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Konstantin der Grosse. Ein Kinder- und Jugendbuch. Von Grawe, Gabriele D /Grüssinger, Ralf /Köhne, Eckart / Threuter, Christina. 2007. 80 S., 186 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-247-5 Imhof
Das mit vielen Fotos und Zeichnungen illustrierte Buch schildert Themen, die die spätantike Epoche beleuchten: das Römische Reich unter Konstantin dem Großen, Konstantin der Große als historische Persönlichkeit, das frühe Christentum in Trier und spätantike Lebenswelten in der Residenzstadt Trier von der einfachen Wohnung bis zu den Palästen und öffentlichen Gebäuden, wie z. B. dem Amphitheater.
Das Buch erscheint im Zusammenhang mit der Ausstellung „Konstantin der Große“ der Trierer Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Stadtmuseum Simeonstift Trier). Das Leben in der Spätantike wird deshalb insbesondere anhand der Trierer Bauwerke erläutert. So entsteht eine lebendige und anschauliche historische Reise, durch die das Maskottchen der Konstantin-Ausstellung „Konni“ leitet.
Das Kinder- und Jugendbuch richtet sich zwar insbesondere an die Altersgruppe ab 12 Jahre, ist aber auch für jeden Erwachsenen lesenswert.
Sonderausstellung „Konstantin der Große“ in Trier 2. Juni – 4. November 2007
Kemperdick, Stephan: Kreis und Kosmos. Ein restauriertes Tafelbild des 15. Jahrhunderts. 2007. 80 S., 50 Abb. 30 x 22 cm. Pb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-275-8 Imhof
Im Zentrum von Katalog und Ausstellung steht das Tafelbild einer Marienkrönung eines schwäbischen Meisters um 1470. Dem im erhaltenen Bestand spätmittelalterlicher Tafelmalerei einzigartigen Werk wurde durch die Restaurierung, bei der außerdem einige aufschlussreiche Entdeckungen gemacht wurden, seine alte Pracht zurückgegeben. Vorliegendes Buch thematisiert das genannte Tafelbild und seine inhaltliche Aussage im Kontext mit anderen Werken.
Adelmeyer, Annette: Das Leben im Kloster. Ein Benediktinermönch im Mittelalter. Ill. v.Designagentur calibris /Jena. 2007. 80 S., 80 fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-215-4 Imhof
Den fiktiven Fund eines anonymen Tagebuchs aus dem frühen 11. Jahrhundert nimmt die Autorin zum Anlass, über einen Benediktinermönch mit Namen Ebbo und sein Leben im Kloster zu berichten. Ebbo war bereits als Kind dem Kloster übergeben worden und berichtet über den Gebrauch der Ordenskleidung, den Klosterräumlichkeiten, die Benediktinerregel und die damit verbundenen Gelübde sowie dem Tagesablauf nach dem Motto „ora et labora“ – bete und arbeite.
Die Illustrationen erstellte die Designagentur calibris aus Jena.
Bandlow, Karen: Roy Lichtenstein und Ostasien und Roy Lichtenstein. 2007. 192 S., 150 fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-252-9 Imhof
Roy Lichtenstein gehört zu den bedeutendsten Künstlern der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Trotz seines hohen Bekanntheitsgrads sind Veröffentlichungen zu seinem Werk in deutscher Sprache selten. Das vorliegende Buch beschäftigt sich einerseits mit den Hauptwerken des Künstlers, zeigt andererseits aber vor allem die Einflüsse auf, die sich im Werk Lichtensteins zeigen. Ostasiatisches durchdringt in vielschichtiger Weise Lichtensteins Schaffen. Dabei gelangt die Autorin zu dem Ergebnis, dass interkultureller Kunsttransfer keine einseitige Anleihe ist, sondern der Inspirationsfluss im transkulturellen Austausch zwischen Ost und West beide Seiten durchströmt und verbindet. Daraus erklärt sich die Zweiteilung der Arbeit: Während im ersten Teil die Rezeption ostasiatischer Kunst und Kultur im Werk Roy Lichtensteins untersucht wird, befasst sich der zweite Teil mit der Rezeption des Künstlers und seines Werks in Ostasien.
