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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Maaß, Michael: Das antike Delphi. 2007. 128 S., 25 Abb., Zeichn., Kartenskizzen 18,00 x 11,80 cm. (Beck'scheReihe 2431) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53631-1 C. H. Beck
Das antike Delphi ist einer der berühmtesten Orte des Altertums. Michael Maaß beschreibt die religions- und geistesgeschichtlichen Hintergründe des delphischen Orakels, erläutert die Anlage des Heiligtums, erklärt die Wandlungen, die es im Laufe der Geschichte erfahren hat, und zeigt die archäologischen Besonderheiten der zahlreichen erhaltenen Bauwerke, die noch heute Jahr für Jahr Abertausende von Besuchern beeindrucken.
Michael Maaß ist Professor für Klassische Archäologie und Oberkonservator an der Antikensammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe.
Hofmann, Werner: Degas und sein Jahrhundert. 2007. Gb EUR 68,00 ISBN: 978-3-406-56497-0 C. H. Beck
In seinem neuen Buch gibt Werner Hofmann einen umfassenden Überblick über das wegweisende Werk des Malers, Graphikers und Photographen Edgar Degas. Der mit über 200 Abbildungen großzügig illustrierte Band führt durch die Bildwelten des Malers, die mit ihren formalen Innovationen, ihrem Realismus und ihrer Erschließung der Tag- und Nachtseiten der modernen Gesellschaft weit in die Kunst des 20. Jahrhunderts vorausdeuten. Dabei gelingen Hofmann selbst bei den bekanntesten Bildern überraschende neue Einsichten. Edgar Degas (1834 – 1917) nahm zwar an den Gruppenausstellungen der Impressionisten regelmäßig teil, ging jedoch von Beginn an seine eigenen Wege. Dem harmonischen Wirklichkeitssinn seiner Malerkollegen setzte er seine spannungsreichen Bilder des gesellschaftlichen Lebens entgegen. Er deckte die Brüchigkeit der bürgerlichen Welt und ihrer menschlichen Beziehungen auf und begab sich in die Randzonen der Gesellschaft, wo vor allem die Frauengestalten seinen künstlerischen Blick auf sich zogen, die Büglerinnen und Modistinnen, die Tänzerinnen und die Prostituierten. Degas zeigt sie bei der Arbeit und allein, stellt ihre geschmückten, verbrauchten, vermarkteten und nur gelegentlich befreiten Körper dar. Der menschlichen Isolation und den Entfremdungen, denen er nachspürt, entsprechen die formalen Experimente, in denen er das feste Gefüge des zentralperspektivisch geordneten Raums aufbricht.
Degas’ bürgerliche Biographie läßt Werner Hofmann immer wieder in seine pointierten, scharfsichtigen Analysen einfließen. Gleichzeitig verortet er Degas’ künstlerischen Weg innerhalb der großen Tendenzen des 19. Jahrhunderts. David, Ingres, Delacroix, Courbet und die Werke der Impressionisten gehören dabei zu den wichtigsten Bezugspunkten der vergleichenden Betrachtungen. Auf diese Weise werden Traditionslinien, aber vor allem die Eigenart und die innovative Kraft von Degas’ Kunst augenfällig. Sie öffnet als Gegenstimme zu Cézanne einen anderen Weg ins 20. Jahrhundert.
Werner Hofmann wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts und war bis 1990 Direktor der Hamburger Kunsthalle.
Sarnowsky, Jürgen: Der Deutsche Orden. 2007. (Beck'sche Reihe 2428) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53628-1 C. H. Beck
Der während des Dritten Kreuzzugs im Heiligen Land gegründete Deutsche Orden spielt durch das Ordensland Preußen eine herausragende Rolle in der deutschen Geschichte. Jürgen Sarnowsky erzählt die faszinierende Geschichte des Ritterordens von den Anfängen bis heute und beschreibt dabei nicht nur seine politische Rolle, sondern auch seine Spiritualität sowie seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, die weit über Deutschland hinausweisen.
Jürgen Sarnowsky ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg und u. a. Vorstandsmitglied des Hansischen Geschichtsvereins und Mitglied der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens.
