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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Hartmann, Peter C. Geschichte Frankreichs. 4.Auflage 2011. 128 S. e-Book. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-61842-0 C. H. Beck
Peter C. Hartmann beschreibt die Geschichte Frankreichs knapp, übersichtlich und umfassend von der Bildung des Westfränkischen Reiches im Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Er berücksichtigt dabei nicht nur die politische Geschichte, sondern auch die wesentlichen Entwicklungen in Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft. Seine kleine Geschichte eines großen Landes gilt inzwischen als Standardwerk
Kunisch, Johannes. Friedrich der Grosse. Der König und seine Zeit. 2011. 624 S. EUR 12,99. ISBN: 978-3-406-62482-7 C. H. Beck
Keine andere Gestalt der preußischen Geschichte hat mehr Widerspruch und Faszination hervorgerufen als Friedrich der Große. Er ist unbestreitbar das Genie unter Preußens Herrschern und zugleich die Inkarnation all dessen, was an Preußen fragwürdig, unheilvoll und geradezu dämonisch erscheint.
Appl, Tobias. Die Kirchenpolitik Herzog Wilhelms V. von Bayern. Der Ausbau der bayerischen Hauptstädte zu geistlichen Zentren.Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte (162). 2011. LXXIII, 415 S. Gb.EUR 46,00. CHF 64,90 ISBN: 978-3-406-10777-1 C. H. Beck
Rumschöttel, Hermann. Ludwig II. von Bayern. 2011. 128 S. e-Book. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-61217-6 C. H. Beck
Kaum eine deutsche Herrschergestalt ist so von Legenden umrankt wie der bayerische König Ludwig II.; so fällt es historisch interessierten Leserinnen und Lesern nicht leicht, ein zuverlässiges Bild von diesem Herrscher zu gewinnen. Hermann Rumschöttel bietet jedoch in seiner kurz gefassten, prägnanten Biographie Ludwigs II. einen klaren Überblick über Lebensweg, Politik und Persönlichkeit des Monarchen, ordnet ihn in seine Zeit ein und erhellt seine Stellung in dem ihn umgebenden innen- wie außenpolitischen Machtgeflecht. Besonderes Gewicht legt er auf Ludwigs Beziehungen zum Deutschen Reich und dem Reichskanzler Bismarck, auf seine Verehrung Wagners und auf seine Baupolitik. Aber der Autor umgeht auch nicht die Fragen nach den erotischen Präferenzen Ludwigs II., nach der verschwimmenden Grenze zwischen Exzentrik und Krankheit in seinem Auftreten und nach dem ebenso tragischen wie rätselhaften Ende des Königs. Ein Ausblick auf das reiche Nachleben Ludwigs II. beschließt den informativen und spannend zu lesenden Band.
Häfner, Heinz. Ein König wird beseitigt. Ludwig II. von Bayern. 2011. 544 S. EUR 19,99. ISBN: 978-3-406-61785-0 C. H. Beck
Es gibt wahrscheinlich keinen neuzeitlichen Herrscher, dessen Leben und tragisches Ende von so vielen Legenden umrankt ist, wie Ludwig II. von Bayern (1845–1886). Aus verfassungsrechtlichen Gründen und bislang nur teilweise offengelegten Motiven hatte Prinz Luitpold, der spätere Regent, die bayerische Regierung gewonnen, an einem Entmündigungs- und Absetzungsverfahren gegen den König mitzuwirken. Bernhard von Gudden lieferte das von ihm erwartete Expertenurteil: unheilbare Paranoia, Geistesschwäche und dauernde Regierungsunfähigkeit. Prinz Luitpold ermächtigte den Psychiater, den König festzunehmen und auf Schloss Berg – unbefristet – zu internieren. Zwei Tage später, am 13. Juni 1886, ertrank der König zusammen mit von Gudden im Starnberger See.
Im vorliegenden Buch kommt der renommierte Psychiater Heinz Häfner zu dem Schluss, dass der König weder nach den damals geltenden Kriterien noch nach einer mit Mitteln moderner Neurowissenschaft durchgeführten Analyse an einer Geisteskrankheit (Psychose) gelitten hat. Ludwig II. war weder wahnsinnig noch geistesschwach. Das Machtentzugsverfahren, dessen Opfer er wurde, hat Vorbilder und Parallelen im 19. Jahrhundert. Das dafür erforderliche Instrumentarium bot die junge, im 19. Jahrhundert heranwachsende medizinische Disziplin der Psychiatrie. Sie ersetzte mit dieser noch keineswegs besonders humanen Maßnahme die härteren Methoden früherer Tage wie Tötung, Kerker oder Verbannung.