Das Buch ist der erste Beitrag, der sich eingehend dem Bezug zwischen Roy Lichtenstein und Ostasien widmet. Es leistet einen Beitrag dazu, das Klischee von Roy Lichtenstein als Pop-
Art-Künstler zu relativieren und den Blick auf den ostasiatischen Aspekt seines Schaffens zu weiten.
Rogacki-Thiemann, Birte: Der Mageburger Dom St. Mauritius et St. Katharina. Seine Baugeschichte 1207 bis 1567. 2007. 160 S., 80 fb Abb. 28 x 22 cm. Gb EUR 24,00 ISBN: 978-3-86568-263-5 Imhof
Das Buch behandelt die mittelalterliche Baugeschichte des Magdeburger Doms, dessen ottonischer Vorgängerbau 1207 abbrannte. Die Darstellung der einzelnen Bau- und Planungsschritte erfolgt
anschaulich in zahlreichen Zeichnungen und Isometrien. Auch aufgegebene Planungen werden näher erläutert und nach Befund entwickelte Rekonstruktionen angeboten. Die Grundlagen sämtlicher Bauforschungsergebnisse sind in einem umfangreichen Katalog zusammengestellt und beigefügt.
VanCleave, Claire: Meisterzeichnungen der italienischen Renaissance. 2007. 192 S., 150 Abb. 27 x 24 cm. Ebr EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-271-0 Imhof
In einer Zusammenarbeit mit dem Louvre und dem British Museum entstand dieses Standardwerk über Zeichnungen der italienischen Renaissance. Während Fresken, Skulpturen und Gemälde in Tempera oder Öl bereits allgemein bekannt sind, wurden die Zeichnungen – vielleicht mit Ausnahme derjenigen Leonardos – bislang kaum behandelt oder veröffentlicht.
Das vorliegende Buch bildet 115 herausragende Zeichnungen von über 40 Künstlern des 15. und 16. Jahrhunderts wie Michelangelo, Leonardo, Botticelli, Raffael, Verrocchio, Andrea del Sarto und Correggio ab. Dabei werden die verschiedenen Materialien und Techniken vorgestellt sowie Leben und Werk des jeweiligen Künstlers, geographische und stilistische Trends beleuchtet und somit ein außergewöhnlicher Einblick in das Italien der Renaissance gegeben.
• KOOPERATION MIT DEM LOUVRE UND BRITISH MUSEUM
• ÜBERSICHTSWERK
• ALLE GROSSEN KÜNSTLER VON MICHELANGELO BIS LEONARDO
Herrmann, Christofer: Mittelalterliche Architektur im Preussenland. 2007. 768 S., 2000 Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 135,00 ISBN: 978-3-86568-234-5 Imhof
Im Preußenland, dem Gebiet zwischen Weichsel und Memel, existierte vom 13. bis zum frühen 16. Jh. der Staat der Deutschordensritter. In der Zeit der Ordensherrschaft entstand eine reiche Architekturlandschaft, die vor allem durch ihre Burgen, eine Synthese aus Kloster und Befestigung, berühmt geworden ist. Daneben wurden fast 100 Städte gegründet, in denen rasch Kirchen, Stadtbefestigungen und Kommunalbauten aus Backstein heranwuchsen. Auch in den etwa 1000 neu gegründeten Dörfern errichtete man zahlreiche Pfarrkirchen. Die Architektur im Ordensland zeigt ausgeprägte Merkmale einer eigenständigen Bautradition, die Gegenstand des Buches ist.
Der Verfasser, Professor für Kunstgeschichte an der Universität in Danzig, hat in seiner Arbeit alle mittelalterlichen Burgen, Kirchen und Rathäuser der Region erfasst und den Architekturbestand unter verschiedenen Fragestellungen ausgewertet.
Im analytischen Teil wird die preußische Architekturlandschaft auf empirischer Basis untersucht. Der Katalog enthält eine vollständige Dokumentation aller Bauten (425 Objekte) mit einem umfangreichen Abbildungsteil.
