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Magie des Augenblicks. Van Gogh, Cézanne, Bonnard, Vallotton, Matisse. Hrsg.: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale); Philipsen , Christian; Affentranger-Kirchrath, Anelika; Bauer-Friedrich, Thomas. 2016. 160 S. 165 fb. Abb. 29 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0319-2 Imhof
Das Ehepaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler aus Winterthur bei Zürich trug zwischen 1906 und 1936 eine einmalige Kollektion zeitgenössischer französischer Kunst zusammen. Mit vielen der Künstler war das Sammlerpaar befreundet, was die besondere Qualität ihrer Sammlung begründet. In ihrer Konzentration auf die großen Überwinder des Impressionismus, wie Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Odilon Redon, wichtige Vertreter des Postimpressionismus, wie Pierre Bonnard und Félix Vallotton, und Mitglieder der Fauves, wie Henri Matisse und Albert Marquet, ist diese Sammlung einzigartig. Ihren Kern bilden jedoch die Mitglieder der Künstlergruppe der Nabis, wie Pierre Bonnard, Maurice Denis, Édouard Vuillard und Félix Vallotton. Selten waren in der Vergangenheit Werke aus der Villa Flora in Winterthur bei Zürich außerhalb der Schweiz ausgestellt. 2016 ist die einmalige Kollektion mit mehr als 150 Werken (Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Bronzegüssen) exklusiv in den neuen Bundesländern zu sehen. Das Begleitbuch zur Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) hebt besonders die Arbeiten auf Papier von Bonnard, Vallotton, Vuillard und anderen aus deren frühen Schaffenszeit im Kreis der Nabis hervor. Gleichzeitig würdigt es das Mitwirken dieser Künstler an der Revue blanche – jener tonangebenden Zeitschrift im Paris der Jahrhundertwende – und publiziert viele ihrer einzigartigen Werke erstmals. Darüber hinaus beschäftigt sich der Katalog mit weiterführenden Themen wie Hedy Hahnloser-Bühler als Kunstschriftstellerin u. a. und liefert so einen umfassenden Blick auf die Sammlung, ihre Urheber und Vertreter.
Spettacolo barocco!. Triumph des Theaters. Hrsg.: Sommer-Mathis, Andrea; Franke, Daniela; Risatti, Rudi. 2016. 344 S. 414 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0347-5 Imhof
Ausstellung und Begleitband widmen sich anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Theatermuseums im Palais Lobkowitz dem Thema der barocken Feste bzw. der Festkultur am kaiserlichen Hof im 17. und 18. Jahrhundert und zeigen u. a. aus konservatorischen Gründen nur sehr selten präsentierte prachtvolle Grafiken und Zeichnungen, die zu den wertvollsten Beständen des Theatermuseums gehören. Erfindungsreiche Künstler wie Lodovico Ottavio Burnacini, Antonio Daniele Bertoli oder die Mitglieder der Familie Galli Bibiena schufen u. a. Entwürfe für Ausstattungen und Bühnenbilder, die bis heute unübertroffen sind. Das Theatermuseum besitzt zahlreiche Arbeiten dieser Meister der Illusion und präsentiert viele davon nun zum ersten Mal in einer Ausstellung; ergänzt wird dies u. a. durch Kostüme, Kulissen und Requisiten aus anderen Sammlungen. Der vorliegende Katalog versammelt dazu nun zahlreiche wissenschaftliche Beiträge und Objektbeschreibungen und stellt das Thema dabei in einen weiteren Kontext, der mit Blick auf Italien und Frankreich auch die europäische Festkultur insgesamt beleuchtet und mit Themen wie Musik oder Ballett den Bogen noch weiter spannt.
