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Badische Medaillen. Schaumünzen dokumentieren dreihundert Jahre oberrheinische Geschichte bis 1806. Zeitz, Joachim. 2018. 608 S. 1569 fb. Abb. 32 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0400-7 Imhof
Der Umbau der Landkarte Europas durch Napoleon machte bis zum Sommer 1806 aus der vereinten Markgrafschaft Baden ein buntes, vielfach größeres Staatsgebilde am Oberrhein, das Großherzogtum Baden. Alle numismatischen Zeugnisse dieser neu vereinten Ortschaften und Herrschaften sind hier versammelt und in alphabetischer Ordnung von A wie Altenheim bis Z wie Zimmern zu finden. Rund 600 Medaillen und Wallfahrtszeichen von der Renaissance bis zum Klassizismus ergeben ein schillerndes Mosaik der komplexen Geschichte Badens.
Der Fluss der Geschichte ist von weltbedeutenden Ereignissen geprägt, enthält aber auch regionale Anliegen, die international keine Wellen geschlagen haben. Doch auch sie gehören zur Kulturgeschichte der Menschheit und wurden mit Medaillen bedacht. So gibt es einerseits Stücke auf die Hinrichtung des Reformators Johannes Huss in Konstanz 1415 oder auf die Geburt des Habsburger Thronfolgers 1716, aber andererseits auch Preismedaillen für besondere Leistungen am Gymnasium Durlach oder für die zweitschönste Stute von Fürstenberg.
Zum ersten Mal sind die badischen Medaillen und Wallfahrtszeichen hier so vollständig versammelt. Die vielfach vergrößerten Abbildungen öffnen Fenster in die bewegte Geschichte rechts des Oberrheins, einer zentralen Region Europas.
Die Handschrift des Ordinarius L des Subkustos Johann Graff von 1730 als Edition mit Kommentar. Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte (9). Kohlschein, Franz; Zeißner, Werner. Gottesdienst im Bamberger Dom zwischen Barock und Aufklärung. 2018. 688 S. 24 x 17 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-0299-7 Imhof
Zum Kulturerbe des Abendlandes gehören die Kathedralen. Warum und wozu sind sie erbaut worden? Im Fall des Bamberger Domes galt seit der Gründung des Domstiftes 1007 der Auftrag Kaiser Heinrichs II. an die Bamberger Kanoniker, das spätere Domkapitel, in der Eucharistie und Tagzeitenliturgie täglich das Gedächtnis Jesu Christi zu feiern. Der Ort dafür war die Kathedrale. Zur Durchführung dienten die Liturgiebücher. Den Umgang mit ihnen regelte der Liber Ordinarius, das Handbuch für den Ordo, die lokale Ordnung des Gottesdienstes. Die Handschrift „Vorschriften und übliche Zeremonien der kaiserlichen und dem Papst unmittelbaren Kirche von Bamberg …“ (Archiv des Erzbistums Bamberg, Rep I. Nr. 1313) ist die letzte Ausgabe des Liber Ordinarius vor der Auflösung des Domstiftes 1803. In dem vorliegenden Werk wird dieser ediert, übersetzt und kommentiert, wobei die Zusätze in der Handschrift einbezogen sind. So bearbeitet der erste Teil den Liber Ordinarius mit seinen liturgischen Angaben, der zweite Teil listet die Benefizien und Stipendien auf und der dritte Teil beschreibt Feiern im Dom für unterschiedliche Anlässe. Der Ordinarius verweist auf die Aufklärung. Gegen die Tendenz, Klöster und Stifte als nutzlos für das Allgemeinwohl abzuwerten, bemüht sich der Autor, Subkustos Graff (1682–1749), um den Gebrauch der Volkssprache, um Verständlichkeit der Riten sowie um die Förderung von Predigten, Andachten und deutschem Gemeindegesang. Der Ordinarius macht so eine sehr wertvolle Quelle für den Bamberger Dom wie für die Liturgiewissenschaft allgemein zugänglich.
