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Beck, C. H. Verlag OHG

 
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Schneidmüller, Bernd. Die Kaiser des Mittelalters. Von Karl dem Großen bis Maximilian I. 2006. 128 S. 2 Karten. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-53598-4 C. H. Beck
Die Entwicklungen des Römischen Kaisertums im Mittelalter sind vom Wirken herausragender Persönlichkeiten geprägt. So werden hier die entscheidenden Stationen jener 700 Jahre Kaisergeschichte ebenso beschrieben wie das aufschlußreiche Verhältnis zwischen der Institution des Kaisertums und den Menschen, die sie gestaltet haben. Ein Ausblick auf das Heilige Römische Reich Deutscher Nation bis 1806 beschließt den Band.

Bernd Schneidmüller ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Ehlers, Joachim. Die Ritter. Geschichte und Kultur. 2006. 123 S. 10 Abb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-50892-8 C. H. Beck
Dieses Buch bietet einen Überblick über die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert, die zur Entstehung, Verbreitung und schließlich zum Niedergang der Ritterschaft in Europa geführt haben. Vor dem Hintergrund der Geschichte der Lehnsgesellschaft, der Kreuzzüge und der höfischen Kultur werden Rechte und Pflichten sowie Rituale und Symbole der Angehörigen des Ritterstandes erläutert.

Joachim Ehlers ist emeritierter Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Freien Universität Berlin.
Laudage, Johannes: Die Salier. 2006. (Beck'sche Reihe 2397) 128 S., 8 Abb, Pb., EUR 7,90 ISBN: 3-406-53597-6 C. H. Beck
Dies ist die kurzgefaßte Geschichte des ersten deutschen Königshauses – der Salier. Die einzelnen Mitglieder der Herrscherfamilie werden in personenbezogenen Darstellungen geschildert und individuelle Handlungsmuster sowie kulturelle und politische Zusammenhänge des 11. und 12. Jahrhunderts erläutert, so daß auch die konkreten Lebensbedingungen dieser Epoche erkennbar werden.
Johannes Laudage lehrt als Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Görich, Knut: Die Staufer. Herrscher und Reich. 2006. 128 S., 2 Ktn. (Beck'sche Reihe 2393) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53593-3 C. H. Beck
Das Bild Kaiser Friedrichs I. Barbarossa – legendenumwobener Exponent der Stauferzeit – zeigt noch bis heute die Züge der Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts. Doch wer waren die Staufer wirklich? Dieser Band informiert über die Geschichte der Staufer und das Leben und Wirken der einzelnen Kaiser vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen ihrer Zeit. Ein Ausblick in die Rezeptionsgeschichte rundet die Darstellung ab.

Knut Görich ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Finley, Moses I., Smith, Denis Mack, Duggan, Christopher. Geschichte Siziliens und der Sizilianer. Aus dem Englischen von Kai Brodersen. 3. Aufl., 2006. 393 S., Pb. EUR 14.90 ISBN: 3-406-54130-5 C. H. Beck
Dieses Buch gehört ins Reisegepäck jedes Sizilienurlaubers. Seine Autoren erzählen die Geschichte Siziliens und seiner Bevölkerung von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert.
„Der längst fällige Versuch, die vielfältigen Traditionen Siziliens und seine einzigartige Rolle für die Geschicke unseres Abendlandes in Vergangenheit und Gegenwart einem möglichst breiten Publikum verständlich zu machen, ist hier durchaus gelungen.“
Linda-Marie Günther, Historische Zeitschrift
Moses I. Finley lehrte als Professor für Alte Geschichte an der Universität Cambridge.
Denis Mack Smith war Mediävist an der Universität Oxford.
Christopher Duggan ist Professor für italienische Geschichte an der Universität Reading
Stollberg-Rilinger, Barbara. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Vom Ende des Mittelalters bis 1806. 2006. 133 S. 2 Abb. und 1 Karte. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-53599-2 C. H. Beck
Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine fundierte Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. Erläutert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch über dieses Datum hinaus prägte.