Della Grafica Veneziana. Das Zeitalter Anton Maria Zanettis (1680–1767). Matile, Michael. Hrsg.: Graphischen Sammlung ETH Zürich. 2016. 192 S. 172 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0330-7 Imhof
Druckgrafische Veduten der Lagunenstadt und rätselhafte, der Künstlerfantasie entsprungene Radierfolgen prägen das Bild der Venezianischen Druckgrafik im 18. Jahrhundert. Inmitten eines illustren Künstlerkreises – unter ihnen Giambattista und Domenico Tiepolo, Marco Ricci und Canaletto – blieb die zentrale und umtriebige Figur, die zahlreiche Künstler in Venedig erst für die Druckgrafik begeisterte, hingegen fast unbekannt: Die Rede ist von Anton Maria Zanetti dem Älteren (1680–1767), Kunstsammler und Kenner, Verleger, Zeichner, Radierer und Formschneider.
Der Katalog macht es sich zur Aufgabe, seine Bemühungen um die Druckgrafik im Kontext seiner Künstlerfreunde erstmals umfangreich darzustellen.
Alpenbegeisterung im Spiegel der Malerei des 19. Jahrhunderts. Abbild oder Projektion?. Dautermann, Christoph. Hrsg.: Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 2016. 288 S. 265 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0341-3 Imhof
Ein herausragendes Thema der Malerei des 19. Jahrhunderts ist die romantische Landschaft, die wilde Natur, wie sie insbesondere in Bergen, Wasserfällen, Gletschern und tiefen Wäldern gesehen wurde. Lange war diese Kunstgattung weitgehend vergessen und wurde zu Unrecht als „kitschig“ oder pathosbeladen abgetan. In dieser Publikation wird die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts in einen ihr gebührenden Kontext gerückt. Dr. Christoph Dautermann, stellvertretender Leiter des Museums Burg Linn in Krefeld, ist als Volkskundler und Kunsthistoriker seit vielen Jahren der Frage nach der kulturgeschichtlichen Bedeutung dieser Bildgattung nachgegangen.
Anhand des reichen Sammlungsbestandes von Landschaftsgemälden im Besitz der Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ hat er die Frage verfolgt, was die Menschen des 19. Jahrhunderts dazu trieb, sich in ihren Wohnungen insbesondere mit Alpenbildern zu umgeben. Tieferes Eindringen in die dahinter stehenden Vorstellungen und Entscheidungen offenbart auch politische Dimensionen, die wohl vielfach unbewusst die in die Berge Reisenden und die hiervon zeugenden Bilder bewegten. Man wollte in der wilden Landschaft ursprüngliche Natur, gerechtere Welten und erstrebenswerte gesellschaftliche Strukturen sehen, projizierte auf die Berge und Täler und die dort lebenden Menschen eine körperlich und geistig gesundere Gegen-Welt – eine erstaunliche Parallele zu heutigen gesellschaftlichen Prozessen. Das breite Spektrum der diese Landschaften dokumentierenden Bilder unterschiedlichster Qualität ist nicht nur Ausdruck der differenzierten wirtschaftlichen Möglichkeiten der Käufer, sondern auch der Aufgaben von Kunst. Diese reichen vom günstigen und seriell erzeugten kleinen Souvenir bis zur eigen-ständigen, nicht selten großformatigen Komposition. Letztere wurde von den Künstlern zwar als individuelle Leistung verstanden und in Ausstellungen präsentiert, gelangte aber auch in den Kunsthandel und in der Regel an eine private Wand, diente darüber hinaus als Vorlage für einfachere und günstigere Bilder – denn auch der Künstler musste leben. Das Wechselspiel zwischen Vorlage und Übernahme, Erwartung und Projektion wird an eindringlichen Beispielen belegt. Die Frage nach der Wahrnehmung von Wirklichkeit vor Ort und ihrer Abbildung verleiht dem Begriff der Realität neue Dimensionen.
Das Buch behandelt etwa 200 europäische Bergregionen schildernde Landschaftsgemälde. Neben der ausführlichen und reich illustrierten Darstellung dieser Thematik werden im anschließenden Katalog exemplarisch 52 Künstler mit ihrem Schaffen vorgestellt.
