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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Erlöste und Verdammte. Eine Geschichte der Reformation. Kaufmann, Thomas. 2016. 508 S. 103 meist fb. Abb., 4 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 26,95. ISBN: 978-3-406-69607-7 C. H. Beck
Die Reformation hat die Welt so tiefgreifend verwandelt wie kein anderes Ereignis seit dem Ende der Antike – auch der Katholizismus war danach nicht mehr der gleiche. Thomas Kaufmann erzählt souverän und auf dem neuesten Forschungsstand die Geschichte dieser religiösen Revolution in einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren. Seine magistrale Darstellung lässt die Dramatik des erbitterten Kampfes um himmlische Erlösung und irdische Macht für heutige Leser lebendig werden.
Die Reformation entstand fernab von den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Europas, und doch hat sie den gesamten Kontinent in Aufruhr versetzt. Viel ist darüber spekuliert worden, welche politischen und sozialen Faktoren für diese Revolution verantwortlich waren. Thomas Kaufmann, einer der besten Kenner der Reformation, sieht die wichtigsten Beweggründe in der Religion selbst. Den Reformatoren ging es um das Seelenheil. Als der Papst Luther und seine Lehre verdammte, hätte dies das Ende sein können. Doch Luther sah den Papst selbst in ewiger Verdammnis. So nahm die Kirchenspaltung ihren Lauf. Hass auf die Verdammten ließ Menschen in den Krieg ziehen, in der Hoffnung auf Erlösung verließen unzählige ihre Heimat und trugen die Reformation in die letzten Winkel der Welt. Thomas Kaufmann zeigt eindrucksvoll, wie ganz Europa durch das Beben der Reformation umgestaltet wurde und welche Nachbeben die Reformation bis heute auslöst.
Bayerische Vorgeschichtsblätter 2016. 2016. 300 S. Ln. EUR 74,00. ISBN: 978-3-406-11086-3 C. H. Beck
Die Bayerischen Vorgeschichtsblätter (vormals: Bayerischer Vorgeschichtsfreund bis 1930) erschienen erstmals im Jahr 1921 und blicken auf eine bald 100jährige Geschichte zurück. Herausgeber sind die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Verbindung mit der Archäologischen Staatssammlung und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (alle München).
Es handelt sich um die führende archäologische Fachzeitschrift für Fund- und Grabungsberichte zur Vor- und Frühgeschichte Bayerns und angrenzender Gebiete. Darin finden sich sowohl Veröffentlichung zu herausragenden archäologischen Neufunde mit historischer Tragweite als auch neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung von frühen Metropolen bis hin zu frühneuzeitlichen Städte und deren jeweilige Bedeutung für die Regionen. Durch die schon seit langer Zeit bestehenden Kontakte der Herausgeber zu den Fachinstitutionen an den Universitäten gelingt es regelmäßig Beiträge mit neuen Fragestellungen oder naturwissenschaftlicher Ausrichtung (Metallurgie, Anthropologie, Statistik) aufzunehmen.
Die Zeitschrift gliedert sich im Wesentlich in zwei Abschnitte: „Aufsätze und größere Fundberichte“, „Besprechungen und Anzeigen“ und wird von Fall zu Fall um „Nachrufe“ ergänzt. Das Einreichen fremdsprachiger Beiträge und Buchbesprechungen ist möglich und insbesondere dann erwünscht, wenn sie Regionen übergreifende Themen behandeln, die Bezüge von und nach Bayern aufzeigen.
Seit dem Jahr 2012 verfügen die Bayerischen Vorgeschichtsblätter über ein neues attraktives Layout und der Seitenumfang beträgt zwischen 250 und 300 Seiten. Sowohl im gesamten deutschen Sprachraum als auch in Frankreich, Italien und vor allem in Osteuropa wird die Zeitschrift insbesondere ihrer vorbildlichen Materialpublikationen sehr geschätzt.