Bauernhausforschung in Deutschland und der Schweiz. Jahrbuch für Hausforschung Band 63. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung. 2018. 384 S. 245 fb. Abb, 165 Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0710-7 Imhof
Die Bauernhausforschung ist in den letzten Jahrzehnten gegenüber der Faszination spätmittelalterlicher Bauten in den Städten aus der Mode gekommen. Um dem entgegenzuwirken, widmete sich der Arbeitskreis für Hausforschung e.V. auf seiner Jahrestagung 2012 in Villingen erstmals wieder ausschließlich dem ländlichen Hausbau. Das Jahrbuch für Hausforschung Band 63 mit insgesamt 31 Beiträgen dokumentiert in der Sektion Quo vadis Bauernhausforschung? Bestandsaufnahmen zur aktuellen Situation auf dem Lande in zahlreichen Regionen Deutschlands und angrenzenden Nachbarländern. Dabei werden auch Ansätze vorgestellt, wie mit dem fortschreitenden Verlust an baulichen Quellen im ländlichen Raum umgegangen werden kann. Nutzungswandel im Bauernhaus sowie die Spezifik und Nutzung von Ställen, Scheunen und Speichern stehen in den Aufsätzen der Sektion Landwirtschaftliche Bauten und ihre Nutzung im Vordergrund.
Burg Hohenzollern. Großer Burgführer. Glückler, Patrick. 2018. 192 S. 591 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0702-2 Imhof
Wie viele Zimmer hat die Burg Hohenzollern? Wie werden die Kronleuchter entfacht? Wohin führt der geheime Gang? Antworten auf solche und viele weitere Fragen gibt dieser „Große Burgführer“. Malerisch auf einem Bergkegel gelegen, ist die Burg Hohenzollern weithin sichtbar und zieht jährlich Hunderttausende Besucher an. Sie ist Ausdruck eines königlichen Traumes und Stammburg des Hauses Hohenzollern. Als architektonisches Meisterwerk des 19. Jahrhunderts hat die Burg vor Kurzem ihr 150-jähriges Jubiläum gefeiert und doch gibt es noch immer viele neue Facetten zu entdecken. Dieser Burgführer ist für alle Gäste der Burg geeignet: für den historisch interessierten Besucher wie für Familien und Jugendliche. Er schafft mit über 600 Bildern und Darstellungen den Spagat zwischen einem Bildband, einem historischen Nachschlagewerk und einer Geschichten- und Anekdotensammlung rund um die Burg. Der Leser wird durch die Innenräume, die Schatzkammer und auf die Außenanlage der Burg mit ihren Basteien begleitet – von der höchsten Turmspitze bis zum tiefsten Felsenkeller reicht der Blick und es entsteht ein ganz neues, detailliertes und umfassendes Bild des Bauwerkes und seiner bewegten Geschichte.