Rekonstruktion der Gesellschaft aus Kunst. Antwerpener Malerei und Graphik in und nach den Katastrophen des späten 16. Jahrhunderts. Hrsg.: Leuschner, Eckhard. 2016. 200 S. 145 meist fb. Abb. 21 x 30 cm. Engl. Br. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0073-3 Imhof
Das Buch verfolgt die künstlerische Entwicklung Antwerpens nach den Bilderstürmen von 1566 und 1581 sowie der Rückeroberung der kurzzeitig calvinistischen Stadt durch habsburgisch-katholische Truppen im Jahre 1585. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird untersucht, wie es in und nach den schweren politischen und konfessionellen Konflikten gelang, die Stadt zu rekonsolidieren und damit die kulturellen Grundlagen der Rubenszeit zu legen. Die Vertreibung der Antwerpener Protestanten nach 1585 wird, anders als im Großteil der bisherigen Forschung, nicht primär als Verlust von „Multikulturalität“ beklagt, sondern aus einer parteilichen Perspektive studiert, um so die pro-habsburgische Bildpropaganda und ihre theologischen und dynastischen Rechtfertigungen besser zu verstehen.
Die Themen der Beiträge verdeutlichen die komplexen Entstehungsbedingungen von Kunst und Architektur im Antwerpen der Zeit: Urbanistik als Spiegel konfessioneller Konflikte, Graphik und Buchproduktion, „katholische“ Malaufträge und Kirchenrestaurierungen, die Selbsteinordnung der städtischen Eliten in die internationalen Standards der Repräsentation, Mechanismen der Teilhabe an den europäischen Netzwerken der Künstler, Sammler und Händler, künstlerische Ansätze zu Interkonfessionalität und Versöhnung. Auch einzelne Künstler, u.a. Hans Vredeman de Vries, Jacob de Backer, Frans Francken d.Ä. und Abraham Janssen van Nuyssen, werden studiert; besondere Aufmerksamkeit genießt der Rubens-Lehrer Otto van Veen, dem Rubens, wie gezeigt wird, von einzelnen Personifikationen bis zu Kompositionen und komplexen visuellen Argumentationen weit umfassender folgte als gemeinhin angenommen.
Ausstellung in der Graphischen Sammlung ETH Zürich vom 10. Februar bis zum 3. April 2016
Aspekte jüdischen Lebens in Bad Homburg. Hrsg.: Museum Gotisches Haus Bad Homburg v. d. Höhe. 2016. 128 S. 105 meist fb. Abb. 21 x 22 cm. Engl. Br. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0328-4 Imhof
In dreizehn Artikeln von zwölf Autoren und Autorinnen werden Aspekte des jüdischen Lebens in Bad Homburg zwischen 1710 und heute beleuchtet. Die Darstellungen beginnen mit der Geschichte der hebräischen Druckereien und der Ankunft von Schutzjuden im 18. Jahrhundert. Weitere Themen sind die wirtschaftliche und gesellschaftliche Etablierung sowie die Leistungen der jüdischen Bürger für ihre Religionsgemeinschaft und ihre Stadt im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Am Beispiel von drei Personen wird die rassistische Verfolgung im „Dritten Reich“ aufgezeigt. Das Buch schließt mit Beiträgen zur aktuellen Erinnerungsarbeit, z.B. durch das Verlegen von „Stolpersteinen“ oder die Planung einer Ausstellung zum Thema.