Barbara Stollberg-Rilinger , Leibnizpreisträgerin 2005, ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Münster.
LeGoff, Jacques: Ritter, Einhorn, Troubadoure. Helden und Wunder des Mittelalters. Übers. v. Lallemand, Annette. 2005. 240 S., 147 fb. Abb. Gb EUR 29,90 ISBN: 3-406-53585-2 C. H. Beck
Helden und Wunder des Mittelalters, vorgestellt von Jacques Le Goff
Jacques Le Goff bietet hier einen faszinierenden Einblick in die Bildwelt des Mittelalters. Zu diesem Kosmos gehören Robin Hood und Merlin ebenso wie die Kathedrale und das Einhorn, das Schlaraffenland und der Jongleur. In dem reich illustrierten Band lernt der Leser die bunten und phantasievollen Seiten des Mittelalters kennen, und wird dabei kundig von den erzählerischen Texten Le Goffs begleitet.
Der große Mediävist Jacques Le Goff führt in die Welt der Bilder ein, die im Mittelalter erfunden wurden und in denen sich Kultur und Mentalität dieser Epoche spiegeln. Er präsentiert eine Auswahl typischer Figuren und Motive und zeigt, daß im Mittelalter eine Welt konstruiert wird, die zwischen Geschichte und Legende, zwischen Wirklichkeit und Phantasie liegt. Diese Bildwelt ist uns auch heute noch präsent: historische und erfundene Helden wie Karl der Große oder Robin Hood, allgemeine Charaktere wie Ritter und Troubadoure oder Wundertiere wie das Einhorn. Im vorliegenden Buch verfolgt Le Goff eines seiner wichtigsten Anliegen: zu zeigen, daß die Welt des Mittelalters nicht finster und barbarisch ist, sondern im Gegenteil farbenfroh, lebendig und phantasievoll.
Brandt, Hartwin: Konstantin der Grosse. Der erste christliche Kaiser. 2006. 208 S., 20 Abb., Gb. EUR 19,90 ISBN: 3-406-54058-9 C. H. Beck
Der erste christliche Kaiser
Diese moderne Biographie Konstantin des Großen befreit den ersten christlichen Kaiser aus dem Rankenwerk einer stets von fremden Interessen geleiteten Überlieferung. Sie zeigt ihn als Herrscher, der zwar von einer Vision inspiriert war, aber immer ein kühler Taktiker blieb – nicht zuletzt in Fragen der Religionspolitik. Wer sich ihm bei der Verwirklichung seines Ziels, die Alleinherrschaft zu erringen, in den Weg stellte oder wer ihn gar in seiner Macht bedrohte, lernte seine unerbittliche Härte kennen – und dies galt auch für seinen engsten Familienkreis.
Vor 1700 Jahren – am 25. Juli 306 n. Chr. – wird Konstantin, der Sohn des gerade verstorbenen römischen Kaisers Constantius Chlorus und einer Stallmagd, von den Truppen im englischen York zum neuen Kaiser ausgerufen. Bei diesem Vorgang handelt es sich um einen veritablen Staatsstreich: Die fein austarierte politische Ordnung des römischen Imperiums bricht zusammen, und die folgenden Jahre sind durch blutige Kämpfe zwischen verschiedenen Thronprätendenten gekennzeichnet. Hätte Konstantin ebenso wie all die anderen im Verlauf dieser Kriege sein Leben gelassen, so wäre er eine der vielen Randfiguren der römischen Kaisergeschichte geblieben. Aber er siegte und führte seinen Erfolg auf einen neuen Gott zurück, den er mit dem Gott der Christen identifizierte. Hartwin Brandt erzählt in seiner differenzierten Biographie die Geschichte einer erstaunlichen Karriere. Er zeigt anhand zahlreicher antiker Zitate, die dieses Buch besonders lebendig machen, daß der neue Kaiser seines göttlichen Auftrags um so sicherer wird, je größer seine Erfolge werden und je länger seine Regierung währt. Diese religiöse Orientierung Konstantins wirkt zunächst einmal prägend auf das Römische Reich – doch nimmt mit der Durchsetzung der christlichen Religion unter seiner Herrschaft eine welthistorisch wirkungsmächtige Entwicklung ihren Anfang.