Netz, Reviel /Noel, William: Der Kodex des Archimedes. Das berühmteste Palimpsest der Welt wird entschlüsselt. Übers. v.Filk, Thomas. 2007. 320 S., 65 Abb. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56336-2 C. H. Beck
Die Entzifferung einer verschollen geglaubten Handschrift stellt unser wissenschaftliches Weltbild auf den Kopf. Ein packender Wissenschaftskrimi, der den legendären Mathematiker Archimedes in einem völlig neuen Licht zeigt.
Unlängst wurden in einem Gebetbuch für Mönche aus dem 13. Jahrhundert verloren geglaubte Texte und Zeichnungen des antiken Mathematikers Archimedes entdeckt. Die verborgenen Handschriften, die von Wissenschaftlern nun allmählich wiederhergestellt und lesbar gemacht werden, zeigen, daß Archimedes vor 2200 Jahren Überlegungen anstellte, die seiner Zeit und selbst einem Isaac Newton weit voraus waren. Archimedes hat den Wert der Zahl ∏ entdeckt, eine Theorie der Gravitation aufgestellt und die Wahrscheinlichkeitsrechnung vorweggenommen.
Alles, was wir über Archimedes wissen, den viele für den größten Mathematiker aller Zeiten halten, geht auf drei Handschriften zurück, von denen zwei verschollen sind. Die dritte ist dieses Palimpsest – der ursprüngliche Text wurde abgeschabt, das Buch zerpflückt und das Pergament sodann neu beschrieben. William Noel, der Kurator des Museums, das den Kodex des Archimedes aufbewahrt, und Reviel Netz, ein Wissenschaftshistoriker, erzählen die fesselnde Geschichte der Entdeckung und Entzifferung des unschätzbar wertvollen Textes und erklären, warum er so bedeutend ist. Ihr Ergebnis lautet: Die Geschichte der Wissenschaft und der Mathematik muß neu geschrieben werden.
Reviel Netz ist Professor für antike Wissenschaft an der amerikanischen Stanford University. Er bereitet eine kommentierte Neuausgabe der Schriften von Archimedes vor. Sein Koautor William Noel ist Handschriftenkurator des Walters Art Museum in Baltimore, wo der Kodex des Archimedes aufbewahrt wird. Noel leitet das Archimedes-Projekt, das die alte Handschrift mit Hilfe neuester Technologie entziffert.
Küster, Hansjörg: Die Elbe. 2007. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-406-56209-9 C. H. Beck
Die Elbe – Landschaft und Geschichte
Die Elbe ist beides – Natur wie Kultur. Hansjörg Küster, renommierter Ökologe und Autor vielbewunderter Bücher über die Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa und die Ostsee , erzählt in diesem reich bebilderten Buch von der Elbe als einem Produkt vieler natürlicher Faktoren und zahlreicher Veränderungen, die vom Menschen ausgingen. Dabei ist nicht nur an Städte und Baudenkmale zu denken, sondern auch an Schleusen, Veränderungen von Flußläufen, Häfen und Mühlwehre.
„Elbe“, so lehren uns die Sprachwissenschaftler, bedeutet einfach „Fluß“. Als kleiner Bach kommt sie aus dem höchsten Mittelgebirge Mitteleuropas, dem nahe der Mitte des Kontinents gelegenen Riesengebirge. Der Bach schwillt rasch an und verläßt das Gebirge schon als ein Fluß. Um von Böhmen nach Sachsen zu gelangen, durchbricht er seltsame Gebirgsformationen, die immer wieder die Künstler inspirierten. In der Elbe spiegeln sich bekannte Burgen und Städte, der Schreckenstein und die Bastei, Dresden, Meißen und Wittenberg. Es gibt berühmte Parklandschaften an ihren Ufern, in Sachsen ebenso wie bei Wörlitz und Dessau. Unterhalb von Magdeburg fand die Elbe im Lauf der Jahrtausende sehr verschiedene Flußverläufe. Nachdem sie schließlich Hamburg, das „Tor zur Welt“, passiert hat, geht sie im wahrsten Sinne des Wortes fließend in die Nordsee über – wo genau, läßt sich kaum sagen.