Fassaden – Historische Gestaltung von Bauten und des öffentlichen Raumes. Jahrbuch für Hausforschung Band 65. Hrsg.: Arbeitskreises für Hausforschung e. V. 2018. 272 S. 223 fb. Abb, 119 Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0711-4 Imhof
Gebäudefassaden prägen zusammen mit Dimensionen, Kubaturen und Bautypen ganz wesentlich Häuser und Plätze unserer Städte und Dörfer. Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Hausforschung e.V. 2014 in Basel thematisierte Fassaden sowohl hinsichtlich der Gestaltung des Straßenraums (Aufbau, Rhythmus, Farbe) als auch hinsichtlich des Zusammenhangs mit der Struktur, der Funktion und der Nutzung der Gebäude selbst. Der Tagungsband umfasst insgesamt 19 Beiträge in vier Sektionen, die nach dem Auftakt zu Basel – Die Stadt und das ehemalige Fürstbistum chronologisch gegliedert sind. Spätmittelalter und frühe Neuzeit bilden den zeitlichen Schwerpunkt. Weitere Beiträge betrachten die Thematik von der Barockzeit über das 19. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Christian Friedrich Gille 1805–1899. Malerische Entdeckung der Natur. Spitzer, Gerd. Hrsg.: Grisebach. 2018. 240 S. 140 fb. Abb, 41 Abb. 29 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0767-1 Imhof
Christian Friedrich Gille (1805–1899) blieb als Künstler zu Lebzeiten weitgehend unbekannt und starb nach fast siebeneinhalb Jahrzehnten unermüdlicher Tätigkeit in großer Armut. Die Zeitgenossen haben ihn kaum beachtet. Heute gilt er als einer der wegweisenden Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Gilles Anfänge liegen in der Epoche von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Johan Christian Dahl, als dessen talentiertester Atelierschüler er seinen Weg begann. In gewisser Weise hat Gille eine Entwicklung konsequent zu Ende geführt, die in dem neuen Naturverhältnis der Romantik am Beginn des Jahrhunderts ihren Ausgangspunkt hatte und in seinen unkonventionellen Ölstudien vor der Natur, mit denen der Künstler subjektive Seherlebnisse unmittelbar in Malerei übersetzte, zur Moderne im späten 19. Jahrhundert hinführte. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die erste umfassende Monographie über den Künstler nach der ersten großen Ausstellung in Dresden und Bremen 1994.
Göttliche Ungerechtigkeit?. Strafen und Glaubensprüfungen als Themen antiker und frühchristlicher Kunst. Hrsg.: Rumscheid, Frank; Hrsg.: Schrenk, Sabine; Hrsg.: Kressirer, Kornelia. 2018. 480 S. 282 fb. Abb, 143 Abb. 31 x 24 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0740-4 Imhof
Das Begleitbuch zur Ausstellung „Göttliche Ungerechtigkeit?“ setzt sich mit antiken Mythen und mit Erzählungen aus dem Alten Testament auseinander, bei denen grausame Strafen und Glaubensproben beispielsweise des jüdischen Gottes thematisiert werden. Strafen wie die Hinrichtung der Niobiden durch Apollon und Artemis oder die verlangte Opferung Isaaks durch Abraham erscheinen heutigen Betrachtern maßlos, willkürlich und daher ungerecht. Nach antiker Vorstellung wurde jedoch durch diese Demonstration göttlicher Überlegenheit die Weltordnung verteidigt, die durch Zweifel an der göttlichen Macht oder durch menschliche Hybris in Gefahr gerät.
Katalog und Ausstellung stellen schriftliche Überlieferungen der Mythen und biblischen Erzählungen vor und präsentieren die zahlreichen Bildzeugnisse. Die Kunstwerke stammen aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturräumen und Verwendungskontexten. Zu sehen sind etwa Skulpturen und Reliefs, Vasen und Buchmalereien, Bronze- und Glaswerke, die in Griechenland, Rom, Etrurien, im Nahen Osten und ebenso in den römischen Provinzen am Rhein entstanden sind.
Die Ausstellung wird von der Klassischen Archäologie und der Christlichen Archäologie bestritten. Sie wird verantwortlich kuratiert von Dr. Kornelia Kressirer, Prof. Dr. Frank Rumscheid und Prof. Dr. Sabine Schrenk.
Keltern, Brauen, Brennen – Baulichkeiten der Produktion und der Lagerung. Jahrbuch für Hausforschung Band 67. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung. 2018. 256 S. 226 fb. Abb, 51 Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0712-1 Imhof
Die 17 Beiträge der Jahrestagung 2016 in Neustadt an der Weinstraße widmen sich baulichen Anlagen, die mit der Herstellung und Lagerung von Wein und Bier, von Apfelwein und Branntwein in Beziehung stehen. Sie beschreiben bauliche Strukturen oder Nutzungsspuren in erhaltenen Häusern und zeigen spezielle Gebäudetypen wie Keltern, Weinpressen, Brauhäuser und Brennereien bis an die Schwelle der industriellen Produktion in der städtischen Sphäre ebenso wie in der ländlichen bis hin zu den großen Produktionsstätten der Klöster. Neben Beiträgen aus vielen Regionen Deutschlands behandelt der Band auch österreichische, schweizerische, spanisch-baskische und französische Aspekte des Wein- bzw. Apfelweinbaus sowie die holländisch-amsterdamsche Bierproduktion. Es wird deutlich, dass unseren heutigen alkoholischen Genussmitteln in der langen Periode schlechter hygienischer und geschmacklicher Wasserverhältnisse eine Tradition als alltägliche Getränke vorausging.