Der Autor
Hartwin Brandt lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Bamberg
Rüpke, Jörg: Zeit und Fest. Eine Kulturgeschichte des Kalenders. 2006. 256 S., 19 Abb., Gb. EUR 22,90 ISBN: 3-406-54218-2 C. H. Beck
Im Anfang war der Kalender
Was ein Kalender ist, weiß wohl jeder, aber wie umfassend und nachhaltig er unseren Alltag, unsere Zeitrhythmen, unser Denken und Fühlen prägt, ist kaum jemandem bewußt. Jörg Rüpke zeichnet die Geschichte des Kalenders von der Antike bis zur Gegenwart nach und präsentiert in unterhaltsamer Form ebenso überraschende wie faszinierende Erkenntnisse über diesen wirkungsmächtigen kulturellen Zeitgeber.
Im Anfang war der Kalender – und zwar in Gestalt des Mondkalenders. Er bot unseren Vorfahren die Möglichkeit, ihr durch den Ackerbau bestimmtes Jahr angemessen zu organisieren. Je weiter sich die Menschheitskultur entwickelte, um so mehr wuchs das Unbehagen an diesem Zeitgeber. Das Mondjahr mußte dem Sonnenjahr weichen, doch selbst dieses mußte noch nachjustiert werden. Feste wollten exakt im Jahreskreis fixiert, Gerichtstermine bestimmt, Zinstermine festgelegt sein. Nicht zuletzt die Religion verlangte nach zuverlässig bestimmbaren Daten, um den kultischen Verpflichtungen nachzukommen und die Götter nicht zu verstimmen. Herrschaft über die Zeit bedeutete zudem stets auch Herrschaft über die Menschen, ja sogar über ihr Bewußtsein – und das wurde den Mächtigen bald bewußt. So macht dieser Band auch deutlich, weshalb es wichtig war, dieses Instrument unter Kontrolle zu bekommen.
Der Autor
Jörg Rüpke, geb. 1962, lehrte von 1995–1999 als Professor für Klassische Philologie an der Universität Potsdam; seit 1999 ist er als Professor für Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Erfurt tätig.
Klassiker der Kunstphilosophie. Von Platon bis Lyotard. Stefan Majetschak. 339 S., 19 x 12 cm, Pb., C.H. Beck, München 2005. EUR 14,90 ISBN: 3-406-52834-1 C. H. Beck
Von und der Kunsttheorie der griechischen Antike bis zu der französischen Kunstphilosophie im 20. Jahrhundert stellen die Klassiker der Kunstphilosophie Leben, Werk und Wirkung der großen Kunstphilosophen und -theoretiker dar.
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Reinhard, Wolfgang: Lebensformen Europas. Eine historische Kulturanthropologie. Sonderausgabe 2005. 718 S. 39 Abb., Ln. EUR 24,90 ISBN: 3-406-54469-9 C. H. Beck
Einzigartiges Panorama europäischen Lebens
Wolfgang Reinhard entwirft in seinem neuen Buch erstmals ein Gesamtbild der Lebensformen des europäischen Menschen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Werk gliedert sich in drei große Teile: Körper, Mitmenschen und Umwelten. Jeder dieser Teile erschließt einen zentralen Bereich unserer Wirklichkeitserfahrung: Der erste Teil befaßt sich mit unserer physischen Existenz als Menschen, die gezeugt und geboren werden, Mann oder Frau sind, Hunger und Durst haben, sich kleiden und pflegen, Krankheit (und hoffentlich auch Heilkunst) am eigenen Leib erfahren, die alt werden und am Ende sterben müssen. Der zweite Teil geht unserer Selbstorganisation in Partnerschaft, Ehe und Familie nach, betrachtet Erziehung und Schule sowie das ganze Terrain unserer sozialen Beziehungen in Staat, Gesellschaft und Kultur. Der dritte und letzte Teil schließlich widmet sich unserer Erfahrung von Raum und Natur, unserem ökonomischen Handeln, den historischen Wandlungen der Lebensqualität sowie den Kommunikationsformen von der elementaren – und regional oft unterschiedlichen – Gestik bis hin zu den neuen Medien der Gegenwart. Die abschließenden Kapitel beleuchten behutsam das Verhältnis des europäischen Menschen zu Transzendenz und Rationalität, Zeitlichkeit und Geschichte.
