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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Karsten, Arne: Bernini. Der Schöpfer des barocken Rom. 2007. (Beck'sche Reihe 1778) Pb EUR 14,95 ISBN: 3-406-54784-2 C. H. Beck
Gianlorenzo Bernini (1598 – 1680) hat Rom geprägt wie kein anderer Künstler. Im Laufe seines langen Lebens diente er nicht weniger als acht Päpsten, und zwar nicht nur als Architekt, sondern vor allem auch als Bildhauer. Arne Karsten entwirft in seinem Buch ein komplexes Epochengemälde und führt den Leser, von der Beschreibung eines zugleich höchst individuellen und exemplarischen Lebensweges ausgehend, zu einem tieferen Verständnis der Lebensbedingungen im barocken Rom. Gianlorenzo Bernini ist heute vor allem als großer Architekt und Bildhauer des römischen Barock bekannt. Zu seinen architektonischen Hauptwerken gehören neben zahlreichen Palästen und Kirchen der Petersdom und der Petersplatz, für den er die Kolonnaden entwarf, die den Platz umschließen. Zu seinen berühmtesten Skulpturen zählen die Figurengruppe Apoll und Daphne, die Ekstase der Heiligen Theresa sowie der David. Darüber hinaus war Bernini ein sehr gefragter Porträtist, der von den berühmtesten seiner Zeitgenossen Marmorbüsten fertigte. Doch damit ist die Bandbreite der künstlerischen Tätigkeit dieses Universalgenies, das als Michelangelo seines Jahrhunderts bezeichnet wurde, keineswegs erschöpft: auch als Maler, Karikaturist und Dekorateur, als Autor und Theaterregisseur beeindruckte er die Zeitgenossen. Um die Produktivität Berninis, vor allem aber den gesellschaftlichen Erfolg dieses Hofkünstlers zu verstehen, leuchtet Arne Karsten dessen soziales und politisches Umfeld aus. Zeit seines Lebens verstand es Bernini virtuos, mit seinen nicht selten exzentrischen päpstlichen und adligen Auftraggebern umzugehen. Zugleich jedoch war der Künstler alles andere als ein farbloser Karrierist; auch von seinen Wutausbrüchen, Intrigen und Exzessen weiß der Autor anschaulich zu erzählen.
Dräger, Olaf: Erlangen 2: Antikensammlung der Friedrich-Alexander-Universität. Das Werk ist Teil der Reihe: (Corpus Vasorum Antiquorum; Band 84). Gb EUR 98,00 ISBN: 3-406-56481-X C. H. Beck
Wünsche, Raimund: The Munich Masterpieces of Greek and Roman Sculpture. 2007. 224 S., 171 meist fb. Abb., Pb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56508-3 C. H. Beck
Konservieren oder Restaurieren. Restaurierung griechischer Vasen von der Antike bis heute. Hrsg.: Bentz, Martin /Kästner, Ursula. 2007. Gb EUR in Vorbereitung ISBN: 3-406-56482-8 C. H. Beck
Rebenich, Stefan: Die 101 wichtigsten Fragen - Antike. 2006. 160 S., mit 12 Abbildungen und 2 Karten 19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1689) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54105-6 C. H. Beck
Was ist die Antike? Wie funktionierte die athenische Demokratie? Was ist ein Mythos? Welche medizinischen Kenntnisse besaßen die Römer? Wieso ging das römische Reich unter? Stefan Rebenich erschließt mit den 101 wichtigsten Fragen und seinen – in manchen Fällen überraschenden – Antworten auf gleichermaßen informative und anregende Weise die Welt der Griechen und Römer.