Akademisches Kunstmuseum: Geometrische und orientalisierende Keramik. Bearbeitet von Piekarski, Dirk. Corpus Vasorum Antiquorum Deutschland / Corpus Vasorum Antiquorum Deutschland Bd. 100: Bonn Band 4. 2016. 93 S. 59 fb. Abb. 33 x 25 cm. Hl. EUR 98,00. ISBN: 978-3-406-69997-9 C. H. Beck
Das internationale Projekt Corpus Vasorum Antiquorum hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweiten Bestände antiker griechischer und italischer bemalter Keramik zu publizieren. In der deutschen Reihe werden alle entsprechenden Gefäße in deutschen Museen und Sammlungen erfasst und wissenschaftlich erschlossen. Die möglichst umfassende Dokumentation und Kommentierung in den Bänden machen die Stücke und deren bildliche Darstellungen als primäre Quellen für die antike Kultur verfügbar. Ergänzend zu schriftlichen Zeugnissen bieten die bemalten Keramikgefäße Informationen zu religiösen Vorstellungen und Praktiken, zu sozialen Rollenbildern und vielen rituellen Abläufen des antiken Lebens, sowie allgemeiner zu wirtschaftlichen Verhältnissen und kulturellem Austausch von antiken Gesellschaften. In der Reihe wird daher auf die Qualität der fotografischen Wiedergabe und die zusätzliche zeichnerische Hervorhebung von schwer erkennbaren Details besonderen Wert gelegt, um Forschern das Material auch ohne Autopsie in den Sammlungen zugänglich zu machen.
Geschichte Englands / Geschichte Englands Bd. 2: Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Haan, Heiner; Niedhart, Gottfried. 2016. 293 S. 5 Karten sowie 10 Tabellen und graphischen Darstellungen. 22 x 14 cm. Kt. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-70387-4 C. H. Beck
Administrator im Hochstift Passau und Erzbistum Salzburg und Landesherr in Glatz. Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte (167). Kammermayer, Hans. Herzog Ernst von Bayern (1500-1560). 2016. 500 S. Gb. EUR 60,00. ISBN: 978-3-406-10782-5 C. H. Beck
Seit 1929 gibt die Kommission für bayerische Landesgeschichte die Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte heraus, in der vor allem herausragende akademische Qualifikationsschriften (Dissertationen und Habilitationen) sowie Festschriften für verdiente Wissenschaftler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens veröffentlicht werden. Bisher sind in der renommierten Reihe 166 Bände erschienen. Dem Arbeitsauftrag der Kommission entsprechend werden wissenschaftliche Arbeiten zu allen Epochen und Themenbereichen der bayerischen, fränkischen oder schwäbischen Geschichte zum Druck angenommen. Die eingereichten Manuskripte durchlaufen vor der Drucklegung ein Gutachterverfahren.
Kandinsky. Haldemann, Matthias. Becksche Reihe (2519).2016. 119 S. 41 z. T. fb. Abb. 18 x 12 cm. Kt. EUR 10,00. ISBN: 978-3-406-69873-6 C. H. Beck
Wassily Kandinsky (1866-1944) hat die Entwicklung der modernen Malerei wie kaum ein anderer geprägt. Sein Leben zwischen Ost und West, in den Wirren von Revolutionen und Weltkriegen, war ein Leben zwischen Extremen. Auch seine Kunst bewegte sich zwischen verschiedenen Polen: Abstraktion und Figürlichkeit, Ordnung und Chaos, Intuition und Rationalität, Wissenschaft und Religion. So sehr er als Pionier der Moderne wirkte, ging es ihm zugleich darum, an Geschichte und Tradition anzuknüpfen. Matthias Haldemann gibt in diesem Band einen konzisen und erhellenden Überblick über Kandinskys Leben, seine berühmten Schriften und vor allem sein vielgestaltiges künstlerisches Werk.
Register. Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte (30/2). Bearbeitet von Weikmann, Johannes. Die Traditionen des Klosters Oberalteich. 2016. 160 S. Gh. EUR 39,00. ISBN: 978-3-406-10416-9 C. H. Beck
Die Überlieferung der bayerischen Klöster und Stifte enthält einen einzigartigen Bestand an mittelalterlichen Traditionen, Urkunden und Urbaren. Deren Edition in den Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte bietet für sozial-, wirtschafts- und verfassungsgeschichtlichen Forschungen eine zuverlässige Grundlage. Mit der Publikation der Tegernseer Klostertraditionen durch Peter Acht (1952) kamen erstmals die modernen Editionsgrundsätze zur Wirkung, nach denen der Bearbeiter nicht nur einen gültigen Text zu erstellen hat, sondern auch nach Möglichkeit die als Tradenten oder Zeugen auftretenden Personen identifizieren und die Datierung möglichst exakt festlegen soll. Den Maßstäben Peter Achts und seiner Schüler, die einen großen Teil ihrer Arbeitskraft der Fortführung des Unternehmens widmeten, fühlt sich die Reihe bis heute verpflichtet.