So bietet dieses Werk ein einzigartiges historisches Panorama europäischen Lebens, das stupende Gelehrsamkeit mit souveräner Darstellungskunst verbindet. Es darf schon jetzt zu den herausragenden Leistungen der deutschen Geschichtswissenschaft gerechnet werden.
Kemp, Martin /Schneider, Nikolaus G: Leonardo. 2005. 311 S., 70 Abb., davon 20 fb.. Ln EUR 26,90 ISBN: 3-406-53462-7 C. H. Beck
Leonardo da Vinci portraitiert vom besten Kenner unserer Zeit
Künstler, Wissenschaftler, Erfinder, Ingenieur – seine staunenswerte Vielseitigkeit macht Leonardo da Vinci noch heute zu einer legendären Figur. Was aber weiß man genau über dieses Universalgenie, das vor 500 Jahren lebte? Martin Kemp bietet in seiner faszinierenden Darstellung eine neue Sichtweise auf Leben und Werk des weltberühmten Künstlers und geht der wahren Bedeutung von Meisterwerken wie der Mona Lisa nach.
Martin Kemp, international renommierter Leonardo-Experte, geht im vorliegenden Buch dem großen Talent und dem Jahrhunderte überdauernden Erfolg des rätselhaften Renaissance-Künstlers nach. Für ihn liegt der Schlüssel zum besseren Verständnis Leonardos in den Schriften, die der Künstler nach seinem Tod in Form von zahlreichen Heften sowie losen Manuskriptblättern hinterließ. Denn aus diesen Aufzeichnungen läßt sich ablesen, wie Leonardo seine innovativen Ideen und kreativen Visionen entwickelte. Über 20000 Seiten mit Zeichnungen und Notizen belegen seine großartigen Entdeckungen und Erfindungen – vom Aufbau des menschlichen Auges bis hin zu den Entwürfen für Flugmaschinen. Das Buch bietet neue Einblicke in die vielseitigen Begabungen Leonardos. Gleichzeitig zeichnet es Leben und Werk des Künstlers in einer konzisen Darstellung nach, die mit zahlreichen Abbildungen illustriert ist.
Schwartz, Gary: Das Rembrandt Buch. Leben und Werk eines Genies. 2006. 352 S., ca. 560 Abb., 24 x 33 cm, Ln., EUR 68,- ISBN: 3-406-54369-3 C. H. Beck
Rembrandt portraitiert vom besten Kenner unserer Zeit
400. Geburtstag am 15. Juli 2006

Gary Schwartz, international renommierter Rembrandt-Experte, beschreibt hier anschaulich und lebendig das Leben und Werk Rembrandts. Ob Zuschreibungsproblematik, Biographie, historischer und sozialer Kontext oder Bildanalyse – in allen diesen Bereichen erweist sich Gary Schwartz als Fachmann, der versiert und gewandt in jedes Thema einzuführen weiß. So ermöglicht er dem Leser, ganz in die Zeit Rembrandts einzutauchen und sich in den Künstler und seine Arbeitsweise hineinzuversetzen.
