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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Werner Busch. Das unklassische Bild. Von Tizian bis Constable und Turner. 2009. 352 S., 67 fb. Abb. Ln. EUR 29,90 ISBN: 978-3-406-58246-2 C. H. Beck
Seit der Renaissance und bis ins 19. Jahrhundert beanspruchte das sogenannte klassische Bild seine Vorrangstellung. Es sollte Ideen zum Ausdruck bringen, die letztlich immateriell waren. Ebenfalls seit der Renaissance gab es jedoch eine zweite Tradition, die sich an der sinnlichen Erscheinung der Dinge orientierte. Werner Busch stellt diese Geschichte des unklassischen Bildes zum ersten Mal zusammenhängend dar.
Während beim klassischen Bild die Linie dominiert, ist das unklassische von der Farbe beherrscht. Sucht das klassische Bild seine Vollendung, so ist das unklassische prinzipiell unabschließbar. Erzählt das klassische Bild oft eine Geschichte, die von einem Text (etwa der Bibel) vorgegeben ist, so beruft sich das unklassische Bild auf die Natur und ihre Phänomene. Nachdem die Renaissance das klassische Bild definiert hatte, wurde es über Jahrhunderte von den mächtigen Akademien und unzähligen Traktaten gepredigt. Das unklassische Bild hingegen fand nie vergleichbare öffentliche Fürsprecher. Dabei hat es die abendländische Kunst seit Tizian begleitet, in Caravaggio und Rembrandt, in Constable und Turner prominente Protagonisten gefunden und in der Druckgraphik zu wichtigen Innovationen geführt. Mit seiner Gegengeschichte der neuzeitlichen Kunst macht Werner Busch sichtbar, welche Möglichkeiten eine Kunst abseits der offiziellen Doktrin hatte und wie sie die Kunst der Moderne vorbereitete.
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Christoph Luitpold Frommel. Die Architektur der Renaissance in Italien. 2009. 272 S, 300 Abb., Gb. EUR 49,90 ISBN: 978-3-406-58142-7 C. H. Beck
Keine Epoche der Architekturgeschichte war so innovativ und produktiv wie die italienische Renaissance, und keine war so folgenreich. Seit langer Zeit fehlte jedoch ein umfassendes Standardwerk dazu. Christoph Luitpold Frommel, einer der besten Kenner der Epoche, schließt die Lücke mit diesem großzügig illustrierten Band.
Während ganz Europa weiterhin gotisch baute, nahm die Revolution der Architektur in Florenz ihren Ausgang und wurde mit ungeheurem Erfindungsreichtum in den Städten Italiens weitergeführt. Von Brunelleschi und Alberti bis zu MichelangelundPalladio porträtiert das Buch alle wichtigen Architekten der Epoche, von denen jeder auf seine Weise die Spannung zwischen den Vorgaben der Zeit und seinen neuen Ideen fruchtbar machte. Frommel beleuchtet die gesellschaftlichen Kontexte, in denen die Baukünstler ihre Werke entwarfen, und erklärt sowohl die technischen als auch die ästhetischen Innovationen. Zusammen mit den über 300 Abbildungen von Bauwerken, Zeichnungen, Plänen und Rekonstruktionen entsteht so ein lebendiges Bild einer bewegten Epoche, die in ihren Bauten ihren sichtbarsten Ausdruck fand
Bleckmann, Bruno. Die Germanen. Von Ariovist bis zu den Wikingern. 352 S., 60 Abb, Karten. Gb. EUR 24,90 ISBN: 978-3-406-58476-3 C. H. Beck
Das Standardwerk zur Welt der Germanen
Dieses Buch bietet ein großartiges Panorama von 1000 Jahren germanischer Geschichte. Die spannende Darstellung reicht von den ersten Konflikten der Germanen mit den Römern über die Völkerwanderungszeit und den Untergang des Imperium Romanum bis zu den Eroberungszügen der Wikinger im Mittelalter.