Reinhardt, Volker. Die Medici. Florenz im Zeitalter der Renaissance. 4.Auflage 2011. 123 S. e-Book. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-62300-4 C. H. Beck
Der Aufstieg der Medici zur fürstlichen Herrschaft über Florenz und die Toskana verläuft steil. Er wird mit Mitteln gebahnt, die für Europa zukunftsweisend werden sollten und zugleich die besten Köpfe der Zeit in ganz neuartiger Weise über Politik und Moral, über Erfolg und die Verlaufsgesetze der Geschichte nachdenken lassen. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch erfolgreiche Bankgeschäfte reich geworden, gelingt es den Medici, 1434 eine Machtstellung zu errichten, die ein Jahrhundert lang überwiegend informell, inoffiziell und indirekt bleibt und daher zum Experimentieren mit Verfassungsformen und Machttechniken zwingt. Deren vielleicht wichtigste ist Kulturpatronage, die Propaganda in Kunstwerken. Beide Ebenen werden in diesem Buch, das erstmals seit längerer Zeit die stark aufgesplitterte historische Forschung zusammenführt, aufeinander bezogen: die Ebene der überzeugungsmächtigen, aber gelegentlich auch Ablehnung provozierenden Bilder und die schwierige Ausübung der Macht in einem sehr labilen System. Nur vor diesem Hintergrund wird die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie und der Stadt Florenz verständlich, in der eine neue Kunst, die der Renaissance, entsteht.
Rühl, Anna. The Museum Brandhorst [München]. English Edition.Museen der Welt . 2011. Engl. Pb. EUR 18,95. CHF 28,90 ISBN: 978-3-406-63340-9 C. H. Beck
Mühle, Eduard. Die Piasten. Polen im Mittelalter. 2011. 128 S. e-Book. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-61229-9 C. H. Beck
Zum Jahr 963 tritt in einer sächsischen Quelle mit Mieszko I. der erste historisch bezeugte polnische Herrscher ins Licht der Geschichte. Bis zum Tod Kasimirs des Großen im Jahr 1370 haben er und seine Nachkommen, die Herrscherdynastie der Piasten, mehr als vier Jahrhunderte lang die Geschicke der polnischen Länder bestimmt. Wie ist es ihnen gelungen, ihre großräumige Herrschaft aufzurichten, diese gegenüber inneren und äußeren Konkurrenten durchzusetzen, zu festigen und zu erweitern? Dieser Band zeigt, wie sie ihrem Reich ‹internationale› Anerkennung verschafft und es im Innern so gestaltet und organisiert haben, dass es nicht nur als ein integraler Bestandteil der christlich-europäischen Welt angesehen wurde, sondern überdies das gesamte Mittelalter hindurch als ein politischer, kultureller und wirtschaftlicher Faktor gegolten hat.
Urban, Thomas. Polen. Portrait eines Nachbarn.Beck'sche Reihe (6043). 2011. Pb. EUR 12,95. CHF 20,50 ISBN: 978-3-406-63326-3 C. H. Beck
Polen – kaum ein europäisches Land hat ein schwierigeres Verhältnis zum Nachbarn Deutschland. Das polnische Martyrium im Zweiten Weltkrieg ist allgegenwärtig, es bildet den Dreh- und Angelpunkt in Thomas Urbans kenntnisreicher Darstellung der Geschichte Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen. Urban zeigt jedoch nicht nur die dunklen Seiten der Vergangenheit. Sein Buch erinnert auch an das gemeinsame Kulturerbe und erzählt eindrucksvoll von der Rolle der Kirche, vom polnischen Freiheitsdrang und von den Auswirkungen des polnischen EU-Beitritts.
Polen – kaum ein europäisches Land hat ein schwierigeres Verhältnis zum Nachbarn Deutschland. Das polnische Martyrium im Zweiten Weltkrieg ist allgegenwärtig, es bildet den Dreh- und Angelpunkt in Thomas Urbans kenntnisreicher Darstellung der Geschichte Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen. Urban zeigt jedoch nicht nur die dunklen Seiten der Vergangenheit. Sein Buch erinnert auch an das gemeinsame Kulturerbe und erzählt eindrucksvoll von der Rolle der Kirche, vom polnischen Freiheitsdrang und von den Auswirkungen des polnischen EU-Beitritts.