Die sieben Todsünden. Hrsg.: Thierbach, Melanie. 2016. 368 S. 248 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0255-3 Imhof
Hochmut, Neid, Zorn, Habgier, Trägheit, Völlerei und Wollust heißen die sieben Todsünden. Mit diesen befasst sich die Sonderausstellung im Diözesanmuseum St. Afra, die Leihgaben aus ganz Europa von Künstlern wie Albrecht Dürer, Hans Burgkmair d. Ä., Georg Petel, Frans II Francken oder Francisco de Goya sowie Vertretern der zeitgenössischsten Kunst wie Erwin Wurm und Cindy Sherman zeigt. Wie Kunstwerke aller Gattungen vom Mittelalter bis heute beweisen, haben sich die Menschen durch alle Epochen hindurch mit den Todsünden auseinandergesetzt und ihnen die verschiedensten Gesichter gegeben. Im Spannungsfeld von Gesellschaft, Religion, Moral und dem Individuum bilden sie ein wandelbares Orientierungsmuster, mit dem sich menschliches Verhalten immer wieder neu erklären sowie bewerten lässt und das nichts an seiner Faszination eingebüßt hat. Vorliegender Katalog zur Ausstellung gibt einen ikonografischen Überblick zum Thema, befasst sich mit den sieben Todsünden in der spätmittelalterlichen deutschsprachigen Literatur und ihrer heutigen Aktualität. Der umfangreiche Bildteil des Kataloges stellt schließlich zahlreiche nach thematischen Gesichtspunkten unterschiedene Werke (biblische Szenen, Genreszenen, allegorische Darstellungen usw.) vor.
Eckersberg – Faszination Wirklichkeit. Das goldene Zeitalter der dänischen Malerei. Hrsg.: Hamburger Kunsthalle; Bertsch, Markus; Gaßner, Hubertus; Struck, Neela. 2016. 296 S. 239 fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0326-0 Imhof
Ausstellung in der Fondation Custodia, Paris 1. Juni bis 14. August 2016
Erstmals in Europa außerhalb Dänemarks zeigt die Hamburger Kunsthalle im Rahmen einer umfangreichen Ausstellung das Werk Christoffer Wilhelm Eckersbergs (1783–1853), der Schlüsselfigur des Goldenen Zeitalters der dänischen Malerei. In nahezu allen Gattungen tätig, hat der Künstler mit seiner forcierten Wirklichkeits-sicht ungewöhnliche Perspektiven eröffnet. Eckersbergs Bildwelten vereinen scheinbare Zufälligkeit mit kalkulierter Konstruktion und frappierender Detailtreue. In ihrer Unmittelbarkeit und kompositorischen Radikalität muten die Bilder vielfach wie eine Vorwegnahme des fotografischen Blicks an. Vorliegender Katalog bildet sämtliche Exponate, darunter auch alle Hauptwerke, ganzseitig ab. Acht Essays bieten vertiefende Betrachtungen zu zentralen Aspekten von Eckersbergs Schaffen und verorten ihn innerhalb des europäischen Kunstdiskurses. Informative Einzel-kommentare zu den Exponaten runden die Publikation ab.
Der Frauenberger Kreuzweg. und sein Bildhauer Wenzel Marx (1711–1773). Hrsg.: Stasch, Gregor K. 2016. 96 S. 73 meist fb. Abb, Engl. Br. EUR 12,00. CHF 13,80 ISBN: 978-3-7319-0354-3 Imhof
Vorliegender Begleitband zur Ausstellung im Vonderau Museum beschäftigt sich mit dem ehemals in der Landschaft auf die dreizehn Stationskapellen verteilten barocken Kreuzweg an der Nordseite der Frauenberger Klosterkirche, deren Figuren und Reliefs sowie deren Funktion und natürlich mit seinem Bildhauer. Aus-gehend von der Vorgeschichte der Verehrung und Darstellung des Kreuzwegs Jesu Christi widmet sich der Katalog in weiteren Aufsätzen dem barocken Kreuz-weg in der thüringischen Franziskanerprovinz, der franziskanischen Reflexion auf Passion und Kreuzweg heute, den Lebensspuren des Franziskanerbruders Wenzes-laus Marx und der Aneignung von Stadtbildern in der Kreuzwegtradition. Der an die Aufsätze anschließende Katalogteil bildet alle Stationen des Frauenberger Kreuzweges ab und zeigt darüber hinaus noch Stationen der Kreuzwege der Klöster Volkersberg, Altstadt und Kreuzberg, die vergleichend im Text besprochen sind.