Die Elbe hat wichtige Nebenflüsse, die ebenfalls vorgestellt werden, besonders die Moldau mit Prag, die Eger, die Saale mit der Unstrut, die Havel mit der Spree. Zum Elbraum gehört auch Berlin – ohne eine Verbindung zur Elbe hätte diese Stadt ihren raschen neuzeitlichen Aufschwung nicht nehmen können.
Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Universität Hannover.
Hartmann, Elke: Frauen in der Antike. 2007. (Beck'sche Reihe 1735) Pb EUR 12,95 ISBN: 978-3-406-54755-3 C. H. Beck
Elke Hartmann bietet einen lebendigen Überblick über die Geschichte der Frauen in mehr als eintausend Jahren griechischer und römischer Geschichte. Sie beschreibt zum einen, wie die Zeitgenossen über die Stellung der Frau dachten, zum anderen, wo die Frauen real ihren Platz in Haus, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion, Philosophie, aber auch in der Politik fanden, und schließlich, welche Aktivitäten und Erfahrungen von Frauen in diesen Zusammenhängen vorstellbar sind. Die informative Mischung aus anschaulichen Einzelbeispielen und zusammenhängenden weiblichen Lebenswelten in den jeweiligen Epochen machen den besonderen Reiz dieses Buches aus.
Deckers, Johannes: Die frühchristliche und byzantinische Kunst. (Beck'sche Reihe 2553) Pb. C.H. Beck, München 2007 EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-56293-8 C. H. Beck
Dieser Band schildert die Geschichte der Kunst von der Einweihung Konstantinopels im Jahr 330 bis zum Ende des Byzantinischen Reiches 1453. Im gesamten Mittelmeerraum entwickelte die christliche Kunst bis zum 8. Jahrhundert Formen der Bildkunst und Architektur, die für die weitere europäische Kunstgeschichte Maßstäbe setzten. In den folgenden Jahrhunderten ging die byzantinische Kunst zwar andere Wege als die westeuropäische, strahlte aber weit über die Grenzen des Byzantinischen Reiches hinaus. Johannes Deckers führt in die faszinierende Epoche auf sachkundige und anschauliche Weise ein.
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Schneider, Helmuth: Geschichte der antiken Technik. 2007. 128 S., 18 Abb. 18,00 x 11,80 cm. (Beck'sche Reihe2432) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53632-8 C. H. Beck
Helmuth Schneider erhellt die Ursprünge der antiken Technik in Ägypten und dem Alten Orient und beschreibt technische Entwicklungen in Griechenland und Rom in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Handwerk, Bau- und Transportwesen, Infrastruktur, Kommunikation, Mechanik, Zeitmessung sowie im Militärwesen. Den Abschluß bildet ein Kapitel über die technologische Fachliteratur der Antike.
Helmuth Schneider lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Kassel.
Schieber, Martin: Geschichte Nürnbergs. 2007. 192 S., 62 Abb. dav. 33 fb. 4 Stadtpläne. Gb. EUR 16,90 ISBN: 978-3-406-56465-9 C. H. Beck
Jetzt in neuer Ausstattung
„Trefflich verstehen es Martin Schieber und seine Mitautoren, für ihr Buch sprechende Bilder auszuwählen! Trefflich aber auch der Text … sozialhistorisch und politisch engagiert, Anekdoten nicht abgeneigt, doch ausgewogen und kompakt – Chapeau!" Rolf-Bernhard Essig, Süddeutsche Zeitung
Der ausgezeichnet geschriebene Band erzählt die Geschichte der Stadt von den frühesten Anfängen bis zur Gegenwart. Zahlreiche, klug ausgewählte Abbildungen vermitteln einen sinnlichen Eindruck, wo die reine Beschreibung nicht ausreichen kann, um Weg- und Wendemarken in Nürnbergs Vergangenheit zu veranschaulichen. So entsteht ein komplexes, facettenreiches Bild, in dem Schönheit, historische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der fränkischen Metropole nicht zu kurz kommen, aber auch die langen Schatten der NS-Vergangenheit nicht retuschiert werden.