In den Tagen des Marius versetzten Kimbern und Teutonen die Römer in Angst und Schrecken. Mit dem Versuch, Germanien einhundert Jahre später zu unterwerfen, scheiterten die Römer in verlustreichen Kriegen. Sicherte danach der Limes für einige Zeit die östliche Grenze des Imperium Romanum, so wurde er seit dem dritten Jahrhundert immer wieder von Germanen überrannt. Schließlich ging im Sturm der Völkerwanderungszeit das römische Kaiserreich im Westen unter, und die Entstehung germanischer Nachfolgereiche signalisiert den Übergang der Antike zum Mittelalter, in dem sich Langobarden, Franken und Wikinger wirkungsmächtig in Szene setzen sollten. Von all diesen Ereignissen erzählt Bruno Bleckmann in seinem spannenden und hochinformativen Buch und liefert so eine facettenreiche Darstellung von eintausend Jahren Geschichte der Germanen.
Bertau, Karl. Konrad von Würzburg. Die goldene Schmiede. 600 S., Gb. EUR 98,00 ISBN: 978-3-406-58286-8 C. H. Beck
Die Goldene Schmiede ist ein faszinierendes Dokument mittelalterlicher Dichtkunst. Konrad von Würzburg, einer der bedeutendsten Dichter des 13. Jahrhunderts, verwebt die Vorstellungswelt der gesamten mariologischen Tradition zu einem kunstvollen Marienpreislied: In der ‚Schmiede’ seines Herzens will er ein kostbares Gedicht aus Gold schmelzen und mit Edelsteinen – mit ‚Karfunkel-Sinn’ – ausschmücken.
Eine historisch-kritische Ausgabe der ‚Goldenen Schmiede’ ist seit langem ein Desiderat aller mediävistischen Disziplinen, insbesondere der Literaturwissenschaften, der Theologie und der Kunstgeschichte. Karl Bertau hat nach jahrzehntelangen Recherchen eine philologisch fundierte Neu-Ausgabe erarbeitet, die auch die verschiedenen Werk-Schlüsse und Redaktionen des Konradschen Textes erstmals sichtbar macht. Neben dem mittel-hochdeutschen Text legt er eine neuhochdeutsche Übersetzung vor, die in einzigartiger Weise den Rhythmus und die kühnen Satz- und Bildstrukturen des Originaltextes einfängt. Den Abschluß bildet ein Kommentar, der den Text sprachlich, sachlich und kulturgeschichtlich prägnant erläutert.
Das Bildnis der Geliebten. Geschichten der Liebe von Petrarca bis Tizian. 160 s., 18 Abb, dav. 9 fb. Gb. EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-55502-2 C. H. Beck
Dieses Buch schildert, wie aus einem Ritual der idealen Anbetung der geliebten Frau schließlich eine Form der Liebeserklärung wird, die durchaus eine sinnliche Erfüllung zuließ.
Die Liebe zu Laura, die Petrarca im 14. Jahrhundert in seinem „Canzoniere“ besungen hatte, wurde im 15. Jahrhundert zum Paradigma für ein Gesellschaftsspiel der Liebe, für ein Ritual, wie die Geliebte verehrt und angebetet werden sollte. Diese Regeln sahen neben der poetischen Hommage auch die Anfertigung eines Bildnis der Geliebten vor, wie Petrarca es angeblich von seiner Laura hatte malen lassen. An die Stelle der imaginären Laura traten nun reale junge Damen, von denen ebenso reale Bildnisse gemalt wurden. Das von Lorenzo de’Medici erfundene Spiel fand schnell Nachahmer in Italiens höheren Kreisen. Nicht nur große Herren und Fürsten, auch Kardinäle widmeten sich ihm. Aber es blieb nicht immer bei der idealen Liebe, der Verehrung aus der Ferne; das Ritual löste wirkliche Gefühle aus, die zu sinnlich erfüllten Beziehungen führten. Das galante Spiel einer elitären Gesellschaft, in dem die ideale Liebe sich mit sinnlicher Leidenschaft vermischte, fand sein Ende in der Gegenreformation, die die unüberwindbare Dichotomie von (verbotener) Sexualität und (erlaubter) Ausübung in der Ehe wieder herstellte. Dem Ritual verdanken wir einige der größten Meisterwerke der italienischen Renaissance – wie Leonardo da Vincis Bildnisse der Ginevra Benci oder der Cecilia Gallerani – und einige der schönsten Liebesgeschichten.