• Standardwerk zur Architektur des Deutschritterordens in Ost- und Westpreußen
• Erstmalige Erfassung aller mittelalterlichen Gebäude (einschließlich den zerstörten Objekten)
• Reiche Bebilderung
Berger, Frank: Frankfurt und der Nordpol - Entdecker und Forscher im ewigen Eis. Die Anfänge der deutschen Polarforschung (1861 bis 1931). 2007. 240 S., 200 fb. Abb. 30 x 21,5 cm. Gb EUR 24,00 ISBN: 978-3-86568-285-7 Imhof
Mit einer privat finanzierten Nordlandfahrt des Frankfurter Kaufmanns Georg Berna nach Jan Mayen und Island begann 1861 die wissenschaftliche deutsche Polarforschung. 1865 tagte der Erste Deutsche Geographentag in der Stadt am Main; diese Versammlung beschloss die Durchführung deutscher Polarfahrten. Zwischen 1861 und 1931 gab es mehr als zehn Expeditionen nach Jan Mayen, Franz Josefs-Land, Grönland und Spitzbergen mit maßgeblicher Beteiligung von Forschern, die in Frankfurt und Hessen zu Hause waren. Anlass des Buches ist ein wissenschaftliches Jubiläum:
Vom 1.3. 2007 bis zum 1.3. 2009 findet das Vierte Internationale Polarjahr statt. Das Buch ist zugleich der Begleitband zu einer großen Ausstellung im Historischen Museum in Frankfurt.
Das Buch geht den Spuren dieser ersten Nordpol-Forscher nach. Die Abbildungen zeigen Globen, Karten und nautische Instrumente, Ausrüstungsgegenstände der Polarfahrer, Fauna und Mineralien der Arktis, Briefe, Ölgemälde, Bilder des Nordens und der Polarfahrer selbst sowie Ausschnitte aus Expeditionsfilmen.
Olle DDR. Die Alltagswelt eines vergangenen Staates. Hrsg. v. Baganz, Dorothée. 2007. 80 S., 180 fb. Abb. 19 x 13 cm. Pb EUR 7,95 ISBN: 978-3-86568-148-5 Imhof
Der 3. Oktober 1990 bezeichnet das Ende der DDR, vier Tage vor dem 41. Geburtstag. Die Erinnerung an Trabbi, Spee und Bummi-Heft aber bleibt in den Köpfen der Menschen erhalten. Das vorliegende Buch liefert nach einem kurzen Abriss zur Geschichte der DDR einen thematisch gegliederten Überblick zur Alltagswelt des sozialistischen Staates: Wohnen in der DDR, Produkte des täglichen Bedarfs, Trabi & Co., Urlaub in der DDR, Kindheit und Jugend, Presse, Funk und Fernsehen. Anhand von Fotografien der DDR-Museen in Apolda, Pirna und Radebeul werden die verschiedenen Bereiche des DDR-Alltags lebendig. Während Sandmann, Rotkäppchen-Sekt, Spreewaldgurken und Rondo-Kaffee die Wiedervereinigung überlebt haben, werden in diesem Buch Erinnerungen an fast vergessene Dinge, aber dennoch vertraute Dinge geweckt.
Stoll, Klaus H: Point Alpha. Brennpunkt der Geschichte. [Rhön] 2007. 112 S., 84 Abb. 24 x 16,5 cm. Pb. EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-238-3 Imhof
Der ehemalige US-Beobachtungsstützpunkt Point Alpha liegt zwischen den Orten Rasdorf in Osthessen und Geisa in Westthüringen. Im Kalten Krieg (1946-1989) standen sich hier die beiden damaligen Militärblöcke (Nato und der Warschauer Pakt), militärisch hochgerüstet, gegenüber. Die westlichen Militärs gingen davon aus, dass hier im sogenannten „Fulda Gap“ mit großer Wahrscheinlichkeit der Dritte Weltkrieg seinen Anfang nehmen könnte.
