Kaisertum bildet die Geschichte der Welfen ein Beispiel für mittelalterliches Fürstentum europaweiter Bedeutung. Die Personalunion mit Großbritannien bildet einen der Höhepunkte
Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters. Gilomen, Hans-Jörg. Becksche Reihe (2781). 2014. 128 S. 2 Karten. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-65484-8 C. H. Beck
Die Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters umfasst einen Zeitraum von rund eintausend Jahren – von der Spätzeit der Völkerwanderung bis zum Aufblühen des Handels in den Hansestädten und den urbanen Zentren Italiens wie Genua, Venedig und Florenz. Die wirtschaftliche Dynamik in Europa zeigt sich regional ganz unterschiedlich, so dass es sich lohnt, nach den jeweils hemmenden und fördernden Kräften zu fragen - nach der persönlichen Freiheit, den Grundherrschaften, den technischen, aber auch den klimatischen Entwicklungen, der Demographie und der Lage der Arbeitskräfte. Über all diese und viele weitere Aspekte mittelalterlicher Wirtschaftsgeschichte informiert Hans-Jörg Gilomen in seiner konzisen Einführung
André Malraux und das imaginäre Museum. Die Weltkunst im Salon. Grasskamp, Walter. 2014. Deutsch. 232 S. 65 Abb. EUR 24,99. CHF 36,90 ISBN: 978-3-406-65989-8 C. H. Beck
Wie „Die Bibliothek von Babel“, die Jorge Luis Borges erfand, ist „Das imaginäre Museum“ eine Jahrhundertmetapher. Sie stammt von André Malraux (1901–1976), der als Romancier und Dandy, als Kulturminister und Kunstschriftsteller zu den herausragenden Repräsentanten des 20. Jahrhunderts zählt. Ebenso prominent wie umstritten, verstand Malraux es glänzend, sich öffentlich zu inszenieren, wofür bis heute eine Fotografie von 1954 steht, die ihn mit den ausgelegten Seiten eines Kunstbuches in seinem Pariser Salon zeigt. Sie bildet den Mittelpunkt des Buches von Walter Grasskamp, das Malraux als Autor und Gestalter vorstellt, der das moderne Kunstbuch profiliert und zugleich die Idee der Weltkunst popularisiert hat. Das Buch diskutiert die Beziehungen des ‚musée imaginaire’ zur Kunsttheorie von Walter Benjamin und präsentiert Vorläufer und Vorbilder, bekannte und weniger bekannte, an die Malraux anknüpfen konnte. Dabei gerät ein vergessenes Pionierunternehmen wieder in den Blick – die großartige ‚Encyclopédie photographique’ de l’art, die der vielseitige Künstler und Autor André Vigneau zwischen 1935 und 1949 geprägt hat – eine lohnende Wiederentdeckung!
Von der ersten ‚documenta’ in Kassel (1955) bis in die Kunst- und Ausstellungspraxis der Gegenwart wird der Erfolg des ‚musée imaginaire’ nachgezeichnet und damit auch das Nachleben eines produktiven Kunstschriftstellers, dem der New Yorker Künstler Dennis Adams 2012 den Film ‚Malraux’s Shoes’ gewidmet hat.
Auf der Spur des Papiers. Eine Liebeserklärung. Orsenna, Erik. Übersetzt von Vollmann, Caroline. 336 S. 1. Abb. 2 Karten, 21 x 12 cm. Gb. C.H. Beck Verlag, München 2014. EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-66093-1 C. H. Beck
Erik Orsenna, der passionierte Weltreisende mit den hellwachen Augen, hat sich für sein neues Buch auf die Spur des Papiers begeben. Seine Erzählung von dieser Reise ist eine Hommage an den Stoff, aus dem die weisen Gedanken und die großen Träume sind - einen Stoff, der uns mit alten, fernen Kulturen verbindet und dem unsere eigene Welt mehr verdankt, als wir ahnen.