Wie hat Rembrandt, heute der berühmteste niederländische Künstler, seine Karriere begonnen? Wo und wie hat er gelernt, welche Bildthemen waren für ihn wichtig? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Gary Schwartz auf den Grund. Informativ und kenntnisreich schildert er Rembrandts Lebensweg und zeigt, was zu seinem großen Erfolg geführt hat. Zum besseren Verständnis von Leben und Werk des Malers führt Gary Schwartz in den historischen und sozialen Kontext ein – so fragt er etwa danach, wie der Kunstmarkt funktionierte und was es bedeutete, im Amsterdam der damaligen Zeit Künstler zu sein. Ein großer Teil des Buches ist den einzelnen Werken gewidmet – hier werden die verschiedenen Themenkomplexe wie Landschaften, Portraits, Selbstbildnisse oder religiöse Szenen vorgestellt und wichtige Bilder exemplarisch untersucht. Gary Schwartz vermittelt sein immenses Wissen auf immer nachvollziehbare Weise und läßt so ein umfassendes und vielschichtiges Bild von Rembrandt und seiner Zeit entstehen.
Mehr über Rembrandt: Rembrandt. Leben und Werk
Der Autor
Gary Schwartz ist Gründungsdirektor von CODART, einem weltweiten Forum für Museumskuratoren niederländischer und flämischer Kunst. Zu seinem weiten Spektrum an Veröffentlichungen gehören kunsthistorische Monografien, ein Roman, Bücher für junge Leser, eine populäre Zeitungskolumne, die regelmäßig in einer holländischen Tageszeitung erscheint, sowie Beiträge in Fachzeitschriften.
Grohé, Stefan. Rembrandt. Leben und Werk. Erscheint ca. Juni 2006. 128 Seiten. 24 meist fb. Abb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-54067-8 C. H. Beck
400. Geburtstag am 15. Juli 2006.
Warum üben Rembrandts Bilder heute noch eine so starke Wirkung auf uns aus? Wie hat Rembrandt gearbeitet, was hat zu seinem großen Erfolg geführt? Stefan Grohé geht diesen Fragen nach und verschafft uns einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Arbeitsweise des Malers, dessen Bilder – darunter die Nachtwache sowie die große Zahl an Selbstportraits – zu den berühmtesten Werken der Kunstgeschichte gehören.

Stefan Grohé ist Professor für Kunstgeschichte an der Universität Köln.
Thürlemann, Felix. Rogier van der Weyden. Leben und Werk. 2006. 127 S., 28 Abb. , davon 10 fb. Pb. EUR 7.90 ISBN: 3-406-53592-5 C. H. Beck
Rogier van der Weyden (1399/1400–1464) gehört zu den bedeutendsten Malern des niederländischen 15. Jahrhunderts. Heute zählen Rogiers Gemälde – Wunderwerke der Feinmalerei – zu den Kostbarkeiten der großen Museen. Felix Thürlemann zeichnet das Leben des Künstlers anhand der erhaltenen Dokumente nach und stellt die Bilder in den zeitlichen Kontext ihrer Entstehung.

Felix Thürlemann ist Professor für Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte an der Universität Konstanz.
Hofmann, Werner: Caspar David Friedrich. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit. 2005. . Sonderausgabe. 304 S., 192 meist fb. Abb. Gb EUR 34,90 ISBN: 3-406-53868-1 C. H. Beck
Statt EUR 148 nur noch EUR 34,90!