Als 1989 die Mauer und Grenze fielen, verlor Point Alpha seine Funktion, verkümmerte und wurde zwischenzeitlich Asylbewerberheim. Mitte der 90er Jahre beschlossen schließlich engagierte Bürger, das US-Camp zu erhalten und die „Gedenkstätte Point Alpha“ ins Leben zu rufen. Zu dieser Gedenkstätte zählen außerdem das „Haus an der Grenze“ sowie die Grenzsperranlagen, Türme und Erdbunker. Dieses Mahnmal steht gegen das Vergessen und gegen das Verharmlosen von Unrecht. Das Buch gibt es auch in englischer Sprache, es lässt Geschichte lebendig werden und beschreibt das Leben an und mit der Grenze mitten durch Deutschland – hüben wie drüben. Auch in Englisch. 978-3-86568-239-0
Stasch, Gregor K: Die Porzellan-Manufakturen des Thüringer Waldviertels. Eine Privatsammlung von Thüringer Porzellanfigurendes 18. Jahrhunderts im Fuldaer Stadtschloss. 2007. 300 S., 300 fb. Abb. 29 x 22 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-289-5 Imhof
Die Thüringer Porzellanfiguren des 18. Jahrhunderts, bei denen es sich oft um Kopien oder Nachahmungen der Spitzenprodukte großer Manufakturen handelt, erfreuten sich bei den breiteren Schichten der Gesellschaft großer Beliebtheit. Sie gehören zum Kernbestand der im Buch vorgestellten Porzellansammlung von Prof. Dr. Hellmut Nieth. Die Sammlung umfasst heute vor allem die Figuren der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts tätigen Fabriken in Closter Veilsdorf, Volkstedt, Limbach und Wallendorf, aber auch einige Stücke aus Gotha, Rauenstein oder Gera (insgesamt weit über 200 Objekte). Sehr bedeutend ist auch die Sammlung der Fuldaer Porzellane, die fast 50 Objekte umfasst.
Keßler, Katrin: Ritus und Raum der Synagoge. Liturgische und religionsgesetzliche Regeln für den mitteleuropäischenSynagogenbau. 2007. 446 S., 192 Abb. 25,5 x 21 cm. Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-86568-208-6 Imhof
Welche Regeln hat das Judentum für den Synagogenbau, und was geschieht während des Gottesdienstes im Synagogenraum der Männer und was bei den Frauen? Die Autorin gibt
Antworten auf zahlreiche Fragen zum Bau und zur Nutzung von Synagogen, die dem Leser helfen, das jüdische Gotteshaus besser zu verstehen. Der Untersuchung am Beispiel der aschkenasischen Synagoge in Halberstadt (1712) und der sefardischen Synagoge in Amsterdam (1675) geht ein breiter Überblick über die für Bau, Gestalt und Umgang mit der Synagoge entscheidenden Gesetze voraus, die in der Tora, dem Talmud und in vielen weiteren Schriften des Judentums enthalten sind. Das Werk bietet damit eine wertvolle Hilfe für das Verständnis historischer Synagogen, aber auch wichtige Hinweise für den aktuellen Synagogenbau.
Rom. Meisterwerke der Baukunst von der Antike bis heute. Hrsg. v. Strunck, Christina. 2007. 480 S., 1000 fb.Abb. 32 x 24 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-86568-186-7 Imhof
Dieser opulent illustrierte Prachtband präsentiert in ca. 100 Kurzporträts die Hauptwerke der römischen Architektur von der Antike bis heute. Einleitende Essays beschäftigen sich mit
den großen Epochen der römischen Kunst. Die Besonderheit des Bandes besteht darin, dass die Objekte von Experten vorgestellt werden, die sich vielfach bereits durch wissenschaftliche Standardwerke zu den betreffenden Monumenten ausgewiesen haben. Die Autoren, mehr als 70 promovierte bzw. habilitierte Kunsthistoriker aus Deutschland, Italien, England und den USA, repräsentieren das Spektrum der aktuellen Italienforschung. In kurzen und prägnanten Texten möchten sie die Architektur der Ewigen Stadt dem breiten Publikum der Italienliebhaber nahe bringen.