Die Schöpfung der pseudohistorischen westpeloponnesischen Frühgeschichte. Vestigia (70). Zingg, Emanuel. 2016. 340 S. 4 Karten. 23 x 16 cm. Ln. EUR 59,90. ISBN: 978-3-406-69998-6 C. H. Beck
Vorliegendes Buch bietet die erste synoptische, historisch-konstruktivistische Analyse der Frühgeschichten von Messenien, Megalopolis, Triphylien und Pisa/Olympia. Untersucht wird das Narrativ der Rückkehr der Herakliden auf die Peloponnes sowie der Auseinandersetzungen zwischen Sparta und Messene in den ersten beiden Messenischen Kriegen. Die Entstehung des Narrativs und die Eigenheiten der uns noch erhaltenen verschiedenen Versionen werden durch die Annahme mehrerer Initiativen zur Schöpfung einer pseudohistorischen Frühgeschichte erklärt. Der Heraklidenmythos ist die ältere Schöpfung, auf der das Narrativ der Messenischen Kriege aufbaut. Dieses wurde in den 360er-Jahren in vier Initiativen abwechselnd von prospartanischer und promessenischer Seite gestaltet und bildet in seinem bedeutungsrelevanten Kern die Bündnisse dieses Jahrzehntes ab, die es in eine ferne, pseudohistorische Vergangenheit im 8. und 7. Jh. v.Chr. projiziert. Es dient somit der Erklärung der politischen Lage auf der Peloponnes, die sich aufgrund des Endes der spartanischen Vormachtstellung nach der Schlacht bei Leuktra im Jahre 371 v.Chr. im Umbruch befand. Unsere meist späteren und trümmerhaften Quellen haben den Zweck dieses Narrativs nicht mehr durchschaut, dessen Grundstrukturen jedoch erhalten.
Abenteuer Archäologie. Eine Reise durch die Menschheitsgeschichte. Parzinger, Hermann. 2016. 255 S. 71 fb. Abb. und Karten. 24 x 17 cm. Hl. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-69639-8 C. H. Beck
Auf den Traumpfaden uralter Kulturen führt der international renommierte Prähistoriker Hermann Parzinger durch Millionen Jahre Menschheitsgeschichte bis in die Gegenwart – und macht uns gleichzeitig mit der Arbeit der Archäologen vertraut. Er lehrt uns das Staunen über die Rätsel der Vergangenheit und zeigt, welche konkreten Beiträge die Archäologie seit über 100 Jahren zur Entschlüsselung dieser Geheimnisse leistet. In diesem mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Karten ausgestatteten Band erläutert Hermann Parzinger an vielen Beispielen, wie Archäologen mit immer weiter verfeinerten Methoden – etwa modernen Gen-Untersuchungen - helfen, wichtige Weg- und Wendemarken in der Entwicklung des Menschen zu erkennen und besser zu verstehen. Er führt uns auf den Spuren des Homo sapiens von Afrika aus durch alle Kontinente, Zeiten und Kulturen – vorbei an den Feuern der Eiszeitjäger und Höhlenmaler, durch die ältesten Tempelbezirke und Städte der Menschheit, zu den Pyramiden der Ägypter und den Palästen der Mykener und weiter noch durch das Imperium Romanum, das Karolingerreich und die Städte des Mittelalters bis in die Neue Welt und schließlich auf die Schlachtfelder des 20. Jahrhunderts und zu den Raubgrabungen unserer Tage im Irak.