Seit Jahren wächst der internationale Ruhm des Malers Caspar David Friedrich stetig. Bis heute fasziniert sein Werk, wird aber kontrovers gedeutet. Werner Hofmann, der mit seiner wegweisenden Hamburger Friedrich-Ausstellung entscheidend zur Wiederentdeckung des Malers beitrug, bündelt in diesem Buch die verschiedenen Deutungsansätze zu einer neuen Interpretation. Mehr als 200 farbige Abbildungen illustrieren den Band und ergänzen den weit ausgreifenden Text.Der Umriß eines Seglers im Morgenlicht, ein Fischer am Strand bei den Netzen, der Schatten eines Mönchs vor der Weite des Meeres, zwei Freunde im Mondlicht, ein Schiffsbug im Packeis: Friedrichs Motive sind beiläufig einfach, aber sie folgen einer zwingenden Dramaturgie. Die Natur ist in ihrer wahren Erscheinung erfaßt und zugleich in ihrer Aussage gesteigert. Indem der Maler die Bildräume übergangslos staffelt, hat er das Prinzip der Collage vorweggenommen. Caspar David Friedrichs Vision ist umfassend, seine Methode radikal: in schlichten Ansichten erhebt er die Landschaft zur Ikone. Ihre beunruhigende Spiritualität ist religiös, ohne konfessionell gebunden zu sein. Entscheidend für das Verständnis des Malers ist der zeitgeschichtliche Rahmen seines Werks: die Gedanken Schleiermachers, Goethes und Schillers, die Urteile der Dichter, das politische Geschehen im napoleonischen Europa.Werner Hofmann hat sich seit vielen Jahren mit Friedrichs Werk beschäftigt, hat dessen Stellung zu Künstlern der Zeit, dessen Verhältnis zur europäischen Romantik untersucht. Mit diesem Band legt er das Ergebnis vor. Reich bebildert zeigt dieses Buch die Werke oft im Detail und beschreibt sie als Manifeste einer neuen Kunst.
Hans Belting. Das echte Bild. Bildfragen als Glaubensfragen. 240 S., 29 fb., und 56 sw Abb., Gb. C.H. Beck, München 2005. EUR 29,90 ISBN: 3-406-53460-0 C. H. Beck
Was ist ein echtes Bild? Hans Belting sucht unser Bedürfnis nach dem wahren, authentischen Bild, das wir vor allem in der Wissenschaft verlangen, zu ergründen. Er zeigt, wie sehr die europäische Geschichte der Religion bis heute unsere Bildbegriffe und unser Bilddenken bestimmt. Belting schlägt souverän den Bogen von der Spät-antike bis hin zu Fernsehen und Film unserer Tage. Dabei präsentiert er dem Leser eine neue Sicht auf die Geschichte des Bildes und setzt dessen Aktualität in ein ungewohntes Licht.
Hans Belting setzt sich hier mit Fragestellungen seines zum Klassiker gewordenen Werks Bild und Kult erneut auseinander. Sein altes Thema, die Bedeutung des Bildes in der europäischen Kultur, beleuchtet er hier jedoch im Licht der von ihm begründeten Bild-Anthropologie. Dabei zeigt sich, wie stark unser Bilddenken auch heute noch in den alten Debatten der Religion verwurzelt ist. In den Kontroversen um Körper und Zeichen oder um Bild und Wort hat sich eine spezifisch europäische Kultur entwickelt, deren christliche Prägung auch in der Moderne noch fortlebt. Belting richtet seinen Blick unter anderem auf zwei Schwellenzeiten, von denen die europäische Kultur geprägt wurde: zum einen die Spätantike, in der sich das Christentum formierte, und zum anderen die Reformation und den Konfessionsstreit, der tiefe Spuren im neuzeitlichen Weltbild hinterließ. Es ist das Anliegen des Buches, Bildwissenschaft als Kulturwissenschaft zu etablieren und dabei Religions- und Bildgeschichte in einen überraschenden Bezug zueinander zu bringen.
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Krämer, Gudrun: Geschichte des Islam. 2005. 320 S., 80 meist fb. Abb., Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-53516-X C. H. Beck
Gudrun Krämers meisterhafte Darstellung des Islam
Klar, anschaulich und mit Blick für das Wesentliche erzählt Gudrun Krämer die Geschichte des Islam von Muhammad bis zur Gegenwart. Sie verknüpft dabei auf meisterhafte Weise die Entwicklung der Religion mit der Geschichte von Politik, Recht, Gesellschaft und Kultur. Jenseits von romantischen Orientbildern oder Vorstellungen von finsteren Gotteskriegern bietet das Buch so einen neuen, unverbrauchten Blick auf den Islam. Neue Einblicke vermitteln auch die zahlreichen Abbildungen, die mehr sind als illustrierendes Beiwerk.