Martin Schieber und seine Mitautoren Martina Mittenhuber , Alexander Schmidt und Bernd Windsheimer befassen sich als Historiker seit vielen Jahren mit der Geschichte Nürnbergs.
Seling, Helmut: Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1868 - Band 3: Meister, Marken, Beschauzeichen. 2007. Gb EUR 248,00 ISBN: 978-3-406-56312-6 C. H. Beck
Grundlegend neu – Helmut Selings Standardwerk
Über Jahrhunderte hinweg war Augsburg eines der wichtigsten internationalen Zentren der Goldschmiedekunst. Dieser Band verzeichnet auf der Grundlage der neuesten Forschungen die Goldschmiedemeister, die zwischen 1529 und 1868 tätig waren, bildet ihre Meistermarken ab und führt ihre Werke auf. Museen, Sammler und Kunsthändler erhalten damit ein neues Grundlagenwerk, das für die Erschließung ihrer Schätze unentbehrlich ist.
Der vorliegende Band führt Band III von Helmut Selings 1980 erschienenem Werk Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529–1868, das Supplement von 1994 und eine große Fülle neuer Funde und Forschungsergebnisse zusammen. Durch neue technische Verfahren können die Marken der Goldschmiede und Beschaumeister präziser als je zuvor wiedergegeben werden. Dadurch werden eine verläßlichere Zuschreibung der Werke zu Meistern und eine genauere Datierung derselben ermöglicht. Selings neuer Band führt alle bekannten Goldschmiede und Beschaumeister mit ihren Marken auf. Die Werkverzeichnisse der einzelnen Goldschmiede wurden grundlegend überarbeitet. Darüber hinaus finden sich in dem Band die Personen, die mit den Goldschmieden zusammenarbeiteten. Mit diesem Buch bringt Seling seine jahrzehntelangen Forschungen zu einem beeindruckenden Abschluß.
Helmut Seling , Dr. phil., geb. 1921, studierte Kunstgeschichte und Archäologie. Schon früh wandte er sich der Erforschung der deutschen Goldschmiedekunst zu. Er gehört heute zur kleinen Gruppe international anerkannter Experten für Goldschmiedearbeiten.
Klinger, Jörg: Die Hethiter. 2007. (Beck'sche Reihe 2425) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-53625-0 C. H. Beck
Jörg Klinger bietet eine kompakte Darstellung der Geschichte eines der bedeutendsten Völker Vorderasiens. Er erläutert die Ursprünge hethitischer Sprache und Kultur, beschreibt den Aufstieg der Hethiter im 2. Jahrtausend v. Chr. unter ihren Herrschern Hattusili I. und Mursili I. und bietet einen Überblick über den Verlauf der hethitischen Geschichte. Dabei werden die Wesenszüge hethitischer Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft sowie des Rechts und der Religion ebenso erhellt wie das Nachleben der Hethiter und die kulturellen Kontinuitäten.
Jörg Klinger lehrt als Professor für Altorientalistik an der Freien Universität Berlin.
Barnett, Vivian E: Kandinsky. Werkverzeichnis der Zeichnungen Bd. 2: Skizzenbücher. 2007. 400 S. 29,20 x 26,50cm. Gb EUR 298,00 ISBN: 978-3-406-55939-6 C. H. Beck
Kandinskys Skizzenbücher erlauben einen ungewöhnlich intimen Einblick in seine Arbeit und seine künstlerische Vorstellungswelt. In diesem Band werden sie erstmals in ihrer Gesamtheit präsentiert, von einer der besten Kandinsky-Kennerinnen unserer Zeit. Zum ersten Mal werden auch Kandinskys Notizen aus den Skizzenbüchern veröffentlicht. Das großzügig illustrierte, kommentierte Verzeichnis ist ein unentbehrliches Standardwerk für Sammler, Museen, Wissenschaftler und Kunstliebhaber.