Die Entstehung des Islam. Die ersten hundert Jahre. Berger, Lutz . 2016. 334 S. 16 Abb. und 2 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 26,95. ISBN: 978-3-406-69693-0 C. H. Beck
Innerhalb von nur hundert Jahren entstanden der Islam und das Weltreich der Kalifen und veränderten tiefgreifend die politischen und kulturellen Koordinaten der Welt. Lutz Berger erklärt dieses "Wunder" aus dem Wandel der spätantiken Gesellschaften und beschreibt anschaulich, wie sich der Islam Hand in Hand mit den arabischen Eroberungen formiert hat. Über das plötzliche Auftauchen des Islams im 7. Jahrhundert ist viel spekuliert worden: Handelte es sich ursprünglich um eine christliche oder jüdische Sekte? Auf welche Quellen geht der Koran zurück? Lutz Berger zeigt auf der Grundlage neuester Forschungen, wie sich in der Konkurrenz monotheistischer Erlösungsreligionen von Mekka aus eine arabische Spielart mit eigenem Propheten und heiligem Buch verbreitete und die zersplitterte arabische Halbinsel befriedete. Dies war die Voraussetzung für weiträumige Eroberungen, die überall da erstaunlich reibungslos verliefen, wo man sich dem Zugriff des byzantinischen oder sassanidischen Großreichs entziehen wollte. Durch die Aufnahme des persischen Erbes entstand eine ganz neue Kultur, die die Zivilisation der Antike bewahrte - während der Nordwesten Europas kulturell zurückfiel. Lutz Berger vollbringt das Kunststück, den Aufstieg des Islams ganz aus den Bedingungen der Zeit zu erklären und zugleich in eine welthistorische Perspektive zu stellen, die das Buch zu einer faszinierenden Fallstudie über die Geburt von Imperien macht.
Im Schatten der Paläste. Geschichte des frühen Griechenlands. Bringmann, Klaus. 2016. 413 S. 23 Abb. und 7 Karten, teils in Farbe. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-69716-6 C. H. Beck
Wann beginnt die griechische Geschichte? Mit den mykenischen Palästen? Mit Homer? Oder gar erst mit der Zeit Herodots, des Vaters der Geschichtsschreibung? Klaus Bringmann rückt jede Phase der griechischen Frühgeschichte ins rechte Licht und entwirft ein eindrucksvolles Epochenportrait, das die Zeit vom 12. bis zum 5. Jahrhundert v. Chr. umfasst. Spannend und anschaulich beschreibt Klaus Bringmann die Welt der griechischen Frühzeit mit ihren Hunderten von Stammesgemeinden und Stadtstaaten. Er erläutert ihre verbindenden Elemente – Sprache, Wanderungs-und Kolonisationsbewegungen, Kunst, Kultur und Religion -, betont die Bedeutung des Meeres für die Griechen, die prägende Rolle des Adels in Politik und Kultur, zeigt aber auch die Notwendigkeit auf, Machtgier und Skrupellosigkeit der Führungsschicht durch die Ausbildung von Rechtsordnungen und staatlichen Strukturen einzuhegen. Schließlich erhellt er die Entstehung der bipolaren griechischen Welt mit den Machtzentren Athen und Sparta und richtet zuletzt den Blick auf die erste große äußere Bedrohung des griechischen Kosmos durch die Perser, die das griechische Gemeinschaftsbewusstsein politisierte und die griechische Geschichte in neue Bahnen lenkte.
Kleine Geschichte Kubas. Zeuske, Michael. 2016. 262 S. 4 Karten. 19 x 12 cm. Kt. EUR 14,95. ISBN: 978-3-406-69699-2 C. H. Beck
Kubas Geschichte ist eine Geschichte des Reichtums und der Blüte, aber auch eine Geschichte der Armut, der Unterdrückung und des nie erlahmenden Widerstandes dagegen. Der Reichtum der Insel durch den Zucker ist untrennbar mit der Sklaverei verknüpft; die Befreiung von der spanischen Kolonialmacht mit dem Übergang in die Abhängigkeit von den USA; die Revolution Fidel Castros mit dem Verlust der Absatzmärkte in Nordamerika und der Verarmung des Landes. Michael Zeuske bietet einen informativen und unterhaltsamen Streifzug durch die kubanische Geschichte, der in die Frage mündet: Wie wird es nach Fidel Castro mit Kuba weitergehen?
Münzen. Eine Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Kluge, Bernd. 2016. 128 S. 151 Abb. 18 x 12 cm. Kt. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-69774-6 C. H. Beck
Münzen gelten als Auslaufmodell. Zeit für einen Rückblick: Bernd Kluge beschreibt die Weltgeschichte der Münzen von den Griechen, die das "heilige Geld“ erfanden und gleich zu einem künstlerischen Höhepunkt führten, über das europäische und islamische Mittelalter bis zur Gegenwart. Er erklärt die Techniken der Münzprägung sowie die Grundbegriffe der Numismatik. Ein "Muss“ für alle, für die Münzen mehr sind als Geld.