Von China, wo das Papier erfunden wurde, führt uns Orsenna die Seidenstraße entlang, über die es in den Westen gelangte. Während Muslime es schon früh für den Koran verwendeten, beargwöhnte man Papier in Europa noch als Teufelswerk. Und wie so viele andere Geschenke des Ostens kam es erst über Italien zu uns. Erik Orsenna entführt den Leser in toskanische Papiermühlen und in die unendliche Welt der Papiersorten, geht mit ihm in alte Bibliotheken und unter die Lumpensammler, die einst den Grundstoff des Papiers beschafften. Doch er bereist auch die globalisierte Welt von heute, vom holzproduzierenden Kanada über Schweden, Russland und Sumatra bis nach Indien, wo die Geschenkschachteln für die New Yorker Kaufhäuser hergestellt werden. Orsennas hinreißende Reisereportage lässt uns die Ökonomie des Papiers hautnah erleben und erweckt zugleich seine uralte Poesie zum Leben.
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Die Päpste und ihre Maler. Von Raffael bis Tizian. Zapperi, Roberto. 2014. 256 S. 40 Abb. z. T. fb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-66976-7 C. H. Beck
Die Päpste der Renaissance pflegten ihre Beziehungen zu den großen Malern der Zeit besonders geflissentlich. Durch die Kunst wollten sie ihre politischen Ansprüche der Welt verkünden. Diese Ambitionen gipfelten in den Papstporträts, die wir heute als Meisterwerke bewundern. Roberto Zapperi deckt die verborgenen Motive hinter diesen Bildnissen auf. Zugleich entlarvt er die Künstler, die diese Motive häufig unterliefen und in ihren Bildern die dunklen Seiten der Macht zum Vorschein brachten.
Politik betrieben die Renaissancepäpste nicht nur im Namen der Kirche, sondern auch im Namen ihrer eigenen Familien. Sixtus IV., die Medici-Päpste Leo X. und Clemens VII., Paul III. Farnese - sie alle versuchten, Angehörige als Herrscher von Staaten und vor allem als ihre Nachfolger auf dem Thron Petri zu installieren. Doch die Maler wie Raffael, Sebastiano del Piombo, Giorgio Vasari und Tizian fügten sich den Wünschen ihrer päpstlichen Auftraggeber nicht immer willig. In ihren Bildern können wir bis heute dem schamlosen Nepotismus der Zeit ins Auge sehen. Mit dem Wechselspiel zwischen den Päpsten und ihren Malern entfaltet Roberto Zapperi ein aufregendes Bild von den Wirren und Intrigen jener Zeit, in die auch die mächtigsten weltlichen Herrscher bis hin zu Kaiser Karl V. verwickelt waren.
Die Leidenschaft des Königs. Ludwig I. und die Kunst. Putz, Hannelore. 224 S. 40 Abb. 22 x 14 cm. Gb. C.H. Beck, München 2014 EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-406-67015-2 C. H. Beck
Es war einmal in Venedig. Da sah ein junger Mann eine wunderschöne junge Frau – und im selben Moment war es um ihn geschehen. Der junge Mann hieß Ludwig und war der bayerische Kurprinz, und die junge Frau hieß Hebe und war eine zauberhafte Skulptur des italienischen Bildhauers Antonio Canova. Von diesem Tage im Jahre 1804 an waren Malerei, Skulptur und Architektur die Leidenschaft des Prinzen. Und weil der Prinz einige Jahre später König wurde, verfügte er auch über die entsprechenden Mittel, seine Leidenschaft zu leben. Wie er fortan seine Agenten nach Kunstwerken forschen, seinen Architekten Leo von Klenze regelrechte Tempel entwerfen, seine Künstler wahre Meisterwerke schaffen ließ und wie er selbst seine Haupt- und Residenzstadt München zu einer Kunstmetropole von europäischem Rang formte – davon erzählt spannend und unterhaltsam Hannelore Putz in ihrem Buch. Sie beschreibt das pulsierende künstlerische Leben in der Akademie, den Ateliers der Maler und Bildhauer und nicht zuletzt auf den herrscherlichen Baustellen. Und sie lässt uns teilhaben an den Eindrücken der Besucher und Künstler aus ganz Europa, die nach München kamen, um die Sammlungen des Königs zu besichtigen, aber auch, um in der bayerischen Hauptstadt zu lernen und zu arbeiten.