Alt, Peter-André. Kafka und der Film. Über kinematographisches Erzählen. 224 S., 19 Abb. Gb., EUR 17,90 ISBN: 978-3-406-58748-1 C. H. Beck
Dass Franz Kafka ein passionierter Kinogänger war, dokumentieren seine Briefe und Tagebücher. Bisher hat man jedoch übersehen, wie stark auch seine literarische Arbeit durch die Wahrnehmungs- und Darstellungsformen des Films bestimmt wurde.
Peter-André Alt zeigt verschiedene Formen von Kafkas kinematographischem Erzählen, die in den Techniken der Bildverknüpfung, der Verwendung konkreter Motive, den Sehperspektiven, der Körpersprache der Figuren und den dramaturgischen Mustern seiner Geschichten zutage treten. So erschließt sich ein verblüffendes Panorama literarischer Ausdrucksformen, in denen Kafka die Bewegungsfolgen und Kameraeinstellungen, die Stoffe und die Mythen des frühen Kinos adaptiert. Der Autor präsentiert zahlreiche Funde, die es erlauben, Kafka neu zu lesen. Zu ihnen gehört auch die Identifizierung des realen Vorbildes für das Schloß, das sein letzter Roman beschreibt; von ihm führt eine bisher unbekannte Spur zu , einem der berühmtesten Stummfilme der Kinogeschichte.
Walter, Ingeborg. Der Prächtige. Lorenzo de' Medici und seine Zeit. 2009. 336 S., 28 Abb., Pb. EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-58273-8 C. H. Beck
Lorenzo de’ Medici (1449–1492) ist wohl das berühmteste Familienmitglied der Medici in Florenz – als „der Prächtige“ ist er in die Geschichte eingegangen. Er war dazu bestimmt, die Machtstellung der Bankiersfamilie in der Stadtrepublik zu bewahren und zu stärken. Glänzende Begabung, grenzenloser Ehrgeiz und zupackendes Wesen schienen ihm diese Aufgabe leicht zu machen. Aber die nie gänzlich erstickte Opposition gegen den Vorrang der Medici mündete in eine blutige Verschwörung, die ihn fast das Leben gekostet hätte und Florenz in einen langen Krieg stürzte. Trotz aller Versuche, seine Stellung auch konstitutionell abzusichern, blieb diese bis zuletzt gefährdet und bestritten. Zwei Jahre nach seinem Tod wurden die Medici aus Florenz vertrieben. In enger Anlehnung an die historischen Quellen und auf der Basis der neuesten Forschungen entwirft Ingeborg Walter ein Bild jener Zeit, in dem über die Person Lorenzo de’ Medicis hinaus die Lebensformen und die Mentalität der Renaissance wiederaufleben.
Hansjörg Küster. Schöne Aussichten. Kleine Geschichte der Landschaft. 127 S, 7 Abb., Br. EUR 12,00 ISBN: 978-3-406-58570-8 C. H. Beck
Italienischer, Französischer oder Englischer Garten, erhabene Wildnis oder geschützte Natur, Heide, Wald oder Gebirge: alles ist Landschaft. Es gibt sogar Mondlandschaft, Stadtlandschaft oder Wohnlandschaft.
