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Imhof Verlag

 
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Das Sommerpalais in Greiz.Forschungsergebnisse und Gesamtsanierung.Hrsg.: Paulus, Helmut-Eberhard. 2011. 80 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 14,90. CHF 21,90 ISBN: 978-3-86568-765-4 Imhof
Das Sommerpalais in Greiz ist ein seltenes und zugleich herausragendes Zeugnis der Baukunst des Frühklassizismus in Thüringen. Am Ufer der Elster ab etwa 1768 errichtet, diente es als Sommerresidenz der älteren Linie des Hauses Reuß. Im Inneren haben sich Raumfassungen des 18. Jahrhunderts von herausragender Qualität erhalten. Auch wertvolle Neugestaltungen des 19. Jahrhunderts sind überliefert. 2011 konnte die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die aufwendige Gesamtsanierung des bedeutenden Baudenkmals abschließen. Der Band stellt die Ergebnisse neuester restauratorischer und archivalischer Forschungen zur Baugeschichte vor und erläutert die jüngsten Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen.
1000 Jahre St. Michael in Hildesheim.Kirche – Kloster – Stifter.Hrsg.: Lutz, Gerhard; Weyer, Angela. 2011. 336 S. 29 x 22 cm. Gb.EUR 39,00. CHF 51,90 ISBN: 978-3-86568-767-8 Imhof
St. Michael in Hildesheim gehört zu den bedeutendsten frühmittelalterlichen Kirchenbauten in Deutschland und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der reich bebilderte Band liefert die Ergebnisse der „Internationalen Tagung des Hornemann Instituts der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen“, die im Rahmen des Landeskirchlichen Festprogramms „Gottes Engel weichen nie. St. Michael 2010“ unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission in St. Michael in Hildesheim vom 16.–18. September 2010 stattfand.
Burgen im Hunsrück.Eine Burgenlandschaft im Fluss der Zeiten.Hrsg.: Wagener, Olaf. 2011. 256 S. 75 Abb. , fbig, 97 Abb. ,sw. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-744-9 Imhof
Der vorliegende Band stellt anhand einzelner Fallbeispiele den Wandel und die Entwicklung von Burgen im Hunsrück in einer Epoche von mehr als 1500 Jahren dar. Angefangen von der Genese der Schmidtburg aus spätantiken Wurzeln heraus bis zur Entwicklung der Burg Rheinfels und des Schlosses Wartenberg bis in unsere Zeit. Und auch methodisch wird von der altehrwürdigen Disziplin der historischen Forschung bis hin zu modernen Scannmethoden des 21. Jahrhunderts ein Querschnitt geboten.
Lothar Mayer. Jüdische Friedhöfe in Mittel- und Oberfranken. 2011. 240 S., 260 fb. Abb., 25 x 22 cm, Gb., EUR 19,95 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-572-8 Imhof
Der Autor hat in 15-jähriger Arbeit alle jüdischen Friedhöfe Mittel- und Oberfrankens mehrfach besucht, die in der vorliegenden Publikation in alphabetischer Reihenfolge anhand großformatiger Farbfotografien und mittels begleitenden Texten zu den historischen Fakten vorgestellt werden. Wo immer es sich anbietet, werden aktuelle Themen des Judentums und des Antisemitismus’ in Franken aufgegriffen und in die einzelnen Essays eingebunden. Im Ergebnis: eine abwechslungsreiche, zeitgeschichtlich fundierte Arbeit, die mit genauen Kartenskizzen der einzelnen Friedhöfe versehen ist und zu einer eingehenden persönlichen Beschäftigung mit der jüdischen Vergangenheit Frankens anregen will. Erläuterungen zu jüdischen Symbolen und ihrer Bedeutung, ein Glossar und Übersichtskarten runden das Buch ab und erleichtern dem Leser die inhaltliche und regionale Orientierung
Jahrbuch 2010 [Kassel]. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel. 2011. 208 S. 29 x 21 cm. Gb.EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-764-7 Imhof
Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) steht in einer rund 600jährigen Tradition des Sammelns, Bewahrens und Gestaltens. Durch landgräfliche und kurfürstliche Sammelleidenschaft sind hier über die Jahrhunderte hinweg mannigfaltige und bedeutende Kunstschätze zusammengekommen, welche unverändert an ihrem historischen Ort erhalten sind. Mit dem Jahrbuch 2010 präsentiert die Museumslandschaft nun das zweite Jahrbuch, das die landeseigenen Sammlungen und Liegenschaften vorstellt und die vielfältigen Aktivitäten der MHK spiegelt. Es dient der Information und der Rückschau auf ein Jahr, das durch ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, aber auch durch umfangreiche Sanierungsprojekte geprägt war und liefert Einblicke in Forschungs- und Restaurierungsprojekte.