Sinn, Ulrich: Die 101 wichtigsten Fragen - Antike Kunst. 2007. (Beck'sche Reihe 1777) Pb EUR 9,95 ISBN: 978-3-406-54805-5 C. H. Beck
Was bezeichnet man als römische bzw. als griechische Kunst? Welches Einkommen hatten bildende Künstler? Gab es Denkmalschutz? Wie fanden Kunstwerke ihre Käufer? Was besagt der ‚Kanon’ des Polyklet? Wie wurden Statuen kopiert? Veränderte die christliche Religion die antike Kunst? Welche Gestalt hatte der Koloß von Rhodos? Was rühmte man bereits in der Antike am Parthenon? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Ulrich Sinn kenntnisreich und für jedermann verständlich.
Muscheler, Ursula: Haus ohne Augenbrauen. Architektengeschichten aus dem 20.Jahrhundert. 2007. 224 S., 25 Abb., EUR 9,95 ISBN: 978-3-406-54801-7 C. H. Beck
Das 20. Jahrhundert war auch in der Architektur das Jahrhundert der Experimente, des ständigen Neubeginns, der sich wandelnden Visionen für eine bessere Zukunft. Die neuen Bauten sollten eine menschenwürdigere Welt vorwegnehmen oder sozialen Experimenten als Hülle dienen. Ursula Muscheler erzählt die Geschichten von zwanzig dieser Bauten – entworfen von den großen Architekten des Jahrhunderts wie Frank Lloyd Wright und Adolf Loos, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Hans Scharoun. Wie Loos’ „Haus ohne Augenbrauen“ in Wien, so erregten sie alle Aufsehen in ihrer Zeit und wirkten stilprägend für die Zukunft. Das Buch läßt die Bauherren und Architekten mit ihren Ideen und Hoffnungen auftreten, erläutert ihre Neuerungen und schildert die meist gespaltene Reaktion der Zeitgenossen.
Naef, Silvia: Bilder und Bilderverbot im Islam. Vom Koran bis zum Karikaturenstreit. Übers. v. Seiler, Christiane. 2007. 160 S., 18 Abb. 20,30 x 12,10 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-44816-4 C. H. Beck
Gibt es wirklich ein Bilderverbot im Islam?
Silvia Naef beschreibt erstmals umfassend die Haltung des Islams zu Bildern. Sie stellt im Zusammenhang damit die wichtigsten Epochen der islamischen Kunstgeschichte vor und erläutert, was die Bilderflut der Moderne für den Islam bedeutet. Ein „Muß“ für alle, die den Islam und die islamische Kultur besser verstehen wollen.
Die Sprengung der Buddha-Statuen in Afghanistan durch die Taliban und der weltweite erbitterte Streit um die dänischen Mohammed-Karikaturen haben gezeigt, daß die Frage der Bilder im Islam „Sprengkraft“ im wahrsten Sinne des Wortes enthält. Die Verbreitung von Ornamenten und Kalligraphien in Moscheen oder Koran-Ausgaben zeugen von einer bilderlosen Religion. Aber gibt es ein islamisches Bilderverbot? Silvia Naef faßt zusammen, was der Koran und andere islamische Quellen über Bilder sagen und welchen Stellenwert Bilder, Ornamente und Kalligraphien in unterschiedlichen Zeiten und Räumen im Islam hatten. Darüber hinaus zeigt sie, wie die moderne Kunst in islamischen Ländern und die Theologie auf die Bilderflut durch Werbung, politische Propaganda und Filme reagieren. Das Ergebnis des eindrucksvollen Überblicks ist überraschend: Es gibt kein generelles islamisches Bilderverbot. Kunst und populäre Kultur im Islam sind vielmehr reich an bildlichen Darstellungen – und selbst Mohammed-Portraits sind verbreitet.
Silvia Naef , Islamwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin, lehrt als Professorin für Kulturgeschichte der arabischen Welt an der Universität Genf. Sie ist eine herausragende Kennerin moderner Kunst islamischer Länder und Expertin für Kalligraphie.