Insgesamt achtunddreißig Skizzenbücher hat Wassily Kandinsky (1866 – 1944) in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren gefüllt. Sie enthalten Studien zu seinen Ölgemälden und Aquarellen, Kopien von fremden Bildern, Skizzen zu Sujets, die ihn auf seinen ausgedehnten Reisen beschäftigten. Da die Skizzenbücher zu Lebzeiten des Künstlers niemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, hat Kandinsky in ihnen, anders als bei seinen anderen Arbeiten, keinerlei Selbstzensur geübt. Sie erlauben daher einen Blick hinter die Kulissen und lassen uns die Arbeit des Künstlers in ungewohnter Nahsicht verfolgen.
Der reich ausgestattete Band erschließt die Skizzenbücher auf dem neusten Stand der Forschung. Er präsentiert sie in rund 1000 zum Teil farbigen Abbildungen und verzeichnet detailliert technische Angaben, Provenienz und Aufbewahrungsort, Ausstellungsgeschichte und einschlägige Literatur. In aufschlußreichen Kommentaren werden die Ikonographie, die Chronologie der Zeichnungen und die Bezüge innerhalb von Kandinskys Œuvre erläutert. Der Band, mit dem das Gesamtverzeichnis von Kandinskys Werk bei C.H.Beck zu seinem Abschluß gelangt, gewährt so einen neuen Zugang zu dem Werk des Malers, der die Kunst des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer geprägt hat.
Vivian Endicott Barnett war viele Jahre lang Kuratorin am Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Sie ist international durch zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu Kandinskys Werk hervorgetreten.
Klassiker der Kunstgeschichte. Band 1: Von Winckelmann bis Warburg. 2007. (Beck'sche Reihe 1782) 224 S. 10 Abb. Pb EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-54802-4 C. H. Beck
Von Johann Joachim Winckelmann, dem Begründer der modernen Kunstgeschichte, über Jacob Burckhardt, Aby Warburg und Erwin Panofsky bis zu den großen Kunsthistorikern der Nachkriegszeit stellen die Bände Leben, Werk und Wirkung der einflußreichsten Kunsthistoriker vor. Ausgewiesene Kenner geben mit diesen Portraits gleichzeitig eine vorzügliche Einführung in die Geschichte und die wichtigsten Konzepte der Kunstgeschichtsschreibung.
Ulrich Pfisterer ist Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Klassiker der Kunstgeschichte. Bd 2: Pfisterer, Ulrich: Von Panofsky bis Greenberg. 2007. (Beck'sche Reihe 1783) 224 S., 10 Abb., Pb EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-54819-2 C. H. Beck
Von Johann Joachim Winckelmann, dem Begründer der modernen Kunstgeschichte, über Jacob Burckhardt, Aby Warburg und Erwin Panofsky bis zu den großen Kunsthistorikern der Nachkriegszeit stellen die Bände Leben, Werk und Wirkung der einflußreichsten Kunsthistoriker vor. Ausgewiesene Kenner geben mit diesen Portraits gleichzeitig eine vorzügliche Einführung in die Geschichte und die wichtigsten Konzepte der Kunstgeschichtsschreibung.
Ulrich Pfisterer ist Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Schulze, Hagen: Kleine deutsche Geschichte. Mit Bildern aus dem Deutschen Historischen Museum. 5., 114.-120. Tausend. 2007. 282 S., 123 Abb., dav. 61 fb. 22,30 x 14,50 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56130-6 C. H. Beck
Der Klassiker – jetzt in erweiterter und aktualisierter Neuauflage
„Eine deutsche Geschichte, wie sie das Publikum lange nicht hatte: knapp, temperamentvoll, modern und gut bebildert.“ Michael Jeismann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von den Anfängen im römischen Germanien bis zum vereinigten Deutschland und seinen Problemen – Hagen Schulze erzählt die deutsche Geschichte prägnant, anschaulich, mit dem Blick auf das Wesentliche. Mehr als ein illustrierendes Beiwerk sind die zahlreichen Abbildungen des Bandes, die den Leser gleichsam zur historischen Betrachtung einladen. Das erfolgreiche Buch liegt jetzt in einer aktualisierten Neuausgabe vor, die bis an die Schwelle der Gegenwart führt.
Hagen Schulz e ist o. Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Freien Universität Berlin und war Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London.