Suckale, Robert. Klosterreform und Buchkunst. Die Handschriften des Mettener Abtes Peter I. 2011. 432 S. 30 x 24 cm. Gb.EUR 69,00. CHF 89,00 ISBN: 978-3-86568-723-4 Imhof
Diese Monografie stellt zwei der bedeutendsten bayerischen Handschriften aus den Jahren 1414/15 vor. Diese Zeit war allseits von Reformbemühungen geprägt. Die beiden Codices werden einem Mettener Abt verdankt, dem es gegen widrige wirtschaftliche und monastische Verhältnisse gelang, sein Kloster zu sanieren, zu reformieren und zuletzt reich zu schmücken. Er versuchte dabei, an die glorreiche Zeit des Benediktinerordens im Hochmittelalter anzuknüpfen. Er ließ die Regel des Ordensvaters abschreiben und mit Bildern aus dessen Leben illustrieren. Außerdem erhielt der größere der beiden Bände einen goldenen Buchdeckel nach Art eines Codex Aureus, unter Verwendung älterer Teile. Das Innere dieses Bandes jedoch enthält vor allem theologische und moralische Lehrtexte, z. T. mit Bilddiagrammen illustriert, die einen außergewöhnlichen Einblick in das Bildungsprogramm junger Mönche und die Formung ihres Denkens geben. Typisch für die hohen, künstlerischen Ansprüche der Benediktiner ist das Bemühen des Abtes, den besten für ihn erreichbaren Künstler zu beauftragen. Er fand ihn in einem Wandermaler, der in Prag – dem damaligen Zentrum höfischer Buchkunst – ausgebildet worden war. Vor Abschluss der Arbeiten jedoch verließ der Meister das Kloster. Deshalb blieb ein unfertiger Codex zurück, der einen lehrreichen Einblick in die Abfolge des Werkprozesses gibt.
Seifert, Christian Tico: PIETER LASTMANN (1583-1633). Studien zu Leben und Werk. Mit einem kritischen Verzeichnis der Werke mit Themen aus der antiken Mythologie und Historie. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 88 2011. 364 S. 30 x 22 cm. Gb EUR 92,00 CHF 125,00 ISBN: 978-3-86568-515-5 Imhof
Pieter Lastman (1583–1633) war der bedeutendste holländische Historienmaler seiner Generation. Geprägt durch einen mehrjährigen Romaufenthalt entwickelte er eine Bildsprache, die von entscheidender Wirkung auf die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts und nicht zuletzt auf seinen Schüler Rembrandt war. Charakteristisch für sein Œuvre sind seltene, vielfach erstmals in die Malerei eingeführte biblische Stoffe und Themen aus der antiken Mythologie und Historie. Das vorliegende Buch untersucht Lastmans Leben und Werk im historischen Kontext und analysiert seine künstlerische Herkunft und Bildgestaltung sowie seine Stellung und Bedeutung in der niederländischen Malerei seiner Zeit. Es zeigt den Künstler als gelehrten Maler, der über außergewöhnliche Kenntnisse antiker und zeitgenössischer Literatur verfügte; ein eigenes Kapitel widmet sich den Zeichnungen Lastmans. Ein kritisches Werkverzeichnis rundet das Buch ab.