Die Eremitage von Schloss Favorite Rastatt. Repräsentation und Rückzug. Hrsg.: Staatlichen Schlössern und Gären Baden-Württemberg. 2018. 264 S. 151 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0661-2 Imhof
2018 feiert ein äußerlich schlichtes Bauwerk sein 300-jähriges Jubiläum: die Eremitage im Garten von Schloss Favorite bei Rastatt. In den Jahren 1717 und 1718 unter Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden erbaut, bildet sie mit ihrer kargen Ausstattung und mystischen Atmosphäre einen Gegenpol zum nahe gelegenen prunkvollen Schloss: Höfische Pracht und Lustbarkeiten standen dem privaten Rückzug und der Buße gegenüber. Mit ihrem „Heiligen Grab“ in der zentralen Magdalenenkapelle ist die Eremitage Bestandteil der von Sibylla Augusta in und um Rastatt geschaffenen heiligen Stätten.
Als Begleitpublikation zur Ausstellung „Repräsentation und Rückzug. Die Eremitage von Schloss Favorite Rastatt“ (21. Juli bis 21. Oktober 2018, Schloss Favorite Rastatt) enthält dieser Band neueste Forschungen zur Lage, Ausstattung und Bedeutung der Favoriter Eremitage im Vergleich zu anderen höfischen Einsiedeleien des 18. Jahrhunderts in Europa. Ein faszinierender, reichbebilderter Einblick in ein ungewöhnliches Gebäude im Schlossgarten von Favorite Rastatt.
Gartendenkmale in Berlin. Nachkriegszeit bis Ende der Sechziger Jahre. Hrsg.: Glabau, Leonie; Lingenauber, Klaus. 2018. 416 S. 532 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0658-2 Imhof
Sie gehören zu den jüngeren Gartendenkmalen Berlins: Park- und Grünanlagen, Stadtplätze und Siedlungsgrün, sowjetische Ehrenmale, Friedhöfe und Privatgärten, die von der Nachkriegszeit bis Ende der 1960er Jahre entstanden oder in dieser Zeit prägend umgeformt wurden. Ihre Gestaltung und Funktion waren nicht allein von einem künstlerischen Anspruch geleitet, sondern reagierten gleichzeitig in hohem Maße auf die unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im geteilten Berlin. Die Publikation beleuchtet diesen Zeitabschnitt anhand von Einzelthemen, stellt die Gartendenkmale vor und erläutert Erfahrungen der Berliner Gartendenkmalpflege. Kurzbiographien von Planenden sowie eine umfangreiche Bibliographie vervollständigen das Buch und lassen es zu einem Gewinn und unerlässlichen Nachschlagewerk für alle an Berliner Grünanlagen Interessierte, für Garten- und Kunsthistoriker, für Denkmalpfleger und Städteplaner werden. Gleichzeitig soll es den gartendenkmalpflegerischen Umgang mit Objekten aus dieser Epoche erleichtern und nicht zuletzt die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.
Bitter & bezaubernd. Kunst aus Haiti. 1970-2000. Sammlungskatalog. Heinrich, Thommen. 2018. 304 S. 108 fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0761-9 Imhof
Der Katalog zur Ausstellung von Werken aus Haiti aus den Jahren 1970 bis 2000 thematisiert Geschichte und Kunst der in der Karibik gelegenen Republik Haiti mit ihrer schmerzvollen Vergangenheit und Gegenwart.