Reinhardt, Volker. Die Renaissance in Italien. Geschichte und Kultur. 2011. 128 S. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-62301-1 C. H. Beck
Das Buch erzählt und erklärt die Geschichte zwischen etwa 1430 und 1560. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Entwicklung der Staatenwelt und der verschiedenen politischen Systeme. Aufs engste damit verbunden sind Lebensstil und Selbstverständnis der Oberschichten, die Ausbildung höfischer Gesellschaften, das intensiv für Zwecke der Propaganda genutzte Mäzenatentum und die Hauptströmungen humanistischer Kultur und politischer Theorie.
Allgemeine Entwicklungslinien am Beispiel wichtiger Persönlichkeiten und Schlüsselereignisse anschaulich nachzeichnend, versucht das Buch zugleich Thesen und Theorien zu den Wesensmerkmalen der Renaissance in Italien auf ihre Ergiebigkeit zu überprüfen, zu ergänzen und zu vertiefen. Abgeschlossen wird der Querschnitt durch diese wohl faszinierendste Epoche der italienischen Geschichte mit einem Ausblick auf ihre europäische Ausstrahlung – auf die ebenso bewundernde wie eifersüchtige und kritische Aneignung einer höfischen Kultur und Lebensart, die ungeachtete aller späteren Wandlungen für das aristokratische Europa durch Jahrhunderte prägend bleiben werden.
Blum, Gerd. Giorgio Vasari. Der Erfinder der Renaissance. 2011. 320 S. e-Book. EUR 19,99. ISBN: 978-3-406-61456-9 C. H. Beck
Giorgio Vasari (1511–1574) wurde mit seinen Künstlerviten zum Erfinder der Renaissance. Noch immer sehen wir die Kunst dieser Epoche mit seinen Augen. Vasari ist zudem bis heute als Architekt der Uffizien, als Stadtplaner und Maler weltberühmt. Er stieg zum hochbezahlten Hofkünstler auf und wirkte als Unternehmer, der prominente Großprojekte leitete. Gerd Blums Biographie schildert das Leben, die Zeit und das Schaffen Vasaris, der die Renaissance feierte wie wenige vor ihm, aber selbst dem Mittelalter stärker verhaftet war, als man bisher geglaubt hat.
Partsch, Susanna. Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau?. Eine Reise durch die moderne Kunst. 208 S., 60 Abb. 24 x 19 cm, Gb.C.H. Beck Verlag, München 2012. EUR 19,95 CHF 20,60 ISBN: 978-3-406-62371-4 C. H. Beck
Viele halten die moderne Kunst für unverständlich. Viele denken, das könnten sie auch. Manche werden sogar wütend und attackieren die Kunstwerke. Susanna Partsch nimmt Jugendliche und Erwachsene mit auf eine Reise durch die Welt der modernen Kunst, bei der sich rasch zeigt: Auch auf einer einfachen Farbfläche ist unendlich viel zu entdecken, und bei einem modernen Bild muss man so wenig Berührungsängste haben wie bei einem Werk der alten Meister. Susanna Partsch erklärt Schritt für Schritt und in verständlicher Sprache, warum das erste abstrakte Bild entstand, was ein Ready made ist, warum die Farbkleckse von Jackson Pollock Kunst sind und wie der Zufall in Gerhard Richters Bilder kam. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichten der Künstler und warum ihre Werke auf welchem Flecken der Erde entstanden. Die Reise beginnt im Jahr 1873 in Le Havre, wo Monet das Bild malte, das dem Impressionismus seinen Namen gab. Sie führt nach Paris und Murnau, Moskau und New York, nach Guernica und Ost-Berlin, aber auch in so ferne Gegenden wie Tahiti und Tunis und in das Peking des 21. Jahrhunderts. Denn nie war die Kunst so international wie seit den Anfängen der Moderne. Und längst schon hat sie die Grenzen der westlichen Welt hinter sich gelassen.
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Die Welt des Mittelalters. Erinnerungsorte eines Jahrtausends. Hrsg.: Fried, Johannes; Rader, Olaf B. 2011. 560 S., 81 Abb, 3 Karten. 24 x 16 cm, Gb. EUR 38,00 CHF 53,90 ISBN: 978-3-406-62214-4 C. H. Beck
Von Karl dem Großen bis zu Dante, den Wikingern bis zu den Mongolen, den Erfindungen (die Brille zum Beispiel oder die Kanonen) bis zu den ersten Universitäten, der Goldenen Bulle bis zum Minnesang - in rund dreißig Essays schildert dieser Band die reiche Welt des Mittelalters, was in ihr geschah und warum sich unsere Erinnerung daran so oft verwandelt hat, vor allem aber erzählt es uns wie das Mittelalter die Welt von heute unendlich vielfältig geprägt hat.