• Prachtband • Einführungen in jede Epoche
• Beiträge namhafter Autoren
• ca. 100 Objekte, ca. 1000 Abb
700 Jahre Russische Kunst. Von der Ikone bis zur Moderne - Die Sammlung Kuchinke. Hrsg. v. Museum Goch. 2007. 144 S., 133 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 29,95 ISBN: 978-3-86568-288-8 Imhof
Die Sammlung russischer Kunst, die von Norbert Kuchinke in den letzten Jahrzehnten zusammengetragen wurde, umfasst einen Zeitraum von 1480 bis 1980. Drei Werkgruppen bilden diese Sammlung, ausgehend von den bedeutenden Zeugnissen russischer Ikonenmalerei. Diese beginnen mit frühen Bildern des ausgehenden 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Die Pracht ihrer Farben, die tradierte Ikonographie, all dies wirkt auch heute auf den Betrachter. Markant dagegengestellt finden sich die Gemälde der russischen Avantgarde, wie z. B. von Iwan Puni, Alexander Bogomasow oder Victor Palmow. Den dritten Werkblock bilden Gemälde und Objekte der jüngeren Künstlergeneration, unter denen zahlenmäßig Leonid Purygin am stärksten vertreten ist. Er hinterließ ein eindrucksvolles Werk voller folkloristischer Bezüge, ganz im Sinne naiver Erzähltraditionen.
Erstmalige Präsentation der größten Privatsammlung russischer Kunst in Deutschland
Albrecht-Bott, Marianne: Saarbrücken und das Saarland. Ein kultur- und kunsthistorischer Führer. 2007. 160 S., 200 Abb. 24 x 16,5 cm. Pb EUR 16,80 ISBN: 978-3-86568-296-3 Imhof
Die wechselvolle Geschichte des Saarlands ist im durchweg abwechslungsreichen Gesamtbild seiner Kunstlandschaft sichtbar lebendig. Als prägende Stilepochen erwiesen sich nach der Zeit der Kelten und Römer und dem Mittelalter, wovon jeweils herausragende Zeugnisse sprechen, der Barock im 18. Jahrhundert und das Industriezeitalter des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Sie manifestieren sich sowohl in topografischen Ensembles als auch in hochrangigen
Einzelwerken.
Zusammen mit dem reichhaltigen Bildmaterial bietet dieser Band zum einen Anregungen für eigene Entdeckungsreisen und schildert zum andern das künstlerische Erbe der von politischen und wirtschaftlichen Wandlungen bestimmten Region.
Both, Sigfried: Die Schreibstube im Kloster des Mittelalters. 2007. 60 S., 60 fb. Abb. 22 x 25 cm. Gb EUR 9,95 ISBN: 978-3-86568-216-1 Imhof
Die Schreibstube war ein wichtiger Bestandteil eines größeren Klosters im Mittelalter. Hier entstanden Handschriften, die noch heute den Ruhm vieler Klöster ausmachen, z. B. der
Abteien auf der Reichenau, von St. Gallen und Fulda. Das vorliegende Kinder- und Jugendbuch setzt sich sowohl mit den Arbeitsabläufen zur Herstellung eines Buches (Vorzeichnung, Buchbinderei) und den damit verbundenen Schreibwerkzeugen und Materialien (Pergament, Tinte, Farben, Wachs) auseinander, als auch mit dem Raum zum Schreiben, dem liturgischen Gebrauch von Büchern und ihrer Bedeutung für die Liturgie und die Wissenschaft. Thematisiert wird damit die kulturhistorische und spirituelle Bedeutung als „gottgefälliges Handwerk“ sowie die Nutzung der Handschriften im Klosteralltag. Amüsante Zeichnungen ergänzen die nicht nur für Kinder und Jugendliche interessanten Texte.
Pavan, Aldo: Der Gelbe Fluss. Die Seele Chinas. 2007. 272 S., 200 fb. Abb. 26,5 x 25 cm. Gb EUR 39,95 ISBN: 978-3-86568-268-0 Imhof
Seinen Namen erhielt der Gelbe Fluss vom gelben Schlamm im Wasser, der ähnlich wie der Nil-Schlick, reich an Sedimenten ist. Er ist Chinas zweitlängster Fluss und mit 4.850 km der achtlängste Fluss der Welt. Durch ihn werden nicht nur Reisfelder bewässert, sondern auch 155 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt. Seine Überschwemmungen kosteten vielen Menschen bereits das Leben, dennoch symbolisiert die „Mutter Chinas“ Stärke und Geist des Landes. Anhand von faszinierenden Farbbildern gibt das Buch Einblicke in die große Vielfalt der Kulturen, Religionen und ethnischen Gruppen entlang des Flusses. Es behandelt nicht nur das klassische China (z. B. Xi’an mit seiner Terrakotta-Armee), sondern auch weniger bekannte Gegenden wie die tibetanischen Plateaus, die mongolischen Wüsten, die buddhistischen Klöster und islamische Regionen.