Der Islam war von Beginn an eine weltoffene Religion: Seit der Gründung der ersten Gemeinde durch Muhammad und den frühen Eroberungen stand er im Austausch mit anderen Religionen und Kulturen. In der arabischen Welt entstand so ein deutlich anderer Islam als in Iran, Indonesien oder auf dem Balkan. Das zeigen unterschiedliche islamische Kunststile ebenso wie unterschiedliche Vorstellungen von Recht und gesellschaftlicher Ordnung. Wenn sich der Islam heute in Auseinandersetzung mit dem Westen in einem tiefgreifenden Wandel befindet, so wird damit ein Prozeß fortgesetzt, der bereits vor Jahrhunderten begann.
Der erstaunlichen Vielfalt des Islam wird Gudrun Krämer auf eindrucksvolle Weise gerecht. Der Leser erfährt, welche Bedeutung die Kreuzzüge für die islamische Welt hatten, wie der Islam sich in Indonesien, dem größten muslimischen Land, verbreitete oder welche unterschiedlichen Wege der Modernisierung die Türkei und Ägypten gegangen sind. Die Autorin geht aber auch der Frage nach, warum sich ungeachtet der großen Unterschiede in den letzten Jahrzehnten überall in der islamischen Welt religiöse Protestbewegungen gebildet haben.
Kohler, Alfred: Karl V. 1500-1558. Eine Biographie. 2005. 424 S., 23 Abb. (Beck'sche Reihe 1649) Pb EUR 18,90 ISBN: 3-406-52823-6 C. H. Beck
Unter den europäischen Herrschergestalten hat kein Kaiser je über eine derartige Macht- und Herrschaftsbasis wie Karl V. verfügt. Es war daher nie so sehr die Person, sondern vielmehr das Phänomen Karl V., das Historiker und Literaten fasziniert hat. Alfred Kohler beschreibt in seiner umfassenden Biographie das Außergewöhnliche des Lebens und Wirkens Karls V. Er macht deutlich, daß dieser Kaiser sich weitgehend nationalgeschichtlichen Kriterien entzieht und europäisch verstanden werden muß.
Wünsche, Raimund. Glyptothek München. Meisterwerke griechischer und römischer Skulptur. 224 S. 171 meist fb. Abb., Gb., C. H. Beck, München 2005. EUR 29,90 ISBN: 3-406-42288-8 C. H. Beck
175 Jahre Glyptothek: Das schönste Antikenmuseum der Welt
Die Glyptothek, von vielen als das „schönste Museum Münchens“ gerühmt, besitzt berühmte Meisterwerke griechischer und römischer Skulptur. Der nun vorliegende, großzügig illustrierte Band bietet erstmals einen umfassenden Überblick über diese einzigartige Sammlung, die von König Ludwig I. begründet und vor 175 Jahren eröffnet wurde.
Die Sammlung griechischer und römischer Bildwerke in der Glyptothek führt durch die Geschichte der antiken Bildhauerkunst vom 6. Jh. v. Chr. bis zum 6. Jh. n. Chr. Zu den herausragenden Stücken der Sammlung zählen der Apoll von Tenea, der Münchner Kuros, die Giebelskulpturen des Aphaiatempels von Ägina, die Medusa Rondanini, die Statue der Eirene, der Barberinische Faun, die Trunkene Alte und der Knabe mit der Gans. Hervorzuheben ist außerdem die große Zahl lebensnaher römischer Porträts.
Raimund Wünsche, Direktor der Glyptothek, bietet im vorliegenden Band erstmals einen umfassenden Überblick über diese in zwei Jahrhunderten gewachsene Sammlung und präsentiert gleichzeitig eine exzellente Zusammenschau bedeutender Meisterwerke der klassischen Antike.
Der Autor. Raimund Wünsche, Prof. Dr. phil., ist seit 1994 Leitender Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in München.
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