Lichtgefüge. Das Licht im Zeitalter von Rembrandt und Vermeer. Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel; Forschungsgruppe Historische Lichtgefüge. 2011. 200 S., 95 fb. Abb. 30 x 24 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-378-6 Imhof
Ausstellung und Katalog werfen einen beachtenswerten Blick auf einen Aspekt der Malerei, der die Künstler immer wieder vor große Herausforderungen stellte: die Darstellung von Licht in der Malerei. Vor allem im 17. Jahrhundert entwickelte sich dieses Thema zu einem zentralen Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung. In keiner Epoche zuvor zeigte sich eine vergleichbare Vielfalt an Darstellungen, die das Licht thematisieren. Im vorliegenden Band werden – vor dem Hintergrund der Betrachtung von Werken mittelalterlicher Kunst bis zur Gegenwart – erstmals die unterschiedlichen Facetten der Lichtmalerei des 17. Jahrhunderts anhand von Gemälden, Graphiken und optischen Geräten unersucht und dabei verschiedene Gattungen (Interieur, Porträt usw.) berücksichtigt. Darüber hinaus werden Auffassungen der zeitgenössischen Wissenschaftstheorie zu den Werken in Beziehung.
Italo Bacigalupo. Der Lindenhardter Altar. Grünewald oder Hans von Kulmbach? Die Entstehungs- und Gebrauchsgeschichte der Tafelbilder. 2011. 400 S., 23 fb., 136 sw. Abb, 17 x 24 cm, Gb., EUR 39,00 CHF 51,90 ISBN: 978-3-86568-664-0 Imhof
Der „Grünewaldaltar“ mit den Vierzehn Nothelfern in der evangelischen Kirche in Lindenhardt bei Bayreuth ist seit 1926 ein fester Begriff in der Welt der Kunstsachverständigen. Nun zeigt der frühere Lindenhardter Pfarrer, dass der heutige Tourismusmagnet 1503 in der Dürer-Werkstatt entstanden ist, und zwar auf Bestellung des Stifters des Nothelfer-Altars in der Bayreuther Stadtkirche für letzteren Aufstellungsort. Als ausführender Maler nach dem Arrangement des Meisters erweist sich der Dürergeselle Hans von Kulmbach, den die vorliegende Publikation ausführlich vorstellt. Ein kritisches Kapitel über den Zusammenhang von Jenseitsvorsorge, Buße, Gnade, Heiligenkult, Fegfeuer, Kirchenschatz und Ablass rundet die Doktorarbeit ab.
Freckmann, Klaus. Die Mosel. Kunst und Kultur. 160 S., 216 meist fb. Abb., 25 x 22 cm, Gb., Imhof Verlag, Petersberg 2011. EUR 19,95 CHF 30,50 ISBN: 978-3-86568-398-4 Imhof
Das vorliegende Buch bietet anhand zahlreicher Farbabbildungen einen Überblick über die Kunst und Kultur entlang der Mosel. Nach einführenden Kapiteln zur Landschaft sowie zur territorialen und politischen Geschichte der Region folgen Beschreibungen zur Bau- und Kunstgeschichte in chronologischer Reihenfolge. Dabei werden sowohl die berühmten Moselstädte wie Trier und Koblenz als auch die Orte der ländlichen Mosel behandelt und deren wichtigste Bauwerke (Kirchen, Burgen, Wohnbauten) sowie deren Ausstattung vorgestellt.