Anders als zu Natur, die besteht und vergeht, ob wir sie wahrnehmen oder nicht, gehört zu Landschaft stets auch Reflexion. Wenn wir Landschaft sehen, interpretieren wir sie. Wichtig sind die Metaphern, Stimmungen und gedanklichen Zusammenhänge, die wir mit dem Eindruck einer Gegend verbinden. Dennoch gibt es keine Landschaft, in der ausschließlich Elemente der Kultur vorkommen. Selbst in der durch und durch gestalteten Landschaft einer Stadt oder eines Parks sind noch natürliche Einflüsse wirksam. Und doch ist Landschaft niemals das gleiche wie Natur. Für den Pflanzenökologen Hansjörg Küster ist sie ein in Jahrtausenden gewachsenes und weiter wachsendes Geschichtsbuch, das man lesen kann und an dem man weiter schreiben wird – als Landwirt, als Planer oder als einer, der Landschaft „nur“ beobachtet und liebt.
Reicholf, Josef H. Ursprung der Schönheit. Die biologischen Grundlagen des Ästhetischen. 256 S., 20 Abb., Gb. EUR 19,90 ISBN: 978-3-406-58713-9 C. H. Beck
Schönheit, so meinte man lange zu wissen, habe in der Evolution nichts zu suchen, sei bestenfalls schmückende Zutat oder Handicap beim Kampf ums Überleben. Heute wissen wir: Schönheit ist nicht nur „Äußerlichkeit“, sondern verweist auf ein inneres Potential. Weit davon entfernt, lediglich Anpassung zu sein, ist sie ein echter Ausdruck von Individualität.
In seinem neuen Buch zeigt der bekannte Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf, wie eng die natürliche mit der sexuellen Auslese zusammenhängt, bei der Attraktivität die entscheidende Rolle spielt. Seine Schlussfolgerung: Schönheit und Schönheitsempfinden haben klare biologische Funktionen. Schon Tieren müssen wir Ästhetik zubilligen. Und auch die Rolle, die sie in der Evolution des Menschen spielt, bedarf einer radikalen Neubewertung. Die Kunst, so hat der französische Filmemacher François Truffaut einmal gesagt, bestehe darin, mit schönen Frauen schöne Dinge zu tun. Sollte er damit auch die Grundlagen des Ästhetischen beim Menschen beschrieben haben?
„Ein Querdenker, der liebgewordene Wahrheiten als Vorurteile entlarvt.“ Hessischer Rundfunk
Fridell, Egon: Kulturgeschichte Ägyptens. 2009. (Beck'sche Reihe 1885) Pb. 489 S., EUR 12,95 ISBN: 3-406-58465-9 C. H. Beck
Der 1936 erschienene Band Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients, erstmals in Zürich veröffentlicht, bildet zusammen mit der Kulturgeschichte Griechenlands das reife Spätwerk des „geistvoll ironischen Geschichtsphilosophen”, das als Pendant zu dem erfolgreichen Werk Kulturgeschichte der Neuzeit ebenfalls auf drei Bände angelegt war. Infolge des tragischen Todes von Egon Friedell – kurz nach dem Einmarsch der Hitlertruppen in Österreich nahm er sich am 16. März 1938 das Leben – wurde der dritte Band, der die römische Zeit behandeln sollte, nicht mehr geschrieben.
"Friedells Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients ist ein Kompendium an Weisheit und Einsicht, an historischer Klugheit und dichterischer Inspiration, an stilistischer Bravour, fachwissenschaftlicher Genauigkeit und aller Freiheit der Phantasie."
Saarländischer Rundfunk
Die Merowinger. Europa vor Karl dem Großen. Bearb. v. Geary, Patrick J. Übers. v. Scholz, Ursula. 3. Aufl.. 251 S., 1 Kte 19 x 12 cm. (Beck'sche Reihe 1507) Pb EUR 12,95 ISBN: 3-406-56558-1 C. H. Beck
Die dramatischen Jahrhunderte von der Spätantike bis zum Mittelalter sind das Thema dieser Geschichte vor Karl dem Großen. Was uns heute oft noch als eine bloße Wachablösung zwischen Römern und Barbaren erscheint, schildert Patrick J. Geary als einen vielschichtigen Prozeß der „Barbarisierung der Römer und Romanisierung der Barbaren“.