Mit dem Blick unterschiedlicher haitianischer Künstlerinnen und Künstler führen uns die Bilder an die bittere Alltagsrealität heran; aber sie erlauben uns auch festzustellen, wie deren faszinierende Bildgestaltungen uns bezaubern. Oft sind sie von vodouesken Vorstellungen inspiriert.
Das Erbe der Väter. Mit der Malerfamilie Zick durch zwei Jahrhunderte. Hrsg.: von der Bank, Matthias; Heitmann, Claudia. 2018. 238 S. 194 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0731-2 Imhof
Die Malerfamilie Zick brachte über zweihundert Jahre und fünf Generationen.
ununterbrochen bemerkenswerte Maler hervor, beginnend mit Johann Zick (1702–1762). Januarius Zick (1730–1797) gehört über alle Gattungen und Techniken hinweg zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 18. Jahrhunderts. Sein Talent und seine handwerklichen Kenntnisse gab er an seinen Sohn Conrad (1773–1836) weiter, dessen Schaffen den Übergang zum 19. Jahrhundert markiert. Schon in preußischer Zeit studierte Conrads Sohn Gustav (1809–1886) an der Düsseldorfer Akademie bei Wilhelm von Schadow. Er wurde für seine Tierbilder bekannt, schuf jedoch auch Landschaften. Darüber hinaus knüpfte r auch an die Familientradition an, indem er Fresken seines Großvaters restaurierte und Bilder kopierte. Wiederum in ein ganz neues Feld begab sich Gustavs Sohn Alexander (1845–1907), der zwar an der Düsseldorfer Akademie und in Paris als Historienmaler ausgebildet worden war, aber später im Berlin der Kaiserzeit hauptsächlich als Buchillustrator hervortrat. So kann man am Beispiel der Familie Zick exemplarisch alle historischen und künstlerischen Umbrüche in Deutschland vom Barock bis an die Schwelle der Moderne nachvollziehen. Ausstellung und Katalog verdeutlichen erstmals das enorme Spektrum des künstlerischen Schaffens der Familie Zick durch alle Gattungen und Techniken.
Wissen und Macht - Der heilige Benedikt und die Ottonen. Ausstellungsführer. Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben. 2018. 96.. S. 129 fb. Abb. 17 x 24 cm., Br. EUR 9,95 ISBN: 978-3-7319-0720-6 Imhof
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Entwicklung der Klosterlandschaft an Saale, Unstrut und Elster unter besonderer Berücksichtigung von Kirche und Herrschaft, Wissenstransfer und Mission. Die Geschichte und Bedeutung des ottonischen Memorialortes Memleben nimmt dabei eine zentrale Position ein. Der Ausstellungsführer bietet in Wort und Bild Einblicke in die mittelalterliche Blütezeit der Klosterlandschaft und verfolgt ihr kulturelles Erbe bis in die heutige Zeit.
100 Jahre Jugoslawien - Geschichte und Legende. Martin Maria Reinkowski. 2018. 302 S., 129 z. T. fb. Abb. 14 x 21 cm, Br. EUR 19,95 ISBN: 978-3-7319-0629-2 Imhof
Nicht zufällig sind es die reichen Regionen, die es in die Unabhängigkeit zieht. Was heute Katalonien versucht, das verwirklichten 1991 Slowenien und Kroatien ohne Rücksicht auf die Folgen. Stößt Madrid heute auf Verständnis, so scherte sich damals keiner in Europa um die jugoslawische Verfassung, über die sich die zwei Teilrepubliken hinwegsetzten. Die Mauer war gefallen, also mussten die Europäer diesen Nachbarn im Ostblock doch die Hand reichen – ein großes Missverständnis. Jugoslawien war nicht hinterm Eisernen Vorhang, sondern blockfrei, Mitgründer der Blockfreien in der UN. Seine Bürger genossen fast alle Freiheiten. Die Legende vom brutalen Belgrader Regime stempelte jedoch jeden zum Kommunisten, der für den Erhalt des Staates kämpfte. Und die serbischen Kriegsverbrechen bestätigten scheinbar, wer hier der Aggressor war. Heute, 100 Jahre nach der Gründung, tun manche Postjugoslawen so, als habe es Jugoslawien nie gegeben. Dabei ist es in mancherlei Hinsicht erstaunlich lebendig.