Claussen, Johann H: Die 101 wichtigsten Fragen - Christentum. 2., durchgesehene Auflage 2006. 150 S., mit 12 Abbildungen - 19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1676) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54094-3 C. H. Beck
Wie ist die Bibel entstanden? Warum mußte Jesus sterben? Warum ist die Einheit der Kirchen kein erstrebenswertes Ziel? Macht der christliche Glaube glücklich? Wie wirkt ein Gebet? Gibt es Gott? Diese und andere Fragen beantwortet Johann Hinrich Claussen knapp, kenntnisreich und für jeden verständlich. Das Buch enthält ganz einfache Fragen, die teilweise gar nicht so leicht zu beantworten sind, aber auch schwierige Fragen mit überraschend einfachen Antworten.
Maaß, Michael: Das antike Delphi. 2007. 128 S., 25 Abb., Zeichn., Kartenskizzen 18,00 x 11,80 cm. (Beck'scheReihe 2431) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53631-1 C. H. Beck
Das antike Delphi ist einer der berühmtesten Orte des Altertums. Michael Maaß beschreibt die religions- und geistesgeschichtlichen Hintergründe des delphischen Orakels, erläutert die Anlage des Heiligtums, erklärt die Wandlungen, die es im Laufe der Geschichte erfahren hat, und zeigt die archäologischen Besonderheiten der zahlreichen erhaltenen Bauwerke, die noch heute Jahr für Jahr Abertausende von Besuchern beeindrucken.
Michael Maaß ist Professor für Klassische Archäologie und Oberkonservator an der Antikensammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe.
Hofmann, Werner: Degas und sein Jahrhundert. 2007. Gb EUR 68,00 ISBN: 978-3-406-56497-0 C. H. Beck
In seinem neuen Buch gibt Werner Hofmann einen umfassenden Überblick über das wegweisende Werk des Malers, Graphikers und Photographen Edgar Degas. Der mit über 200 Abbildungen großzügig illustrierte Band führt durch die Bildwelten des Malers, die mit ihren formalen Innovationen, ihrem Realismus und ihrer Erschließung der Tag- und Nachtseiten der modernen Gesellschaft weit in die Kunst des 20. Jahrhunderts vorausdeuten. Dabei gelingen Hofmann selbst bei den bekanntesten Bildern überraschende neue Einsichten. Edgar Degas (1834 – 1917) nahm zwar an den Gruppenausstellungen der Impressionisten regelmäßig teil, ging jedoch von Beginn an seine eigenen Wege. Dem harmonischen Wirklichkeitssinn seiner Malerkollegen setzte er seine spannungsreichen Bilder des gesellschaftlichen Lebens entgegen. Er deckte die Brüchigkeit der bürgerlichen Welt und ihrer menschlichen Beziehungen auf und begab sich in die Randzonen der Gesellschaft, wo vor allem die Frauengestalten seinen künstlerischen Blick auf sich zogen, die Büglerinnen und Modistinnen, die Tänzerinnen und die Prostituierten. Degas zeigt sie bei der Arbeit und allein, stellt ihre geschmückten, verbrauchten, vermarkteten und nur gelegentlich befreiten Körper dar. Der menschlichen Isolation und den Entfremdungen, denen er nachspürt, entsprechen die formalen Experimente, in denen er das feste Gefüge des zentralperspektivisch geordneten Raums aufbricht.
Degas’ bürgerliche Biographie läßt Werner Hofmann immer wieder in seine pointierten, scharfsichtigen Analysen einfließen. Gleichzeitig verortet er Degas’ künstlerischen Weg innerhalb der großen Tendenzen des 19. Jahrhunderts. David, Ingres, Delacroix, Courbet und die Werke der Impressionisten gehören dabei zu den wichtigsten Bezugspunkten der vergleichenden Betrachtungen. Auf diese Weise werden Traditionslinien, aber vor allem die Eigenart und die innovative Kraft von Degas’ Kunst augenfällig. Sie öffnet als Gegenstimme zu Cézanne einen anderen Weg ins 20. Jahrhundert.
Werner Hofmann wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts und war bis 1990 Direktor der Hamburger Kunsthalle.