Holbein in Berlin. Die Madonna der Sammlung Würth mit Meisterwerken der Staatlichen Museen zu Berlin. Hrsg.: Gemäldegalerie Staatliche Museen zu Berlin; Kemperdick, Stephan; Roth, Michael. 2016. 136 S. 85 meist fb, Abb . 28 x 22 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-0327-7 Imhof
Begleitpublikation zur Ausstellung „Holbein in Berlin – Die Madonna der Sammlung Würth mit Meisterwerken der Staatlichen Museen zu Berlin, Bode-Museum, Museumsinsel Berlin, 21. Januar bis 08. Mai 2016
Hans Holbein der Jüngere (1497/98–1543) war einer der größten Porträtmaler der Renaissance. Als Sohn des Augsburger Malers Hans Holbein d. Ä. begann er seine Karriere in Basel, wo er bald mit kühnen Entwürfen für Scheibenrisse, mit monumentalen Fassadendekorationen und Tafelbildern bekannt wurde. Für einen seiner ersten Auftraggeber, den Basler Bürgermeister Jakob Meyer zum Hasen, fertigte er ein einzigartiges Familienbildnis, das seit dem 19. Jahrhundert weltweiten Ruhm genießt: Die sogenannte Holbein-Madonna (heute Sammlung Würth), die im Mittelpunkt dieser Publikation und der Sonderausstellung im Berliner Bode-Museum steht. Sie wird hier in den Kontext weiterer Werke von Vater und Sohn Holbein gestellt, darunter die lebendigen Bildniszeichnungen des älteren Holbein, die eine wesentliche Grundlage für die Kunst seines Sohnes bildeten, sowie verschiedene Blätter von Hans d. J. Hinzu kommen vier herausragende Porträttafeln des jüngeren Holbein, darunter das Bildnis des Kaufmanns Georg Gisze, das in seiner Komplexität ebenso wie in seiner Bekanntheit ein Gegenstück zur Holbein-Madonna darstellt. Werke wie diese verhalfen Holbein zu seinem europäischen Erfolg und prägten maßgeblich die Kunst des Porträts im 16. Jahrhundert.
Kaiser, Reich und Reichsstadt in der Interaktion. Studien zur Reichsstadtgeschichte (3). Hrsg.: Lau, Thomas; Wittmann, Helge. 2016. 288 S. 80 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0262-1 Imhof
Mit der Dokumentation seiner dritten wissenschaftlichen Tagung legt der Mühlhäuser Arbeitskreis für Reichsstadtgeschichte eine Aufsatzsammlung vor, die den unterschiedlichsten Anlässen und Formen der Interaktion zwischen den Institutionen des Reichs auf der einen und den Reichsstädten auf der anderen Seite gewidmet ist. Deutlich treten dabei die unterschiedlichen Rollen der Reichsstädte hervor, die im jeweiligen regionalen Umfeld und gleichzeitig auf verschiedenen Foren des Reichs agierten. Die Reichsstädte versuchten einerseits, ihre Handlungsspielräume gegenüber dem Stadtherrn zu vergrößern, und waren doch andererseits auf Kaiser und Reich als Garanten ihrer Privilegien angewiesen. In den Reichsstädten spiegelt sich so das Reich der vielen Gesichter, der sich überlagernden Räume und Ordnungsmodelle.
Parochialkirche in Berlin. Landesdenkmalamt Berlin. 2015. 264 S. 273 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0238-6 Imhof
Im nahe am Berliner Alexanderplatz befindlichen Klosterviertel steht die Parochialkirche. Sie wurde für die Reformierten errichtet und gilt als deren ältester Kirchenbau in Berlin und Brandenburg. Sie erlebte schwere Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und provisorische Nutzungen in der Nachkriegszeit, bevor sie auf Veranlassung der Ev. Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und unter der Federführung des Landesdenkmalamtes Berlin denkmalgerecht wiederhergestellt wurde. Heute ist sie ein Gotteshaus mit gesegneter Gruft und einem Kirchhof, das in der Hektik der Großstadt eine Oase der Ruhe darstellt und auch für Veranstaltungen genutzt wird. Zwanzig Autoren berichten über die Bedeutung des Sakralbaus, des Kirchhofs und der Gruft, über die in Verbindung mit den denkmalpflegerischen Maßnahmen vorgenommenen Forschungen, aber auch über die Maßnahmen selbst – Personen, die überwiegend an den Maßnahmen teilhatten bzw. sie selbst durchführten. Zahlreiche Abbildungen illustrieren die wissenschaftlichen Texte. Der wissenschaftliche Anhang bietet Kataloge des Kirchhofs und der Gruft sowie alle Beiträge umfassende Gutachten- und Literaturverzeichnisse. Entdecken Sie einen der spannendsten Kirchenbauten in der historischen Mitte von Berlin!