Der Peloponnesische Krieg. Beck´sche Reihe (2391). Bleckmann, Bruno. 2016. 120 S. 11 Abb. und Karten. 18 x 12 cm. Pb. EUR 8,95. ISBN: 978-3-406-69880-4 C. H. Beck
Im Peloponnesischen Krieg (431 bis 404 v. Chr.) standen sich die Machtblöcke des Ersten Attischen Seebundes unter Führung Athens und des Peloponnesischen Bundes unter seinem Hegemon Sparta gegenüber. Dank Thukydides sind wir über den Verlauf dieses antiken Weltkriegs wie über kaum ein zweites Ereignis des Altertums informiert.
Bruno Bleckmann erläutert die Kriegsgründe, die verschiedenen Etappen der Auseinandersetzung, den Ausgang sowie die historische Bedeutung dieses Konflikts.
Vinland!. Wie die Wikinger Amerika entdeckten. Simek, Rudolf. 2016. 160 S. 22 Abb. und Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 16,95. ISBN: 978-3-406-69720-3 C. H. Beck
"Sie kamen zu einer Insel, die nördlich des Landes lag und gingen dort hinauf und sahen sich bei gutem Wetter um. Sie fanden Tau auf dem Gras und berührten als Erstes mit den Händen den Tau und führten ihn zum Mund und dachten, noch nie etwas Süßeres gekostet zu haben.“ So wird in der Grænlendinga Saga die Ankunft der Wikinger in Amerika beschrieben. Rudolf Simek erzählt hier die Geschichte dieser Entdeckungsreise und schildert, wie deren archäologische Spuren im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurden. Was trieb die Wikinger rund 400 Jahre, bevor Christoph Kolumbus in die Neue Welt aufbrach, zu ihrer gefährlichen Reise durch das Nordmeer? Abenteuerlust, Mangel an wichtigen Rohstoffen und Nahrungsquellen? Woher stammten diese Entdecker überhaupt, die wir recht unpräzise mit dem Begriff "Wikinger“ bezeichnen, und welche Quellen erzählen ihre Geschichte(n)? Diesen Fragen geht der renommierte Wikinger-Forscher Rudolf Simek hier nach. Darüber hinaus erklärt er, wie die Boote der Wikinger beschaffen waren, schildert das nautische Wissen und die Weltvorstellungen der nordischen Seefahrer und erzählt, wie 1961 das norwegische Ehepaar Helge und Anne Stine Ingstad bei L´Anse aux Meadows an der Küste von Neufundland auf die archäologischen Reste der Wikinger-Expedition stieß. Ein unterhaltsames Kapitel über falsche nordamerikanische Wikinger, über die man in den USA so lebhaft phantasierte, dass man sich regelrechte "Viking Hoaxes“ schuf, beschließt das Buch.
Byzanz. Weltreich der Kunst. Effenberger, Arne; Asutay-Effenberger, Neslihan. Byzantinische Kunst. Kunst und Kultur. 2016. 400 S. 130 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Ln. EUR 49,95. ISBN: 978-3-406-58702-3 C. H. Beck
Das Byzantinische Reich umfasste zeitweise fast den gesamten Mittelmeerraum, und seine Kultur strahlte in ganz Europa. Nirgendwo aber entfaltete Byzanz größeren Glanz als in der Kunst. Dieser großzügig illustrierte Band bietet die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung der byzantinischen Kunst seit Jahrzehnten. Eindrucksvoll erzählt er die Geschichte eines Weltreichs, das ohne Kunst nicht denkbar war. Anders als wir heute sahen die Byzantiner ihre Bilder und Bauten nicht nur als schönen Schein. Die Kunst war Teil des politischen Lebens, und man sah sie mit den Augen des Glaubens: die himmlisch entrückten Mosaiken, die Ikonen, welche persönliche Nähe stifteten, und die Kirchenräume, die ein sinnlich-mystisches Erlebnis bereiteten. Arne Effenberger und Neslihan Asutay-Effenberger erschließen die Bildsprache von Byzanz, die wie die „westliche“ Kunst ihre Wurzeln in der römischen Antike hatte. Sie führen vor Augen, wie sehr die byzantinische Kunst Europa geprägt hat, wie sie auf politische Ereignisse, religiöse und kulturelle Umbrüche reagierte und wie sie in ihrer über 1000-jährigen Geschichte eine Vielfalt entwickelte, die staunen macht. So entfaltet der Band ein großartiges Panorama der lange Zeit wichtigsten Kultur des Mittelalters.