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Hattendorff, Claudia. Napoleon I. und die Bilder. System und Umriss bildgewordener Politik und politischen BildgebrauchS. 2011. 288 S. 30 x 22 cm. Gb.EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-86568-649-7 Imhof
Zeitgenossen und Nachwelt haben sich zahllose Bilder von Napoleon I. gemacht: in Gestalt von großformatigen Ölgemälden, Werken der Skulptur, populärer Druckgrafik und kritischer Karikatur. Nur ein Teil dieser Werke entstand auf Anordnung des französischen Generals, Konsuls und Kaisers; viele, und nicht nur die posthumen Bilder, resultierten aus anderen Zuständigkeiten. In ihrer Gesamtheit konfigurierten diese Darstellungen die Erinnerung an Napoleon Bonaparte und trugen zur Ausbildung von politischen und nationalen Identitäten bei, die sich an der historischen Gestalt Napoleons entzündeten. Das Buch fokussiert den einzigartigen, aber bislang wenig erforschten Umriss des Bilddiskurses Napoleon und versucht, seine Systemeigenschaften zu erkennen und historisch zu erklären. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei die kaum untersuchten Bilder zur (Außen-)Politik Napoleons. Diese können als Pars pro Toto des Gesamtdiskurses fungieren und lassen weitreichende Schlussfolgerungen zum Verhältnis von Bild, Kunst und Politik am Beginn der Moderne zu.
neue galerie. architektur. Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel, Bd. 45. Hrsg. Museumslandschaft Hessen Kassel, Bernd Küster. 2011. 96 S., 92 meist fb. Abb., 23 x 29 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 28,50 23,5 x 28,5 cm, ISBN: 978-3-86568-535-3 Imhof
Nach fünf Jahren umfangreicher Sanierung und Modernisierung ist die Neue Galerie der MHK nun wieder zugänglich. Das Galeriegebäude an der Schönen Aussicht, ursprünglich für die Sammlung der Alten Meister von dem Architekten Dehn-Rotfelser 1870–1877 errichtet, folgt in seiner architektonischen Struktur in der Verbindung von Oberlichtsälen, Seitenkabinetten, Loggia und großzügiger Treppenhausanlage dem Vorbild der Alten Pinakothek in München. Auch die Ausstattung mit Wandmalereien und reichem Skulpturenschmuck orientierte sich an der berühmten Vorlage. Der vorliegende Architekturband stellt das Architekturdenkmal erstmals detailliert vor und zeichnet die wechselvolle Geschichte des Gebäudes und seiner originalen Ausstattung bis heute nach.
Figura Umana.Normkonzepte der Menschendarstellung in der italienischen Kunst 1919–1939.Hrsg.: Leuschner, Eckhard. 2011. 208 S. 24 x 17 cm. Gb.EUR 25,00. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86568-777-7 Imhof
Vorliegende Publikation ist dem Verhältnis künstlerischer und gesellschaftlicher Normen des Körpers im Italien der 1920er und 30er Jahre gewidmet. Das Buch studiert die visuelle Formulierung idealer Schönheit, künstlerischer Kanons und anthropometrischer Standards in Zusammenhang mit zeitgenössischen Definitionen des „italienischen Wesens“. Die untersuchten Phänomene aus der Menschendarstellung der Zwischenkriegszeit reichen von Malerei, Kunsttheorie und Künstlerausbildung über die Architektur des italienischen Rationalismus bis hin zu politischer Propaganda, Spielfilm, Literatur und Werbung.