Kein anderes Zeitalter ist so beliebt bei den Lesern historischer Romane und zugleich so verdunkelt durch Klischees und Vorurteile wie das Jahrtausend des Mittelalters mit seinen Rittern und Burgen, Kathedralen und Klöstern, Kreuzzügen und Fabelwesen. Doch nicht wenig von der historischen Wahrheit ist auf dem langen Weg zu den Erinnerungsorten von heute abhanden gekommen oder durch phantasievolle Legenden und politisch nützliche Erfindungen ersetzt worden. Dieser grandiose Band ist ein einzigartiges Lesebuch zur Geschichte des Mittelalters - geschrieben von den besten Mediävisten unserer Zeit.
Olaf B. Rader arbeitet an der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und lehrt als Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Görich, Knut. Friedrich Barbarossa. Eine Biographie. 2011. 782 S. 50 Abb. und 11 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-406-59823-4 C. H. Beck
Der Zufall hatte dem Staufer Friedrich auf den Thron verholfen: Der Sohn König Konrads III. war bei dessen plötzlichem Tod zu jung, und so fiel die Wahl auf den Herzog von Schwaben, der als Kaiser Barbarossa in die Geschichte eingehen und maßgeblich unser Bild vom Mittelalter prägen sollte. Doch bewundern wir vielleicht nur ein Trugbild?
Knut Görich befreit in seiner grundlegenden Biographie den Stauferherrscher aus dem Rankenwerk der Legendenbildung und zeigt ihn einerseits als Genie des Ausgleichs im Umgang mit den Großen des Reiches. Andererseits gelingt es ihm herauszuarbeiten, in welchem Maße Friedrich I. in allen seinen politischen und militärischen Handlungen auf die Wahrung und Mehrung seines eigenen Rangs und auf die Ehre des Reiches bedacht war. So entsteht insgesamt das nuancierte Bild eines realen mittelalterlichen Menschen, das sich deutlich von all jenen Projektionen unterscheidet, die ihren Ausgang in einer nationalistisch orientierten Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts genommen und bis heute unsere Wahrnehmung des historischen Barbarossa bestimmt haben.
Berents, Catharina. Kleine Geschichte des Design. Von Gottfried Semper bis Philippe Starck. 2011. 232 S. EUR 9,99. ISBN: 978-3-406-62242-7 C. H. Beck
Die Kleine Geschichte des Design bietet einen fundierten Überblick über die Entwicklung des Produktdesign von der ersten Weltausstellung in London im Jahr 1851 (eine der üppigsten Konsumgüterschauen des 19. Jahrhunderts) bis heute. Von Gottfried Semper bis Philippe Starck stehen jeweils einzelne Designer und ihr Werk oder aber Institutionen wie das Bauhaus in Weimar/Dessau oder die Hochschule für Gestaltung in Ulm für die jeweiligen Etappen der Designgeschichte. Die Autorin bietet eine neue Sicht auf bekannte Objekte wie Thonets leichte Bugholzmöbel, Breuers legendäre Stahlrohr-Klassiker, Pantons Freischwinger, die Schreibmaschine Selectric von IBM oder die Zitronenpresse Juicy Salif von Philippe Starck.
Catharina Berents, seit 2004 Direktorin des Detlefsen-Museums in Glückstadt, ist mit zahlreichen Publikationen und Übersetzungen zu Kunst, Architektur, Kunstgewerbe, Design und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts hervorgetreten.
Schachner, Andreas. Hattuscha. Auf der Suche nach dem sagenhaften Großreich der Hethiter. 2011. 364 S. EUR 28,99. ISBN: 978-3-406-62284-7 C. H. Beck
Hattuscha war die Hauptstadt des mächtigen Hethiterreichs, das von 1750 bis 1200 v. Chr. in Blüte stand. Um 1180 v. Chr. aber müssen schwerste innenpolitische, kulturelle und wirtschaftliche Erschütterungen diese Hochkultur so hart getroffen haben, dass sie sich nie wieder von dieser Katastrophe erholte und zur Bedeutungslosigkeit herabsank.