Gearys vielgerühmtes Buch gehört zu den intellektuell stimulierendsten Werken, die über das Reich der Merowinger geschrieben worden sind.
Die Neue Pinakothek München. Bearb. v. Lenz, Christian. 4., überarb. u. aktualis. Aufl. 2008. 144 S., 170 fb. Abb. 27 x 20 cm. (Museen d. Welt ) Pb EUR 18,90 ISBN: 3-406-56725-8 C. H. Beck
Vielfalt und Qualität ihrer Sammlungen von europäischer Malerei und Skulptur machen die Neue Pinakothek zu einem der großen Museen der Kunst des 19. Jahrhunderts. Wie die Alte Pinakothek verdankt auch die Neue ihre Entstehung dem Kunstsinn der bayrischen Könige, in diesem Falle Ludwigs I. Erlesene Werke von internationalem Rang eröffnen die Galeriebestände, beginnend mit außergewöhnlichen Arbeiten des 18. Jahrhunderts: von Goya, David, Gainsborough und Reynolds. Vollständig und in hervorragender Qualität sind sämtliche Schulen der Malerei – von den Romantikern bis zum Jugendstil – vertreten, sie reichen von Caspar David Friedrich über Menzel, Leibl und Marées bis zu Schiele und Klimt. Herausragend sind die Bestände der Impressionisten von Manet und Gauguin bis Liebermann und Corinth. Neben den deutschen und französischen Werken finden sich Meisterleistungen der englischen, holländischen und der übrigen europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts.
Der vorliegende Führer durch die Neue Pinakothek bietet einen umfassenden und anschaulichen Überblick über Geschichte und Bedeutung der Sammlung. Eine repräsentative Auswahl von 150 Bildern ist farbig abgebildet und wird von informativen Kurztexten begleitet.
Burckhardt, Jacob: Jacob Burckhardt Werke. Bd. 9. Kritische Gesamtausgabe / Kleine Schriften III. Die Kunst der Renaissance. Hrsg. v. JacobBurckhardt-Stiftung. 2008. 727 S., 7 Abb., 1 CD 22,2 x 15,2 cm. Gb EUR 128,00 CHF216,00 ISBN: 978-3-406-57749-9 C. H. Beck
Jacob Burckhardt Werke (JBW) Herausgegeben von der Jacob Burckhardt-Stiftung, Basel, in Verlagsgemeinschaft von Schwabe AG, Basel, und C.H. Beck, München.
Ergänzend zur bereits vorliegenden kritischen Briefausgabe und zur monumentalen Burckhardt-Biographie von Werner Kaegi werden Werke und Nachlass Jacob Burckhardts in einer neuen, den modernen Anforderungen gerecht werdenden Editionsform publiziert.
Die neue Kritische Gesamtausgabe erscheint in 29 Bänden. Die Bände 1-9 sind den von Jacob Burckhardt selbst publizierten bzw. zur Publikation vorbereiteten Schriften - darunter den grossen Werken von klassischem Rang - gewidmet, die Bände 10-28 enthalten die Werke, Vorträge und Vorlesungen aus dem Nachlass. Band 29 ist der Registerband.
Band 9 Der Kulturhistoriker und glänzende Essayist Jacob Burckhardt zeigt sich in diesem Band von einer neuen und überraschenden Seite: als ein in vielen Gattungen versierter Lyriker, in Ansätzen gar als Dramatiker, als fiktionaler Erzähler und als Illustrator. Poesie und eine mögliche Existenz als Dichter waren zwanzig Jahre lang, bis zum Antritt des Zürcher Lehrstuhls 1855, ein wiederkehrendes Thema bei Burckhardt. Der Band versammelt auf der Grundlage der Handschriften und Erstdrucke erstmals die verstreuten literarischen Texte Burckhardts, seine Illustrationen sowie seine Korrespondentenberichte und dokumentiert seine Zeit als Redaktor der Basler Zeitung. Dem Band liegt eine DVD mit der Basler Zeitung vom Juni 1844 bis Ende 1845 bei, die es erlaubt, Burckhardt über die eindeutig von ihm selbst verfassten Artikel hinaus als vielseitigen Journalisten kennen zulernen.