Märtl, Claudia: Die 101 wichtigsten Fragen - Mittelalter. 2., durchgesehene Auflage 2006. 159 S., mit 20 Abbildungen -19,00 x 12,40 cm. (Beck'sche Reihe 1685) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-406-54102-5 C. H. Beck
Wie finster war das Mittelalter? Wie entstand das Rittertum? Wie wurde man Kaiser? Wie stellte man sich das Jenseits vor? Was ist der Investiturstreit? Wie alt wurden die Menschen im Mittelalter? Wie kann man die mittelalterliche Musik heute noch aufführen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Mediävistin Claudia Märtl kenntnisreich und für jedermann verständlich.
LeGoff, Jacques: Das Mittelalter für Kinder. 2007. 112 S., zahlr. Abb., Gb EUR 14,90 ISBN: 978-3-406-56439-0 C. H. Beck
Die wunderbare Welt des Mittelalters – für Kinder erklärt von Jacques Le Goff
Der große Historiker Jacques Le Goff führt in diesem Buch Kinder und Jugendliche in die wunderbare Welt des Mittel- alters ein. Er beantwortet ihre Fragen zu Rittern und Kreuzfahrern, Heiligen und Ungläubigen, zu den Mächtigen und den Armen der Epoche. Durch den Text und die begleitenden Abbildungen erfahren Kinder, wie man im Mittelalter lebte, woran man glaubte und worauf man hoffte, und sie begegnen den berühmten Gestalten, den wirklichen wie den fiktiven, die das Zeitalter bevölkerten.
Was tat ein Ritter den ganzen Tag, und was genau passierte bei einem Turnier? Wer baute die großen Kathedralen und was kostete das? Wie wurde man im Mittelalter König und wie ein guter Christ? Einer der besten Kenner des Mittelalters beantwortet diese und zahlreiche andere Fragen so fachkundig wie unterhaltsam. Jacques Le Goff erzählt von den mächtigsten Figuren der Epoche, den Kaisern, Königen und Päpsten, von Bauern und Städtern und von den Gestalten, die das tägliche Leben der Menschen beherrschten –Maria, Christus und den Heiligen. Le Goffs breites Panorama umfaßt auch das Reich der Fabel mit seinen Zauberern, Drachen und Feen, und König Artus und die Ritter seiner Tafelrunde treten selbstverständlich ebenfalls auf. So legt Le Goff ein Buch vor, das die Neugier stillt und die Epoche mit ihren vielen Facetten lebendig werden läßt.
Jacques Le Goff ist einer der angesehensten und meistgelesenen Historiker unserer Zeit. Er wurde unter anderem mit dem Historikerpreis der Stadt Münster und dem Hegel-Preis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet.
Zapperi, Roberto: Römische Spuren. Goethe und sein Italien. Übers. v. Walter, Ingeborg. 2007. 175 S., 15 Abb. 20,30 x 12,10 cm. Gb EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-56295-2 C. H. Beck
Roberto Zapperis neues Buch beschäftigt sich mit den vielfältigen Spuren, die Italien und insbesondere Rom im Leben Goethes hinterlassen haben. Es beleuchtet die frühen Prägungen durch das Italienische im Haushalt in Frankfurt, Goethes Teilhabe am römischen Volksleben in Rom sowie die Spuren römischer Erfahrungen im „Wilhelm Meister“ und in der Kunstauffassung des Dichters. Mit kriminalistischem Spürsinn fügt Roberto Zapperi seine Erkenntnisse so zusammen, daß deutlich wird, was die Erfahrung italienischer Kultur für Goethe bedeutete.