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Geschichte Roms. Von der Antike bis zur Gegenwart. Reinhardt, Volker. Beck'sche Reihe (2325). 2014. 128 S. 9 Abb. 7 Karten. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-66666-7 C. H. Beck
Rom: Keine andere Stadt war so lange, so mächtig und so glanzvoll Mittelpunkt der Welt. Volker Reinhardt erzählt, wie es zu dem einmaligen Aufstieg kam, geht dem Niedergang der antiken Metropole nach und schildert ihren erneuten Aufstieg als prachtvolles Zentrum der Christenheit. Dabei macht er eindrucksvoll deutlich, wie sich die politischen Auf- und Abschwünge in Architektur und Kunst der Stadt eingeschrieben haben – und dort bis heute sichtbar sind.
Geschichte Sachsens. Kroll, Frank-Lothar. Beck'sche Reihe (2613). 2014. 128 S. 2 Karten. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-60524-6 C. H. Beck
Sachsen war im Alten Reich einer der mächtigsten und kulturell reichsten deutschen Einzelstaaten. Anschaulich und leicht verständlich führt Frank-Lothar Kroll in diesem Buch in die beeindruckende Geschichte des Landes ein. Dabei spannt er den Bogen von der ersten Besiedlung bis zum heutigen Bundesland und beleuchtet die mittelalterlichen Anfänge des sächsischen Staates ebenso wie seine Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert, die Eingliederung ins deutsche Kaiserreich, das Ende der Monarchie sowie die Jahre des Dritten Reiches und der DDR. Eingängig werden dabei politische, wirtschaftliche, kulturelle und dynastische Entwicklungen miteinander verwoben.
Karl der Große. Becher, Matthias. Beck'sche Reihe (2120). 2014. 128 S. 1 Abbildung, 2 Stammbäumen und 1 Karte. EUR 7,99. CHF 12,90 ISBN: 978-3-406-66404-5 C. H. Beck
Als am Weihnachtstag des Jahres 800 Karl in Rom von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt wurde, konnte der Frankenherrscher bereits auf eine eindrucksvolle Karriere zurückblicken. Hinter ihm lag der Aufstieg vom Sohn eines fränkischen Hausmeiers zum Eroberer Italiens, die erfolgreich betriebene Expansion des Reiches nach Osten und die Überwindung nachhaltiger Widerstände in der eigenen Familie und im Reich. Dem Papst war bewußt, daß er auf diesen mächtigen König aus dem Norden setzen mußte und nicht auf den Kaiser im fernen Byzanz, wenn er einen starken Verbündeten für seine Kirche gewinnen wollte, der dauerhaft Schutz und Sicherheit zu garantieren vermochte.
Nero. Malitz, Jürgen. 2. Auflage. 2014. 128 S. 9 Abb, einem Stammbaum und 1 Karte. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-65419-0 C. H. Beck
Divus Augustus. Der erste römische Kaiser und seine Welt. Hoff, Ralf von den; Stroh, Wilfried; Zimmermann, Martin. 2014. 256 S. 24 x 16 cm. Gb. EUR 26,95 CHF 39,90 ISBN: 978-3-406-66052-8 C. H. Beck
Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun, so klatscht Beifall!" Mit diesen Worten hat sich vor genau 2000 Jahren Augustus, der erste römische Kaiser, von der Welt verabschiedet. Es war eine Welt, die er ebenso gewaltig wie gewalttätig umgestaltet hatte.