Das Frankfurter Malerviertel. und der Aufstieg von Sachsenhausen. Schomann, Heinz.352 S. 1222 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2015. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-86568-492-9 Imhof
Das „Frankfurter Malerviertel" hat sich als anspruchsvolles, geschlossenes Wohnquartier der Jahrzehnte um 1900 innerhalb des Rings zwischen einstiger Stadtmauer und Landwehr entlang der Südseite des Mains entwickelt. Die angenehme Lage am Fluss außerhalb der engen, ins Mittelalter zurückreichenden Bebauung des ehemaligen Brückenkopfs „Sachsenhausen" hatte hier bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts frühe Sommerhäuser entstehen lassen. Mit gleichzeitigem Baubeginn von Untermainbrücke und Städelmuseum waren 1874 zugleich der direkte Anschluss an Frankfurts Zentrum bzw. ein urbanistischer Anfang geschaffen, denen Planung und Bebauung des schließlich knapp 800 Gebäude aufweisenden Viertels mit seinen teils noblen Villen und Etagenhäusern während der nächsten 65 Jahre folgten.
Dass sich 2015 zum 200. Mal Johann Friedrich Städels Stiftung von Pinakothek und Akademie jährte, rechtfertigt zusätzlich diese Publikation über die Entstehung des nach ¬Süden bis zum Bahndamm reichenden Städel-Hinterlands mit seinen zumeist nach Künstlern benannten Straßen. Seine Nordgrenze bildet das „Museumsufer", das die Bedeutung von Frankfurt als Kulturstadt während der letzten Jahrzehnte gefestigt hat. Der promovierte Kunsthistoriker Heinz Schomann war als Konservator beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen tätig, bevor er ab 1972 in seiner Geburtsstadt Frankfurt eine kommunale Denkmalschutzbehörde aufbaute, die er fast drei Jahrzehnte lang leitete. Er verfasste zahlreiche Aufsätze und Bücher zur regionalen Kunst in und um Frankfurt sowie zur Kunstgeschichte Italiens und der iberischen Halbinsel.
Wohnen, Reisen, Residieren. Herrschaftliche Repräsentation zwischen temporärer Hofhaltung und dauerhafter Residenz in Orient und Okzident. Hrsg.: Sack, Dorothée; Spiegel, Daniela; Gussone, Martin. 2015. 240 S. 92 fb. u. 120 sw. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0037-5 Imhof
In diesem Band werden die Beiträge des gleichnamigen internationalen Kolloquiums zusammengefasst, das im Juni 2012 vom Fachgebiet Historische Bauforschung an der TU Berlin veranstaltet wurde. Sie geben, interdisziplinär angelegt, einen kultur- und epochenübergreifenden Überblick über die herrschaftlichen Formen des Wohnens, des Reisens und des Residierens, aufgezeigt an den frühislamischen Kalifenpalästen in der syrischen Wüste, der Reiseherrschaft von Fürsten der frühen Neuzeit in Mitteldeutschland bis zur Konzeption der Berlin-Potsdamer Schlösserlandschaft.
Jewish Architecture. New Sources and Approaches. Hrsg.: Keßler, Katrin; von Kienlin, Alexander. Engl. 2015. 160 S. 119 Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0322-2 Imhof
This volume presents a wide range of articles dealing with the various aspects of Jewish architecture throughout the centuries and its interaction with literature, politics, etc. Scholars from Europe, Israel and America presented their current research on Jewish architecture at the international conference “Jewish Architecture – New Sources and ¬ Approaches” at the Technische Universität Braunschweig in April 2014. The conference marked the twentieth anniversary of the fruitful German-Israeli cooperation of the Bet Tfila – Research Unit for Jewish Architecture in Europe.