Künstlerhäuser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Artists’ Homes in the Middle Ages and the Early Modern Era. artifex. Hrsg.: Tacke, Andreas; Schauerte, Thomas; Brenner, Danica. Engl.; Dtsch. 2018. 320 S. 246 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0394-9 Imhof
„Bildende Künstler müssen wohnen wie Könige und Götter. Wie wollten sie denn sonst für Könige und Götter bauen und verzieren?“ (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre II, 8). Was im übertragenen Sinn auf Goethe selbst zutraf, soll hinsichtlich des bildenden Künstlers in Europa bis um 1800 aus wechselnder Perspektive hinterfragt werden: Ausnahmekünstler – wie Goethe, aber auch Mantegna, Dürer, Michelangelo, Rubens, Rembrandt oder die Gebrüder Asam – wohnten mitunter geradezu fürstlich, aber trifft das allgemein auf den europäischen Künstler der Vormoderne zu?
Der Band nimmt das Künstlerhaus in den Blick und fragt zunächst aus sozialtopographischer Sicht nach seiner Lage. Welche Faktoren beeinflussten diese mit? In Frage kommen beispielsweise die der Nachbarschaft, der räumlichen Nähe zu möglichen Auftraggebern oder zu repräsentativen Verkaufsorten wie zentralen Plätzen, prominenten Straßenzügen und bedeutenden Kirchenbauten. Kunst- und kulturhistorisch wird der Architektur und Ausstattung, der Ikonographie und Ikonologie eines Bildprogramms von Künstlerhäusern nachgegangen.
Lebensformen im Wandel. Abhandlungen zur Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Guth, Klaus. Hrsg.: Imhof, Michael. 2018. 304 S. 54 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0748-0 Imhof
Im vorliegenden Sammelband setzt sich Klaus Guth mit Lebensbildern und -formen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert auseinander. Er behandelt die Klosterpolitik Kaiser Heinrichs II., die Missionsreise Bischof Ottos I. von Bamberg und die Kreuzzugsbewegung des 11. und 12. Jahrhunderts ebenso wie die berühmten Bamberger Domskulpturen und ordnet den Figuren thematisch einen Marienweg zu. Gleichfalls widmet er den Frauengemeinschaften des Barock, den frühen Kirchenliedern Friedrich Spees (1591–1635) und der freundschaftlichen Beziehung zwischen dem Prinzen Eugen von Savoyen und dem Reichsvizekanzler Friedrich Karl Graf von Schönborn jeweils ein Kapitel. Drei Aufsätze sind den Reisen in die „Neue Welt“ gewidmet: Alexander von Humboldt, Johann Baptist von Spix und Carl Philipp Friedrich von Martius. Zudem beschreibt er den Dialog zwischen Juden und Deutschen, insbesondere anhand von Edith Stein. Abschließend geht er auf persönliche Lebensbilder ein, berichtet er doch von den letzten Briefen aus dem Zweiten Weltkrieg, die sein Vater schrieb, der in Rumänien stationiert war, und über seine Kinderzeit und Jugend in Bamberg.