Dieser reich bebilderte Band leistet mehr als eine gewöhnliche Biographie: Mit Ralf von den Hoff (Klassische Archäologie), Wilfried Stroh (Klassische Philologie) und Martin Zimmermann (Alte Geschichte) verfolgen drei herausragende Vertreter ihrer Disziplinen die Spuren, mit denen sich Augustus in der Welt verewigt hat in Geschichte, Kunst und Literatur. So lässt sich der Band als Beschreibung von Leben und Zeit eines römischen Aristokraten lesen, der sich in blutigen Bürgerkriegen an die Spitze des Staates kämpfte, der Republik den Todesstoß versetzte und eine Verfassung schuf, die ganz auf ihn ausgerichtet war. Zugleich aber wird deutlich, wie der neue Herrscher planvoll Zeichen setzte, sei es in seinen Herrschaftsformen, seiner Bildpropaganda oder der Literatur seiner Epoche. Er tat dies, um eine verwüstete Welt zu befrieden, aber auch, um sie unumkehrbar zu seinem Herrschaftsraum zu machen. Diese Zeichen wurden zu den unvergänglichen Spuren des Augustus, die auch heute noch nach 2000 Jahren nicht zu übersehen sind.
Die römische Kaiserzeit. Die Legionen und das Imperium. Eich, Armin. 2014. 288 S. 21 x 12 cm. Pb. EUR 16,95 CHF 25,90 ISBN: 978-3-406-66012-2 C. H. Beck
Der Erbe Caesars ? Gaius Octavius ? hat der schwankenden römischen Republik den entscheidenden Stoß versetzt, indem er nach Jahren des Bürgerkriegs die Monarchie einführt (27 v. Chr.). Als erster Bürger des Staates (Princeps) wird er vom Senat mit gewaltigen Machtmitteln ausgestattet, die auch seine Nachfolger nie mehr aus der Hand geben werden, so dass man mit ihm, der fortan Augustus heißt, die Epoche der Kaiserzeit beginnen lässt. Die entscheidende Stütze der Kaiser sind die Legionen, die das Imperium aller Orten vergrößern und sichern. So wie sie dank eines perfektionierten Militärwesens in der Fremde brutal jeden Widerstand brechen, Provinzgründungen ermöglichen und Rom zu gewaltigen Steuereinnahmen verhelfen, tragen sie auch zur Verbreitung der römischen Kultur bei, die bei den Barbaren durchaus auch Bewunderer und Nachahmer findet. Dass all diese Entwicklungen jedoch keineswegs das Resultat überlegener römischer Weitsicht und Planung sind, sondern vielfach das Ergebnis von Einzelmaßnahmen, Zufällen und Notwendigkeiten, wird in diesem Buch deutlich.
Die römische Stadt. Eine kurze Geschichte. Zanker, Paul. 2014. 192 S. fb.Abb. 21 x 13 cm. Gb. EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-406-66248-5 C. H. Beck
Mit der Ausdehnung des Imperium Romanum verbreitete sich ein Typ von Stadt, der bis heute im Kern vieler Städte zu erkennen ist. Von Britannien bis Nordafrika orientierte man sich beim Städtebau an Vorgaben aus Rom, nahm aber gleichzeitig Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Städte. Paul Zanker gibt in diesem Buch einen Überblick über die spannungsreiche Geschichte der römischen Stadt von der Zeit der Republik bis zur hohen Kaiserzeit.
Diese Geschichte nahm ihren Ausgang in Rom, obwohl die Hauptstadt des Römischen Reiches selbst paradoxerweise nicht als typisch römische Stadt gelten kann. Denn sie war über Jahrhunderte gewachsen und entsprach damit nicht dem streng geometrischen Grundriss, den man in Rom für die neu gegründeten Städte vorgab. In Rom wurden aber auch die wichtigsten Gebäudetypen entwickelt, die dann ebenso das Bild der anderen Städte bestimmen sollten: vom Forum und dem Kapitol über die Basilika, das Theater und die Arena bis zu den überall beliebten Thermen und den Wohnbauten. Paul Zanker schildert, welche politischen, sozialen und ökonomischen Einflüsse die Gestalt der römischen Städte prägten. Sein Buch bietet damit einen luziden Leitfaden zum Verständnis der Ursprünge von zahlreichen europäischen Städten.
Die 101 wichtigsten Fragen - Karl der Große und seine Zeit. Hartmann, Martina; Hartmann, Wilfried. Beck'sche Reihe (7040). 2014. 160 S. 20 Abb., 3 Karten und 2 Stammtafeln. EUR 8,99 CHF 14,50 ISBN: 978-3-406-65894-5 C. H. Beck
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