Vom Autor und Fotografen Aldo Pavan ist bereits das Werk „Der Nil“ im Imhof Verlag erschienen.
Martin Walser und die Kunst. Hrsg. v. Brunner, Michael /Walser, Johanna /Zettel, Annabel. 2007. 112 S., 100 fb.Abb. 27 x 24 cm. Gb EUR 19,95 ISBN: 978-3-86568-257-4 Imhof
Martin Walser ist nicht nur einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein großer Kunstliebhaber, der uns das Sehen lehrt. Das vorliegende Buch dokumentiert zum ersten Mal Walsers Kunstsammlung und seine vielfältigen Beziehungen zur bildenden Kunst. In Bild und Text werden in diesem Buch rund 100 Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier von „Walsers Künstlern“ gezeigt, unter ihnen so prominente Künstlerpersönlichkeiten wie Horst Janssen, Werner Tübke, Johannes Grützke, HAP Grieshaber, Herbert Achternbusch und Alissa Walser. Ein Kapitel widmet sich den Zeichnungen und Karikaturen, die Martin Walser selbst, von 1951 an, geschaffen hat.
Zeremoniell und Raum in der Frühen Italienischen Malerei. Hrsg. v. Weppelmann, Stefan /Gemäldegalerie d. Staatlichen Museen zu Berlin. 2007. 256 S., 189 Abb. 30 x 22 cm. Gb EUR 49,95 ISBN: 978-3-86568-260-4 Imhof
Unter dem Titel Zeremoniell und Raum in der Frühen Italienischen Malerei vereint dieser Sammelband neue Forschungen zur Malerei des 13. bis 15. Jahrhunderts in der Toskana und im Veneto, die den komplexen Verbindungen von Handlung, Raum und Bild gewidmet sind. Mit der fünfzehn Einzelbeiträge umfassenden Publikation legt die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin die Ergebnisse eines internationalen Symposiums vor, das in Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2004 veranstaltet wurde. Wie instrumentiert der Künstler den gemalten Raum? Welche Formeln und Abkürzungen werden eingesetzt? Reflektieren die gemalten Verhältnisse tatsächliche zeremonielle Praxis oder sind sie der künstlerischen inventio geschuldet? Wie beschreiben Kunstwerke das Übernatürliche, Wundervolle? Angesichts der Überlegungen zu diesen und anderen Fragestellungen eröffnet die Kongresspublikation eine Reihe neuer erspektiven auf Hauptwerke der frühen italienischen Malerei von Giotto bis Giovanni Bellini.
Gräflicher Park Bad Driburg - 1782 Tradition und Moderne 2007 Redaktion, Idee und Durchführung: Fred Kaspar. 2007. 295 S., 247 fb. u. 201 sw. Abb., 30 x 21 cm, Gb. EUR 24,00 ISBN: 978-3-86568-302-1 Imhof
Das gräfliche Bad Driburg wurde vor 225 Jahren durch den weltoffenen Unternehmer Caspar Heinrich von Sierstorpff begründet und befindet sich bis heute im Besitz seiner Nachfahren. Durch aufwändige Hotelbauten und Badeeinrichtungen, die auch technisch auf der Höhe der Zeit waren sowie nicht zuletzt durch den steten Ausbau gepflegter Parkanlagen gelang es, in der dichten Bäderlandschaft des Weserberglandes einen bis heute florierenden Kur-, Bäder- und Hotelbetrieb zu etablieren. Zum Jubiläum wurde das einzigartige Ensemble, das etwa 20 denkmalgeschützte Bauten in einem einzigartigen Park umfasst, einer behutsamen Verjüngung unterzogen und mit verschiedenen Neubauten ergänzt, um vor dem Hintergrund der „Kur- und Bäderkrise“ der Einrichtung eine Zukunft zu geben. Unter der Marke Gräflicher Park Hotel & Spa entstand so eine einzigartige Einrichtung. In zahlreichen Beiträgen wird die Geschichte des Familienunternehmens, des zugehörigen Bades und der Kliniken sowie der einzelnen Bauten und Einrichtungen dokumentiert.
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