Sarnowsky, Jürgen: Der Deutsche Orden. 2007. (Beck'sche Reihe 2428) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53628-1 C. H. Beck
Der während des Dritten Kreuzzugs im Heiligen Land gegründete Deutsche Orden spielt durch das Ordensland Preußen eine herausragende Rolle in der deutschen Geschichte. Jürgen Sarnowsky erzählt die faszinierende Geschichte des Ritterordens von den Anfängen bis heute und beschreibt dabei nicht nur seine politische Rolle, sondern auch seine Spiritualität sowie seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, die weit über Deutschland hinausweisen.
Jürgen Sarnowsky ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg und u. a. Vorstandsmitglied des Hansischen Geschichtsvereins und Mitglied der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens.
Netz, Reviel /Noel, William: Der Kodex des Archimedes. Das berühmteste Palimpsest der Welt wird entschlüsselt. Übers. v.Filk, Thomas. 2007. 320 S., 65 Abb. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56336-2 C. H. Beck
Die Entzifferung einer verschollen geglaubten Handschrift stellt unser wissenschaftliches Weltbild auf den Kopf. Ein packender Wissenschaftskrimi, der den legendären Mathematiker Archimedes in einem völlig neuen Licht zeigt.
Unlängst wurden in einem Gebetbuch für Mönche aus dem 13. Jahrhundert verloren geglaubte Texte und Zeichnungen des antiken Mathematikers Archimedes entdeckt. Die verborgenen Handschriften, die von Wissenschaftlern nun allmählich wiederhergestellt und lesbar gemacht werden, zeigen, daß Archimedes vor 2200 Jahren Überlegungen anstellte, die seiner Zeit und selbst einem Isaac Newton weit voraus waren. Archimedes hat den Wert der Zahl ∏ entdeckt, eine Theorie der Gravitation aufgestellt und die Wahrscheinlichkeitsrechnung vorweggenommen.
Alles, was wir über Archimedes wissen, den viele für den größten Mathematiker aller Zeiten halten, geht auf drei Handschriften zurück, von denen zwei verschollen sind. Die dritte ist dieses Palimpsest – der ursprüngliche Text wurde abgeschabt, das Buch zerpflückt und das Pergament sodann neu beschrieben. William Noel, der Kurator des Museums, das den Kodex des Archimedes aufbewahrt, und Reviel Netz, ein Wissenschaftshistoriker, erzählen die fesselnde Geschichte der Entdeckung und Entzifferung des unschätzbar wertvollen Textes und erklären, warum er so bedeutend ist. Ihr Ergebnis lautet: Die Geschichte der Wissenschaft und der Mathematik muß neu geschrieben werden.
Reviel Netz ist Professor für antike Wissenschaft an der amerikanischen Stanford University. Er bereitet eine kommentierte Neuausgabe der Schriften von Archimedes vor. Sein Koautor William Noel ist Handschriftenkurator des Walters Art Museum in Baltimore, wo der Kodex des Archimedes aufbewahrt wird. Noel leitet das Archimedes-Projekt, das die alte Handschrift mit Hilfe neuester Technologie entziffert.
Küster, Hansjörg: Die Elbe. 2007. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-406-56209-9 C. H. Beck
Die Elbe – Landschaft und Geschichte
Die Elbe ist beides – Natur wie Kultur. Hansjörg Küster, renommierter Ökologe und Autor vielbewunderter Bücher über die Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa und die Ostsee , erzählt in diesem reich bebilderten Buch von der Elbe als einem Produkt vieler natürlicher Faktoren und zahlreicher Veränderungen, die vom Menschen ausgingen. Dabei ist nicht nur an Städte und Baudenkmale zu denken, sondern auch an Schleusen, Veränderungen von Flußläufen, Häfen und Mühlwehre.