Im 19. Jahrhundert wusste man überhaupt nur noch dank einiger Bibelstellen vom Volk der Hethiter. Dann aber entdeckte man in Zentralanatolien die gewaltigen Ruinen Hattuschas und machte sich daran, sie zu enträtseln. Andreas Schachner, der Chefausgräber Hattuschas, hat ein spannendes Buch zur Geschichte der Hethiter und ihrer Metropole geschrieben, in dem er anhand zahlreicher archäologischer Quellen, Schriftquellen, Photographien und Plänen ein facettenreiches Bild der einstigen Großstadt entwirft. Er beschreibt anschaulich die Häuser, Straßen, Paläste, Tempel, Befestigungs- und Versorgungsbauwerke, die Keramik, Kunstwerke und Grabstätten, aber auch die geistige Welt der Hethiter und macht auf diese Weise ihre vor drei Jahrtausenden verschwundene Kultur wieder lebendig.
Schachner, Andreas. Hattuscha. Auf der Suche nach dem sagenhaften Großreich der Hethiter. 2011. 364 S. mit 158 Abb., Plänen und Karten im Text. 22 x 14 cm. Gb. C. H. Beck Verlag, München 2011. EUR 34,00. CHF 48,90 ISBN: 978-3-406-60504-8 C. H. Beck
Hattuscha war die Hauptstadt des mächtigen Hethiterreichs, das von 1750 bis 1200 v. Chr. in Blüte stand. Um 1180 v. Chr. aber müssen schwerste innenpolitische, kulturelle und wirtschaftliche Erschütterungen diese Hochkultur so hart getroffen haben, dass sie sich nie wieder von dieser Katastrophe erholte und zur Bedeutungslosigkeit herabsank.
Im 19. Jahrhundert wusste man überhaupt nur noch dank einiger Bibelstellen vom Volk der Hethiter. Dann aber entdeckte man in Zentralanatolien die gewaltigen Ruinen Hattuschas und machte sich daran, sie zu enträtseln. Andreas Schachner, der Chefausgräber Hattuschas, hat ein spannendes Buch zur Geschichte der Hethiter und ihrer Metropole geschrieben, in dem er anhand zahlreicher archäologischer Quellen, Schriftquellen, Photographien und Plänen ein facettenreiches Bild der einstigen Großstadt entwirft. Er beschreibt anschaulich die Häuser, Straßen, Paläste, Tempel, Befestigungs- und Versorgungsbauwerke, die Keramik, Kunstwerke und Grabstätten, aber auch die geistige Welt der Hethiter und macht auf diese Weise ihre vor drei Jahrtausenden verschwundene Kultur wieder lebendig.
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Huß, Werner. Münchener Beiträge zur Papyrusforschung Heft 104. Die Verwaltung des ptolemaiischen Reichs. 2011. 384 S. 23 x 16 cm. Pb. EUR 82,00. CHF 115,00 ISBN: 978-3-406-62915-0 C. H. Beck
Schütte, Stefanie. Die 101 wichtigsten Fragen: Mode, Fashion, Haute Couture. 2011. 151 S. EUR 8,99. ISBN: 978-3-406-62056-0 C. H. Beck
Was sind die fünf größten Modesünden? – Gibt es Klassiker, die jeder im Schrank haben sollte? – Was trägt man zu Abendeinladungen? Jeder, der schon einmal ratlos vor dem Kleiderschrank stand, findet nun endlich Antworten auf ganz alltägliche Kleidungsfragen. Darüber hinaus führt die Modejournalistin Stefanie Schütte kenntnisreich in die Modegeschichte sowie die aktuelle «Fashion World» ein: Man erfährt, seit wann Männer Hosen tragen, wer den Minirock erfand und ob der Papst einen eigenen Modedesigner hat. Außerdem wird man mit wichtigen Modedesignern vertraut gemacht, etwa wenn es darum geht, ob Coco Chanel bedeutender für die Mode des 20. Jahrhunderts war als Yves Saint Laurent oder was Prada zum Synonym für modische Klasse gemacht hat. Das Buch bietet eine amüsante und informative Einführung in die Welt der Mode, Fashion und Haute Couture.
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Rexroth, Frank. Deutsche Geschichte im Mittelalter. 127 S. EUR 7,99 ISBN: 978-3-406-62303-5 C. H. Beck
Frank Rexroth bietet einen kompakten Überblick über die Geschichte des römisch-deutschen Reiches von seinen Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Es vermittelt neben den Grundzügen der politischen Geschichte auch zentrale Aspekte von Gesellschaft und Kultur. Damit werden Strukturen und Tendenzen verständlich gemacht, die die deutsche Geschichte bis zum Beginn der Moderne, ja teilweise bis in die jüngste Vergangenheit hinein, geprägt haben.
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