Aschenbeck, NilS. Villen in Potsdam – Berliner Vorstadt. 2011. 74 S. 24 x 15 cm. Pb. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-86568-736-4 Imhof
In der Berliner Vorstadt, einem Stadtteil von Potsdam, stehen zahlreiche sehenswerte Villen und Landhäuser, die zwischen 1870 und 1930 errichtet wurden. Hier, unweit der Glienicker Brücke, spiegelt sich in den historistischen, klassizistischen und auch ganz modernen Fassaden deutsche Vergangenheit und Gegenwart. Zu den Bewohnern der repräsentativen Bauten gehörten Fabrikanten und Maler, ein gegen die Nazis agierender Widerstandskämpfer und auch der Gründer des Berliner Wachsfigurenkabinetts. In der mächtigen Reformarchitektur-Villa, von der aus die Stasi den Agentenaustausch über die Glienicker Brücke beobachtete, lebte später ein schillernder Schweizer Botschafter. Einige der Villen in attraktiven Lagen am Heiligen See gehören heute der deutschen Fernseh- und Mode-Prominenz, auch die Joop-Marke »Wunderkind« hat hier ihren Sitz. Das Buch führt zu den interessantesten und schönsten Häusern der Berliner Vorstadt. Jedes Haus wird in Text und Bild vorgestellt, ein Kartenausschnitt erleichtert das Auffinden.
Einfache, zerstörungsfreie Prüfverfahren. Beiträge des 5. Konservierungswissenschaftlichen Kolloquiums in Berlin/Brandenburg am 18. November 2011 in Potsdam. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, Nr. 26 (2011). Hrsg.: Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum, Landeskonservator Prof. Dr. Detlef Karg. Beiträge: Karol Bayer, Tatjana Bayerova, Christine Bläuer, Friedrich Grüner, Paul Hofmann, Uwe Kalisch, Detlef Karg, Wolfram Köhler, Michael Krempler, Steffen Laue, Thomas Löther, Jeannine Meinhardt, Horst Schuh, Eberhard Wendler. 2011. 88 S, 137 meist fb. Abb., 21 x 30 cm, Br. EUR 19,95 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-729-6 Imhof
Donath, Matthias. Burgen und Schlösser in Sachsen. 2011. 160 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-768-5 Imhof
Sachsen ist mit Schlössern, Burgen und Herrenhäusern reich gesegnet. Die Herrensitze künden vom Reichtum des Landes, von namhaften Adelsfamilien und großartigen Kunstschätzen. Die schönsten Schlösser und Burgen Sachsens werden in diesem Buch vorgestellt. Jahrhundertealte Burgen, elegante Barockschlösser und zauberhafte Gärten und Parkanlagen laden zu einer Entdeckungsreise durch Vergangenheit und Gegenwart der sächsischen Kulturlandschaft ein. Matthias Donath führt kundig durch 100 Burgen und Schlösser, erklärt ihre Geschichte und zeigt ihre architektonischen Besonderheiten. Grundrisse, Fotos und historische Abbildungen bereichern den inhaltsreichen, aber handlichen Führer.
Pia M. Theis. Die Sammlung der Österreichischen Ludwig-Stiftung 1981–2011. 2011. 374 meist fb. Abb., 24 x 30 cm, Gb. EUR 62,25 CHF 85,00 ISBN: 978-3-86568-689-3 Imhof
1977 zeigte das Wiener Künstlerhaus Gegenwartskunst aus der Sammlung des Aachener Ehepaares Peter und Irene Ludwig, hauptsächlich Werke der Pop Art und Foto- bzw. Hyperrealismus der sechziger und siebziger Jahre. Im Anschluss daran und unter Einbringung von fast 130 Kunstwerken aus der Sammlung Ludwig erfolgte 1981 die Gründung der Österreichischen Ludwig-Stiftung für Kunst und Wissenschaft, mit dem Ziel, „zu einer Neukonzeption der Darstellung der Moderne in den österreichischen Bundessammlungen“ beizutragen. Durch jährliche Ankäufe und die Schenkung weiterer 100 Kunstwerke aus der Sammlung Ludwig wurde der Bestand der Österreichischen Ludwig-Stiftung bis heute nahezu um das Siebenfache erhöht. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Österreichischen Ludwig-Stiftung wird die hochrangige Sammlung internationaler Kunstwerke, vor allem Arbeiten seit 1945 bis zur Gegenwart, anhand der vorliegenden Publikation erstmals in ihrer Gesamtheit vorgestellt.