„Elbe“, so lehren uns die Sprachwissenschaftler, bedeutet einfach „Fluß“. Als kleiner Bach kommt sie aus dem höchsten Mittelgebirge Mitteleuropas, dem nahe der Mitte des Kontinents gelegenen Riesengebirge. Der Bach schwillt rasch an und verläßt das Gebirge schon als ein Fluß. Um von Böhmen nach Sachsen zu gelangen, durchbricht er seltsame Gebirgsformationen, die immer wieder die Künstler inspirierten. In der Elbe spiegeln sich bekannte Burgen und Städte, der Schreckenstein und die Bastei, Dresden, Meißen und Wittenberg. Es gibt berühmte Parklandschaften an ihren Ufern, in Sachsen ebenso wie bei Wörlitz und Dessau. Unterhalb von Magdeburg fand die Elbe im Lauf der Jahrtausende sehr verschiedene Flußverläufe. Nachdem sie schließlich Hamburg, das „Tor zur Welt“, passiert hat, geht sie im wahrsten Sinne des Wortes fließend in die Nordsee über – wo genau, läßt sich kaum sagen.
Die Elbe hat wichtige Nebenflüsse, die ebenfalls vorgestellt werden, besonders die Moldau mit Prag, die Eger, die Saale mit der Unstrut, die Havel mit der Spree. Zum Elbraum gehört auch Berlin – ohne eine Verbindung zur Elbe hätte diese Stadt ihren raschen neuzeitlichen Aufschwung nicht nehmen können.
Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Universität Hannover.
Hartmann, Elke: Frauen in der Antike. 2007. (Beck'sche Reihe 1735) Pb EUR 12,95 ISBN: 978-3-406-54755-3 C. H. Beck
Elke Hartmann bietet einen lebendigen Überblick über die Geschichte der Frauen in mehr als eintausend Jahren griechischer und römischer Geschichte. Sie beschreibt zum einen, wie die Zeitgenossen über die Stellung der Frau dachten, zum anderen, wo die Frauen real ihren Platz in Haus, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion, Philosophie, aber auch in der Politik fanden, und schließlich, welche Aktivitäten und Erfahrungen von Frauen in diesen Zusammenhängen vorstellbar sind. Die informative Mischung aus anschaulichen Einzelbeispielen und zusammenhängenden weiblichen Lebenswelten in den jeweiligen Epochen machen den besonderen Reiz dieses Buches aus.
Deckers, Johannes: Die frühchristliche und byzantinische Kunst. (Beck'sche Reihe 2553) Pb. C.H. Beck, München 2007 EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-56293-8 C. H. Beck
Dieser Band schildert die Geschichte der Kunst von der Einweihung Konstantinopels im Jahr 330 bis zum Ende des Byzantinischen Reiches 1453. Im gesamten Mittelmeerraum entwickelte die christliche Kunst bis zum 8. Jahrhundert Formen der Bildkunst und Architektur, die für die weitere europäische Kunstgeschichte Maßstäbe setzten. In den folgenden Jahrhunderten ging die byzantinische Kunst zwar andere Wege als die westeuropäische, strahlte aber weit über die Grenzen des Byzantinischen Reiches hinaus. Johannes Deckers führt in die faszinierende Epoche auf sachkundige und anschauliche Weise ein.
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Schneider, Helmuth: Geschichte der antiken Technik. 2007. 128 S., 18 Abb. 18,00 x 11,80 cm. (Beck'sche Reihe2432) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53632-8 C. H. Beck
Helmuth Schneider erhellt die Ursprünge der antiken Technik in Ägypten und dem Alten Orient und beschreibt technische Entwicklungen in Griechenland und Rom in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Handwerk, Bau- und Transportwesen, Infrastruktur, Kommunikation, Mechanik, Zeitmessung sowie im Militärwesen. Den Abschluß bildet ein Kapitel über die technologische Fachliteratur der Antike.
Helmuth Schneider lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Kassel.