Hanna Nitsch. Emotion Codes. Hrsg.: Städtische Galerie Wolfsburg; Museum Wiesbaden. 2015. 220 S. 199 meist fb. Abb. 23 x 28 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0335-2 Imhof
Das Werk von Hanna Nitsch zeichnet sich durch eine besondere Form der Bildsprache, einen prägnanten Stil und ungewöhnlichen Typ von Ikonografie aus. Innerhalb ihres eigenwilligen Bildprogramms spielt die konstitutive Differenz zwischen Bild und Wirklichkeit, Präsentation und Repräsentation, Realität und Virtualität eine zentrale Rolle.
Der Katalog „Hanna Nitsch – Emotion Codes“ gibt einen Einblick in die aktuelle Werkentwicklung der Künstlerin. Er führt, auch anhand unveröffentlichter Dokumente, in das komplexe Netzwerk ein, in dem die einzelnen Werkserien und Techniken miteinander verbunden sind. Von Zeichnungen, Fotografien, Videos und Druckgrafiken bis hin zu den neuen großen Tuschezeichnungen (Emotion Codes) gibt der Katalog einen Überblick und dokumentiert zudem ausführlich die beiden Ausstellungen „Be patient! Vol. 1/Vol. 2“, die in der Städtischen Galerie Wolfsburg und dem Museum Wiesbaden entstanden sind.
Die Pflanzenwelt des Naumburger Meisters. Gärten aus Stein. Donath, Günter; Richter, Frank. 2015. 272 S. 564 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. Bis 1.6. 2016. EUR 39,95. danach EUR 49,95 CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0315-4 Imhof
Die mittelalterliche Kathedrale ist eine Welt der Bilder: Neben dem überirdisch wirkenden Licht sind es Skulpturen und die himmelwärts strebenden Pfeiler mit ihren gemeißelten Ornamenten, die – auch an normalerweise nicht gleich einsehbaren Stellen – in ihnen einen wichtigen Platz einnehmen. Wer in Stein baute oder gestaltete, tat dies für Jahrhunderte, wollte Werke schaffen, die noch viele Generationen später Zeugnis vom tiefen Glauben, aber auch von der eigenen Macht und Bedeutung ablegen sollten. Die Architektur der Chorbauten des Naumburger und des Meißner Doms sind geprägt durch die gestalterische Kraft der dort anzutreffenden Bildwerke des Naumburger Meisters und seiner Bauhütte. Von deren Wirken soll in diesem Buch die Rede sein, ganz speziell vom reichen Schatz des bildhauerischen Dekorums der Pflanzendarstellungen, dem wir in den beiden Kathedralen begegnen. In die erstmals hier unternommene betrachtende Auseinandersetzung mit den der Natur unglaublich wirklichkeitsgetreu nachempfundenen Bildwerken fließen auch Kenntnisse über die Urheber und die Auftraggeber, die Werkstätten, das Bauhüttenwesen und das verwendete Material ein. Schlussendlich spürt man, dass die Pflanzendarstellungen ein Lobpreis auf den Schöpfergott sind und die Zusicherung der Heilsgewissheit an alle Menschen enthalten. Die „Gärten aus Stein“ werden damit zu einer steinernen Verkündigung ewiger Wahrheit.
in Interieurs dynastischer Inszenierungen und politischer Selbstvergewisserungsstrategie im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (132). Freigang, Detlev. Das Porzellan Ostasiens und die Delfter Fayence. 2015. 352 S. 86 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0135-8 Imhof
Gegenstand dieser Forschungsarbeit ist eine Definition des Begriffs „Porzellankabinett“ im engeren und weiteren Sinne. Im engeren entlang architekturtheoretischer, keramischer und soziologischer Parameter unter den Stichworten Gabentausch und symbolisches Kapital; im weiteren Sinne in der Beantwortung der Frage von Sinn und Zweck dieser speziellen Formulierung eines Interieurs im höfischen Gefüge der frühen Neuzeit.