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Schilling, Heinz. Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs. 2016. 728 S. 51 Abb. und 4 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-69687-9 C. H. Beck
Kein anderer Deutscher hat die Geschichte Europas zwischen Mittelalter und Moderne stärker geprägt als Martin Luther. Der Wittenberger Mönch bietet Kaiser, Papst und Kirche die Stirn, will die Universalreform der Christenheit, begründet aber den Protestantismus. Heinz Schilling, einer der besten Kenner der Epoche, stellt Luther in seine Zeit und schildert ihn nicht als einsamen Helden, sondern als Rebell in einem gewaltigen Ringen um die Religion und ihre Rolle in der Welt. Seine brillante Biographie dringt tief in Luthers Sphäre ein und zeigt den Reformator als schwierigen, widersprüchlichen Charakter, der kraft seines immensen Willens zwar die Welt verändert – in vielem aber auch ganz anders, als er es beabsichtigte.
Scheible, Heinz. Melanchthon. Vermittler der Reformation. 2016. 445 S. 25 Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 28,00. ISBN: 978-3-406-68673-3 C. H. Beck
Philipp Melanchthon war der wichtigste Weggefährte Luthers – und viel mehr als das. Der leise und stotternd sprechende kleine Griechisch-Professor war der eigentliche Kommunikator der Reformation: Er führte politische und theologische Verhandlungen, reiste unentwegt, schrieb unzählige Briefe und machte die Reformation zu einer Bildungsbewegung. Heinz Scheible hat seine viel gerühmte Biographie des großen Humanisten für diese Neuausgabe umfassend bearbeitet und erweitert. Als Melanchthon 1518 mit 21 Jahren von Tübingen nach Wittenberg wechselte, war der 14 Jahre ältere Luther von dem "wunderbaren Menschen, an dem fast alles übermenschlich ist" begeistert. Schnell entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen dem feinsinnigen Humanisten und dem polternden Theologen, die in zahlreichen Doppelbildnissen verewigt wurde. Darüber konnte jedoch Melanchthons eigenständiges Wirken als Reformator leicht übersehen werden. Heinz Scheible zeichnet auf der Grundlage einer einzigartigen Quellenkenntnis Melanchthons Leben nach, erklärt seine Bedeutung als Bildungsreformer, Philosoph, Theologe und politischer Unterhändler und geht dem wechselvollen Verhältnis zu Luther nach. Ob sich die Reformation ohne Melanchthon durchgesetzt hätte, ist ungewiss. Heinz Scheibles Standardwerk zeigt eindrucksvoll, was sie ihm verdankt.
Will, Wolfgang. Die Perserkriege. Beck´sche Reihe (2705). 2016. 128 S. 11 Abb. 3 Karten. 7,99. ISBN: 978-3-406-69335-9 C. H. Beck
Auch wenn die Bedeutung des Sieges einer Allianz griechischer Stadtstaaten unter Führung Spartas und Athens gegen die Perser gelegentlich allzu emphatisch überhöht wird, so gehören die sogenannten Perserkriege gleichwohl zu den großen militärischen Ereignissen der Antike. Wolfgang Will bietet – frei von eurozentrischer Sichtweise – in diesem Band eine sehr gut lesbare und informative Darstellung des Geschehens aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. Er erläutert unsere wichtigste Quelle – Herodot –, entwickelt die Ursachen und Anfänge der Konfrontation, stellt die Protagonisten auf griechischer und persischer Seite vor und erklärt ihre jeweiligen Interessen. Darüber hinaus schildert er die wichtigen Schlachten bei Marathon (490), den Thermopylen und bei Salamis (480), bei Plataiai und Mykale (479) und resümiert das militärisch-politische Ergebnis des Krieges für die weitere Entwicklung Griechenlands.
Geschichte Brandenburgs. E-Book. Hahn, Peter-Michael. 2016. 128 S. mit 2 Karten. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-69336-6 C. H. Beck
Die Mark Brandenburg war das Kernland Preußens, aber immer auch eine eigenständige Region. Peter-Michael Hahn, ein vorzüglicher Kenner der Landesgeschichte, verfolgt in diesem informativen, einführenden Überblick die Geschichte Brandenburgs von der Frühzeit bis zur Entstehung des heutigen Bundeslandes.
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