Brenner, Michael: Kleine jüdische Geschichte. 2008. 384 S., 91 Abb., 7 Ktn- 21,7 x 13,9 cm. Gb., C.H. Beck, München 2008. EUR 24,90 ISBN: 3-406-57668-0 C. H. Beck
Klar, anschaulich und mit Blick für das Wesentliche erzählt Michael Brenner die wechselvolle Geschichte der Juden, die sich über 3000 Jahre und fünf Kontinente erstreckt. Der Holocaust, die Geschichte Israels und das amerikanische Judentum kommen ebenso zur Sprache wie die Anfänge in biblischer Zeit. Neue Einblicke vermitteln auch die zahlreichen Abbildungen, die mehr sind als nur illustrierendes Beiwerk.
Die Geschichte der Juden wird heute oft auf Verfolgungen, die tragischen Geschehnisse des Holocaust und die politischen Ereignisse im Nahen Osten verengt. Dieses Buch will den Blick öffnen für ein vielseitigeres und farbigeres Bild, zu dem vor allem auch der fruchtbare Austausch mit anderen Kulturen gehört. Obwohl sie immer eine kleine Minderheit waren, haben die Juden ihre Spuren in zahlreichen Kulturen hinterlassen, die großen Weltreligionen mitgeprägt und eigene Lebenswelten entwickelt. Michael Brenner schildert prägnant und anhand treffender Beispiele die facettenreiche Geschichte einer Nation und einer Religion. Er nimmt den Leser mit auf eine Weltreise vom Vorderen Orient über die griechische und römische Welt, das maurische Spanien und Mitteleuropa bis nach Osteuropa, Israel und Amerika. So entsteht das faszinierende Panorama einer Geschichte, die gerade wegen der vielen Brüche und erzwungenen Neuanfänge durch ihre Kontinuität und Treue zu den eigenen Wurzeln beeindruckt.
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Finke, Hugo /Brachmann, Wolfgang /Nordhausen, Willy: Künstlersozialversicherungsgesetz. Gesetz über die Sozialversicherung der selbständigen Künstler und Publizisten. 4. Aufl. 2008. 570 S.. (Gelbe Erl.-Bücher ) Pb 55,00 ISBN: 3-406-57677-X C. H. Beck
Mitchell, W.J.T: Das Leben der Bilder. Eine Theorie der visuellen Kultur. Übers. v. Eschbach, Achim/Halawa, Mark. 2008. 240 S., 40 Abb. (Beck'sche Reihe 1860) Pb EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-57359-0 C. H. Beck
W.J.T. Mitchell ist eine der wichtigsten Stimmen in der heutigen Diskussion um Wesen und Funktion von Bildern. In seinem jüngsten Buch – dem ersten, das auch in deutscher Sprache erscheint – erkundet der amerikanische Begründer des „iconic turn“ das Eigenleben, das Bilder in unserer Kultur führen. Ob es sich um Bilder in Museen oder Bilder in den Medien handelt – sie fordern Reaktionen von uns, sie provozieren und verführen und benehmen sich manchmal so gar nicht wie tote Gegenstände, sondern wie lebendige Wesen mit ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Begierden. Mitchells Beobachtungen zu unserem Umgang mit Bildern sind scharf, provokant und gleichzeitig von bestechender Klarheit. Sie beleuchten nicht nur unsere visuelle, sondern auch unsere politische Kultur, die heute mehr denn je von Bildern geprägt ist.