Michael Budde. Sisis Hochzeit und das Elisabeth-Fest-Album. 2011. 240 s., 2 fb., 73 sw. Abb., 15 x 13 cm, Gb. EUR 19,40 CHF 28,50 ISBN: 978-3-86568-711-1 Imhof
Das glanzvollste royale Hochzeitsereignis des 19. Jahrhunderts, die Vermählung des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. mit der als Sissi bekannten Prinzessin Elisabeth im Jahr 1854 in Wien, wird im vorliegenden Buch anschaulich dokumentiert. Anhand der Publikation können die Ereignisse von der Verlobung des Paares über die kirchliche Feier in der Augustinerkirche zu Wien – um die sich prachtvolle Veranstaltungen ranken: Empfänge, Bälle, Theateraufführungen und Volksfeste – bis hin zu den Flitterwochen nachvollzogen werden. Im zweiten Teil des Buches wird das Elisabeth-Fest-Album vorgestellt, ein Hochzeitsgeschenk an das Kaiserpaar. Acht der bedeutendsten Klaviervirtuosen dieser Zeit, darunter Franz Liszt, komponierten dazu eigens je ein romantisches Charakterstück für das Pianoforte, zusammengestellt auf der beiliegenden Audio-CD (Klavier: Nino Kotrikadze). Einleitend schildert Karlheinz Böhm in einem Grußwort seine Erlebnisse bzgl. der Hochzeitsdarstellungen im Film mit Romy Schneider. Schon 1854 war das Elisabeth-Fest-Album als Notenheft für einen karitativen Zweck herausgegeben worden. Mit einem Euro pro Buch soll daher auch heute geholfen werden, indem die von Karlheinz Böhm initiierte Stiftung „Menschen für Menschen“ unterstützt wird.
Bongiorno, Biagia. Spolien in Berlin nach 1945. Motive und Rezeption der Wiederverwendung von Fragmenten. Berliner Beiträge zur Bauforschung und Denkmalpflege 13. 192 S. 28 x 22 cm. Gb.Imhof Verlag, Petersberg 2013. EUR 39,00. CHF 51,90 ISBN: 978-3-86568-738-8 Imhof
Bei dem Begriff Spolie denkt man in der Regel an antike Fragmente, die in der Antike selbst oder im Mittelalter in einem neuen Zusammenhang wiederverwendet worden sind. Das 20. Jahrhundert bleibt in der Regel unbeachtet. De facto gibt es jedoch Spolierung und Wiedereinbau auch in dieser Zeit in Deutschland und vor allem in Berlin, wie die vorliegende Untersuchung zeigt. Gerade in der Nachkriegszeit wurde notgedrungen Material wiederverwendet, es gab aber auch eine bewusste und offensichtliche Wiederverwendung.
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Reuter, Guido. Statue und Zeitlichkeit. 2011. 208 S. 30 x 22 cm. Gb.EUR 39,95. CHF 53,90 ISBN: 978-3-86568-717-3 Imhof
Giovanni Battista Passeri hatte im 17. Jahrhundert tadelnd über Francesco Mochis im raschen Lauf gezeigte heilige Veronika in St. Peter in Rom geäußert, diese Figur sei kein andauerndes und unbewegliches Standbild mehr. Durch die zeitliche Struktur der Statue – den Eindruck des flüchtigen Laufens – hatte Mochi in den Augen Passeris die Grenze der Gattung überschritten. Dass sich die Bildhauer dennoch in derartige von der Theorie gesteckte Grenzbereiche vorwagten, diese vereinzelt sogar überschritten und welche Wege sie dabei beschritten, wird in der vorliegenden Publikation in den Blick genommen. Acht Kapitel thematisieren so unterschiedliche Phänomene wie „Anacronismo: zeitwidriges Erzählen und geraffte Zeit“, „Die Metamorphose(n) als Gegenstand von Statue und Statuengruppe“ oder „Der Statuensockel als Aktions- oder Ereignisraum“.
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