Grundlage bilden 32 Inventare, die Entstehung, Blüte und Verfall dokumentieren. Sie stammen aus dem Zeitraum 1619 bis 1732. Ein Drittel von ihnen war bislang unveröffentlicht. Sie werden ergänzt durch verschiedene andere Quellen der höfischen Verwaltung und des höfischen Kunstbetriebs sowie einer wenig bekannten, sehr ungewöhnlichen Bildquelle.
Entstanden unter Amalia von Solms als Teil einer Strategie für das soziale und politische Überleben der Oranier in einer kritischen Phase ihrer Geschichte, verteidigten ihre Töchter über eben diese Porzellane ihre Erbansprüche, als die Dynastie in direkter männlicher Linie ausstarb. Das Porzellankabinett stellt sich somit als Werkzeug politischer Propaganda und „raumgewordene“ politische Ikonographie in zwei bedeutenden krisenhaften Situationen der Geschichte der Generalstaaten in der frühen Neuzeit dar.
Das mitteleuropäische Treppenhaus des 17. und 18. Jahrhunderts als Schaubühne repräsentativer Inszenierung. Architektur, künstlerische Ausstattung und Rezeption. Karlsen, Anja. 2015. 448 S. 786 z. T. fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0076-4 Imhof
Mit den Treppenhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts Mitteleuropas entstanden überwältigende Räume, die bis heute Inbegriff der Prachtentfaltung jener Zeit sind. Im Schloss-, Palais- und Klosterbau wurde ein enormer Aufwand betrieben, die architektonisch hervorgehobenen Eingangsbereiche mit Malerei, Skulptur und Stuckatur zu versehen. Die Treppenhäuser waren der Auftakt auf dem Weg zum Empfangs- oder Festsaal der Herrscher. Die verschiedenen Höhenniveaus, die den Treppenanlagen inhärent sind, schienen gleichermaßen geeignet – entsprechend dem fein abgestuften Empfangszeremoniell –, eine soziale Hierarchie zu versinnbildlichen.
Die Arbeit stellt einen Beitrag zur komplementären Erforschung von Architektur, Ausstattung, Funktion, Rezeption und zeremonieller Nutzung der Treppenhäuser dar, anhand derer ein Entwicklungsweg nachvollzogen werden soll: von der ursprünglichen Stiege mit dem einfachen Zweck, eine Höhendifferenz zu überwinden, bis hin zu einer der wichtigsten architektonischen Repräsentationsformen mit politisch-allegorischer Aufladung.
Denkmäler in Westfalen - Kreis Höxter - Band 1.1 - Stadt Warburg. Denkmaltopagraphie Bundesrepublik Dtsch.land. Hrsg.: Landschaftsverband Westfalen-Lippe ; Hansestadt Warburg. 2015. 600 S. 1250 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 56,40 ISBN: 978-3-7319-0239-3 Imhof
Die Denkmaltopographie inventarisiert den Denkmälerbestand der Stadt Warburg und seiner Ortsteile. Es ist die erste Denkmaltopographie Westfalens.
Das Buch verzeichnet alle Denkmäler und Denkmalbereiche in einem zentralen Katalogteil. Hier findet man die grundlegenden Informationen etwa zu Funktion, Baugattung, Stil, Datierung und Baugeschichte sowie Erläuterungen zu weiteren charakterisierenden Merkmalen. Vorausgeschickt werden dem Katalog übergreifende Texte unterschiedlicher Autoren (z.B. Fred Kaspar, Michael Huyer), die den Blick über das Einzelobjekt hinaus auf den Gesamtraum als geschichtliches und räumliches System richten. Beiträge zur Geographie, zum Natur- bzw. Landschaftsraum, der Kulturlandschaft und Archäologie geben einen umfassenden historischen Überblick über das behandelte Gebiet. Die Denkmaltopographie wendet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit.
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