Naumburg Cathedral. Kunde, Holger. Engl. 2018. 32 S. 54 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 5,00. CHF 5,80 ISBN: 978-3-7319-0759-6 Imhof
Der Paderborner Dom. Geschichte – Architektur – Ausstattung. Hrsg.: Metropolitankapitel Paderborn. 2018. 576 S. 455 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0614-8 Imhof
Der Paderborner Dom gehört mit seinen Vorgängerbauten zu den am besten erforschten Kirchengebäuden Deutschlands. Das 950-jährige Weihejubiläum eines dieser Vorgänger – im Jahr 1068 wurde unter Bischof Imad nach einem verheerenden Brand ein prächtiger Neubau geweiht – nimmt das Metropolitankapitel Paderborn nun zum Anlass, sich der wechselvollen Geschichte des Gotteshauses in einem reich bebilderten Gesamtüberblick zu widmen. Von den ersten, durch Karl den Großen im 8. Jahrhundert in Paderborn initiierten Bauten über die hochmittelalterlichen Dome der Bischöfe Meinwerk und Imad bis hin zum unverwechselbaren Neubau aus gotischer Zeit spannt sich der Bogen der Darstellung. Im Weiteren sind sodann die spätmittelalterlichen Veränderungen, die Neuinterpretation des Barock mit Altartrias und Kapellen, die Erneuerungen des 19. Jahrhunderts sowie die Zerstörung und der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur umfassenden Neugestaltung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und den jüngsten Restaurierungsmaßnahmen Thema der Publikation. Das Paderborner Dombuch entstand in enger Kooperation zahlreicher Fachwissenschaftler. Der vorliegende Band vereint Geschichte, Geologie, Archäologie und Kunstgeschichte, er behandelt Ausstattung, Orgelbau, Glockenguss und denkmalgerechte Sanierung und bietet so ein facettenreiches Panorama des jahrhundertealten Gotteshauses.
Römische Papstkapellen des Cinquecento. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (159). Möller, Gina. 2018. 256 S. 105 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0436-6 Imhof
Die kulturell determinierte Materialpraxis ist immer schon ein entscheidender Faktor künstlerischer Produktion gewesen. Doch gerade für die Stadt Rom ist die Frage nach der Materialpraxis historisch eine äußerst relevante. Es sind die den Materialdurst der Superreichen stillenden Massen an Marmor der römischen Antike, die durch kulturelle Aneignungsprozesse über Jahrhunderte fortwährend produktiv rekontextualisiert wurden. Dies gipfelt in den spektakulären Kapellen- und Kirchenausstattungen des römischen Barock. Mit der von Gregor XIII. gestifteten Cappella Gregoriana in St. Peter findet die entscheidende Neubestimmung der Sakralraumausstattung statt, an die sich Sixtus V. mit der Stiftung der Cappella Sistina in Santa Maria Maggiore anschließt. Sie bilden den Auftakt der durch das Material Buntmarmor maßgeblich geprägten Geschichte des römisch-barocken Sakralraums, die im vorliegenden Band behandelt wird.
Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte. Schriftenreihe der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz (11). Hrsg.: Cottin, Markus; Merkel, Lisa. Thietmars Welt. 2018. 528 S. 347 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0745-9 Imhof
Thietmar von Merseburg (976–1018) ist der bedeutendste Chronist der Ottonen, denn er hat in faszinierender Weise die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen dieser Zeit beschrieben. Ihre besondere Faszination bezieht seine Chronik aus dem Umstand, dass sie, wenn auch schwer beschädigt, als Originalhandschrift überliefert ist. Generationen von Historikern haben seit Jahrhunderten mit Thietmars Werk gearbeitet und immer wieder neue Aspekte entdecken können. Vor dem geistigen Auge des Chroniklesers entsteht die Welt vor 1000 Jahren mit den ottonischen Herrschern, die die Geschicke des Reiches prägten. Das christliche Europa formte sich aus und integrierte verschiedene Stämme und Völker auf dem ganzen Kontinent. Von den königlichen Hoftagen über die Gründung der Slawenbistümer und zahlreicher Klöster und Stifte bis hin zu alltäglichen Begebenheiten wie Wettererscheinungen, Missgeburten oder dem Untergang eines Schiffes lässt uns Thietmar von Merseburg an seiner Lebenswelt teilhaben. Dazu gehören auch Traumgesichter sowie Teufels- und Totenerscheinungen, die das Wirken Gottes, aber auch dunkler Mächte im diesseitigen Leben belegen. All dies wird überspannt von der Kraft der Memoria, der Erinnerung an die Verstorbenen und der Fürbitte der Lebenden für diese.
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