Stollberg-Rilinger, Barbara: Des Kaisers alte Kleider. Verfassungsgeschichte und Symbolsprache im Alten Reich. 2008. 416 S., 10 Abb. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-406-57074-2 C. H. Beck
Eine der besten Kennerinnen der Geschichte des Alten Reiches erhellt das faszinierende Wechselspiel von schriftlich fixierter Verfassung und im Ritual gelebter Verfassungswirklichkeit. Zum ersten Mal wird Verfassungsgeschichte konsequent von den symbolisch-rituellen Formen und ihrem Wandel her verständlich.
Wie wurden Vasallen des Reiches belehnt? Wie verständigte man sich auf den Reichstagen? Wie verkehrten die Gesandten an den Höfen der Fürsten? Was über diese Fragen in der Verfassung bestimmt war, war die eine Sache, doch ob und in wieweit diese Regeln mit Leben erfüllt wurden, war eine andere – war abhängig von sehr komplexem symbolisch-rituellen Handeln. Barbara Stollberg-Rilinger zeigt in ihrem spannenden Buch, wie eine politische Formensprache, die alle Beteiligten beherrschten – gleichsam eine Art symbolischer Grundwortschatz – unverzichtbar war, um sich über die gemeinsame Ordnung zu verständigen.
Sommer, Michael: Die Phönizier. Geschichte und Kultur. 2008. 123 S., 12 Abb. und Karten 18 x 11,8 cm. Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-56244-0 C. H. Beck
Die Phönizier bildeten einen wirkungsmächtigen Faktor der Geschichte des Mittelmeerraums in der Antike. Michael Sommer bietet einen anschaulichen Überblick über ihren Aufstieg zu einer der Hochkulturen des Vorderen Orients, ihre Religion, ihr Wirtschaftsleben – insbesondere ihre weitreichenden Handelsbeziehungen – und ihre politische Geschichte, in deren Verlauf die Phönizier in intensivem, gelegentlich auch konfliktgeladenem Austausch mit ihren Nachbarn standen.
Huse, Norbert: Geschichte der Architektur im 20. Jahrhundert. 2008. 127 S., 43 Abb., 18 x 11,8 cm. (Beck'sche Reihe 2455) Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-406-56255-6 C. H. Beck
Die Geschichte der Architektur im 20. Jahrhundert beginnt mit den wegweisenden Bauten des 19. Jahrhunderts, als die Industrialisierung neue Bauaufgaben, neue Techniken, neue Bauherren und neue Mentalitäten mit sich brachte. Hier wird der Grundstein gelegt für die Vielfalt der Stile im 20. Jahrhundert, die von Art Nouveau, Chicagos Hochhäusern und dem Bauhaus bis hin zur Postmoderne und den aktuellen Tendenzen des neuen Jahrtausends reicht. Auf diesen Streifzügen durch das 20. Jahrhundert begegnet man prägenden Figuren wie Le Corbusier, Frank Lloyd Wright, Mies van der Rohe oder Robert Venturi, deren bahnbrechende Bauten und Entwürfe immer wieder neu in ihren Bann ziehen.
Heim, Manfred: Von Ablaß bis Zölibat. Kleines Lexikon der Kirchengeschichte. 2008. 464 S. (Beck'sche Reihe 1857) Pb EUR 14,95 ISBN: 978-3-406-57356-9 C. H. Beck
Manfred Heim erläutert kenntnisreich und umfassend die wichtigsten Grundbegriffe der katholischen und evangelischen Kirchengeschichte. Er informiert über die verschiedenen christlichen Bekenntnisse und ihre Geschichte, über kirchliches Leben in Vergangenheit und Gegenwart sowie über theologische und rechtliche, kunst- und kulturgeschichtliche Schlüsselbegriffe. Ein Buch für Historiker und Kunsthistoriker, Theologen und Volkskundler – und für jeden, der sich knapper als in den großen kirchlichen Enzyklopädien und zuverlässiger als im Internet über die Geschichte des Christentums orientieren will.
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