Schieber, Martin: Geschichte Nürnbergs. 2007. 192 S., 62 Abb. dav. 33 fb. 4 Stadtpläne. Gb. EUR 16,90 ISBN: 978-3-406-56465-9 C. H. Beck
Jetzt in neuer Ausstattung
„Trefflich verstehen es Martin Schieber und seine Mitautoren, für ihr Buch sprechende Bilder auszuwählen! Trefflich aber auch der Text … sozialhistorisch und politisch engagiert, Anekdoten nicht abgeneigt, doch ausgewogen und kompakt – Chapeau!" Rolf-Bernhard Essig, Süddeutsche Zeitung
Der ausgezeichnet geschriebene Band erzählt die Geschichte der Stadt von den frühesten Anfängen bis zur Gegenwart. Zahlreiche, klug ausgewählte Abbildungen vermitteln einen sinnlichen Eindruck, wo die reine Beschreibung nicht ausreichen kann, um Weg- und Wendemarken in Nürnbergs Vergangenheit zu veranschaulichen. So entsteht ein komplexes, facettenreiches Bild, in dem Schönheit, historische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der fränkischen Metropole nicht zu kurz kommen, aber auch die langen Schatten der NS-Vergangenheit nicht retuschiert werden.
Martin Schieber und seine Mitautoren Martina Mittenhuber , Alexander Schmidt und Bernd Windsheimer befassen sich als Historiker seit vielen Jahren mit der Geschichte Nürnbergs.
Seling, Helmut: Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1868 - Band 3: Meister, Marken, Beschauzeichen. 2007. Gb EUR 248,00 ISBN: 978-3-406-56312-6 C. H. Beck
Grundlegend neu – Helmut Selings Standardwerk
Über Jahrhunderte hinweg war Augsburg eines der wichtigsten internationalen Zentren der Goldschmiedekunst. Dieser Band verzeichnet auf der Grundlage der neuesten Forschungen die Goldschmiedemeister, die zwischen 1529 und 1868 tätig waren, bildet ihre Meistermarken ab und führt ihre Werke auf. Museen, Sammler und Kunsthändler erhalten damit ein neues Grundlagenwerk, das für die Erschließung ihrer Schätze unentbehrlich ist.
Der vorliegende Band führt Band III von Helmut Selings 1980 erschienenem Werk Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529–1868, das Supplement von 1994 und eine große Fülle neuer Funde und Forschungsergebnisse zusammen. Durch neue technische Verfahren können die Marken der Goldschmiede und Beschaumeister präziser als je zuvor wiedergegeben werden. Dadurch werden eine verläßlichere Zuschreibung der Werke zu Meistern und eine genauere Datierung derselben ermöglicht. Selings neuer Band führt alle bekannten Goldschmiede und Beschaumeister mit ihren Marken auf. Die Werkverzeichnisse der einzelnen Goldschmiede wurden grundlegend überarbeitet. Darüber hinaus finden sich in dem Band die Personen, die mit den Goldschmieden zusammenarbeiteten. Mit diesem Buch bringt Seling seine jahrzehntelangen Forschungen zu einem beeindruckenden Abschluß.
Helmut Seling , Dr. phil., geb. 1921, studierte Kunstgeschichte und Archäologie. Schon früh wandte er sich der Erforschung der deutschen Goldschmiedekunst zu. Er gehört heute zur kleinen Gruppe international anerkannter Experten für Goldschmiedearbeiten.
Klinger, Jörg: Die Hethiter. 2007. (Beck'sche Reihe 2425) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53625-0 C. H. Beck
Jörg Klinger bietet eine kompakte Darstellung der Geschichte eines der bedeutendsten Völker Vorderasiens. Er erläutert die Ursprünge hethitischer Sprache und Kultur, beschreibt den Aufstieg der Hethiter im 2. Jahrtausend v. Chr. unter ihren Herrschern Hattusili I. und Mursili I. und bietet einen Überblick über den Verlauf der hethitischen Geschichte. Dabei werden die Wesenszüge hethitischer Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft sowie des Rechts und der Religion ebenso erhellt wie das Nachleben der Hethiter und die kulturellen Kontinuitäten.
Jörg Klinger lehrt als Professor für Altorientalistik an der Freien Universität Berlin.
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