Noch bis vor kurzem glaubte man, daß Goethe während seines langen Aufenthalts in Rom fast ausschließlich im Kreise seiner deutschen Freunde lebte und am Leben der Stadt nur ganz am Rande teilnahm. Roberto Zapperi geht gleich zu Beginn seiner „Spurensuche“ der Frage nach, wie gut Goethe Italienisch konnte, und verbindet sie mit der anderen Frage nach den Beziehungen des Dichters zu seinem Vater, der seine eigene „Italienreise“ auf Italienisch geschrieben hatte. So führt er uns in die Kindheit des Dichters zurück und zu den ersten Berührungen des kleinen Johann Wolfgang mit Italien. Doch geht es hier auch um die geheimen Spuren, die Goethes römische Erfahrungen in Wilhelm Meisters Lehrjahre und in seiner Auffassung von der antiken Kunst hinterlassen haben. Die beiden letzten Kapitel befassen sich mit den Rückwirkungen seines kindlich unbeschwerten Lebens in der ewigen Stadt auf die Romreisen Herders und der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar, die Goethes „ganz andere Existenz“ auf ihre Weise nachzuahmen suchte. Zapperis neues Buch vertieft unsere Kenntnis von Goethes Aufenthalt in Rom und zeichnet ein präzises und anschauliches Bild von dieser entscheidenden Erfahrung im Leben des Dichters.
Roberto Zapperi lebt als Privatgelehrter in Rom. Er war 1998 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, 2001 Warburg-Professor in Hamburg.
Ptak, Roderich: Die maritime Seidenstraße. Küstenräume, Seefahrt und Handel in vorkolonialer Zeit. 2007. (Hist.Bibl. d. Gerda Henkel Stift. ) 368 S., 47 Abb., 6 Kart. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-406-56189-4 C. H. Beck
Die Geschichte des Indischen Ozeans
Roderich Ptak erzählt in diesem faszinierenden Überblick die Geschichte der Meere zwischen Ostafrika und Japan von den frühesten, archäologisch faßbaren Zeiten bis in die Neuzeit. Er geht den Handelsnetzen in diesem weiten Raum nach, beschreibt den Kulturaustausch zwischen weit entfernten Küsten, die Wanderung von Religionen über das Meer und die Bildung von politischen Netzwerken unabhängig von den großen Landmächten.
Als Portugiesen und Spanier in den Indischen Ozean und nach Fernost vordrangen, stellten sie erstaunt fest, daß Araber, Inder und Chinesen schon seit Jahrhunderten auf den asiatischen Meeren verkehrten und über Schiffe verfügten, die ihren eigenen kaum nachstanden. China war lange Zeit eine maritime Großmacht, die ein weites Gebiet beeinflußte. Sie trug entscheidend dazu bei, daß Asiens maritime Zonen zu einem großen Handelsnetz zusammenwuchsen: der maritimen Seidenstraße. Ptak beschreibt Winde und Meerengen, Häfen und Inseln, Seerouten und die Entwicklung der Seefahrt. Nicht zuletzt legt er dar, wie neben Handelswaren auch Ideen und Wissen über die Ozeane verbreitet wurden. Damit wird ein Kapitel der Weltgeschichte sichtbar, das sich abseits von Europa und noch vor der europäischen Expansion abgespielt hat.
Roderich Ptak , geb. 1955, ist Professor für Sinologie an der Universität München. Gastdozenturen in Paris, Lissabon und Macao belegen sein internationales Renommee.
Fried, Johannes: Zu Gast im Mittelalter. 2007. 288 S., Gb. EUR 24,90 ISBN: 978-3-406-56215-0 C. H. Beck
Johannes Fried gehört zu den einflußreichsten Mittelalterhistorikern unserer Zeit. Kein anderer Mediävist bürstet vertraute Lesarten der Geschichte so gründlich gegen den Strich, kein anderer Mediävist fragt so hartnäckig nach der historischen Wirklichkeit hinter den Quellen. Sein brillanter Stil und sein herausragendes Gelehrtentum haben ihn weit über die Fachgrenzen hinaus bekannt gemacht.
Nun legt Johannes Fried einen Band mit Essays vor, der auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie eine andere Mediävistik zwischen „Wissenschaft und Phantasie“ möglich ist. Exemplarisch dafür steht seine Nachschöpfung eines Gastmahls am Hof Karls des Großen, die – dicht an den Quellen entlang geschrieben – mitten hineinführt in die faszinierende Welt des Mittelalters.
Johannes Fried ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt. 1995 erhielt er den Preis des Historischen Kollegs, 2006 den Sigmund Freud-Preis für Essayistik.
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